Predige-das-Wort.de will zum Glauben an Jesus Christus ermutigen und Material für Hauskreis, Bibelarbeit und Predigt zur Verfügung stellen. Sie sind eingeladen, Kritik oder Wünsche oder Fragen zu stellen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten bin ich gerne bereit, darauf einzugehen.
Ihr Robert Zobel
i@predige-das-wort.de
Wieder ist ein Jahr vergangen und nichts hat sich verändert, außer, dass immer mal wieder über Frieden geredet wird. Die Putins dieser Welt schauen nur auf den Moment und meinen, dass Gott zu ihrem Treiben schweigt. Dabei sind sie so voller Angst. Niemand darf an der Präsidentenwahl teilnehmen, der sich auch nur ansatzweise gegen den Krieg ausspricht. Der Apostel schreibt im Blick auf die Ältesten der Gemeinde ein sehr positives Wort: Gedenket eurer Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; schauet das Ende ihres Wandels an und ahmet ihren Glauben nach! (Hebräer 13,7 *) Dieses Wort gilt auch für Putin. Wir blicken auf das, was ist, und viele lassen sich von der Macht Putins blenden. Gott sieht das Ende. Auch Hitler wähnte, er sei der größte Feldherr aller Zeiten - „schauet das Ende ihres Wandels an.“ Möge das Leiden der Ukrainer bald ein Ende finden.
HERR, ERBARME DICH
Ist Frieden in Gaza?
Oder ist Krieg im Iran?
Israel hat gemeinsam mit den USA einen Angriff gegen Iran gestartet. Laut iranischen Medien waren in der Hauptstadt Explosionen zu hören. Die Regierung in Teheran reagierte mit scharfen Worten - und einem Gegenangriff. Dies meldet die Tagesschau am 28.2.2026 um 11.58 Uhr. Während wir für die Ukraine und den Gazastreifen um Frieden beten, wird alles nur noch schlimmer. Was wird noch geschehen? Wird Russland seinem Drohnenlieferanten zu Hilfe kommen? Wird es einen weiteren dauerhaften Krieg geben. Wohin treibt die Welt? Kriege und Kriegsgeschrei darf uns nicht überraschen:
Markus 13,5-13 ⇩ *: Jesus aber fing an, zu ihnen zu sagen: Sehet zu, daß euch niemand irreführe! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin es, und werden viele irreführen! Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgeschrei hören werdet, so erschrecket nicht; denn es muß geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Volk wird sich erheben wider das andere und ein Reich wider das andere; es wird hier und dort Erdbeben geben, und Hungersnöte und Unruhen werden sein. Das ist der Wehen Anfang. Ihr aber, sehet auf euch selbst! Denn sie werden euch den Gerichten überliefern, und in den Synagogen werdet ihr geschlagen werden, und man wird euch vor Fürsten und Könige stellen um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis. Und unter allen Völkern muß zuvor das Evangelium gepredigt werden. Wenn sie euch aber hinführen und überliefern werden, so sorget nicht zum voraus, was ihr reden sollt, sondern was euch zu jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern der heilige Geist. Es wird aber ein Bruder den andern zum Tode überliefern und der Vater das Kind, und Kinder werden sich wider die Eltern erheben und werden sie zum Tode bringen; und ihr werdet von jedermann gehaßt sein um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.
Wir wissen, dass Jesus uns warnt: Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Stunden zu kennen, welche der Vater in seiner eigenen Macht festgesetzt hat; (Apostelgeschichte 1,7 *) Er sagt uns aber auch: Sehet zu, wachet und betet! Denn ihr wisset nicht, wann die Zeit da ist. (Markus 13,33 ⇧ *). So lasst uns für diese gefährliche Situation beten, auch wenn wir nicht mehr so recht wissen, wer die Täter und wer die Opfer sind. Aber wir haben einen Trost, den der Apostel Paulus der Gemeinde in Rom gibt: Ebenso kommt aber auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern. (Römer 8,26 *) Trotz allem, was uns erschwert, diese Zeit zu beurteilen: Lasset uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken (denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat); und lasset uns aufeinander achten, uns gegenseitig anzuspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie etliche zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so viel mehr, als ihr den Tag herannahen sehet! (Hebräer 10,23-25 *)
Vordergründig ist Frieden. Aber der Terror der Hamas geht weiter und richtet sich gegen die eigene Bevölkerung. Werden sich die Menschen in Gaza davon befreien können? Wird die Hamas wirklich ihre Waffen ablegen? Noch ist alles sehr brüchig. Wir sehen, dass die letzten lebenden Geiseln frei sind. Aber selbst die toten Geiseln werden nicht vollständig zurückgegeben. Weiß die Hamas nicht, wo die toten Geiseln liegen oder mag sie sie nur deswegen nicht herausgeben, weil dann Brutalitäten offenkundig werden? Unser Gebet für diese gefährdete Region sollte unvermindert weitergehen. Der Prophet Sacharja bereitet sein Volk darauf vor, dass es am Ende der Zeiten unter den Völkern völlig isoliert sein wird: Und es soll geschehen an jenem Tage, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich daran wund reißen; und alle Nationen der Erde werden sich gegen sie versammeln. (Sacharja 12,3 ⇩ *) Wir sind nicht weit davon entfernt. Umso mehr sollten wir für Israel beten.
Am 7. Oktober 2023, einem Sabbat, wurde Israel aus dem Gazastreifen von brutalen Terroristen überfallen. 1.139 Menschen wurden auf israelischer Seite getötet, während sie friedlich ihren Sabbat feierten, einige nach jüdischem Gesetz, andere, indem sie ihre Freizeit genossen. Menschen, die sich in ihren Erdlöchern inmitten der Bevölkerung Gazas sicher wähnten, haben diesen feigen Anschlag verübt.
Der nachfolgende Krieg ist auch für die Bevölkerung von Gaza eine Befreiung, so wie auch der Krieg der Allierten gegen Deutschland eine Befreiung war, auch wenn er von vielen Deutschen in ihrer Verblendung nicht als solcher wahrgenommen wurde. Und so, wie in Deutschland viele Mütter und Kinder unschuldig leiden mussten, so leiden auch die Menschen im Gazastreifen. Diese Überlegungen rechtfertigen nichts. Aber bisher hat der Satan und seine bewussten und unbewussten Helfer immer wieder Mittel und Wege gefunden, Spiralen der Gewalt, der Angst und des Mordes in Gang zu setzen.
Dies ist der Ausspruch, das Wort des HERRN über Israel: Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Innern bildet: Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch gegen Juda wird es gehen bei der Belagerung Jerusalems. Und es soll geschehen an jenem Tage, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich daran wund reißen; und alle Nationen der Erde werden sich gegen sie versammeln. An jenem Tage, spricht der HERR, will ich alle Rosse mit Scheu und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; aber über das Haus Juda will ich meine Augen offen halten, und alle Rosse der Völker will ich mit Blindheit schlagen. (Sacharja 12,1-4 ⇧ *)
Was wir in Israel seit 1948 erleben, hat diesen Text bestätigt. Wer immer Jerusalem angriff, hat sich daran verhoben. Sacharja sagt es bereits am Anfang seiner Prophetie: „... denn wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.“ (Sacharja 2,8 *)
Bittet für den Frieden Jerusalems! Es gehe wohl denen, die dich lieben! Friede sei in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen! (Psalmen 122,6-7 *)
Wir beten für Israel, wir beten aber auch für das geschundene und teilweise wohl auch verblendete Volk von Gaza.
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Es gibt eine Version, in die Sie mit Hilfe eines Präsentationsprogrammes eigene Grüße eintragen können:
Darüberhinaus gibt es noch eine Version zum Herunterladen, in die ich einen persönlichen Gruß integriert habe:
Dieses Wort Gottes am Ende der Zeiten schließt einen Erneuerungsprozess Gottes mit dem Menschen ab, der sich durch die ganze Bibel erstreckt. Wir werden ihn in den folgenden Abschnitten punktuell nachspüren und die Frage stellen, wie wir uns auf diese neue Welt Gottes vorbereiten können. Denn das dieser Prozess kein Automatismus ist, sondern von jedem Menschen eine bewusste Entscheidung für das gute Werk Gottes an den Menschen erfordert, macht die Offenbarung sehr eindringlich im Bild vom großen Feuersee klar: Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht im Buche des Lebens eingeschrieben gefunden ward, wurde er in den Feuersee geworfen. (Offenbarung 20,12-15 *) Dieses Wort mag uns erschrecken, aber es muss uns nicht betreffen, wenn wir denn zu denen gehören, „die das Tier nicht angebetet hatten noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand genommen hatten.“ Über diese schreibt die Offenbarung: Selig und heilig ist, wer teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre. (Offenbarung 20,6 *)
Dem Erneuerungsprozess, den die Bibel uns anbietet und der dem zweiten Tod die Macht nimmt und uns zu „Priestern Gottes und Christi“ macht, wollen wir im Folgenden nachspüren.
Könnte es nicht ein Gebet eines verzweifelten Frommen unserer Zeit sein? Viele Friedenshoffnungen, mit denen wir in das 21. Jahrhundert gegangen sind, sind dahin, haben sich als Illusion erwiesen. Wo ist der Friede Gottes hin? Und wie viele Menschen halten sich die Ohren zu und huldigen dem Aggressor, klatschen ihm Beifall, weil dieser Aggressor viel Geld hat, billige Rohstoffe liefert. Manche schweigen auch aus Angst, weil dieser Aggressor tödliche Waffen besitzt und ohne weiteres in Deutschland oder in einem anderen Land Europas eine Stadt vernichten könnte. Gott schweigt zu alle dem, so wie er auch 12 Jahre zu den Umtrieben Hitlers geschwiegen hat, Stattdessen gröhlt lautstark ein Trump, der Preise um 600% senken kann, aber ebenfalls tödliche Waffen besitzt und begehrlich auf Kanada und Grönland schaut. Was er in Venezuela vorhat, wird erst nach und nach sichtbar. Immerhin hat er schon ein Kriegsministerium zur Verfügung. Wären wir nicht schon glücklich, wenn die plumpen Lügen aufhören würden. Wenn man über Dummheit einfach nur lachen könnte und keine Angst zu haben bräuchte, dass das Lachen einem bei der nächsten Reise als schadenersatzpflichtige Herabwürdigung des größten Präsidenten aller Zeiten ausgelegt würde, wenn dieses unbeschwerte Lachen wieder möglich wäre, dann wären wir schon froh. „Gewiss ist sein Heil denen nahe, die ihn fürchten, dass Herrlichkeit in unserm Lande wohne, dass Gnade und Wahrheit einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen, daß Treue aus der Erde sprieße und Gerechtigkeit vom Himmel schaue.“ Dabei sind es die Frommen in den U.S.A., die es Trump ermöglichen, seine Lügen zu verbreiten und die Angst zu schüren. Unser Psalmist dagegen ist sich gewiss: „Gewiss ist sein Heil denen nahe, die ihn fürchten.“ Aber er redet aus Glauben, denn er weiß ja, warum Gott zürnt: „Stelle uns wieder her, o Gott unsres Heils, laß ab von deinem Grimm gegen uns! Oder willst du ewig mit uns zürnen, deinen Zorn währen lassen von Geschlecht zu Geschlecht?“ betet er.
Und deswegen kommen wir auch nicht zu Dingen wie Gnade und Wahrheit, Gerechtigkeit und Friede oder Treue. Wir ignorieren den, von dem all das ausgeht. Wir geben uns mit dem zufrieden, was wir als Gerechtigkeit empfinden: Jeder darf tun und lassen, was er will, solange er nicht einen anderen in seinen Rechten beschneidet. Gottes Gerechtigkeit geht weiter, denn er weiß, was wirklich gut für uns ist, denn er hat uns erschaffen. Er hat uns geschaffen als Mann und Frau, will die Gemeinschaft eines Mannes mit genau einer Frau. Er will dies nicht, weil er uns den Spaß verderben will. Er will dies, weil er uns so geschaffen hat. Aber wir wissen es vermeintlich besser. „Nur dass sie sich nicht wieder zur Torheit wenden!“ wünscht sich der Psalmist Korah für sein Volk. Dabei ist Torheit nicht die Politik eines Präsidenten, der Preissenkungen um 600% verspricht. Torheit besteht darin, dass wir die Wege verlassen, die unser Schöpfer uns vorgezeichnet hat. Die Torheit besteht darin, dass wir nicht nach dem fragen, was Gott in uns hineingelegt hat, wie er uns begabt hat. Wir Toren wollen unser eigenes Ding machen. Dabei weiß nur der Schöpfer, was für das Geschöpf wirklich gut ist.
Nach Ende der Naziherrschaft wurde in Deutschland vieles getan, um die Vergangenheit aufzuarbeiten. Das Fernsehen brachte Serien über die Leiden in den KZs. In der Schule wurde der Krieg und seine Folgen für die Zivilbevölkerung in Deutschland und den besetzten Gebieten thematisiert. Aber es gab auch sehr kritische Situationen, wenn alte Nazis in Führungspositionen der jungen Bundesrepublik aufstiegen und dort ihre Vergangenheit vertuschten oder bagatellisierten.
Aber je mehr Zeit ins Land ging, umso eher konnte man wieder den alten Gespenstern frönen. Die deutsche Linke war nicht antisemitisch, aber die Kritik an dem Staat Israel durfte ja wohl sein und wurde zum Deckmantel eines neuen Antisemitismus. Wir brauchten Arbeitskräfte aus dem Ausland und holten sie auch ins Land. Aber parallel dazu wuchs eine Bewegung, die heimlich, still und leise alte völkische Ideen neu mit Leben erfüllte. Irgendwann waren sie da und legten auch in der Öffentlichkeit alle Scheu ab. Auch heute gibt es noch genug Menschen vom Schlage eines Hugenbergs und von Papens, die bereit sind, einem Hitler als Steigbügelhalter zu dienen. Und viele ignorieren es, weil diese Steigbügelhalter sich zu verbergen wissen. Sie verbergen ihre Fratze, aber verteilen ein süßes Gift, als wäre es hier in Deutschland möglich, eine „deutsche“ Volksgemeinschaft zu begründen, die aus lauter Freunden und verlässlichen Zeitgenossen besteht. Dieses Deutschland ist schon immer ein Schmelztiegel germanischer, keltischer und slawischer Einflüsse gewesen, in dem nun auch weitere nennenswerte Einflüsse von Menschen aus aller Herren Länder hinzukommen, Noch unrealistischer ist dieses Ziel in dem Einwanderungsland U.S.A. und doch kommen gerade von dort jetzt ganz wesentliche rassistische Impulse.
Diese Torheit macht verzweifelt. Wie kann das sein, dass all das, was wir in Nachkriegsdeutschland so mühsam aufgebaut haben, einfach verschwindet. Warum laufen die Menschen diesen Brunnenvergiftern hinterher. Hat ein Adolf Hitler nicht Deutschland weit genug verkleinert, muss das noch weiter gehen, noch einmal passieren? „Nur dass sie sich nicht wieder zur Torheit wenden!“ singt der Psalmist. Dieser Gesang ist weit über 2.000 Jahre alt, aber er klingt wie ein Lied aus unserer Zeit.
„Siehe, ich mache alles neu.“
Und wir fragen: „Wann, HERR, wann wird das geschehen?“ Wäre nicht 1945 ein guter Zeitpunkt gewesen? Aber Gott hat diesen Zeitpunkt verstreichen lassen. Er hat uns die Gelegenheit gegeben, Neues zu schaffen. Wir haben es auch versucht. Aber nun sehen wir das Ergebnis. Wir haben es vermasselt. Wir haben Neues geschaffen, aber es ist so wackelig wie alles, was Menschen aufbauen und von dem sie behaupten, es sei unumkehrbar oder vielleicht auch alternativlos. Es wackelt, weil wir nicht nach den Dingen fragen, die wirklich wichtig sind: Gnade und Wahrheit, Gerechtigkeit und Friede oder Treue. Und so warten wir auf dieses „Siehe, ich mache alles neu.“ Der Apostel Paulus schaut nicht so weit. Er schaut nicht auf das Ende der Zeiten, er schaut auf das Jetzt: Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! (2.Korinther 5,17 *) Er sagt uns, was wir jetzt tun können, um wirklich und nachhaltig Neues zu schaffen. „... ist jemand in Christus“. Das ist der Weg, den wir als Menschen zu gehen haben: Sein in Christus. Nicht mein ICH, meine Selbstverwirklichung, nicht das WIR, das immer mit diesem NICHT IHR im Hintergrund daher kommt, ist das Zentrum. Das Zentrum ist Christus.
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! (Johannes 14,6 *)
und dann
Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater? (Johannes 14,9 *)
Jesus nimmt für sich in Anspruch, dass wir nur durch ihn Zugang zum Vater erhalten. Und er geht darüber hinaus, wenn er feststellt, dass wir von Gott, dem Vater, nur das erkennen können, was wir in Jesus von ihm sehen. Wir besitzen also keinen eigenständigen Zugang zu Gott. Nur durch Jesus wissen wir von dem lebendigen Gott. Er begründet seine Behauptung mit der Tatsache, dass nur er beim Vater war und daher authentisch von ihm berichten kann: Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, des Menschen Sohn, der im Himmel ist. (Johannes 3,13 *) Damit wischt Jesus alle Philosophie über «Gott», alle Offenbarung der Menschen vom Tisch. Nur er hat den Vater gesehen, weder einer der Stammväter, Abraham oder Jakob, weder Mose noch irgend einer der Propheten. Die griechische oder römische Götterwelt ist ihm dabei nicht einmal eine Bemerkung wert. Nur er, Jesus, kennt den Vater.
Damit ist aber sofort klar, dass wir Gott, den Vater, nur über Jesus finden können. Alle anderen Wege sind Irrwege. Man kann hier gerne anderer Meinung sein. Wenn aber der auferstandene Sohn Gottes so redet, so hat das einen anderen Stellenwert als mein menschliches Dafürhalten. Jesus hat es gesagt und damit kommt niemand an diesem Wort vorbei, kein Hindu und kein Moslem, kein Jude und auch kein Christ.
Damit gewinnt dieses Sein in Christus aber seine Bedeutung. Es ist der einzige Weg zu dem lebendigen Gott.
Wie finde ich nun diesen Weg zu Gott? Jesus kündigt seinen Jüngern in seinen Abschiedsreden den Heiligen Geist an: Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote! Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und kennt ihn nicht; ihr aber kennet ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich komme zu euch. Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, denn ich lebe, und auch ihr sollt leben! An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Johannes 14,15-21 *) Der Text zeigt uns ein Wechselspiel zwischen Liebe, dem Halten der Gebote und dem Heiligen Geist. Lieben ist für Jesus nichts Abstarktes, kein Baugefühl, sondern es zeigt sich in der Tatsache, dass ich Jesu Gebote halte. Damit offenbart er ein tiefes Geheimnis der Liebe. Wenn Mann und Frau heiraten, so geben sie ein Stück ihrer Souveränität ab. Der Mann wird um seiner Frau willen, die Frau wird um ihres Mannes willen auf manche Dinge in ihrem Leben verzichten, weil sie den Mann liebt und empfindet, dass dieser Verzicht für ihn wichtig sind. Und umgekehrt wird auch der Mann auf Dinge verzichten, aus Liebe zu seiner Frau. Und dieses Verzichten aus Liebe zu dem anderen, aus Liebe, um den anderen nicht zu verletzen, was ist es anderes als ein Halten der Gebote dieses anderen Menschen, auch wenn diese Gebote nicht explizit als solche ausgesprochen werden. Und gleichzeitig mit dieser Forderung Jesu- „Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote!“ - spricht Jesus auch eine Verheißung aus: „Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit ...“
Und woher kennen wir die Gebote Jesu? Nun wir kennen sie aus Gottes Wort. Sie sind nicht in Stein gemeißelt wie die Gebote, die Mose dem Volk Israel gegeben hat. Jesus sagt von sich: Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht! (Matthäus 11,29-30 *) Das sanfte und leichte Gebot Jesu erleben wir, wenn wir uns für die Liebe öffnen, das neue Gebot, von dem Jesus spricht: Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. (Johannes 13,34 *) Und indem ich mich Jesus nähere und ihm meine Anliegen sage, umso mehr merke ich, wie er durch den Heiligen Geist mir Impulse gibt und damit mein Leben bereichert. Wir können es leicht ausprobieren, indem wir Jesus die Anliegen ausbreitet, die uns beschäftigen.
Damit haben wir einige Punkte aufgeführt, die uns zu dem Sein in Christus führen können. Und diese Punkte sind kein Selbstzweck, etwa um eine wie auch immer geartete christliche Norm zu erfüllen, sondern sie bewirken etwas in mir. Sie machen mich innerlich frei. Ich muss nicht an den Lügen festhalten, mit denen ich mich zum guten und die anderen zu den schlechten und schuldigen Menschen erkläre, ich bin frei, weil ich mir meinen Anteil eingestanden habe und weil ich Vergebung erlangt habe. Denn Christus ist für meine Schuld stellvertretend ans Kreuz gegangen: Denn es gefiel Gott , daß in ihm alle Fülle wohnen sollte und alles durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst (dadurch daß er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes) durch ihn, sowohl was im Himmel, als auch was auf Erden ist. (Kolosser 1,19-20 *)
Und dadurch setzt bei mir ein Erneuerungsprozess ein. Rechthaberei schmilzt dahin und Liebe gewinnt an Raum. Es ist ein Weg, ein Prozess. Der Apostel Paulus beschreibt es so: Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe; eins aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir ist, und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. (Philipper 3,13-14 *) Aber es ist auf jeden Fall und von Anfang an eine große Befreiung, wenn ich aufhöre, mich selbst zu belügen und die Schuld immer nur bei den anderen zu suchen. Ich kann zu meinen Fehlern und Begrenzungen stehen, weil Christus auch dafür gestorben ist. In mir entsteht durch den Geist Gottes, den Heiligen Geist, eine große Gewissheit: Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. (Römer 8,16 *)
Aber dieses Wort, das Gott am Ende der Zeiten sprechen wird, ist keine Vertröstung, sondern ich kann und muss mich bereits heute auf diesen Weg machen. Ich kann und will es tun, weil es mir bereits heute gut tut, mich auf diesen Weg der Erneuerung durch Jesus Christus zu begeben, weil es mich befreit. Und ich muss es tun, damit ich am Ende der Zeiten diese Herrlichkeit miterleben werde, von der die Bibel sagt: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.“ (Offenbarung 21,3-4 *)
Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche dich weise machen können zum Heil durch den Glauben in Christus Jesus. Jede Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke ausgerüstet. (2.Timotheus 3,14-17)
Auch wenn er neben dem Beitrag der biblischen Quellen kümmerlich wirkt, mag er doch dem einen oder anderen helfen, der sich neben den Glaubenshelden der Bibel ebenfalls recht unbedeutend vorkommt. Der Beitrag ist bewusst persönlich gehalten und reflektiert auch, dass meine Stellung zur Bibel nicht ein großer Wurf am Anfang meines Lebens war, sondern dass ich manche Stufe auch, angesichts des Unglaubens und auch Spottes um mich her, sehr hart erkämpfen musste. Heute gehe ich Diskussionen über die Verlässlichkeit der Bibel sehr gelassen entgegen, weil man der Bibel außer dem unbedingten Glauben an den Zufall praktisch immer noch nichts entgegen setzen kann. (Vergleiche dazu «Einige Kommentare zur Evolution», leider ist den meisten Biologen nicht klar, wie groß die Zahlen sind, mit denen die Evolution fertig werden muss.)
Sie finden den Text Umgang mit der Bibel unter:
Mein persönlicher Umgang mit der heiligen Schrift Alten und Neuen Testamentes - Ein Bekenntnis
Zusammenfassung der Seite:
Hier möchte ich meinen persönlichen Umgang mit der Schrift bezeugen. Ich werde meine Haltung auch begründen, möchte aber damit keine Allgemeingültigkeit behaupten. Wir glauben an Jesus, als den Christus Gottes, der zur Rechten des Vaters sitzt. Wir glauben nicht an ein Buch oder gar an einen Buchstaben. Aber der Glaube an unseren auferstandenen Herrn wird uns durch die Bibel vermittelt. Durch dieses Buch wissen wir um die Geschehnisse von Bethlehem bis Golgatha. Durch sie wissen wir, wie das Leiden Jesu durch Propheten des alten Bundes angekündigt wurde. Dies macht uns das Alte Testament so wertvoll wie das Neue Testament. Wenn wir vom alten und vom neuen Bund reden, dann folgen wir dem, was uns das Alte Testament lehrt, das einen neuen Bund Gottes mit den Menschen ankündigt. In diesem neuen Bund dürfen wir mit dem auferstandenen Christus leben.
Der verstockte Pharao - Lass mein Volk ziehen - Der Kampf Gottes mit dem Pharao
Mose wird erneut beauftragt, zum Pharao zu gehen. Er tut es auch, weil Gott ihm Aaron zur Seite stellt. Der Pharao erweist sich als völlig skrupellos und nimmt das Leiden seines Volkes in Kauf. Aber er vergreift sich auch nichrt an Mose oder Aaron. Er kämpft mit himmlischen Mächten und führt diesen Kampf auch mit Lügen.
Neuer Beitrag 07:
Die Plagen - Gott ringt um den Pharao
Die Plagen sind ein Ausdruck des Ringens Gottes um den Pharao. Er sucht das Verständnis des Pharaos, Er kündigt die meisten Plagen an, so dass der Pharao reagieren kann. Der Pharao, der sich selbst als Gott empfindet, erkennt die Kraft dieses Gottes. Er erkennt, dass er ein Sünder vor diesem Gott ist, zumindestens bekennt er das vor Mose, aber er steht nicht zu seinem Wort. Ist die Plage vorbei, vergisst er alle Zusagen, die er Mose gemacht hat. Gott vernichtet den Pharao nicht, aber er eskaliert die Plagen immer weiter.
Über die Serie «Mose begegnet Gott»:
In der Serie Euer Gott (Inhaltsverzeichnis unter «Euer Gott») habe ich verschiedene Aspekte der Gottesoffenbarung in der Bibel, im alten wie im neuen Bund, dargestellt. An der Person des Mose wird sehr deutlich, wie Gott handelt, wie er die Nähe des Menschen sucht, aber auch, wie er Grenzen setzt. Deshalb soll es jetzt eine eigenständige Serie über die Erfahrungen des Mose mit Gott gehen. Es soll daraus also keine Biographie des Mose werden, auch keine Auseinandersetzung mit dem Gesetz, es soll aber der Gottesoffenbarung nachgegangen werden, die sich im Umfeld der Gesetzesoffenbarung immer wieder ereignet. Es wird wohl ein wenig dauern, bis diese Serie abgeschlossen ist.
Gruppe: «Mose begegnet Gott»
Titel: Die Gotteserfahrungen des Mose und die Grenzen, die Gott setzt
Untertitel: Auch ein Mose leidet unter seinem Leitungsamt
Kommentar: Diese Reihe soll den Gotteserfahrungen des Mose nachspüren und anregen, die eigenen Gotteserfahrungen daran zu schärfen. Mose wurde in Ägypten geboren, als das Volk Israel dort in Gefangenschaft lebte und Frondienste zu leisten hatte. Trotz des Gebotes des Pharaos, alle israelischen Knaben zu töten, damit das Volk nicht zu groß würde, überlebt Mose und wird sogar am Hof des Pharao erzogen. Er engagiert sich für sein Volk, aber mit Unverstand, so dass er in die Wüste fliehen muss. Erst dort erlebt er Gott persönlich. Nun kann er, von Gott beauftragt und begabt, nach Ägypten zurückkehren und das Volk befreien. Dabei erleben sie unvorstellbare Wunder. Und doch gibt es Untzufriedenheit und Abfall von Gott. Manchmal erweist sich Mose als umsichtiger Führer, manchmal aber auch nur als Getriebener. Er formuliert die ungeheuerliche Bitte an Gott: „Lasst mich dein Angesicht sehen!“ Gott erfüllt diese Bitte nicht. Und doch schenkt er Mose eine tiefe Gotteserfahrung, die größte Gotteserfahrung des Alten Bundes. Erst im Neuen Bund wird sich die Bitte des Mose erfüllen, denn Jesus sagt auf eine entsprechende Frage des Apostels Philippus: „So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen!“ (Johannes 14,9)
Inhaltsverzeichnis zur Serie «Mose begegnet Gott»
Gott schafft einem Säugling einen weiten Raum
Die politischen Verhältnisse, als Mose geboren wurde
Die politischen Verhältnisse - Zusatzinformationen von Josephus
Der Märtyrer Karpos um 200 n.Chr. über heidnische Prophetie
Auch die Teufel haben ihre Möglichkeiten, in beschränktem Maße Zukunft vorherzusagen
Analyse der von Flavius Josephus zitierten ägyptischen Prophetie
Die List einer Mutter und das Handeln Gottes
Beobachtungen zur Geburt des Mose
* Eifer für sein Volk - Die Sturm- und Drangzeit des jungen Mose
Mose weiß, woher er kommt. Die Sturm- und Drangjahre eines Gottesmannes
Woher weiß Mose, dass er ein Jude ist
Die wundersamen Geschichten des Flavius Josephus über die Heldentaten des jungen Moses
Der selbsternannte Retter Israels
Der Zeitplan Gottes und die Ungeduld des Menschen
Der gescheiterte Retter Israels im Exil
* Gott beruft - ... und Mose jammert
In der Wüste offenbart Gott sich dem Mose
Der Ort, darauf du stehest, ist heiliges Land!
Ich bin der Gott deines Vaters Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs!
Gott offenbart Mose seinen Namen
Gott formuliert die Aufgaben Moses
Gott begabt Mose für seine Aufgaben
Mose erkennt seine Unzulänglichkeit
Zorn, Seelsorge und Sendung Gottes
Vergleich mit dem Reden Gottes zu Abram/Abraham
Abweichungen im Bericht des Flavius Josephus
Welch herrlicher Gott ... - ein Glanz seiner Herrlichkeit
* Nach der Berufung - ... die ersten Schritte des berufenen Gottesmannes
Mose bereitet sich für seine Aufgabe vor
Das Reden Gottes endet nicht mit der Berufung
Israel als erstgeborener Sohn Gottes
Eins aber fehlt noch ... die Bedeutung der Kinder
Zippora erkennt den Grund für Gottes Zorn und handelt
Gott gibt der Familie eines Gottesmannes in AT und NT einen hohen Stellenwert
Der Text in der Septuaginta und die Zuordnung der Pronomen
Rückblick: Jakob ringt mit Gott
Das Volk erkennt die Stimme Gottes
Ich habe keine Berufung - Was soll ich tun?
* Der erste Gang zum Pharao - Lass mein Volk ziehen - Der Zorn des Pharao
Mose tritt im Namen Gottes vor den Pharao
Zwischen allen Stühlen - die israelitischen Aufseher
Vorwürfe an Mose - Die Einsamkeit des Charismatikers
* Der verstockte Pharao - Lass mein Volk ziehen - Der Kampf Gottes mit dem Pharao
Mose tritt mit Aaron und im Namen Gottes erneut und jetzt auch gehorsam vor den Pharao
Mein Gott - Höher als meine Vernunft oder eingepfercht in die Grenzen meines Verstandes
Der Stammbaum Moses und Aarons
Mose und Aaron gehen erneut zum Pharao
* Die Plagen - Gott ringt um den Pharao
Gottes Ringen um den Pharao - Die Plagen
Der erste Auftritt Moses und Aarons vor dem Pharao
Der zweite Auftritt Moses und Aarons vor dem Pharao
Die erste Plage: Das Nilwasser wird zu Blut
Durchzug durchs Schilfmeer und Vernichtung der ägyptischen Verfolger
Tabellarischer Überblick über die Plagen
Gott gibt Mose bekannt, was er vorhat
Reaktionen und Auswirkungen der Plagen auf den Pharao und sein Volk
Die sechste Plage - Geschwüre:
Die achte Plage - Heuschrecken:
Die neunte Plage - Finsternis:
Die zehnte Plage - Erstgeburt:
Die Auswirkungen auf die Menschen
Der Gott des Alten Testamentes, ein schrecklicher Gott?
* Durchzug durch das Schilfmeer - Gottes Gedanken sind höher als Menschengedanken
Gottes Gedanken sind höher
Gott schützt Israel vor sich selbst
Das Neue Testament bezeugt, dass Gott in einem Licht wohnt, in dem kein Mensch bestehen kann. Damit ist klar, dass Gott nicht bei den Menschen wohnen kann, auch nicht in einer Wolke. Andererseits lesen wir von Begegnungen Abrahams mit Gott. Und Jesus selbst bezeugt: „Ehe Abraham war bin ich“. Dabei spielt er auf das „ICH BIN“ an, mit dem Gott sich Mose im Dornenbusch vorstellt. Es liegt also nahe, den Spuren Jesu im Alten Testament nachzugehen.
Trinitatis, die Trinität im Alten Testament
Zusammenfassung zu «Trinitatis, die Trinität im Alten Testament»:
Das Neue Testament bezeugt, dass Gott in einem Licht wohnt, in dem kein Mensch bestehen kann. Damit ist klar, dass Gott nicht bei den Menschen wohnen kann, auch nicht in einer Wolke. Andererseits lesen wir von Begegnungen Abrahams mit Gott. Und Jesus selbst bezeugt: „Ehe Abraham war bin ich.“ Dabei spielt er auf das „ICH BIN“ an, mit dem Gott sich Mose im Dornenbusch vorstellt. Es liegt also nahe, den Spuren Jesu im Alten Testament nachzugehen. Da dies eine Analyse des gesamten Alten Testamentes erfordern würde, kann es nicht erschöpfend bearbeitet werden. Der Text gibt aber einige Anregungen, darüber nachzudenken. Das Wort des Apostels Johannes am Anfang seines Evangeliums gewinnt damit an Intensität: „Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ Jesus kam zu dem Volk, das er über die Jahrtausende begleitet hat, auch in die babylonische Gefangenschaft.
Inhalt von «Trinitatis, die Trinität im Alten Testament»:
Jesus im Alten Testament war schon für die Kirchenväter ein Thema
... und was bedeutet das für uns?
Ausarbeitungen zum Begriff der „Trinität“
Bibelarbeit «Trinitatis, die Trinität im Alten Testament»
Bibelarbeit «Trinitatis, ... nicht zu verstehen, nur zu glauben»
Bibelarbeit «Der dreieine Gott - Bibelstellen zur Trinität»
Bibelarbeit «Trinitatis - Das Wort HEILIG in der Bibel»
Bibelarbeit «Trinitatis - Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaot»
Bibelarbeit «Trinitatis - Die Erhabenheit Jesu»
Bibelarbeit «Trinitatis - Jesu Zeugnisse über seinen Vater»
Hier möchte ich meinen persönlichen Zugang zur Trinität Gottes, Vater, Sohn und Heiliger Geist, darlegen. Meine feste Überzeugung ist, dass wir Gott nicht mit unserem Verstand begreifen können, weil er höher ist als unsere Vernunft. Daher gibt es auch kein Nachdenken über Gott, sondern nur ein Nachdenken unter Gott.
Trinitatis, ... nicht zu verstehen, nur zu glauben
Zusammenfassung zu «Trinitatis, ... nicht zu verstehen, nur zu glauben»:
Hier möchte ich meinen persönlichen Zugang zur Trinität Gottes, Vater, Sohn und Heiliger Geist, darlegen. Meine feste Überzeugung ist, dass wir Gott nicht mit unserem Verstand begreifen können, weil er höher ist als unsere Vernunft. Daher gibt es auch kein Nachdenken über Gott, sondern nur ein Nachdenken unter Gott. Wir erleben Gott durch die Vermittlung des Sohnes und des Heiligen Geistes und die Basis dieser Vermittlung ist die Heilige Schrift. Alle Ansätze, die über die Schrift hinausgehen, sind bestenfalls Bilder, die uns das unverständliche plausibel machen können. Wenn wir meinen, wir hätten Gott verstanden, dann heißt das nur, dass wir Gott auf die Grenzen unseres Verstandes verkleinert haben, dann sind wir bei dem Gott der Philosophen gelandet, der mit dem allmächtigen Gott nichts zu tun hat, weil er ein Produkt menschlicher Phantasie ist.
Inhalt von «Trinitatis, ... nicht zu verstehen, nur zu glauben»:
Umgang mit dem Begriff „Trinität“
Mein persönlicher Zugang zum Begriff der „Trinität“
Ausarbeitungen zum Begriff der „Trinität“
Bibelarbeit «Der dreieine Gott - Bibelstellen zur Trinität»
Bibelarbeit «Trinitatis - Das Wort HEILIG in der Bibel»
Bibelarbeit «Trinitatis - Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaot»
Bibelarbeit «Trinitatis - Die Erhabenheit Jesu»
Bibelarbeit «Trinitatis - Jesu Zeugnisse über seinen Vater»
In dieser Bibelarbeit sind die Bibelverse, in denen von Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist gleichzeitig die Rede ist, zusammengestellt und teilweise kommentiert:
Der dreieine Gott - Bibelstellen zur Trinität
Zusammenfassung zu «Der dreieine Gott - Bibelstellen zur Trinität»:
Bibelstellen zur Trinität Gottes werden zusammengestellt.
Es wird ein Suchlauf durch die Konkordanz mit dem Suchbefehl: (gott jesu geist)+(gott christ geist)+(gott sohn geist)+(vater jesu geist)+(vater christ geist)+(vater sohn geist) dargestellt. Dabei ist nur das Wort «geist» gewählt, also nicht auch «beistand», so dass diese Verse unberücksichtigt bleiben.
Es wurden 41 Verse gefunden.
Der Suchbefehl ist dabei folgendermaßen zu interpretieren:
(gott jesu geist): Suche alle Bibelverse, in denen ein Wort vorkommt, das die Buchstabenfolge «gott» enthält. Klein- und Großbuchstaben werden dabei beide akzeptiert. Wähle dann nur die Verse aus, die zusätzlich die Buchstabenfolge «jesu» enthalten und schließlich nur die, die auch noch die Buchstabenfolge «geist» enthalten. Dies liefert die erste Versliste.
(gott christ geist) liefert analog eine zweite Versliste.
usw.
Damit erhält man insgesamt sechs Verslisten. Diese werden zu einer Ergebnisversliste vereinigt (+),insgesamt 41 Verse.
Inhalt von «Der dreieine Gott - Bibelstellen zur Trinität»:
Geschichtliches zum Begriff der Trinität
Leugnung der Gottessohnschaft Jesu
Lästerungen gegen den gekreuzigten Gottessohn
In dieser Ausarbeitung wird Auftreten des Wortes «HEILIG» in der Bibel dargestellt:
Trinitatis - Das Wort HEILIG in der Bibel
Zusammenfassung zu «Trinitatis - Das Wort HEILIG in der Bibel»:
Welche vom Wort HEILIG abgeleiteten Wörter kommen in der Bibel vor und wo kommen sie vor?
Inhalt von «Trinitatis - Das Wort HEILIG in der Bibel»:
In dieser Ausarbeitung werden mehrere Aspekte betrachtet. Zunächst ist da der Lobpreis Gottes, der sich in dem dreimaligen «HEILIG» des Propheten Jesaja ausdrückt und der für unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit bestimmende Bedeutung hat. Dann ist da aber auch der Versuch, Gott zu verstehen und Gott in eine Struktur zu pressen, die Struktur der Trinität. Diese Festlegung geht über die Aussagen der Bibel hinaus und ist damit mit aller Vorsicht zu gebrauchen. Schließlich ist da aber auch die Herausforderung, Jesus Christus als den Gottessohn zu würdigen und ihn nicht in die Ecke bedeutender Männer oder untergeordneter Propheten zu stellen.
Trinitatis - Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaot
Zusammenfassung zu «Trinitatis - Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaot»:
Wenn es in der Bibel heisst: «Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen», dann erhebt sich doch die Frage, ob das Konzil von Nizäa im Jahre 325 n.Chr. wirklich im Auftrage Gottes gehandelt hat, als es die Lehre von der Trinität entwickelt hat. Wir sind immer geneigt, Gott zum Gegenstand unseres Denkens zu machen. Die Bibel hätte alle Möglichkeiten, eine geschlossene Philosophie vorzulegen, sie tut es aber nicht - in großer Ehrfurcht vor dem lebendigen Gott. Sie lässt uns Wirkungen des lebendigen Gottes erleben. Und sie hält es für ausreichend.
Inhalt von «Trinitatis - Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaot»:
Diese Ausarbeitung versucht, die Erhabenheit Jesu deutlich zu machen. Er ist es, in dem wir den Vater sehen. Mehr als Jesus gibt es für uns hier auf der Erde von Gott nicht zu sehen. Das schränkt unser „Denken über Gott“ ein, bietet aber gleichzeitig eine Basis aller Gotteserkenntnis. Es ist auch die Verwerfung aller anderen Religion.
Trinitatis - Die Erhabenheit Jesu
Zusammenfassung zu «Trinitatis - Die Erhabenheit Jesu»:
Die besondere Bedeutung, die Jesus für alle Menschen hat, wird in dem Wort Jesu aus Johannes 14,9 deutlich: „Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen!“ Mehr als Jesus ist von Gott in unserer dreidimensionalen, der Zeit unterworfenen Welt nicht zu sehen. Und auch dieses Wort Jesu, dass Gott und Jesus in uns Wohnung machen werden, ist durch den Heiligen Geist in uns erfüllt (Johannes 14,23). Diese Ausarbeitung will zeigen, Jesus und der Heilige Geist eigentlich Ausprägungen Gottes sind, in denen Gott sich so verkleinert, dass er in unsere dreidimensionale der Zeit unterworfene Welt passt, bzw. dass er in einem jeden Menschen wohnen kann. Eine solche Betrachtung bedeutet aber auch, dass das «tres personae» der Trinität, wie Augustinus sie versteht, stärker in den Hintergrund tritt, stattdessen der eine Gott sichtbar wird.
Auf der anderen Seite bedeutet es aber auch, dass alle Religion an Jesus vorbei zu verwerfen ist, eine harte Konsequenz.
Inhalt von «Trinitatis - Die Erhabenheit Jesu»:
... welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann
Wer mich sieht, sieht den Vater
Diese Ausarbeitung stellt Jesu Zeugnisse über den Vater und über Gott zusammen. Sie wurde mit der Konkordanz (Suchläufe «gott» und «vater») erstellt.
Trinitatis - Jesu Zeugnisse über seinen Vater
Zusammenfassung zu «Trinitatis - Jesu Zeugnisse über seinen Vater»:
Jesus legt Zeugnis von seinem Vater ab. Er spricht aber auch von Gott. Beides wird hier zusammengestellt, zunächst in einer Auswertung eines Suchlaufes durch die Schlachterbibel. Später soll eine vertiefte Analyse folgen, sGwuwl.
Inhalt von «Trinitatis - Jesu Zeugnisse über seinen Vater»:
Die Worte GOTT und VATER in den Reden Jesu
Häufigkeit des Wortes VATER in den Evangelien
Häufigkeit des Wortes GOTT in den Evangelien
Die Zeugnisse Jesu über den Vater nach Matthäus
Die Zeugnisse Jesu über den Vater nach Markus
Die Zeugnisse Jesu über den Vater nach Lukas
Die Zeugnisse Jesu über den Vater nach Johannes
Die Aussagen Jesu über Gott nach Matthäus
Die Aussagen Jesu über Gott nach Markus
Die Aussagen Jesu über Gott nach Lukas
Die Aussagen Jesu über Gott nach Johannes
Einige Schlaglichter über das Wirken des Heiligen Geistes, wie es das Alte Testament beschreibt, werden dargestellt. Eine vollständige Darstellung ist schlechterdings unmöglich, weil alle Schrift vom Heiligen Geist ausgeht, eine solche vollständige Darstellung also das gesamte AT im Blick haben müsste. Im Blick auf das Pfingstfest ist es aber schon von Interesse, die Gabe des Heiligen Geistes an den Menschen des Alten Bundes zu verfolgen und auch dem Ausruf: „... und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir“ des Psalmisten zu würdigen. Dies will die nachstehende Bibelarbeit versuchen und damit auch einen Beitrag geben zu unserem Blick auf den allmächtigen Gott und auch auf den Grund, auf dem unser Pfingsten aufbaut.
Zwölf Jünger sind Jesus gefolgt, mit Fragen und Zweifeln, ja, einer hat ihn sogar verleugnet. Aber sie sind ihm gefolgt. Und vor aller Augen setzt Gott zu Pfingsten das Zeichen. Indem er allen Menschen, die in Jerusalem sind, in ihrer Muttersprache begegnet, setzt Gott ein Zeichen vor allen Menschen und für alle Menschen: Er meint und er will die ganze Welt.
Pfingsten... Verherrlichung des Vaters vor aller Welt
Der Beistand, den Jesus verheißt, wird als jemand vorgestellt, «ihr aber kennet ihn». Dieses selbstverständliche Wort Jesu erfüllt sich zu Pfingsten ganz eindeutig. Petrus hat keine Schwierigkeiten, seine spontane Pfingstpredigt zu halten. Er muss nicht erst analysieren, was das denn für ein wundersames Ereignis ist. Er erkennt den Heiligen Geist als den Geist, der von Jesus ausgeht. So sollten auch wir mit großer Natürlichkeit mit dem Heiligen Geist umgehen, weil er von unserem Herrn Jesus ausgeht.
Pfingsten... dafür sind wir alle Zeugen
Jesus spricht in dreifacher Weise über den Heiligen Geist: Er erinnert uns an das, was Jesus uns gesagt hat. Er lehrt uns, uns recht zu verhalten. Er bereitet uns auf das zukünftige vor. Pfingsten wird dies in der Pfingstpredigt des Petrus deutlich, der mit dieser Predigt ein hervorragendes Beispiel liefert, wie der Heilige Geist Menschen verändert.
Pfingsten ... die Gemeinde angesichts des leeren Grabes
Pfingsten ist das Fest der Gemeinde. Die Gemeinde übernimmt Verantwortung. Wird sie ihrer Rolle gerecht?
Pfingsten ... Simon wird zum Petrus
Pfingsten ist ein Wendepunkt im Leben des Simon Petrus. Zunächst wir er aufgefordert, in Jerusalem zu warten. Dies ist für einen Macher wie Simon Petrus keine leichte Aufgabe. Und so schiebt er in das Warten eine Gemeindestunde ein, um einen Nachfolger für Judas Iskarioth zu wählen. Aber als das Pfingstereignis dann geschieht, ist er hell wach und verkündigt, was verkündigt werden muss. Es wird die Frage gestellt, ob wir in unserer Gemeindearbeit auch solche Phasen des wachen Wartens brauchen, denn Ereignisse wie Pfingsten sind ein souveränes Handeln Gottes und bedürfen nicht unserer organisatorischen Hilfestellung. Welche Funktion hat das Warten auf das Handeln Gottes in meinem Leben?
Das Handeln Gottes ist so gewaltig, dass wir es nicht erfassen können sondern es wie Träumende wahrnehmen. Dies gilt für unser ganz persönliches Leben und betrifft unser Hören auf den Heiligen Geist. Es durchdringt alle unsere Lebensbereiche.
Einige persönliche Anmerkungen zum Fest der Himmelfahrt zeigen Ihnen, wie sich meine Vorstellung von der Himmelfahrt Jesu im Laufe der Zeit entwickelt hat. Kernpunkt war eigentlich die Frage, wo sich Jesus aufgehalten hat, wenn er nicht seinen Jüngern erschienen ist. Hat er sich vielleicht am Ölberg versteckt? Das mag man wohl kaum glauben. Die Beobachtung, dass Maria Magdalena Jesus nicht anrühren darf, weil er noch nicht zum Vater aufgefahren ist, der Apostel Thomas aber Jesu Wundmale berühren darf, ohne dass Jesus dies kommentiert, mag einen Hinweis geben, dass Jesus in der Zwischenzeit beim Vater war. Jesus war also schon vor seiner Himmelfahrt beim Vater. Trotzdem bleibt mit dem Fest der Himmelfahrt einiges zu feiern. Dies habe ich unter Was bleibt dann vom Fest der Himmelfahrt übrig dargestellt.
Diesen Aspekt habe ich unter Persönliche Anmerkungen noch einmal vertieft dargestellt. Diese Überlegungen sind noch nicht abgeschlossen, aber sie haben mir doch ein tieferes Verständnis und auch Vertrauen in die biblische Überlieferung, denn auch die unterschiedlichen Berichte über die Himmelfahrt finden so eine mögliche Erklärung: Die unterschiedlichen Berichte über die Himmelfahrt Diese Erklärung ist nur als Anregung zu verstehen. Auf keinen Fall maße ich mir an, über den Bibeltext herausgehende Erkenntnisse zu besitzen. Diese Anregungen sollen nur denen das Maul stopfen, die meinen, beweisen zu können, dass die Bibel ein Buch voller Legenden sei. Die Bibel war, ist und bleibt das einzige und wahre Wort Gottes.
Unter Die Liebe des Vaters wird der Bezug zur Trinität hergestellt, denn es ist schon zu fragen, was in den drei Tagen bis zur Auferstehung Jesu mit der Dreieinigkeit Gottes war. Diese Frage bleibt letztlich ein Geheimnis Gottes, denn die Bibel spricht es nicht direkt an. Wir können es nur in aller Demut in unserem Herzen bewegen.
Himmelfahrt ist ein Festtag, mitten in der Woche und in gewisser Weise beiläufig, der in unserer Vorstellung von untergeordneter Bedeutung ist. Und doch ist dieser Tag ein gewaltiger Ausdruck der Herrschaft des Gottessohnes. Er hat Karfreitag und Ostern alles vollbracht: Vollständig, einmalig, unwiederholbar und unersetzbar.
Jesus hat den Himmel durchschritten. Nach seiner Erlösungstat hat Jesus sich nicht feiern lassen oder die Hände erschöpft in den Schoß gelegt. Er hat die Himmel durchschritten. Er ist also seinen Erlösungsweg bis zum Ende gegangen.
... der die Himmel durchschritten hat
Himmelfahrt ist ein eher zweifelhaftes Fest, denn es lokalisiert den Weg Jesu zum Vater auf einen einzigen Tag. Schon daran bestehen Zweifel. Und es baut eine Entfernung zu Jesus auf, die keinesfalls gerechtfertigt ist. Trotdem gibt es Grund zum feiern, weil Jesus uns nahe ist, weil er die Himmel durchschritten hat und seinen Platz zur Rechten des Vaters eingenommen hat und weil wir zu diesem Thron der Gnade hinzutreten dürfen, weil Jesus uns den Weg bereitet hat.
In der Himmelfahrt offenbart sich Jesus Christus als der wahre Gott. Aber er zeigt auch dabei seine Liebe zu den Jüngern und damit zu uns Menschen, indem er mit der Himmelfahrt ein Zeichen setzt, das sie verstehen können. Er ergeht sich nicht in philosophischen Überlegungen, sondern er predigt durch sein Handeln.
Das Fest der Himmelfahrt verweist einerseits auf den erhöhten HERRN, der sich zur Rechten Gottes gesetzt hat und damit den Platz eingenommen hat, der ihm von Anbeginn der Zeit an zusteht. Dieses ist Grund zum Lobpreis und zur Anbetung. Aber es schafft auch eine Distanz zu uns und unserem HERRN. Und so müssen wir uns die vielfältigen Verheißungen Jesu , dass er uns nahe ist, gerade zum Fest der Himmelfahrt Jesu deutlich machen. Jesu erscheint bis auf den heutigen Tag Menschen und ruft sie zum Glauben, beruft sie zum Dienst. Er ist uns nahe, jeden Tag. Dieses gilt es gerade im Angesicht des Krieges in Europa, der Not und Gewalt in der Welt, immer wieder zu verkündigen.
Die Himmelfahrt Jesu ist ein wichtiger Schritt der Heilsgeschichte, wenn man im Auge behält, dass die Auferstehung Jesu, dieser Triumpf über Sünde und Tod, auch Auswirkungen auf die himmlische und unsichtbare Welt hat. Dies wird erst richtig deutlich, wenn wir die Aussagen aus den Briefen der Apostel hinzuziehen. Die Apostel machen die Herrlichkeit Jesu anbetend vor den Gemeinden deutlich. Aber er beschreibt auch, dass am Ende Gott selbst „alles in allen“ ist. Damit befindet er sich im Einklang mit der Offenbarung.
Die Emmaus-Jünger waren nicht die einzigen, die gehofft haben, „er sei der, welcher Israel erlösen sollte.“ Da war noch ein weiterer Jünger, der diese Hoffnung hatte. Und er musste sich von Jesus eine schwere Abfuhr holen: Der Jünger Simon, den Jesus Petrus, den Fels, nannte, auf auf den er seine Gemeinde bauen wollte. Matthäus 16,18-19 *: Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Und ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein. Aber nach diesen wunderbaren Worten Jesu muss dieser Simon sich anhören, dass Jesus leiden müsse: Matthäus 16,20-21 *: Da gebot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagen sollten, daß er der Christus sei. Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, er müsse nach Jerusalem gehen und viel leiden von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. Hier meint Simon eingreifen zu müssen. Aber er tut es nicht öffentlich, er nimmt Jesus vertrauensvoll zur Seite und redet auf ihn ein. Matthäus 16,22 *: Da nahm ihn Petrus beiseite, fing an, ihm abzuwehren, und sprach: Herr, schone deiner selbst! Das widerfahre dir nur nicht! Jesus hört aus diesen Worten den Versucher heraus und weist sie in großer Schärfe zurück: Matthäus 16,23 *: Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Hebe dich weg von mir, Satan! Du bist mir zum Fallstrick; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich! Aber Simon bleibt bei Jesus, er zieht sich nicht beleidigt zurück nach dieser Zurechtweisung. Simon hat eine Offenbarung vom Vater erfahren, die Offenbarung, dass Jesus der Christus, der Messias Gottes ist. Und trotzdem ist nicht alles von Gott, was dieser Mann sagt: Sein eifriges Reden zu Jesus ist vom Satan. Und damit wird Petrus zu einer Warnung für alle, die Verantwortung in der Gemeinde Jesu tragen. Wenn sich einmal ein Wort, das ich spreche, als Wort Gottes erweist, so heißt das noch lange nicht, dass alle meine Worte vom Geist Gottes eingegeben sind. Ich habe das persönlich erfahren, als eine Schwester in der Gemeinde zu mir kam und sagte: „Ich habe darüber gebetet, was du neulich gesagt hast und der HERR hat zu mir gesprochen: «Ich habe ihm das nicht gesagt.»“ Sie hat mich ganz offensichtlich dabei ertappt, wie ich aus meinem persönlichen Dafürhalten geredet habe und nicht aus Gott heraus. Das war schmerzlich für mich zu hören, aber ich musste es akzeptieren.
Lukas überliefert uns eine Rede, die Jesus während des letzten Abendmahls an die Jünger und dann speziell an Petrus richtet: Lukas 22,28-32 *: Ihr aber seid die, welche bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen. Und ich verordne euch, wie mir mein Vater das Reich verordnet hat, daß ihr an meinem Tische in meinem Reiche essen und trinken und auf Thronen sitzen sollt, um die zwölf Stämme Israels zu richten. Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen; ich aber habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du dich dereinst bekehrst, so stärke deine Brüder! Wie mag das in den Ohren des Petrus geklungen haben: „... und wenn du dich dereinst bekehrst,...“ Petrus, der vor Jesus das Messiasbekenntnis abgelegt hat, war zu dem Zeitpunkt in den Augen Jesu noch gar nicht bekehrt. Noch während des Abendmahls muss er sich eine Zurechtweisung gefallen lassen: Lukas 22,33-34 *: Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen! Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, daß du mich kennst! Jede Gemeinde der Welt hätte einen Simon als bekehrten Christen angenommen, wenn er vor der Gemeinde das Messiasbekenntnis gesprochen hätte. Und doch war das für Jesus nicht genug. Er hatte noch einen langen Weg mit Petrus vor. Das Vorbild des Petrus besteht gerade darin, dass er die Zurechtweisungen Jesu angenommen hat. Er hat sogar dafür gesorgt, dass seine Reden und die Zurechtweisungen Jesu aufgeschrieben wurden und uns heute als Ermutigung dienen, auch dann nicht aufzugeben und vom Glauben abzulassen, wenn wir einmal so völlig falsch liegen, dass Jesus uns zurechtweisen muss.
Petrus hat es getan. Er stand selbst zu seiner Verleugnung Jesu. Sie wird uns von Markus berichtet, einem Evangelisten, der, wie uns Papias berichtet, das aufgeschrieben hat, was Petrus im Rahmen seiner Missionstätigkeit berichtet hat. (Bibliothek der Kirchenväter-Eusebius-Kirchengeschichte II.15) Petrus hat also dort, wo er Menschen für Jesus gewinnen wollte, über sein persönliches Versagen berichtet. Er hat also auf der Kanzel nicht nur von seinem starken und vorbildhaften Glauben, sondern auch von seinem Versagen berichtet.
Und dieser Petrus ist es auch, der mit einigen Jüngern am Morgen des Sabbats nach Jesu Tod zusammen sitzt. Was werden sie getan haben? Ob sie Erinnerungen ausgetauscht haben oder ob sie Pläne geschmiedet haben, wie sie einem ähnlichen Schicksal wie Jesus entgehen könnten? Ob sie sich an diesem Morgen an Jesu Rede von seiner Auferstehung erinnern konnten? Jesus hatte doch von drei Tagen bis zu seiner Auferstehung geredet. War es nicht erst kürzlich, auf dem Weg nach Jerusalem, als Jesus ihnen die Auferstehung angekündigt hatte: Markus 10,32-34 *: Sie waren aber auf dem Wege und zogen hinauf nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran, und sie entsetzten sich und folgten ihm mit Bangen. Und er nahm die Zwölf abermal beiseite und fing an, ihnen zu sagen, was ihm widerfahren werde: Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen und ihn den Heiden ausliefern; und sie werden ihn verspotten und geißeln und verspeien und töten, und am dritten Tage wird er wieder auferstehen. In seinen Predigten hat sich Petrus offenbar gut darin erinnert, dass Jesus das so vorhergesagt hat. Ob er an diesem besonderen ersten Tag der Woche nach dem großen Sabbat auch daran gedacht hat, wir wissen es nicht. Von den Emmaus-Jüngern wissen wir, dass sie von den Ereignissen doch sehr niedergeschlagen waren, obwohl sie schon wussten, dass etwas am Grab geschehen war: Zudem haben uns auch einige Frauen aus unserer Mitte in Verwirrung gebracht; sie waren am Morgen früh beim Grabe, fanden seinen Leib nicht, kamen und sagten, sie hätten sogar eine Erscheinung von Engeln gesehen, welche sagten, er lebe. Und etliche der Unsrigen gingen hin zum Grabe und fanden es so, wie die Frauen gesagt hatten, ihn selbst aber haben sie nicht gesehen. (Lukas 24,22-24 ⇩ ⇧ *) Diese Reden klingen nicht nach einer lebendigen Auferstehungshoffung und Jesus kommentiert es auch so: Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren! Wie langsam ist euer Herz zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! Mußte nicht Christus solches leiden und in seine Herrlichkeit eingehen? (Lukas 24,25-26 ⇧ *)
Wie langsam ist unser Herz zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben.
Wie langsam ist mein Herz zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben.
Aber es ist der Kern der frohen Botschaft:
Ist das zu schön, um wahr zu sein. Es ist schön und es ist wahr, denn diesen auferstandenen Jesus kann ich an jedem Tag in meinem Leben erfahren. Ich kann mit ihm reden und er antwortet mir. Er hat zu den Vätern im Glauben geredet und wir haben ihr Zeugnis. Und wir dürfen diesen Glauben an unsere Kinder weitergeben. Der Verstand sieht nur das Grab. Unsere Augen sehen nur die vielen Gräber. Aber wir dürfen uns über unseren Verstand hinausbewegen und in diesen Jubel einstimmen:
Ostern ist das Siegel auf der Botschaft Jesu. Ostern ist der Triumph des Glaubens über den Zweifel. Der Glaube an eine Auferstehung ist für den natürlichen Menschen widersinnig und gerade deshalb der Schlüssel zum Wort Gottes: Ein Gott, der seinen Sohn Jesus Christus vom Tode auferweckt, so dass ihn viele Zeugen sehen, wie er isst und trinkt und Thomas seine Finger in Jesu Wunden legen kann, was sollte diesem Gott unmöglich sein.
Der Jubel über Ostern erfüllt das Alte wie das Neue Testament.
Die Auferstehung Jesu ist eine ständige Herausforderung an meinen Glauben. Sie ist der zentrale Punkt des Glaubens. Glaube ich an die Auferstehung Jesu , eines Menschen, der jämmerlich am Kreuz gestorben ist, dann glaube ich, dass ein Gott ist, der den toten Jesus zu neuem Leben auferweckt hat. Was sollte diesem Gott unmöglich sein? Ostern ist eine unglaubliche Geschichte. Aber sie ist erlebbar. Paulus lehrt uns, wie wir die Auferstehung Jesu erleben können, im Sonntag, dem Tag der Auferstehung, und in unserer Taufe, die zeichenhaft darstellt, dass wir mit Christus begraben und auferstanden sind.
Wie halten wir es mit unserer Schuld. Wir ignorieren die Folgen unserer Sünde und wundern uns dann, dass unsere Rettung solch einen Aufwand Gottes erfordert.
Karfreitag zeigt die Treue Jesu zum Vater, sein wahres Hohepriestertum und der einzige Weg zum Vater.
Das Kreuz ist für uns kaum zu denken. Das „Warum?“ des Kreuzes können wir kaum beantworten. Zu sehr sind wir bei Simon Petrus und seinem Schwert. Und doch ist gerade Karfreitag ein Spiegel für uns Menschen: „Genau so sind wir.“ Es sind nicht die Juden, die Jesus an das Kreuz geschlagen haben. Ich bin es. Der Skandal des Kreuzes besteht auch darin, dass ich mit meinem Spiegelbild fertig werde und mich zu dem Guten hinwende so wie der eine der beiden Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt worden ist.
Diskussion einer Zusammenschau der Leidensgeschichte Jesu
Jesu Leidensgeschichte und seine Auferstehung wird von vier Zeugen dokumentiert. Der vierte, Johannes, schreibt sein Zeugnis, als die meisten Beteiligten schon tot sind. Deshalb muss er nicht mehr so viel Rücksicht nehmen auf die strafrechtlichen Verantwortlichkeiten. So kann er z.B. Nikodemus und alles, was dieser ihm aus dem Hohen Rat verraten hat, ohne Scheu erwähnen. Es ist eindrucksvoll, diese Texte einmal in der Zusammenschau zu lesen, weil dies die geistliche Dichte des Geschehens, die Tiefe, die es für das Verhältnis Jesu zu seinen Jüngern bedeutet hat, deutlich macht. Und alle, die Verantwortung in Kirche oder Gemeinde haben, müssen diese Geschichte auch einmal aus dem Blickwinkel der religiösen Führer des jüdischen Volkes lesen und sich fragen, ob das nicht innerhalb unserer Kirchen sich ganz genauso wiederholen würde, wenn da einer an den Amtsträgern vorbei und ohne deren Zustimmung Tote auferweckt.
Diese Version ist von mir mit Kommentaren versehen, die Sie am Schriftbild erkennen.
Jesu Leidensgeschichte und seine Auferstehung wird von vier Zeugen dokumentiert. Der vierte, Johannes, schreibt sein Zeugnis, als die meisten Beteiligten schon tot sind. Deshalb muss er nicht mehr so viel Rücksicht nehmen auf die strafrechtlichen Verantwortlichkeiten. So kann er z.B. Nikodemus und alles, was dieser ihm aus dem Hohen Rat verraten hat, ohne Scheu erwähnen. Es ist eindrucksvoll, diese Texte einmal in der Zusammenschau zu lesen, weil dies die geistliche Dichte des Geschehens, die Tiefe, die es für das Verhältnis Jesu zu seinen Jüngern bedeutet hat, deutlich macht. Und alle, die Verantwortung in Kirche oder Gemeinde haben, müssen diese Geschichte auch einmal aus dem Blickwinkel der religiösen Führer des jüdischen Volkes lesen und sich fragen, ob das nicht innerhalb unserer Kirchen sich ganz genauso wiederholen würde, wenn da einer an den Amtsträgern vorbei und ohne deren Zustimmung Tote auferweckt.
Hier ist der Text geglättet worden. Teilweise ist er zusammengefügt worden, so dass in einem Text, der nach einem Evangelisten zitiert wird, Zusatzinformationen eines anderen Evangelisten eingefügt wurden. Es werden nur Hauptüberschriften angegeben. Dies ist zum fortlaufenden Lesen geeignet, um einmal einen Eindruck vom Ablauf der Ereignisse zu bekommen. Es ist nicht geeignet, um vertieft über den Text nachzudenken, dazu sollte man den Originaltext der vorangehenden Darstellungen heranziehen.
Die Passion Jesu im Alten Testament
In dieser Bibelarbeit werden eine Reihe von Texten des Alten Testamentes dargestellt, die im Neuen Testament im Rahmen der Passion Jesu zitiert werden oder doch eine große Nähe zu diesen Texten aufweisen. Dabei wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, sondern es sollen Anstöße und Anregungen zum weiteren Nachdenken gegeben werden.
Zum einen soll damit deutlich gemacht werden, dass im Alten Bund wirkliche Propheten aufgetreten sind, deren Wort sich in Jesus Christus erfüllt hat. Darin sehe ich eine große Glaubensstärkung, denn Prophetie ist nicht machbar, sie kann nur von Gott selbst ausgehen. Insbesondere der Jesajatext liegt uns in Handschriften vor, die mindestens 100 Jahre vor Christus geschrieben wurden und alle Prophetien Jesajas bezeugen, auf die sich das Neue Testament stützt. Das ist nicht von Menschen machbar, das kann nur der Geist Gottes bewirken, der über der Zeit steht und Anfang und Ende immer im Blick hat.
Im 1. Teil werden die Stellen betrachtet, die auf eines der fünf Bücher Moses zurückgehen.
Im 2. Teil werden die Stellen betrachtet, die auf ersten 75 Psalmen, also die Psalmen 6, 8, 22, 31, 34, 35, 41 und 69 zurückgehen.
Im 3. Teil werden die Stellen betrachtet, die auf letzten 75 Psalmen, also die Psalmen 91, 109, 110, 115, 116, 117 und 118 zurückgehen.
Im 4. Teil werden die Stellen betrachtet, die auf den Propheten Jesaja zurückgehen.
Im 5. Teil werden die Stellen betrachtet, die auf die verbeibenden Propheten außer Jesaja zurückgehen.
Im Neuen Testament wurde der Zeitraum zwischen dem Messiasbekenntnis des Petrus und den ersten Leidensankündigungen Jesu bis zu seinem Tode ausgewertet, Grablegung und Auferstehung also nicht einbezogen. Die Briefe im Neuen Testament wurden in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht ausgewertet.
Es ist überwältigend zu sehen, wie klar das Alte Testament die Passionszeit beschreibt. Gleichzeitig ist es schmerzlich, die Blindheit und die absichtsvolle Ignoranz zu beobachten, mit denen die religiösen Führer der damaligen Zeit diesen Texten ausgewichen sind. Bedauerlicherweise gilt dies bis heute. Deshalb sind diese Texte für uns heute eine Warnung und ein Lehrstück über den Umgang mit Prophetien. Ich habe großen Zweifel, dass wir heute sensibler handeln würden, wenn wir in der Rolle des Kaiphas wären.
Erstaunlich ist, wie stark der prophetische Aspekt in den Psalmen ist. Gedacht waren sie als Lobpreis Gottes und sind doch in vielerlei Hinsicht prophetische Ausblicke auf den kommenden Messias. Neben den fünf Büchern Moses, den Psalmen und den Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel, Hosea, Joel, Micha und Sacharja gibt es keine wesentlichen weiteren Stellen, die im Zuge der Passionsgeschichte Jesu von den Evangelisten zitiert werden.
Diese Nacht, in der unser Herr Jesus verraten wurde, diese Nacht vor der Kreuzigung nutzte unser Herr, um seine Jüngern in vorher nicht gekannter Intensität auf die kommende Verantwortung in der Gemeinde der Gläubigen vorzubereiten. Er vertieft sein Verhältnis zu ihnen und findet auch Zeit, für sie zu beten. Das hohepriesterliche Gebet blickt dabei weit in die Zukunft der Gemeinde. Johannes beschreibt diese Nacht fast minuziös. Er beginnt mit dem Abendmahl, das er nur kurz erwähnt, beschreibt die Reden Jesu und die Fragen der Jünger, das hohepriesterliche Gebet und die Tatsache, dass die Jünger dann nach Gethsemane gegangen sind. Dort beschreibt er die Gefangennahme Jesu und den Kampf des Petrus zur Verteidigung Jesu, dem die Verleugnung Jesu durch Petrus folgt.
Herzlich verlangt hat mich, ...
Die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag ist eigentlich keine besondere Nacht, denn das Passahlamm wird in der Nacht vor dem Passahfest gefeiert, in der Nacht vor dem großen Sabbat, einer Nacht von Freitag auf Sonnabend. Jesus muss dieses Mahl vorziehen, weil die religiösen Führer Eile hatten. Am Sabbat durfte niemand am Kreuz hängen. Außerdem würde Jesus das Passahfest stören. In dem Streit um seine Person könnte die richtige Passahandacht gar nicht aufkommen. Und was so ein gestresster religiöser Führer ist, der hat an einem solchen Fest wirklich anderes zu tun, als sich mit Querulanten auseinanderzusetzen.
Jesus geht darauf ein, verschiebt sein eigenes Passahfest um einen Tag. Er möchte mit seinen Jüngern feiern. Es verlangt ihn danach, selbst angesichts des Todes. Er muss die schmerzliche Diskussion der Jünger über seine Nachfolge ertragen. Aber er demütigt sich vor ihnen. Er beruft die Jünger in den Dienst, verwirft sie nicht, trotz ihres Unverstandes. Er liefert damit ein großes Vorbild für uns und zeigt uns, wie wir Verantwortung für uns anvertraute Menschen wahrzunehmen haben. Er gibt ein Beispiel für Demut, Liebe und Vergebungsbereitschaft.
Jesus Christus offenbart seine göttliche Majestät, und doch ist alles so anders, als wir es erwarten. Es ist ein Glanz aus der himmlischen Herrlichkeit und doch wirkt es so fern jeder Realität, so unwirklich, fast unbeholfen, auf keinen Fall so, dass wir es heute als professionell bezeichnen würden. Jeder römische Triumphator hat seinen Einzug in Rom besser inszeniert als Jesus das tut: Er entäußerte sich selbst.
Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind!
Jesus Christus zieht in Jerusalem ein. Aber die Stadt lehnt ihn ab, trotz anfänglichem Jubel einzelner. Sie hat andere Vorstellungen von ihrem Messias. Jesus ist ihr nicht stark genug. Jerusalem sucht stärkere Helden und findet sie auch, aber es geht daran zugrunde.
Was Jesus wirklich wichtig ist
Jesus wird in Jerusalem ein begeisterter Empfang bereitet. Die Menschen kommen ihm entgegen und feiern ihn. Selbst die Kinder auf der Straße singen ihm zu Ehren Loblieder. Aber Jesus nutzt dies nicht aus. Er rückt eine arme Witwe in den Mittelpunkt. Er leitet damit die ganz andere Revolution ein, die die Macht der Mächtigen wirklich bricht.
Indem Paulus uns auffordert, alles zu prüfen, will er uns vor vorschnellem Urteil bewahren. Alles zu prüfen heißt doch, dass ich die Barrieren um mich herum, die aus meinen Vorurteilen, aber auch aus meiner Bildung und meinem Schriftverständnis und damit auch meiner konfessionellen Herkunft gespeist wird, abbaue und stattdessen alles so weit an mich heran lasse, dass ich es prüfen kann. Der Blick auf Gott den Vater, das Hören auf den Heiligen Geist und das Lesen in der Heiligen Schrift sind die Basis meiner Prüfung. Dabei ist es wichtig, die Schrift als Gesamtheit zu sehen, denn Paulus warnt uns an anderer Stelle: Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. (Johannes 13,34 ⇩ *)

Prüfet alles und behaltet das Gute! (1.Thessalonicher 5,21 ⇩ *)
Auch dieses Wort gehört zu den Aussagen des Paulus, die mit einem ungeschützten ALLES daherkommen. Bereits im letzten Jahr hatten wir eine solche Jahreslosung mit einer ALLES-Aussage des Apostels Paulus, 1.Korinther 16,14 *: Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen!
Bereits in der Auslegung zu dem Wort der Jahreslosung 2024 (Jahreslosung 2024) erschien das ungeschützte, uneingeschränkte ALLES gefährlich: Meint der Apostel wirklich uneingeschränkt ALLES? Paulus spricht tatsächlich häufig und in vielen Zusammenhängen ein ungeschütztes ALLES. In einer Bibelarbeit (Alles Wissen hat seinen Ursprung im Geist Gottes) sind wir diesen Bibelstellen nachgegangen.
Im Zusammenhang mit der Aufforderung zu prüfen erscheint das uneinggeschränkte ALLES gefährlich. Müssen wir wirklich alles prüfen? Reicht es nicht, wenn ich in der Bibel lese: Lass dich nicht gelüsten, ... So lesen wir es in den zehn Geboten: Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses! Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat! (2.Mose 20,17 *) Reicht das nicht aus? Was haben wir da zu prüfen. Über die Sünden des Volkes Israel schreibt Paulus an die Korinther: Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir uns nicht des Bösen gelüsten lassen, gleichwie jene gelüstet hat. Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: «Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.» Lasset uns auch nicht Unzucht treiben, gleichwie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tage ihrer dreiundzwanzigtausend. Lasset uns auch nicht Christus versuchen, gleichwie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden. Murret auch nicht, gleichwie etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden. Das alles, was jenen widerfuhr, ist ein Vorbild und wurde zur Warnung geschrieben für uns, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist. (1.Korinther 10,6-11 *) Sind das nicht klare Anweisungen. Da gibt es doch nichts zu prüfen. In der Tat habe ich nicht zu prüfen, ob Diebstahl wirklich schlecht ist oder was die Folgen von Ehebruch sind. Wenn ich denn wirklich Gottes Wort Glauben schenke, dann weiß ich, das sein Wort gut für mich ist, auch das, was er Israel in den zehn Geboten aufgetragen hat.
Aber bereits da mache ich Unterschiede. Die zehn Gebote lassen wir, wie Luther uns gelehrt hat, gelten. Aber die Reinheitsgebote ignorieren wir. Bereits in apostolischer Zeit haben sich die ersten Christen darüber Gedanken gemacht. Sie haben vor Gott geprüft und schließlich entschieden: Es hat nämlich dem heiligen Geist und uns gefallen, euch keine weitere Last aufzulegen, außer diesen notwendigen Stücken: daß ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht; wenn ihr euch davor in acht nehmet, so tut ihr recht. Lebet wohl!» (Apostelgeschichte 15,28-29 *) Wir sehen also, dass die Gemeinde durchaus geprüft hat und das Beste behalten hat, „dass ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht“.
Auch Jesus hat das überkommene Gesetz geprüft. In der Bergpredigt sagt er von sich selbst: Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. (Matthäus 5,17-18 ⇩ *) Trotzdem übernimmt er das Gesetzt nicht so, wie er es aus der von den Schriftgelehrten bestimmten Überlieferung kennt, sondern er spricht: „Ich aber sage euch ...“ Er löst sich mit diesen Worten von der gängigen Überlieferung, etwa wenn er lehrt: Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen!» Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen; auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden ebenso? (Matthäus 5,43-47 ⇧ *)
War das ein Recht Jesu oder der Apostel am Anfang der Gemeinde. Gibt es ein neues Gesetz, das im Neuen Testament verborgen ist? Und wenn es das gibt, warum ruft uns Paulus dann zur Prüfung auf? Müsste er dann nicht dazu aufrufen, das Gesetz des Neuen Testamentes anzuwenden? Warum soll im Neuen Testament überhaupt ein Gesetz verborgen sein? Warum ist es dann nicht in einer leichtfasslichen Liste dargestellt? Jesus macht es sehr deutlich, wie er das Gesetz sieht: Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. (Johannes 13,34 ⇧ *) Bereits in der Bergpredigt, in der er die Gebote ja scheinbar sehr verschärft, wendet er eigentlich das Liebesgebot auf die bestehenden Gebote an. Wenn er etwa sagt, dass ich nicht nur nicht töten soll, sondern nicht einmal schlecht über meinen Bruder reden soll („Du Narr ...“), dann wendet er doch eigentlich nur das Liebesgebot auf das alte Gebot „Du sollst nicht töten, ...“ an. Es gibt also keine Checkliste, mit der wir prüfen können. Worin besteht unsere Prüfung dann?
Nun, unsere Prüfung besteht zunächst einmal darin, dass ich verschiedene Dinge, die ich gelernt habe, auf das zu prüfende Objekt anwende. Dieses will das Bild verdeutlichen, das am Anfang zur Illustration des Wortes der Jahreslosung gezeigt wurde.
Da ist zunächst der Mensch im Mittelpunkt des Bildes, die Farbe Gelb soll seine Reinheit darstellen. Um ihn herum sind verschiedene Ellipsen. Sie stellen die Barrieren da, die wir von unserer Natur her besitzen und mit denen wir uns von unserer Umwelt abgrenzen oder auch abschirmen. Da ist zunächst der hellblaue Rand. Er stellt die Dinge dar, die wir unter unserem Niveau empfinden. Manche äußeren Einflüsse prallen schon an dieser Barriere ab: „So etwas Blödes habe ich ja noch nie gehört!“ Viele Dinge tun wir so ab, ohne uns weitere Gedanken zu machen. Damit kann man manchmal aber auch daneben liegen: Die Pharisäer verwerfen Jesus mit dem Einwand: Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du auch aus Galiläa? Forsche nach, und du wirst sehen, daß aus Galiläa kein Prophet ersteht! (Johannes 7,52 *) Das war sogar ein Argument aus der heiligen Schrift, aber es war trotzdem falsch. Nikodemus, gegen den dieses Argument eingesetzt wird, muss sich abgekanzelt wie ein dummer Junge vorgekommen sein. Wenn Paulus uns auffordert, alles zu prüfen, dann sagt er uns damit auch, dass wir uns nicht so einfach von unseren Vorurteilen leiten lassen sollen, denn leicht können wir dadurch auch Menschen falsch beurteilen.
Der nächste Ring stellt eine sehr harte Barriere dar. Manches ekelt uns einfach. Damit wollen wir auf keine Fall etwas zu tun haben. Wir lassen es nicht an uns heran. Dabei ist Ekel durchaus ein positives Gefühl. Der Ekel, den ich vor verwesenden Tieren empfinde, schützt mich vor Infektionen. Wenn ich nur nach meinem Ekelgefühlen ginge, dann ließe ich die Tiere einfach liegen und sie wären für spielende Kinder eine Gefahr. Ich muss prüfen, was hier zu tun ist, und den Tierkadaver auf geeignete Weise entsorgen. Und es sind nicht nur Tierkadaver, vor denen es uns ekelt. Manchmal sind es auch Menschen und darunter auch solche, die unsere Hilfe brauchen.
Und so habe ich viele Panzer um mich herum angelegt. Auch mein Schriftverständnis kann zu solch einem Panzer werden, meine Bildung, was ich einmal in der Schule gelernt habe, was mir meine Eltern oder Freunde mitgegeben haben, alles dient dazu, die Einflüsse zu filtern, die auf mich einströmen. Dabei ist nicht alles falsch, was wir zum Schutz vor äußeren Einflüssen um uns herum aufgebaut haben. Wenn Paulus uns auffordert, alles zu prüfen, dann will er uns damit sagen, dass wir für alles offene Augen und offene Ohren haben sollen. Aber wir sollen es prüfen. Und diese Prüfung kann nicht darin bestehen, eine einsame Bibelstelle zu suchen, um damit ein Totschlagargument zu haben. Die Prüfung muss die ganze Bibel im Blick haben. Denn man kann die Bibel auch missverstehen. Paulus ist oft missverstanden worden, wie uns Petrus berichtet: Und die Geduld unsres Herrn achtet für euer Heil, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat, wie auch in allen Briefen, wo er davon spricht, in welchen etliches schwer zu verstehen ist, was die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben. (2.Petrus 3,15-16 *) Was schützt uns vor diesem Verderben, das aus einer verdrehten Sicht auf das Wort Gottes entsteht? Es ist der Blick auf Gott, den Vater, und auf den Heiligen Geist, den er uns gesandt hat: der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Johannes 14,26 *) Jesus spricht einmal von seiner Einheit mit dem Vater in folgender Weise: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. (Johannes 5,19 *) Nun haben wir nicht die gleiche Einheit mit dem Vater, wie Jesus sie hatte. Aber diese Blickrichtung auf den Vater und das Hören auf den heiligen Geist steht auch uns gut an und ist zwingend notwendig, wenn wir Dinge prüfen. Und indem wir diesen Blick auf den Vater haben, müssen wir uns auch nicht vor den Dingen fürchten, die auf uns einstürmen. Wir können alles prüfen und nur dann, wenn es im Einklang mit unserem Vater ist, es auch behalten. In der Illustration zur Jahreslosung finden wir oben links einen blauen Strahl, der alle Barrieren durchdringt und in unser Leben eindringt. Das ist für den Menschen, der sich auf seine Barrieren verlässt, der ultimative Unglücksfall. Der Heilige Geist, wenn wir denn bereit sind, auf ihn zu hören, wird uns mit dieser Situation nicht alleine lassen. Er wird uns die Kraft geben, diesen Eindringling umzukehren und ihn zurückzuschicken, woher er gekommen ist.
Die Jahreslosung ist also eine Herausforderung an uns, über die Panzer nachzudenken, die wir um uns herum angelegt haben. Manche dieser Panzer sind wie Schutzschilde, manche aber auch hindern uns, unserem Nächsten wirklich gerecht zu werden, ihm wirklich zu begegnen und seine Argumente wirklich zu prüfen. Denn vieles Wertvolles verwerfen wir, weil es nicht in unser gewohntes Raster passt.
So ist diese Jahreslosung nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Ermutigung, uns nicht einzuigeln, Barrieren aufzubauen, Berührungsängste zu pflegen oder unser Ekelgefühle zu kultivieren. Sie ist eine ganz starke Aufforderung, das ganze Wort Gottes im Blick zu behalten, den Blick auf den Vater im Himmel gerichtet zu halten und uns durch den Heiligen Geist inspirieren zu lassen, damit wir das, was uns zuträglich ist, von dem unterscheiden, was uns schadet:
Prüfet alles und behaltet das Gute! (1.Thessalonicher 5,21 ⇧ *)
Sie können diese Darstellung der Jahreslosung auch herunterladen und gerne weiterverwenden.
Es gibt eine Version, in die Sie mit Hilfe eines Präsentationsprogrammes eigene Grüße eintragen können:
Darüberhinaus gibt es noch eine Version zum Herunterladen, in die ich einen persönlichen Gruß integriert habe:
Jahreslosungen weiterer Jahre:
Jahreslosung 2025 Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu
Jahreslosung 2024 Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe
Jahreslosung 2023 Hagar betet: Du bist ein Gott, der mich sieht
Jahreslosung 2022 Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen
Jahreslosung 2020 Ich glaube, hilf meinem Unglauben
Jahreslosung 2019 Suche Frieden und jage ihm nach
Jahreslosung 2017 Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und einen neuen Geist
Jahreslosung 2016 Gott spricht: Ich will Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet
| Bereich | Anzahl der Bibelstellen (Zitate) | bezogen auf die Verse | relativ zum Durchschnitt der Bibel | Anteil an allen Zitaten | Gesamtzahl der Verse |
| Bibel ⇩ | 49 | 0,16 % | 100,00 % | 100,00 % | 31105 |
| Altes Testament ⇩ | 5 | 0,02 % | 13,71 % | 10,20 % | 23146 |
| AT Geschichtsbücher ⇩ | 1 | 0,01 % | 4,93 % | 2,04 % | 12871 |
| AT Lehrbücher ⇩ | 2 | 0,04 % | 26,53 % | 4,08 % | 4785 |
| AT Prophetische Bücher ⇩ | 2 | 0,04 % | 23,13 % | 4,08 % | 5490 |
| Neues Testament ⇩ | 44 | 0,55 % | 350,94 % | 89,80 % | 7959 |
| NT Geschichtsbücher ⇩ | 28 | 0,59 % | 371,38 % | 57,14 % | 4786 |
| NT Lehrbücher ⇩ | 12 | 0,43 % | 275,20 % | 24,49 % | 2768 |
| NT Prophetisches Buch ⇩ | 4 | 0,99 % | 626,96 % | 8,16 % | 405 |
| Bücher | Anzahl der Bibelstellen (Zitate) | bezogen auf die Verse | relativ zum Durchschnitt der Bibel | Anteil an allen Zitaten | Gesamtzahl der Verse |
| 2.Mose ⇧ ↓ | 1 | 0,08 % | 52,33 % | 2,04 % | 1213 |
| Psalmen ⇧ ↓ | 2 | 0,08 % | 51,59 % | 4,08 % | 2461 |
| Sacharja ⇧ ↓ | 2 | 0,95 % | 601,70 % | 4,08 % | 211 |
| Matthäus ⇧ ↓ | 8 | 0,75 % | 474,17 % | 16,33 % | 1071 |
| Markus ⇧ ↓ | 6 | 0,88 % | 561,77 % | 12,24 % | 678 |
| Lukas ⇧ ↓ | 3 | 0,26 % | 165,46 % | 6,12 % | 1151 |
| Johannes ⇧ ↓ | 9 | 1,02 % | 649,96 % | 18,37 % | 879 |
| Apostelgeschichte ⇧ ↓ | 2 | 0,20 % | 126,08 % | 4,08 % | 1007 |
| Römer ⇧ ↓ | 2 | 0,46 % | 293,21 % | 4,08 % | 433 |
| 1.Korinther ⇧ ↓ | 3 | 0,69 % | 435,79 % | 6,12 % | 437 |
| 2.Korinther ⇧ ↓ | 1 | 0,39 % | 247,00 % | 2,04 % | 257 |
| Philipper ⇧ ↓ | 1 | 0,96 % | 610,38 % | 2,04 % | 104 |
| Kolosser ⇧ ↓ | 1 | 1,05 % | 668,21 % | 2,04 % | 95 |
| 1.Thessalonicher ⇧ ↓ | 1 | 1,12 % | 713,25 % | 2,04 % | 89 |
| Hebräer ⇧ ↓ | 2 | 0,66 % | 419,01 % | 4,08 % | 303 |
| 2.Petrus ⇧ ↓ | 1 | 1,64 % | 1 040,65 % | 2,04 % | 61 |
| Offenbarung ⇧ ↓ | 4 | 0,99 % | 626,96 % | 8,16 % | 405 |
| Nr. | Bibelstelle | Bibeltext |
| 1 ↑ | 2.Mose 20,17 1 |
Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses! Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat! |
| 2 ↑ | Psalmen 85,6 1 |
(H85-7) Willst du uns nicht wieder neu beleben, daß dein Volk sich deiner freuen kann? |
| 3 ↑ | Psalmen 122,6-7 1 |
Bittet für den Frieden Jerusalems! Es gehe wohl denen, die dich lieben! Friede sei in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen! |
| 4 ↑ | Sacharja 2,8 1 |
(H2-12) Denn also spricht der HERR der Heerscharen: Um Ehre zu erlangen, hat er mich gesandt zu den Nationen, die euch geplündert haben; denn wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an. |
| 5 ↑ | Sacharja 12,1-4 1 2 |
Dies ist der Ausspruch, das Wort des HERRN über Israel: Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Innern bildet: Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch gegen Juda wird es gehen bei der Belagerung Jerusalems. Und es soll geschehen an jenem Tage, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen... |
| 6 ↑ | Matthäus 5,17-18 1 2 |
Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. |
| 7 ↑ | Matthäus 6,12 1 |
Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldnern. |
| 8 ↑ | Matthäus 11,29-30 1 |
Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht! |
| 9 ↑ | Matthäus 14,28-32 1 |
Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiße mich zu dir auf das Wasser kommen! Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Jesus aber streckte alsbald die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm:... |
| 10 ↑ | Matthäus 16,18-19 1 |
Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Und ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein. |
| 11 ↑ | Matthäus 16,20-21 1 |
Da gebot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagen sollten, daß er der Christus sei. Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, er müsse nach Jerusalem gehen und viel leiden von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. |
| 12 ↑ | Matthäus 16,22 1 |
Da nahm ihn Petrus beiseite, fing an, ihm abzuwehren, und sprach: Herr, schone deiner selbst! Das widerfahre dir nur nicht! |
| 13 ↑ | Matthäus 16,23 1 |
Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Hebe dich weg von mir, Satan! Du bist mir zum Fallstrick; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich! |
| 14 ↑ | Markus 4,41 1 |
Und sie gerieten in große Furcht und sprachen zueinander: Wer ist doch der, daß auch der Wind und das Meer ihm gehorsam sind? |
| 15 ↑ | Markus 9,14-30 1 |
Und als sie zu den Jüngern kamen, sahen sie eine große Volksmenge um sie her und Schriftgelehrte, die sich mit ihnen besprachen. Und alsbald geriet die ganze Menge in Bewegung, als sie ihn sahen, und sie liefen herzu und grüßten ihn. Und er fragte die Schriftgelehrten: Was besprechet ihr euch mit ihnen? Und einer aus dem Volke antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der hat... |
| 16 ↑ | Markus 10,32-34 1 |
Sie waren aber auf dem Wege und zogen hinauf nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran, und sie entsetzten sich und folgten ihm mit Bangen. Und er nahm die Zwölf abermal beiseite und fing an, ihnen zu sagen, was ihm widerfahren werde: Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen... |
| 17 ↑ | Markus 13,5-13 1 2 |
Jesus aber fing an, zu ihnen zu sagen: Sehet zu, daß euch niemand irreführe! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin es, und werden viele irreführen! Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgeschrei hören werdet, so erschrecket nicht; denn es muß geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Volk wird sich erheben wider das andere und ein Reich wider das andere; es wird... |
| 18 ↑ | Markus 15,29-32 1 |
Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten die Köpfe und sprachen: Ha, der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, hilf dir selbst und steige vom Kreuz herab! Gleicherweise spotteten auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Andern hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Der Christus, der König Israels, steige nun vom Kreuze herab,... |
| 19 ↑ | Markus 15,34 1 |
Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eloi, Eloi, lama sabachthani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? |
| 20 ↑ | Lukas 22,28-32 1 |
Ihr aber seid die, welche bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen. Und ich verordne euch, wie mir mein Vater das Reich verordnet hat, daß ihr an meinem Tische in meinem Reiche essen und trinken und auf Thronen sitzen sollt, um die zwölf Stämme Israels zu richten. Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen; ich aber habe... |
| 21 ↑ | Lukas 22,33-34 1 |
Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen! Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, daß du mich kennst! |
| 22 ↑ | Lukas 24,21 1 2 3 |
Wir aber hofften, er sei der, welcher Israel erlösen sollte. Ja, bei alledem ist heute schon der dritte Tag, seit solches geschehen ist. |
| 23 ↑ | Johannes 3,13 1 |
Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, des Menschen Sohn, der im Himmel ist. |
| 24 ↑ | Johannes 5,19 1 |
Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. |
| 25 ↑ | Johannes 7,52 1 |
Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du auch aus Galiläa? Forsche nach, und du wirst sehen, daß aus Galiläa kein Prophet ersteht! |
| 26 ↑ | Johannes 13,34 1 |
Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. |
| 27 ↑ | Johannes 13,34 1 2 |
Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. |
| 28 ↑ | Johannes 14,6 1 |
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! |
| 29 ↑ | Johannes 14,9 1 |
Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater? |
| 30 ↑ | Johannes 14,15-21 1 |
Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote! Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und kennt ihn nicht; ihr aber kennet ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich komme zu euch. Noch... |
| 31 ↑ | Johannes 14,26 1 |
der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. |
| 32 ↑ | Apostelgeschichte 1,7 1 |
Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Stunden zu kennen, welche der Vater in seiner eigenen Macht festgesetzt hat; |
| 33 ↑ | Apostelgeschichte 15,28-29 1 |
Es hat nämlich dem heiligen Geist und uns gefallen, euch keine weitere Last aufzulegen, außer diesen notwendigen Stücken: daß ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht; wenn ihr euch davor in acht nehmet, so tut ihr recht. Lebet wohl!» |
| 34 ↑ | Römer 8,16 1 |
Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. |
| 35 ↑ | Römer 8,26 1 |
Ebenso kommt aber auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern. |
| 36 ↑ | 1.Korinther 10,6-11 1 |
Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir uns nicht des Bösen gelüsten lassen, gleichwie jene gelüstet hat. Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: «Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.» Lasset uns auch nicht Unzucht treiben, gleichwie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen... |
| 37 ↑ | 1.Korinther 15,3-11 1 2 3 |
Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift, und daß er begraben worden und daß er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift, und daß er dem Kephas erschienen ist, hernach den Zwölfen. Darnach ist er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal erschienen, von welchen die meisten noch... |
| 38 ↑ | 1.Korinther 16,14 1 |
Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen! |
| 39 ↑ | 2.Korinther 5,17 1 |
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! |
| 40 ↑ | Philipper 3,13-14 1 |
Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe; eins aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir ist, und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. |
| 41 ↑ | Kolosser 1,19-20 1 |
Denn es gefiel Gott , daß in ihm alle Fülle wohnen sollte und alles durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst (dadurch daß er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes) durch ihn, sowohl was im Himmel, als auch was auf Erden ist. |
| 42 ↑ | 1.Thessalonicher 5,21 1 2 |
prüfet aber alles, und das Gute behaltet. |
| 43 ↑ | Hebräer 10,23-25 1 |
Lasset uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken (denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat); und lasset uns aufeinander achten, uns gegenseitig anzuspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie etliche zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so viel mehr, als ihr den Tag herannahen sehet! |
| 44 ↑ | Hebräer 13,7 1 |
Gedenket eurer Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; schauet das Ende ihres Wandels an und ahmet ihren Glauben nach! |
| 45 ↑ | 2.Petrus 3,15-16 1 |
Und die Geduld unsres Herrn achtet für euer Heil, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat, wie auch in allen Briefen, wo er davon spricht, in welchen etliches schwer zu verstehen ist, was die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben. |
| 46 ↑ | Offenbarung 20,6 1 |
Selig und heilig ist, wer teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre. |
| 47 ↑ | Offenbarung 20,12-15 1 |
Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet,... |
| 48 ↑ | Offenbarung 21,3-4 1 |
Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. |
| 49 ↑ | Offenbarung 21,5 1 |
Und der auf dem Throne saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind gewiß und wahrhaft! |
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