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Predige das Wort

Überlegungen zum Glauben an Jesus Christus

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Zusammenfassung

Predige-das-Wort.de will zum Glauben an Jesus Christus ermutigen und Material für Hauskreis, Bibelarbeit und Predigt zur Verfügung stellen. Sie sind eingeladen, Kritik oder Wünsche oder Fragen zu stellen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten bin ich gerne bereit, darauf einzugehen.
Ihr Robert Zobel
i@predige-das-wort.de

Schlagwörter: Anregung - Ausarbeitung - Bibel - Bibelarbeit - Christus - Ermutigung - Gemeinde - Gott - Hauskreis - Herr - Jesus - Kirche - Mose - Papias von Hierapolis - Paulus - Predigt








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Wieder ist ein Jahr vergangen und nichts hat sich verändert, außer, dass immer mal wieder über Frieden geredet wird. Die Putins dieser Welt schauen nur auf den Moment und meinen, dass Gott zu ihrem Treiben schweigt. Dabei sind sie so voller Angst. Niemand darf an der Präsidentenwahl teilnehmen, der sich auch nur ansatzweise gegen den Krieg ausspricht. Der Apostel schreibt im Blick auf die Ältesten der Gemeinde ein sehr positives Wort: Gedenket eurer Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; schauet das Ende ihres Wandels an und ahmet ihren Glauben nach! (Hebräer 13,7 *) Dieses Wort gilt auch für Putin. Wir blicken auf das, was ist, und viele lassen sich von der Macht Putins blenden. Gott sieht das Ende. Auch Hitler wähnte, er sei der größte Feldherr aller Zeiten - „schauet das Ende ihres Wandels an.“ Möge das Leiden der Ukrainer bald ein Ende finden.

HERR, ERBARME DICH




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Ist Frieden in Gaza?

Oder ist Krieg im Iran?

Israel hat gemeinsam mit den USA einen Angriff gegen Iran gestartet. Laut iranischen Medien waren in der Hauptstadt Explosionen zu hören. Die Regierung in Teheran reagierte mit scharfen Worten - und einem Gegenangriff. Dies meldet die Tagesschau am 28.2.2026 um 11.58 Uhr. Während wir für die Ukraine und den Gazastreifen um Frieden beten, wird alles nur noch schlimmer. Was wird noch geschehen? Wird Russland seinem Drohnenlieferanten zu Hilfe kommen? Wird es einen weiteren dauerhaften Krieg geben. Wohin treibt die Welt? Kriege und Kriegsgeschrei darf uns nicht überraschen:

Markus 13,5-13  *: Jesus aber fing an, zu ihnen zu sagen: Sehet zu, daß euch niemand irreführe!  Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin es, und werden viele irreführen!  Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgeschrei hören werdet, so erschrecket nicht; denn es muß geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.  Denn ein Volk wird sich erheben wider das andere und ein Reich wider das andere; es wird hier und dort Erdbeben geben, und Hungersnöte und Unruhen werden sein. Das ist der Wehen Anfang.  Ihr aber, sehet auf euch selbst! Denn sie werden euch den Gerichten überliefern, und in den Synagogen werdet ihr geschlagen werden, und man wird euch vor Fürsten und Könige stellen um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.  Und unter allen Völkern muß zuvor das Evangelium gepredigt werden.  Wenn sie euch aber hinführen und überliefern werden, so sorget nicht zum voraus, was ihr reden sollt, sondern was euch zu jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern der heilige Geist.  Es wird aber ein Bruder den andern zum Tode überliefern und der Vater das Kind, und Kinder werden sich wider die Eltern erheben und werden sie zum Tode bringen;  und ihr werdet von jedermann gehaßt sein um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

Wir wissen, dass Jesus uns warnt: Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Stunden zu kennen, welche der Vater in seiner eigenen Macht festgesetzt hat; (Apostelgeschichte 1,7 *) Er sagt uns aber auch: Sehet zu, wachet und betet! Denn ihr wisset nicht, wann die Zeit da ist. (Markus 13,33  *). So lasst uns für diese gefährliche Situation beten, auch wenn wir nicht mehr so recht wissen, wer die Täter und wer die Opfer sind. Aber wir haben einen Trost, den der Apostel Paulus der Gemeinde in Rom gibt: Ebenso kommt aber auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern. (Römer 8,26 *) Trotz allem, was uns erschwert, diese Zeit zu beurteilen: Lasset uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken (denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat);  und lasset uns aufeinander achten, uns gegenseitig anzuspornen zur Liebe und zu guten Werken,  indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie etliche zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so viel mehr, als ihr den Tag herannahen sehet! (Hebräer 10,23-25 *)

Vordergründig ist Frieden. Aber der Terror der Hamas geht weiter und richtet sich gegen die eigene Bevölkerung. Werden sich die Menschen in Gaza davon befreien können? Wird die Hamas wirklich ihre Waffen ablegen? Noch ist alles sehr brüchig. Wir sehen, dass die letzten lebenden Geiseln frei sind. Aber selbst die toten Geiseln werden nicht vollständig zurückgegeben. Weiß die Hamas nicht, wo die toten Geiseln liegen oder mag sie sie nur deswegen nicht herausgeben, weil dann Brutalitäten offenkundig werden? Unser Gebet für diese gefährdete Region sollte unvermindert weitergehen. Der Prophet Sacharja bereitet sein Volk darauf vor, dass es am Ende der Zeiten unter den Völkern völlig isoliert sein wird: Und es soll geschehen an jenem Tage, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich daran wund reißen; und alle Nationen der Erde werden sich gegen sie versammeln. (Sacharja 12,3  *) Wir sind nicht weit davon entfernt. Umso mehr sollten wir für Israel beten.

Am 7. Oktober 2023, einem Sabbat, wurde Israel aus dem Gazastreifen von brutalen Terroristen überfallen. 1.139 Menschen wurden auf israelischer Seite getötet, während sie friedlich ihren Sabbat feierten, einige nach jüdischem Gesetz, andere, indem sie ihre Freizeit genossen. Menschen, die sich in ihren Erdlöchern inmitten der Bevölkerung Gazas sicher wähnten, haben diesen feigen Anschlag verübt.

Der nachfolgende Krieg ist auch für die Bevölkerung von Gaza eine Befreiung, so wie auch der Krieg der Allierten gegen Deutschland eine Befreiung war, auch wenn er von vielen Deutschen in ihrer Verblendung nicht als solcher wahrgenommen wurde. Und so, wie in Deutschland viele Mütter und Kinder unschuldig leiden mussten, so leiden auch die Menschen im Gazastreifen. Diese Überlegungen rechtfertigen nichts. Aber bisher hat der Satan und seine bewussten und unbewussten Helfer immer wieder Mittel und Wege gefunden, Spiralen der Gewalt, der Angst und des Mordes in Gang zu setzen.

Dies ist der Ausspruch, das Wort des HERRN über Israel: Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Innern bildet:  Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch gegen Juda wird es gehen bei der Belagerung Jerusalems.  Und es soll geschehen an jenem Tage, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich daran wund reißen; und alle Nationen der Erde werden sich gegen sie versammeln.  An jenem Tage, spricht der HERR, will ich alle Rosse mit Scheu und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; aber über das Haus Juda will ich meine Augen offen halten, und alle Rosse der Völker will ich mit Blindheit schlagen. (Sacharja 12,1-4  *)

Was wir in Israel seit 1948 erleben, hat diesen Text bestätigt. Wer immer Jerusalem angriff, hat sich daran verhoben. Sacharja sagt es bereits am Anfang seiner Prophetie: „... denn wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.“ (Sacharja 2,8 *)

Bittet für den Frieden Jerusalems! Es gehe wohl denen, die dich lieben!  Friede sei in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen! (Psalmen 122,6-7 *)

Wir beten für Israel, wir beten aber auch für das geschundene und teilweise wohl auch verblendete Volk von Gaza.




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Inhaltsverzeichnis

Jahreslosung 2026

Erneuerung im Alten Bund

WIR, aber NICHT IHR - Moderne Torheit

Wann HERR?

Sein in Christus

Befreiung durch das Eingeständnis meiner Fehler

Mach dich auf den Weg

Die Bibel - Ein persönliches Zeugnis

Ostergruß

Texte zum Palmsonntag

Texte zum Gründonnerstag

Texte zum Karfreitag

Texte zum Osterfest

Texte zum Fest Christi Himmelfahrt

Die Jahreslosung 2025



Jahreslosung 2026

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.
Offenbarung 21,5

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Es gibt eine Version, in die Sie mit Hilfe eines Präsentationsprogrammes eigene Grüße eintragen können:

Deutscher Bibeltext

Englischer Bibeltext

Darüberhinaus gibt es noch eine Version zum Herunterladen, in die ich einen persönlichen Gruß integriert habe:

Deutsche Version

Englische Version

ICH MACHE ALLES NEU

Das Wort der Jahreslosung steht am Ende der Offenbarung, also am Ende eines langen Prozesses, in dem viel Leid auf der Erde geschehen wird, in dem Zornesschalen Gottes auf die Erde ausgegossen werden, aber auch viel Gewalt durch Menschenhand geschieht. Diese Zeit wird abgeschlossen werden, indem der Satan gebunden wird und Christus für eintausend Jahre regiert. Danach wird der Satan noch einmal losgebunden, um dann endgültig durch Feuer aus dem Himmel vernichtet zu werden. Danach tritt Gott seine Herrschaft an und spricht die Worte der Jahreslosung: „Siehe, ich mache alles neu.“

Dieses Wort Gottes am Ende der Zeiten schließt einen Erneuerungsprozess Gottes mit dem Menschen ab, der sich durch die ganze Bibel erstreckt. Wir werden ihn in den folgenden Abschnitten punktuell nachspüren und die Frage stellen, wie wir uns auf diese neue Welt Gottes vorbereiten können. Denn das dieser Prozess kein Automatismus ist, sondern von jedem Menschen eine bewusste Entscheidung für das gute Werk Gottes an den Menschen erfordert, macht die Offenbarung sehr eindringlich im Bild vom großen Feuersee klar: Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.  Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.  Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod, der Feuersee.  Und wenn jemand nicht im Buche des Lebens eingeschrieben gefunden ward, wurde er in den Feuersee geworfen. (Offenbarung 20,12-15 *) Dieses Wort mag uns erschrecken, aber es muss uns nicht betreffen, wenn wir denn zu denen gehören, „die das Tier nicht angebetet hatten noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand genommen hatten.“ Über diese schreibt die Offenbarung: Selig und heilig ist, wer teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre. (Offenbarung 20,6 *)

Dem Erneuerungsprozess, den die Bibel uns anbietet und der dem zweiten Tod die Macht nimmt und uns zu „Priestern Gottes und Christi“ macht, wollen wir im Folgenden nachspüren.

Erneuerung im Alten Bund

Der Psalmist Korah erlebt den Grimm und Zorn Gottes und betet zu Gott, rühmt Gottes Gnade, die er vor Zeiten zu seinem Volk Israel gehabt hat und fragt ihn: „Willst du uns nicht wieder neu beleben, dass dein Volk sich deiner freuen kann?“ (Psalmen 85,6 *). Korah hat Sehnsucht nach einer Neubelebung durch Gott: „HERR, lass uns deine Gnade schauen und schenke uns dein Heil! Ich will hören, was Gott, der HERR, reden wird; denn er wird Frieden zusagen seinem Volk und seinen Frommen. Nur dass sie sich nicht wieder zur Torheit wenden! Gewiss ist sein Heil denen nahe, die ihn fürchten, dass Herrlichkeit in unserm Lande wohne, daß Gnade und Wahrheit einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen, dass Treue aus der Erde sprieße und Gerechtigkeit vom Himmel schaue. Der HERR wird uns auch Gutes geben, und unser Land wird seinen Ertrag abwerfen; Gerechtigkeit wird vor ihm hergehen und ihre Füße setzen auf den Pfad.“

Könnte es nicht ein Gebet eines verzweifelten Frommen unserer Zeit sein? Viele Friedenshoffnungen, mit denen wir in das 21. Jahrhundert gegangen sind, sind dahin, haben sich als Illusion erwiesen. Wo ist der Friede Gottes hin? Und wie viele Menschen halten sich die Ohren zu und huldigen dem Aggressor, klatschen ihm Beifall, weil dieser Aggressor viel Geld hat, billige Rohstoffe liefert. Manche schweigen auch aus Angst, weil dieser Aggressor tödliche Waffen besitzt und ohne weiteres in Deutschland oder in einem anderen Land Europas eine Stadt vernichten könnte. Gott schweigt zu alle dem, so wie er auch 12 Jahre zu den Umtrieben Hitlers geschwiegen hat, Stattdessen gröhlt lautstark ein Trump, der Preise um 600% senken kann, aber ebenfalls tödliche Waffen besitzt und begehrlich auf Kanada und Grönland schaut. Was er in Venezuela vorhat, wird erst nach und nach sichtbar. Immerhin hat er schon ein Kriegsministerium zur Verfügung. Wären wir nicht schon glücklich, wenn die plumpen Lügen aufhören würden. Wenn man über Dummheit einfach nur lachen könnte und keine Angst zu haben bräuchte, dass das Lachen einem bei der nächsten Reise als schadenersatzpflichtige Herabwürdigung des größten Präsidenten aller Zeiten ausgelegt würde, wenn dieses unbeschwerte Lachen wieder möglich wäre, dann wären wir schon froh. „Gewiss ist sein Heil denen nahe, die ihn fürchten, dass Herrlichkeit in unserm Lande wohne, dass Gnade und Wahrheit einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen, daß Treue aus der Erde sprieße und Gerechtigkeit vom Himmel schaue.“ Dabei sind es die Frommen in den U.S.A., die es Trump ermöglichen, seine Lügen zu verbreiten und die Angst zu schüren. Unser Psalmist dagegen ist sich gewiss: „Gewiss ist sein Heil denen nahe, die ihn fürchten.“ Aber er redet aus Glauben, denn er weiß ja, warum Gott zürnt: „Stelle uns wieder her, o Gott unsres Heils, laß ab von deinem Grimm gegen uns! Oder willst du ewig mit uns zürnen, deinen Zorn währen lassen von Geschlecht zu Geschlecht?“ betet er.

WIR, aber NICHT IHR - Moderne Torheit

Und ist dies nicht auch ein Gebet für uns. Unser Rechtssystem hat einmal auf den Zehn Geboten geruht und sich nach den Wertvorstellungen der Bibel ausgerichtet. Davon ist nicht mehr viel übrig geblieben. Das ICH und meine Selbstverwirklichung ist an seine Stelle getreten. Und da uns das ICH noch nie ausgereicht hat, ist an seine Stelle das WIR getreten, aber nicht etwa das WIR der Schöpfung, sondern das WIR der Frauen, der Deutschen und das WIR der Gruppen, die lautstark ihre Previlegien verteidigen. Wer in diesem Chor nicht laut mitschreit, ist selber schuld. Das WIR, dem wir huldigen, hat immer ein NICHT IHR im Hintergrund. Einig sind wir uns aber, dass die Bibel kein Maßstab sein darf. Schließlich ist eine europäische Verfassung unter anderem daran gescheitert, dass das Wort „Gott“ nicht in der Präambel auftauchen durfte. Eigentlich ist das nicht weiter schlimm, denn Gott braucht die europäische Verfassung nicht. Allerdings braucht Europa Gott, aber das merkt Europa nicht mehr und, was noch schlimmer ist, Europa will es auch gar nicht merken.

Und deswegen kommen wir auch nicht zu Dingen wie Gnade und Wahrheit, Gerechtigkeit und Friede oder Treue. Wir ignorieren den, von dem all das ausgeht. Wir geben uns mit dem zufrieden, was wir als Gerechtigkeit empfinden: Jeder darf tun und lassen, was er will, solange er nicht einen anderen in seinen Rechten beschneidet. Gottes Gerechtigkeit geht weiter, denn er weiß, was wirklich gut für uns ist, denn er hat uns erschaffen. Er hat uns geschaffen als Mann und Frau, will die Gemeinschaft eines Mannes mit genau einer Frau. Er will dies nicht, weil er uns den Spaß verderben will. Er will dies, weil er uns so geschaffen hat. Aber wir wissen es vermeintlich besser. „Nur dass sie sich nicht wieder zur Torheit wenden!“ wünscht sich der Psalmist Korah für sein Volk. Dabei ist Torheit nicht die Politik eines Präsidenten, der Preissenkungen um 600% verspricht. Torheit besteht darin, dass wir die Wege verlassen, die unser Schöpfer uns vorgezeichnet hat. Die Torheit besteht darin, dass wir nicht nach dem fragen, was Gott in uns hineingelegt hat, wie er uns begabt hat. Wir Toren wollen unser eigenes Ding machen. Dabei weiß nur der Schöpfer, was für das Geschöpf wirklich gut ist.

Nach Ende der Naziherrschaft wurde in Deutschland vieles getan, um die Vergangenheit aufzuarbeiten. Das Fernsehen brachte Serien über die Leiden in den KZs. In der Schule wurde der Krieg und seine Folgen für die Zivilbevölkerung in Deutschland und den besetzten Gebieten thematisiert. Aber es gab auch sehr kritische Situationen, wenn alte Nazis in Führungspositionen der jungen Bundesrepublik aufstiegen und dort ihre Vergangenheit vertuschten oder bagatellisierten.

Aber je mehr Zeit ins Land ging, umso eher konnte man wieder den alten Gespenstern frönen. Die deutsche Linke war nicht antisemitisch, aber die Kritik an dem Staat Israel durfte ja wohl sein und wurde zum Deckmantel eines neuen Antisemitismus. Wir brauchten Arbeitskräfte aus dem Ausland und holten sie auch ins Land. Aber parallel dazu wuchs eine Bewegung, die heimlich, still und leise alte völkische Ideen neu mit Leben erfüllte. Irgendwann waren sie da und legten auch in der Öffentlichkeit alle Scheu ab. Auch heute gibt es noch genug Menschen vom Schlage eines Hugenbergs und von Papens, die bereit sind, einem Hitler als Steigbügelhalter zu dienen. Und viele ignorieren es, weil diese Steigbügelhalter sich zu verbergen wissen. Sie verbergen ihre Fratze, aber verteilen ein süßes Gift, als wäre es hier in Deutschland möglich, eine „deutsche“ Volksgemeinschaft zu begründen, die aus lauter Freunden und verlässlichen Zeitgenossen besteht. Dieses Deutschland ist schon immer ein Schmelztiegel germanischer, keltischer und slawischer Einflüsse gewesen, in dem nun auch weitere nennenswerte Einflüsse von Menschen aus aller Herren Länder hinzukommen, Noch unrealistischer ist dieses Ziel in dem Einwanderungsland U.S.A. und doch kommen gerade von dort jetzt ganz wesentliche rassistische Impulse.

Diese Torheit macht verzweifelt. Wie kann das sein, dass all das, was wir in Nachkriegsdeutschland so mühsam aufgebaut haben, einfach verschwindet. Warum laufen die Menschen diesen Brunnenvergiftern hinterher. Hat ein Adolf Hitler nicht Deutschland weit genug verkleinert, muss das noch weiter gehen, noch einmal passieren? „Nur dass sie sich nicht wieder zur Torheit wenden!“ singt der Psalmist. Dieser Gesang ist weit über 2.000 Jahre alt, aber er klingt wie ein Lied aus unserer Zeit.

Wann HERR?

Aber in diese deprimierende Situation hinein spricht Gott:

„Siehe, ich mache alles neu.“

Und wir fragen: „Wann, HERR, wann wird das geschehen?“ Wäre nicht 1945 ein guter Zeitpunkt gewesen? Aber Gott hat diesen Zeitpunkt verstreichen lassen. Er hat uns die Gelegenheit gegeben, Neues zu schaffen. Wir haben es auch versucht. Aber nun sehen wir das Ergebnis. Wir haben es vermasselt. Wir haben Neues geschaffen, aber es ist so wackelig wie alles, was Menschen aufbauen und von dem sie behaupten, es sei unumkehrbar oder vielleicht auch alternativlos. Es wackelt, weil wir nicht nach den Dingen fragen, die wirklich wichtig sind: Gnade und Wahrheit, Gerechtigkeit und Friede oder Treue. Und so warten wir auf dieses „Siehe, ich mache alles neu.“ Der Apostel Paulus schaut nicht so weit. Er schaut nicht auf das Ende der Zeiten, er schaut auf das Jetzt: Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! (2.Korinther 5,17 *) Er sagt uns, was wir jetzt tun können, um wirklich und nachhaltig Neues zu schaffen. „... ist jemand in Christus“. Das ist der Weg, den wir als Menschen zu gehen haben: Sein in Christus. Nicht mein ICH, meine Selbstverwirklichung, nicht das WIR, das immer mit diesem NICHT IHR im Hintergrund daher kommt, ist das Zentrum. Das Zentrum ist Christus.

Sein in Christus

Was mag das nun bedeuten: Sein in Christus? Was bedeutet das für die Art, wie ich mein Leben gestalte?

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! (Johannes 14,6 *)

und dann

Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater? (Johannes 14,9 *)

Jesus nimmt für sich in Anspruch, dass wir nur durch ihn Zugang zum Vater erhalten. Und er geht darüber hinaus, wenn er feststellt, dass wir von Gott, dem Vater, nur das erkennen können, was wir in Jesus von ihm sehen. Wir besitzen also keinen eigenständigen Zugang zu Gott. Nur durch Jesus wissen wir von dem lebendigen Gott. Er begründet seine Behauptung mit der Tatsache, dass nur er beim Vater war und daher authentisch von ihm berichten kann: Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, des Menschen Sohn, der im Himmel ist. (Johannes 3,13 *) Damit wischt Jesus alle Philosophie über «Gott», alle Offenbarung der Menschen vom Tisch. Nur er hat den Vater gesehen, weder einer der Stammväter, Abraham oder Jakob, weder Mose noch irgend einer der Propheten. Die griechische oder römische Götterwelt ist ihm dabei nicht einmal eine Bemerkung wert. Nur er, Jesus, kennt den Vater.

Damit ist aber sofort klar, dass wir Gott, den Vater, nur über Jesus finden können. Alle anderen Wege sind Irrwege. Man kann hier gerne anderer Meinung sein. Wenn aber der auferstandene Sohn Gottes so redet, so hat das einen anderen Stellenwert als mein menschliches Dafürhalten. Jesus hat es gesagt und damit kommt niemand an diesem Wort vorbei, kein Hindu und kein Moslem, kein Jude und auch kein Christ.

Damit gewinnt dieses Sein in Christus aber seine Bedeutung. Es ist der einzige Weg zu dem lebendigen Gott.

Wie finde ich nun diesen Weg zu Gott? Jesus kündigt seinen Jüngern in seinen Abschiedsreden den Heiligen Geist an: Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote!  Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit,  den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und kennt ihn nicht; ihr aber kennet ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.  Ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich komme zu euch.  Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, denn ich lebe, und auch ihr sollt leben!  An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.  Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Johannes 14,15-21 *) Der Text zeigt uns ein Wechselspiel zwischen Liebe, dem Halten der Gebote und dem Heiligen Geist. Lieben ist für Jesus nichts Abstarktes, kein Baugefühl, sondern es zeigt sich in der Tatsache, dass ich Jesu Gebote halte. Damit offenbart er ein tiefes Geheimnis der Liebe. Wenn Mann und Frau heiraten, so geben sie ein Stück ihrer Souveränität ab. Der Mann wird um seiner Frau willen, die Frau wird um ihres Mannes willen auf manche Dinge in ihrem Leben verzichten, weil sie den Mann liebt und empfindet, dass dieser Verzicht für ihn wichtig sind. Und umgekehrt wird auch der Mann auf Dinge verzichten, aus Liebe zu seiner Frau. Und dieses Verzichten aus Liebe zu dem anderen, aus Liebe, um den anderen nicht zu verletzen, was ist es anderes als ein Halten der Gebote dieses anderen Menschen, auch wenn diese Gebote nicht explizit als solche ausgesprochen werden. Und gleichzeitig mit dieser Forderung Jesu- „Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote!“ - spricht Jesus auch eine Verheißung aus: „Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit ...“

Und woher kennen wir die Gebote Jesu? Nun wir kennen sie aus Gottes Wort. Sie sind nicht in Stein gemeißelt wie die Gebote, die Mose dem Volk Israel gegeben hat. Jesus sagt von sich: Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen;  denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht! (Matthäus 11,29-30 *) Das sanfte und leichte Gebot Jesu erleben wir, wenn wir uns für die Liebe öffnen, das neue Gebot, von dem Jesus spricht: Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. (Johannes 13,34 *) Und indem ich mich Jesus nähere und ihm meine Anliegen sage, umso mehr merke ich, wie er durch den Heiligen Geist mir Impulse gibt und damit mein Leben bereichert. Wir können es leicht ausprobieren, indem wir Jesus die Anliegen ausbreitet, die uns beschäftigen.

Befreiung durch das Eingeständnis meiner Fehler

Aber es sind nicht nur die Anliegen, was wir zu tun und zu lassen haben, es ist auch die Unsicherheit, die uns in vielen Bereichen unseres Lebens beschäftigt und teilweise auch belastet. Hier müssen wir mutig vorangehen und uns manchmal auch eingestehen, dass wir durch unser Verhalten Schuld auf uns geladen haben. Wir machen es uns oft unnötig schwer, weil wir uns nicht eingestehen wollen, dass wir schuldig geworden sind, etwa an einem anderen Menschen, wo wir es an der Liebe haben fehlen lassen. Dann kann es geradezu befreiend sein, zu bekennen: „Ja, da bin ich schuldig geworden an diesem Menschen!“ Stattdessen suchen wir dann die Schuld bei dem anderen Menschen, der dies oder jenes gesagt hat, was vielleicht lieblos war und die Reaktionen hervorgerufen hat, mit denen ich an diesem Menschen schuldig geworden bin. Und dann darf ich beten: Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldnern. (Matthäus 6,12 *) Und dieses Gebet befreit, wenn es ernst gemeint ist. Es setzt aber voraus, dass ich mir meinen Anteil Schuld eingestehe, sei es in familiären Beziehungen, im Beruf oder in der Nachbarschaft oder wo auch immer. Jesus hat dafür den Schritt ans Kreuz getan. Mein persönliches Schuldeingeständnis ist verglichen mit der Rettungstat Jesu nur ein ganz kleiner Schritt. Aber er hat eine wunderbar befreiende Wirkung. Probieren Sie es einfach einmal aus. Sie müssen dazu nicht große Worte machen, sie müssen es zunächst einmal im Gebet vor Gott aussprechen: „Meine Schuld ...“

Damit haben wir einige Punkte aufgeführt, die uns zu dem Sein in Christus führen können. Und diese Punkte sind kein Selbstzweck, etwa um eine wie auch immer geartete christliche Norm zu erfüllen, sondern sie bewirken etwas in mir. Sie machen mich innerlich frei. Ich muss nicht an den Lügen festhalten, mit denen ich mich zum guten und die anderen zu den schlechten und schuldigen Menschen erkläre, ich bin frei, weil ich mir meinen Anteil eingestanden habe und weil ich Vergebung erlangt habe. Denn Christus ist für meine Schuld stellvertretend ans Kreuz gegangen: Denn es gefiel Gott , daß in ihm alle Fülle wohnen sollte  und alles durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst (dadurch daß er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes) durch ihn, sowohl was im Himmel, als auch was auf Erden ist. (Kolosser 1,19-20 *)

Und dadurch setzt bei mir ein Erneuerungsprozess ein. Rechthaberei schmilzt dahin und Liebe gewinnt an Raum. Es ist ein Weg, ein Prozess. Der Apostel Paulus beschreibt es so: Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe;  eins aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir ist, und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. (Philipper 3,13-14 *) Aber es ist auf jeden Fall und von Anfang an eine große Befreiung, wenn ich aufhöre, mich selbst zu belügen und die Schuld immer nur bei den anderen zu suchen. Ich kann zu meinen Fehlern und Begrenzungen stehen, weil Christus auch dafür gestorben ist. In mir entsteht durch den Geist Gottes, den Heiligen Geist, eine große Gewissheit: Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. (Römer 8,16 *)

Mach dich auf den Weg

Damit machen wir uns also auf einen Weg. Und am Ende dieses Weges wird Gott, der Vater, selbst stehen und er ruft uns diese Worte zu: „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5 *) Am Ende der Zeiten wird es wirklich heißen: „Siehe, ich mache ALLES neu!“

Aber dieses Wort, das Gott am Ende der Zeiten sprechen wird, ist keine Vertröstung, sondern ich kann und muss mich bereits heute auf diesen Weg machen. Ich kann und will es tun, weil es mir bereits heute gut tut, mich auf diesen Weg der Erneuerung durch Jesus Christus zu begeben, weil es mich befreit. Und ich muss es tun, damit ich am Ende der Zeiten diese Herrlichkeit miterleben werde, von der die Bibel sagt: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.“ (Offenbarung 21,3-4 *)



Die Bibel - Ein persönliches Zeugnis

Im Rahmen der Ausarbeitungen zum Thema Mose hat es sich ergeben, dass ich auch einiges zu meinem Umgang mit Gottes Wort schreiben musste. Dies hat aber den Rahmen der Ausarbeitung über Mose gesprengt und so habe ich daraus einen eigenständigen Text gemacht. Er findet sich in der Gruppe «Bibel»:

Die Beiträge in der Gruppe «Bibel»

Gott selbst spricht uns an

Zubereitung zu jedem guten Werk

Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche dich weise machen können zum Heil durch den Glauben in Christus Jesus. Jede Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke ausgerüstet. (2.Timotheus 3,14-17)

Beobachtungen zum Schriftverständnis Jesu

Beobachtungen zum Schriftverständnis des Apostels Paulus

Die Schrift über die Schrift

Mein persönlicher Umgang mit der heiligen Schrift Alten und Neuen Testamentes

Auch wenn er neben dem Beitrag der biblischen Quellen kümmerlich wirkt, mag er doch dem einen oder anderen helfen, der sich neben den Glaubenshelden der Bibel ebenfalls recht unbedeutend vorkommt. Der Beitrag ist bewusst persönlich gehalten und reflektiert auch, dass meine Stellung zur Bibel nicht ein großer Wurf am Anfang meines Lebens war, sondern dass ich manche Stufe auch, angesichts des Unglaubens und auch Spottes um mich her, sehr hart erkämpfen musste. Heute gehe ich Diskussionen über die Verlässlichkeit der Bibel sehr gelassen entgegen, weil man der Bibel außer dem unbedingten Glauben an den Zufall praktisch immer noch nichts entgegen setzen kann. (Vergleiche dazu «Einige Kommentare zur Evolution», leider ist den meisten Biologen nicht klar, wie groß die Zahlen sind, mit denen die Evolution fertig werden muss.)

Sie finden den Text Umgang mit der Bibel unter:

Mein persönlicher Umgang mit der heiligen Schrift Alten und Neuen Testamentes - Ein Bekenntnis

Zusammenfassung der Seite:

Hier möchte ich meinen persönlichen Umgang mit der Schrift bezeugen. Ich werde meine Haltung auch begründen, möchte aber damit keine Allgemeingültigkeit behaupten. Wir glauben an Jesus, als den Christus Gottes, der zur Rechten des Vaters sitzt. Wir glauben nicht an ein Buch oder gar an einen Buchstaben. Aber der Glaube an unseren auferstandenen Herrn wird uns durch die Bibel vermittelt. Durch dieses Buch wissen wir um die Geschehnisse von Bethlehem bis Golgatha. Durch sie wissen wir, wie das Leiden Jesu durch Propheten des alten Bundes angekündigt wurde. Dies macht uns das Alte Testament so wertvoll wie das Neue Testament. Wenn wir vom alten und vom neuen Bund reden, dann folgen wir dem, was uns das Alte Testament lehrt, das einen neuen Bund Gottes mit den Menschen ankündigt. In diesem neuen Bund dürfen wir mit dem auferstandenen Christus leben.



Ostergruß

Der HERR ist auferstanden
ER ist wahrhaftig auferstanden
Halleluja

Karfreitag hat alles zerstört, was sich in den Jüngern an Vertrauen in Jesus aufgebaut hat. Er hat Menschen geheilt, er hat Tote auferweckt. Auf sein Wort hin konnte Petrus auf dem Wasser gehen (Matthäus 14,28-32 *). Er hat zu dem Sturm gesprochen: „Schweig, verstumme!“ und es geschah das Unglaubliche: „Da legte sich der Wind, und es ward eine große Stille.“ Damals blieb für die Menschen nur die Frage: „Wer ist doch der, dass auch der Wind und das Meer ihm gehorsam sind?“ (Markus 4,41 *) Und jetzt hing er am Kreuz und rief aus: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Markus 15,34 *) Die Jünger waren längst geflohen. Die Frauen, die tapfer am Kreuz ausgeharrt haben, mussten sich die Sprüche der Erleichterung anhören, die aus dem Volk und von seinen Führern kamen: Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten die Köpfe und sprachen:  Ha, der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, hilf dir selbst und steige vom Kreuz herab!  Gleicherweise spotteten auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Andern hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen.  Der Christus, der König Israels, steige nun vom Kreuze herab, auf daß wir sehen und glauben! Auch die, welche mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn. (Markus 15,29-32 *) Wie tief muss die Verzweiflung der Menschen gewesen sein, die doch so viel Hoffnung in Jesus gesetzt haben und nun erleben mussten, dass die etablierte religiöse Macht Recht behalten hat: „Der Christus, der König Israels, steige nun vom Kreuze herab, auf daß wir sehen und glauben!“ Auf dem Weg nach Emmaus machen zwei Jünger ihrer Verweiflung Luft, indem sie zu dem unbekannten Begleiter, der sich zu ihnen gesellt hat, sagen: „Wir aber hofften, er sei der, welcher Israel erlösen sollte.“ (Lukas 24,21  *)

Die Emmaus-Jünger waren nicht die einzigen, die gehofft haben, „er sei der, welcher Israel erlösen sollte.“ Da war noch ein weiterer Jünger, der diese Hoffnung hatte. Und er musste sich von Jesus eine schwere Abfuhr holen: Der Jünger Simon, den Jesus Petrus, den Fels, nannte, auf auf den er seine Gemeinde bauen wollte. Matthäus 16,18-19 *: Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.  Und ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein. Aber nach diesen wunderbaren Worten Jesu muss dieser Simon sich anhören, dass Jesus leiden müsse: Matthäus 16,20-21 *: Da gebot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagen sollten, daß er der Christus sei.  Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, er müsse nach Jerusalem gehen und viel leiden von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. Hier meint Simon eingreifen zu müssen. Aber er tut es nicht öffentlich, er nimmt Jesus vertrauensvoll zur Seite und redet auf ihn ein. Matthäus 16,22 *: Da nahm ihn Petrus beiseite, fing an, ihm abzuwehren, und sprach: Herr, schone deiner selbst! Das widerfahre dir nur nicht! Jesus hört aus diesen Worten den Versucher heraus und weist sie in großer Schärfe zurück: Matthäus 16,23 *: Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Hebe dich weg von mir, Satan! Du bist mir zum Fallstrick; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich! Aber Simon bleibt bei Jesus, er zieht sich nicht beleidigt zurück nach dieser Zurechtweisung. Simon hat eine Offenbarung vom Vater erfahren, die Offenbarung, dass Jesus der Christus, der Messias Gottes ist. Und trotzdem ist nicht alles von Gott, was dieser Mann sagt: Sein eifriges Reden zu Jesus ist vom Satan. Und damit wird Petrus zu einer Warnung für alle, die Verantwortung in der Gemeinde Jesu tragen. Wenn sich einmal ein Wort, das ich spreche, als Wort Gottes erweist, so heißt das noch lange nicht, dass alle meine Worte vom Geist Gottes eingegeben sind. Ich habe das persönlich erfahren, als eine Schwester in der Gemeinde zu mir kam und sagte: „Ich habe darüber gebetet, was du neulich gesagt hast und der HERR hat zu mir gesprochen: «Ich habe ihm das nicht gesagt.»“ Sie hat mich ganz offensichtlich dabei ertappt, wie ich aus meinem persönlichen Dafürhalten geredet habe und nicht aus Gott heraus. Das war schmerzlich für mich zu hören, aber ich musste es akzeptieren.

Lukas überliefert uns eine Rede, die Jesus während des letzten Abendmahls an die Jünger und dann speziell an Petrus richtet: Lukas 22,28-32 *: Ihr aber seid die, welche bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen.  Und ich verordne euch, wie mir mein Vater das Reich verordnet hat,  daß ihr an meinem Tische in meinem Reiche essen und trinken und auf Thronen sitzen sollt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.  Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen;  ich aber habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du dich dereinst bekehrst, so stärke deine Brüder! Wie mag das in den Ohren des Petrus geklungen haben: „... und wenn du dich dereinst bekehrst,...“ Petrus, der vor Jesus das Messiasbekenntnis abgelegt hat, war zu dem Zeitpunkt in den Augen Jesu noch gar nicht bekehrt. Noch während des Abendmahls muss er sich eine Zurechtweisung gefallen lassen: Lukas 22,33-34 *: Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen!  Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, daß du mich kennst! Jede Gemeinde der Welt hätte einen Simon als bekehrten Christen angenommen, wenn er vor der Gemeinde das Messiasbekenntnis gesprochen hätte. Und doch war das für Jesus nicht genug. Er hatte noch einen langen Weg mit Petrus vor. Das Vorbild des Petrus besteht gerade darin, dass er die Zurechtweisungen Jesu angenommen hat. Er hat sogar dafür gesorgt, dass seine Reden und die Zurechtweisungen Jesu aufgeschrieben wurden und uns heute als Ermutigung dienen, auch dann nicht aufzugeben und vom Glauben abzulassen, wenn wir einmal so völlig falsch liegen, dass Jesus uns zurechtweisen muss.

Petrus hat es getan. Er stand selbst zu seiner Verleugnung Jesu. Sie wird uns von Markus berichtet, einem Evangelisten, der, wie uns Papias berichtet, das aufgeschrieben hat, was Petrus im Rahmen seiner Missionstätigkeit berichtet hat. (Bibliothek der Kirchenväter-Eusebius-Kirchengeschichte II.15) Petrus hat also dort, wo er Menschen für Jesus gewinnen wollte, über sein persönliches Versagen berichtet. Er hat also auf der Kanzel nicht nur von seinem starken und vorbildhaften Glauben, sondern auch von seinem Versagen berichtet.

Und dieser Petrus ist es auch, der mit einigen Jüngern am Morgen des Sabbats nach Jesu Tod zusammen sitzt. Was werden sie getan haben? Ob sie Erinnerungen ausgetauscht haben oder ob sie Pläne geschmiedet haben, wie sie einem ähnlichen Schicksal wie Jesus entgehen könnten? Ob sie sich an diesem Morgen an Jesu Rede von seiner Auferstehung erinnern konnten? Jesus hatte doch von drei Tagen bis zu seiner Auferstehung geredet. War es nicht erst kürzlich, auf dem Weg nach Jerusalem, als Jesus ihnen die Auferstehung angekündigt hatte: Markus 10,32-34 *: Sie waren aber auf dem Wege und zogen hinauf nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran, und sie entsetzten sich und folgten ihm mit Bangen. Und er nahm die Zwölf abermal beiseite und fing an, ihnen zu sagen, was ihm widerfahren werde:  Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen und ihn den Heiden ausliefern;  und sie werden ihn verspotten und geißeln und verspeien und töten, und am dritten Tage wird er wieder auferstehen. In seinen Predigten hat sich Petrus offenbar gut darin erinnert, dass Jesus das so vorhergesagt hat. Ob er an diesem besonderen ersten Tag der Woche nach dem großen Sabbat auch daran gedacht hat, wir wissen es nicht. Von den Emmaus-Jüngern wissen wir, dass sie von den Ereignissen doch sehr niedergeschlagen waren, obwohl sie schon wussten, dass etwas am Grab geschehen war: Zudem haben uns auch einige Frauen aus unserer Mitte in Verwirrung gebracht; sie waren am Morgen früh beim Grabe,  fanden seinen Leib nicht, kamen und sagten, sie hätten sogar eine Erscheinung von Engeln gesehen, welche sagten, er lebe.  Und etliche der Unsrigen gingen hin zum Grabe und fanden es so, wie die Frauen gesagt hatten, ihn selbst aber haben sie nicht gesehen. (Lukas 24,22-24   *) Diese Reden klingen nicht nach einer lebendigen Auferstehungshoffung und Jesus kommentiert es auch so: Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren! Wie langsam ist euer Herz zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben!  Mußte nicht Christus solches leiden und in seine Herrlichkeit eingehen? (Lukas 24,25-26  *)

Wie langsam ist unser Herz zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben.

Wie langsam ist mein Herz zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben.

Aber es ist der Kern der frohen Botschaft:

Der HERR ist auferstanden - ER ist wahrhaftig auferstanden - -Halleluja

Der Apostel Paulus nennt die männlichen Zeugen der Auferstehung Jesu und sieht den Glauben der Gemeinde an die Auferstehung: Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift,  und daß er begraben worden und daß er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift,  und daß er dem Kephas erschienen ist, hernach den Zwölfen.  Darnach ist er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal erschienen, von welchen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind.  Darnach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln.  Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin.  Denn ich bin der geringste von den Aposteln, nicht wert ein Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe.  Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und seine Gnade gegen mich ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.  Ob es nun aber ich sei oder jene, so predigen wir, und so habt ihr geglaubt. (1.Korinther 15,3-11  *) Er betont, wie zentral dieser Glaube ist: Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist also unsre Predigt vergeblich, vergeblich auch euer Glaube!  Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir wider Gott gezeugt haben, er habe Christus auferweckt, während er ihn doch nicht auferweckt hat, wenn also Tote nicht auferstehen!  Denn wenn Tote nicht auferstehen, so ist auch Christus nicht auferstanden.  Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden;  dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren.  Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen!  Nun aber ist Christus von den Toten auferstanden, als Erstling der Entschlafenen. (1.Korinther 15,14-20   *) Und er preist Gott, indem er ausruft: «Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?» (1.Korinther 15,55  *)

Ist das zu schön, um wahr zu sein. Es ist schön und es ist wahr, denn diesen auferstandenen Jesus kann ich an jedem Tag in meinem Leben erfahren. Ich kann mit ihm reden und er antwortet mir. Er hat zu den Vätern im Glauben geredet und wir haben ihr Zeugnis. Und wir dürfen diesen Glauben an unsere Kinder weitergeben. Der Verstand sieht nur das Grab. Unsere Augen sehen nur die vielen Gräber. Aber wir dürfen uns über unseren Verstand hinausbewegen und in diesen Jubel einstimmen:

Der HERR ist auferstanden - ER ist wahrhaftig auferstanden - -Halleluja

Dies gilt auch, wenn es uns geht wie diesem Vater, der zu Jesus kam und sagte: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Auch über diese Begebenheit hat Petrus gepredigt, denn sie wird von Markus berichtet: Markus 9,14-30 * Und auch dies ist eine Geschichte, in der die Jünger nicht gut aussehen. So lasst uns sein wie die Jünger, die auch nicht alles im Griff hatten, die es aber erkannt haben und an dem Bekenntnis festgehalten haben:

Der HERR ist auferstanden - ER ist wahrhaftig auferstanden - -Halleluja

Der Weg zu diesem Bekenntnis ist lang, er war auch für die Jünger lang. Aber indem wir ihn gehen, wächst unser Glaube zu einer großen Hoffnung: „Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?“



Texte zum Palmsonntag

Jesus, die Offenbarung der Majestät Gottes ... und doch ist alles ganz anders

Jesus Christus offenbart seine göttliche Majestät, und doch ist alles so anders, als wir es erwarten. Es ist ein Glanz aus der himmlischen Herrlichkeit und doch wirkt es so fern jeder Realität, so unwirklich, fast unbeholfen, auf keinen Fall so, dass wir es heute als professionell bezeichnen würden. Jeder römische Triumphator hat seinen Einzug in Rom besser inszeniert als Jesus das tut: Er entäußerte sich selbst.

Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind!

Jesus Christus zieht in Jerusalem ein. Aber die Stadt lehnt ihn ab, trotz anfänglichem Jubel einzelner. Sie hat andere Vorstellungen von ihrem Messias. Jesus ist ihr nicht stark genug. Jerusalem sucht stärkere Helden und findet sie auch, aber es geht daran zugrunde.

Was Jesus wirklich wichtig ist

Jesus wird in Jerusalem ein begeisterter Empfang bereitet. Die Menschen kommen ihm entgegen und feiern ihn. Selbst die Kinder auf der Straße singen ihm zu Ehren Loblieder. Aber Jesus nutzt dies nicht aus. Er rückt eine arme Witwe in den Mittelpunkt. Er leitet damit die ganz andere Revolution ein, die die Macht der Mächtigen wirklich bricht.



Texte zum Gründonnerstag

Die Nacht, in der unser Herr Jesus verraten ward

Diese Nacht, in der unser Herr Jesus verraten wurde, diese Nacht vor der Kreuzigung nutzte unser Herr, um seine Jüngern in vorher nicht gekannter Intensität auf die kommende Verantwortung in der Gemeinde der Gläubigen vorzubereiten. Er vertieft sein Verhältnis zu ihnen und findet auch Zeit, für sie zu beten. Das hohepriesterliche Gebet blickt dabei weit in die Zukunft der Gemeinde. Johannes beschreibt diese Nacht fast minuziös. Er beginnt mit dem Abendmahl, das er nur kurz erwähnt, beschreibt die Reden Jesu und die Fragen der Jünger, das hohepriesterliche Gebet und die Tatsache, dass die Jünger dann nach Gethsemane gegangen sind. Dort beschreibt er die Gefangennahme Jesu und den Kampf des Petrus zur Verteidigung Jesu, dem die Verleugnung Jesu durch Petrus folgt.

Herzlich verlangt hat mich, ...

Die Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag ist eigentlich keine besondere Nacht, denn das Passahlamm wird in der Nacht vor dem Passahfest gefeiert, in der Nacht vor dem großen Sabbat, einer Nacht von Freitag auf Sonnabend. Jesus muss dieses Mahl vorziehen, weil die religiösen Führer Eile hatten. Am Sabbat durfte niemand am Kreuz hängen. Außerdem würde Jesus das Passahfest stören. In dem Streit um seine Person könnte die richtige Passahandacht gar nicht aufkommen. Und was so ein gestresster religiöser Führer ist, der hat an einem solchen Fest wirklich anderes zu tun, als sich mit Querulanten auseinanderzusetzen.

Jesus geht darauf ein, verschiebt sein eigenes Passahfest um einen Tag. Er möchte mit seinen Jüngern feiern. Es verlangt ihn danach, selbst angesichts des Todes. Er muss die schmerzliche Diskussion der Jünger über seine Nachfolge ertragen. Aber er demütigt sich vor ihnen. Er beruft die Jünger in den Dienst, verwirft sie nicht, trotz ihres Unverstandes. Er liefert damit ein großes Vorbild für uns und zeigt uns, wie wir Verantwortung für uns anvertraute Menschen wahrzunehmen haben. Er gibt ein Beispiel für Demut, Liebe und Vergebungsbereitschaft.



Texte zum Karfreitag

Brief an einen behinderten Menschen

Wie halten wir es mit unserer Schuld. Wir ignorieren die Folgen unserer Sünde und wundern uns dann, dass unsere Rettung solch einen Aufwand Gottes erfordert.

Es ist vollbracht

Karfreitag zeigt die Treue Jesu zum Vater, sein wahres Hohepriestertum und der einzige Weg zum Vater.

Musste das sein

Das Kreuz ist für uns kaum zu denken. Das „Warum?“ des Kreuzes können wir kaum beantworten. Zu sehr sind wir bei Simon Petrus und seinem Schwert. Und doch ist gerade Karfreitag ein Spiegel für uns Menschen: „Genau so sind wir.“ Es sind nicht die Juden, die Jesus an das Kreuz geschlagen haben. Ich bin es. Der Skandal des Kreuzes besteht auch darin, dass ich mit meinem Spiegelbild fertig werde und mich zu dem Guten hinwende so wie der eine der beiden Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt worden ist.

Diskussion einer Zusammenschau der Leidensgeschichte Jesu

Jesu Leidensgeschichte und seine Auferstehung wird von vier Zeugen dokumentiert. Der vierte, Johannes, schreibt sein Zeugnis, als die meisten Beteiligten schon tot sind. Deshalb muss er nicht mehr so viel Rücksicht nehmen auf die strafrechtlichen Verantwortlichkeiten. So kann er z.B. Nikodemus und alles, was dieser ihm aus dem Hohen Rat verraten hat, ohne Scheu erwähnen. Es ist eindrucksvoll, diese Texte einmal in der Zusammenschau zu lesen, weil dies die geistliche Dichte des Geschehens, die Tiefe, die es für das Verhältnis Jesu zu seinen Jüngern bedeutet hat, deutlich macht. Und alle, die Verantwortung in Kirche oder Gemeinde haben, müssen diese Geschichte auch einmal aus dem Blickwinkel der religiösen Führer des jüdischen Volkes lesen und sich fragen, ob das nicht innerhalb unserer Kirchen sich ganz genauso wiederholen würde, wenn da einer an den Amtsträgern vorbei und ohne deren Zustimmung Tote auferweckt.
Diese Version ist von mir mit Kommentaren versehen, die Sie am Schriftbild erkennen.

Texte einer Zusammenschau der Leidensgeschichte Jesu mit Haupt- und ohne Abschnittsüberschriften und ohne Quellen, Bibeltext geglättet und teilweise zusammengeführt

Jesu Leidensgeschichte und seine Auferstehung wird von vier Zeugen dokumentiert. Der vierte, Johannes, schreibt sein Zeugnis, als die meisten Beteiligten schon tot sind. Deshalb muss er nicht mehr so viel Rücksicht nehmen auf die strafrechtlichen Verantwortlichkeiten. So kann er z.B. Nikodemus und alles, was dieser ihm aus dem Hohen Rat verraten hat, ohne Scheu erwähnen. Es ist eindrucksvoll, diese Texte einmal in der Zusammenschau zu lesen, weil dies die geistliche Dichte des Geschehens, die Tiefe, die es für das Verhältnis Jesu zu seinen Jüngern bedeutet hat, deutlich macht. Und alle, die Verantwortung in Kirche oder Gemeinde haben, müssen diese Geschichte auch einmal aus dem Blickwinkel der religiösen Führer des jüdischen Volkes lesen und sich fragen, ob das nicht innerhalb unserer Kirchen sich ganz genauso wiederholen würde, wenn da einer an den Amtsträgern vorbei und ohne deren Zustimmung Tote auferweckt.
Hier ist der Text geglättet worden. Teilweise ist er zusammengefügt worden, so dass in einem Text, der nach einem Evangelisten zitiert wird, Zusatzinformationen eines anderen Evangelisten eingefügt wurden. Es werden nur Hauptüberschriften angegeben. Dies ist zum fortlaufenden Lesen geeignet, um einmal einen Eindruck vom Ablauf der Ereignisse zu bekommen. Es ist nicht geeignet, um vertieft über den Text nachzudenken, dazu sollte man den Originaltext der vorangehenden Darstellungen heranziehen.

Die Passion Jesu im Alten Testament

In dieser Bibelarbeit werden eine Reihe von Texten des Alten Testamentes dargestellt, die im Neuen Testament im Rahmen der Passion Jesu zitiert werden oder doch eine große Nähe zu diesen Texten aufweisen. Dabei wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, sondern es sollen Anstöße und Anregungen zum weiteren Nachdenken gegeben werden.

Zum einen soll damit deutlich gemacht werden, dass im Alten Bund wirkliche Propheten aufgetreten sind, deren Wort sich in Jesus Christus erfüllt hat. Darin sehe ich eine große Glaubensstärkung, denn Prophetie ist nicht machbar, sie kann nur von Gott selbst ausgehen. Insbesondere der Jesajatext liegt uns in Handschriften vor, die mindestens 100 Jahre vor Christus geschrieben wurden und alle Prophetien Jesajas bezeugen, auf die sich das Neue Testament stützt. Das ist nicht von Menschen machbar, das kann nur der Geist Gottes bewirken, der über der Zeit steht und Anfang und Ende immer im Blick hat.

Im 1. Teil werden die Stellen betrachtet, die auf eines der fünf Bücher Moses zurückgehen.

Im 2. Teil werden die Stellen betrachtet, die auf ersten 75 Psalmen, also die Psalmen 6, 8, 22, 31, 34, 35, 41 und 69 zurückgehen.

Im 3. Teil werden die Stellen betrachtet, die auf letzten 75 Psalmen, also die Psalmen 91, 109, 110, 115, 116, 117 und 118 zurückgehen.

Im 4. Teil werden die Stellen betrachtet, die auf den Propheten Jesaja zurückgehen.

Im 5. Teil werden die Stellen betrachtet, die auf die verbeibenden Propheten außer Jesaja zurückgehen.

Im Neuen Testament wurde der Zeitraum zwischen dem Messiasbekenntnis des Petrus und den ersten Leidensankündigungen Jesu bis zu seinem Tode ausgewertet, Grablegung und Auferstehung also nicht einbezogen. Die Briefe im Neuen Testament wurden in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht ausgewertet.

Es ist überwältigend zu sehen, wie klar das Alte Testament die Passionszeit beschreibt. Gleichzeitig ist es schmerzlich, die Blindheit und die absichtsvolle Ignoranz zu beobachten, mit denen die religiösen Führer der damaligen Zeit diesen Texten ausgewichen sind. Bedauerlicherweise gilt dies bis heute. Deshalb sind diese Texte für uns heute eine Warnung und ein Lehrstück über den Umgang mit Prophetien. Ich habe großen Zweifel, dass wir heute sensibler handeln würden, wenn wir in der Rolle des Kaiphas wären.

Erstaunlich ist, wie stark der prophetische Aspekt in den Psalmen ist. Gedacht waren sie als Lobpreis Gottes und sind doch in vielerlei Hinsicht prophetische Ausblicke auf den kommenden Messias. Neben den fünf Büchern Moses, den Psalmen und den Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel, Daniel, Hosea, Joel, Micha und Sacharja gibt es keine wesentlichen weiteren Stellen, die im Zuge der Passionsgeschichte Jesu von den Evangelisten zitiert werden.



Texte zum Osterfest

Triumph des Glaubens

Ostern ist das Siegel auf der Botschaft Jesu. Ostern ist der Triumph des Glaubens über den Zweifel. Der Glaube an eine Auferstehung ist für den natürlichen Menschen widersinnig und gerade deshalb der Schlüssel zum Wort Gottes: Ein Gott, der seinen Sohn Jesus Christus vom Tode auferweckt, so dass ihn viele Zeugen sehen, wie er isst und trinkt und Thomas seine Finger in Jesu Wunden legen kann, was sollte diesem Gott unmöglich sein.

Texte zum Osterfest

Der Jubel über Ostern erfüllt das Alte wie das Neue Testament.

Mein Fest der Auferstehung

Die Auferstehung Jesu ist eine ständige Herausforderung an meinen Glauben. Sie ist der zentrale Punkt des Glaubens. Glaube ich an die Auferstehung Jesu , eines Menschen, der jämmerlich am Kreuz gestorben ist, dann glaube ich, dass ein Gott ist, der den toten Jesus zu neuem Leben auferweckt hat. Was sollte diesem Gott unmöglich sein? Ostern ist eine unglaubliche Geschichte. Aber sie ist erlebbar. Paulus lehrt uns, wie wir die Auferstehung Jesu erleben können, im Sonntag, dem Tag der Auferstehung, und in unserer Taufe, die zeichenhaft darstellt, dass wir mit Christus begraben und auferstanden sind.



Texte zum Fest Christi Himmelfahrt

Inhaltsverzeichnis

Aspekte zur Himmelfahrt

... ein beiläufiger Festtag?

... die Himmel durchschritten

... der die Himmel durchschritten hat

... wahrer Gott

Die Liebe des Vaters

Die Zeit nach der Auferstehung

ALLES in ALLEN

Fazit


Aspekte zur Himmelfahrt

Das Thema Himmelfahrt wurde auf diese Webseite schon unter sehr unterschiedlichen Aspekten betrachtet:

... ein beiläufiger Festtag?

Grundlage dieser kleinen Ausarbeitung ist Hebräer 4,12-5,10 *: ... Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis!  Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unsren Schwachheiten, sondern der in allem gleich wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde.  So lasset uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe! ... Der Text macht deutlich, dass die Tatsache, dass Jesus Christus „die Himmel durchschritten hat“, der Abschluss des Erlösungswerkes ist, weil Jesus nun das Amt des Hohenpriesters für die Menschheit angetreten hat, eines Hohenpriesters, „der in allem gleich wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde“. Dieses Erlösungswerk hat Gott selbst für nötig befunden und in die Tat umgesetzt. Es ist vollständig, einmalig, unwiederholbar und unersetzbar. Damit wir klar, dass die Himmelfahrt Jesu keineswegs ein beiläufiges Ereignis ist, sondern heilsgeschichtliche Bedeutung hat. Ob das allerdings auf einen Tag zu beschränken ist, wird in weiteren Ausarbeitungen zu untersuchen sein.

Sie finden die Ausarbeitung unter ⇒ ... ein beiläufiger Festtag?

... die Himmel durchschritten

Dieser Aspekt, dass Jesus „die Himmel durchschritten“ hat, dass er sich nicht auf der Erde für seine Erlösungstat hat feiern lassen, sondern seine Herrschaft im Himmel angetreten hat, wird in dem folgenden Beitrag noch einmal vertieft. Es ist derselbe Jesus, der uns in seinen Abschiedreden seine Freunde, nicht Knechte, sondern Freunde nennt: Größere Liebe hat niemand als die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.  Ihr seid meine Freunde, wenn ihr alles tut, was ich euch gebiete.  Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört habe, euch kundgetan habe.  Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingehet und Frucht bringet und eure Frucht bleibe, auf daß, was irgend ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er es euch gebe.  Das gebiete ich euch, daß ihr einander liebet. (Johannes 15,13-17 *) Dieser Jesus, der so spricht, durchschreitet die Himmel und wird von Gott, dem Vater, eingeladen, zu seiner Rechten Platz zu nehmen: Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße! (Psalmen 110,1  *) Welche Auswirkung hat dies auf unser eigenes Selbstverständnis. Sind wir uns dessen bewusst, dass wir solch einen mächtigen Herrn haben?

Die Frage nach unserem Selbstverständnis stellt eine kleine Ausarbeitung unter ⇒ ... die Himmel durchschritten

... der die Himmel durchschritten hat

Himmelfahrt suggeriert aber auch eine gewisse Ferne Jesu: Er ist zum Himmel aufgefahren. Wir können nicht mehr mit ihm reden. Er ist beim Vater, wir sind allein zurückgeblieben.

Dieser Aspekt ist völlig falsch, denn Jesus ist gegenwärtig. Nach der Himmelfahrt sieht der Diakon Stephanus, während er gesteinigt wird, den Himmel offen und Jesus zur Rechten des Vaters stehen, offenbar bereit, Stephanus entgegen zu gehen (Apostelgeschichte 6,7-10 * und Apostelgeschichte 7,52-60 *). Jesus nimmt also Anteil an dem, was in der Welt geschieht. Ebenso begegnet er Saulus auf dem Weg nach Damaskus und ruft ihn in den Dienst eines Apostels (Apostelgeschichte 9,1-28 *). Und auch heute lesen wir von Menschen, die bezeugen, das Jesus ihnen erschienen ist und sie berufen hat.

Wie stellen wir uns die Zeit von der Auferstehung bis zur Himmelfahrt vor? Hat sich Jesus in dieser Zeit irgendwo versteckt gehalten? Ist er nur gelegentlich aus seinem Versteck gekommen, um Maria Magdalena, Petrus, Jakobus und den Jüngern zu erscheinen? Das ist wohl wenig glaubhaft. Aber wie war es dann.

Damit beschäftigt sich diese Ausarbeitung, die ebenfalls unter dem Titel steht: ⇒ ... der die Himmel durchschritten hat

... wahrer Gott

Auch diese Ausarbeitung zur Himmelfahrt beschäftigt sich zunächst einmal mit der Nähe Jesu zu uns Menschen. Über Gott schreibt der Apostel Paulus seinem Schüler Timotheus: der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Lichte wohnt, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen. (1.Timotheus 6,16 *) Dieser für uns unzugängliche Gott ist durch Jesus zu uns gekommen und wohnt durch den Heiligen Geist in uns. Jesus ist uns also ganz nah.

Und doch ist dieser Jesus auch wahrer Gott, wie uns die Bibel an vielen Stellen deutlich macht.

Mit diesem Spannungsverhältnis zwischen der Nähe Jesu und der Tatsache, dass er wahrer Gott ist, befasst sich die Ausarbeitung, unter dem Titel: ⇒ ... wahrer Gott

Ich bin bei Euch

Diese Ausarbeitung spiegelt praktisch die vorangehende. Sie stellt noch einmal weitere Aspekte dar, um die Tatsache, dass Jesus wahrer Gott ist, nicht aus den Augen zu verlieren. Aber der Fokus liegt hier noch einmal darauf, zu zeigen, dass Jesus uns nahe sein will, so wie er es im Missionsbefehl verheißen hat.

Liest man in den Abschiedsreden Jesu, so wird deutlich, dass gerade die Himmelfahrt der Grund für die Nähe Jesu zu uns ist: Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden. (Johannes 16,7 *)

Sie finden diese Ausarbeitung unter dem Titel: ⇒ Ich bin bei Euch

Die Liebe des Vaters

Manch einer blickt wie ein menschlicher Vater auf das Ostergeschehen und vermag es nicht zu verstehen, warum Gott, der Vater, seinen Sohn opfert und fragt sich, ob es nicht einen anderen Weg gegeben hätte. Jesus thematisiert diese Frage auch und beantwortet sie einmal vor Nikodemus: Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.  Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. (Johannes 3,16-17  *) Jesus sieht also die Liebe Gottes zu den Menschen im Vordergrund. Das Verhältnis des Vater-Gottes zu dem Gottessohn sieht er in diesem Zusammenhang nicht berührt. Diese Liebe Gottes zu den Menschen ist so groß, dass Gott seinen Sohn dafür hingibt. Das übersteigt unsere Denkmöglichkeiten, denn wir würden sofort an unseren eigenen Sohn denken und unsere Verantwortung für diesen Sohn. Und wir sind als Menschen auch in der Vorstellung von der Unabänderlichkeit und Endgültigkeit des Todes gefangen. Gottes Blickwinkel ist ein anderer, er hat Gewalt auch über den Tod, gerade auch im Blick auf seinen Sohn. Und auch seine Liebe ist größer als unsere Vorstellungskraft.

Sehr ergreifend beschreibt Jesus seine Sendung auch im Gleichnis von den treulosen Weingärtnern:

Matthäus 21,33-43  *: Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der pflanzte einen Weinberg, zog einen Zaun darum, grub eine Kelter darin, baute einen Wachtturm, verpachtete ihn an Weingärtner und reiste ab.  Als nun die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte in Empfang zu nehmen.  Aber die Weingärtner ergriffen seine Knechte und schlugen den einen, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.  Da sandte er wieder andere Knechte, mehr denn zuvor; und sie behandelten sie ebenso.  Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen.  Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbgut behalten!  Und sie nahmen ihn, stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.  Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er mit diesen Weingärtnern tun?  Sie sprachen zu ihm: Er wird die Übeltäter übel umbringen und den Weinberg andern Weingärtnern verpachten, welche ihm die Früchte zu ihrer Zeit abliefern werden.  Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr noch nie gelesen in der Schrift: «Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Das ist vom Herrn geschehen, und es ist wunderbar in unsern Augen»?  Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das dessen Früchte bringt. (auch Markus 12,1-11 * und Lukas 20,9-18 *) Hier stellt er die Freiheit des Menschen dar: „Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen.“ Gott gibt den treulosen Weingärtnern also eine Chance, von ihrem bösen Weg umzukehren, weil sie in der Sendung des Sohnes die Liebe des Vaters sehen. Gott tut dies, obwohl er weiß, wie sich die Weingärtner entscheiden werden. Jeder Vater wird nachvollziehen können, dass der Vater mit seinem Sohn ein Stück von sich selbst verliert. Und doch tut er es, weil er den Weingärtnern, also den religiösen Führern seines Weinbergs, d.h. seines Volkes Israel, diese Entscheidungsfreiheit lässt.

An dieser Stelle setzt unsere Logik aus. Entscheidungsfreiheit auf der einen Seite und das Wissen um die Zukunft, also das Wissen Gottes, wie ich mich entscheiden werde, heben sich in unseren Denkschemata auf. Nicht so bei Gott. Er kennt alle Dinge, auch meine zukünftigen Entscheidungen. Und doch lässt er mich meinen Weg wählen. Er hat das Paradies geschaffen, obwohl er wusste, dass es nicht lange gut gehen würde und er es wieder würde abbauen müssen. Er hat die Erde geschaffen, obwohl er weiß, dass er am Ende eine neue Erde wird erschaffen müssen. Wir können dieses Verhalten nicht erklären, wir können nur feststellen: „So ist unser Gott.“ Die Tatsache, dass Gott außerhalb der Zeit steht, die Zukunft so sieht, wie wir nur die Vergangenheit sehen können, ist für uns verstandesmäßig kaum zu fassen.

Einschub: Vgl. dazu Offenbarung 1,1-3 *: Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Bälde geschehen soll; und er hat sie kundgetan und durch seinen Engel seinem Knechte Johannes gesandt,  welcher das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah.  Selig, wer liest und die da hören die Worte der Weissagung, und bewahren, was darin geschrieben steht! Denn die Zeit ist nahe. Gott offenbart Jesus Christus, was in Bälde geschehen wird. Jesus Christus weiß es nicht aus sich selbst heraus, sondern er weiß es vom Vater (!). Dies gilt nicht nur für prophetische Reden, sondern für alle Reden Jesu, wie Jesus in seinen Abschiedsreden betont: Johannes 12,49 *: Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.

Die Reden und Gleichnisse Jesu geben uns einen kleinen Eindruck aus dieser göttlichen Sphäre, eine Sphäre, die wir nur mit Ehrfurcht und großer Zurückhaltung betrachten können: „Gott, du bist größer als unser Verstand, unsere Vorstellungskraft, unser Denken.“

Karfreitag bedeutet also eigentlich, dass Gott ein Stück von sich selbst verliert. Dieser Gedanke ist für uns kaum zu denken, aber es ist so. Gott hat etwas verloren, was von ihm ausgegangen ist, von Maria geboren wurde und nun am Kreuz einen schrecklichen Tod starb und dabei ausrief: Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani! das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Matthäus 27,46  *)(auch Markus 15,34 *).

In dem Moment vor Jesu Tod war die Trinität Gottes nicht vollständig. Jesus trug die Sünden der Welt und war daher von Gott, dem Vater, getrennt. Das, was wir über die Einheit zwischen Vater und Sohn wissen (Johannes 10,30  *), war also in diesem Moment aufgehoben. Das Leiden Gottes in diesem Moment ist für uns nicht zu beschreiben. Es ist ein Leiden, für das es in unserer von Raum und Zeit geprägten Welt keine Worte gibt. Für uns gibt es die drei Raumdimensionen und die Vergangenheit, soweit unser Erinnerungsvermögen reicht. Die Zukunft können wir nur aus unserer Erfahrung erahnen, wir können sie prognostizieren, aber wir kennen sie nicht. Wir können uns auch nicht in der Zeit bewegen, die Zeit bewegt uns. Gott steht über Raum und Zeit. Er ist allgegenwärtig. Welche Bedeutung das für seine Empfindungen hat, erschließt sich uns nicht. Uns fehlt dafür die Vorstellungskraft. Wir wissen nur, dass Gott uns liebt, so wie Jesus es vor Nikodemus bezeugt (Johannes 3,16-17   *). Was es für den einen Gott, für die Trinität, bedeutet, dass für drei Tage eine Trennung besteht, können wir nicht ermessen. Noch kurz vor seinem Tod bekennt Jesus: Ich und der Vater sind eins. (Johannes 10,30  *) Die Trinität bestand also noch, als Jesus, der Sohn Gottes, auf der Erde predigte. Die enge Verbindung zum Vater betont Jesus bereits am Anfang seines Auftretens vor den Juden, die ihn der Sabbatschändung anklagen: Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch.  Darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst Gott gleichstellte.  Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.  Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm noch größere Werke zeigen als diese, so daß ihr euch verwundern werdet.  Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. (Johannes 5,17-21 *) Die Vermutung, Jesus sei erst durch seinen Kreuzestod in die Sohnesstellung eingetreten, ist damit kaum zu halten. Jesus war von Anfang an Bestandteil der Trinität, er war eins mit dem Vater. Aber am Kreuz ist diese Einheit zerbrochen: Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani! das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Matthäus 27,46  *)

Wenn wir uns dies vor Augen stellen, dann erkennen wir die gewaltigen Auswirkungen, die das Geschehen von Golgatha auf die Trinität hatte. Und wir können das Wort Jesu aus Johannes 3,16-17  * gar nicht hoch genug bewerten. Kurz vor seiner Kreuzigung spricht Jesus zu seinen Jüngern: An jenem Tage werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten wolle;  denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin.  Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater. (Johannes 16,26-28 *) „Der Vater selbst hat euch lieb ...“ Welch ein großes Wort. Kein Wort des Vorwurfs: „... und euretwegen muss ich ans Kreuz gehen ...“ Die Liebe des Vaters zu uns Menschen ist hell und klar und ungetrübt. Später wird Johannes in seinem Brief schreiben: Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat. (1.Johannes 3,1 *)

Aber was haben alle diese Dinge mit dem Fest von Christi Himmelfahrt zu tun?

Die Zeit nach der Auferstehung

Am Morgen des ersten Tages der Woche, als der Sabbat vorüber war, gingen Frauen zur Gruft und sahen, dass der Stein weggerollt war. Maria Magdalena läuft zurück zu den Jüngern und berichtet ihnen, dass das Grab leer ist. Daraufhin laufen Petrus und Johannes zum Grab und finden es leer. Sie gehen wieder zurück, um es den anderen Jüngern zu verkündigen. Maria Magdalena bleibt alleine am Grab zurück und weint: Maria aber stand draußen vor der Gruft und weinte. Wie sie nun weinte, bückte sie sich in die Gruft  und sieht zwei Engel in weißen Kleidern sitzen, den einen zu den Häupten, den andern zu den Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte.  Und diese sprechen zu ihr: Weib, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!  Und als sie das gesagt, wendet sie sich um und sieht Jesus dastehen und weiß nicht, daß es Jesus ist.  Jesus spricht zu ihr: Weib, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, so will ich ihn holen!  Jesus spricht zu ihr: Maria! Da wendet sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! (das heißt: Meister!)  Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. (Johannes 20,11-17 *) Sie darf Jesus nicht berühren, weil er noch nicht zum Vater aufgefahren ist. Später, noch vor der Himmelfahrt, wird Jesus den Apostel Thomas auffordern, ihn zu berühren: Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!  Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! (Johannes 20,27-28 *) Ist dies einfach eine Belanglosigkeit? Wurde Jesus zunehmend sorglos nach seiner Auferstehung? Macht er Unterschiede zwischen der Frau Maria Magdalena und dem Mann Thomas? Gelten für Apostel andere Regeln? Das erscheint alles recht unwahrscheinlich. Außerdem war Jesus immer nur sehr punktuell bei den Jüngern. Alle Begegnungen mit Jesus nach der Auferstehung sind relativ kurz. Selbst das Gespräch auf dem Weg nach Emmaus, das wohl etwas länger gedauert haben mag, findet ein schnelles Ende: Und es begab sich, als er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, sprach den Segen, brach es und gab es ihnen.  Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn; und er verschwand vor ihnen. (Lukas 24,30-31 *) Was hat Jesus nach einer solchen Begegnung getan? Hat er sich vielleicht am Ölberg versteckt? Wir lesen auch nicht, dass die Jünger nachforschen, wo Jesus vielleicht sein könnte. Ich denke, er ist nach der Begegnung mit Maria Magdalena zum Vater aufgefahren und dann nur noch sporadisch erschienen. Wir müssen uns das Auffahren zum Vater auch nicht wie eine Weltraumfahrt vorstellen, weil Gott vielleicht in einer fernen Galaxis wohnt. Gott ist uns nahe. Er wohnt nur in einem uns unzugänglichen Raum. Wir können es wie eine höhere Dimension denken. Wenn ich meinen Finger in eine zweidimensionale Wasseroberfläche stecke, so wäre er für zweidimensionale Wesen wie eine Art Kreis sichtbar. Ziehe ich ihn heraus, so bin ich für gedachte zweidimensionale Wesen der Wasseroberfläche völlig unsichtbar. Für mich wäre das aber nur eine kleine Bewegung. So ist es auch mit Jesus, wenn er zum Vater geht. Er tritt ein wenig zur „Seite“ und ist für uns verborgen. Wir können das nicht nachvollziehen, weil diese „Seite“ in unserer Anschauungswelt nicht vorkommt.

Paulus beschreibt diese Erscheinungen Jesu so: Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift,  und daß er begraben worden und daß er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift,  und daß er dem Kephas erschienen ist, hernach den Zwölfen.  Darnach ist er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal erschienen, von welchen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind.  Darnach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln.  Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin.  Denn ich bin der geringste von den Aposteln, nicht wert ein Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. (1.Korinther 15,3-9  *) Auch er redet von punktuellen Erscheinungen und reiht seine Begegnung mit Jesus in diese Reihe ein und bewertet sie nicht etwa unterschiedlich, weil einige etwa vor und seine Begegnung nach der Himmelfahrt stattfand. Er erwähnt die Himmelfahrt gar nicht.

Es gibt Dinge, die die Bibel sehr klar darstellt und es gibt andere Begebenheiten, die uns in ihrer Bedeutung nur ansatzweise berichtet werden. Die Tatsache der Auferstehung Jesu ist einer der ganz klaren Aussagen der Bibel. Die Frage nach dem WIE der Auferstehung bleibt uns verborgen. Nur im Matthäusevangelium finden wir einen kurzen Hinweis auf ein Erdbeben: Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen.  Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu und wälzte den Stein von der Tür hinweg und setzte sich darauf.  Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee.  Vor seinem furchtbaren Anblick aber erbebten die Wächter und wurden wie tot.  Der Engel aber wandte sich zu den Frauen und sprach: Fürchtet ihr euch nicht! Ich weiß wohl, daß ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.  Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommet her, sehet den Ort, wo er gelegen hat.  Und gehet eilends hin und saget seinen Jüngern, daß er von den Toten auferstanden ist. Und siehe, er geht euch voran nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. (Matthäus 28,1-7 *) Das Auftreten Jesu nach der Auferstehung gehört auch zu den Themen, die die Bibel sehr vorsichtig behandelt. Während sie sehr klar in der Benennung der Zeugen der Auferstehung ist, bleibt Jesu Auftreten in dieser Zeit sehr im Dunkeln. Und so tun wir auch gut daran, nicht zu spekulieren. Wir hätten gerne gewusst, was Jesus seinem Bruder Jakobus aufgetragen hat, was er Petrus in der persönlichen Begegnung gesagt hat, von der Paulus spricht. War es das „Hast du mich lieb?“ aus Johannes 21,15-19 * ? Was hat Jesus den 500 Brüdern gesagt, als er ihnen erschienen ist?

Und so ist es auch mit Jesu Aufenthalt in dieser Zeit. Aus der Tatsache, dass Jesus Maria Magdalena verwehrt, ihn zu berühren, während er es Thomas anbietet, würde ich schließen, dass Jesus in der Zwischenzeit beim Vater war. Und da er, als er Thomas begegnete, vom Vater kam, konnte er Thomas auch anbieten, ihn zu berühren. Er hat seine Position beim Vater nur noch kurz verlassen, um verschiedenen Menschen zu erscheinen, unter anderem Paulus. Aber er erscheint bis heute Menschen und wird es wohl auch weiter tun, bis er in Herrlichkeit wiederkommt und sich vor aller Welt offenbart.

Und damit schließt sich auch der Kreis zum Abschnitt: Die Liebe des Vaters Dort haben wir ausgeführt, dass die Tatsache, dass Jesus am Kreuz die Sünden der Welt auf sich nahm und daher nicht mehr in der Verbindung mit dem Vater war („Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“) die innere Beziehung der Trinität gestört hat. Diese Beziehung wurde erneuert, als Jesus die Himmel durchschritt und zum Vater zurückkehrte. Wir müssen dies in aller Vorsicht bedenken, weil wir nicht in der Lage sind einzuschätzen, was dies aus der Sicht Gottes bedeutet, denn Gott, der Vater, ist ja nicht wie wir in Zeit und Raum eingeschlossen und kennt daher kein VORHER und NACHHER und auch kein Warten auf den Sohn. Wir sind nicht in der Lage, uns ein Bild von dem zu machen, was im Himmel in den drei Tagen vorging, schon deshalb nicht, weil wir unsere Zeitvorstellung (3 Tage) nicht auf Gott übertragen dürfen (Psalmen 90,4 *). Aber im Gleichnis vom Weingärtner (Matthäus 21,33-43  *) macht Jesus deutlich, dass der Tod des Sohnes auch den Vater bewegt und er Konsequenzen zieht: „Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das dessen Früchte bringt.“ Jesus kündigt an, was sehr bald geschehen wird, die Mission im gesamten römischen Reich und der schreckliche Untergang Jerusalems. Josephus berichtet uns, was Israel bei der Erstürmung Jerusalems durch Titus im Jahre 70 widerfuhr und dann später noch einmal im Aufstand von Bar Kochbar (115-117). Bis auf den heutigen Tag ist der Tempel nicht wieder aufgebaut. Jerusalem verlor damals sogar seinen Namen (Aelia Capitolina).

Der Tempel spielte keine Rolle mehr in der Heilsgeschichte. Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, welchen ihr von Gott empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst angehöret? (1.Korinther 6,19 *) schreibt Paulus an die Korinther. Es ist erstaunlich, dass Israel zwar vieles erreicht hat, dass ihm aber der Tempelberg bis heute versperrt ist. Die Heilsgeschichte hat sich verlagert, nicht nach Rom oder in irgend eine andere Stadt, jeder einzelne, der Christus angenommen hat, ist ein Tempel Gottes.

ALLES in ALLEN

Als Paulus im 15. Kapitel des ersten Korintherbriefes auf die Auferstehung zu sprechen kommt, münden seine Überlegungen in einen Lobpreis Christi: Nun aber ist Christus von den Toten auferstanden, als Erstling der Entschlafenen.  Denn weil der Tod kam durch einen Menschen, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen;  denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.  Ein jeglicher aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus, darnach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft;  hernach das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vater übergibt, wenn er abgetan hat jede Herrschaft, Gewalt und Macht.  Denn er muß herrschen, «bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat».  Als letzter Feind wird der Tod abgetan. (1.Korinther 15,20-26   *)

Und dann hält er plötzlich inne und merkt, dass der Lobpreis noch nicht zu Ende ist und er macht im Blick auf den Vater einen Vorbehalt, um Missverständnisse zu vermeiden: Denn «alles hat er unter seine Füße getan». Wenn er aber sagt, daß ihm alles unterworfen sei, so ist offenbar, daß der ausgenommen ist, welcher ihm alles unterworfen hat. (1.Korinther 15,27   *)

Und es folgt ein Lobpreis Gottes: Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, auf daß Gott sei alles in allen. (1.Korinther 15,28  *)

Was bedeutet es, wenn Paulus davon spricht, „auf dass Gott sei alles in allen.“?

Zunächst einmal wird alles Christus unterworfen. Damit zitiert Paulus, was bereits David in den Psalmen besungen hat: Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße!  Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken von Zion: Herrsche inmitten deiner Feinde! (Psalmen 110,1-2  *) Aber er macht auch deutlich, dass das noch nicht das Ende ist. Christus wird herrschen, aber nicht als ein neuer Herrscher nach den vielen anderen Herrschern, die auf der Erde ihre Macht ausgeübt und sehr häufig auch missbraucht haben. Christus wird alle „Herrschaft, Gewalt und Macht“ abtun. Er kann dies tun, weil er „Herrschaft, Gewalt und Macht“ ersetzt durch einen Organismus. Die Gemeinde Jesu ist Christi Leib. alle ihre Glieder sind organisch miteinander verbunden und bedürfen keine Herrschaft, weil sie ein Leib sind (Epheser 4,11-16 *). Es wird sich in der Gemeinde vollenden, was sich heute schon in Erweckungsbewegungen andeutet. Alle sind so auf Christus fixiert und so von seinen Impulsen bewegt, dass es keiner Eingriffe irgendwelcher Führungskräfte oder Leiter bedarf, weil Gottes Geist die Gemeinde als organische Einheit bewegt. Leider zeigen die Geschichten von Erweckungsbewegungen - und die katholische Kirche ist ja auch aus einer solchen Erweckungsbewegung entstanden - immer wieder, dass die Leitung durch den Geist Gottes nicht als ausreichend empfunden wird. Ämter müssen geschaffen werden, die sagen, was Geist Gottes ist und was nicht. Leider werden diese Ämter im Laufe der Zeit auch schon einmal von Menschen besetzt, die einfach nur Karriere machen wollen und nicht immer von Menschen voll Geistes, wie es in der Frühzeit der Gemeinde war: Ein Papst soll nach seiner Wahl die verräterischen Worte gesprochen haben: „Jetzt bin ich Cäsar!“

Christus wird mit Hilfe der Gemeinde diese organische Einheit in der Welt schaffen. Es wird eine innere Verbundenheit sein, die so intensiv und schön ist, dass sie unsere Vorstellungswelt weit übersteigt. Wir werden uns alle umstellen müssen, wenn nur noch die Liebe zählt, nicht Rechtgläubigkeit oder Worte der Liebe, sondern nur noch die tätige Liebe. Vielleicht ist die Ehe, in der sich zwei Menschen finden und lieben und einer versucht, es dem anderen so recht zu machen, wie nur möglich, wo man auf vieles um des anderen willen verzichtet, aber im Verzicht keinen Mangel empfindet, weil die Gegenwart des anderen den scheinbaren Mangel mehr als ausgleicht. Jesus wird mit seinem Vater eine solche intensive Gemeinschaft gehabt haben, als er als Wanderprediger durch die Lande zog.

Aber diese Gemeinschaft Jesu mit der Gemeinde wird nicht das Ende sein, sondern dieser Organismus, Haupt und Leib Jesu Christi, werden sich dem Vater unterwerfen, „auf dass Gott sei alles in allen.“ In der Offenbarung wird dies heißen: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.  Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabsteigen von Gott, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.  Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.  Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.  Und der auf dem Throne saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind gewiß und wahrhaft!  Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!  Wer überwindet, wird solches ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.  Den Feiglingen aber und Ungläubigen und Greulichen und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern wird ihr Teil sein in dem See, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod. (Offenbarung 21,1-8  *)

Für uns, die Gemeinde Jesu, wird dies bedeuten, dass wir mit dem Vater so eins werden, wie Jesus selbst mit seinem Vater eins ist. Jesus hat sich dies im hohenpriesterlichen Gebet so erbeten: Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden,  auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.  Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind.  Ich in ihnen und du in mir, auf daß sie zu vollendeter Einheit gelangen, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst.  Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt! (Johannes 17,20-24 *) Und mit diesen Worten Jesu erklärt sich auch, was das Pauluswort „auf dass Gott sei alles in allen“ bedeutet. Die mit Christus vereinigte Gemeinde wird mit Christus in Gott vereint, „auf dass Gott sei alles in allen.“

Man wird dabei an das Wort des Propheten Jesaja aus dem alten Bund erinnert: „das Wort, das aus meinem Munde geht, ... soll nicht leer zu mir zurückkehren.“: Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht, daß sie dem Sämann Samen und dem Hungrigen Brot gibt;  also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: es soll nicht leer zu mir zurückkehren, sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende!  Denn ihr sollt mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen. (Jesaja 55,10-12 *) Johannes formuliert am Anfang seines Evangeliums: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.  Dieses war im Anfang bei Gott.  Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.  In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. (Johannes 1,1-4 *) Alles, was entstanden ist, ist durch das Wort Gottes entstanden. Als Jesus in Kapernaum Kranke heilt, tritt auch ein Hauptmann zu ihm und bittet für einen seiner Knechte und sagt zu Jesus: Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach kommst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund werden.  ... Als Jesus das hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, bei niemand in Israel habe ich so großen Glauben gefunden!  ... Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin, dir geschehe, wie du geglaubt hast! Und sein Knecht ward gesund in derselben Stunde. (Matthäus 8,8+10+13 *) Dieser Heide hat begriffen, dass es das Wort Jesu ist, das heilt. Heute wissen wir, dass jeder von uns ein Wort Gottes in sich trägt, den Gencode, der unsere Individualität ausmacht. Ziehen wir all diese Dinge in Betracht, so erscheint das Wort, das Paulus hier spricht: „auf dass Gott sei alles in allen.“ als der Endpunkt der Schöpfung. Am Anfang sprach Gott ein Wort: Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. (1.Mose 1,3 *) Fünf Schöpfungsworte weiter war die Welt erschaffen, der Mensch war da. Diese Schöpfungsworte haben sich vermehrt, sind zahlreich geworden und kehren, so wie es der Herr durch Jesaja gesagt hat, nicht leer zurück, sie kehren aber zurück zu Gott, „auf dass Gott sei alles in allen.“

Es ist einfach falsch, daraus eine Lehre von der Allversöhnung zu machen. Jesaja beendet seine prophetischen Reden mit dem harten und daher selten zitierten Wort: Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht bleiben werden, spricht der HERR, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben.  Und es wird dahin kommen, daß an jedem Neumond und an jedem Sabbat alles Fleisch sich einfinden wird, um vor mir anzubeten, spricht der HERR.  Und man wird hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen; und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch. (Jesaja 66,22-24 *) Die Offenbarung spricht genauso: Den Feiglingen aber und Ungläubigen und Greulichen und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern wird ihr Teil sein in dem See, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod. (Offenbarung 21,8   *)

Bevor sie anfangen zu grübeln, ob nicht einige Situationen Ihres Lebens auch so zu bewerten sind, wie es Johannes in der Offenbarung schreibt: Es gibt genau einen Ausweg aus diesem Grübeln: DIE GEMEINDE JESU.

Wie schön ist es zu wissen, dass die Gemeinde Jesu mit all diesen Dingen nichts zu tun haben wird, denn sie wird Jesus, wenn er in Herrlichkeit erscheint, entgegen gehen und diese Zeit mit ihm vereint erleben. Paulus formuliert es so: Denn das sagen wir euch in einem Worte des Herrn, daß wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden;  denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst.  Darnach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit.  So tröstet nun einander mit diesen Worten! (1.Thessalonicher 4,15-18 *) Das ist das eigentliche Ziel Gottes mit der Welt. Alle weitergehenden Aussagen sind unbegründete Spekulationen, die unsere gedanklichen Möglichkeiten weit überschreiten, da Gott über der Zeit steht, wie wir oben schon ausgeführt haben. Alle Dinge, auch das Endgericht vor dem großen weißen Thron aus Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden.  Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.  Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.  Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod, der Feuersee.  Und wenn jemand nicht im Buche des Lebens eingeschrieben gefunden ward, wurde er in den Feuersee geworfen. (Offenbarung 20,11-15   *) geschehen in der Zeit. Was sein wird, wenn das eintritt, was der Engel in Offenbarung 10,6  * beschreibt: „...und schwur bei dem, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darauf ist, und das Meer und was darin ist: es wird keine Zeit mehr sein; “ überschreitet unser Vorstellungsvermögen. Wenn also tatsächlich irgendwann die Zeit aufhört, so entsteht ein Zustand, den wir in keiner Weise beschreiben können. Wir sollten darüber nicht weiter spekulieren, weil auch die Bibel darüber schweigt.

Übrigens ist das „Aufhören der Zeit“ auch aus der Physik bekannt: Vor dem Urknall gab es in der entsprechenden physikalischen Theorie auch keine Zeit, weil es nach dieser Theorie noch keine Objekte gab. Denn die Zeit ist eine Eigenschaft der Objekte der Physik und hängt von den Relativgeschwindikeiten ab. Will man also die Zeit in einem anderen Objekt berechnen, so muss man die Relativgeschwindigkeit zu diesem Objekt kennen. Das gilt im Prinzip auch in unserem Straßenverkehr, allerdings sind die Relativgeschwindigkeiten selbst zu unseren Flugzeugen gegenüber der Lichtgeschwindigkeit so gering, dass die Unterschiede vernachlässigbar klein sind. Allerdings sind sie bei Flugzeugen mit Hilfe von Atomuhren schon nachweisbar.

Fazit

Was bedeutet dies für unser Verständnis von Himmelfahrt.

Zunächst einmal macht es deutlich, dass die Liebe Gottes zu den Menschen unendlich groß sein muss und unsere Vorstellung von Liebe weit übersteigt. Indem der Vater es zuließ, das der Sohn in eine Situation geriet, in der er ausrief: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ ließ er den Zerbruch der Trinität zu, opferte also ein Stück seines eigenen Wesens. Alle menschlich anmaßenden Vorwürfe an Gott, er sei ein schlechter Vater, erweisen sich vor diesem Hintergrund als völlig haltlos. Er opferte für uns ein Stück seiner selbst. Aber dieses Opfer war notwendig, damit das Ziel, dass Gott „alles in allen“ ist, erreicht werden kann.

Dieses Wort, dass Gott „alles in allen“ ist, ist der Zielpunkt der Heilsgeschichte und muss ein wunderbarer Zustand der Liebe sein. Die Himmelfahrt Jesu ist eine wichtige Punkt auf dem Weg zu diesem Zielpunkt der Heilsgeschichte.

Die Himmelfahrt ist der Moment der Heilung der Trinität Gottes. Jesus hat nach der Auferstehung einen Moment verweilt, um seinen Jüngern die Botschaft von seiner Auferstehung zukommen zu lassen. Aber dann ist er zum Vater gegangen. An der unterschiedlichen Behandlung von Maria Magdalena „Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater.“ und Thomas „... reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite“ wird deutlich, dass er dazwischen schon beim Vater gewesen ist.

Bis zu dem, was wir als Himmelfahrt bezeichnen, ist Jesus noch relativ häufig Menschen erschienen, einmal 500 Brüdern auf einmal, wie Paulus berichtet. Aber auch nach der Himmelfahrt ist er Saulus auf dem Weg nach Damaskus erschienen und seitdem vielen Menschen, die persönliche Berufungserlebnisse haben, bis auf den heutigen Tag.

Es gibt also seit der Auferstehung eine Vielzahl von Himmelfahrten Jesu. Dabei ist die Himmelfahrt nicht als eine Raumfahrt in die Ferne des Alls zu denken, sondern ein Schritt zur Seite in eine Richtung, die wir nicht wahrnehmen können, weil wir in unseren dreidimensionalen Raum eingebettet sind.

Was Jesus diesen Menschen, denen er persönlich erschienen ist, aufgetragen hat, bleibt uns verborgen. Seinem Bruder Jakobus hat er vermutlich das Gebet für das Volk Israel aufgetragen. Aber es bleibt für uns ein Geheimnis.

Für uns bedeuten diese Ereignisse: „Jesus lebt, mit ihm auch ich.“ Und, wie es der Seher Johannes am Ende der Offenbarung sagt: „Amen, ja komm, HERR Jesu!“ Die Gemeinde Jesu hat eine herrliche Zukunft vor sich.


Noch einmal alle Beiträge zur Himmelfahrt Jesu

... ein beiläufiger Festtag?

Himmelfahrt ist ein Festtag, mitten in der Woche und in gewisser Weise beiläufig, der in unserer Vorstellung von untergeordneter Bedeutung ist. Und doch ist dieser Tag ein gewaltiger Ausdruck der Herrschaft des Gottessohnes. Er hat Karfreitag und Ostern alles vollbracht: Vollständig, einmalig, unwiederholbar und unersetzbar.

... die Himmel durchschritten

Jesus hat den Himmel durchschritten. Nach seiner Erlösungstat hat Jesus sich nicht feiern lassen oder die Hände erschöpft in den Schoß gelegt. Er hat die Himmel durchschritten. Er ist also seinen Erlösungsweg bis zum Ende gegangen.

... der die Himmel durchschritten hat

Himmelfahrt ist ein eher zweifelhaftes Fest, denn es lokalisiert den Weg Jesu zum Vater auf einen einzigen Tag. Schon daran bestehen Zweifel. Und es baut eine Entfernung zu Jesus auf, die keinesfalls gerechtfertigt ist. Trotdem gibt es Grund zum feiern, weil Jesus uns nahe ist, weil er die Himmel durchschritten hat und seinen Platz zur Rechten des Vaters eingenommen hat und weil wir zu diesem Thron der Gnade hinzutreten dürfen, weil Jesus uns den Weg bereitet hat.

... wahrer Gott

In der Himmelfahrt offenbart sich Jesus Christus als der wahre Gott. Aber er zeigt auch dabei seine Liebe zu den Jüngern und damit zu uns Menschen, indem er mit der Himmelfahrt ein Zeichen setzt, das sie verstehen können. Er ergeht sich nicht in philosophischen Überlegungen, sondern er predigt durch sein Handeln.

Ich bin bei Euch

Das Fest der Himmelfahrt verweist einerseits auf den erhöhten HERRN, der sich zur Rechten Gottes gesetzt hat und damit den Platz eingenommen hat, der ihm von Anbeginn der Zeit an zusteht. Dieses ist Grund zum Lobpreis und zur Anbetung. Aber es schafft auch eine Distanz zu uns und unserem HERRN. Und so müssen wir uns die vielfältigen Verheißungen Jesu , dass er uns nahe ist, gerade zum Fest der Himmelfahrt Jesu deutlich machen. Jesu erscheint bis auf den heutigen Tag Menschen und ruft sie zum Glauben, beruft sie zum Dienst. Er ist uns nahe, jeden Tag. Dieses gilt es gerade im Angesicht des Krieges in Europa, der Not und Gewalt in der Welt, immer wieder zu verkündigen.

Damit Gott alles in allem ist

Die Himmelfahrt Jesu ist ein wichtiger Schritt der Heilsgeschichte, wenn man im Auge behält, dass die Auferstehung Jesu, dieser Triumpf über Sünde und Tod, auch Auswirkungen auf die himmlische und unsichtbare Welt hat. Dies wird erst richtig deutlich, wenn wir die Aussagen aus den Briefen der Apostel hinzuziehen. Die Apostel machen die Herrlichkeit Jesu anbetend vor den Gemeinden deutlich. Aber er beschreibt auch, dass am Ende Gott selbst „alles in allen“ ist. Damit befindet er sich im Einklang mit der Offenbarung.





Die Jahreslosung 2025

Prüfet alles und behaltet das Gute!

1. Thessalonicher 5,21

Zusammenfassung

Indem Paulus uns auffordert, alles zu prüfen, will er uns vor vorschnellem Urteil bewahren. Alles zu prüfen heißt doch, dass ich die Barrieren um mich herum, die aus meinen Vorurteilen, aber auch aus meiner Bildung und meinem Schriftverständnis und damit auch meiner konfessionellen Herkunft gespeist wird, abbaue und stattdessen alles so weit an mich heran lasse, dass ich es prüfen kann. Der Blick auf Gott den Vater, das Hören auf den Heiligen Geist und das Lesen in der Heiligen Schrift sind die Basis meiner Prüfung. Dabei ist es wichtig, die Schrift als Gesamtheit zu sehen, denn Paulus warnt uns an anderer Stelle: Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. (Johannes 13,34  *)


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Prüfet alles und behaltet das Gute! (1.Thessalonicher 5,21  *)

Auch dieses Wort gehört zu den Aussagen des Paulus, die mit einem ungeschützten ALLES daherkommen. Bereits im letzten Jahr hatten wir eine solche Jahreslosung mit einer ALLES-Aussage des Apostels Paulus, 1.Korinther 16,14 *: Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen!

Bereits in der Auslegung zu dem Wort der Jahreslosung 2024 (Jahreslosung 2024) erschien das ungeschützte, uneingeschränkte ALLES gefährlich: Meint der Apostel wirklich uneingeschränkt ALLES? Paulus spricht tatsächlich häufig und in vielen Zusammenhängen ein ungeschütztes ALLES. In einer Bibelarbeit (Alles Wissen hat seinen Ursprung im Geist Gottes) sind wir diesen Bibelstellen nachgegangen.

Im Zusammenhang mit der Aufforderung zu prüfen erscheint das uneinggeschränkte ALLES gefährlich. Müssen wir wirklich alles prüfen? Reicht es nicht, wenn ich in der Bibel lese: Lass dich nicht gelüsten, ... So lesen wir es in den zehn Geboten: Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses! Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat! (2.Mose 20,17 *) Reicht das nicht aus? Was haben wir da zu prüfen. Über die Sünden des Volkes Israel schreibt Paulus an die Korinther: Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir uns nicht des Bösen gelüsten lassen, gleichwie jene gelüstet hat.  Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: «Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.»  Lasset uns auch nicht Unzucht treiben, gleichwie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tage ihrer dreiundzwanzigtausend.  Lasset uns auch nicht Christus versuchen, gleichwie etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.  Murret auch nicht, gleichwie etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden.  Das alles, was jenen widerfuhr, ist ein Vorbild und wurde zur Warnung geschrieben für uns, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist. (1.Korinther 10,6-11 *) Sind das nicht klare Anweisungen. Da gibt es doch nichts zu prüfen. In der Tat habe ich nicht zu prüfen, ob Diebstahl wirklich schlecht ist oder was die Folgen von Ehebruch sind. Wenn ich denn wirklich Gottes Wort Glauben schenke, dann weiß ich, das sein Wort gut für mich ist, auch das, was er Israel in den zehn Geboten aufgetragen hat.

Aber bereits da mache ich Unterschiede. Die zehn Gebote lassen wir, wie Luther uns gelehrt hat, gelten. Aber die Reinheitsgebote ignorieren wir. Bereits in apostolischer Zeit haben sich die ersten Christen darüber Gedanken gemacht. Sie haben vor Gott geprüft und schließlich entschieden: Es hat nämlich dem heiligen Geist und uns gefallen, euch keine weitere Last aufzulegen, außer diesen notwendigen Stücken:  daß ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht; wenn ihr euch davor in acht nehmet, so tut ihr recht. Lebet wohl!» (Apostelgeschichte 15,28-29 *) Wir sehen also, dass die Gemeinde durchaus geprüft hat und das Beste behalten hat, „dass ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht“.

Auch Jesus hat das überkommene Gesetz geprüft. In der Bergpredigt sagt er von sich selbst: Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.  Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. (Matthäus 5,17-18  *) Trotzdem übernimmt er das Gesetzt nicht so, wie er es aus der von den Schriftgelehrten bestimmten Überlieferung kennt, sondern er spricht: „Ich aber sage euch ...“ Er löst sich mit diesen Worten von der gängigen Überlieferung, etwa wenn er lehrt: Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen!»  Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen;  auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.  Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner dasselbe?  Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden ebenso? (Matthäus 5,43-47  *)

War das ein Recht Jesu oder der Apostel am Anfang der Gemeinde. Gibt es ein neues Gesetz, das im Neuen Testament verborgen ist? Und wenn es das gibt, warum ruft uns Paulus dann zur Prüfung auf? Müsste er dann nicht dazu aufrufen, das Gesetz des Neuen Testamentes anzuwenden? Warum soll im Neuen Testament überhaupt ein Gesetz verborgen sein? Warum ist es dann nicht in einer leichtfasslichen Liste dargestellt? Jesus macht es sehr deutlich, wie er das Gesetz sieht: Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. (Johannes 13,34  *) Bereits in der Bergpredigt, in der er die Gebote ja scheinbar sehr verschärft, wendet er eigentlich das Liebesgebot auf die bestehenden Gebote an. Wenn er etwa sagt, dass ich nicht nur nicht töten soll, sondern nicht einmal schlecht über meinen Bruder reden soll („Du Narr ...“), dann wendet er doch eigentlich nur das Liebesgebot auf das alte Gebot „Du sollst nicht töten, ...“ an. Es gibt also keine Checkliste, mit der wir prüfen können. Worin besteht unsere Prüfung dann?

Nun, unsere Prüfung besteht zunächst einmal darin, dass ich verschiedene Dinge, die ich gelernt habe, auf das zu prüfende Objekt anwende. Dieses will das Bild verdeutlichen, das am Anfang zur Illustration des Wortes der Jahreslosung gezeigt wurde.

Da ist zunächst der Mensch im Mittelpunkt des Bildes, die Farbe Gelb soll seine Reinheit darstellen. Um ihn herum sind verschiedene Ellipsen. Sie stellen die Barrieren da, die wir von unserer Natur her besitzen und mit denen wir uns von unserer Umwelt abgrenzen oder auch abschirmen. Da ist zunächst der hellblaue Rand. Er stellt die Dinge dar, die wir unter unserem Niveau empfinden. Manche äußeren Einflüsse prallen schon an dieser Barriere ab: „So etwas Blödes habe ich ja noch nie gehört!“ Viele Dinge tun wir so ab, ohne uns weitere Gedanken zu machen. Damit kann man manchmal aber auch daneben liegen: Die Pharisäer verwerfen Jesus mit dem Einwand: Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du auch aus Galiläa? Forsche nach, und du wirst sehen, daß aus Galiläa kein Prophet ersteht! (Johannes 7,52 *) Das war sogar ein Argument aus der heiligen Schrift, aber es war trotzdem falsch. Nikodemus, gegen den dieses Argument eingesetzt wird, muss sich abgekanzelt wie ein dummer Junge vorgekommen sein. Wenn Paulus uns auffordert, alles zu prüfen, dann sagt er uns damit auch, dass wir uns nicht so einfach von unseren Vorurteilen leiten lassen sollen, denn leicht können wir dadurch auch Menschen falsch beurteilen.

Der nächste Ring stellt eine sehr harte Barriere dar. Manches ekelt uns einfach. Damit wollen wir auf keine Fall etwas zu tun haben. Wir lassen es nicht an uns heran. Dabei ist Ekel durchaus ein positives Gefühl. Der Ekel, den ich vor verwesenden Tieren empfinde, schützt mich vor Infektionen. Wenn ich nur nach meinem Ekelgefühlen ginge, dann ließe ich die Tiere einfach liegen und sie wären für spielende Kinder eine Gefahr. Ich muss prüfen, was hier zu tun ist, und den Tierkadaver auf geeignete Weise entsorgen. Und es sind nicht nur Tierkadaver, vor denen es uns ekelt. Manchmal sind es auch Menschen und darunter auch solche, die unsere Hilfe brauchen.

Und so habe ich viele Panzer um mich herum angelegt. Auch mein Schriftverständnis kann zu solch einem Panzer werden, meine Bildung, was ich einmal in der Schule gelernt habe, was mir meine Eltern oder Freunde mitgegeben haben, alles dient dazu, die Einflüsse zu filtern, die auf mich einströmen. Dabei ist nicht alles falsch, was wir zum Schutz vor äußeren Einflüssen um uns herum aufgebaut haben. Wenn Paulus uns auffordert, alles zu prüfen, dann will er uns damit sagen, dass wir für alles offene Augen und offene Ohren haben sollen. Aber wir sollen es prüfen. Und diese Prüfung kann nicht darin bestehen, eine einsame Bibelstelle zu suchen, um damit ein Totschlagargument zu haben. Die Prüfung muss die ganze Bibel im Blick haben. Denn man kann die Bibel auch missverstehen. Paulus ist oft missverstanden worden, wie uns Petrus berichtet: Und die Geduld unsres Herrn achtet für euer Heil, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat,  wie auch in allen Briefen, wo er davon spricht, in welchen etliches schwer zu verstehen ist, was die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben. (2.Petrus 3,15-16 *) Was schützt uns vor diesem Verderben, das aus einer verdrehten Sicht auf das Wort Gottes entsteht? Es ist der Blick auf Gott, den Vater, und auf den Heiligen Geist, den er uns gesandt hat: der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Johannes 14,26 *) Jesus spricht einmal von seiner Einheit mit dem Vater in folgender Weise: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. (Johannes 5,19 *) Nun haben wir nicht die gleiche Einheit mit dem Vater, wie Jesus sie hatte. Aber diese Blickrichtung auf den Vater und das Hören auf den heiligen Geist steht auch uns gut an und ist zwingend notwendig, wenn wir Dinge prüfen. Und indem wir diesen Blick auf den Vater haben, müssen wir uns auch nicht vor den Dingen fürchten, die auf uns einstürmen. Wir können alles prüfen und nur dann, wenn es im Einklang mit unserem Vater ist, es auch behalten. In der Illustration zur Jahreslosung finden wir oben links einen blauen Strahl, der alle Barrieren durchdringt und in unser Leben eindringt. Das ist für den Menschen, der sich auf seine Barrieren verlässt, der ultimative Unglücksfall. Der Heilige Geist, wenn wir denn bereit sind, auf ihn zu hören, wird uns mit dieser Situation nicht alleine lassen. Er wird uns die Kraft geben, diesen Eindringling umzukehren und ihn zurückzuschicken, woher er gekommen ist.

Die Jahreslosung ist also eine Herausforderung an uns, über die Panzer nachzudenken, die wir um uns herum angelegt haben. Manche dieser Panzer sind wie Schutzschilde, manche aber auch hindern uns, unserem Nächsten wirklich gerecht zu werden, ihm wirklich zu begegnen und seine Argumente wirklich zu prüfen. Denn vieles Wertvolles verwerfen wir, weil es nicht in unser gewohntes Raster passt.

So ist diese Jahreslosung nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Ermutigung, uns nicht einzuigeln, Barrieren aufzubauen, Berührungsängste zu pflegen oder unser Ekelgefühle zu kultivieren. Sie ist eine ganz starke Aufforderung, das ganze Wort Gottes im Blick zu behalten, den Blick auf den Vater im Himmel gerichtet zu halten und uns durch den Heiligen Geist inspirieren zu lassen, damit wir das, was uns zuträglich ist, von dem unterscheiden, was uns schadet:

Prüfet alles und behaltet das Gute! (1.Thessalonicher 5,21  *)


Sie können diese Darstellung der Jahreslosung auch herunterladen und gerne weiterverwenden.

Es gibt eine Version, in die Sie mit Hilfe eines Präsentationsprogrammes eigene Grüße eintragen können:

Deutscher Bibeltext

Englischer Bibeltext

Darüberhinaus gibt es noch eine Version zum Herunterladen, in die ich einen persönlichen Gruß integriert habe:

Deutsche Version

Englische Version


Jahreslosungen weiterer Jahre:

Jahreslosung 2025 Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu

Jahreslosung 2024 Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe

Jahreslosung 2023 Hagar betet: Du bist ein Gott, der mich sieht

Jahreslosung 2022 Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen

Jahreslosung 2021 Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist

Jahreslosung 2020 Ich glaube, hilf meinem Unglauben

Jahreslosung 2019 Suche Frieden und jage ihm nach

Jahreslosung 2018 Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle lebendigen Wassers umsonst

Jahreslosung 2017 Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und einen neuen Geist

Jahreslosung 2016 Gott spricht: Ich will Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet



Index zum Jahr 2025

Index zum Jahr 2024

Index zum Jahr 2023

Index zum Jahr 2022

Index zum Jahr 2021

Index zum Jahr 2019/20









Die in diesem Beitrag zu „Kern“ zitierten 86 Bibelstellen:

Bereich Anzahl der Bibelstellen (Zitate) bezogen auf die Verse relativ zum Durchschnitt der Bibel Anteil an allen Zitaten Gesamtzahl der Verse
Bibel   86 0,28 % 100,00 % 100,00 % 31105
Altes Testament   10 0,04 % 15,63 % 11,63 % 23146
AT Geschichtsbücher   2 0,02 % 5,62 % 2,33 % 12871
AT Lehrbücher   4 0,08 % 30,23 % 4,65 % 4785
AT Prophetische Bücher   4 0,07 % 26,35 % 4,65 % 5490
Neues Testament   76 0,95 % 345,37 % 88,37 % 7959
NT Geschichtsbücher   51 1,07 % 385,42 % 59,30 % 4786
NT Lehrbücher   19 0,69 % 248,27 % 22,09 % 2768
NT Prophetisches Buch   6 1,48 % 535,83 % 6,98 % 405
Bücher Anzahl der Bibelstellen (Zitate) bezogen auf die Verse relativ zum Durchschnitt der Bibel Anteil an allen Zitaten Gesamtzahl der Verse
1.Mose ⇧ ↓ 1 0,07 % 23,59 % 1,16 % 1533
2.Mose ⇧ ↓ 1 0,08 % 29,82 % 1,16 % 1213
Psalmen ⇧ ↓ 4 0,16 % 58,79 % 4,65 % 2461
Jesaja ⇧ ↓ 2 0,15 % 55,99 % 2,33 % 1292
Sacharja ⇧ ↓ 2 0,95 % 342,83 % 2,33 % 211
Matthäus ⇧ ↓ 12 1,12 % 405,25 % 13,95 % 1071
Markus ⇧ ↓ 8 1,18 % 426,77 % 9,30 % 678
Lukas ⇧ ↓ 5 0,43 % 157,12 % 5,81 % 1151
Johannes ⇧ ↓ 21 2,39 % 864,10 % 24,42 % 879
Apostelgeschichte ⇧ ↓ 5 0,50 % 179,59 % 5,81 % 1007
Römer ⇧ ↓ 2 0,46 % 167,06 % 2,33 % 433
1.Korinther ⇧ ↓ 5 1,14 % 413,83 % 5,81 % 437
2.Korinther ⇧ ↓ 1 0,39 % 140,73 % 1,16 % 257
Epheser ⇧ ↓ 1 0,65 % 233,35 % 1,16 % 155
Philipper ⇧ ↓ 1 0,96 % 347,78 % 1,16 % 104
Kolosser ⇧ ↓ 1 1,05 % 380,72 % 1,16 % 95
1.Thessalonicher ⇧ ↓ 2 2,25 % 812,78 % 2,33 % 89
1.Timotheus ⇧ ↓ 1 0,88 % 320,08 % 1,16 % 113
Hebräer ⇧ ↓ 3 0,99 % 358,10 % 3,49 % 303
2.Petrus ⇧ ↓ 1 1,64 % 592,93 % 1,16 % 61
1.Johannes ⇧ ↓ 1 0,95 % 344,46 % 1,16 % 105
Offenbarung ⇧ ↓ 6 1,48 % 535,83 % 6,98 % 405




44 Bücher werden von den Bibelzitaten nicht erfasst:

Altes Testament:

3.Mose      4.Mose      5.Mose      Josua      Richter      Ruth      1.Samuel      2.Samuel      1.Könige      2.Könige      1.Chronika      2.Chronika      Esra      Nehemia      Esther      Hiob      Sprüche      Prediger      Hohelied      Jeremia      Klagelieder      Hesekiel      Daniel      Hosea      Joel      Amos      Obadja      Jona      Micha      Nahum      Habakuk      Zephanja      Haggai      Maleachi

Neues Testament:

Galater      2.Thessalonicher      2.Timotheus      Titus      Philemon      Jakobus      1.Petrus      2.Johannes      3.Johannes      Judas

Nr. Bibelstelle Bibeltext
1    ↑ 1.Mose 1,3
1
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
2    ↑ 2.Mose 20,17
1
Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses! Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat!
3    ↑ Psalmen 85,6
1
(H85-7) Willst du uns nicht wieder neu beleben, daß dein Volk sich deiner freuen kann?
4    ↑ Psalmen 90,4
1
Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache;
5    ↑ Psalmen 110,1-2
1   2
Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße!  Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken von Zion: Herrsche inmitten deiner Feinde!
6    ↑ Psalmen 122,6-7
1
Bittet für den Frieden Jerusalems! Es gehe wohl denen, die dich lieben!  Friede sei in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen!
7    ↑ Jesaja 55,10-12
1
Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht, daß sie dem Sämann Samen und dem Hungrigen Brot gibt;  also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: es soll nicht leer zu mir zurückkehren, sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende!  Denn ihr...
8    ↑ Jesaja 66,22-24
1
Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht bleiben werden, spricht der HERR, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben.  Und es wird dahin kommen, daß an jedem Neumond und an jedem Sabbat alles Fleisch sich einfinden wird, um vor mir anzubeten, spricht der HERR.  Und man wird hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir abgefallen...
9    ↑ Sacharja 2,8
1
(H2-12) Denn also spricht der HERR der Heerscharen: Um Ehre zu erlangen, hat er mich gesandt zu den Nationen, die euch geplündert haben; denn wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.
10    ↑ Sacharja 12,1-4
1   2
Dies ist der Ausspruch, das Wort des HERRN über Israel: Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Innern bildet:  Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch gegen Juda wird es gehen bei der Belagerung Jerusalems.  Und es soll geschehen an jenem Tage, daß ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen...
11    ↑ Matthäus 5,17-18
1   2
Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.  Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
12    ↑ Matthäus 6,12
1
Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldnern.
13    ↑ Matthäus 8,8-13 (Matthäus 8,8+10+13)
1
Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach kommst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund werden.  ... Als Jesus das hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, bei niemand in Israel habe ich so großen Glauben gefunden!  ... Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin, dir geschehe, wie du...
14    ↑ Matthäus 11,29-30
1
Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen;  denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!
15    ↑ Matthäus 14,28-32
1
Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiße mich zu dir auf das Wasser kommen!  Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.  Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich!  Jesus aber streckte alsbald die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm:...
16    ↑ Matthäus 16,18-19
1
Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.  Und ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.
17    ↑ Matthäus 16,20-21
1
Da gebot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagen sollten, daß er der Christus sei.  Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, er müsse nach Jerusalem gehen und viel leiden von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.
18    ↑ Matthäus 16,22
1
Da nahm ihn Petrus beiseite, fing an, ihm abzuwehren, und sprach: Herr, schone deiner selbst! Das widerfahre dir nur nicht!
19    ↑ Matthäus 16,23
1
Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Hebe dich weg von mir, Satan! Du bist mir zum Fallstrick; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!
20    ↑ Matthäus 21,33-43
1   2
Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der pflanzte einen Weinberg, zog einen Zaun darum, grub eine Kelter darin, baute einen Wachtturm, verpachtete ihn an Weingärtner und reiste ab.  Als nun die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte in Empfang zu nehmen.  Aber die Weingärtner ergriffen seine Knechte und schlugen den einen, den andern töteten...
21    ↑ Matthäus 27,46
1   2
Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani! das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
22    ↑ Matthäus 28,1-7
1
Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen.  Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu und wälzte den Stein von der Tür hinweg und setzte sich darauf.  Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee.  Vor seinem furchtbaren Anblick...
23    ↑ Markus 4,41
1
Und sie gerieten in große Furcht und sprachen zueinander: Wer ist doch der, daß auch der Wind und das Meer ihm gehorsam sind?
24    ↑ Markus 9,14-30
1
Und als sie zu den Jüngern kamen, sahen sie eine große Volksmenge um sie her und Schriftgelehrte, die sich mit ihnen besprachen.  Und alsbald geriet die ganze Menge in Bewegung, als sie ihn sahen, und sie liefen herzu und grüßten ihn.  Und er fragte die Schriftgelehrten: Was besprechet ihr euch mit ihnen?  Und einer aus dem Volke antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der hat...
25    ↑ Markus 10,32-34
1
Sie waren aber auf dem Wege und zogen hinauf nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran, und sie entsetzten sich und folgten ihm mit Bangen. Und er nahm die Zwölf abermal beiseite und fing an, ihnen zu sagen, was ihm widerfahren werde:  Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und des Menschen Sohn wird den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen...
26    ↑ Markus 12,1-11
1
Und er fing an in Gleichnissen zu ihnen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und zog außer Landes.  Und er sandte zur bestimmten Zeit einen Knecht zu den Weingärtnern, damit er von den Weingärtnern von den Früchten des Weinberges empfinge.  Die aber ergriffen ihn, schlugen ihn und schickten...
27    ↑ Markus 13,5-13
1   2
Jesus aber fing an, zu ihnen zu sagen: Sehet zu, daß euch niemand irreführe!  Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin es, und werden viele irreführen!  Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgeschrei hören werdet, so erschrecket nicht; denn es muß geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.  Denn ein Volk wird sich erheben wider das andere und ein Reich wider das andere; es wird...
28    ↑ Markus 15,29-32
1
Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten die Köpfe und sprachen:  Ha, der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, hilf dir selbst und steige vom Kreuz herab!  Gleicherweise spotteten auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Andern hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen.  Der Christus, der König Israels, steige nun vom Kreuze herab,...
29    ↑ Markus 15,34
1
Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eloi, Eloi, lama sabachthani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
30    ↑ Markus 15,34
1
Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eloi, Eloi, lama sabachthani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
31    ↑ Lukas 20,9-18
1
Er fing aber an, dem Volk dieses Gleichnis zu sagen: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und verpachtete ihn an Weingärtner und hielt sich längere Zeit außer Landes auf.  Und als es Zeit war, sandte er einen Knecht zu den Weingärtnern, damit sie ihm von der Frucht des Weinbergs gäben. Die Weingärtner aber schlugen ihn und jagten ihn mit leeren Händen davon.  Und er fuhr fort und sandte einen andern...
32    ↑ Lukas 22,28-32
1
Ihr aber seid die, welche bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen.  Und ich verordne euch, wie mir mein Vater das Reich verordnet hat,  daß ihr an meinem Tische in meinem Reiche essen und trinken und auf Thronen sitzen sollt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.  Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen;  ich aber habe...
33    ↑ Lukas 22,33-34
1
Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen!  Er aber sprach: Ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, daß du mich kennst!
34    ↑ Lukas 24,21
1   2   3
Wir aber hofften, er sei der, welcher Israel erlösen sollte. Ja, bei alledem ist heute schon der dritte Tag, seit solches geschehen ist.
35    ↑ Lukas 24,30-31
1
Und es begab sich, als er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, sprach den Segen, brach es und gab es ihnen.  Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn; und er verschwand vor ihnen.
36    ↑ Johannes 1,1-4
1
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.  Dieses war im Anfang bei Gott.  Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.  In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
37    ↑ Johannes 3,13
1
Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, des Menschen Sohn, der im Himmel ist.
38    ↑ Johannes 3,16-17
1   2   3
Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.  Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde.
39    ↑ Johannes 5,17-21
1
Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch.  Darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst Gott gleichstellte.  Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater...
40    ↑ Johannes 5,19
1
Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.
41    ↑ Johannes 7,52
1
Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du auch aus Galiläa? Forsche nach, und du wirst sehen, daß aus Galiläa kein Prophet ersteht!
42    ↑ Johannes 10,30
1   2
Ich und der Vater sind eins.
43    ↑ Johannes 12,49
1
Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.
44    ↑ Johannes 13,34
1
Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet.
45    ↑ Johannes 13,34
1   2
Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet.
46    ↑ Johannes 14,6
1
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!
47    ↑ Johannes 14,9
1
Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?
48    ↑ Johannes 14,15-21
1
Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote!  Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit,  den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und kennt ihn nicht; ihr aber kennet ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.  Ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich komme zu euch.  Noch...
49    ↑ Johannes 14,26
1
der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
50    ↑ Johannes 15,13-17
1
Größere Liebe hat niemand als die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.  Ihr seid meine Freunde, wenn ihr alles tut, was ich euch gebiete.  Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört habe, euch kundgetan habe.  Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt...
51    ↑ Johannes 16,7
1
Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.
52    ↑ Johannes 16,26-28
1
An jenem Tage werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten wolle;  denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin.  Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater.
53    ↑ Johannes 17,20-24
1
Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden,  auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.  Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind.  Ich in ihnen...
54    ↑ Johannes 20,11-17
1
Maria aber stand draußen vor der Gruft und weinte. Wie sie nun weinte, bückte sie sich in die Gruft  und sieht zwei Engel in weißen Kleidern sitzen, den einen zu den Häupten, den andern zu den Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte.  Und diese sprechen zu ihr: Weib, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!  Und als sie...
55    ↑ Johannes 20,27-28
1
Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!  Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
56    ↑ Johannes 21,15-19
1
Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon Jona, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich lieb habe! Er spricht zu ihm: Weide meine Lämmer!  Wiederum spricht er, zum zweitenmal: Simon Jona, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich lieb habe. Er spricht zu ihm: Hüte meine Schafe!  Und zum drittenmal fragt...
57    ↑ Apostelgeschichte 1,7
1
Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Stunden zu kennen, welche der Vater in seiner eigenen Macht festgesetzt hat;
58    ↑ Apostelgeschichte 6,7-10
1
Und das Wort Gottes nahm zu, und die Zahl der Jünger mehrte sich sehr zu Jerusalem, auch eine große Zahl von Priestern wurden dem Glauben gehorsam.  Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk.  Es standen aber etliche aus der sogenannten Synagoge der Libertiner und Kyrenäer und Alexandriner und derer von Cilicien und Asien auf und stritten mit Stephanus.  Und...
59    ↑ Apostelgeschichte 7,52-60
1
Welchen Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben die getötet, welche von dem Kommen des Gerechten vorher verkündigten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid;  ihr, die ihr das Gesetz auf Anordnung von Engeln empfangen und es nicht gehalten habt!  Als sie aber das hörten, schnitt es ihnen ins Herz, und sie knirschten mit den Zähnen gegen ihn.  Er aber, voll heiligen Geistes,...
60    ↑ Apostelgeschichte 9,1-28
1
Saulus aber schnaubte noch drohend und mordend wider die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriester  und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er etliche Anhänger des Weges fände, Männer und Frauen, er sie gebunden nach Jerusalem führte.  Auf der Reise aber begab es sich, als er sich der Stadt Damaskus näherte, daß ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.  Und...
61    ↑ Apostelgeschichte 15,28-29
1
Es hat nämlich dem heiligen Geist und uns gefallen, euch keine weitere Last aufzulegen, außer diesen notwendigen Stücken:  daß ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht; wenn ihr euch davor in acht nehmet, so tut ihr recht. Lebet wohl!»
62    ↑ Römer 8,16
1
Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind.
63    ↑ Römer 8,26
1
Ebenso kommt aber auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern.
64    ↑ 1.Korinther 6,19
1
Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, welchen ihr von Gott empfangen habt, und daß ihr nicht euch selbst angehöret?
65    ↑ 1.Korinther 10,6-11
1
Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir uns nicht des Bösen gelüsten lassen, gleichwie jene gelüstet hat.  Werdet auch nicht Götzendiener, gleichwie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: «Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu spielen.»  Lasset uns auch nicht Unzucht treiben, gleichwie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen...
66    ↑ 1.Korinther 15
1   2   3   4
Ich mache euch aber, ihr Brüder, auf das Evangelium aufmerksam, das ich euch gepredigt habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet;  durch welches ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Worte festhaltet, das ich euch verkündigt habe, es wäre denn, daß ihr vergeblich geglaubt hättet.  Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich...
67    ↑ 1.Korinther 15,3-11
1   2   3
Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift,  und daß er begraben worden und daß er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift,  und daß er dem Kephas erschienen ist, hernach den Zwölfen.  Darnach ist er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal erschienen, von welchen die meisten noch...
68    ↑ 1.Korinther 16,14
1
Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen!
69    ↑ 2.Korinther 5,17
1
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
70    ↑ Epheser 4,11-16
1
Und Er hat gegeben etliche zu Aposteln, etliche zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern,  um die Heiligen zuzurüsten für das Werk des Dienstes, zur Erbauung des Leibes Christi,  bis daß wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen und zum vollkommenen Manne werden , zum Maße der vollen Größe Christi;  damit wir nicht mehr Unmündige...
71    ↑ Philipper 3,13-14
1
Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe;  eins aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir ist, und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
72    ↑ Kolosser 1,19-20
1
Denn es gefiel Gott , daß in ihm alle Fülle wohnen sollte  und alles durch ihn versöhnt würde zu ihm selbst (dadurch daß er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes) durch ihn, sowohl was im Himmel, als auch was auf Erden ist.
73    ↑ 1.Thessalonicher 4,15-18
1
Denn das sagen wir euch in einem Worte des Herrn, daß wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden;  denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst.  Darnach werden wir, die wir leben...
74    ↑ 1.Thessalonicher 5,21
1   2
prüfet aber alles, und das Gute behaltet.
75    ↑ 1.Timotheus 6,16
1
der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Lichte wohnt, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen.
76    ↑ Hebräer 4,12-5,10
1
Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;  und keine Kreatur ist vor ihm unsichtbar, es ist aber alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, welchem wir Rechenschaft zu geben haben.  Da wir nun einen großen Hohenpriester...
77    ↑ Hebräer 10,23-25
1
Lasset uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken (denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat);  und lasset uns aufeinander achten, uns gegenseitig anzuspornen zur Liebe und zu guten Werken,  indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie etliche zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so viel mehr, als ihr den Tag herannahen sehet!
78    ↑ Hebräer 13,7
1
Gedenket eurer Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; schauet das Ende ihres Wandels an und ahmet ihren Glauben nach!
79    ↑ 2.Petrus 3,15-16
1
Und die Geduld unsres Herrn achtet für euer Heil, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat,  wie auch in allen Briefen, wo er davon spricht, in welchen etliches schwer zu verstehen ist, was die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.
80    ↑ 1.Johannes 3,1
1
Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat.
81    ↑ Offenbarung 1,1-3
1
Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Bälde geschehen soll; und er hat sie kundgetan und durch seinen Engel seinem Knechte Johannes gesandt,  welcher das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah.  Selig, wer liest und die da hören die Worte der Weissagung, und bewahren, was darin geschrieben steht! Denn die Zeit ist...
82    ↑ Offenbarung 20,6
1
Selig und heilig ist, wer teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.
83    ↑ Offenbarung 20,12-15
1
Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.  Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet,...
84    ↑ Offenbarung 21,1-8
1   2   3   4
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.  Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabsteigen von Gott, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.  Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen...
85    ↑ Offenbarung 21,3-4
1
Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.  Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
86    ↑ Offenbarung 21,5
1
Und der auf dem Throne saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind gewiß und wahrhaft!




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