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Mose, der den Herrn kannte von Angesicht zu Angesicht

Der verstockte Pharao

Lass mein Volk ziehen - Der Kampf Gottes mit dem Pharao

 


Zusammenfassung

Mose wird erneut beauftragt, zum Pharao zu gehen. Er tut es auch, weil Gott ihm Aaron zur Seite stellt. Der Pharao erweist sich als völlig skrupellos und nimmt das Leiden seines Volkes in Kauf. Aber er vergreift sich auch nichrt an Mose oder Aaron. Er kämpft mit himmlischen Mächten und führt diesen Kampf auch mit Lügen.

Schlagwörter: Aaron - Abraham - Adam - Apostel Johannes - Bibel - Bileam - Geduld Gottes - Gehorsam gegen Gott - Gott - Heiliger Geist - Jakob - Jesaja - Jesus - Jethro - Levi - Lüge - Melchisedek - Mose - Paulus - Pharao - Simon Petrus - Unterdrückung - Ägypten

Bereich Anregungen

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Euer Gott
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Ein Versuch, die Handlungsweisen Gottes an Hand biblischer Texte zu zeigen.

Der erste Gang zum Pharao
Lass mein Volk ziehen - Der Zorn des Pharao

Die Plagen
Gott ringt um den Pharao

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Die Gotteserfahrungen des Mose und die Grenzen, die Gott setzt  <<   1   2   3   4   5   6   7   >   >> 




Inhaltsverzeichnis

Mose tritt mit Aaron und im Namen Gottes erneut und jetzt auch gehorsam vor den Pharao

Mein Gott - Höher als meine Vernunft oder eingepfercht in die Grenzen meines Verstandes

Der Stammbaum Moses und Aarons

Mose und Aaron gehen erneut zum Pharao

Mose tritt mit Aaron und im Namen Gottes erneut und jetzt auch gehorsam vor den Pharao

2.Mose 6,14-7,13  *: Dies sind die Häupter ihrer Vaterhäuser. Die Kinder Rubens, des erstgeborenen Sohnes Israels, sind diese: Hanoch, Pallu, Hezron, Karmi. Das sind die Geschlechter von Ruben.  Die Kinder Simeons sind diese: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachim, Zohar und Saul, der Sohn des kanaanäischen Weibes. Das sind die Geschlechter Simeons.  Dies sind die Namen der Kinder Levis in ihren Geschlechtern: Gerson, Kahath und Merari; und Levi ward hundertsiebenunddreißig Jahre alt.  Die Kinder Gersons sind diese: Libni und Simei in ihren Geschlechtern.  Die Kinder Kahaths sind diese: Amram, Jizhar, Hebron, Ussiel. Kahath aber ward hundertdreiunddreißig Jahre alt.  Die Kinder Meraris sind diese: Machli und Musi. Das sind die Geschlechter Levis nach ihrer Abstammung.  Und Amram nahm seine Base Jochebed zum Weibe, die gebar ihm den Aaron und den Mose. Und Amram ward hundertsiebenunddreißig Jahre alt.  Die Kinder Jizhars sind diese: Korah, Nepheg und Sichri.  Die Kinder Ussiels sind diese: Misael, Elzaphan und Sitri.  Aaron aber nahm zum Weibe Eliseba, die Tochter Amminadabs, Nahassons Schwester, die gebar ihm den Nadab und den Abihu, den Eleasar und den Itamar.  Die Kinder Korahs sind diese: Assir, Elkana und Abiasaph. Das sind die Geschlechter der Korahiter.  Eleasar aber, Aarons Sohn, nahm sich ein Weib von den Töchtern Putiels, die gebar ihm den Pinehas. Das sind die Häupter unter den Vätern der Leviten nach ihren Geschlechtern.  Das ist der Aaron und der Mose, zu denen der HERR sprach: Führet die Kinder Israel nach ihren Heerscharen aus Ägypten!  Sie sind es, die mit dem Pharao, dem König von Ägypten, redeten, daß sie die Kinder Israel aus Ägypten führeten, nämlich Mose und Aaron.  Und an demselben Tag redete der HERR mit Mose in Ägypten.  Da nun der HERR mit Mose redete und sprach: Ich bin der HERR, rede mit dem Pharao, dem König von Ägypten, alles, was ich mit dir rede;  da antwortete Mose vor dem HERRN: Siehe, ich bin von unbeschnittenen Lippen, wie wird mich denn der Pharao hören?  Der HERR sprach zu Mose: Siehe zu, ich habe dich dem Pharao zum Gott gesetzt, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.  Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde, daß er die Kinder Israel aus seinem Lande ziehen lasse.  Aber ich will das Herz des Pharao verhärten, daß ich viele meiner Zeichen und Wunder tue im Ägyptenland.  Aber der Pharao wird euch nicht hören, so daß ich meine Hand an Ägypten legen und mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, durch große Gerichte aus dem Lande Ägypten führen werde.  Und die Ägypter sollen erfahren, daß ich der HERR bin, wenn ich meine Hand über Ägypten ausstrecken und die Kinder Israel von ihnen ausführen werde.  Mose und Aaron taten solches; wie ihnen der HERR geboten hatte, also taten sie.  Und Mose war achtzig Jahre alt und Aaron dreiundachtzig Jahre alt, als sie mit dem Pharao redeten.  Und der HERR sprach zu Mose und Aaron:  Wenn der Pharao zu euch sagen wird: Tut ein Zeichen! so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin, so wird er zur Schlange werden.  Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und taten also, wie der HERR ihnen geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte hin, und er ward zur Schlange.  Da berief der Pharao die Weisen und Zauberer. Und auch sie, die ägyptischen Zauberer, taten also mit ihrem Beschwören.  Und ein jeder warf seinen Stab vor sich hin, und es wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.  Also ward das Herz des Pharao verstockt, und er hörte nicht auf sie, wie denn der HERR gesagt hatte.

Mein Gott - Höher als meine Vernunft oder eingepfercht in die Grenzen meines Verstandes

Dieser vorliegende Abschnitt zeigt deutlich, wie das, was wir glauben, unsere Auslegung beeinflusst.

Mitten in einer Begebenheit taucht plötzlich eine Ahnentafel auf. Also muss ja wohl ein anderer Schreiber am Werke sein. Man kann also den Text wegen der eingeschobenen Ahnentafel als einen Alternative zu der ersten Begegnung mit dem Pharao lesen. Da hat wohl ein Redaktor den alternativen Text einfach noch nachgereicht, weil er das Scheitern des Mose so nicht stehen lassen wollte. Die Bibel als Buch hübscher Legenden, aus denen jeder herauslesen kann, was er will. Sehr modern, denn man könnte es dann auf einer Webseite implementieren und jeder kann sich dann durch die Geschichte so hindurchklicken, wie er oder sie es für richtig hält. Dann ist «mein» Gott nicht mehr der Gott, der mich erschaffen hat und der mich liebt, sondern es ist «mein» Gott, weil ich ihn erschaffen habe und so, wie ich ihn zurechtgestutzt habe, ganz hübsch empfinde. Den Spott Jesajas über solch ein Vorgehen muss ich hier nicht wiederholen (Jesaja 40,18-26 * oder drastischer Jesaja 44,9-20 *)

Fängt man einmal damit an, den Bibeltext zu korigieren, dann wird eine Grenzlinie überschritten. Denn dann sagt man doch: „Mein Verstand und das, was mein Verstand für glaubwürdig hält, ist der Maßstab, dem sich alles, auch das biblische Wort, unterzuordnen hat.“ Den individuellen Verstand kann man dabei auch gerne durch den wissenschaftlichen Konsens der Menschheit oder einer Kirche ersetzen. In jedem Fall unterstellt man, dass es über menschliches Verstehen hinaus nichts mehr gibt. Wo das menschliche Verstehen aussetzt, endet dann die Glaubwürdigkeit von Texten. Ein solcher Ansatz wird schon dadurch fragwürdig, weil dann die Bibelauslegung zeitbezogen wird. Erst die Neuzeit hat wissenschaftliche Methoden hervorgebracht, die es uns erlauben, auch in höheren Dimensionen zu rechnen. Rechnet man in vier Dimensionen, so kann man sich leicht vorstellen, wie ein Körper in einen abgeschlossenen dreidimensionalen Raum eindringt, ohne dabei durch eine Wand oder Tür oder Fenster gehen zu müssen. Also wäre für das Mittelalter der Bericht darüber, wie Jesus die Jünger besucht, die in einem verschlossenen Raum zusammen sind, nicht zu glauben (Johannes 20,19-31 *) Wir müssen das wiederum glauben, weil wir mathematische Methoden haben, solch einen Vorgang zu visualisieren? Tatsächlich ist es aber umgekehrt. Die Jünger haben es geglaubt, weil sie es erlebt haben. Die Menschen, die Jesus als ihren persönlichen Heiland angenommen haben, haben es geglaubt und glauben es, weil sie die menschliche Vorstellungskraft übersteigende Macht Jesu erfahren haben. Aber die Wissenschaft der Neuzeit meint, sich über solche Texte erheben zu können, weil Mathematik nicht für alle Wissenschaften, und insbesondere nicht für Theologen, Pflichtfach ist.

Ein Glaube aber, der auf Aussagen beruht, die mit der Zeit nach und nach überholt sind, ist das Papier nicht wert, auf dem seine Bücher gedruckt sind. Damit wird eine Tür geöffnet, durch die biblische Wahrheiten erschüttert werden. Denn es ist ja nicht nur die Tatsache, dass ich der Bibel zumindest stellenweise das Vertrauen entziehe. Ich entziehe ja auch Gott das Vertrauen. Er war nicht in der Lage, über seinem Wort zu wachen. Er war also gegenüber den vielen Redaktoren, die den heutigen Stand der Bibel zu verantworten haben, machtlos, also ganz offensichtlich nicht allmächtig. Das ist für einen Menschen, der seinen Verstand zum Maßstab für Gottes Wort macht, auch logisch, denn Allmacht können wir nicht denken. Schon die Tatsache, dass es Prophetie gibt, ist für Theologen kaum zu denken, weil die moderne Physik für viele kaum zu verstehen ist. Einstein hatte mit Prophetie keine Probleme, er konnte das denken, weil er die Relativität der Zeit theoretisch dargestellt hat. Und mit Hilfe von Atomuhren können wir heute auch messen, dass die Zeit in gegeneinander bewegten Systemen oder unter Einfluß der Massenanziehungskraft unterschiedlich verläuft. Wenn diese Botschaft einmal bei den Theologen angekommen ist, werden sie all ihre Datierungen der Evangelien neu berechnen müssen. Denn alle Bücher, in denen Jesus von der Zerstörung Jerusalems spricht, müssen ja, da es für viele Theologen keine Prohetie gibt, nach dem Jahr 70, dem Jahr der Zerstörung Jerusalems geschrieben worden sein. In den Psalmen ist mit Recht darüber geschrieben: Der im Himmel thront, lacht, der HERR spottet ihrer. (Psalmen 2,4 *)

Wenn wir die Bibel in die Grenzen unseres Verstandes zwängen, dann ist Gott nicht mehr der allmächtige Gott, sondern er ist ein Produkt meiner Vorstellungskraft. Wo meine Vorstellungskraft aufhört, hört auch Gott auf. Das ist dann mein Gott, und zwar im Sinn eines durch meine eigenen Überlegungen erstellter Gottes. Das ist genauso lächerlich, wie die selbstgeschnitzten Gottesbilder, für die Jesaja nur Spott übrig hat. Die meisten Menschen gehen allerdings einen Mittelweg: Sie sagen, dass die Bibel vielleicht einen wahren Kern hat, aber nicht vollständig vertrauenswürdig ist. Aber auch damit machen sie sich zum Schiedsrichter über die Taten und das Reden Gottes: „So kann Gott handeln und jenes kann Gott nicht getan haben.“, etwa die Schöpfung durch sein Schöpferwort: „Es werde ...“

Wie vorsichtig ich auch immer formuliere, wenn ich dabei in welcher Form auch immer meinen Verstand zum Maßstab mache, pervertiere ich den Begriff des persönlichen Gottes. Dieser Begriff wurde geprägt, um zu beschreiben, dass ich ein ganz persönliches Verhältnis zu dem allmächtigen Gott haben kann. Er führt mich in einer sehr persönlichen, auf meine Persönlichkeit zugeschnittenen Weise. Er hat mich lieb und wird mich deshalb auf einem guten Weg führen: „Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele, er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. “ singt David in Psalmen 23 *. So haben unsere Väter den Begriff des persönlichen Gottes gemeint. Die Pervertierung, die einkehrt, wenn ich mich mit meinem begrenzten Verstand zum Schiedsrichter für das Wort Gottes aufschwinge, besteht darin, dass nun Gott zu einer auf die Begrenzung meines Verstandes eingeschränkten Idee des Göttlichen wird. Damit ist diese Art von persönlichem Gott, der nur die Eigenschaften hat, die mein Verstand für denkbar hält, zu einem Götzen, den ich mir selbst geschnitzt habe. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ich mit meinem Verstand nur virtuell schnitze und deshalb kein Holz mehr brauche. Aber lächerlich ist so etwas trotzdem, denn schon allein die Tatsache, dass Gott außerhalb der Zeit steht, ist für mich undenkbar. Es ist überflüssig, zu erwähnen, dass damit, weil jeder eine andere Vorstellung von Gott entwickelt, auch die antike Götterwelt wieder Einzug hält. Dann reden wir nicht mehr von Zeus oder Aphrodite, dann reden wir von dem Gottesbild des Theologen X oder des Physikers Y. Eine Begegnung mit Gott ist nur möglich, wenn Gott selber sich offenbart. Diese Selbstoffenbarung Gottes ist immer wieder in der Menschheitsgeschichte erfolgt. Adam hat sie erlebt „Adam, wo bist du?“, Abraham und Melchisedek, Mose und Bileam, die Propheten des Alten Bundes und Jesus haben Gotteserfahrungen aufgeschrieben. Der Schreiber des Hebräerbriefes spricht sogar von einer „Wolke von Zeugen“ (Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer die Rennbahn durchlaufen, welche vor uns liegt, (Hebräer 12,1 *)).

Wir müssen zugeben, dass unsere Vorstellung von Gott immer zu klein ist, weil wir bestimmte Dinge einfach nicht denken können:

und dass da ein Gott ist, der über der Zeit steht, der auf unsere Vergangenheit sieht, so wie wir nach Westen blicken, und der unsere Zukunft sieht, so wie wir nach Osten blicken. Kann man «ohne Zeit» überhaupt denken? Mein Verstand scheitert daran. Aber selbst die moderne Phsik glaubt daran, denn der leere Raum vor dem Urknall war ein Raum ohne Zeit. Genauso soll innerhalb des Ereignishorizontes eines schwarzen Loches die Zeit stillstehen. Aber eine Physik des Inneren des schwarzen Loches haben wir nicht. Also können wir im Weltall schon Orte beschreiben, sogar indirekt beobachten, deren Verhältnisse unseren Verstand überschreiten. Es ist also reichlich naiv, unseren Verstand zum Maßstab zu machen: Der im Himmel thront, lacht, der HERR spottet ihrer. und weiter So nehmet nun Verstand an, ihr Könige, und lasset euch warnen, ihr Richter der Erde!  Dienet dem HERRN mit Furcht und frohlocket mit Zittern. (Psalmen 2 *)

Die Begrenztheit unseres Verstandes und der Tatsache, dass unser Wissen sehr zeitbezogen ist, schließt es aus, dass wir oder irgend ein noch so in Ehren ergrauter Theologe sich zum Richter über das Wort Gottes aufschwingen darf. Aber es gibt noch ein weiteres eher pragmatisches Argument: Wo soll man aufhören, wenn man einmal damit begonnen hat, Bibelworte zur Disposition zu stellen? Ist das Alte Testament das Buch der Legenden und mit dem Neuen Testament beginnt das, was zu glauben ist? Oder sind alle Wundergeschichten zu verwerfen und nur die Auferstehung Jesu in einem unserem Verstand gerade noch passablen Sinne anzuerkennen? Kann ein Glaubensbekenntnis helfen, das alle Steine des Anstoßes umschifft? Es wird nicht funktionieren.

Kommen wir zurück zu unserem Text. Setzt hier etwas Neues ein? Ist die Niederlage Moses für die Nachwelt durch das, was folgt, geschönt worden? Unser Text macht deutlich, welche Folgen es hat, den Text redaktionell zu bearbeiten. Plötzlich wird aus einem UND ein ODER. Wenn ich von verschiedenen Quellen oder gar von verschiedenen Absichten rede, dann stehe ich alleine mit der Überlegung, was denn nun wirklich war. Mose, der Mann der vor dem Pharao klein bei gegeben hat? Aber warum dann noch die andere Geschichte? Oder war es doch Mose, der Sieger, die Lichtgestalt. Aber warum hat man dann den anderen Text dringelassen? Oder war es beides? Mose, der Mann, der meinte besonders pfiffig zu sein und der lernen musste, dass man besser auf Gott vertraut und das ausführt, was der Heilige Geist uns sagt. Ich neige zu dem, was mir auch meine Lebenserfahrung sagt: Auch ich bin nicht immer bereit, jedem Impuls Gottes sofort nachzugehen. Und doch musste ich lernen, dass es gut ist, sorgfältig auf die Impulse des heiligen Geistes zu achten und ihnen zu folgen. Mose musste das lernen und ich bin sicher, viele andere Menschen auch.

Ein weiterer Aspekt, der hier auch nicht ohne Belang ist, sollte noch Erwähnung finden. In der ägyptischen Literatur ist es ein Stilmittel, durch Wiederholungen und Längungen Texte von besonderer Bedeutung hervorzuheben. Da das Handeln Gottes mit diesem zweiten Besuch beim Pharao auf eine Entscheidung drängt, ist nicht auszuschließen, dass genau das der Zweck dieser eingeschobenen Ahnentafel war, die offenbar eine längere Ahnentafel zitiert, sie aber, da es hauptsächlich um die Brüder Mose und Aaron geht, bei dem dritten Sohn Jakobs, Levi, abgebrochen wurde. (Vergleiche hierzu: Hellmut Brunner - Grundzüge einer Geschichte der altägyptischen Literatur - 4.Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1986.)

Der Stammbaum Moses und Aarons

2.Mose 6,14-27   *: Dies sind die Häupter ihrer Vaterhäuser. Die Kinder Rubens, des erstgeborenen Sohnes Israels, sind diese: Hanoch, Pallu, Hezron, Karmi. Das sind die Geschlechter von Ruben.  Die Kinder Simeons sind diese: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachim, Zohar und Saul, der Sohn des kanaanäischen Weibes. Das sind die Geschlechter Simeons.  Dies sind die Namen der Kinder Levis in ihren Geschlechtern: Gerson, Kahath und Merari; und Levi ward hundertsiebenunddreißig Jahre alt.  Die Kinder Gersons sind diese: Libni und Simei in ihren Geschlechtern.  Die Kinder Kahaths sind diese: Amram, Jizhar, Hebron, Ussiel. Kahath aber ward hundertdreiunddreißig Jahre alt.  Die Kinder Meraris sind diese: Machli und Musi. Das sind die Geschlechter Levis nach ihrer Abstammung.  Und Amram nahm seine Base Jochebed zum Weibe, die gebar ihm den Aaron und den Mose. Und Amram ward hundertsiebenunddreißig Jahre alt.  Die Kinder Jizhars sind diese: Korah, Nepheg und Sichri.  Die Kinder Ussiels sind diese: Misael, Elzaphan und Sitri.  Aaron aber nahm zum Weibe Eliseba, die Tochter Amminadabs, Nahassons Schwester, die gebar ihm den Nadab und den Abihu, den Eleasar und den Itamar.  Die Kinder Korahs sind diese: Assir, Elkana und Abiasaph. Das sind die Geschlechter der Korahiter.  Eleasar aber, Aarons Sohn, nahm sich ein Weib von den Töchtern Putiels, die gebar ihm den Pinehas. Das sind die Häupter unter den Vätern der Leviten nach ihren Geschlechtern.  Das ist der Aaron und der Mose, zu denen der HERR sprach: Führet die Kinder Israel nach ihren Heerscharen aus Ägypten!  Sie sind es, die mit dem Pharao, dem König von Ägypten, redeten, daß sie die Kinder Israel aus Ägypten führeten, nämlich Mose und Aaron.

Es folgt jetzt sehr unvermittelt der Stammbaum des Brüderpaars Mose und Aaron. Zunächst werden die Söhne von Ruben und Simeon aufgeführt. Es folgen die Geschlechter Levis. Zu Levi und einigen weiteren, direkten Vorfahren Moses und Aarons wird auch die Lebenszeit angegeben. Levi wurde 137 Jahre. Der zweite Sohn Levis, Kahath wurde 133 Jahre alt. Dessen erster Sohn Amram wurde 137 Jahre alt und war der Vater von Mose Mose und Aaron. Aaron war 83 Jahre alt und Mose war 80 Jahre alt, als sie zum Pharao gingen, um den Auszug der Hebräer aus Ägypten zu fordern.

Warum steht diese Ahnentafel genau zwischen zwei Besuchen bei dem Pharao, die ja beide das gleiche Ziel hatten? Meiner Meinung nach will Mose hier zeigen, dass nun das Handeln Gottes beginnt. Der erste und missglückte Besuch beim Pharao war von Mose und Aaron nach ihren Vorstellungen abgelaufen und misslungen. Jetzt beginnt wirklich das Handeln Gottes. Und um dies zu unterstreichen, werden die handelnden Personen über ihren Stammbaum legitimiert. Der Stammbaum und insbesondere die Zugehörigkeit zum Stamm Levi hatte im Israel des Alten Testamentes einen hohen Stellenwert. Es unterstreicht die Bedeutung der folgenden Texte, dass der Stammbaum hier eingefügt wird.

Erneute Beauftragung Moses

2.Mose 6,28-7,7   *: Und an demselben Tag redete der HERR mit Mose in Ägypten.  Da nun der HERR mit Mose redete und sprach: Ich bin der HERR, rede mit dem Pharao, dem König von Ägypten, alles, was ich mit dir rede;  da antwortete Mose vor dem HERRN: Siehe, ich bin von unbeschnittenen Lippen, wie wird mich denn der Pharao hören?  Der HERR sprach zu Mose: Siehe zu, ich habe dich dem Pharao zum Gott gesetzt, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.  Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde, daß er die Kinder Israel aus seinem Lande ziehen lasse.  Aber ich will das Herz des Pharao verhärten, daß ich viele meiner Zeichen und Wunder tue im Ägyptenland.  Aber der Pharao wird euch nicht hören, so daß ich meine Hand an Ägypten legen und mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, durch große Gerichte aus dem Lande Ägypten führen werde.  Und die Ägypter sollen erfahren, daß ich der HERR bin, wenn ich meine Hand über Ägypten ausstrecken und die Kinder Israel von ihnen ausführen werde.  Mose und Aaron taten solches; wie ihnen der HERR geboten hatte, also taten sie.  Und Mose war achtzig Jahre alt und Aaron dreiundachtzig Jahre alt, als sie mit dem Pharao redeten.

Dieser Text könnte ein erneutes Reden Gottes zu Mose berichten. Da der dem Stammbaum vorangehende Text damit endet, dass Mose wegen seiner unbeschnittenen Lippen vor Gott klagt und keine Antwort Gottes auf diese Klage enthält, die Mose ja nicht zum ersten Mal vorbringt, ist es auch möglich, dass der vorliegende Text eine Fortsetzung des ursprünglichen Textes 2.Mose 6,1-12   * ist. Dann wäre 2.Mose 6,28-30   * eine Zusammenfassung des ersten Teiles, 2.Mose 6,1-12   *, die Antwort Gottes auf Moses Klage wäre dann 2.Mose 7,1   *: Der HERR sprach zu Mose: Siehe zu, ich habe dich dem Pharao zum Gott gesetzt, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein. Diese Frage kann man aber getrost offen lassen. Denn 2.Mose 7,1   * ist in sich ein großes Wort, zumal es ein Wort ist, das Gott selber spricht. Gott selber gibt Mose für seinen Auftritt vor dem Pharao göttliche Authorität: „ICH habe dich dem Pharao zum Gott gesetzt!“ „Du, Mose, begegnest diesem Pharao auf Augenhöhe, weil ich ihm in dir begegnen will.“

Welch ein Ausspruch Gottes. Gott selbst sprich über Mose zum Pharao und damit begegnet der Pharao Gott, wenn er Mose begegnet. Ein unglaubliches Wort: Der Mensch Mose wird für den Pharao zum Gott. Er bringt Gott zum Pharao. Aber ist das wirklich so außerhalb unserer Vorstellungskraft? Mose ist ein Mensch, aber er ist ein Mensch, zu dem Gott redet. Und so ist er in der Lage, Gottes Wort zum Pharao zu tragen. Wenn er seine eigenen Worte spricht, wie in der ersten Begegnung, dann geschieht nichts, dann scheitert er, er ist ein ganz normaler Mensch, den andere Menschen, sogar seine eigenen Landsleute, beurteilen und verwerfen, wenn sich seine Kraftlosigkeit herausstellt. Und diese Kraftlosigkeit hat Mose selbst verursacht, weil er die Kraftquelle, die in ihm ist, Gott selbst, nicht hat zur Wirkung kommen lassen. Und damit sind wir an einem Punkt, den jeder Christ kennt, der den Heiligen Geist empfangen hat.

Und hier sollten wir nicht anfangen zu reflektieren, ob wir den Heiligen Geist empfangen haben: Wer an mich glaubt (wie die Schrift sagt), aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.  Das sagte er aber von dem Geiste, den die empfangen sollten, welche an ihn glaubten; denn der heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war. (Johannes 7,38-39 *) Jesus macht kein Geheimnis daraus, wer den Heiligen Geist empfängt. Den Heiligen Geist empfangen die, die an ihn glauben, den mit der Auferstehung ist Jesus durch den Vater verherrlicht worden. Pfingsten ist kein fernes Ereignis der Kirchengeschichte, sondern Pfingsten ereignet sich immer dann, wenn ein Mensch zum Glauben an den auferstandenen Herrn Jesus Christus kommt. Der Mensch, der zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist, muss wissen, dass der Heilige Geist in sein Leben tritt, dass Gott selbst durch den Heiligen Geist zu ihm redet. Wir können nur spekulieren, was mit Mose geschehen wäre, wenn er in Midian bei den Herden seines Schwiegervaters geblieben wäre. Vielleicht hätte er dort einigen Menschen geholfen und sie zum Glauben an Gott geführt. Der Heilige Geist hätte sicherlich nicht aufgehört, zu ihm zu reden, trotz seines Ungehorsams. Aber er ist im Glauben losgegangen. Er war auch ungehorsam, indem er nicht das gesagt hat, was Gott ihm aufgetragen hat, indem er immer wieder auf seine unbeschnittenen Lippen hingewiesen hat und versucht hat, sich zu drücken. Aber er hat sich an Gott gewandt und gebetet, als er mit den Folgen seines Ungehorsams konfrontiert worden ist. Und Gott hat ihn nicht verworfen, sondern er hat ihm gesagt: „ICH habe dich dem Pharao zum Gott gesetzt!“ Auch Mose war nicht vollkommen, denn am Ende seines Lebens sprach Gott zu ihm: Und der HERR redete mit Mose an demselben Tage und sprach:  Steige auf dieses Gebirge Abarim, auf den Berg Nebo, welcher im Moabiterlande, Jericho gegenüber liegt, und beschaue das Land Kanaan, das ich den Kindern Israel zum Eigentum geben werde;  und dann sollst du sterben auf dem Berge, auf welchen du steigen wirst, und zu deinem Volk versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berge Hor starb und zu seinem Volk versammelt wurde;  weil ihr euch an mir versündigt habt unter den Kindern Israel, beim Haderwasser zu Kadesch, in der Wüste Zin, da ihr mich nicht geheiligt habt unter den Kindern Israel.  Denn du wirst das Land vor dir zwar sehen; aber du sollst nicht in das Land hineinkommen, das ich den Kindern Israel gebe. (5.Mose 32,48-52 *)

Auch wir sind für die Menschen, die Jesus nicht kennen, Träger des Wortes Gottes. Sie beobachten uns und suchen in uns Gott und sein Wirken zu erkennen. Dies ist eine große Herausforderung für unser Leben und wir werden ihr, so wie Mose, nicht immer gerecht werden. Aber wir sollten uns dessen bewusst sein. Zu jedem Gläubigen spricht der Geist Gottes. Wir müssen lernen, aus den vielen Stimmen, die in uns sind und diesen oder jenen Gedanken in uns hervorrufen, die Stimme des Heiligen Geistes herauszufiltern, im Gebet Rücksprache mit Gott halten, ob das, was wir für das Reden des Heiligen Geistes hielten, wirklich der Heilige Geist war. Heiner Rust hat über gerade diese Frage ein interessantes Buch mit dem vielsagenden Titel Herr, bist du es? geschrieben. Es ist in einer Neuauflage unter dem Titel Den Heiligen Geist hören und verstehen, offenbar zusammen mit dem Buch Prophetisch leben - prophetisch dienen in der SCM Verlagsgruppe GmbH erhältlich.

Wir sollten uns dieser herausforderung stellen, den Menschen in unserer Umwelt ein Hinweis zu sein, wie stark, wie liebevoll unser Gott ist und dabei nicht unseren selbstgemachten, auf unseren Verstand verkleinerten Gott verkündigen, sondern den lebendigen Gott, der spricht: „Es werde ...“ und über den wir sagen können: „Es ward tatsächlich!“

Wieder muss Aaron hintenanstehen. Gott sagt von ihm: „Dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.“ Er sagt also nicht: „Dein Bruder Aaron soll mein Prophet sein.“ Gott sagt: „Dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.“ Das legt eine hohe Verantwortung auf Mose, denn er muss seinen Bruder leiten, muss ihm sagen, was er zu sagen hat, so wie Gott einem Propheten sagt, was er zu sagen hat.

Charismatiker haben oft das Problem, dass sie sich nur die Rolle Moses vorstellen können. Ich habe einen bestimmten Eindruck und alle sollen diesem Eindruck folgen, denn ich rede im Namen Gottes. Niemand überlegt, ob für ihn vielleicht eher die Rolle Aarons in Frage kommt. Das bedeutet dann, in meiner Gemeinde jemanden zu unterstützen, von dem ich weiß, dass Gott zu ihm spricht. Manche wollen das gerne tun, such sich aber ihren Mose selbst und finden ihn vielleicht in einem Buch oder einen Podcast und übersehen, was Gott ihnen in ihrer Gemeinde geschenkt hat. Auch der reale Mose hat versagt, aber Gott arbeitet weiter mit ihm. Sind wir auch in unseren Kirchengemeinden bereit, mit Menschen weiterzuarbeiten, solange Gott mit ihnen weiterarbeitet. Manche Charismatiker kämpfen für die Sache Gottes, als gäbe es keinen Gott, der für sich selbst streiten kann. Es ist schon biblisch, sich für Gottes Sache einzusetzen. Aber über allem steht die Liebe. Nicht an den Prophetien, die wir haben, nicht an den Auseinandersetzungen, die wir um die rechte Lehre führen, soll die Welt erkennen, dass wir an Gott glauben. Nein, Jesus sieht das ganz anders: Ich in ihnen und du in mir, auf daß sie zu vollendeter Einheit gelangen, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst. (Johannes 17,23 *) Die in Liebe vollendete Einheit der Kinder Gottes ist es, an der die Welt erkennen kann, dass Jesus von Gott zu unser aller Errettung gesandt wurde. Wir werden noch erleben, dass Aaron an seiner Aufgabe, Prophet Moses zu sein versagte. Aaron wird auch den Aufstand gegen Mose proben. Genau wie wir das in unseren Gemeinden nicht selten und oft mit scheinbar triftigen Gründen tun. Aber daran erkennt die Welt nur, dass es sich nicht lohnt, Christ zu sein, denn es ändert sich ja nichts. Anders wird es, wenn sie den Leib Christi als eine Einheit wahrnehmen, keine Einheit, die auf Befehl und Gehorsam basiert, sondern eine Einheit, die auf Liebe basiert. Die Liebe kann alle unsere Lebensbereiche verändern. Wir müssen sie nur wagen. Sie bedeutet Demut. Jesus sagt dazu: Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibet in meiner Liebe!  Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin. (Johannes 15,9-10 *) Liebe hat etwas damit zu tun, dass wir Gebote halten. Dazu ist Demut nötig. Aaron hatte diese Demut, aber nicht immer, genau wie wir, die wir oft das Gute wollen, es aber nicht immer durchhalten.

Gott stellt Mose das große Ziel vor Augen, sagt ihm aber auch, dass er auf diesem Weg großen Widerständen begegnen wird, dass es auch nicht Mose sein wird, der den Auszug bewerkstelligen wird, sondern: „Aber der Pharao wird euch nicht hören, so daß ich meine Hand an Ägypten legen und mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, durch große Gerichte aus dem Lande Ägypten führen werde.“ Gott wird am Ende der Handelnde sein. Die Herrlichkeit des Mose: „Ich habe dich dem Pharao zum Gott gesetzt“ wird davor verblassen. Mit den Worten des Apostels Paulus: Was ist nun Apollos, was ist Paulus? Diener sind sie, durch welche ihr gläubig geworden seid, und zwar, wie es der Herr einem jeglichen gegeben hat.  Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben. (1.Korinther 3,5-6 *)

Diese Fokussierung auf das große Ziel ist die eigentliche Herausforderung, vor die Gott sein Volk stellt. Es hat das noch nicht begriffen, denn es jammert über die höheren Normen der der Ägypter, es buhlt um das Wohlwollen des Pharao und schaut nicht auf Gottes Plan. Es sieht nur, was vor Augen ist. Ich denke, ich kann mich gut in diesem Volk wiederfinden. Erfolglosigkeit schafft Zweifel an dem eingeschlagenen Weg. Und Mose steht vor ihnen als ein erfolgloser Führer, als einer, der Großes verspricht, aber der keine zählbaren Erfolge vorzuweisen hat. Das Volk sieht nur, was vor Augen ist. Leider gilt das nicht nur für das Volk Israel damals. Das Verhalten des Volkes gibt uns manche Anregung, über unser eigenes Verhalten nachzudenken.

Mose und Aaron gehen erneut zum Pharao

2.Mose 7,8-13   *: Und der HERR sprach zu Mose und Aaron:  Wenn der Pharao zu euch sagen wird: Tut ein Zeichen! so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin, so wird er zur Schlange werden.  Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und taten also, wie der HERR ihnen geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte hin, und er ward zur Schlange.  Da berief der Pharao die Weisen und Zauberer. Und auch sie, die ägyptischen Zauberer, taten also mit ihrem Beschwören.  Und ein jeder warf seinen Stab vor sich hin, und es wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.  Also ward das Herz des Pharao verstockt, und er hörte nicht auf sie, wie denn der HERR gesagt hatte.

Eigentlich war schon alles klar. Bereits am brennenden Dornenbusch in Midian, als Mose noch die Schafe seines Schwiegervaters Jethro hütete, hat Gott ihm gezeigt, mit welchen Wundern er vor dem Pharao auftreten sollte, um sich Respekt zu verschaffen. Aber Mose hatte nicht gehorcht, sondern war schwach und ängstlich vor dem Pharao getreten. Jetzt soll er ein zweites Mal vor den Pharao treten. Und Gott macht ihm keine Vorwürfe, sondern zeigt ihm wieder, was er machen soll. Aber diesmal ist es leicht abgewandelt, denn Gott hatte die Rollen neu verteilt: „Ich habe dich dem Pharao zum Gott gesetzt, und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein.“ (2.Mose 7,1   *). Jetzt soll Mose nicht seinen Stab werfen, sondern: „So sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin, so wird er zur Schlange werden.“ Gott gibt die Aufgabe an Aaron weiter. Es bleibt offen, warum er das macht. Ich empfinde dies nicht als Misstrauen gegenüber Mose, sondern Gott möchte Mose auf Augenhöhe mit dem Pharao bringen. Denn der Pharao wird dasselbe machen. Nicht der Pharao wird einen Stab werfen, sondern seine Zauberer werden es tun. Und so geschieht es auch: „Da berief der Pharao die Weisen und Zauberer. Und auch sie, die ägyptischen Zauberer, taten also mit ihrem Beschwören. Und ein jeder warf seinen Stab vor sich hin, und es wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.“ (2.Mose 7,11-12  *)

Die Tatsache, dass Aarons Schlange alle anderen Schlangen verschlang, wird nicht weiter kommentiert. Aber dieses Zeichen ist so deutlich, dass es alle verstanden haben müssen. Ich bin sicher, dass Mose und Aaron daraus Zuversicht geschöpft haben. Der Pharao wird begriffen haben, dass er es mit Mose und Aaron mit Männern zu tun hatte, hinter denen eine göttliche Macht stand. Aber er wollte nicht wahrhaben, dass diese göttliche Macht tatsächlich größer sein sollte als die ägyptischen Götter. Der Pharao lässt den Dingen ihren Lauf. Erkämpft für seine Götter. Schließlich sitzt er auf einem Thron, den der Gott Horus gestiftet hat. WIKIPEDIA schreibt über diesen Gott: „Horus war der Gott des Himmels und des Horizonts, er galt als Schutzpatron der Pharaonen und Kinder. Der ägyptischen Mythologie zufolge überspannten seine Flügel den gesamten Himmel und seine wachsamen Augen waren Sonne und Mond.“ Der Pharao ist bereit, für die Ehre seines Gottes (Götzen) zu kämpfen. Dabei macht er sich keine Gedanken, warum Mose und Aaron so gelassen zuschauen können, wie ihre Schlange die anderen Schlangen verspeist.

Wir sehen hier einen ganz anderen Umgang mit der Götterwelt. Der Pharao fühlt sich aus vielen Gründen herausgefordert. Zum einen steht seine eigene Reputation auf dem Spiel, wenn er vor Mose und Aaron einknickt, denn sie vertreten ein Hirtenvolk, über das sich die Ägypter mit ihrer langen Kultur weit erhaben fühlen. Zum anderen sind die Israeliten billige Arbeitskräfte, die er für seine intensive Bautätigkeit braucht, denn ein Ägypter ist lieber Beamter und organisiert. Steine aus dem Fels hauen oder Ziegel verfertigen ist nicht sein Ding. Aber dann ist da auch das Prestige seiner Götterwelt und damit auch sein eigenes Prestige gefragt. Alle diese Fakten machen ihn blind für das, was sich da vor seinen Augen abspielt. Die Tatsache, dass die Schlangen seiner Zauberer, die sie mit ihren Zaubersprüchen erzeugt haben, von der Schange Aarons gefressen werden, ist doch ein unübersehbares Zeichen Gottes an den Pharao, aber er ignoriert es. Er kämpft für seine Götterwelt, er will seine Götter als stark erweisen. Diese Kämpfe für Gott gab es auch im Mittelalter in den Kreuzzügen. Dort meinten Christen, auf diese Weise Gottes Macht demonstrieren zu können. Auch Mohammed hat, als er merkte, dass seine Predigt wirkungslos ist, begonnen, den Islam mit Waffengewalt in die Welt zu tragen. Dabei ist der lebendige Gott ganz anders erschienen. Er hat zugelassen, dass sein Sohn ans Kreuz geschlagen wurde, weil er unsere Errettung wollte. Und er hat seinen Sohn auferweckt und zu sich gerufen, dass er zur Rechten Gottes sitzen möge. Die ersten Christen hatten ein Gespür für die Kraft Gottes. Denn nachdem Apostel Petrus und Johannes aus dem Gefängnis freikamen, beteten sie: Sie aber, da sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du bist der Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer und alles, was darinnen ist, gemacht hat;  der du durch den Mund unsres Vaters David, deines Knechtes, gesagt hast: «Warum toben die Heiden und nehmen sich die Völker vor, was umsonst ist?  Die Könige der Erde treten zusammen, und die Fürsten versammeln sich miteinander wider den Herrn und wider seinen Gesalbten.»  Ja wahrlich, es haben sich versammelt in dieser Stadt wider deinen heiligen Sohn Jesus, welchen du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und dem Volke Israel,  zu tun, was deine Hand und dein Rat zuvor beschlossen hatte, daß es geschehen sollte.  Und nun, Herr, siehe an ihre Drohungen und verleihe deinen Knechten, mit aller Freimütigkeit dein Wort zu reden;  indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, und daß Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Sohnes Jesus!  Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit dem heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.  Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, daß etwas von seinen Gütern sein eigen sei, sondern alles war ihnen gemeinsam.  Und mit großer Kraft legten die Apostel das Zeugnis ab von der Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war auf ihnen allen. (Apostelgeschichte 4,24-33 *) Entscheidend ist der Satz: „Und nun, Herr, siehe an ihre Drohungen und verleihe deinen Knechten, mit aller Freimütigkeit dein Wort zu reden.“ Die erste Gemeinde war überzeugt, dass Gott selber die Kraft hat zu handeln. Sie wollten, dass Gott selbst handelt und die Gemeinde die Kraft hat, das Handeln Gottes mit Freimut zu verkündigen. Dahinter steht das Vertrauen, dass die Gemeinde nur die Botschaft zu verkündigen hat. Alles andere kann Gott viel besser. Der Apstel Paulus schreibt an die Gemeinde in Rom: Rächet euch nicht selbst, ihr Lieben, sondern gebet Raum dem Zorne Gottes ; denn es steht geschrieben: «Die Rache ist mein, ich will vergelten, spricht der Herr.» (Römer 12,19 *) Der Pharao wird es noch erleben, dass niemand und nichts unserem Gott gleich ist.







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Euer Gott
Sehet, da ist Euer Gott
Ein Versuch, die Handlungsweisen Gottes an Hand biblischer Texte zu zeigen.

Der erste Gang zum Pharao
Lass mein Volk ziehen - Der Zorn des Pharao

Die Plagen
Gott ringt um den Pharao

Bibelarbeiten
Bibelarbeiten für verschiedene Zielgruppen
Die Faszination des Wortes Gottes

Der erste Gang zum Pharao
Lass mein Volk ziehen - Der Zorn des Pharao

Die Plagen
Gott ringt um den Pharao

Menschen in der Bibel
Menschen in der Begegnung mit Gott
Die großen Glaubensfrauen und -männer der Bibel - Ihre Stärken und ihre Schwächen

Der erste Gang zum Pharao
Lass mein Volk ziehen - Der Zorn des Pharao

Die Plagen
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Die in diesem Beitrag zu „Anregungen“ zitierten 15 Bibelstellen:

Bereich Anzahl der Bibelstellen (Zitate) bezogen auf die Verse relativ zum Durchschnitt der Bibel Anteil an allen Zitaten Gesamtzahl der Verse
Bibel   15 0,05 % 100,00 % 100,00 % 31105
Altes Testament   7 0,03 % 62,71 % 46,67 % 23146
AT Geschichtsbücher   2 0,02 % 32,22 % 13,33 % 12871
AT Lehrbücher   3 0,06 % 130,01 % 20,00 % 4785
AT Prophetische Bücher   2 0,04 % 75,54 % 13,33 % 5490
Neues Testament   8 0,10 % 208,43 % 53,33 % 7959
NT Geschichtsbücher   5 0,10 % 216,64 % 33,33 % 4786
NT Lehrbücher   3 0,11 % 224,75 % 20,00 % 2768
NT Prophetisches Buch   0 0,00 % 0,00 % 0,00 % 405
Bücher Anzahl der Bibelstellen (Zitate) bezogen auf die Verse relativ zum Durchschnitt der Bibel Anteil an allen Zitaten Gesamtzahl der Verse
2.Mose ⇧ ↓ 1 0,08 % 170,95 % 6,67 % 1213
5.Mose ⇧ ↓ 1 0,10 % 216,23 % 6,67 % 959
Psalmen ⇧ ↓ 3 0,12 % 252,78 % 20,00 % 2461
Jesaja ⇧ ↓ 2 0,15 % 321,00 % 13,33 % 1292
Johannes ⇧ ↓ 4 0,46 % 943,65 % 26,67 % 879
Apostelgeschichte ⇧ ↓ 1 0,10 % 205,93 % 6,67 % 1007
Römer ⇧ ↓ 1 0,23 % 478,91 % 6,67 % 433
1.Korinther ⇧ ↓ 1 0,23 % 474,52 % 6,67 % 437
Hebräer ⇧ ↓ 1 0,33 % 684,38 % 6,67 % 303




57 Bücher werden von den Bibelzitaten nicht erfasst:

Altes Testament:

1.Mose      3.Mose      4.Mose      Josua      Richter      Ruth      1.Samuel      2.Samuel      1.Könige      2.Könige      1.Chronika      2.Chronika      Esra      Nehemia      Esther      Hiob      Sprüche      Prediger      Hohelied      Jeremia      Klagelieder      Hesekiel      Daniel      Hosea      Joel      Amos      Obadja      Jona      Micha      Nahum      Habakuk      Zephanja      Haggai      Sacharja      Maleachi

Neues Testament:

Matthäus      Markus      Lukas      2.Korinther      Galater      Epheser      Philipper      Kolosser      1.Thessalonicher      2.Thessalonicher      1.Timotheus      2.Timotheus      Titus      Philemon      Jakobus      1.Petrus      2.Petrus      1.Johannes      2.Johannes      3.Johannes      Judas      Offenbarung

Nr. Bibelstelle Bibeltext
1    ↑ 2.Mose 6,14-7,13
1   2   3   4   5   6
7   8   9   10   11
Dies sind die Häupter ihrer Vaterhäuser. Die Kinder Rubens, des erstgeborenen Sohnes Israels, sind diese: Hanoch, Pallu, Hezron, Karmi. Das sind die Geschlechter von Ruben.  Die Kinder Simeons sind diese: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachim, Zohar und Saul, der Sohn des kanaanäischen Weibes. Das sind die Geschlechter Simeons.  Dies sind die Namen der Kinder Levis in ihren Geschlechtern: Gerson, Kahath und...
2    ↑ 5.Mose 32,48-52
1
Und der HERR redete mit Mose an demselben Tage und sprach:  Steige auf dieses Gebirge Abarim, auf den Berg Nebo, welcher im Moabiterlande, Jericho gegenüber liegt, und beschaue das Land Kanaan, das ich den Kindern Israel zum Eigentum geben werde;  und dann sollst du sterben auf dem Berge, auf welchen du steigen wirst, und zu deinem Volk versammelt werden, wie dein Bruder Aaron auf dem Berge Hor starb...
3    ↑ Psalmen 2,4
1
Der im Himmel thront, lacht, der HERR spottet ihrer.
4    ↑ Psalmen 2,4
1
Der im Himmel thront, lacht, der HERR spottet ihrer.
5    ↑ Psalmen 23
1
Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.  Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.  Er erquickt meine Seele, er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.  Und ob ich schon wanderte im finstern Todestal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, die trösten mich!  Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts...
6    ↑ Jesaja 40,18-26
1
Wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Ebenbild wollt ihr ihm an die Seite stellen?  Das Götzenbild? Das hat der Künstler gegossen, und der Goldschmied überzieht es mit Gold und gießt silberne Ketten daran.  Wer aber arm ist, wählt zu seinem Weihgeschenk ein Holz, das nicht fault, und sucht sich einen Schnitzer, der ein Götzenbild herstellen kann, das nicht wackelt.  Wisset ihr es...
7    ↑ Jesaja 44,9-20
1
Alle Götzenmacher sind nichtig, und ihre Lieblinge nützen nichts; ihre eigenen Zeugen sehen nichts und wissen nichts, so daß sie zuschanden werden.  Wer hat je einen Gott gemacht und ein Götzenbild gegossen, ohne einen Nutzen davon zu erwarten?  Siehe, alle seine Genossen werden zuschanden, und seine Werkmeister sind auch nur Menschen; mögen sie alle sich vereinigen und zusammenstehen, so müssen...
8    ↑ Johannes 7,38-39
1
Wer an mich glaubt (wie die Schrift sagt), aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.  Das sagte er aber von dem Geiste, den die empfangen sollten, welche an ihn glaubten; denn der heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.
9    ↑ Johannes 15,9-10
1
Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibet in meiner Liebe!  Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin.
10    ↑ Johannes 17,23
1
Ich in ihnen und du in mir, auf daß sie zu vollendeter Einheit gelangen, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst.
11    ↑ Johannes 20,19-31
1
Als es nun an jenem ersten Wochentag Abend geworden war und die Türen verschlossen waren an dem Ort, wo sich die Jünger versammelt hatten, aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!  Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen.  Da sprach Jesus wiederum zu...
12    ↑ Apostelgeschichte 4,24-33
1
Sie aber, da sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herr, du bist der Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer und alles, was darinnen ist, gemacht hat;  der du durch den Mund unsres Vaters David, deines Knechtes, gesagt hast: «Warum toben die Heiden und nehmen sich die Völker vor, was umsonst ist?  Die Könige der Erde treten zusammen, und die Fürsten versammeln sich...
13    ↑ Römer 12,19
1
Rächet euch nicht selbst, ihr Lieben, sondern gebet Raum dem Zorne Gottes ; denn es steht geschrieben: «Die Rache ist mein, ich will vergelten, spricht der Herr.»
14    ↑ 1.Korinther 3,5-6
1
Was ist nun Apollos, was ist Paulus? Diener sind sie, durch welche ihr gläubig geworden seid, und zwar, wie es der Herr einem jeglichen gegeben hat.  Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben.
15    ↑ Hebräer 12,1
1
Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer die Rennbahn durchlaufen, welche vor uns liegt,




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