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Festtage

Auferstehung erleben

Mein Fest der Auferstehung

 


Zusammenfassung

Die Auferstehung Jesu ist eine ständige Herausforderung an meinen Glauben. Sie ist der zentrale Punkt des Glaubens. Glaube ich an die Auferstehung Jesu , eines Menschen, der jämmerlich am Kreuz gestorben ist, dann glaube ich, dass ein Gott ist, der den toten Jesus zu neuem Leben auferweckt hat. Was sollte diesem Gott unmöglich sein? Ostern ist eine unglaubliche Geschichte. Aber sie ist erlebbar. Paulus lehrt uns, wie wir die Auferstehung Jesu erleben können, im Sonntag, dem Tag der Auferstehung, und in unserer Taufe, die zeichenhaft darstellt, dass wir mit Christus begraben und auferstanden sind.

Schlagwörter: Apostel Johannes - Jesus - Lukas - Maria Magdalena - Markus - Matthäus - Paulus - Simon Petrus - Thomas

Bereich Ausarbeitungen

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Ostergruß 2019
Den Frieden suchen und ihm nachjagen

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... ein beiläufiger Festtag?

Ostern
Gedanken zur Auferstehung Jesu
Die intellektuelle und glaubensmäßige Herausforderung durch die Auferstehung Jesu

Ostergruß 2019
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Mein Fest der Auferstehung

Inhaltsverzeichnis

Der Ostermorgen in den Evangelien

Der Tag der Auferstehung - der weltweite Sonntag

Mein Tag der Auferstehung - meine Taufe

Fazit

Der Ostermorgen in den Evangelien

Über den Morgen der Auferstehung geben uns die Evangelien ein relativ klares Bild:

Matthäus Markus Lukas Johannes
Zum Grab Matthäus 28,1  *: Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen. Markus 16,1-3  *: Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, und Salome Spezereien, um hinzugehen und ihn zu salben. Und sehr früh am ersten Tage der Woche kamen sie zur Gruft, als die Sonne aufging. Und sie sagten zueinander: Wer wälzt uns den Stein von dem Eingang der Gruft? Lukas 24,1  *: Am ersten Tage der Woche aber, früh morgens, kamen sie zur Gruft und brachten die Spezereien, die sie bereitet hatten. Johannes 20,1  *(a): „Am ersten Tage aber der Woche kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zur Gruft“
Der Stein Matthäus 28,2-7   *: Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu und wälzte den Stein von der Tür hinweg und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee. Vor seinem furchtbaren Anblick aber erbebten die Wächter und wurden wie tot. Der Engel aber wandte sich zu den Frauen und sprach: Fürchtet ihr euch nicht! Ich weiß wohl, daß ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommet her, sehet den Ort, wo er gelegen hat. Und gehet eilends hin und saget seinen Jüngern, daß er von den Toten auferstanden ist. Und siehe, er geht euch voran nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Markus 16,4-7   *: Und als sie aufblickten, sahen sie, daß der Stein weggewälzt war. Er war nämlich sehr groß. Und sie gingen in die Gruft hinein und sahen einen Jüngling zur Rechten sitzen, bekleidet mit einem langen, weißen Gewand; und sie erschraken. Er aber spricht zu ihnen: Erschrecket nicht! Ihr suchet Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, er ist nicht hier; sehet den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten! Aber gehet hin, saget seinen Jüngern und dem Petrus, er gehe euch voran nach Galiläa. Daselbst werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. Lukas 24,2-7   *: Sie fanden aber den Stein von der Gruft weggewälzt. Und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. Und es begab sich, als sie deswegen ratlos waren, siehe, da standen zwei Männer in strahlenden Kleidern bei ihnen. Da sie nun erschraken und das Angesicht zur Erde neigten, sprachen diese zu ihnen: Was suchet ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden! Denket daran, wie er zu euch redete, als er noch in Galiläa war und sagte: Des Menschen Sohn muß in die Hände sündiger Menschen überantwortet und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen. Johannes 20,1   * (b): „und sieht den Stein von der Gruft hinweggenommen.“
Das glaubt uns niemand Markus 16,8   *: Und sie gingen hinaus und flohen von der Gruft; denn ein Zittern und Entsetzen hatte sie befallen; und sie sagten niemand etwas, denn sie fürchteten sich.
Erinnerung an das Wort Jesu Lukas 24,8   *: Da erinnerten sie sich seiner Worte,
Zurück zu den Jüngern Matthäus 28,8   *: Und sie gingen eilends hinweg von dem Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, es seinen Jüngern zu verkündigen. Lukas 24,9-11   *: kehrten vom Grabe zurück und verkündigten das alles den Elfen und allen übrigen. Es waren aber Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter; sie und die übrigen sagten dies den Aposteln. Und ihre Worte kamen ihnen vor wie ein Märchen, und sie glaubten ihnen nicht. Johannes 20,2   *: Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn aus der Gruft genommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben!
Petrus und Johannes am Grab Lukas 24,12  *: Petrus aber stand auf und lief zur Gruft, bückte sich und sah nur die leinenen Tücher daliegen; und ging nach Hause, voll Staunen über das, was geschehen war. Johannes 20,3-10   *: Nun gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und begaben sich zu der Gruft. Die beiden liefen miteinander, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zur Gruft, bückte sich hinein und sieht die leinenen Tücher daliegen, ging jedoch nicht hinein. Da kommt Simon Petrus, der ihm folgte, und geht in die Gruft hinein und sieht die Tücher daliegen und das Schweißtuch, das um sein Haupt gebunden war, nicht bei den Tüchern liegen, sondern für sich zusammengewickelt an einem besondern Ort. Darauf ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zur Gruft gekommen war, und sah und glaubte. Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, daß er von den Toten auferstehen müsse. Nun gingen die Jünger wieder heim.
Jesus begegnet den Frauen Matthäus 28,9-10  *: Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu und umfaßten seine Füße und huldigten ihm. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Gehet hin, verkündiget meinen Brüdern, daß sie nach Galiläa gehen sollen; dort werden sie mich sehen. Markus 16,9-11   *: Als er aber früh am ersten Tage der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von welcher er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Diese ging hin und verkündigte es denen, die mit ihm gewesen waren, welche trauerten und weinten. Und als diese hörten, daß er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht. Johannes 20,11-18   *: Maria aber stand draußen vor der Gruft und weinte. Wie sie nun weinte, bückte sie sich in die Gruft und sieht zwei Engel in weißen Kleidern sitzen, den einen zu den Häupten, den andern zu den Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte. Und diese sprechen zu ihr: Weib, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben! Und als sie das gesagt, wendet sie sich um und sieht Jesus dastehen und weiß nicht, daß es Jesus ist. Jesus spricht zu ihr: Weib, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, so will ich ihn holen! Jesus spricht zu ihr: Maria! Da wendet sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! (das heißt: Meister!) Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Da kommt Maria Magdalena und verkündigt den Jüngern, daß sie den Herrn gesehen und daß er solches zu ihr gesprochen habe.

Zum Grab:

Die Frauen haben am Ostermorgen Spezereien gekauft, um Jesus Ehre zu erweisen. Dass Nikodemus bereits reichlich für eine Balsamierung Jesu gesorgt hatte, war ihnen wohl nicht bekannt: Es kam aber auch Nikodemus, der vormals bei Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Also nahmen sie den Leib Jesu und banden ihn samt den Spezereien in leinene Tücher, wie die Juden zu begraben pflegen. (Johannes 19,39-40 *)

Auch ein Warten auf Jesu Auferstehung zogen sie nicht in Betracht. Der Schock über die Ereignisse um die Kreuzigung hatte sie und die Jünger noch fest im Griff und ließ keine Erinnerung an Jesu Worte zu, die er noch in der Nacht vor der Kreuzigung zu ihnen gesprochen hatte: In kurzem werdet ihr mich nicht mehr sehen, und wiederum in kurzem werdet ihr mich sehen, denn ich gehe zum Vater. Da sprachen etliche seiner Jünger zueinander: Was bedeutet das, daß er sagt: In kurzem werdet ihr mich nicht mehr sehen, und wiederum in kurzem werdet ihr mich sehen, und: Ich gehe zum Vater? Sie fragten nämlich: Was bedeutet das, daß er sagt: In kurzem? Wir wissen nicht, was er redet! Jesus merkte, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Ihr befraget einander darüber, daß ich gesagt habe: In kurzem sehet ihr mich nicht mehr, und wiederum in kurzem werdet ihr mich sehen? Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ihr werdet weinen und wehklagen, aber die Welt wird sich freuen, ihr aber werdet trauern; doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden. (Johannes 16,16-20 *)

Sie kannten im Moment nur ein Problem: „Wer wälzt uns den Stein vom Grab weg?“ Damit sind sie eine Anfrage an uns. Wir haben unsere täglichen Probleme und die täglichen kleinen und großen Steine, die uns im Wege liegen. Aber an den Heilsplan Gottes erinnern wir uns, wenn es gut läuft, am Sonntag. Im Alltagsgeschäft verblasst diese Erinnerung leicht.

Der Stein:

Der Stein entfaltet eine erstaunliche Eigendynamik. Apostel Johannes berichtet ganz lapidar, dass der Stein hinweggenommen war. Die Gruft war offen. Er hat sich immer da, wo die Synoptiker schon ausführlich genug waren, zurückgehalten, so auch hier. Matthäus gibt den ausführlichsten Bericht. Fast klingt es so, als haben die Frauen mit angesehen, wie der Engel des Herrn den Stein wegwälzte. Aber wahrscheinlicher ist, dass er dies von den Wächtern erfahren hat, denn er berichtet in Vers 4: „Vor seinem furchtbaren Anblick aber erbebten die Wächter und wurden wie tot.“ Markus berichtet nur vom Ergebnis dieses Vorganges, dass ein Jünglich zur Rechten der Grabstelle saß, Lukas berichtet von zwei Männern, Apostel Johannes lässt diesen Teil ganz weg, berichtet aber später, als er die Begegnung Jesu mit Maria Magdalena beschreibt, von zwei Engeln in weißen Kleidern, einen am Kopfende, den anderen am Fußende. Simon Petrus und Apostel Johannes haben die Engel offenbar nicht gesehen oder übersehen, weil sie auf den Leichnam konzentriert waren.

Interessant ist, dass der Engel den Stein wegwälzen muss. Er spricht nicht im Namen Gottes ein Wort, damit der Stein sich wegbewegt, sondern er wälzt ihn weg, so wie jeder Mensch den Stein wegwälzen würde. Auch der Engel Michael wird nach Offenbarung 12,7-9 * mit dem Drachen kämpfen und ihn nicht durch ein einfaches Wort vernichten. Diese Beobachtungen zeigen uns, was auch dem Hebräerbrief ein wichtiges Anliegen ist: Jesus ist weit über die Engel gestellt (Hebräer 1-2 *).

So ist der Stein für uns ein Zeichen, dass wir unsere Vorbehalte, unsere Ängste getrost in Gottes Hand legen dürfen, denn er wird den Stein wegräumen. Wie und wann, das ist seine Sache. Aber er sorgt für uns. Er wird zur rechten Zeit das Wort sprechen: „Es ist genug!“ Er hat es gegenüber Hitler gesprochen, auch wenn er ihm 12 Jahre Zeit gelassen hat, er wird es gegenüber Putin sprechen, er wird es in meine persönlichen Anliegen hinein sprechen. Und all die Putins dieser Welt müssen wissen: Galater 6,7 * Der Apostel ermahnt die Hebräer: Gedenket eurer Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; schauet das Ende ihres Wandels an und ahmet ihren Glauben nach! (Hebräer 13,7 *) Damit macht er eine positive Aussage, deren Umkehrung aber auch richtig ist und in den Psalmen im Nachdenken über das „Glück“ der Gottlosen formuliert wird: So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es schien mir vergebliche Mühe zu sein, bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende merkte. (Psalmen 73,16-17 *) Der Stein wird verschwinden.

Das glaubt uns niemand:

Dies wird wohl die erste Reaktion der Frauen gewesen sein, deswegen haben sie nicht gleich berichtet, was sie gesehen haben. Sie fürchteten sich offenbar vor dem, was sie gesehen haben, aber auch davor, für verrückt erklärt zu werden, wenn sie davon berichteten.

Erinnerung an das Wort Jesu:

Es ist erstaunlich, dass die Jünger so fassungslos über das waren, was da geschah. Nur der Apostel Johannes sagt von sich, dass er glaubte, nachdem er das leere Grab gesehen hatte. Die Frauen sind so verwirrt von dem leeren Grab, dass sie sich fürchteten, darüber überhaupt etwas zu erzählen.

Aber dann nimmt der Bericht eine entscheidende Wendung, die nur Lukas aufgefallen ist. Die Frauen, die sich fürchteten, ihre Geschichte zu erzählen, fassen plötzlich Mut, weil sie sich an Jesu Worte erinnerten. Und das ergibt die Wendung. Jetzt fassen sie Mut. Und hier müssen sich Simon Petrus und alle Apostel doch fragen lassen, wie sie mit den anderen, die Jesus auch nachfolgten umgegangen sind, dass diese sich in einer so entscheidenden Phase nicht trauen zu sagen, was sie gesehen haben.

Wir müssen uns fragen, ob wir in den Kreisen, für die wir Verantwortung tragen, ein Klima schaffen, in dem sich Menschen, die Erfahrungen mit Gott machen, trauen, davon zu erzählen. Und umgekehrt werden wir auch nach unserem Mut gefragt, Erlebnisse mit Gott zu erzählen.

Die Erinnerung an Jesu Wort hat die Frauen ermutig, von dem zu reden, was sie gesehen haben. Wir brauchen immer wieder diese Rückbesinnung auf das Wort Jesu, damit unser Zusammenleben in der Gemeinde, in den Hauskreisen fruchtbar wird. Es ist nicht unser freundliches Wesen, unsere soziale Kompetenz, die Menschen zum Gespräch ermutigt, obwohl auch diese Dinge nicht hinderlich sind. Es ist aber das prophetische Wort Jesu, das Menschen zusammenführt, das Brücken baut, das das Gesprächsklima schafft.

Zurück zu den Jüngern:

Nachdem sie sich an Jesu Wort erinnert haben, fassen die Frauen Mut und gehen zu den Jüngern und erzählen ihnen von dem leeren Grab. Und sie stoßen auf Unglauben, so wie sie es erwartet haben. Da sitzen die beiden, Simon Petrus und Apostel Johannes, von denen Paulus einmal sagen wird, dass sie für Säulen in der Gemeinde in Jerusalem gehalten werden (Galater 2,9 *) und erleben Heilsgeschichte, eine Heilsgeschichte, die Jesus ihnen vorhergesagt hat - und sie glauben es nicht. Die Frauen waren da schon weiter.

Wieder kann man den Rückschluss auf unsere kirchliche und gemeindliche Situation machen. Wie oft sind wir in unserem Tagesgeschäft gebunden und übersehen das Handeln Gottes. Deshalb haben auch die Gemeindeglieder, die betend beobachten, einen wichtigen geistlichen Dienst. Aber oft trauen sie sich nicht, dies auch zu sagen. Und die Gemeinde der Gläubigen, amtslastig, wie sie ist, besitzt keine Prozesse, solche Impulse aufzunehmen und zu prüfen, denn auch Prüfung ist nötig, damit die Gemeinde nicht von jedem Gerücht erschüttert wird. Immerhin scheint hier so etwas wie ein Prüfprozess zu entstehen.

Petrus und Johannes am Grab:

Matthäus hat es wohl gar nicht mitbekommen, Simon Petrus in seinen Predigten, aus denen Markus sein Evangelium schöpfte, wohl gar nicht erwähnt. Aber Lukas hat es bei seinen sorgfältigen Untersuchungen mitbekommen und Apostel Johannes hat es ergänzt, weil er auch dabei gewesen ist. Simon Petrus und Apostel Johannes laufen zum Grab, um zu prüfen, was die Frauen erzählt haben. Sie sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie die beiden Engel gar nicht sehen. Aber sie sehen, dass das Grab leer ist. Sie sehen die Tücher. Sie waren ordentlich zusammengewickelt. Hier ist nichts überstürzt geschehen. Das Grab war in einem ordentlichen Zustand. Hier ist eine Leiche ganz in Ruhe entfernt worden. Lukas berichtet über Simon Petrus: Er „ging nach Hause, voll Staunen über das, was geschehen war.“ Und Apostel Johannes berichtet über sich selbst: Er „sah und glaubte.“ Aber er berichtet auch: „Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, dass er von den Toten auferstehen müsse.“

So gehen sie heim, ohne den Auferstandenen gesehen zu haben. Der Apostel Johannes glaubte, ohne sich bewusst zu sein, dass Jesus „auferstehen müsse“. Es war also ein rudimentärer Glaube, dass Jesus hier gehandelt haben muss oder Gott an Jesus gehandelt habe. Aber dieser Glaube war noch nicht in der Schrift angekommen, noch nicht mit den Worten Jesu verbunden.

Jesus war in diesem Augenblick ganz offenbar in der Nähe, hat sich aber den beiden Jüngern noch nicht offenbart. Er hat sie ziehen lassen, vielleicht auch deshalb, weil sie sich mit dem leeren Grab zufrieden gegeben haben, weil sie geschäftig zu den anderen Jüngern zurückgekehrt sind, weil sie ihren Auftrag damit als erledigt ansahen. Nicht so Maria Magdalena:

Jesus begegnet den Frauen:

Matthäus scheint als Jude nicht zu viel auf das Zeugnis von Frauen gegeben zu haben, denn er berichtet zwar, dass die Frauen Jesus gesehen haben, dass Jesus zu ihnen gesprochen habe und sie zu den Brüdern zurückgeschickt habe und eine Begegnung mit den Jüngern in Galiläa angekündigt habe. Und er sagt auch, dass die Frauen Jesu Füße umfasst haben, als sie ihm huldigten. Er scheint sich mit dieser Begegnung wohl nicht sonderlich genau befasst zu haben. Simon Petrus war da in seinem Zeugnis schon etwas genauer, denn Markus berichtet, dass Jesus der Maria Magdalena erschienen. Er berichtet nichts davon, dass Maria Magdalena Jesus angefasst habe. Auf diese Feinheiten hin ist der Apostel Johannes wohl häufiger in den Gemeinden angesprochen worden, so dass er in seinem Evangelium diese Begegnung genauer darstellt:

Maria Magdalena bleibt am Grab. Die beiden Apostel waren vermutlich nur kurz da, haben sich laut unterhalten und über die Situation gesprochen. Und als sie weg waren, war es vermutlich wieder ganz still, nur das Vogelgezwitscher war zu hören. Dies wird Maria Magdalena wohl als bedrohlich empfunden haben und der Schmerz übermannt sie wieder. Sie weint und geht wieder in das Grab und sieht wieder die zwei Engel, die sie bereits gesehen haben, als sie zu dritt morgens ans Grab gekommen waren, wie Markus berichtet. Diesen Engeln schüttet sie jetzt ihr Herz aus. Dabei hatten die drei Frauen ja bereits bei ihrem ersten Besuch am Grab erfahren, dass Jesus auferstanden ist: „Erschrecket nicht! Ihr suchet Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, er ist nicht hier; sehet den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten!“

Die Engel tadeln die weinende Frau nicht, etwa nach dem Motto: „Warum bleibst du nicht bei den Jüngern, warum glaubst du nicht, was wir dir vorhin gesagt haben, da müsstest du doch fröhlich sein ...“ Stattdessen wenden sie sich ihr zu: „Weib, was weinst du?“ Der Unglaube der Maria Magdalena spricht klar aus ihre Frage: „Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!“ Sie hat das alles noch nicht verarbeitet, es geht in ihrem Kopf hin und her. Einerseits ist da die Erinnerung an Jesu Wort, aber andererseits ist da das Faktum: «Der Leichnam ist weg.» Dass das eine mit dem anderen einen inneren Zusammenhang haben könnte, ist ihr unter dem Stress, unter dem sie stand, nicht bewusst geworden. Jesus überlässt sie nicht den Engeln am Grab, er erscheint selbst. Er hat auf Maria Magdalena gewartet. Nun tritt er hervor und spricht sie an. Die Wirbelwinde Petrus und Johannes hat er ziehen lassen. Sie hatten Wichtiges zu tun. Und Jesus stört uns nicht dabei, wenn wir meinen, wir haben Wichtigeres zu tun als ihm zu begegnen. Er lässt uns ziehen. Selbst wenn wir ganz wichtige Persönlichkeiten sind. Aber er begegnen der weinenden Maria Magdalena. Sie schaut nicht auf, als Jesus sie anspricht, sondern denkt, es ist der Gärtner und fragt wieder, wo der Leichnam sei. Auch Jesus beginnt nun keine Rede über den Unglauben, sondern er sagt nur ein Wort: „Maria“. Da erkennt sie Jesus.

Auch diese Begebenheit offenbart wieder, wie armselig unser von Hektik getriebenes Leben ist, wie es uns den Blick für das Wesentliche verstellt. Jesus erscheint dieser Frau, die verzweifelt am Grab stehen bleibt und lässt die Jünger ziehen. Er macht dieser Frau auch keine Vorwürfe, spricht sie nicht auf ihren Unglauben an, sondern er ruft sie mit ihrem Namen. Es gibt allerdings auch einen Trost für die hektischen Kirchenführer. Jesus wird mehrfach in ihre Sitzungen platzen. Allerdings wird er dabei auch ihren Unglauben schelten: Markus 16,14  *: Nachher offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie zu Tische saßen, und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härtigkeit, daß sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt hätten. Es gibt also auch für uns christliche Apparatschiks eine Hoffnung, Jesus zu begegnen, allerdings fände es Jesus besser, wenn wir auf die hören, denen er begegnet, denn er richtet sich bei seiner Wahl nicht nach unseren Hierarchien.

Eine letzte Beobachtung soll diesem Text noch entnommen werden. Jesus sagt zu Maria Magdalena: „Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater.“ (Johannes 20,17   *) Dieses ist insofern interessant, da wir einige Verse danach lesen, dass Thomas den Jüngern, denen Jesus mittlerweile auch begegnet ist, nicht glaubte: „Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und lege meinen Finger in das Nägelmal und lege meine Hand in seine Seite, so glaube ich es nicht!“ Johannes 20,25  * Jesus wird es ihm erlauben, er darf also Jesus berühren. Was lehrt uns dieser Unterschied?

Jesus gibt Maria Magdalena eine Begründung, warum sie ihn nicht anrühren soll: „... denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater.“ Diese Begründung bestand offenbar nicht mehr, als Jesus Thomas begegnete. Also war Jesus in der Zwischenzeit beim Vater. Maria Magdalena hat ihn also direkt nach der Auferstehung gesehen. Wie soll man sich Jesu Aufenthalt nach der Auferstehung vorstellen? Hat Jesus sich irgendwo versteckt gehalten und ist sporadisch aufgetaucht? Jesus hat sich nirgends versteckt. Er ist zum Vater gegangen oder in den Worten des Hebräerbriefes: Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis! (Hebräer 4,14 *) und an anderer Stelle dieser aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes gesetzt und wartet hinfort, bis alle seine Feinde als Schemel seiner Füße hingelegt werden; denn mit einem einzigen Opfer hat er die, welche geheiligt werden, für immer vollendet. (Hebräer 10,12-14 *) Er hat die Himmel durchschritten und sich zur Rechten Gottes gesetzt.

Zeugen der Auferstehung

Von dort ist er nur noch gelegentlich zu den Menschen gekommen. Paulus berichtet es in 1.Korinther 15,3-9 *: Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift, und daß er begraben worden und daß er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift, und daß er dem Kephas erschienen ist, hernach den Zwölfen. Darnach ist er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal erschienen, von welchen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. Darnach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln. Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin. Denn ich bin der geringste von den Aposteln, nicht wert ein Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe.

Paulus berichtet nur von den männlichen Zeugen der Auferstehung. Maria Magdalena fehlt in seiner Liste. Deswegen sagt er auch nicht, dass Jesus dem Simon Petrus (Kephas) zuerst erschienen sei. Aber die Gemeinde wurde im Altertum angegriffen, dass sie sich bei der Auferstehung Jesu auf das Zeugnis eines «halbrasendes» Weibes stütze. (Vgl. dazu Origenes, CONTRA CELSUM, II 59). Daher war es erforderlich, männliche Zeugen der Auferstehung zu benennen. Einzelheiten zu Celsus finden sich bei WIKIPEDIA

Der Tag der Auferstehung - der weltweite Sonntag

Römer 14,4-9 *: Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber aufgerichtet werden; denn der Herr vermag ihn aufzurichten. Dieser achtet einen Tag höher als den andern, jener hält alle Tage gleich; ein jeglicher sei seiner Meinung gewiß! Wer auf den Tag schaut, schaut darauf für den Herrn, und wer nicht auf den Tag schaut, schaut nicht darauf für den Herrn. Wer ißt, der ißt für den Herrn; denn er dankt Gott, und wer nicht ißt, der ißt nicht für den Herrn und dankt Gott. Denn keiner von uns lebt sich selbst und keiner stirbt sich selbst. Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, daß er sowohl über Tote als auch über Lebende Herr sei.

Dieser Text weist Vers 5 „Dieser achtet einen Tag höher als den andern, jener hält alle Tage gleich; ein jeglicher sei seiner Meinung gewiß!“ darauf hin, dass es offenbar um die Wochentage Streit in der Gemeinde gab. Dieser Streit ging offenbar so weit, dass die eine Gruppe die andere verurteilte. Es geht aus diesem Text nicht eindeutig hervor, ist aber wahrscheinlich, dass es dabei auch um die beachtung des Sonntags, des Tages der Auferstehung, ging. Möglicherweise waren dann auch noch solche in der gemeinde, die am Sabbat festhalten wollten und es gab die, die alle Tage gleich behandelten. Paulus wischt das hinweg und betont, dass es um den HERRN geht, nicht um die Beachtung bestimmter Tage.

Allerdings zeigt die Kirchegeschichte, dass der Sonntag seinen Siegeszug rund um die Welt angetreten hat. Selbst die Chinesen verwenden für den Sonntag ein besonderes Wort, «Tag der Sonne» oder «Tag der Woche», während sie alle anderen Wochentage nur durchzählen: Woche-Eins ist der Montag usw. So ist der Tag der Auferstehung Jesu rund um die Welt zu einem besonderen Tag geworden. Nur die Juden halten an ihrem Sabbat fest und der Islam hält am Freitag und grenzen sich damit ab. So begeht die Welt den Tag der Auferstehung Jesu in jeder Woche, allerdings ohne es recht zu realisieren.

Mein Tag der Auferstehung - meine Taufe

Paulus sagt der Gemeinde in Rom, dass dies auch nicht wesentlich sei.

Stattdessen ist jedem Christen ein besonderer Festtag gegeben, der uns mit Tod und Auferstehung Jesu verbindet: Unsere Taufe.

Römer 6,2-14  *: Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? Oder wisset ihr nicht, daß wir alle, die wir auf Jesus Christus getauft sind, auf seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, auf daß, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm verwachsen sind zur Ähnlichkeit seines Todes, so werden wir es auch zu der seiner Auferstehung sein, wissen wir doch, daß unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, so daß wir der Sünde nicht mehr dienen; denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde losgesprochen. Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen, daß Christus, von den Toten erweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn; denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, ein für allemal; was er aber lebt, das lebt er für Gott. Also auch ihr: Haltet euch selbst dafür, daß ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebet in Christus Jesus, unsrem Herrn! So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, so daß ihr seinen Lüsten gehorchet; gebet auch nicht eure Glieder der Sünde hin, als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebet euch selbst Gott hin, als solche, die aus Toten lebendig geworden sind, und eure Glieder Gott, als Waffen der Gerechtigkeit. Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade seid.

Paulus beschreibt hier die Taufe sehr anschaulich: „Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod“. Das Ostergeschehen spiegelt sich in der Taufe: Der Mensch, der getauft wird, wird untergetaucht ins Wasser, als einem Bild für das Begräbnis eines Gestorbenen. Der alte Mensch stirbt und wird begraben. Aber dies ist nur der Karfreitag. Der Mensch, der untergetaucht ist, wird von dem Täufer wieder emporgehoben aus dem Wasser in ein neues Leben: „auf dass, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.“ Die Taufe spiegelt auch den Ostermorgen, das Auferstehen in ein neues Leben.

Damit ist etwas mit uns geschehen, wir sind im Tode mit Christus zusammengewachsen. Dies ist eine Tatsache, die wir im Glauben annehmen dürfen. Durch die Taufe sind wir mit Christus im Tode «verwachsen», eins geworden, verbunden. Dies ist Gegenstand unseres Glaubens. Wir lassen uns dieses Einssein mit Christus nicht nehmen, trotz aller Rückschläge, die wir als Christen erleben, trotz aller Unvollkommenheit, die wir an uns sehen, wenn wir uns an den Verheißungen des Neuen Testamentes messen. Wir sind durch die Taufe in seinen Tod mit ihm verwachsen, mit Christus eins geworden.

Aber das ist noch nicht alles: Wir sind auch mit ihm Verwachsen zur Ähnlichkeit seiner Auferstehung. Auch dies ist unser fester Glaube, aber es ist auch unsere Hoffnung, es ist noch nicht geschehen, sondern wir nehmen es als eine Verheißung unseres Herrn Jesus Christus an. Er hat die Himmel durchschritten und sitzt zur Rechten des Vaters. Und er sagt uns: Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf daß auch ihr seid, wo ich bin. (Johannes 14,1-3 *) Der Apostel Johannes berichtet es aus den Abschiedsreden Jesu, die er nach dem Abendmahl in der Nacht zum Freitag seiner Kreuzigung gehalten hat. Es ist ein Blick in unsere Zukunft, es ist eine Hoffnung, die Jesus Christus uns macht. Es ist eine Verheißung.

Auch diese Verheißung auf die Zukunft wollen wir uns nicht rauben lassen. Aber auf dem Weg dahin erleben wir immer wieder unsere Begrenztheit, dass wir eben der Sünde nicht so vollständig gestorben sind, wie wir es gerne hätten. Und dann will uns der satan einreden, dass wir eben nicht gut genug sind, dass wir versagt haben, dass wir aufgeben sollen. Aber Paulus ermutigt uns, indem er sagt: „Denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde losgesprochen.“ Er sagt nicht, dass wir nicht mehr sündigen. Aber er sagt, dass die Sünde keine Gewalt mehr über uns hat, wir müssen der Sünde nicht mehr dienen. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit. (1.Johannes 1,8-9  *) Der Apostel Johannes schreibt hier nicht etwa, dass dies nur genau einmal und zwar bei unserer Taufe geschieht, sondern er weiß selbst, dass auch innerhalb der gemeinde immer wieder Sünde geschieht. Er möchte, dass wir demütig zu unserer Sündhaftigkeit stehen und die Gnade dessen in Anspruch nehmen, der „uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.“ Und er geht sogar so weit, dass er uns warnt: Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. (1.Johannes 1,10  *) Ich bin ganz gewiss, dass der, der uns auffordert, unserem Bruder siebenmal siebzigmal zu vergeben, auch uns siebenmal siebzigmal vergibt. Denn Jesus hat uns nie größere Lasten auferlegt, als er selbst zu tragen bereit ist, ganz im Gegenteil, er ist es, der uns mitsamt unseren Lasten trägt.

Und so fordert uns Paulus nicht etwa auf, irgendwelche Satzungen aufzustellen, um unsere Heiligkeit zu demonstrieren. Er warnt die Gemeinde in Kolossä sogar davor: Wenn ihr mit Christus den Grundsätzen der Welt abgestorben seid, was lasset ihr euch Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt? zum Beispiel: «Rühre das nicht an, koste jenes nicht, befasse dich nicht mit dem!» was alles durch den Gebrauch der Vernichtung anheimfällt. Es sind nur Gebote und Lehren von Menschen, haben freilich einen Schein von Weisheit in selbstgewähltem Gottesdienst und Leibeskasteiung, sind jedoch wertlos und dienen zur Befriedigung des Fleisches. (Kolosser 2,20-23 *) Er ruft uns auf, unser Christsein positiv zu leben als solche, die ihr Leben Gott geben, „ gebet euch selbst Gott hin, als solche, die aus Toten lebendig geworden sind, und eure Glieder Gott, als Waffen der Gerechtigkeit. Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade seid.“ Dies hat aber zur KOnsequenz, dass ich im Reich Gottes mitarbeite und nicht an den Werken des Satans anteil nehme. Da ist Paulus konsequent: „So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, so dass ihr seinen Lüsten gehorchet; gebet auch nicht eure Glieder der Sünde hin, als Waffen der Ungerechtigkeit“. Wo die Grenze verläuft, muss jeder für sich im Gebet vor Gott prüfen. Meist reicht es schon, wenn ich da, wo ich mitarbeite, fröhlich und locker von meinem Leben mit Jesus erzähle. Dann wird man sehr schnell bemerken, ob einem offene Ablehnung begegnet oder ob man als nützlicher Idiot eingestuft wird oder ob man eine wie auch immer geartete Offenheit spürt.

Epheser 2  *: Auch euch, die ihr tot waret, durch eure Übertretungen und Sünden, in welchen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geiste, der jetzt in den Kindern des Unglaubens wirkt, unter welchen auch wir alle einst einhergingen in den Lüsten unsres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren Kinder des Zorns von Natur, gleichwie die andern. Gott aber, der da reich ist an Erbarmen, hat durch seine große Liebe, womit er uns liebte, auch uns, die wir tot waren durch die Sünden, samt Christus lebendig gemacht (aus Gnaden seid ihr gerettet) und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus, auf daß er in den darauffolgenden Zeiten den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade erzeigte durch Güte gegen uns in Christus Jesus. Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, vermittels des Glaubens, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen. Darum gedenket daran, daß ihr, die ihr einst Heiden im Fleische waret und Unbeschnittene genannt wurdet von der sogenannten Beschneidung, die am Fleisch mit der Hand geschieht, daß ihr zu jener Zeit außerhalb Christus waret, entfremdet von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung und keine Hoffnung hattet und ohne Gott waret in der Welt. Nun aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst ferne waret, nahe gebracht worden durch das Blut Christi. Denn er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht und des Zaunes Scheidewand abgebrochen hat, indem er in seinem Fleische die Feindschaft (das Gesetz der Gebote in Satzungen) abtat, um so die zwei in ihm selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und Frieden zu stiften, und um die beiden in einem Leibe durch das Kreuz mit Gott zu versöhnen, nachdem er durch dasselbe die Feindschaft getötet hatte. Und er kam und verkündigte Frieden euch, den Fernen, und Frieden den Nahen; denn durch ihn haben wir beide den Zutritt zum Vater in einem Geist. So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, auferbaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selber der Eckstein ist, in welchem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in welchem auch ihr miterbaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.

Angesichts der Fragen, die uns im vorangehenden Text Römer 6,2-14   * bewegt haben, wirkt der Text des Epheserbriefes fast leichtfüßig: „Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, vermittels des Glaubens, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ Die Gnade errettet uns. Gott hat die guten Werke, die wir tun sollen, in denen wir wandeln sollen, die unser Leben bestimmen sollen, bereits bereitet, vorbereitet. Wir müssen sie nur noch tun, wenn sich die von Gott vorbereitete Gelegenheit ergibt. Eigentlich ist es ganz einfach und doch lassen wir so manche Möglichkeit verstreichen, weil wir zögern, scheinbar Wichtigeres zu tun haben. Er stellt uns immer wieder das Bild unseres früheren Menschen vor Augen, der Jesus nicht kannte, der die Verheißungen nicht kannte. Dies sagt der Apostel Paulus, der vor seiner Bekehrung ein gesetzestreuer Jude war und das Alte Testament sehr gut kannte. Viele von uns sind auch solche Menschen wie Paulus, die vieles schon von Jugend an kennen. Und doch ist da der Moment, in dem Jesus persönlich in mein Leben tritt und die Stimme des Geistes Gottes in mir Raum gefunden hat und ich gelernt habe, die Stimme Gottes aus den vielen Stimmen herauszuhören, die in mir sind. Diese Zeit meint Paulus, die Zeit, als wir, selbst wenn wir fromm erzogen wurden, doch Christus nicht als unseren persönlichen Herrn und Heiland erfahren haben. Er beschreibt uns als solche, die „mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus“ sind, „auf dass er in den darauffolgenden Zeiten den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade erzeigte durch Güte gegen uns in Christus Jesus.“ Er sieht das Kreuz als einen Ort, an dem Versöhnung mit Gott geschieht, Versöhnung für Juden wie für Heiden. Er hat die Feindschaft mit Gott durch das Kreuz getötet und Frieden gestiftet, so dass wir durch Jesus Christus „Zutritt zum Vater in einem Geist“ haben.

All die Fragen, die wir noch in Römer 6,2-14  * gestellt haben, verstummen angesichts einer so herrlichen Verheißung: „So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, auferbaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selber der Eckstein ist, in welchem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in welchem auch ihr miterbaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.“

Ja, wir sind Gottes Hausgenossen und wir lassen uns diese Gewissheit durch nichts und niemand rauben, auch durch die immer wiederkehrende Sünde nicht, denn wir wissen, dass es aus Gnade geschieht. Und das Zeichen für diese Gnade ist das Kreuz - von Menschen wurde das Kreuz geschaffen, um unbarmherziges Gericht zu auszuüben, und durch Gottes Ratschluss wurde es zum Zeichen seiner Gnade.

Kolosser 2,8-15 *: Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und leeren Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Grundsätzen der Welt und nicht nach Christus. Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr habt alles völlig in ihm, welcher das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist. In ihm seid ihr auch beschnitten mit einer Beschneidung, die ohne Hände geschehen ist, durch das Ablegen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung Christi, indem ihr mit ihm begraben seid in der Taufe, in welchem ihr auch mitauferstanden seid durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat. Auch euch, die ihr tot waret durch die Übertretungen und den unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, hat er mit ihm lebendig gemacht, da er euch alle Übertretungen vergab, dadurch, daß er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete. Als er so die Herrschaften und Gewalten auszog, stellte er sie öffentlich an den Pranger und triumphierte über sie an demselben.

Auch im Brief an die Kollosser finden wir dieses Bild: „Mit ihm begraben in der Taufe“ und das „Mitauferstanden durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes, der ihn (Jesus&&C) von den Toten auferweckt hat.“ Wir finden die klare Verheißung der Vergebung aller Übertretungen. Alles, was uns von Gott trennen kann, ist aus unserer Mitte getan, „indem er sie ans Kreuz heftete.“ Der Brief bejubelt den Sieg Jesu, der sich darin zeigt, dass er die bestehenden „Herrschaften und Gewalten“ völlig entwaffnete, ihnen ihre Macht nahm, sie öffentlich an den Pranger, das Kreuz, nahm und dort über sie triumphierte.

Dieser Vers 15 ist ein wichtiges Wort auch im Blick auf den Krieg in der Ukraine, der mich immer sehr an den deutschen Überfall auf Polen erinnert. Da ist ein Volk, das im Frieden leben möchte. Und da ist eine Weltmacht, die die Welt nach ihrem Belieben gestalten möchte. Und sie kann es tun. Gott schweigt. Und so mancher Geistliche segnet öffentlich die Aggressoren, bei den deutschen Christen war es so und Patriarch Kyrill I scheint sich nicht viel anders zu verhalten. Und doch solle sich keiner täuschen lassen von der Langmut Gottes: Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! (Hebräer 10,31 *)

1.Petrus 3,18-22 *: Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, ein Gerechter für Ungerechte, auf daß er uns zu Gott führte, und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist, in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis predigte, die einst nicht gehorchten, als Gottes Langmut zuwartete in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in welcher wenige, nämlich acht Seelen, hindurchgerettet wurden durchs Wasser. Als Abbild davon rettet nun auch uns die Taufe, welche nicht ein Abtun fleischlichen Schmutzes ist, sondern die an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi, welcher seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes ist, wo ihm Engel und Gewalten und Kräfte untertan sind.

Simon Petrus sieht in der Taufe ebenfalls das Bild der Auferstehung: „die an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi“ Unsere Sünden hat Jesus Christus ans Kreuz geheftet. Das Kreuz ist das Zeichen seiner Vergebung. Aber wir fragen und überlegen, ob denn Gott wirklich mit Christus alles getan habe. Denn unser Gewissen klagt uns an. Und hier setzt Simon Petrus ein weiteres Zeichen, die Taufe als „die an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi“ Wir sind es gewöhnt, für alles irgendwie bezahlen zu müssen. Ganz offensichtlich wollen wir das auch gerne, denn dann können wir hinterher sagen: „Ich habe es gemacht! Ich!“ Bei unserer Erlösung können wir nur sagen: „Christus hat es gemacht!“ Und genau da setzt die Anfechtung an: „Sollte da wirklich ausreichen?“ Und Paulus bekämpft diesen Gedanken ausdrücklich, etwa im Galaterbrief, in dem er klar macht, dass die Beschneidung neben dem Kreuz keinen Platz mehr hat. Der Satan hat immer eine Doppelstrategie. Normalerweise lockt er Menschen zu allerlei Dingen, die sie schädigen, krank machen oder ihre zwischenmenschlichen Beziehungen zerstören, etwa Alkohol, teure Statussymbole, Hurerei oder was auch immer. Aber dann sind da die Menschen, die gelernt haben, dass man so etwas nicht tut. Da kommt der Satan mit der Alternativstrategie: „Du musst das noch tun und du musst dort noch eine Aufgabe übernehmen ... Und das ist doch offensichtlich, mach's einfach, Verschwende keine Zeit mit Gebet um Gott zu fragen. Das sieht doch jeder, das hier was getan werden muss.“ Und der Mensch, der sich so treiben lässt und zum Apparatschik in seiner Kirchengemeinde wird, merkt gar nicht, wie der Heilige Geist zu ihm immer leiser und dann gar nicht mehr redet, weil längst ein anderer Geist diesen, scheinbar frommen Menschen treibt. Ich weiß selbst, wovon ich da rede.

Simon Petrus setzt dem die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen entgegen. Epheser 2,10  * lesen wir von den „guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ Wenn wir diese guten Werke tun, dann ist es genug. Der Geist Gottes wird sie uns zeigen. Die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen ist auch für den gestandenen Christen eine immerwährende Aufgabe.

Fazit

Die Botschaft von der Auferstehung Jesu ist die gewaltigste Botschaft, die die Welt kennt. Sie ist gut bezeugt durch die Aufzeichnungen der Evangelisten und durch einzelne Menschen, die Paulus einzelnen. Dass Jesus zunächst einer Frau, Maria Magdalena erschienen ist, wurde schon im Altertum gegen die Christen verwendet, weil das Zeugnis einer Frau nichts galt: «halbrasendes» Weib (Celsus).

Aber auch die Jünger selbst glaubten dem Zeugnis der Frauen nicht. Immerhin liefen sie zum Grab und fanden alles so, wie es die Frauen beschrieben hatten. Dieses führte dazu, dass einzelne glaubten.

Der Glaube an die Auferstehung Jesu und damit die Gewissheit, dass die Macht des Todes gebrochen ist, bleibt bis heute für jeden einzelnen Menschen eine Herausforderung. Andererseits ist der Glaube an die Auferstehung ein so starker Widerspruch gegen die menschliche Erfahrungswelt. dass er uns den Blick weitet für eine Realität Gottes, die weit über die Grenzen unseres Denkens hinausgeht.

Die Auferstehung Jesu führte dazu, dass die Christen den Sabbat durch den Sonntag, den Tag der Auferstehung Jesu, ablösten. Dieses hat sich weltweit durchgesetzt, eine Ausnahme bilden nur die islamischen Länder und Israel, das am Sabbat festhält.

So ist eigentlich jeder Sonntagsgottesdienst ein Fest der Auferstehung Jesu.

Der Vorgang des Sterbens Jesu und seiner Auferstehung spiegelt sich auch in unserer Taufe wieder. Durch die Taufe sind wir mit Tod und Auferstehung Jesu „verwachsen“, das bedeutet, ganz eng verbunden, eins geworden. So ist die Auferstehung Jesu nicht nur ein Ereignis im Leben Jesu, sondern sie ist auch eine Hoffnung für unser eigenes Leben. Sie soll uns immer wieder ermutigen, hoffnungsfroh in die Zukunft zu schauen, denn am Ende steht nicht der Tod, sondern das Leben mit Jesus, der uns verheißen hat, dass er uns im Himmel eine Wohnstatt bereiten will.

Allerdings setzen Tod und Auferstehung Jesu auch unserem eigenen Leistungsdenken Grenzen. Wir können zu unserer eigenen Errettung nichts beitragen. Jesus hat alles getan, was erforderlich ist. Dies widerspricht unserem Naturell. Wir möchten gerne selber etwas tun, was uns selbst als gut und wertvoll erscheinen lässt. Dem widerspricht Paulus vehement. Uns bleiben nur die „guten Werke, welche Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ Diese sind Konsequenz unsere Erlösung durch &/j &&c. Aber sie sind nicht Ursache für unsere Erlösung. Diese Erlösung ist ausschließlich durch die Rettungstat &/J bewirkt, durch nichts sonst.

Simon Petrus ermutigt uns, die Taufe auch als eine Bitte an Gott um ein gutes Gewissen zu verstehen. Der Geist Gottes wird sie uns zeigen, wo die Grenze zwischen den „guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen“ und frommer, aber hektischer Betriebsamkeit liegt. Die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen ist daher auch für den gestandenen Christen eine immerwährende Aufgabe.

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1Psalmen 73,16-17
1
So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es schien mir vergebliche Mühe zu sein,bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende merkte.Nur auf schlüpfrigen Boden setzest du sie; du lässest...
2Matthäus 28
1   2   3   4
Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen.Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom...
3Markus 16
1   2   3   4   5
Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, und Salome Spezereien, um hinzugehen und ihn zu salben.Und sehr früh am ersten Tage der Woche kamen sie zur Gruft,...
4Lukas 24
1   2   3   4   5
Am ersten Tage der Woche aber, früh morgens, kamen sie zur Gruft und brachten die Spezereien, die sie bereitet hatten.Sie fanden aber den Stein von der Gruft weggewälzt.Und als sie hineingingen, fanden...
5Johannes 14,1-3
1
Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich!In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.Und...
6Johannes 16,16-20
1
In kurzem werdet ihr mich nicht mehr sehen, und wiederum in kurzem werdet ihr mich sehen, denn ich gehe zum Vater.Da sprachen etliche seiner Jünger zueinander: Was bedeutet das, daß er sagt: In kurzem...
7Johannes 19,39-40
1
Es kam aber auch Nikodemus, der vormals bei Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund.Also nahmen sie den Leib Jesu und banden ihn samt den Spezereien...
8Johannes 20
1   2   3   4   5   6
7
Am ersten Tage aber der Woche kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zur Gruft und sieht den Stein von der Gruft hinweggenommen.Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger,...
9Römer 6,2-14
1   2   3
Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?Oder wisset ihr nicht, daß wir alle, die wir auf Jesus Christus getauft sind, auf seinen Tod getauft sind?Wir sind also...
10Römer 14,4-9
1
Wer bist du, daß du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber aufgerichtet werden; denn der Herr vermag ihn aufzurichten.Dieser achtet einen Tag höher als den andern,...
111.Korinther 15,3-9
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Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift,und daß er begraben worden und daß er auferstanden...
12Galater 2,9
1
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13Galater 6,7
1
Irret euch nicht; Gott läßt seiner nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist...
14Epheser 2
1   2
Auch euch, die ihr tot waret, durch eure Übertretungen und Sünden,in welchen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geiste, der jetzt in den Kindern...
15Kolosser 2,8-15
1
Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und leeren Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Grundsätzen der Welt und nicht nach Christus.Denn in ihm wohnt die ganze Fülle...
16Kolosser 2,20-23
1
Wenn ihr mit Christus den Grundsätzen der Welt abgestorben seid, was lasset ihr euch Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt?zum Beispiel: «Rühre das nicht an, koste jenes nicht, befasse...
17Hebräer 1-2
1
Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn,welchen er zum Erben von allem eingesetzt,...
18Hebräer 4,14
1
Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis!Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid...
19Hebräer 10,12-14
1
dieser aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer zur Rechten Gottes gesetztund wartet hinfort, bis alle seine Feinde als Schemel seiner Füße hingelegt werden;denn...
20Hebräer 10,31
1
Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!Gedenket aber der früheren Tage, in welchen ihr nach eurer Erleuchtung unter Leiden viel Kampf erduldet habt,da ihr teils selbst Schmähungen...
21Hebräer 13,7
1
Gedenket eurer Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; schauet das Ende ihres Wandels an und ahmet ihren Glauben nach!Jesus Christus ist gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit!Lasset euch...
221.Petrus 3,18-22
1
Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, ein Gerechter für Ungerechte, auf daß er uns zu Gott führte, und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist,in welchem er...
231.Johannes 1,8-10
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Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns;wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und...
24Offenbarung 12,7-9
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Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Auch der Drache und seine Engel kämpften;aber sie siegten nicht, und es wurde für sie kein Platz mehr gefunden im...




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