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Festtage

Weihnacht 2018

Es geschah und es hat Herrscher zittern lassen

 


Zusammenfassung

An der Krippe werden unsere Gedanken offenbar, ob es denn Gedanken der Freude sind über das große Werk, das Gott begonnen hat oder ob es Gedanken der Angst sind, wie sie Herodes hatte, der fürchtete, dieses Kind könne ihm etwas wegnehmen. Legen wir diese Gedanken vor das Kind nieder und versuchen wir, den großartigen Brief zu lesen, den Gott, der Vater, von dem jede Vaterschaft kommt, an uns, an jeden einzelnen von uns, geschrieben hat.

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Der Erlöser kommt und vielen bleibt es verborgen

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Möge Ihnen das Weihnachtsfest Gelegenheit geben, den Frieden Gottes zu erfahren und weiterzugeben, nicht nur mit Geschenken und Spenden, sondern auch mit dem freundlichen Wort, einem Lächeln, das aus dem unerschütterlichen Glauben an die große Liebe Gottes zu den Menschen erwächst.

Weihnachten stellt uns vor große geistliche Herausforderungen. „Der Heiland ist geboren”, ein Sproß aus dürrem Erdreich, ohne Pracht. Und doch lesen Weise aus den Sternen dieses Ereignis heraus. Wie denn das? Sterndeuterei biblisch begründet, das darf doch wohl nicht wahr sein. Und diese Weisen machen sich auf den Weg. Gott hat die Geburt seines Sohnes an den Himmel geschrieben, so dass diese Weisen es lesen konnten. Gott bedient sich der Sprache der Menschen, um die Geburt seines Sohnes überall bekannt zu machen. In Judäa war es das Gespräch auf den Bergen. Und es kam Furcht über alle ihre Nachbarn, und auf dem ganzen Gebirge von Judäa wurden alle diese Dinge besprochen. Und alle, die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sprachen: Was wird wohl aus diesem Kindlein werden? Denn die Hand des Herrn war mit ihm. (Lukas 1,65-66 *) Schließlich hatte ganz Jerusalem vor dem Heiligtum gewartet, als Zacharias eine himmliche Erscheinung hatte: In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Ordnung Abias; der hatte eine Frau von den Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth. Sie waren aber beide gerecht vor Gott und wandelten in allen Geboten und Rechten des Herrn untadelig. Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war, und beide waren hochbetagt. Es begab sich aber, als er das Priesteramt vor Gott verrichtete, zur Zeit, wo seine Klasse an die Reihe kam, traf ihn nach dem Brauch des Priestertums das Los, daß er räuchern sollte, und zwar drinnen im Tempel des Herrn. Und die ganze Menge des Volkes betete draußen, zur Stunde des Räucherns. Da erschien ihm ein Engel des Herrn, stehend zur Rechten des Räucheraltars. (Lukas 1,5-11 *) Dies war also nicht im Winkel geschehen sondern offenkundig vor dem ganzen Volk. Die Erscheinungen, die erst Maria und später Josef hatten, sind dagegen im Verborgenen geschehen. Aber aus dem Lobgesang des Zacharias, den er, vom Geist erfüllt, nach der Geburt des Johannes anstimmt, wird klar, dass diese Geburt ein Zeichen für die unmittelbare Ankunft des Messias war: Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen, denn du wirst vor dem Herrn hergehen, seine Wege zu bereiten, Erkenntnis des Heils zu geben seinem Volke, in Vergebung ihrer Sünden, wegen der herzlichen Barmherzigkeit unsres Gottes, in welcher uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe, zu scheinen denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, unsre Füße auf den Weg des Friedens zu richten! (Lukas 1,76-79 *) Auch aus dem direkten Kontakt Marias mit Elisabeth wird klar, das alle wussten, dass der Messias, der von Gott verheißene Erlöser, kommt: Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe; und Elisabeth ward mit heiligem Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Und woher wird mir das zuteil, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? (Lukas 1,41-43 *)

Zu dieser Zeit mag Herodes noch über den Volksglauben geschmunzelt haben. Aber als die Weisen erschienen, da war es um seine Fassung geschehen. Es ist also nicht so, dass zu Weihnachten etwas im Verborgen geschehen ist, es war bekannt, in Judäa auf den Bergen, in Jerusalem am Tempel und im Palast des Herodes. Und jeder bereitet sich auf seine Weise darauf vor.

Und Gott, der Vater, wie hat er sich auf diesen Tag vorbereitet? Er hat seine Engel gesandt, um den Herold des Messias, Johannes, anzukündigen. Er hat den Messias angekündigt, zunächst, indem er Maria durch einen Engel die Geburt eines Kindes angekündigt hat: Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazareth gesandt zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne namens Joseph, vom Hause Davids; und der Name der Jungfrau war Maria. Und der Engel kam zu ihr herein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen! Als sie ihn aber sah, erschrak sie über seine Rede und dachte darüber nach, was das für ein Gruß sei. Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit, und seines Reiches wird kein Ende sein. (Lukas 1,26-33 *) Er hat damit dem männlichen Stolz eine hohe Hürde in den Weg gestellt: Sollte ohne männliches Zutun Gott handeln. Das darf nicht sein, und deswegen steigen viele sehr frühzeitig aus der Weihnachtsgeschichte aus oder beginnen, mit dem Rotstift an ihr zu arbeiten. Es werden noch andere Dinge geschehen, an die wir mit unserem inneren Rotstift herangehen, die Auferweckung des Lazarus zum Beispiel. Aber noch sind wir nicht so weit, sondern wir sind an dem Punkt, den der Prophet Jesaja so beschreibt: (H9-5) Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst. (Jesaja 9,6 *) Es ist der gleiche Jesaja, der auch gesagt hat: Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen und wird Mutter eines Sohnes, den sie Immanuel nennen wird. (Jesaja 7,14 *) Wenn wir unseren männlichen Stolz einmal hinanstellen, dann müssen wir doch feststellen, dass Gott einen Gencode ausgegeben hat, der in Maria eingepflanzt wurde, damit in ihr dieses Kind, dem sie den Namen Jesus geben sollte, wachsen konnte. Ein Gencode ist aber nichts anderes als ein Brief, ein Text, den wir erst heute als solchen verstehen gelernt haben und den wir nur sehr rudimentär entziffern können, der uns aber in der Person, die diesen Gencode trägt, klar und unmissverständlich vor Augen tritt.

Gott schreibt uns zu Weihnachten einen Brief. Und dieser Brief erscheint erst ganz klein in einer Krippe, aber er wird immer größer und bedeutender und unmissverständlicher, bis er am Kreuz so erhöht wird, dass das ganze römische Weltreich ihn lesen kann: Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, des Menschen Sohn, der im Himmel ist. Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. (Johannes 3,13-18 *)

In der Krippe liegt dieser Brief noch verschlossen, und doch erbebt ein Herodes schon vor ihm. In der Krippe ist er armselig und verwundbar und doch kommen von weither Menschen, denen Gott in ihrer Sprache und Schrift in den Sternen offenbart hat, dass er Großes mit der Welt vorhat. In der Krippe erscheint er den Hirten so nah, dass sie Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, lobten und priesen und es in Bethlehem bekannt machten. So hat dies Kind schon früh mit dem Werk begonnen, dass Simeon, als er das Kind im Tempel in seinen Armen hielt, so beschrieb: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird und dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen, auf daß aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden. (Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird und dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen, auf daß aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden. (Lukas 2,34-35 *))

So werden an dieser Krippe auch unsere Gedanken offenbar, ob es denn Gedanken der Freude sind über das große Werk, das Gott begonnen hat oder ob es Gedanken der Angst sind, wie sie Herodes hatte, der fürchtete, dieses Kind könne ihm etwas wegnehmen. Legen wir diese Gedanken vor das Kind nieder und versuchen wir, den großartigen Brief zu lesen, den Gott, der Vater, von dem jede Vaterschaft kommt, an uns, an jeden einzelnen von uns, geschrieben hat: Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. (Johannes 1,12-13 *)

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Nr.BibelstelleBibeltext
1Jesaja 7,14
1
Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen und wird Mutter eines Sohnes, den sie Immanuel nennen wird.Butter und Honig wird er essen, wenn er das Schlechte zu...
2Jesaja 9,6
1
(H9-5) Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst.(H9-6) Der Mehrung der...
3Lukas 1,5-11
1
In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Ordnung Abias; der hatte eine Frau von den Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth.Sie waren aber beide...
4Lukas 1,26-33
1
Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazareth gesandtzu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne namens Joseph, vom Hause Davids; und der Name der...
5Lukas 1,41-43
1
Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe; und Elisabeth ward mit heiligem Geist erfülltund rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den...
6Lukas 1,65-66
1
Und es kam Furcht über alle ihre Nachbarn, und auf dem ganzen Gebirge von Judäa wurden alle diese Dinge besprochen.Und alle, die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sprachen: Was wird wohl aus diesem...
7Lukas 1,76-79
1
Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen, denn du wirst vor dem Herrn hergehen, seine Wege zu bereiten,Erkenntnis des Heils zu geben seinem Volke, in Vergebung ihrer Sünden,wegen der herzlichen...
8Lukas 2,34-35
1
Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wirdund dir selbst wird ein Schwert...
9Johannes 1,12-13
1
Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des...
10Johannes 3,13-18
1
Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, des Menschen Sohn, der im Himmel ist.Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen...




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