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Groß ist unser Gott

Vortrag über den Gott, der in einem Licht wohnt, da niemand wohnen kann, das unseren Erfahrungshorizont weit übersteigt

(1) Unserem Nachdenken über Gott werden durch die Bibel klare Richtungen vorgegeben

 


Zusammenfassung

Diese Ausarbeitung geht auf einen Vortrag zurück, den ich an verschiedenen Stellen gehalten habe. Es ist eine erweiterte Fassung, die sich an Menschen richtet, die eine Bereitschaft zu mathematischem Denken haben, ohne sich dabei in der mathematischen Formelwelt auszukennen.

Deshalb wird in diesem Vortrag an Hand von Teichrosenblättern, die auf der zweidimensionalen Wasseroberfläche leben und das, was oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche ist, nicht sehen können, gezeigt, welche Schwierigkeiten entstehen, wenn wir versuchen, mit unserer dreidimensionalen Erfahrung die Größe Gottes zu denken. Eine Reihe von Bibelstellen werden sofort klar, wenn wir uns Gott und damit auch den auferstandenen und erhöhten Herrn Jesus Christus in einer Welt vorstellen, die nicht unseren dreidimensionalen Begrenzungen unterliegt.

In einigen Animationen wird gezeigt, wie wir uns die Begegnung zwischen Welten unterschiedlicher Dimensionen vorzustellen habe. Die hinter diesen Animationen stehenden Berechnungen der linearen Algebra erspare ich Ihnen dabei.

Diese Überlegungen gestatten interessante Folgerungen, die die Notwendigkeit einer Trinität darlegen. Ein Monotheismus, der Gott ohne Jesus zu denken versucht, hat damit nur die Alternative, Gott ebenfalls in unserem Raum und unserer Zeit zu denken, was seine Größe doch sehr beschränkt und Prophetie unmöglich macht oder ihn als fern und außerhalb unserer Welt zu denken, was ihn zu einem unnahbaren Wesen macht, so wie es uns der Islam vorstellt.

Im ersten Teil werden einige biblische Eckpunkte dargestellt. Einige scheinen sehr arrogant den anderen Religionen gegenüber, andere scheinen physikalisch völlig unplausibel zu sein. Im Laufe der weiteren Überlegungen wird sich aber herausstellen, dass diese Aussagen Jesu geradezu zwangsläufig sind, wenn wir Gott in einer Größe denken, die über unseren dreidimensionalen Raum und unsere Zeit hinausgeht.

Dabei bleibt der Aspekt Zeit im Hintergrund, weil er den Rahmen dieses Vortrags sprengen würde. Er wird, sGwuwl, in einem anderen Vortrag beleuchtet werden.

Schlagwörter: Beschränktheit des Menschen - Dimension - Gott - Herr - Jesus Christus - Vater - Vortrag

Bereich Anregungen

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Euer Gott
Sehet, da ist Euer Gott
Ein Versuch, die Handlungsweisen Gottes an Hand biblischer Texte zu zeigen.

Kann man heute noch Erfahrungen mit Gott machen?
In der Bibel stehen großartige Dinge, da wird von Totenauferstehung, von Krankenheilung, von Prophetien gesprochen. Jesus war mitten unter den Jüngern und konnte ihnen mit göttlicher Autorität alle Fragen beantworten. Und heute erlebe ich eine Kirche, die ein gewaltiger Apparat ist, viele Traditionen hat und sich auf Dinge beruft, die 2000 Jahre zurückliegen. Gibt es heute noch Erfahrungen mit Gott, kann ich Erfahrungen mit Gott machen?

Vortrag über Gott, der außerhalb der Zeit steht
Die moderne Vorstellung über die Relativität der Zeit zeigen, dass unsere Glaubensväter mit der im Glauben getroffenen Aussage, dass Gott über der Zeit steht, physikalisch plausibel argumentiert haben.
Ein Vortrag über die Größe Gottes  1   2   3   4   5   >   >> 




Inhaltsverzeichnis

Nachdenken über(?) Gott

Aussagen der Bibel über Gott und das Verhältnis zwischen Gott dem Vater und Gott dem Sohn

Die beschränkte Welt von Teichrosenblättern

Eine kleine Hinführung zu den Effekten, die wir sehen, wenn Räume unterschiedlicher Dimension aufeinandertreffen

Der Durchgang eines vierdimensionalen Objektes durch eine dreidimensionale Welt kann mathematisch berechnet werden

Fazit



Nachdenken über(?) Gott



Wenn wir über Gott nachdenken, so müssen wir zunächst einmal definieren, was wir unter Gott verstehen. Nicht jedes nächtliche Knistern im Unterholz, nicht jede Macht, die sich meinem Zugriff entzieht, ist damit schon «Gott». Manchmal gebärden sich Menschen so, als wären sie Gott, weil sie Macht haben und die anderen sich vor ihnen fürchten. Zwar ist es heute nicht mehr üblich, dass sich die Mächtigen als Gott verehren lassen. Aber dieser Hang, dass der Mächtige über den gängigen ethischen Normen steht, dass Gesetze nur für die Schwachen da sind, dieser Hang besteht bis heute. Und gelegentlich wird auch von einem „Fußballgott” gesprochen, wenn ein Trainer oder Spieler besonders erfolgreich ist. Daraus ersieht man, dass dieses „Sein wollen wie Gott” auch in unserer aufgeklärten Zeit keineswegs verschwunden ist, auch wenn es scheinbar als Scherz daherkommt.

Versuchen wir eine Definition: Mit Gott ist etwas gemeint, das Kräfte und Fähigkeiten besitzt, die weit über das hinausgehen, was der Menschheit zur Verfügung steht. Es existiert unabhängig von mir, nimmt aber Einfluss auf mein Wesen. Wenn Gott nur in meiner Einbildung existieren würde oder keinen Einfluss auf mich nehmen würde, wäre es relativ uninteressant, darüber nachzudenken. Es wäre wie das Wissen um eine ferne Galaxie, das auch nur zum Promovieren taugt und für das Leben auf der Erde irrelevant ist.

Wie Gott ist, darf ich nicht in meine Definition stecken, denn dann mache ich mir ein Bild von Gott, das möglicherweise mit der Realität Gottes nichts zu tun hat. Dies kann ich nur durch Erfahrungen mit Gott versuchen zu erforschen. So wie ich auch einen Menschen über seinen Namen zwar identifizieren kann, aber aus dem Namen Friedrich Müller weder darauf schließen kann, dass dieser Mensch ein friedvoller Mensch ist, noch dass er Getreide zu Mehl mahlt.

Wenn man in der Mathematik eine Definition macht, dann ist der nächste Schritt zu zeigen, ob es überhaupt etwas gibt, was dieser Definition entspricht. Die Frage, ob ein «Gott» ist, ist durchaus legitim, denn es kann ja durchaus sein, dass ich mit meiner Definition schon Dinge behaupte, die mit dem lebendigen Gott gar nichts zu tun haben. In diesem Fall gibt es dann zwar einen lebendigen Gott, aber ich habe die falsche Definition und spreche über etwas, was gar nicht existiert. Da es viele und sich widersprechende Gottesbegriffe in den verschiedensten Religionen gibt, muss es wohl so sein, dass über Gott viel Unsinn erzählt wird.

Wir sind ja mit unserem Gottesbegriff gar nicht zimperlich, denn wir definieren Gott als ein Wesen, das unabhängig von uns existiert und Kräfte und Fähigkeiten besitzt, die weit über das hinausgehen, was der Menschheit zur Verfügung steht. Wir gehen im Allgemeinen sogar einen Schritt weiter und sagen, dass Gott allmächtig ist.

Wenn wir dieses über Gott sagen, dann folgt schon einmal der Monotheismus. Zwei Götter würden ja ihre Macht gegenseitig begrenzen. Der römische Götterhimmel hat sich so beholfen, dass er die realen Götter wie Minister ansah, die ein Ressort der göttlichen Allmacht verwalteten, Neptun etwa war für das Meer zuständig, Venus für die Liebe und Mars für den Krieg. Und Jupiter war sozusagen der Ministerpräsident, der Vorgesetzte dieser Götter. Es gab allerhand Querelen unter diesen Göttern, die ja, das war den meisten Menschen des späten Altertums klar, nur Fantasien von menschliche Wesen mit übernatürlichen Kräften waren.

Wenn wir von Gott als einem allmächtigen Wesen reden, dann folgt, dass die Römer Gott nie gekannt haben. Sie sprachen bestenfalls von Geistern, die für Phänomene verantwortlich waren, die den Zeitgenossen unbegreiflich vorkamen.

Reden wir vom Allmächtigen, dann reden wir von dem einen Allmächtigen, denn mehrere Allmächtige nebeneinander kann es nicht geben, wie wir bereits festgestellt haben.

Aber dann sind wir mit unserem Nachdenken auch schnell am Ende.

Was ist das eigentlich für ein Gott? Ist dieser Gott dann zwangsläufig der Schöpfer?

Ist es ein liebender Gott? Interessiert ihn unsere Welt eigentlich? Was gilt sein Wort? Gibt es so etwas überhaupt? Können Menschen Gottes Wort überhaupt hören? Ist dieses Wort verlässlich oder redet dieser Gott heute so und morgen so?

Wir merken, dass wir mit eigenem Nachdenken nicht sehr weit kommen. Dieser Gott muss sich uns offenbaren. Unserem Verstand entzieht er sich, das ist uns einfach zu hoch. Wir haben auch gar keine Machtmittel gegen diesen Gott. Jesus beschreibt es im Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen ( Matthäus 25,1-13 * ) sehr eindringlich: Ist die Tür zu, so ist sie zu.



Nachdenken über Gott ist zunächst ein Widerspruch in sich selbst. Wenn wir unterstellen, dass der allmächtige Gott die Grenzen unseres Verstandes und unserer Vorstellungskraft sprengt, dann können wir uns nicht gedanklich über ihn stellen. Alles, wenn ich über etwas nachdenke, dann stelle ich mich mit meinen gedanklichen Fähigkeiten über dieses „Etwas” und mache es zum Objekt meines Nachdenkens. Daran ist schon die naive Mengenlehre gescheitert, weil sie glaubte, alles wären Mengen, die man den Algorithmen der Mengenlehre unterwerfen könnte. Dies führte zu den klassischen Widersprüchen der Mengenlehre. Die axiomatische Mengenlehre erkennt an, dass es Klassen gibt, die keine Mengen sind, und damit zwar im Kalkül der Mengenlehre definiert werden können, aber nicht selbst Gegenstand mengentheoretischer Operationen sein können. Was uns bleibt, ist ein Nachdenken unter Gott. Insofern hat Nachdenken schon seine Berechtigung, auch und gerade im Blick auf Gott. Aber man muss die Bedingungen sorgfältig beachten, denen dieses Nachdenken unterworfen ist, weil es weit über unseren Erfahrungshorizont hinausgeht.

Damit ist ein ganzer Zweig der Theologie schon einmal als großer Unfug oder Widerspruch in sich selbst entlarvt. Wenn ich die Selbstoffenbarungen Gottes an meinem persönlichen Erfahrungshorizont überprüfen oder auch an der Wissenschaft als dem Erfahrungshorizont der Menschheit insgesamt, dann habe ich Gott schon einmal Grenzen gesetzt. Mehr als das, was wir heute wissen und verstehen, kann Gott dann nicht sein. Ist er mehr, fällt er sofort durch unser Sieb und wird als unglaubhaft aussortiert. Wer das tut, muss einfach wissen, was er damit tut und sich über das Ergebnis nicht wundern. Wenn ich nur Menschen bis zu einer Größe von 1,80 cm zulasse, dann kann ich Häuser mit entsprechenden Türhöhen bauen und lasse die nicht hinein, die zu groß sind, weil es ja keine Menschen sind. Dies wird in der historisch-kritischen Theologie weithin gemacht. Man kann es bei Küng in seinem Buch sehr schön nachlesen, welche Verrenkungen dann ein solcher Mensch dann machen muss, wenn er plötzlich doch von Auferweckung Jesu und Leben nach dem Tode reden möchte. (Hans Küng, Jesus, Piper Verlag GmbH, München, 2012 Seite 235ff) Die historische Betrachtung des Bibeltextes ist berechtigt und notwendig, dies steht außer Frage. Und sie offenbart auch viele wichtige Zusammenhänge. Aber wenn der Bibeltext nicht mehr zu mir reden darf, sondern ich zum Richter über das Wort werde, muss ich mich nicht wundern, dass das Wort so kümmerlich wird, wie ich nun einmal bin. Theologie, die den Namen verdient, kann nur betrieben werden, wenn sie sich bewusst ist, dass sie das unaussprechliche versucht, mit menschlichen Worten zu umschreiben.

Wenn man dies beachtet, dann ist Nachdenken hilfreich, weil es uns uns vor groben gedanklichen Fehlern bewahrt. Wenn etwa ein Römer Neptun für allmächtig hielte, dann muss er entweder sagen, dass Neptun der einzige Gott ist, oder er hat nicht verstanden, was Allmacht bedeutet.

Aber es reicht eben nicht aus. So wie ich einen Menschen nicht allein durch Nachdenken erfassen kann, so ist es auch mit Gott. Wenn ich meinen Nachbarn kennenlernen will, dann muss ich zu ihm gehen, mit ihm reden und vor allen Dingen ihm zuhören. Mit Gott ist das genauso. Ein Wesen, das irgendwo über den Wolken thront, dem ich aber völlig egal bin und der sich auch nicht für mich interessiert, ist völlig irrelevant. Wenn im Kern unserer Galaxis ein Stern in das schwarze Loch, das vermutlich das Zentrum unserer Milchstraße ausmacht, hineinfällt und auf Nimmerwiedersehen verschwindet, dann ist das für mich völlig irrelevant. Wenn aber ein Asteroid auf die Erde zurast und durch den Mond so abgelenkt wird, das er die Erde nicht trifft, so berührt mich das existenziell.

Nun hat sich Gott in seinem Wort, der Bibel, offenbart. Er hat offenbart, dass Er die Welt durch sein Allmachtswort geschaffen hat. Der Schreiber des Hebräerbriefes beschreibt es so:(Vers 5 zitiert Psalmen 2,7 *  und 2.Samuel 7,14 * ) Durch den Sohn hat Gott die Weltzeiten erschaffen. Dieser Sohn ist die Ausstrahlung des Wesens Gottes. Er, der Sohn trägt durch das Wort seiner Kraft alle Dinge. Und dieser allmächtige Gott hat immer wieder zu den Menschen geredet und zwar durch die Propheten. Damit gibt die Bibel uns ein sehr klare und unmissverständliche Kenntnis von Gott. Wir haben keine Ausreden mehr. Einige Dinge, die wir gerne dem Urknall und der Evolution zuschreiben würden, reklamiert Gott ganz klar für sich. Sie sind Ausdruck seiner Allmacht.

Paulus bringt es auf den Punkt: Ein sehr aktuelles Wort, das, was uns die Wissenschaft heute als Kosmologie vorlegt, was die Biologie mit ihren aberwitzigen Ideen von der Evolution sagt, ist Verfinsterung des Herzen. So halten wir also fest: Gott hat sich in seinem Wort sehr klar offenbart. Gott hat zu allen Zeiten zu den Menschen geredet.



Aussagen der Bibel über Gott und das Verhältnis zwischen Gott dem Vater und Gott dem Sohn



Im folgenden soll nun an einigen Bibelstellen gezeigt werden, wie deutlich sich das Verhältnis Jesu zu seinen Jüngern durch die Auferstehung änderte. Dies wird uns einige Hinweise geben auf die Unterschiede zwischen der Welt Gottes und der Welt des Menschen. Es wird auch deutlich machen, dass wir von der irdischen Wirksamkeit Jesu reden, wenn wir von Jesus als dem „wahren Menschen” reden. Dagegen ist die Aussage „wahrer Gott” eine Aussage über Jesus, die für Jesus zu allen Zeiten gilt, beginnend mit der Schöpfung und vollendet in der Herrlichkeit, die uns für das Ende der Zeiten ( Offenbarung 21-22 * ) verheißen wird. Und dies schließt die Zeit Jesu auf der Erde mit ein. Wenn Jesus dem Jünger, der ihn mit dem Schwert vor der Gefangennahme durch die Hohenpriester verteidigen will, sagt: „ Oder meinst du, ich könnte nicht meinen Vater bitten, und er würde mir noch jetzt mehr als zwölf Legionen Engel schicken? (Matthäus 26,53 * ) “, dann drückt er damit seine Einheit mit Gott aus. Es ist deshalb wohl naheliegend, das „wahrer Gott” auch für die Zeit Jesu auf Erden vor der Kreuzigung zu unterstellen. Damit wird auch die gewaltige Demut Jesu deutlich, der sich auch durch Spott nicht hat provozieren lassen, seine Göttlichkeit zur eigenen Ehre oder auch nur zur Selbstverteidigung zu nutzen. Dies erscheint uns nur deshalb unglaubwürdig, weil wir als Menschen gar nicht die Kraft hätten, so demütig und treu unserem Ziel zu handeln. Dies unterstreicht daher nur noch stärker die Göttlichkeit Jesu als Teil des dreieinen Gottes. Er war eins mit dem Vater.

Diese Einheit mit Gott dem Vater ist nur einmal unterbrochen worden: Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani! das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Matthäus 27,46 * ) Dort zitiert Jesus Psalm 22: Dem Vorsänger. Auf «Hindin der Morgenröte». Ein Psalm Davids. (H22-2) Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Du bist weit entfernt davon, mir zu helfen, zu hören auf die Worte meiner Klage! (Psalmen 22,1 * ) Obwohl es ein Zitat ist, können wir davon ausgehen, dass sein menschliches Empfinden auch genau diesem Text entsprach. Wenn es denn so war, dass Jesus mit seinem Tod die Sünden der Welt auf sich nahm, so konnte der Vater in diesem Moment nicht bei ihm sein, denn Jesu hatte sich für für alle Menschen geopfert: Johannes 1,29 * , Galater 1,4 * , Hebräer 9,26 *  und 1.Johannes 1,2 *  Jesaja hat es so ausgedrückt: aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn. (Jesaja 53,5-6 * ) Er nimmt damit Bezug aud die Opferpraxis des Alten Bundes, die Mose im Gesetz so festgelegt hatte: Und wenn er die Sühne für das Heiligtum und die Stiftshütte und den Altar erwirkt hat, so soll er den lebendigen Bock herzu bringen, und Aaron soll seine beiden Hände auf dieses lebendigen Bockes Kopf stützen und auf ihn alle Missetaten der Kinder Israel und alle ihre Übertretungen samt ihren Sünden bekennen, und soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereitsteht, in die Wüste jagen lassen; daß also der Bock alle ihre Missetaten auf sich in eine Wildnis trage; und er soll ihn in der Wüste loslassen. (3.Mose 16,20-22 * ) Jesus hat dieses Opfer stellvertretend für uns auf sich genommen und ist in die Wüste des Todes gegangen. Der Schreiber des Hebräerbriefes bringt es auf den Punkt: Denn unmöglich kann Blut von Ochsen und Böcken Sünden wegnehmen! (Hebräer 10,4 * ) Erst das Opfer Jesu Christi hat unsere Sünden wirklich beseitigt: denn mit einem einzigen Opfer hat er die, welche geheiligt werden, für immer vollendet. (Hebräer 10,14 * ) Aber er ist nicht in dieser Gottesferne geblieben, denn er stirbt mit den Worten: Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein! (Lukas 23,43 * ) Auch dieses ist ein Psalm: (H31-6) In deine Hand befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott! (Psalmen 31,5 * ) Petrus hat dieses Wort gar nicht mehr gehört, bei ihm kam es wohl eher wie ein Schrei an, den Markus beschreibt es als Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und verschied. (Markus 15,37 * )(Ebenso Matthäus  * ) Aber Maria, Jesu Mutter, die unter dem Kreuz stand, wird es verstanden und Lukas so berichtet haben.

Allerdings wollen wir uns im Folgenden mit Texten beschäftigen, die eher am Rande des Passions- und Ostergeschehens stehen.

 


Der erste Text bezieht sich auf den Abend vor der Kreuzigung. Jesus hatte seinen Jüngern die Füße gewaschen, den Verräter entlarvt und in die Nacht geschickt und das Abendmahl mit den verbliebenen elf Jüngern beendet. Nun spricht er zu ihnen, aber vieles bleibt den Jüngern noch unverständlich. So stellen sie immer wieder Zwischenfragen, wie auch hier. Man merkt Jesus die Enttäuschung an, wenn er seinen Jüngern sagt: Glaubet mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen! (Johannes 14,11  * ) Er versucht, sie durch das Gespräch zu überzeugen. Er tut nicht noch ein Wunder, sondern er redet mit ihnen. Und in dieser Rede Jesu wird auch deutlich, wie sehr Jesus den Glauben sucht. Er will seine Jünger überzeugen, nicht beeindrucken. Und er macht deutlich, dass er eigentlich mehr Verständnis von den Jüngern erwartet hätte: Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater? (Johannes 14,9   * )

Im Folgenden werden wir einige Kernaussagen Jesu aus diesem Text ansprechen.

 


Zunächst einmal setzt Jesus einen Pflock für den Umgang mit Religionen. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! (Johannes 14,6   * ) Da gibt es keine Ausrede, weder für Juden, noch für Mohammed, noch für irgend eine andere Religion. Der einzige Weg zu Gott ist über Jesus. Damit sind alle Philosophen in die Schranken gewiesen, die - wie etwa Hegel - meinen, den absoluten Geist durch Nachdenken zu erfassen. Sie kommen über die Summe menschlichen Geistes nicht hinaus. Wir haben es schon in der Einleitung deutlich gemacht, wie hoffnungslos dieses Unterfangen ist.

Jesus will nicht irgend eine neue Perspektive Gottes zeigen. Er ist der einzige Weg zu Gott. Dieses Wort steht im vollen Gegensatz zu dem, was die Jünger am nächsten Tag erleben werden. Dann wird Jesus am Kreuz hängen und sterben wie ein Verbrecher stirbt. Und seine Mörder werden über ihn spotten, weil Jesus sich auf Gott verließ, der ihm nun ganz offensichtlich nicht hilft: Da wurde die Schrift erfüllt, die da spricht: «Und er ist unter die Übeltäter gerechnet worden.» Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten die Köpfe und sprachen: Ha, der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, hilf dir selbst und steige vom Kreuz herab! Gleicherweise spotteten auch die Hohenpriester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: Andern hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Der Christus, der König Israels, steige nun vom Kreuze herab, auf daß wir sehen und glauben! Auch die, welche mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn. (Markus 15,28-32 * ) und Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns! (Lukas 23,39 * ) und Jesus aber schrie abermals mit lauter Stimme und gab den Geist auf. (Matthäus 27,50  * ) Diese Beispiele machen deutlich, wie stark der Glaube der Jünger in diesen Tagen gefordert war. Die gewaltigen Reden Jesu am Donnerstag Abend und der Tod als Allerverachtester am Kreuz unter dem Spott der religiösen Führer und auch der gemeinen Verbrecher, so wie es Jesaja vorhergesagt hat ( Jesaja 53 * ). Wie stark der Eindruck dieser Reden auf die Jünger war, merken wir auch daran, dass die frühen Schreiber der Passionsgeschichte, Matthäus, Markus und Lukas, darüber kaum berichtet haben, da die Jünger diese Reden Jesu noch gar nicht verarbeitet haben. Erst der alte Johannes hatte die genügende zeitliche Distanz zu Jesu Worten, das er sie wiedergeben mochte und konnte.

Jesus stellt die Jünger an diesem Abend noch vor viele andere Herausforderungen, auch diese: Hättet ihr mich erkannt, so würdet ihr auch meinen Vater kennen; und von nun an kennet ihr ihn und habt ihn gesehen. (Johannes 14,7   * ) Damit provoziert er eine Frage des Philippus.

 


Ganz offensichtlich versteht Philippus Jesus nicht. Jesus redet vom Vater und davon, dass man den Vater durch Jesus kennenlernen kann. Warum redet Jesus solche schwierigen Dinge? Warum zeigt er uns nicht einfach den Vater? Jesus ist über diese Frage erschüttert, menschlich enttäuscht. Und er sagt es auch ganz deutlich: „So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht?“ Aber er beantwortet die Frage trotzdem. Und diese Antwort ist von besonderer Bedeutung: Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater? (Johannes 14,9   * ) Seine Antwort lautet: „... wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen!“ Dies ist ein ganz großes Wort, noch gewaltiger als das Wort ... niemand kommt zum Vater, denn durch mich! Kann Jesus so sprechen, darf er überhaupt so sprechen? Wir werden darüber nachdenken müssen.

 


Übertreiben hier die Jünger mit ihrem Bericht nicht zu offensichtlich. Oder hatte Jesus geklopft und einer hat ihm die Tür aufgetan? Der Text eröffnet uns diese Ausrede nicht. Jesus kam und trat mitten unter sie, obwohl die Türen verschlossen waren. Hier setzt unsere Vorstellungskraft aus. Ein geschlossener Raum trennt die Welt in innen und außen. Wer von außen nach innen will, muss durch die Tür gehen oder sich einen anderen Weg durch die Begrenzungen des Raumes bahnen, durch das Fenster oder durch das Dach. Was ist hier also geschehen. Wir werden im Folgenden sehen, dass wir hier einen guten Einblick haben in die Göttlichkeit des Auferstandenen.

 


Der Text Johannes 20,24-28  *  unterstreicht noch einmal die Tatsache, dass der Apostel Johannes uns hier klar sagen will, dass Jesus zu ihnen kam, obwohl die Türen verschlossen waren. Wenn ein Berichterstatter zweimal den Gegensatz „Die Türen sind verschlossen” und „Jesus erscheint” so deutlich in seinem Bericht ausführt, dann ist er wirklich davon überzeugt, dass Jesus in den verschlossenen Raum gekommen ist, ohne dass ihm jemand die Türen geöffnet hat. Und der Unglaube des Thomas hilft uns, weil durch die Nägelmale und die Wunde in der Seite ganz klar wird, dass es Jesus ist. Dieser Text ist ebenfalls ein Eckpfeiler für unseren Glauben. Alle Theorien, dass vielleicht statt Jesu ein Doppelgänger am Kreuz gestorben ist oder ein Trittbrettfahrer nach dem Tode Jesu nun an Jesu Statt auftritt und versucht, den Eindruck einer Auferstehung zu erzeugen, alle diese Theorien wischt dieser Absatz weg. Hier wird ganz klar: Er ist wahrhaftig auferstanden.

Hat Johannes diese Geschichte vielleicht erfunden, um genau diesen Eindruck zu vermitteln. Oder haben wir es hier mit einer historischen Tatsache zu tun? Viele Schlaumeier unter den Theologen, nicht erst in unserer Zeit, retten sich in die Formulierung, Johannes wollte mit solchen Geschichten seine Theologie vermitteln, also sozusagen ein Lügen auf höherem Niveau.

Wir haben es oben schon ausgeführt und wiederholen es trotzdem, diese Theologen können oder wollen sich nicht vorstellen, dass es jenseits ihres eigenen Verstandes noch irgend etwas gibt. Dabei ist der Glaube an die eigene Beschränktheit nun wirklich nicht schwer, weil sie uns täglich vor Augen steht. Täglich merken wir, dass wir in unserem Wahrnehmen, in unserem Handlungsvermögen sehr beschränkt sind. Unser Wissen über den Tod ist nun wirklich sehr beschränkt. Wir wissen, dass der Leib nach dem Tod verwest. Das ist alles. Was mit der Information in unserem Kopf geschieht, wissen wir nicht. Die Behauptung, dass das noch irgendwie weiterlebt, vielleicht bei Gott, dem Ausgangspunkt aller Information, ist eine genau so kühne Behauptung wie die, dass diese Information einfach weg ist, soweit sie nicht in irgend welchen Publikationen niedergelegt ist. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, wir wissen es nicht. Hier ist Glaube gefragt, so oder so.

 


Bereits in den vorangehenden Texten wurde es deutlich, dass Jesus den Glauben sucht. Die Werke, die er getan hat, dienten nur dazu, diesen Glauben zu wecken. Sie waren nicht Selbstzweck. Lukas berichtet, wie Jesus das am Beispiel der Propheten Elia und Elisa erklärt: In Wahrheit aber sage ich euch: Es waren viele Witwen in den Tagen Elias in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate lang verschlossen war, da eine große Hungersnot entstand im ganzen Land; und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt, sondern nur zu einer Witwe nach Sarepta in Zidonien. Und viele Aussätzige waren in Israel zur Zeit des Propheten Elisa; aber keiner von ihnen wurde gereinigt, sondern nur Naeman, der Syrer. (Lukas 4,25-27 * ) Gott gibt zu allen Zeiten Beispiele seiner Macht. Aber er handelt zu seiner Zeit und nicht dann, wenn wir es für richtig halten. Und er erwartet auch manchmal, dass wir unser Kreuz auf uns nehmen und Leiden ertragen, nicht so gewaltig, wie Jesus uns das vorgelebt hat durch sein Leiden und Sterben am Kreuz, aber er erwartet auch unsere Geduld. Er handelt wo und wann und wie er will. Das „Dein Wille geschehe” ist keine Floskel, sondern es ist die Realität, die Jesus uns vorgelebt hat und der wir jeden Tag nachzufolgen haben. Auch wenn es für unseren klammheimlichen oder manchmal auch offenen Unglauben hilfreich ist, dass Thomas hier so genau nachfragt, aber Jesus weist ihn zurecht: Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben. (Johannes 20,29   * )

In den Schlussversen dieses Kapitels macht Johannes deutlich, dass er keineswegs Geschichten erfunden hat. Aus der Fülle der Wunder, die die Jünger erlebt haben, hat er nur wenige herausgegriffen: Johannes 20,30-31  *  Er hat von Jesus gelernt und erwartet es jetzt von uns: Glaubet mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen! (Johannes 14,11  * ) Johannes hat den Wundern Jesu geglaubt und gibt diese Erfahrung weiter. Er wird es in vielen Predigten getan haben, so dass ihn am Ende seines Lebens die Gemeinde gebeten hat, das doch aufzuschreiben, was ihnen für ihren Glauben so hilfreich war.

Und wie recht sie hatten, das Zeugnis des Johannes wirkt bis auf den heutigen Tag. Es versperrt allen Religionsgründern und allen modernen Sadduzäern, die meinen, man müsse das alles nicht so ernst nehmen, die Tür. Wenn jemand meint, nach Jesus noch etwas anderes über Gott und den Glauben an Gott sagen zu müssen, dann muss er sich erst einmal fragen lassen, ob er auch Tote auferwecken kann, ob er irgendwelche Werke aufzuweisen hat, mit denen Gott ihn bestätigt. Das klare Zeugnis des Johannes ist, dass Jesus diese Bestätigung hat.

 


Markus 16,9-14  *  stellt uns vor eine weitere Herausforderung. Jesus erscheint in einer anderen Gestalt. Wird jetzt nicht die Auferstehungsgeschichte völlig undurchsichtig? Haben die modernen Sadduzäer, die Küngs und wie sie alle heißen, nicht recht, dass diese Bemerkungen irgendwie zu weit gehen, dass man hier den Überschwang der Jünger bremsen muss? Wir werden darüber nachzudenken haben, was dieses Wort bedeutet. Der leichteste Weg ist, den apostolischen Text zu kippen: „Lieber Petrus, was ich nicht verstehe, kann nicht wahr sein. Es tut mir leid, aber das nehmen wir dir nicht ab ...” Mehrfach haben wir bereits festgestellt, dass wir einfach zu beschränkt sind, die Größe Gottes zu erfassen. Im folgenden werden wir einige Argumente bringen, die dies Wort: Darnach offenbarte er sich zweien von ihnen auf dem Wege in einer andern Gestalt, da sie sich aufs Land begaben. (Markus 16,12   * ) durchaus realistisch erscheinen lassen. Zumindest muss man mit heutigem Wissen sagen, dass man das nicht ausschließen kann.

 


Interessant ist, dass schon zur Zeit der Evangelisten Rücksicht auf die Glaubensfähigkeit der Zuhörer genommen wurde. Was Markus, der es, wie Papias berichtet, von Petrus so erfahren hat, sehr klar und unzweideutig formuliert: Darnach offenbarte er sich zweien von ihnen auf dem Wege in einer andern Gestalt, da sie sich aufs Land begaben. (Markus 16,12   * ) schreibt Lukas für seinen griechischen Adressaten Theophilus vorsichtiger: Ihre Augen aber wurden gehalten, daß sie ihn nicht erkannten. (Lukas 24,16  * ) Besteht hier ein Widerspruch in der Heiligen Schrift? Ich denke aber, dass wir hier bemerken, dass auch die Evangelisten nicht frei von dem inneren Zensor waren, die Erlebnisse, die die Apostel mit Jesus hatten, so darzustellen, dass sie glaubwürdig erschienen. Die Wirklichkeit dieser Jahre mit Jesus wird noch deutlich über das hinausgehen, was uns die Evangelisten mitteilen. Wir sehen es sehr deutlich am Johannesevangelium, wenn wir es mit Matthäus vergleichen. Und wir erleben es auch in unserem persönlichen Glaubensleben: Dinge, die uns am Anfang noch verschlossen und wie ein Buch mit sieben Siegeln erscheinen, werden uns im Laufe unseres Glaubenslebens klar. Hätte man uns am Anfang gleich damit konfrontiert, wären wir womöglich darunter zerbrochen, weil unsere Vorstellungskraft zu beschränkt ist. Diese Vorstellungskraft ein wenig zu erweitern, wird das Ziel des folgenden Absatzes sein.

In der Formulierung des Markus und des Lukas sehe ich keinen Widerspruch, sondern nur die größere Zurückhaltung des Lukas im Blick auf die Glaubensfähigkeit seines Adressaten. In der Zusammenschau lese ich die Texte gemeinsam: Darnach offenbarte er sich zweien von ihnen auf dem Wege in einer andern Gestalt, da sie sich aufs Land begaben. (Markus 16,12  * ) und Ihre Augen aber wurden gehalten, daß sie ihn nicht erkannten. (Lukas 24,16  * ) Beides geschah und führte zu dem bekannten Resultat, dass die Emmausjünger Jesus erst am Brechen des Brot erkennen. Ihre Augen wurden geöffnet, Jesus trotz seiner anderen Gestalt zu erkennen: Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn; und er verschwand vor ihnen. (Lukas 24,31 * ) Hier ist es Lukas, der eine sonderbare Formulierung wählt: „... und er verschwand vor ihnen.“ Warum sagt Lukas nicht einfach, dass Jesus wegging, dass Jesus weiterzog. Stattdessen sagt er, dass Jesus verschwand. Auch hier wird deutlich, dass das Auftreten Jesu nach der Auferstehung von einer anderen Qualität ist als sein Weg mit seinen Jüngern vor seiner Kreuzigung.

 


Hier stellen wir noch einmal die Kernaussagen zusammen, die wir im Folgenden näher anschauen wollen.

 







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In der Bibel stehen großartige Dinge, da wird von Totenauferstehung, von Krankenheilung, von Prophetien gesprochen. Jesus war mitten unter den Jüngern und konnte ihnen mit göttlicher Autorität alle Fragen beantworten. Und heute erlebe ich eine Kirche, die ein gewaltiger Apparat ist, viele Traditionen hat und sich auf Dinge beruft, die 2000 Jahre zurückliegen. Gibt es heute noch Erfahrungen mit Gott, kann ich Erfahrungen mit Gott machen?

Vortrag über Gott, der außerhalb der Zeit steht
Die moderne Vorstellung über die Relativität der Zeit zeigen, dass unsere Glaubensväter mit der im Glauben getroffenen Aussage, dass Gott über der Zeit steht, physikalisch plausibel argumentiert haben.
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Nr.BibelstelleBibeltext
13.Mose 16,20-22
1
Und wenn er die Sühne für das Heiligtum und die Stiftshütte und den Altar erwirkt hat, so soll er den lebendigen Bock herzu bringen, und Aaron soll seine beiden Hände auf dieses lebendigen Bockes Kopf...
22.Samuel 7,14
1
Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Wenn er eine Missetat begeht, will ich ihn mit Menschenruten züchtigen und mit Schlägen der Menschenkinder strafen.
3Psalmen 2,7
1
Ich will erzählen vom Ratschluß des HERRN; er hat zu mir gesagt: «Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt
4Psalmen 22,1
1
Dem Vorsänger. Auf «Hindin der Morgenröte». Ein Psalm Davids. (H22-2) Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Du bist weit entfernt davon, mir zu helfen, zu hören auf die Worte meiner Klage!
5Psalmen 31,5
1
(H31-6) In deine Hand befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott!
6Jesaja 53
1
Wer hat dem geglaubt, was uns verkündigt ward, und der Arm des HERRN, wem ward er geoffenbart? Er wuchs auf vor ihm wie ein Schoß, wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine...
7Jesaja 53,5-6
1
aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre...
8Matthäus 25,1-13
1
Dann wird das Himmelreich zehn Jungfrauen gleich sein, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen aber waren töricht und fünf klug. Die törichten nahmen zwar ihre Lampen, aber...
9Matthäus 26,53
1
Oder meinst du, ich könnte nicht meinen Vater bitten, und er würde mir noch jetzt mehr als zwölf Legionen Engel schicken?
10Matthäus 27,46
1
Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani! das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
11Matthäus 27,50
1   2
Jesus aber schrie abermals mit lauter Stimme und gab den Geist auf.
12Markus 15,28-32
1
Da wurde die Schrift erfüllt, die da spricht: «Und er ist unter die Übeltäter gerechnet worden.» Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten die Köpfe und sprachen: Ha, der du den Tempel zerstörst...
13Markus 15,37
1
Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und verschied.
14Markus 16,9-14
1   2   3   4
Als er aber früh am ersten Tage der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von welcher er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Diese ging hin und verkündigte es denen, die mit ihm...
15Lukas 4,25-27
1
In Wahrheit aber sage ich euch: Es waren viele Witwen in den Tagen Elias in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate lang verschlossen war, da eine große Hungersnot entstand im ganzen Land; und...
16Lukas 23,39
1
Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns!
17Lukas 23,43
1
Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein!
18Lukas 24,13-18
1   2
Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tage nach einem Flecken, der von Jerusalem sechzig Stadien entfernt war, namens Emmaus. Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschehnissen. Und es...
19Lukas 24,31
1
Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn; und er verschwand vor ihnen.
20Johannes 1,29
1
Am folgenden Tage sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt hinwegnimmt!
21Johannes 14,5-11
1   2   3   4   5   6
Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg wissen? Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch...
22Johannes 20,19-31
1   2   3
Als es nun an jenem ersten Wochentag Abend geworden war und die Türen verschlossen waren an dem Ort, wo sich die Jünger versammelt hatten, aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie...
24Galater 1,4
1
der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, damit er uns herausrette aus dem gegenwärtigen argen Weltlauf, nach dem Willen Gottes und unsres Vaters,
26Hebräer 9,26
1
Nun aber ist er einmal gegen das Ende der Weltzeiten hin erschienen zur Aufhebung der Sünde durch das Opfer seiner selbst;
27Hebräer 10,4
1
Denn unmöglich kann Blut von Ochsen und Böcken Sünden wegnehmen!
28Hebräer 10,14
1
denn mit einem einzigen Opfer hat er die, welche geheiligt werden, für immer vollendet.
291.Johannes 1,2
1
und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, welches bei dem Vater war und uns erschienen ist;
30Offenbarung 21-22
1
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel...




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