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Groß ist unser Gott

Vortrag über den Gott, der in einem Licht wohnt, da niemand wohnen kann, das unseren Erfahrungshorizont weit übersteigt

(5) Indem wir Gott als höherdimensional verstehen, werden viele Dinge erklärbar, die im dreidimensionalen Weltbild nur schwer zu beschreiben sind

 


Zusammenfassung

Diese Ausarbeitung geht auf einen Vortrag zurück, den ich an verschiedenen Stellen gehalten habe. Es ist eine erweiterte Fassung, die sich an Menschen richtet, die eine Bereitschaft zu mathematischem Denken haben, ohne sich dabei in der mathematischen Formelwelt auszukennen.

In einem Fazit werden die Beobachtungen noch einmal zusammengefasst und auf ihre Bedeutung für das verständnis der Trinität Gottes untersucht. Dabei muss aber immer bedacht werden, dass alle unsere menschlichen Überlegungen Hilfsmittel sind, das Unbeschreibbare zu beschreiben. Gott ist immer noch größer als unsere Vorstellungswelt.

Schlagwörter: Beschränktheit des Menschen - Dimension - Gott - Herr - Jesus Christus - Vater - Vortrag

Bereich Anregungen

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Inhaltsverzeichnis

Nachdenken über(?) Gott

Aussagen der Bibel über Gott und das Verhältnis zwischen Gott dem Vater und Gott dem Sohn

Die beschränkte Welt von Teichrosenblättern

Eine kleine Hinführung zu den Effekten, die wir sehen, wenn Räume unterschiedlicher Dimension aufeinandertreffen

Der Durchgang eines vierdimensionalen Objektes durch eine dreidimensionale Welt kann mathematisch berechnet werden

Fazit



Fazit

Zunächst einmal ist unmittelbar klar, dass ich durch Nachdenken allein Gott nicht erkennen kann. Die Überlegungen, die wir mit unserem beschränkten Verstand anstellen können bleiben immer nur nebulös. Nur durch eine Selbstoffenbarung Gottes können wir unsere schemenhafte Vorstellung in klare Aussagen über Gott verwandeln, so wie wir auch Menschen nur dadurch kennenlernen, dass wir mit ihnen reden, ihre Aussagen auf uns wirken lassen.

Dieses Fragen nach Gott haben wir unter die These: „Groß ist unser Gott” gestellt. Damit haben wir bereits eine Vielzahl von Aussagen der Bibel, die diesen Ansatz unterstützen. Denn viele Aussagen der Bibel preisen die Größe Gottes. Dazu wurde eine Auswertung der Konkordanz erstellt, die alle Bibelverse, in denen Wörter zum Wortstamm „Gott” und zum Wortstamm „groß” gemeinsam vorkommen, aufgeführt werden. Viele Stellen beschäftigen sich damit, dass Gott groß ist, ohne einen Bezug anzugeben. Andere vergleichen Gott mit anderen Göttern oder mit Menschen. Andere preisen Gottes große Liebe, große Barmherzigkeit, große Gnade und Treue, große Kraft seines Herzens, seinen großen Namen, seine große Macht, seine großen Taten und Wunder, und an einigen Stellen wird die Größe Gottes auch in Verbindung mit dem Wort „schrecklich“ gesehen. Diesen Aussagen der Bibel ist nichts hinzuzufügen.

Es waren andere Bibelstellen, die gelegentlich abgetan werden oder als nicht so wichtig empfunden werden. Diese Bibelstellen sind für die Schlauen unter unseren Theologen, die den Geist Gottes mit ihrem eigenen Verstand begrenzen wollen, sogar Anlass, das apostolische Wort in Frage zu stellen. Sie unterstellen, dass die Apostel an einigen Stellen zur Ehre des Herrn, vorsichtig ausgedrückt, übertrieben haben. Sie argumentieren dann gnädig mit einem orientalischen Wahrheitsbegriff in der Bibel, meinen aber in Wirklichkeit, dass nach westlichen Vorstellungen die Apostel an vielen Stellen gelogen haben. Unser Ziel war es, für einige dieser Stellen deutlich zu machen, dass die Bibel auch an diesen Stellen verlässliches Wort Gottes ist.

Die Bibelstellen, von denen wir hier sprechen, sind:

Es ist sehr schade, dass diese Stellen als nicht ernstgemeint abgetan werden, obwohl sie uns einen Einblick geben, dass die Größe Gottes mehr ist als eine Projektion des Menschen in eine höhere Größenordnung. Paulus schreibt von der Überkleidung: Er sieht also unseren Körper für die himmlische Wirklichkeit für nicht ausreichend an. Auch damit sagt er doch, dass die Wirklichkeit bei Gott eine substanziell andere ist als jetzt in unserer Zeit und in unserem Raum.

Deshalb haben wir die Frage gestellt, ob es angemessen ist, wenn wir Gott nur in unserer dreidimensionalen Welt denken.

Da wir keine Erfahrung mit einem höherdimensionalen Raum haben, sind wir zunächst einmal von einem zweidimensionalen Raum, der Wasseroberfläche eines Teiches, ausgegangen und haben uns vorgestellt, dass die Seerosenblätter dieses Teiches zweidimensionale Wesen wären, die nur entlang der Wasseroberfläche schauen können. Dabei haben wir interessante Analogien zu unseren Versuchen, Gott zu begreifen oder auch ihn abzulehnen gefunden. Wurzel und Stängel eines Seerosenblattes sind für die Seerosenblätter nicht sichtbar, weil sie außerhalb ihres Beobachtungshorizontes, der Wasseroberfläche, sind. Das Seerosenblatt kann nun daran glauben, dass es so etwas gibt, etwa weil es in sich eine Kraftquelle spürt, oder es kann Wurzel und Stängel als Märchen abtun, weil man es eben nicht sehen kann.

Die Figur des Gärtners liefert uns weitere Beobachtungen, die sich sehr gut auf das Verhältnis Gott-Mensch übertragen lassen. Während der Gärtner von oben auf das Seerosenblatt schauen kann und unter anderem auch die Stelle sieht, wo der Stängel im Seerosenblatt ankommt, sehen die Seerosenblätter immer nur den Rand voneinander. Übertragen wir dies auf Gott, der in einer höheren Dimension lebt, so kann er von uns dreidimensionalen Wesen nicht nur die äußere Schale, unsere Haut oder Kleidung sehen, sondern er sieht jeden Punkt unseres Inneren. Er sieht die Verkalkung meines Adersystems genauso, wie die bösen Gedanken, die sich in meinem Gehirn breitmachen. In unserem Teich mit den Seerosenblättern ist es der Gärtner, der jede Beschädigung des Seerosenblattes sieht, auch dann, wenn der äußere Rand noch völlig in Takt ist. Dies ist im Fall der Seerosen völlig einleuchtend und im höherdimensionalen Fall leicht mathematisch nachzurechnen.

In einem weiteren Schritt haben wir nun versucht, Begegnungen, d.h. Durchdringungen höherdimensionaler Objekte in niederdimensionalen Welten darzustellen. Dabei sind mehrere Beobachtungen von Interesse. Eine solche Durchdringung kann völlig in einem geschlossenen Raum stattfinden. Das höherdimensionale Objekt kann zu jedem Zeitpunkt eine andere Gestalt haben, muss es aber nicht. Etwa wenn die durchdringende Kugel stillsteht oder wenn wir uns statt der Kugel eine Säule vorstellen, die die Wasseroberfläche durchdringt, dann würden wir in beiden Fällen einen Kreis mit konstantem Radius erhalten.

Mit diesen Beobachtungen können wir nun eine Vorstellung entwickeln, wie uns die Trinität Gottes, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, ein wenig näher bringt.

Gehen wir einmal davon aus, dass Gott in einem unbegrenzten Raum lebt: Der Psalmist, der hier sein Herz vor Gott ausschüttet, hat vor Augen, dass Gott zeitlich unbegrenzt ist. Hebräer 1,12 *  zitiert diesen Psalmen. Der Engel, der Maria die Geburt des Erlösers ankündigt, verkündet ein Reich des Messias, das in Zeit und Raum kein Ende haben wird: Dieser Text beschreibt ein in Zeit und Raum unbegrenztes Reich. Es gibt also keinen Grund anzunehmen, dass dieses Reich weiterhin in unsere drei Dimensionen eingeschlossen ist. Ohne dass ich dies jetzt als biblische Beweisführung ansehe, schließe ich doch aus diesen und anderen Texten, dass Gott in jeder Beziehung unbegrenzt ist. Dies bedeutet aber für mich auch, dass er in einem Raum ist, der auch in seinen Dimensionen unbegrenzt ist, der also weit über unsere drei Dimensionen hinausgeht, von einer unendlichen Dimensionalität ist. Ohne dass ich Sie mit Formeln langweilen will, ein solcher Raum ist mathematisch vorstellbar und beschreibbar. Den dreidimensionalen Raum beschreiben wir mit seinen drei Koordinaten: (x,y,z), d.h. als Vektor aus drei Zahlen, der Länge, der Breit und der Höhe des Punktes aus der Sicht eines vorgegebenen Koordinatensystems. Einen unendlich-dimensionalen Raum können wir beschreiben, indem wir den Vektor in eine unendliche Folge von Zahlen verwandeln: (x1,x2,x3,...) Dabei stehen die Punkte für eine unbegrenzte Fortsetzung der Liste der Koordinaten. Die Mathematiker unter Ihnen werden vielleicht einwenden, dass ich damit ja nur von einem abzählbar unendlichen Dimensionalität ausgehe. Ich bilde mir nicht ein, mit diesen Überlegungen Gott beschreiben zu können oder ihn gar mit meinem beschränkten Verstand eingrenzen zu können. Ich versuche hier nur, einen Glanz seiner Größe zu erhaschen und es in Bildern zu tun, die uns die Mathematik zur Verfügung stellt.

Wenn wir eine solche Annahme für Gott treffen, so ist aus den vorangehenden Überlegungen klar, dass dieser Gott nicht in unsere Welt passt. Er ist zu groß für diese Welt. Wir schauen auf Gott, wie das Seerosenblatt auf den Gärtner schaut: Wir können nur dann etwas von Gott bemerken, wenn er, um im Bild zu bleiben, seinen Finger in das Wasser hält. Damit können wir einen Gedanken vor den Schöpfungsbericht stellen. Gott hat aus seiner Welt drei Dimensionen ausgewählt und für die Schöpfung zur Verfügung gestellt. Er hat sie nach Raum und Zeit begrenzt, ihr vielleicht nach Länge und Breite und Höhe 50 Milliarden Lichtjahre gegeben und ihr eine Zeit zugeteilt. An dieser Stelle ist es unmaßgeblich, ob das nun 6000 Jahre waren oder 20 Milliarden Jahre. Die Zeitbegriffe Gottes sind anders als unser Blick zur Uhr. Dies ist aber ein anderes Thema, das in einem anderen Vortrag behandelt werden muss.

Damit lag ein nach Raum und Zeit endlicher Rahmen vor, in dem die Schöpfung stattfinden konnte. Es war also geschehen, was der Schöpfungsbericht so beschreibt: Um es etwas salopp zu sagen, Gott hat auf seinen Schreibtisch ein Blatt Papier gelegt, in dem die Schöpfung stattfinden sollte und in dem für eine begrenzte Zeit ein Eigenleben möglich war. Dabei sprechen wir bewusst von einem Blatt Papier und nicht von einem Aquarium, weil unsere Welt eine geringere Dimensionalität hat als die Welt Gottes. Dort fand die Schöpfung von Himmel und Erde statt. Weil wir Größe in Metern messen, reden wir unsere Erde immer klein, ein Staubkorn im Weltall. Die Bibel sieht es nicht so, Himmel und Erde stehen sich hier diametral gegenüber. Angesichts der verzweifelten und vergeblichen Versuche, auf dem Planeten Mars oder irgend einem anderen Himmelskörper so etwas wie Leben zu finden, eine bemerkenswerte Tatsache.

Wir lesen aber in der Schöpfungsgeschichte weiter: Gott geht also doch in diese Welt hinein und schwebte über den Wassern. Wie soll das gehen, haben wir doch aus unseren Überlegungen heraus angenommen, dass Gott gar nicht in unsere Welt passt, die nur einem Stück Papier auf Gottes Schreibtisch vergleichbar ist. Dazu lesen wir im Brief an die Hebräer: Dieses betont auch Johannes im Prolog seines Evangeliums: Wir lesen an beiden Stellen, dass Jesus der Schöpfer war. Damit bauen wir keinen Gegensatz zu Gott dem Vater auf, denn es heisst ja sehr klar im Hebräerbrief: durch welchen er auch die Weltzeiten gemacht hat. Jesus war der vermittelnde, der das ausgeführt hat, was der Vater wollte. Dieses wird in der irdischen Lebenszeit von Jesus immer wieder hervorgehoben: Jesus handelt im Auftrag des Vaters: und . Der von Jesus geheilte Blindgeborene spricht es, als er zu seiner Heilung verhört wird, klar aus:

Fassen wir diese Beobachtungen zusammen, so wird alles ganz klar und einsichtig: Gott der Vater ist in diese Welt hineingegangen, um die Schöpfung durchzuführen. Da er zu groß ist, ist von ihm nur ein Teil in dieser Welt sichtbar geworden. Und dieser Teil ist Jesus Christus.

Eine solche Sicht passt völlig mit den Bibelversen zusammen, die wir im vorangehenden Abschnitt zitiert haben. Und sie macht deutlich, dass ein solcher Weg, wie ihn Gott mit Jesus Christus beschritten hat, notwendig war. Es passt insbesondere auch zu dem Wort, das Paulus seinem Schüler Timotheus ans Herz gelegt hat: ... bis zur Erscheinung unsres Herrn Jesus Christus, Damit lösen sich auch die Widersprüche auf, die sich dazu ergeben, dass Gott im Garten Eden umherspaziert und mit Adam spricht. Es war Jesus, der dort Adam ansprach:

Wir haben damit etwa die folgende Vorstellung entwickelt: Gott, der Vater, wohnt in einer Welt, die bereits in ihrer Dimensionalität zu groß ist, als dass sie in unsere dreidimensionale Welt hineinpasst. Er ist zu groß für unseren Kosmos. Wenn er sich uns nähert, in unsere Welt hineingeht, dann ist immer nur ein Teil von ihm zu sehen, und dieser Teil ist Jesus Christus, sowohl bei der Schöpfung als auch später. Jesus Christus ist also ein dreidimensionaler Ausschnitt Gottes, des Vaters.

Dabei müssen wir mit diesem Bild insoweit vorsichtig umgehen, weil Jesus Christus die Möglichkeit hatte, sich von dem Vater zu lösen:

Das erste Beispiel ist die Versuchungsgeschichte. Wir können sie in den Evangelien lesen: Matthäus 4,1-11 *  und Markus 1,12-13 *  und Lukas 4,1-13 *  Sie zeigt, dass zumindest der Satan der Ansicht war, er könne Jesus von diesem Weg des Gehorsams gegenüber Gott, dem Vater, abbringen. Und der Satan kannte sich ja im Himmel aus, wie das Buch Hiob deutlich macht:

Ein weiteres Beispiel ist die Gottverlassenheit, die Jesus bei der Kreuzigung empfindet: und Markus 15,34 * 

Beide Beispiele zeigen, dass wir uns das Verhältnis Jesu zum Vater nicht so mechanisch vorstellen dürfen, dass Jesus ohne eigenen Willen nur fremdgesteuert durch den Vater durch diese Welt gegangen ist. Er war nur deshalb vom Vater fremdgesteuert, weil er den Willen des Vaters gesucht hat. (Johannes 5,30 * , Lukas 22,42 *  ) An dieser Stelle zeigen sich die Grenzen des Bildes und auch unseres eigenen Nachdenkens über Gott. Denn was geschehen wäre, wenn Jesus dem Satan nachgegeben hätte oder das Kreuz verweigert hätte, darüber zu spekulieren steht uns nicht zu. Wir können nur in Dankbarkei annnehmen, dass die Dinge so sind wie sie sind.

Kommen wir noch einmal auf den Ausruf Jesu am Kreuz zurück: Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani! das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Matthäus 27,46 * ) Ob dies ein subjektives Empfinden des wahren Menschen Jesus war, der die gewaltigen Schmerzen eines Kreuzestodes aushalten musste, oder ob es eine wirkliche Gottverlassenheit Jesu, der in diesem Moment die Sünden der Welt trug, das können wir getrost das Geheimnis Gottes sein lassen. Ich kann mir diesen Moment nur so vorstellen, dass der Vater sich nur mit Mühe zurückhalten konnte, nicht die Legionen von Engel loszuschicken, von denen Jesus bei seiner Verhaftung spricht ( Matthäus 26,53 *  ). Und er tat es nicht, weil er ein hartherziger Vater war oder vielleicht bei sich dachte, in drei Tagen ist alles vorbei, sondern er tat es, weil er uns liebt, den Kaiphas, den Pilatus und mich und die Menschen unserer Generation und unsere Kinder: Wer die Liebe Gottes aus den Augen verliert, der muss den Eindruck haben, Gott sei ein grausamer Vater. Dies liegt aber nur daran, weil unsere menschliche Erfahrung mit Liebe so beschränkt ist. Eine Liebe, die so groß ist, dass sie den „eingeborenen Sohn” dahingibt, ist für uns nicht vorstellbar, weil wir nur beschränkt denken und empfinden können. Einen kleinen Glanz gibt uns die Geschichte, in der Abraham seinen Sohn Isaak bereit ist zu opfern ( 1.Mose 22 *  ). Der Brief an die Hebräer kommentiert dieses Ereignis:

Wir halten also fest, dass Gott in unserer dreidimensionalen Welt nur teilweise sichtbar werden kann und diese Sichtbarkeit geschieht in Jesus Christus, beginnend mit der Schöpfung und bis auf den heutigen Tag. Deshalb trifft es genau die Situation, wenn Jesus zu Philippus sagt: Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! (Johannes 14,5-11 * ) Denn mehr als Jesus können wir in unserer dreidimensionalen Welt von Gott nicht sehen. Als Jesus auf der Erde war, vor seiner Kreuzigung, war Jesus der Versuchung durch den Satan ausgesetzt. Wieder ist es der Hebräerbrief, der dies so formuliert:

Nach seiner Auferstehung war Jesus wieder beim Vater: Seine Erscheinungen waren also solche Durchdringungen unseres dreidimensionalen Raumes aus einer höherdimensionalen Welt. Deshalb ist es nicht besonders verwunderlich, dass Jesus sagt: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Das ist im Zusammenhang mit dem zweiten Wort zu sehen, in dem Jesus sagt: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ Alles was von Gott, dem Vater, in dieser Welt zu sehen ist, ist Jesus Christus. Der Versuch, an Jesus vorbei zu Gott zu kommen, ist ein Widerspruch in sich, es hieße, an Gott vorbei zu Gott zu kommen. Um es wieder im Bild der Seerosenblätter zu sagen: Der Gärtner nähert sich den Blättern mit seiner Hand, die er ins Wasser hält, und das Seerosenblatt sagt: „Ich brauche eine Sonderbehandlung. Diese Hand will ich nicht. Ich werde den Gärtner an anderer Stelle suchen.” Wie schade, denn der Gärtner ist da, wo das Seerosenblatt nie hinkommen wird, es sei denn, es begibt sich in die ausgestreckte Hand. Dies ist besonders bitter für unsere Freunde, die meinen, Mohammed sei ein Prophet, der einen anderen Weg gefunden habe. Es gibt keinen anderen Weg zu Gott als den Weg zu Gott, und dies ist Jesus Christus.

Die Vorstellung von dem in einen höherdimensionalen Raum gewechselten Jesus Christus macht es dann auch klar, dass dieser Jesus in einen geschlossenen Raum hineingehen kann, ohne durch Wände zu gehen und ihn auch wieder auf diese Weise verlassen kann. Die Gestalt kann wechseln, einfach, weil es verschiedene Abbilder des viel größeren und vielfältigen Vaters sind, dessen Sein und damit dessen Herrlichkeit unsere Vorstellungskraft weit überschreitet.



Soweit die Ausarbeitung dieses Vortrages.

Sie überschreitet die Möglichkeiten eines realen Vortrages bei weitem. Dieser Vortrag kann je nach Zuhörerschaft eher mit Schwerpunkt auf den Seerosenblättern und einer Kurzfassung des Fazits gehalten werden. Oder der zweidimensionale Raum wird nur abstrakt angesprochen und der vierdimensionale Raum und das Fazit werden ausführlich behandelt. Dies liegt daran, wieweit man den abstrakten Begriff der DIMENSION und seiner Bedeutung und Konsequenzen als bekannt voraussetzen kann.

Auf jeden Fall wird in beiden Varianten deutlich, dass die im ersten Teil auf Basis der Bibelstellen gestellten Fragen beantwortet werden können. Damit sind die Ziele erreicht, die am Anfang in Bild 12 gesteckt worden sind.




Bereich Anregungen

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Nr.BibelstelleBibeltext
41.Mose 22
1
Nach diesen Geschichten versuchte Gott den Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Siehe, hier bin ich. Und er sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und...
7Matthäus 4,1-11
1
Darauf ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er vom Teufel versucht würde. Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn hernach. Und der Versucher trat zu ihm und...
8Matthäus 26,53
1
Oder meinst du, ich könnte nicht meinen Vater bitten, und er würde mir noch jetzt mehr als zwölf Legionen Engel schicken?
9Matthäus 27,46
1
Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani! das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
10Markus 1,12-13
1
Und alsbald treibt ihn der Geist in die Wüste hinaus. Und er war in der Wüste vierzig Tage und wurde vom Satan versucht; und er war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm.
11Markus 15,34
1
Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eloi, Eloi, lama sabachthani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
15Lukas 4,1-13
1
Jesus aber, voll heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde vom Geist in die Wüste geführt und vierzig Tage vom Teufel versucht. Und er aß nichts in jenen Tagen; und als sie zu Ende waren, hungerte...
16Lukas 22,42
1
und sprach: Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!
21Johannes 5,30
1
Ich kann nichts von mir selbst tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
23Johannes 14,5-11
1
Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg wissen? Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch...
28Hebräer 1,12
1
und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie sollen verwandelt werden. Du aber bleibst, der du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.»




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