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Festtage

Ostergruß 2019

Den Frieden suchen und ihm nachjagen

 


Zusammenfassung

Anregungen, während der Passionszeit neu über den Glauben nachzudenken, weil der HERR wahrhaftig auferstanden ist und dies für mein Weltbild eine Revolution bedeutet.

Bereich Ausarbeitungen

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Diskussion einer Zusammenschau der Leidensgeschichte Jesu
Das Leiden des wahren Menschen und wahren Gottes

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Ostern
Texte zum Osterfest

Auferstehung erleben
Mein Fest der Auferstehung

Ostern
Gedanken zur Auferstehung Jesu
Die intellektuelle und glaubensmäßige Herausforderung durch die Auferstehung Jesu

Ostern
Texte zum Osterfest

Auferstehung erleben
Mein Fest der Auferstehung




Inhaltsverzeichnis

Karfreitag 2019

Ostern 2019

Jesus ist den Jüngern erschienen.

Jesus hat zu den Jüngern gesprochen.

Jesus hat mit den Jüngern gegessen.

Jesus setzt sich damit auseinander, dass man ihn für einen Geist hält.

Der HERR ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja, Halleluja

Weitere Ausarbeitungen zum Thema Passion und Auferstehung:

Eine Reihe von Bibelstellen zum Thema

Karfreitag 2019

So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die,
die in Christus Jesus sind

Traditionell begehen wir Karfreitag als stillen Tag der Trauer und Ostern als Fest der Freude. Warum sollten wir auch den Tod feiern, er ist ein Feind, der letzte Feind, der überwunden wird (1.Korinther 15,26 *).

Trotzdem empfinde ich immer mehr, dass insbsondere Karfreitag einen gewaltigen Sieg Jesu darstellt.

Denn wir erleben Jesus während seiner Lehrtätigkeit als den Sohn Gottes, der seinen Weg unbeirrt geht. Er redet frei heraus vor den Pharisäern und den Schriftgelehrten. Er verkündigt das Wort, das ihm der Vater aufs Herz gelegt hat, unverkürzt. Er lebt in unvorstellbarer Nähe zu Gott, so dass er zu Juden, die ihn anklagen, dass er am Sabbat einen Gelähmten am Teich Bethesda geheilt hat, sagen kann: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. (Johannes 5,19 *). Und er erweckt Lazarus von den Toten, so dass in ganz Israel die Erwartung wächst, dass er der kommende Messias ist: Es erfuhr nun eine große Menge der Juden, daß er dort sei; und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte. Da beschlossen die Hohenpriester, auch Lazarus zu töten, denn seinetwegen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus. Als am folgenden Tage die vielen Leute, welche zum Fest erschienen waren, hörten, daß Jesus nach Jerusalem komme, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und riefen: Hosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! (Johannes 12,9-13 *) Er hat also auch in einem weltlichen Sinne Erfolg, weil bei ihm Predigt und Handeln zu einer Einheit wird, die durch Gott den Vater sichtbar bestätigt wird. Bei seinen Gegnern macht sich Angst breit: Da sprachen die Pharisäer zueinander: Ihr seht, daß ihr nichts ausrichtet. Siehe, alle Welt läuft ihm nach! (Johannes 12,19 *)

Aber er schwimmt nicht auf dieser Welle des Erfolges, er bereitet seine Jünger auf die kommenden Ereignisse vor. Er spricht mit seinen Jüngern aus einer Position der Stärke. Er ermahnt sie: Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich! (Johannes 14,1 *) Er will, dass sie ihm vertrauen. Er betet für sie im hohenpriesterlichen Gebet um Einheit, um Liebe untereinander und schließt Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, auf daß die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen! (Johannes 17,26 *)

Und dann geht er mit ihnen nach Gethsemane und ist plötzlich ganz auf sich gestellt und tief erschüttert von dem, was da auf ihn zukommt: Da kommt Jesus mit ihnen in ein Gut, namens Gethsemane. Und er spricht zu den Jüngern: Setzet euch hier, während ich dorthin gehe und bete. Und er nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an, betrübt zu werden, und ihm graute sehr. Da spricht er zu ihnen: Meine Seele ist tiefbetrübt bis zum Tod! Bleibet hier und wachet mit mir! Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! (Matthäus 26,36-39 *) Jesus empfindet Todesangst. Er fühlt, dass er allein ist in diesem Kampf und tadelt seine Jünger, die einfach eingeschlafen sind. Mehrfach wiederholt sich diese Szene. Lukas berichtet sogar, dass ein Engel kam, ihn zu trösten.

Der Hebräerbrief legt uns diese Begebenheit mit apostolischer Vollmacht aus: Und er hat in den Tagen seines Fleisches Bitten und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tode retten konnte, und ist auch erhört und befreit worden von dem Zagen. Und wiewohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt; und so zur Vollendung gelangt, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, (Hebräer 5,7-9 *) Jesus zagte, sagt der Apostel, und Gott hat ihn von diesem Zagen befreit. Er wurde erhört, aber nur so, dass er die Kraft zum Leiden bekommen hat, nicht so, dass er aus dem Leiden befreit wurde. Möge Gott auch uns, wenn unsere Stunde gekommen ist, vom Zagen befreien.

Wir erleben jetzt einen durch Gottes Geist veränderten Jesus: Da kommt er zu seinen Jüngern und spricht zu ihnen: Schlaft ihr noch immer und ruhet? Siehe, die Stunde ist nahe, und des Menschen Sohn wird in die Hände der Sünder überliefert! Stehet auf, laßt uns gehen! Siehe, der mich verrät, ist nahe! Und während er noch redete, siehe, da kam Judas, einer der Zwölf, und mit ihm eine große Schar mit Schwertern und Stöcken, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes her. (Matthäus 26,45-47 *) Und nun geschieht etwas Ungeheuerliches. Und siehe, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus, zog sein Schwert und schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab. Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert ergreifen, werden durch das Schwert umkommen. Oder meinst du, ich könnte nicht meinen Vater bitten, und er würde mir noch jetzt mehr als zwölf Legionen Engel schicken? Wie würden dann aber die Schriften erfüllt, daß es so kommen muß? (Matthäus 26,51-54 *) Petrus wendet Gewalt an und verletzt Malchus, einen Diener des Hohenpriesters. Jesus weist ihn zurück und erinnert ihn daran, dass Legionen von Engeln für ihn bereitständen, wenn er sie denn nur rufen würde. Aber er tat es nicht. er heilte Malchus und ließ sich wie ein Lamm bis ans Kreuz führen.

Und diese letzten Ereignisse machen deutlich, dass auch Karfreitag ein Sieg des Gottessohnes war. Diese Legionen von Engeln standen jederzeit für Jesus bereit. Sie standen auch für ihn bereit, als er vor Pilatus stand, als er auf dem Weg zum Kreuz war und als er am Kreuz hing. Die Anfechtung ging immer mit, auch bis in die letzte Stunde.

Und Jesus hat dieser Anfechtung wiederstanden. Er hat zu keinem Zeitpunkt sich gerechtfertigt, versucht, das Kreuz zu vermeiden. Er hat den Spott über sich ergehen lassen, als Die aber vorübergingen, lästerten ihn, schüttelten die Köpfe und sprachen: Der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, hilf dir selbst! Bist du Gottes Sohn, so steig vom Kreuze herab! Gleicherweise spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz herab, so wollen wir ihm glauben! Er hat auf Gott vertraut, der befreie ihn jetzt, wenn er Lust an ihm hat; denn er hat ja gesagt: Ich bin Gottes Sohn! (Matthäus 27,39-43 *)

Dies ist eigentlich eine Fortsetzung der Versuchungsgeschichte, die wir in Matthäus 4,1-11 * lesen. Und sie war deswegen noch viel dramatischer, weil Jesus in dieser Zeit unsägliche Schmerzen aushalten musste. Die Wunden an Händen und Füßen waren zum Zerreißen gespannt, weil sein Körpergewicht an ihnen hing. Durch die aufrechte Haltung wurde sein Kreislauf immer schwächer und die Durchblutung immer unregelmäßiger, bis er schließlich an einer Art Herzinfarkt starb.

Und Jesus hat dies durchgehalten, weil er treu war, treu bis zum Tod am Kreuz. So ist Karfreitag ein großer Sieg Jesu, weil er von seiner göttlichen Majestät keinen Gebrauch gemacht hat, sondern als wahrer Mensch den Weg bis zum Tod am Kreuz durchgestanden hat. Die Versuchlichkeit Jesu und die daraus resultierende Vorbildfunktion finden wir im Hebräerbrief eindringlich beschrieben: Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis! Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unsren Schwachheiten, sondern der in allem gleich wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde. So lasset uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe! (Hebräer 4,14-16 *)

Dieses ist ein großes Geschenk für uns, aber es ist auch eine große Herausforderung. Petrus, der in dieser Nacht zum Karfreitag so schlimm gestrauchelt ist, dass er seinen HERRN verleugnet hat, erinnert uns daran, dass Jesus uns zur Wahrheit und zur Bruderliebe berufen hat: Und wenn ihr den als Vater anrufet, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeglichen Werk, so führet euren Wandel, solange ihr hier wallet, mit Furcht, da ihr ja wisset, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes, der zwar zuvor ersehen war vor Grundlegung der Welt, aber geoffenbart wurde am Ende der Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn gläubig seid an Gott, der ihn von den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, so daß euer Glaube auch Hoffnung ist auf Gott. Nachdem ihr eure Seelen durch Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebet einander nachhaltig und von Herzen, als die da wiedergeboren sind nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige und bleibende Gotteswort! (1.Petrus 1,17-23 *)

So ist auch Karfreitag kein Anlass zum Trauern, sondern ein Grund, den gewaltigen Sieg zu feiern, den Jesus am Kreuz errungen hat, weil er treu geblieben ist, weil er durchgehalten hat, weil er der Versuchung widerstanden hat, seine Macht als Gottessohn auszuspielen.

Und weil wir vom Karfreitag auf Ostern blicken dürfen:

Ostern 2019

Der HERR ist auferstanden,
er ist wahrhaftig auferstanden,
Halleluja,
Halleluja

Nur Matthäus berichtet uns an äußeren Erscheinungen, wie die Auferstehung erfolgte: Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu und wälzte den Stein von der Tür hinweg und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee. Vor seinem furchtbaren Anblick aber erbebten die Wächter und wurden wie tot. Der Engel aber wandte sich zu den Frauen und sprach: Fürchtet ihr euch nicht! Ich weiß wohl, daß ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommet her, sehet den Ort, wo er gelegen hat. Und gehet eilends hin und saget seinen Jüngern, daß er von den Toten auferstanden ist. Und siehe, er geht euch voran nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. (Matthäus 28,1-7 *)

Die Hauptbotschaft ist, dass das Grab leer ist. Die Auferstehung Jesu ist also eine Auferstehung, die auch den Körper des auferstandenen einschließt. Auch der tote Körper des Lazarus war nicht mehr im Grab, als Jesus ihn rief. Die Auferstehung Jesu ist also nicht nur eine Auferstehung, die sich als Vision in den Köpfen der Jünger abspielt, so wie Kinder das Andenken ihrer Eltern bewahren. Nein, er ist wahrhaftig auferstanden. Das Grab ist leer.

Und siehe, der Vorhang im Tempel riß entzwei von oben bis unten, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich. Und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf (Matthäus 27,51-52 *) Die Auferstehung Jesu hat im Machtbereich des Todes wohl Wirkungen, die wir nicht wirklich verstehen. Sie reißt Menschen mit, die ebenfalls auferstehen. Allerdings hören wir von diesen Menschen nichts mehr. Sie sind nur zeitweise da und verschwinden dann wieder. Wir können diesen kurzen Satz des Matthäus abtun. Wir können aber auch die Auferstehung Jesu als Eingriff in den Machtbereich des Todes deuten, die von solch großer Kraftwirkung war, etwa wie eine Eruption, die andere Tote mitgerissen hat. Aber so wie Jesus durch die Auferstehung nicht in seine alte Leiblichkeit zurückgekehrt ist, sondern sein Auferstehungsleib von einer anderen Qualität war, so wird es auch bei diesen Menschen gewesen sein. Sie werden, genau wie Jesus, nur zeitweise in Erscheinung getreten sein und ansonsten in ihre himmlische Wohnung eingezogen sein. Genauso hat ja auch Jesus nicht seine Wanderung mit den Jüngern fortgesetzt, sondern ist ihnen nur punktuell erschienen.

Jesus ist den Jüngern erschienen. Matthäus berichtet darüber:

Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu und umfaßten seine Füße und huldigten ihm. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Gehet hin, verkündiget meinen Brüdern, daß sie nach Galiläa gehen sollen; dort werden sie mich sehen. Während sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von der Wache in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. (Matthäus 28,9-11 *) Die Frauen dürfen Jesus anfassen. Eine Vision kann man nicht anfassen.

Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. (Matthäus 28,16-18 *) Die Jünger sehen Jesus gleichzeitig. Sie hören gleichzeitig, was Jesus sagt. Hier hat nicht ein Jünger eine Vision und erzählt den Anderen, was er in dieser Vision erlebt hat, sie haben gemeinsam dieses Erleben.

Noch eindrucksvoller erfährt Thomas die Begegnung mit dem Auferstandenen. Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und nachdem er das gesagt, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfanget heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden vergebet, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. Thomas aber, einer von den Zwölfen, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. (Johannes 20,20-24 *) Jesus weiß, was Thomas in seiner Abwesenheit gesagt hat. Jesus kommt zu den Jüngern, obwohl die Türen verschlossen sind. Jesus hat noch die Wundmale seines irdischen Lebens. Thomas darf seine Hände in diese Wundmale legen. Diese Begebenheit steht in einem Widerspruch zu der Begegnung Jesu mit Maria Magdalena sagt: Und als sie das gesagt, wendet sie sich um und sieht Jesus dastehen und weiß nicht, daß es Jesus ist. Jesus spricht zu ihr: Weib, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, so will ich ihn holen! Jesus spricht zu ihr: Maria! Da wendet sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! (das heißt: Meister!) Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. (Johannes 20,14-17 *) Diese Begegnung fand kurz nach der Auferstehung statt. Da wir keinen genauen Zeitpunkt der Auferstehung kennen, könnte es sein, dass sie unmittelbar danach stattgefunden hat. Die Begegnung Jesu mit Thomas war deutlich später. Hier müssen wir uns fragen, wie wir uns die Abwesenheit Jesu von den Jüngern vorstellen. Hielt sich Jesus da am Ölberg versteckt: „Hoffentlich sieht mich hier keiner ...” Dies erscheint wenig glaubwürdig. Und es erklärt auch nicht, warum er dann plötzlich mitten unter den Jüngern war, ohne die verschlossene Tür zu öffnen. Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass er dann bereits beim Vater war und nur zu verschiedenen Ereignissen noch einmal erschienen ist. Damit wäre das Wort an Maria Magdalena erklärt. Als Thomas seine Hände in Jesu Wundmale legt, kommt er vom Vater und ist bereit für diese Begegnung. Allerdings ist damit nur ein Denkanstoß gegeben. Die Auferstehung bleibt für uns etwas in unseren Denkstrukturen völlig Undenkbares. Sie ist eine Herausforderung an unseren Verstand, die nur der Glaube bewältigen kann.

Jesus hat zu den Jüngern gesprochen. Dieses wurde bereits in den vorangehenden Bibelstellen deutlich. Insbesondere, dass er von mehreren zugleich gesehen und gehört wurde, zeigt, dass wir es hier nicht mit Visionen zu tun haben. Aus dem Hinweis des Paulus wird deutlich, dass Jesus nach seiner Auferstehung noch mehr getan hat, als uns die Evangelien berichten: Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift, und daß er begraben worden und daß er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift, und daß er dem Kephas erschienen ist, hernach den Zwölfen. Darnach ist er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal erschienen, von welchen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. Darnach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln. Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin. (1.Korinther 15,3-8 *) Fünfhundert Menschen können nicht gleichzeitig eine Vision haben. Und warum sollte Jesus diesen Fünfhundert erschienen sein, wenn er nicht auch zu ihnen gesprochen hat.

Die Auferstehung Jesu ist eine Herausforderung für unser Denken. Aber wenn wir uns dieser Herausforderung stellen, so ist sie auch eine Revolution für unser Denken. Die Unerbittlichkeit der Zeit, dieses unerbittliche Anfang und Ende, das unser Leben bestimmt, ist durchbrochen. Karfreitag ist nicht ein Tag der Trauer über das Ende, sondern Karfreitag ist ein Fest, weil Jesus hier die ewigen Machtspiele, die in unserem persönlichen Leben bis hin zum Leben von Völkern immer wieder ihre mörderische Gewalt entfalten, durchbrochen hat und etwas Neues geschaffen hat, das das Ende zum Anfang werden lässt, zum Anfang eines Lebens, das weit größer und besser ist als das, was wir hier und heute erleben. Aber diese Revolution muss in unserem Kopf auch stattfinden. Und das bedeutet, dass wir die Auferstehung zum festen Bestandteils unseres Denkens machen. Und dies geschieht nur, indem wir Glauben. Denn für die Welt unserer persönlichen Erfahrungen gelten die täglichen Machtspiele, der unabänderliche Wechsel von Anfang und Ende und die Unerbittlichkeit der Zeit, die seit Jahrtausenden immer nur vergeht und über alles hinweggeht, was uns lieb und teuer ist.

Jesus hat mit den Jüngern gegessen. Noch eine weitere Hilfestellung gab Jesus seinen Jüngern: Er hat mit ihnen gegessen. Die Emmausjünger treffen Jesus, erkennen ihn aber nicht. Er spricht mit ihnen über sein Leiden und Sterben und erklärt es ihnen anhand der Schrift. Dann nötigen sie ihn, doch bei ihnen zu bleiben: Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich schon geneigt! Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und es begab sich, als er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, sprach den Segen, brach es und gab es ihnen. Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn; und er verschwand vor ihnen. Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Weg, als er uns die Schrift öffnete? (Lukas 24,29-32 *) Johannes berichtet von einer anderen Begebenheit. Jesus erscheint den Jüngern, die zum Fischen gegangen sind und nichts gefangen haben. Er schickt sie erneut zum Fischen mit der klaren Ansage, wo sie fischen sollen. Dann bereitet er ihnen ein Frühstück: Wie sie nun ans Land gestiegen waren, sehen sie ein Kohlenfeuer am Boden und einen Fisch darauf liegen und Brot. Jesus spricht zu ihnen: Bringet her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! Da stieg Simon Petrus hinein und zog das Netz auf das Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig; und wiewohl ihrer so viele waren, zerriß doch das Netz nicht. Jesus spricht zu ihnen: Kommet zum Frühstück! Aber keiner der Jünger wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wußten, daß es der Herr war. Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, und ebenso den Fisch. Das war schon das drittemal, daß sich Jesus den Jüngern offenbarte, nachdem er von den Toten auferstanden war. (Johannes 21,9-14 *) Jesus setzt sich damit auseinander, dass man ihn für einen Geist hält. Lukas berichtet darüber. Ihm war dies wohl besonders wichtig, weil er solche Argumente aus dem griechisch geprägten Raum kannte oder erwartete. Er erzählt eine Begegnung Jesus mit den Jüngern, während die Emmausjünger noch von ihrem Erlebnis berichten: Während sie aber davon redeten, trat er selbst mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Aber bestürzt und voll Furcht meinten sie, einen Geist zu sehen. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum steigen Zweifel auf in euren Herzen? Sehet an meinen Händen und Füßen, daß ich es bin! Rühret mich an und sehet, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr sehet, daß ich habe. Und indem er das sagte, zeigte er ihnen die Hände und die Füße. Da sie aber noch nicht glaubten vor Freuden und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Da reichten sie ihm ein Stück gebratenen Fisch und von einem Honigwaben. Und er nahm es und aß vor ihnen. (Lukas 24,36-43 *)

Damit ist jeder Ausweg versperrt:

Der HERR ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja, Halleluja

Die Revolution i unserem Geist kann beginnen, sie muss beginnen, denn alles andere drückt sich vor der Realität Gottes. Und wer solch große Dinge glaubt, warum muss der plötzlich anfangen zu reden:

Sollte Gott wirklich durch ein Wort die Welt erschaffen haben?

Sollte Jesus wirklich Sohn einer Jungfrau sein?

  • Wenn ich die Tatsache der Auferstehung glaube, die so diametral allem widerspricht, was ich um mich herum erlebe, warum fange ich dann plötzlich bei vergleichsweise weniger entscheidenden Dingen an zu zagen?

    Und so möchte ich diese Betrachtungen schließen mit einem Wort des Paulus aus dem Römerbrief: Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? (Römer 8,32 *) Und wenn Gott „alles” sagt, dann meint er auch „alles”.

    Weitere Ausarbeitungen zum Thema Passion und Auferstehung:

    Eine Zusammenschau der Texte zur Passion und Auferstehung Jesu 1 Hier sind zusammengehörige Texte zusammengefasst und in eine Reihenfolge gebracht, die in etwa dem Ablauf der Geschehnisse entsprechen könnte. Teilweise sind Kommentare eingefügt, die Bibeltexte sind unverändert und daher die Übergänge gelegentlich holprig. Jeder Abschnitt hat eine eigene Überschrift

    Eine Zusammenschau der Texte zur Passion und Auferstehung Jesu 2 Wie 1, aber die Kommentare sind weggelassen worden, so dass man nur originalen Bibeltext liest.

    Eine Zusammenschau der Texte zur Passion und Auferstehung Jesu 3 wie 2 ohne weitere Kommentare und nur mit Hauptüberschriften, die Abschnittsüberschriften entfallen.

    Eine Zusammenschau der Texte zur Passion und Auferstehung Jesu 4 hier wurde aus 3 ein fortlaufender Text erstellt, der Bibeltext so weit wie möglich belassen, aber in den Übergängen geglättet und teilweise zusammengefügt, so dass in einem Text, der nach einem Evangelisten zitiert wird, Zusatzinformationen eines anderen Evangelisten eingefügt wurden. Es werden nur Hauptüberschriften angegeben. Dies ist zum fortlaufenden Lesen geeignet, um einmal einen Eindruck von der Dichte der Ereignisse zu bekommen. Es ist nicht geeignet, um vertieft über den Text nachzudenken, dazu sollte man den Originaltext der vorangehenden Darstellungen heranziehen.

    Texte aus dem Umfeld der Passionsgeschichte und ihr Bezug im Alten Testament Teil 1 - Mose Hier wurden Texte zusammengestellt, die auf Mose zurückgehen und von den Evangelisten zitiert werden, teilweise nur indirekt, weil sie berichten, dass Jesus sie zitiert hat. Auch Parallelstellen dazu aus anderen Büchern des Alten Testamentes werden zitiert. Soweit es sich nur um Speisegebote aus dem Gesetz Moses handelte, wurden si nicht berücksichtigt. Die weiteren Bücher, Psalen und die Propheten werden folgen, sGwuwl.

    Älterer Text zum Palmsonntag

    Älterer Text zum Karfreitag 1

    Älterer Text zum Karfreitag 2

    Älterer Text zum Osterfest 1

    Älterer Text zum Osterfest 2

    Älterer Text zum Fest der Himmelfahrt Christi 1

    Älterer Text zum Fest der Himmelfahrt Christi 2

    Älterer Text zum Pfingstfest 1

    Älterer Text zum Pfingstfest 2

    Auswertungen der Konkordanz zum Thema Frieden.

    Eine Reihe von Bibelstellen zum Thema

    Römer 5,16-21 *: Und es verhält sich mit der Sünde durch den einen nicht wie mit dem Geschenk. Denn das Urteil wurde wegen des einen zur Verurteilung; die Gnadengabe aber wird trotz vieler Sündenfälle zur Rechtfertigung. Denn wenn infolge des Sündenfalles des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, wieviel mehr werden die, welche den Überfluß der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus! Also: wie der Sündenfall des einen zur Verurteilung aller Menschen führte, so führt auch das gerechte Tun des Einen alle Menschen zur lebenbringenden Rechtfertigung. Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die vielen zu Gerechten gemacht. Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Sünden voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überfließend geworden, auf daß, gleichwie die Sünde geherrscht hat im Tode, also auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben, durch Jesus Christus, unsren Herrn.

    Römer 6,1-7 *: Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? Oder wisset ihr nicht, daß wir alle, die wir auf Jesus Christus getauft sind, auf seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, auf daß, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm verwachsen sind zur Ähnlichkeit seines Todes, so werden wir es auch zu der seiner Auferstehung sein, wissen wir doch, daß unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, so daß wir der Sünde nicht mehr dienen; denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde losgesprochen.

    Römer 6,23 *: Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unsrem Herrn.

    Römer 8,1-2 *: So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

    2.Timotheus 1,8-10 *: So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unsres Herrn, auch nicht meiner, der ich sein Gebundener bin; sondern leide Ungemach mit dem Evangelium, nach der Kraft Gottes, der uns gerettet und mit einem heiligen Ruf berufen hat, nicht nach unsren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben, jetzt aber geoffenbart worden ist durch die Erscheinung unsres Retters Jesus Christus, der dem Tode die Macht genommen, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium,

    Hebräer 2,6-9 *: Es bezeugt aber einer irgendwo und spricht: «Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, oder des Menschen Sohn, daß du zu ihm siehst? Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel, mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt; alles hast du unter seine Füße getan.» Indem er ihm aber alles unterwarf, ließ er ihm nichts ununterworfen; jetzt aber sehen wir, daß ihm noch nicht alles unterworfen ist; den aber, der ein wenig unter die Engel erniedrigt worden ist, Jesus, sehen wir wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jedermann den Tod schmeckte.

    Hebräer 4,14-16 *: Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis! Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unsren Schwachheiten, sondern der in allem gleich wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde. So lasset uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!

    Hebräer 5,7-9 *: Und er hat in den Tagen seines Fleisches Bitten und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tode retten konnte, und ist auch erhört und befreit worden von dem Zagen. Und wiewohl er Sohn war, hat er doch an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt; und so zur Vollendung gelangt, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden,

    1.Petrus 1,1-7 *: Petrus, Apostel Jesu Christi, an die auserwählten Fremdlinge in der Zerstreuung, in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien, nach der Vorsehung Gottes des Vaters, in der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blute Jesu Christi; Gnade und Friede widerfahre euch mehr und mehr! Gelobt sei der Gott und Vater unsres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbehalten wird für euch, die ihr in Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zu dem Heil, das bereit ist, geoffenbart zu werden in der letzten Zeit; in welcher ihr frohlocken werdet, die ihr jetzt ein wenig, wo es sein muß, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit die Bewährung eures Glaubens, die viel kostbarer ist als die des vergänglichen Goldes (das durchs Feuer erprobt wird), Lob, Preis und Ehre zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi;

    1.Petrus 1,17-23 *: Und wenn ihr den als Vater anrufet, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeglichen Werk, so führet euren Wandel, solange ihr hier wallet, mit Furcht, da ihr ja wisset, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes, der zwar zuvor ersehen war vor Grundlegung der Welt, aber geoffenbart wurde am Ende der Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn gläubig seid an Gott, der ihn von den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, so daß euer Glaube auch Hoffnung ist auf Gott. Nachdem ihr eure Seelen durch Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebet einander nachhaltig und von Herzen, als die da wiedergeboren sind nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige und bleibende Gotteswort!

    1.Petrus 4,3-8 *: Denn es ist genug, daß ihr die vergangene Zeit des Lebens nach heidnischem Willen zugebracht habt, indem ihr euch gehen ließet in Ausschweifungen, Lüsten, Trunksucht, Schmausereien, Zechgelagen und unerlaubtem Götzendienst. Das befremdet sie, daß ihr nicht mitlaufet in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie; sie werden aber dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist zu richten die Lebendigen und die Toten. Denn dazu ist auch Toten das Evangelium verkündigt worden, daß sie gerichtet werden als Menschen am Fleisch, aber Gott gemäß leben im Geist. Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun verständig und nüchtern zum Gebet. Vor allem aber habet gegeneinander nachhaltige Liebe; denn die Liebe deckt eine Menge von Sünden.







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    Nr.BibelstelleBibeltext
    1Matthäus 4,1-11
    1
    Darauf ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er vom Teufel versucht würde.Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn hernach.Und der Versucher trat zu ihm und...
    2Matthäus 26,36-39
    1
    Da kommt Jesus mit ihnen in ein Gut, namens Gethsemane. Und er spricht zu den Jüngern: Setzet euch hier, während ich dorthin gehe und bete.Und er nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und...
    3Matthäus 26,45-47
    1
    Da kommt er zu seinen Jüngern und spricht zu ihnen: Schlaft ihr noch immer und ruhet? Siehe, die Stunde ist nahe, und des Menschen Sohn wird in die Hände der Sünder überliefert!Stehet auf, laßt uns gehen!...
    4Matthäus 26,51-54
    1
    Und siehe, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus, zog sein Schwert und schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab.Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an...
    5Matthäus 27,39-43
    1
    Die aber vorübergingen, lästerten ihn, schüttelten die Köpfeund sprachen: Der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, hilf dir selbst! Bist du Gottes Sohn, so steig vom Kreuze herab!Gleicherweise...
    6Matthäus 27,51-52
    1
    Und siehe, der Vorhang im Tempel riß entzwei von oben bis unten, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich.Und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen aufund...
    7Matthäus 28,1-7
    1
    Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen.Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom...
    8Matthäus 28,9-11
    1
    Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu und umfaßten seine Füße und huldigten ihm.Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Gehet hin, verkündiget meinen...
    9Matthäus 28,16-18
    1
    Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte.Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten.Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und...
    10Lukas 24,29-32
    1
    Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich schon geneigt! Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben.Und es begab sich, als er mit ihnen zu Tische...
    11Lukas 24,36-43
    1
    Während sie aber davon redeten, trat er selbst mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!Aber bestürzt und voll Furcht meinten sie, einen Geist zu sehen.Und er sprach zu ihnen: Was seid...
    12Johannes 5,19
    1
    Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise...
    13Johannes 12,9-13
    1
    Es erfuhr nun eine große Menge der Juden, daß er dort sei; und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte.Da beschlossen die Hohenpriester,...
    14Johannes 12,19
    1
    Da sprachen die Pharisäer zueinander: Ihr seht, daß ihr nichts ausrichtet. Siehe, alle Welt läuft ihm nach!Es waren aber etliche Griechen unter denen, die hinaufkamen, um am Fest anzubeten.Diese gingen...
    15Johannes 14,1
    1
    Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich!In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.Und...
    16Johannes 17,26
    1
    Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, auf daß die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen!
    17Johannes 20,14-17
    1
    Und als sie das gesagt, wendet sie sich um und sieht Jesus dastehen und weiß nicht, daß es Jesus ist.Jesus spricht zu ihr: Weib, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht...
    18Johannes 20,20-24
    1
    Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen.Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater...
    19Johannes 21,9-14
    1
    Wie sie nun ans Land gestiegen waren, sehen sie ein Kohlenfeuer am Boden und einen Fisch darauf liegen und Brot.Jesus spricht zu ihnen: Bringet her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!Da stieg...
    20Römer 5,16-21
    1
    Und es verhält sich mit der Sünde durch den einen nicht wie mit dem Geschenk. Denn das Urteil wurde wegen des einen zur Verurteilung; die Gnadengabe aber wird trotz vieler Sündenfälle zur Rechtfertigung.Denn...
    21Römer 6,1-7
    1
    Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde?Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?Oder wisset ihr nicht,...
    22Römer 6,23
    1
    Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unsrem Herrn.
    23Römer 8,1-2
    1
    So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind.Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.Denn was...
    24Römer 8,32
    1
    Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben?...
    251.Korinther 15,3-8
    1
    Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift,und daß er begraben worden und daß er auferstanden...
    261.Korinther 15,26
    1
    Als letzter Feind wird der Tod abgetan.Denn «alles hat er unter seine Füße getan». Wenn er aber sagt, daß ihm alles unterworfen sei, so ist offenbar, daß der ausgenommen ist, welcher ihm alles unterworfen...
    272.Timotheus 1,8-10
    1
    So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unsres Herrn, auch nicht meiner, der ich sein Gebundener bin; sondern leide Ungemach mit dem Evangelium, nach der Kraft Gottes,der uns gerettet und mit einem heiligen...
    28Hebräer 2,6-9
    1
    Es bezeugt aber einer irgendwo und spricht: «Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, oder des Menschen Sohn, daß du zu ihm siehst?Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel, mit Herrlichkeit...
    29Hebräer 4,14-16
    1
    Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis!Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid...
    30Hebräer 4,14-16
    1
    Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis!Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid...
    31Hebräer 5,7-9
    1
    Und er hat in den Tagen seines Fleisches Bitten und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tode retten konnte, und ist auch erhört und befreit worden von dem Zagen.Und wiewohl...
    32Hebräer 5,7-9
    1
    Und er hat in den Tagen seines Fleisches Bitten und Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tode retten konnte, und ist auch erhört und befreit worden von dem Zagen.Und wiewohl...
    331.Petrus 1,1-7
    1
    Petrus, Apostel Jesu Christi, an die auserwählten Fremdlinge in der Zerstreuung, in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien,nach der Vorsehung Gottes des Vaters, in der Heiligung des Geistes,...
    341.Petrus 1,17-23
    1
    Und wenn ihr den als Vater anrufet, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeglichen Werk, so führet euren Wandel, solange ihr hier wallet, mit Furcht,da ihr ja wisset, daß ihr nicht mit vergänglichen...
    351.Petrus 1,17-23
    1
    Und wenn ihr den als Vater anrufet, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeglichen Werk, so führet euren Wandel, solange ihr hier wallet, mit Furcht,da ihr ja wisset, daß ihr nicht mit vergänglichen...
    361.Petrus 4,3-8
    1
    Denn es ist genug, daß ihr die vergangene Zeit des Lebens nach heidnischem Willen zugebracht habt, indem ihr euch gehen ließet in Ausschweifungen, Lüsten, Trunksucht, Schmausereien, Zechgelagen und unerlaubtem...




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