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Festtage

Himmelfahrt 2022

Ich bin bei Euch

 


Zusammenfassung

Das Fest der Himmelfahrt verweist einerseits auf den erhöhten HERRN, der sich zur Rechten Gottes gesetzt hat und damit den Platz eingenommen hat, der ihm von Anbeginn der Zeit an zusteht. Dieses ist Grund zum Lobpreis und zur Anbetung. Aber es schafft auch eine Distanz zu uns und unserem HERRN. Und so müssen wir uns die vielfältigen Verheißungen Jesu , dass er uns nahe ist, gerade zum Fest der Himmelfahrt Jesu deutlich machen. Jesu erscheint bis auf den heutigen Tag Menschen und ruft sie zum Glauben, beruft sie zum Dienst. Er ist uns nahe, jeden Tag. Dieses gilt es gerade im Angesicht des Krieges in Europa, der Not und Gewalt in der Welt, immer wieder zu verkündigen.

Schlagwörter: Apostel Johannes - Bibel - Gott - Heiliger Geist - Himmelfahrt - Hoherpriester - Jakobus, Sohn des Zebedäus - Jeremia - Jesaja - Jesus - Johannes der Täufer - Lukas - Maria Magdalena - Markus - Matthäus - Mose - Nähe Gottes - Nähe Jesu - Paulus - Simon Petrus - Sohn - Stephanus - Trinität - Vater

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Gedanken zur Himmelfahrt Jesu
Die Himmelfahrt Jesu und die Berichte der Evangelisten darüber

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Inhaltsverzeichnis

Jesus ist uns nahe

Sitzend zur Rechten Gottes

Das himmlische Urbild des Tempels und der bessere Bund

Die unterschiedlichen Berichte über die Himmelfahrt

Die Himmelfahrt in den Briefen

Die Nähe Jesu

Himmelfahrt ist der Grund für die Nähe Jesu zu jedem einzelnen von uns

Persönliche Anmerkungen

Jesus ist uns nahe

Sitzend zur Rechten Gottes

Über die Steinigung des Stephanus, der ein Diakon der Urgemeinde in Jerusalem war, berichtet Lukas in der Apostelgeschichte: Als sie aber das hörten, schnitt es ihnen ins Herz, und sie knirschten mit den Zähnen gegen ihn. Er aber, voll heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen; und er sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen! Sie aber schrieen mit lauter Stimme, hielten sich die Ohren zu, stürmten einmütig auf ihn los, stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider zu den Füßen eines Jünglings nieder, welcher Saulus hieß. Und sie steinigten den Stephanus, welcher ausrief und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Er kniete aber nieder und rief mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief er. (Apostelgeschichte 7,54-60 *) Er sieht also Jesus zur Rechten Gottes stehen. Er ist damit Zeuge, dass Jesus nicht nur «verschwunden» ist, sondern dass er zur Rechten Gottes steht. Nach meiner Kenntnis ist es die einzige Stelle, wo berichtet wird, Jesus stehe zur Rechten Gottes. Jesus war in diesem Moment bereit, Stephanus entgegen zu gehen.

Es gibt weitere Stellen, die uns von Jesu Platz zur Rechten Gottes berichten:

Die Mutter der Söhne des Zebedäus bittet Jesus, dass ihre Söhne zu seiner Rechten und seiner Linken sitzen dürfen. Jesus kommentiert dies zunächst mit den Worten: „Ihr wisset nicht, um was ihr bittet!“ Und Jesus antwortet dann: Und er spricht zu ihnen: Ihr werdet zwar meinen Kelch trinken; aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu verleihen, steht nicht mir zu; sondern es wird denen zuteil, welchen es von meinem Vater bereitet ist. (Matthäus 20,23  *)(Vgl. Markus 10,35-40 *) Jesus wird zur Rechten Gottes sitzen und darum ist diese Bitte der Mutter eine Anmaßung, was ihr aber nicht bewusst ist.

Jesus führt sein Todesurteil dadurch herbei, dass er zu Kaiphas spricht: Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt! Überdies sage ich euch: Von jetzt an werdet ihr des Menschen Sohn sitzen sehen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels! (Matthäus 26,64 *)(Vgl. Markus 14,62 * und Lukas 22,69 *)

Paulus führt es der Gemeinde in Kolossä vor Augen: Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. (Kolosser 3,1 *)

Der Schreiber des Hebräerbriefes gibt auch einen Grund an, warum es notwendig ist, dass Jesus nicht mehr auf Erden ist: Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagten, ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel sitzt, einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte, welche der Herr errichtet hat, und nicht ein Mensch. Denn jeder Hoherpriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen; daher muß auch dieser etwas haben, was er darbringen kann. Wenn er sich nun auf Erden befände, so wäre er nicht einmal Priester, weil hier solche sind, die nach dem Gesetz die Gaben opfern. Diese dienen einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der Weisung, die Mose erhielt, als er die Stiftshütte anfertigen wollte: «Siehe zu», hieß es, «daß du alles nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist!» Nun aber hat er einen um so bedeutenderen Dienst erlangt, als er auch eines besseren Bundes Mittler ist, der auf besseren Verheißungen ruht. (Hebräer 8,1-6  *) Jesus wäre als Hoherpriester hier auf Erden mit dem bestehenden Hohepriestertum in Konkurrenz getreten. Dort im Himmel ist die wahre Stiftshütte, das Urbild der Stiftshütte. Alles, was auf der Erde ist, ist nur „Abbild und Schatten des Himmlischen“. Jesus, der „eines besseren Bundes Mittler ist, der auf besseren Verheißungen ruht“, musste also seinen Platz beim Vater einnehmen, um diesen „bedeutenderen Dienst“ tun zu können.

Das himmlische Urbild des Tempels und der bessere Bund

Wir haben mit der Aussage des Hebräerbriefes über den Tempel als „Abbild und Schatten des Himmlischen“ nicht etwa eine antijüdische Bemerkung, einer Abwertung des Judentums durch den Schreiber des Hebräerbriefes vor uns, sondern dieses Wissen geht auf Mose selbst zurück. Er ist nicht frei in der Gestaltung der Stiftshütte, sondern Ihm wurde ein himmlisches Vorbild gezeigt. Und er wird immer wieder darauf hingewiesen, sich nach diesem Vorbild zu richten:

2.Mose 25,9 *: Durchaus, wie ich dir ein Vorbild der Wohnung und aller ihrer Geräte zeigen werde, also sollt ihr es machen.

2.Mose 25,40 *: Und siehe zu, daß du es machest nach dem Vorbilde, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist!

2.Mose 26,30 *: Also sollst du die Wohnung aufrichten nach der Weise, wie du auf dem Berge gesehen hast.

2.Mose 27,8 *: Von Tafeln sollst du ihn machen, inwendig hohl; wie dir auf dem Berge gezeigt worden ist, so soll man ihn machen.

4.Mose 8,4 *: Der Leuchter aber war ein Werk von getriebenem Gold, sowohl sein Schaft als auch seine Blumen; nach dem Gesichte, welches der HERR Mose gezeigt, hatte man den Leuchter gemacht.

1.Chronika 28,19 *: «Alles nach der Vorschrift des HERRN, er hat mich das Vorbild zu machen gelehrt.»

Apostelgeschichte 7,44 *: Unsre Väter hatten das Zelt des Zeugnisses in der Wüste, wie der, welcher mit Mose redete, es zu machen befahl nach dem Vorbilde, das er gesehen hatte.

Das Alte Testament weiß auch, dass es einen neuen Bund geben wird:

Der Prophet Jeremia kündigt diesen neuen Bund an: Jeremia 31,31-34 *: Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen werde; nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloß an dem Tage, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Lande Ägypten auszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, und ich hatte sie mir doch angetraut, spricht der HERR. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen will, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und es in ihren Sinn schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird niemand mehr seinen Nächsten oder seinen Bruder lehren und sagen: «Erkenne den HERRN!» denn sie sollen mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken!

Der Prophet Jesaja nennt Zeichen, die in dieser Zeit geschehen werden. Auf diese Zeichen bezieht Jesus sich, als Johannes der Täufer ihn durch zwei seiner Jünger fragen lässt: „Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?“ (Lukas 7,20 *). Jesaja 35,3-6 *: Stärket die schlaffen Hände und festiget die strauchelnden Knie; saget den verzagten Herzen: Seid tapfer und fürchtet euch nicht! Sehet, da ist euer Gott! Die Rache kommt, die Vergeltung Gottes; Er selbst kommt und wird euch retten! Alsdann werden der Blinden Augen aufgetan und der Tauben Ohren geöffnet werden; alsdann wird der Lahme hüpfen wie ein Hirsch und der Stummen Zunge lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste entspringen und Ströme in der Einöde.

In Nazareth bezieht sich Jesus ebenfalls auf den Propheten Jesaja(Lukas 4,18-19 *: «Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Armen frohe Botschaft zu verkünden, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu predigen und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen; zu predigen das angenehme Jahr des Herrn.»): Jesaja 61,1-7 *: Der Geist Gottes, des HERRN, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, um den Elenden gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, zerbrochene Herzen zu verbinden, den Gefangenen Befreiung zu predigen, den Gebundenen Öffnung der Kerkertüren ; zu predigen ein Gnadenjahr des HERRN und einen Tag der Rache unsres Gottes, zu trösten alle Traurigen; zu achten auf die Traurigen in Zion, daß ich ihnen Schmuck für Asche, Freudenöl statt Traurigkeit und Feierkleider statt eines betrübten Geistes gebe, daß sie genannt werden «Eichen der Gerechtigkeit», eine «Pflanzung des HERRN» zu seinem Ruhm. Sie werden die alten Trümmer aufbauen und was vor Zeiten zerstört worden ist wieder aufrichten; sie werden die zerstörten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht wüste gelegen haben. Fremde werden einstehen und euer Vieh weiden, und Ausländer werden eure Ackerleute und Weingärtner sein; ihr aber werdet Priester des HERRN heißen, und man wird euch Diener unsres Gottes nennen. Ihr werdet die Güter der Nationen genießen und in ihre Machtstellung eintreten. Die erlittene Schmach wird euch zwiefach vergolten, und anstatt der Schande werden sie frohlocken über ihr Teil; denn sie werden in ihrem Lande ein doppeltes Erbteil erlangen, und ewige Freude wird ihnen zuteil werden.

Simon Petrus zitiert in seiner Pfingstpredigt (Apostelgeschichte 2,15-21 *: Denn diese sind nicht trunken, wie ihr wähnet; denn es ist erst die dritte Stunde des Tages; sondern dies ist, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: «Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich ausgießen von meinem Geist über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; ja, auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen. Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der große und offenbar werdende Tag des Herrn kommt. Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, errettet werden wird.») ausführlich ein Wort des Propheten Joel: Joel 2,28-32 *: (H3-1) Und nach diesem wird es geschehen, daß ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure Jünglinge werden Gesichte sehen; (H3-2) und auch über die Knechte und über die Mägde will ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen; (H3-3) und ich werde Zeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut und Feuer und Rauchsäulen; (H3-4) die Sonne soll verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe denn da kommt der große und schreckliche Tag des HERRN. (H3-5) Es soll aber geschehen, daß ein jeder, der den Namen des HERRN anruft, gerettet wird; denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird eine Zuflucht sein, wie der HERR versprochen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.

Gott hat durch Mose dem Volk Israel einen Bund verkündigt. Dieser Bund versteht sich selbst als alter Bund, weil bereits der Prophet Jeremia einen neuen Bund ankündigt. Die Heiligtümer dieses alten Bundes sind nur „Abbild und Schatten des Himmlischen“. Dies ist schon Mose bewusst und wird von ihm auch so dem Volk mitgeteilt.

Die Tatsache, dass der wahre Tempel im Himmel ist, macht es erforderlich, dass der Hohepriester des neuen Bundes im Himmel ist. Damit ist die Himmelfahrt Jesu eine Notwendigkeit für den neuen Bund. Dies sieht der Schreiber des Hebräerbriefes deutlich, wenn er sagt: „Wenn er (Jesus) sich nun auf Erden befände, so wäre er nicht einmal Priester, weil hier solche sind, die nach dem Gesetz die Gaben opfern. Diese dienen einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der Weisung, die Mose erhielt.“ (Hebräer 8,4-5   *)

Die unterschiedlichen Berichte über die Himmelfahrt

Andererseits kann man fragen, warum dann die Himmelfahrt in den Evangelien so unterschiedlich berichtet wird.

Matthäus 28,16-20 *: Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

Markus 16,14-20 *: Nachher offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie zu Tische saßen, und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härtigkeit, daß sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt hätten. Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die, welche glauben, begleiten: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. Der Herr nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, ward aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber gingen aus und predigten allenthalben; und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die begleitenden Zeichen.

Lukas 24,45-53 *: Da öffnete er ihnen das Verständnis, um die Schriften zu verstehen, und sprach zu ihnen: So steht es geschrieben, daß Christus leiden und am dritten Tage von den Toten auferstehen werde, und daß in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden gepredigt werden soll unter allen Völkern. Fanget an in Jerusalem, Zeugen davon zu sein! Und siehe, ich sende auf euch die Verheißung meines Vaters; ihr aber bleibet in der Stadt, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe. Er führte sie aber hinaus bis in die Nähe von Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. Und es begab sich, indem er sie segnete, schied er von ihnen und wurde aufgehoben gen Himmel. Und sie fielen vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude und waren allezeit im Tempel und priesen und lobten Gott.

Johannes erwähnt die Himmelfahrt gar nicht.

Apostelgeschichte 1,1-11 *: Den ersten Bericht habe ich abgelegt, lieber Theophilus, über alles, was Jesus zu tun und zu lehren begonnen hat, bis zu dem Tage, da er in den Himmel aufgenommen wurde, nachdem er den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den heiligen Geist Befehl gegeben; welchen er sich auch nach seinem Leiden lebendig erzeigte, durch viele sichere Kennzeichen, indem er während vierzig Tagen ihnen erschien und über das Reich Gottes redete. Und als er mit ihnen zusammen war, gebot er ihnen, von Jerusalem nicht zu weichen, sondern die Verheißung des Vaters abzuwarten, welche ihr, so sprach er , von mir vernommen habt, denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt im heiligen Geiste getauft werden, nicht lange nach diesen Tagen. Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, gibst du in dieser Zeit Israel die Königsherrschaft wieder? Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Stunden zu kennen, welche der Vater in seiner eigenen Macht festgesetzt hat; sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist über euch kommt, und werdet Zeugen für mich sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis ans Ende der Erde! Und nach diesen Worten wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und vor ihren Augen weg. Und als sie unverwandt gen Himmel blickten, während er dahinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die sprachen: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in gleicher Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.

Nach Matthäus fand die Himmelfahrt auf einem Berg in Galiläa statt. Nach Markus fand die Himmelfahrt im Anschluss an ein Mahl der Jünger statt. Dabei bleibt offen, wo das Mahl der Jünger stattfand, ob in Galiläa oder in Jerusalem. $/lk berichtet ähnlich wie Markus. Die Emmausjünger kommen nach Jerusalem zurück, berichten den dort versammelten Jüngern, die die Botschaft aber nicht glauben wollen. Da erscheint Jesus ihnen. Sie dürfen ihn anfassen, damit sie begreifen, dass er es wirklich ist, „denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein“. Er isst mit ihnen „ein Stück gebratenen Fisch und von einem Honigwaben“. Jesus beauftragt sie zur Mission unter JUden und Heiden. Dann geht er mit ihnen „in die Nähe von Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. Und es begab sich, indem er sie segnete, schied er von ihnen und wurde aufgehoben gen Himmel.“ In der Apostelgeschichte berichtet Lukas zusätzlich von „zwei Männer in weißen Kleidern“, die die Wiederkunft Christi ankündigen.

Es ist nicht verwunderlich, dass Johannes in seinem Evangelium, dass ja ganz eindeutig ein Ergänzungsevangelium ist, in dem er praktisch alles weglässt, was über die Synoptiker schon bekannt ist, u.a. auch die Einsetzung des Abendmahls, auch die Himmelfahrt auslässt.

Wie bringt man nun all dies zusammen. Sehen wir hier unterschiedliche Legendenbildung zu unterschiedlichen Zeiten der frühen Christen. Wenn es so wäre, würde es das Neue Testament als Ganzes diskreditieren. Ich sehe es einfach so, dass jede Erscheinung Jesu eine Parusie ist, so wie er auch aufsteht, um dem Stephanus entgegenzugehen. Und am Ende jeder Erscheinung des Auferstandenen steht eine Himmelfahrt. Und so gibt es Himmelfahrten bis auf den heutigen Tag, wann immer Jesus Menschen erscheint, erfolgt am Ende eine Himmelfahrt, auch als Jesus Paulus erscheint, war das so. Es wird nur nicht in jedem Fall so wahrgenommen, weil das Erscheinen Jesu das überwältigende Ereignis ist. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Jesus sich, nachdem er Maria Magdalena erschienen ist, sich irgendwo versteckt hat, bis er dann wieder einmal in Erscheinung getreten ist. Maria Magdalena durfte Jesus nicht anrühren, als sie ihm kurz nach der Auferstehung begegnet: Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. (Johannes 20,17 *) Später werden die Jünger sogar aufgefordert, Jesus zu berühren, damit sie erkennen, dass er wirklich auferstanden ist und nicht nur als Geist erscheint. Das bedeutet doch, dass Jesus in der Zwischenzeit beim Vater war und das Argument, das gegenüber Maria Magdalena galt, nun nicht mehr gilt.

Die Himmelfahrt in den Briefen

Auch Paulus sieht die Notwendigkeit einer Himmelfahrt:

Der hinabgefahren ist, ist derselbe, welcher auch hinaufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle. Und Er hat gegeben etliche zu Aposteln, etliche zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern, um die Heiligen zuzurüsten für das Werk des Dienstes, zur Erbauung des Leibes Christi, bis daß wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen und zum vollkommenen Manne werden , zum Maße der vollen Größe Christi; (Epheser 4,10-13 *)

Weil Jesus beim Vater ist, kann er die Gemeinde mit mancherlei Gaben ausrüsten. Simon Petrus sieht die Himmelfahrt eher als ein einmaliges Ereignis: Als Abbild davon rettet nun auch uns die Taufe, welche nicht ein Abtun fleischlichen Schmutzes ist, sondern die an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi, welcher seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes ist, wo ihm Engel und Gewalten und Kräfte untertan sind. (1.Petrus 3,21-22 *)

Die Himmelfahrt Jesu begründet seinen Platz zur Rechten Gottes.

Die Stelle im Hebräerbrief (Hebräer 8,1-6  *) wurde bereits zitiert und ausgelegt und unterstreicht, vielleicht sogar noch deutlicher als die hier zitierten Stellen die Notwendigkeit der Himmelfahrt.

Wenn wir dagegen in den Briefen das Wort «Auferstehung» suchen, so finden wir es 13-mal, also deutlich öfter als die Himmelfahrt. Dies zeigt auch den Stellenwert von «Auferstehung» und „Himmelfahrt“.

Die Nähe Jesu

Die Himmelfahrt Jesu führt uns zunächst einmal den fernen Jesus vor Augen. Als die Mutter von Jakobus, Sohn des Zebedäus und Apostel Johannes vor Jesus tritt und darum bittet, dass ihre Söhne in Jesu Reich einmal zur Rechten und zur Linken Jesu sitzen dürfen, da weist Jesus diese Bitte mit den Worten „Ihr wisset nicht, um was ihr bittet!“ zurück (Matthäus 20,23  *). Das ist eine andere Liga. Da gehört ihr nicht hin. Dahin kann ich Euch nicht mitnehmen. Jesus ist in einer ganz anderen Sphäre.

Nach der Himmelfahrt hat er diesen Platz eingenommen und die Jünger erinnern sich dieser Begebenheit. Sie werden sich jetzt erst richtig bewusst geworden sein, welches Vorrecht sie hatten, über eine so lange Zeit mit dem Sohn Gottes durch Galiläa, Samaria und Judäa gewandert zu sein und alle ihre Fragen stellen zu dürfen. Dieser Jesus sitzt nun zur Rechten Gottes.

Und doch ist Jesus ihnen nahe, denn er hat ihnen seinen Geist gegeben. Dies geschah schon nach Jesu Auferstehung. Der Apostel Johannes beschreibt es so: Und nachdem er das gesagt, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfanget heiligen Geist! (Johannes 20,22 *) Dies geschah noch vor Pfingsten. Aber Jesus war zu diesem Zeitpunkt schon beim Vater gewesen, wie wir aus der Begebenheit mit Maria Magdalena schließen konnten. In den Abschiedsreden hat Jesus ganz deutlich gemacht, dass es notwendig ist, dass er zum Vater geht, damit er den Heiligen Geist senden kann: Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden. (Johannes 16,7 *) Die Erkenntnis, die der Schreiber des Hebräerbriefes mitteilt, geht also auf Jesus selbst zurück. Wir staunen oft, wie wenig die Jünger von dem verstehen, was Jesus ihnen sagt, wie sie den heilsgeschichtlichen Zusammenhang nicht erkennen. Jesus sagt, warum das so ist und was er tun wird, um die Jünger weiter zu lehren, ihr Verständnis zu wecken.

Johannes 14,26-28 *: der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz errege sich nicht und verzage nicht! Ihr habt gehört, daß ich sagte: Ich gehe hin, und ich komme zu euch! Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.

Weil wir Jesus lieben und weil wir so viele gute Erfahrungen mit dem Heiligen Geist gemacht haben, dürfen wir uns freuen, das Jesus zum Vater gegangen ist und für uns einsteht: Johannes 14,16-18 *: Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und kennt ihn nicht; ihr aber kennet ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich lasse euch nicht als Waisen zurück, ich komme zu euch.

So ist die Himmelfahrt Jesu eine ganz neue Qualität der Nähe Jesu zu uns: Johannes 14,19-20 *: Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, denn ich lebe, und auch ihr sollt leben! An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

Jesus selbst beschreibt diese Nähe mit dem Bild des Weinstocks: Johannes 15,1-5 *: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Jegliches Schoß an mir, das keine Frucht bringt, nimmt er weg; jedes fruchtbare aber reinigt er, damit es mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibet in mir, und ich bleibe in euch! Gleichwie das Rebschoß von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn es nicht am Weinstock bleibt, also auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibet. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Paulus sieht die einzelnen Christen als Glieder am Leib Christi: Nun aber gibt es viele Glieder, doch nur einen Leib. Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich bedarf deiner nicht, oder das Haupt zu den Füßen: Ich bedarf euer nicht! Vielmehr sind gerade die scheinbar schwächern Glieder des Leibes notwendig, und die wir für weniger ehrbar am Leibe halten, die umgeben wir mit desto größerer Ehre, und die uns übel anstehen, die schmückt man am meisten; denn die uns wohl anstehen, bedürfen es nicht. Gott aber hat den Leib so zusammengefügt, daß er dem dürftigeren Glied um so größere Ehre gab, damit es keinen Zwiespalt im Leibe gebe, sondern die Glieder gleichmäßig füreinander sorgen. Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid Christi Leib, und jedes in seinem Teil Glieder. (1.Korinther 12,20-27 *)

Paulus sieht in der Gemeinde aber auch einen lebendigen Bau. Epheser 2,19-22 *: So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, auferbaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selber der Eckstein ist, in welchem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in welchem auch ihr miterbaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.

Auch Simon Petrus verwendet dieses Bild, das auf Psalmen 118  * zurückgeht: Ich danke dir, daß du mich erhört hast und wurdest mein Heil! Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden; vom HERRN ist das geschehen; es ist ein Wunder in unsern Augen! Dies ist der Tag, den der HERR gemacht; wir wollen froh sein und uns freuen an ihm! Ach, HERR, hilf! Ach, HERR, laß wohl gelingen! Gesegnet sei, der da kommt im Namen des HERRN! Wir segnen euch vom Hause des HERRN. (Psalmen 118,21-26  *) Simon Petrus schreibt dazu: Da ihr zu ihm gekommen seid, als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und köstlich ist, so lasset auch ihr euch nun aufbauen als lebendige Steine zum geistlichen Hause, zum heiligen Priestertum, um geistliche Opfer zu opfern, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus. Darum steht in der Schrift: «Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, wertvollen Eckstein; und wer an ihn glaubt, soll nicht zuschanden werden.» (1.Petrus 2,4-6 *)

Alle diese Bilder drücken den engen Zusammenhang zwischen den einzelnen Gliedern untereinander und mit Christus aus. Aber in allen Bildern untersteht doch alles Gott, dem Vater. So ist er der Gärtner, der den Weinstock beschneidet. Paulus schreibt: „Gott aber hat den Leib (so) zusammengefügt.“ und im Bild vom Bau sieht er ihn als „Behausung Gottes im Geist.“ Und Simon Petrus sieht die lebendigen Steine des Baues als ein Opfer, „ Gott angenehm.“

Jesus geht zum Vater, er sitzt zur Rechten Gottes, scheinbar fern und doch so nah. Und diese Nähe zu Jesus finden wir, indem wir selbst näher zusammenrücken. Wenn Jesus unser Zentrum ist, dann ist es doch klar, dass wir mit allen anderen, die auch zu diesem Zentrum streben, immer näher zusammenrücken müssen, je näher wir diesem Zentrum kommen. Und dieses Zusammenrücken wird nur dann erträglich sein, wenn wir uns untereinander lieben: Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. Daran wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. (Johannes 13,34-35 *)

Himmelfahrt ist der Grund für die Nähe Jesu zu jedem einzelnen von uns

Jesus selbst hat es gesagt und der Schreiber des Hebräerbriefes hat es unterstrichen und näher ausgeführt: Nur weil Jesus zur Rechten Gottes sitzt, also sein Erbe angetreten hat, nur deshalb ist Jesus uns nahe. Das, was scheinbar eine große Distanz zwischen Jesus als dem Haupt der Gemeinde und uns, den Gliedern der Gemeinde, bedeutet, die Himmelfahrt Jesu und die Tatsache, dass er zur Rechten Gottes sitzt, bedeutet eine intensive Nähe zu einem jeden von uns, ob er nun in Deutschland wohnt, in der Ukraine, in Russland oder in Israel, allen ist Jesus nahe, weil er uns den Heiligen Geist gesandt hat, den Beistand, den Tröster, „der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ „Wenn aber der Beistand kommen wird, welchen ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir zeugen.“ Wegen dieses Beistandes musste Jesus seine Herrschaft antreten und seinen Platz zur Rechten Gottes einnehmen: „Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden. Und wenn jener kommt, wird er die Welt überzeugen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht; von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht mehr sehet; von Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.“

Die Himmelfahrt ist also der Grund, durch den das Wunder geschehen ist, dass Christus in uns lebt, wie es die Apostel an vielen Stellen bezeugen. Er ist also nicht irgendwo, vielleicht in Jerusalem, abgeschirmt, wie es sich für einen Herrscher gehört, er ist in uns, wo auch immer wir sind. Er ist auch in den Schützengräben in der Südukraine und erlebt, wie auf ihn geschossen wird. Ich maße mir kein Urteil an, was Jesus tut, wenn ein Mensch, in dem er Wohnung genommen hat, schießt. Er, der den Schmerz am Kreuz ertragen hat, weiß mit Schmerzen umzugehen, auch mit dem Schmerz, dass die, die er Freunde genannt hat, aufeinander schießen.

Uns bleibt nur, das MARANATA zu sprechen: Ja, komme bald, HERR JESUS.

Persönliche Anmerkungen

Wenn Sie meine Ausarbeitungen zur Himmelfahrt durchlesen, so werden sie darin eine Entwicklung erkennen. Vor einigen Jahren habe ich begonnen, mich mit dem Themen Raum und Zeit im Blick auf unseren Glauben auseinanderzusetzen. Dabei sind zwei Vorträge zu diesem Thema entstanden:

⇒ Vortrag über die Größe Gottes

⇒ Vortrag über die Zeit

Diese Vorträge waren zu Anfang recht holprig und sind zunehmend gewachsen, wie auch meine Erkenntnis darüber. Sie haben für die Himmelfahrt eine wesentliche Bedeutung, wenn wir die Frage stellen, wohin Jesus eigentlich gefahren ist. Einige biblische Berichte klingen so, als wäre Jesus auf wundersame Weise nach oben aufgestiegen. Aber es ist dann von einer Wolke die Rede, die ihn aufnahm, ein Nebel, in dem er verschwand. Ich denke, Jesus ist einfach einen Schritt zur Seite gegangen, aber weder nach rechts noch nach links, sondern in eine Richtung, die uns nicht zur Verfügung steht und die aus unserem dreidimensionalen Raum heraus in die Welt Gottes führt.

In dieser Welt Gottes hat unsere Welt etwa das Aussehen, wie es ein Blatt Papier auf unserem Schreibtisch hat oder, und so habe ich es in dem Vortrag dargestellt, wie die Oberfläche eines Teiches. Ich passe in diese Oberfläche nicht hinein, so wie Gott nicht in unsere dreidimensionale Welt hineinpasst. Er ist dafür einfach zu groß. Genauso bin ich als dreidimensionaler Mensch zu groß, um ganz in eine zweidimensionale Welt zu passen. Ein Mensch, der in einem Teich schwimmt, ragt üblicherweise mit seinem Oberkörper über die Wasserfläche hinaus und ist mit den Beinen unter der Wasserobefläche. Mit der Wasseroberflächer hat er immer nur ein kreisähnliches Gebilde gemein, je nachdem, wie sein Hüftbereich gestaltet ist. Je nachdem wie tief ich im Wasser bin, wird sich auch mein Aussehen für ein zweidimensionales Wesen ändern. Denn dieses zweidimensionale Wesen kann nur den Bereich innerhalb der Wasseroberfläche sehen und nicht aus der Wasseroberfläche herausschauen, weder nach oben, noch nach unten.

Von den Wellen, die ich mache, wenn ich im Wasser bin, wollen wir hier einmal absehen, obwohl das sicher auch ein interessanter Aspekt ist, weil uns die Allgemeine Relativitätstheorie lehrt, dass der Raum von einer Masse gekrümmt wird. Deshalb ist ein Lichtstrahl, wenn er z.B. an der Sonne vorbeifliegt, keine ideale Gerade, sondern er weist durch den Einfluss der Gravitation der Sonne eine Krümmung auf, weil die Gravitation den Raum krümmt.

Wichtig ist aber noch ein anderer Aspekt: Wenn ich am Rande eines Teiches bin, kann ich entscheiden, wo ich etwa meinen Finger in den Teich stecke. Ich kann mir eine Stelle aussuchen, dort meinen Finger hineinstecken und ihn dann wieder herausziehen. Für unsere gedachten Wesen, die zweidimensional nur in der Wasseroberfläche leben, erscheint das so, dass der Finger aus dem Nichts kommt, kurz als Punkt (der Berührpunkt mit der Wasseroberfläche) und dann als kleiner Kreis erscheint, sich ein wenig in der Wasseroberfläche hin- und herbewegt und dann wieder verschwindet, wenn ich vom Teich weggehe. Der Finger kann für sie also in einen geschlossenen Bereich eindringen und wieder verschwinden. Diese zweidimensionale Wesen werden sagen, der Finger können in einen Bereich gehen, der verschlossen ist, so wie die Evangelisten berichten, dass der auferstandene Jesus in einem geschlossenen Raum erschien (Johannes 20,19 *). Und da sich für ein zweidimensionales Wesen die Form meines Fingers ändert, je nachdem wie tief ich ihn ins Wasser stecke, kann es auch sein, dass sich für ein zweidimensionales Wesen auch die Gestalt dieses Phänomens „zweidimensionaler Finger“ ändert und er meint, das Phänomen erscheine in einer anderen Gestalt als vorher (Markus 16,12 *).

Ich will nun damit nicht behaupten, dass ich das Wesen der Trinität damit verstanden habe. Es liegt im Anspruch der Worte „Gott“ und „Allmacht“ und „Allgegenwart“, dass sie sich unserem Verständnis entziehen. Auch die vierte Dimension entzieht sich unserer Vorstellung, aber wir können unsere Formeln darauf anwenden und Abbilder vierdimensionaler Objekte berechnen oder auch den Vorgang, dass ein vierdimensinales Objekt durch unsere dreidimensionale Welt hindurchzieht, filmisch darstellen, wie ich es in meinem Vortrag gemacht habe. Dabei öffnete sich mir ein verbessertes Verständnis für Begriffe, die ich vorher für unverständlich („Das muss man halt glauben!“) gehalten habe.

So verstehe ich mittlerweile Jesus als den Teil des dreieinen Gottes, der in unsere dreidimensionale Welt passt. Jesus sagt an einer Stelle (Johannes 14,9 *): %fBTA„Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen!“ Diese Stelle besagt doch, dass wir als Menschen in unserer beschränkten Welt von Gott, dem Vater, nicht mehr sehen können als wir in Jesus sehen.

Diese Vorstellung bewege ich seit einigen Jahren und sie verändert auch teilweise mein Denken. Insbesondere in den Beiträgen zum Himmelfahrtstag können Sie das verfolgen. Sollten Sie also gelegentlich einmal den Eindruck haben, das ich bestimmte Dinge in anderen Beiträgen anders dargestellt habe, so kann es genau daran liegen, dass sich meine Vorstellung von dem dreieinen Gott immmer mehr präzisiert hat und ich beim Nachdenken darüber immer noch nicht am Ende bin.

So ist auch die Frage der „Zeit“ sehr interessant. Sie ist im Hinblick auf die Prophetie von Bedeutung. Wieso gibt es Prophetie. Es muss also einen Informationsfluss aus der Zukunft in unsere Gegenwart oder in die Gegenwart des Propheten geben. Jemand ist also außerhalb der Zeit und schaut auf sie, die Zukunft wie die Vergangenheit, so wie wir nach rechts und nach links schauen. Jesus kann es nicht sein, denn er sagt: Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater. (Matthäus 24,36 *) Jesus kennt also Tag und Stunde seiner Wiederkunft nicht, ist also innerhalb der Zeit. Gott aber weiß es. Also ist er derjenige, der außerhalb der Zeit steht und die Zukunft kennt, als wäre sie schon geschehen: Ich verkündige von Anfang an den Ausgang und von alters her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Mein Ratschluß soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, will ich tun. (Jesaja 46,10 *) Interessant ist dazu auch der erste Vers der Offenbarung: Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Bälde geschehen soll; und er hat sie kundgetan und durch seinen Engel seinem Knechte Johannes gesandt, (Offenbarung 1,1 *), weil hier deutlich wird, dass Jesus die Offenbarung vom Vater empfangen hat und sie an seine Gemeinde weitergibt. Also nicht Jesus ist der, der die Offenbarung gibt, sondern Gott, der Vater, offenbart Jesus, was geschehen wird.

Ist man erst einmal für diese Frage sensibilisiert, so liest man biblische Aussagen über die Zeit wesentlich sorgfältiger. Nicht nur das bekannte Wort aus Psalmen 90,4 *: Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache;, sondern auch subtilere Stellen wie Offenbarung 10,6 *: und schwur bei dem, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darauf ist, und das Meer und was darin ist: es wird keine Zeit mehr sein;. Menge übersetzt dort etwa: „Es wird hinfort kein Verzug mehr sein.“, übersetzt das Wort CHRONOS also mit Verzug, Frist. Diese Übersetzung ist zwar zulässig, passt aber nicht mit der sonstigen Verwendung des Wortes CHRONOS im Neuen Testament zusammen. Was bedeutet es, wenn der Engel hier wirklich sagt, wie Schlachter es auch übersetzt: „Es wird keine Zeit mehr sein.“ Können wir so etwas überhaupt denken. Bedeutet «keine Zeit» Stillstand, wie es etwa bei einem Filmriss ist? Das letzte Bild bleibt stehen und nichts bewegt sich mehr. Denn Bewegung ist ja eng an die Zeit gekoppelt, wir messen sie in Meter je Sekunde. Gibt es keine Zeit, so fällt der Nenner weg, es gibt keine Geschwindigkeit mehr. Das bedeutet, dass ich nirgends mehr hinkomme, es bedeutet aber auch, dass ich nirgends mehr wegkomme, dass es keinen Abschied mehr gibt. Jesus sagt, ... Johannes 12,32 *: und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Wir werden also am Ende der Zeiten alle bei Jesus sein, also auch alle beieinander sein. Deswegen erscheint es so wichtig, dass wir lernen, uns untereinander zu lieben, denn den unausstehlichen Bruder werde ich, wenn wir beide bei Jesus sind, dann nicht einfach so stehenlassen und von ihm weggehen können.

Denkt man über einen außerhalb der Zeit stehenden Gott nach, so wird plötzlich der Begriff der Allgegenwart zwar nicht wirklich verständlich, aber man erhält Ansätze, ihn zu denken: Ist Gott außerhalb der Zeit, so muss er nicht wie ein gequälter Manager hin- und hersausen, um pünktlich hier und später pünktlich dort zu sein. Er ist allgegenwärtig, weil es für ihn keine Zeit gibt, alles ist für ihn «immer».

Alle diese Andeutungen mögen Ihnen einen Eindruck geben, dass für mich vieles gedanklich im Fluss ist. Keinesfalls möchte ich den Eindruck erwecken, dass ich etwas besser verstehe als die Bibel, im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, dass mir Gott durch diese Überlegungen noch größer erscheint, eine Größe, die über Länge, Breite, Höhe weit hinausgeht. Manche Stellen der Bibel sind für mich dadurch leichter nachzuvollziehen, denk-bar. Manches werde ich vielleicht auch wieder verwerfen müssen, wenn ich Bibelstellen finde, die dem widersprechen. Aber bisher ist es eher so, dass ich empfinde, jetzt einiges besser zu verstehen.

Dieser Abschnitt möge Sie anregen, auch darüber nachzudemken. Schreiben Sie mir gerne eine E-Mail mit Ihrer Meinung zu diesen Überlegungen: info@predige-das-wort.de







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Die Himmelfahrt Jesu und die Berichte der Evangelisten darüber

Himmelfahrt 2021
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Nr.BibelstelleBibeltext
12.Mose 25,9
1
Durchaus, wie ich dir ein Vorbild der Wohnung und aller ihrer Geräte zeigen werde, also sollt ihr es machen.Macht eine Lade von Akazienholz, dreieinhalb Ellen soll ihre Länge sein, anderthalb Ellen ihre...
22.Mose 25,40
1
Und siehe zu, daß du es machest nach dem Vorbilde, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist!
32.Mose 26,30
1
Also sollst du die Wohnung aufrichten nach der Weise, wie du auf dem Berge gesehen hast.Du sollst auch einen Vorhang machen aus Stoffen von blauem und rotem Purpur und Karmesinfarbe und von gezwirnter...
42.Mose 27,8
1
Von Tafeln sollst du ihn machen, inwendig hohl; wie dir auf dem Berge gezeigt worden ist, so soll man ihn machen.Du sollst der Wohnung auch einen Vorhof machen: Auf der rechten Seite gegen Mittag Vorhänge...
54.Mose 8,4
1
Der Leuchter aber war ein Werk von getriebenem Gold, sowohl sein Schaft als auch seine Blumen; nach dem Gesichte, welches der HERR Mose gezeigt, hatte man den Leuchter gemacht.Und der HERR redete zu Mose...
61.Chronika 28,19
1
«Alles nach der Vorschrift des HERRN, er hat mich das Vorbild zu machen gelehrt.»Und David sprach zu seinem Sohne Salomo: Sei stark und fest und führe es aus! Fürchte dich nicht und erschrick nicht! Denn...
7Psalmen 90,4
1
Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag, der vergangen ist, und wie eine Nachtwache;du lässest sie dahinfahren wie einen Strom, sie sind wie ein Schlaf am Morgen, wie das Gras, das aufsprießt,das...
8Psalmen 118
1   2
Danket dem HERRN, denn er ist gütig, denn seine Gnade währt ewig!Es sage doch Israel, daß seine Gnade ewig währt!Es sage doch das Haus Aaron, daß seine Gnade ewig währt!Es sagen doch, die den HERRN fürchten,...
9Jesaja 35,3-6
1
Stärket die schlaffen Hände und festiget die strauchelnden Knie;saget den verzagten Herzen: Seid tapfer und fürchtet euch nicht! Sehet, da ist euer Gott! Die Rache kommt, die Vergeltung Gottes; Er selbst...
10Jesaja 46,10
1
Ich verkündige von Anfang an den Ausgang und von alters her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Mein Ratschluß soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, will ich tun.Ich berufe vom Aufgang...
11Jesaja 61,1-7
1
Der Geist Gottes, des HERRN, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, um den Elenden gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, zerbrochene Herzen zu verbinden, den Gefangenen Befreiung zu...
12Jeremia 31,31-34
1
Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen werde;nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloß an dem Tage, da ich sie...
13Joel 2,28-32
1
(H3-1) Und nach diesem wird es geschehen, daß ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure Jünglinge werden Gesichte...
14Matthäus 20,23
1   2
Und er spricht zu ihnen: Ihr werdet zwar meinen Kelch trinken; aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu verleihen, steht nicht mir zu; sondern es wird denen zuteil, welchen es von meinem...
15Matthäus 24,36
1
Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater.Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.Denn...
16Matthäus 26,64
1
Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt! Überdies sage ich euch: Von jetzt an werdet ihr des Menschen Sohn sitzen sehen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels!Da zerriß der Hohepriester...
17Matthäus 28,16-20
1
Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte.Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten.Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und...
18Markus 10,35-40
1
Da begaben sich Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sprachen: Meister, wir wünschen, daß du uns gewährest, um was wir dich bitten!Er aber sprach zu ihnen: Was wünscht ihr, daß ich...
19Markus 14,62
1
Jesus aber sprach: Ich bin's; und ihr werdet des Menschen Sohn sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels!Da zerriß der Hohepriester seine Kleider und sagte: Was bedürfen...
20Markus 16,12
1
Darnach offenbarte er sich zweien von ihnen auf dem Wege in einer andern Gestalt, da sie sich aufs Land begaben.Und diese gingen hin und verkündigten es den übrigen; aber auch ihnen glaubten sie nicht.Nachher...
21Markus 16,14-20
1
Nachher offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie zu Tische saßen, und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härtigkeit, daß sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt hätten.Und...
22Lukas 4,18-19
1
«Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Armen frohe Botschaft zu verkünden, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu predigen und den...
23Lukas 7,20
1
Als nun die Männer zu ihm kamen, sprachen sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und läßt dich fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?Zu jener Stunde aber...
24Lukas 22,69
1
Von nun an aber wird des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft Gottes.Da sprachen sie alle: Bist du also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr saget, was ich bin!Da sprachen sie: Was bedürfen...
25Lukas 24,45-53
1
Da öffnete er ihnen das Verständnis, um die Schriften zu verstehen,und sprach zu ihnen: So steht es geschrieben, daß Christus leiden und am dritten Tage von den Toten auferstehen werde,und daß in seinem...
26Johannes 12,32
1
und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.Das sagte er aber, um anzudeuten, welches Todes er sterben würde.Das Volk antwortete ihm: Wir haben aus dem Gesetze gehört, daß Christus...
27Johannes 13,34-35
1
Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet.Daran wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.Simon...
28Johannes 14,9
1
Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater?Glaubst du nicht,...
29Johannes 14,16-18
1
Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, daß er bei euch bleibe in Ewigkeit,den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht...
30Johannes 14,19-20
1
Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, denn ich lebe, und auch ihr sollt leben!An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und...
31Johannes 14,26-28
1
der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.Frieden hinterlasse ich euch, meinen...
32Johannes 15,1-5
1
Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.Jegliches Schoß an mir, das keine Frucht bringt, nimmt er weg; jedes fruchtbare aber reinigt er, damit es mehr Frucht bringe.Ihr seid schon...
33Johannes 16,7
1
Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.Und wenn...
34Johannes 20,17
1
Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott...
35Johannes 20,19
1
Als es nun an jenem ersten Wochentag Abend geworden war und die Türen verschlossen waren an dem Ort, wo sich die Jünger versammelt hatten, aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie...
36Johannes 20,22
1
Und nachdem er das gesagt, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfanget heiligen Geist!Welchen ihr die Sünden vergebet, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.Thomas...
37Apostelgeschichte 1,1-11
1
Den ersten Bericht habe ich abgelegt, lieber Theophilus, über alles, was Jesus zu tun und zu lehren begonnen hat,bis zu dem Tage, da er in den Himmel aufgenommen wurde, nachdem er den Aposteln, die er...
38Apostelgeschichte 2,15-21
1
Denn diese sind nicht trunken, wie ihr wähnet; denn es ist erst die dritte Stunde des Tages;sondern dies ist, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist:«Und es wird geschehen in den letzten Tagen,...
39Apostelgeschichte 7,44
1
Unsre Väter hatten das Zelt des Zeugnisses in der Wüste, wie der, welcher mit Mose redete, es zu machen befahl nach dem Vorbilde, das er gesehen hatte.Dieses brachten auch unsre Väter, wie sie es empfangen...
40Apostelgeschichte 7,54-60
1
Als sie aber das hörten, schnitt es ihnen ins Herz, und sie knirschten mit den Zähnen gegen ihn.Er aber, voll heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten...
411.Korinther 12,20-27
1
Nun aber gibt es viele Glieder, doch nur einen Leib.Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich bedarf deiner nicht, oder das Haupt zu den Füßen: Ich bedarf euer nicht!Vielmehr sind gerade die scheinbar schwächern...
42Epheser 2,19-22
1
So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen,auferbaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selber der Eckstein...
43Epheser 4,10-13
1
Der hinabgefahren ist, ist derselbe, welcher auch hinaufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle.Und Er hat gegeben etliche zu Aposteln, etliche zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche...
44Kolosser 3,1
1
Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes.Trachtet nach dem, was droben, nicht nach dem, was auf Erden ist;denn ihr seid gestorben,...
45Hebräer 8,1-6
1   2   3
Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagten, ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel sitzt,einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte,...
461.Petrus 2,4-6
1
Da ihr zu ihm gekommen seid, als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt und köstlich ist,so lasset auch ihr euch nun aufbauen als lebendige Steine zum geistlichen...
471.Petrus 3,21-22
1
Als Abbild davon rettet nun auch uns die Taufe, welche nicht ein Abtun fleischlichen Schmutzes ist, sondern die an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi,welcher...
48Offenbarung 1,1
1
Offenbarung Jesu Christi, welche Gott ihm gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Bälde geschehen soll; und er hat sie kundgetan und durch seinen Engel seinem Knechte Johannes gesandt,welcher das...
49Offenbarung 10,6
1
und schwur bei dem, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darauf ist, und das Meer und was darin ist: es wird keine Zeit mehr sein;sondern...




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