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Volkstrauertag

Krieg in der Bibel

 


Zusammenfassung

Schlaglichter aus dem Alten Testament: Der Brudermord des Esau und die unmäßige Rachegelüste des Lamech, die schließlich zur Sintflut führen und die Kriege Israels mit Amalekt sollen die Situation im Alten Testament im Blick auf Gewalt verdeutlichen. Dabei kann man die Frage stellen, ob der von Gott verordnete Krieg gegen Amalek nicht so etwas wie ein „heiliger Krieg“ ist. Die Frage muss hier offen bleiben. Stattdessen geht der Blick ins Neue Testament, in dem Jesus mit dem Gebot der Feindesliebe Krieg völlig ausschließt. Jesus spitzt seine Forderung nach der Feindesliebe noch weiter zu, indem er uns die Vollkommenheit Gottes, des Vaters, vor Augen stellt und zum Vorbild setzt.

Schlagwörter: Abel - Adam - Amalek - Amalekiter - Apostel Johannes - Bibel - Bileam - David - Esau - Eva - Feind - Feindesliebe - Heiliger Geist - Jakobus - Jesus - Kain - Krieg - Liebe - Nächstenliebe - Paulus - Schöpfung - Sintflut - Volkstrauertag - alter Bund - heiliger Krieg - neuer Bund - neuer Geist

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Die Bedeutung dieses politischen Festtages für die Kirche Jesu und ihr Verhältnis zu Israel

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Vollständiger Zusammenbruch der staatlichen Strukturen Judas unter Nebukadnezar
 




Der Volkstrauertag 14.11.2021 - Krieg in der Geschichte des Volkes Gottes

Die unterschiedlichen Sichtweisen des Alten und Neuen Testamentes

Schlaglichter aus dem Alten Testamentes

Bereits der Schöpfungsbericht charakterisiert das Verhalten der Menschen in Konflikten genau

Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zum Weibe: Hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von jedem Baum im Garten? (1.Mose 3,1 *)

Die Geschichte der Menschheit beginnt damit, dass der Mensch das Reden Gottes relativiert und sich sein eigenes Bild macht von dem, was das Wort Gottes ihm sagen will. Der Mensch ist offen für die Einflüsterungen des Bösen, der Schlange, die ein Bild für den Satan ist. Damals stand das Wort Gottes im Raum, mit dem er den Garten Eden an Adam und Eva übergab: Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allen Bäumen des Gartens; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welchen Tages du davon issest, mußt du unbedingt sterben! (1.Mose 2,16-17 *) Heute steht das Wort Jesu im Raum, das er seiner Gemeinde sagte: Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen!» Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen; (Matthäus 5,43-44 *) Diese Worte Gottes sind unmissverständlich. Deswegen greift sie der Satan auch nicht inhaltlich an, sondern er sagt nur: „Hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von jedem Baum im Garten?“ Menschen stehen immer und zu allen Zeiten in der Gefahr, das gute Wort Gottes zu relativieren, so wie es ihnen der Satan einflüstert: „Hat Gott wirklich gesagt, ...?“

Und Adam erkannte sein Weib Eva; sie aber empfing und gebar den Kain. Und sie sprach: Ich habe einen Mann bekommen mit der Hilfe des HERRN! Und weiter gebar sie seinen Bruder Abel. Und Abel ward ein Schäfer, Kain aber ein Ackersmann. Es begab sich aber nach Verfluß von Jahren, daß Kain dem HERRN ein Opfer brachte von den Früchten der Erde. Und Abel, auch er brachte dar von den Erstgebornen seiner Schafe und von ihren Fettesten. Und der HERR sah an Abel und sein Opfer; aber Kain und sein Opfer sah er gar nicht an. Da ergrimmte Kain sehr und ließ den Kopf hängen. Da sprach der HERR zu Kain: Warum bist du so zornig und lässest den Kopf hängen? Ist's nicht also: Wenn du gut bist, so darfst du dein Haupt erheben? Bist du aber nicht gut, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihre Begierde ist auf dich gerichtet; du aber herrsche über sie! Da redete Kain mit seinem Bruder Abel. Es begab sich aber, als sie auf dem Felde waren, da erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. (1.Mose 4,1-8 *)

Zwei Männer bringen Gott ein Opfer, Kain und sein Bruder Abel. Kain war vermutlich sogar der erste, der ein Opfer darbrachte. Aber es heißt: „Kain und sein Opfer sah er (Gott) gar nicht an“. Wir sind schnell auf Kains Seite, denn ein nettes Wort hätte Gott doch wohl auch für Kain finden können. Aber so ist unser Gott nicht. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! (Johannes 14,6 *) Jesus ist die Wahrheit und kann deshalb die Lügen, die als kleine Nettigkeiten daherkommen, nicht sprechen. Es bleibt uns verborgen, warum Kain von Gott nicht angesehen wird. Vielleicht gibt uns die Antwort Gottes auf das spätere Gebet des Kain einen Hinweis: „Ist's nicht also: Wenn du gut bist, so darfst du dein Haupt erheben?“ Gott zeigt Kain, dass es sein eigenes Gewissen ist, das in anklagt. Was Kain da auf seinem Gewissen hat, das wissen wir nicht, Gott deckt es auch nicht auf. Aber er sagt Kain sehr klar, was die Folgen seines Verhaltens sind: „Bist du aber nicht gut, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihre Begierde ist auf dich gerichtet“. Die Aufforderung Gottes: „Du aber herrsche über sie!“ kann Kain nicht umsetzen. Zwar sucht er das Gespräch mit Abel, aber er scheitert, das Gespräch eskaliert und er tötet seinen Bruder. Wenn wir die Frage stellen, warum es Kriege gibt, dann haben wir hier bereits die Antwort im Schöpfungsbericht: Der Mensch relativiert das Gebot Gottes und beherrscht dann seine eigenen Emotionen nicht mehr. Er herrscht nicht, sondern wird zum Getriebenen. Jakobus wird es später so erklären: Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott ist unangefochten vom Bösen; er selbst versucht aber auch niemand. Sondern ein jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Lust gereizt und gelockt wird. Darnach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod. (Jakobus 1,13-15 *)

Über Lamech, die siebte Generation von Adam aus gerechnet, einen Nachkommen Kains, lesen wir: Und Lamech sprach zu seinen Weibern: «Ada und Zilla, hört meine Stimme, ihr Weiber Lamechs, vernehmt meinen Spruch! Einen Mann erschlug ich, weil er mich verwundet, einen Jüngling, weil er mich geschlagen hat; denn Kain soll siebenfach gerächt werden, Lamech aber siebenundsiebzigfach!» Und Adam erkannte sein Weib abermal; die gebar einen Sohn und nannte ihn Seth; denn Gott hat mir für Abel einen andern Samen gesetzt, weil Kain ihn umgebracht hat. (1.Mose 4,23-25 *) Dieses zeigt, wie der Umgang der Menschen miteinander sehr schnell nach der Schöpfung verrohte, wie Sünde unter Menschen eskalierend zum Verfall der Sitten führt.

Zusammenbruch der Selbstherrlichkeit des Menschen: Die Sintflut

Als aber der HERR sah, daß des Menschen Bosheit sehr groß war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse allezeit, da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen. Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe! Noah aber fand Gnade vor dem HERRN. (1.Mose 6,5-8 *)

Ausgehend von der Sünde des Adam, der von der Frucht aß, die Eva ihm gereicht hat, ist die Gewalt unter den Menschen immer weiter eskaliert. Und die Bibel kommentiert: „Da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen.“ Er beschließt die Vernichtung der Menschheit, denn er musste über den menschen feststellen: „Dass des Menschen Bosheit sehr groß war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur allezeit böse war.“

Eigentlich braucht es nach dieser Betrachtung keiner weiteren Beobachtungen mehr, um die Frage zu stellen, warum es Kriege gibt. Die technischen Möglichkeiten sind besser geworden, die Menschheit ist auf über 7 Milliarden Menschen angewachsen. Damit sind auch die Möglichkeiten gewachsen, Menschen in großer Zahl umzubringen. Die 77, die Lamech in seiner Wut töten wollte, stellen für die Hitlers, Stalins und Mao TseDongs dieser Zeit, die ihre Opfer nach Millionen zählen, keinen Maßstab mehr dar. Denn die Emotionen, die Bereitschaft, ethische Normen dem eigenen Interesse, dem eigenen Machtstreben zu opfern, begleiten den Menschen bis heute.

Aber es gibt noch eine weitere Dimension, die das Alte Testament kennt, und die vielleicht an der Geschichte des Volkes der Amalekiter deutlich wird:

Gegen Amalek: Heiliger Krieg in der Bibel?

Amalek war ein Enkel Esaus, Sohn des Eliphas und seiner Nebenfrau Timna (1.Mose 36,10-12 *). Er ist der Stammvater der Amalekiter, einem Volk, das im Süden des heutigen Israels in der Wüste Negev wohnte, zunächst wohl als kriegerische Nomaden, wie aus Richter 6,3-5 * und 1.Samuel 30 * hervorgeht, später wohl auch sesshaft, wie 1.Samuel 15,5 * berichtet.

2.Mose 17,8-16  *: Da kam Amalek und stritt wider Israel in Raphidim. Und Mose sprach zu Josua: Erwähle uns Männer und ziehe aus, streite wider Amalek! Morgen will ich auf des Hügels Spitze stehen und den Stab Gottes in meiner Hand haben. Und Josua tat, wie Mose ihm sagte, daß er wider Amalek stritt. Mose aber und Aaron und Hur stiegen auf die Spitze des Hügels. Und solange Mose seine Hände aufhob, siegte Israel; wenn er aber seine Hände sinken ließ, siegte Amalek. Aber die Hände Moses wurden schwer, darum nahmen sie einen Stein und legten denselben unter ihn, daß er sich darauf setzte. Aaron aber und Hur unterstützten seine Hände, auf jeder Seite einer. Also blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging. Und Josua besiegte den Amalek und sein Volk durch die Schärfe des Schwertes. Da sprach der HERR zu Mose: Schreibe das zum Gedächtnis in ein Buch und lege es Josua in die Ohren, nämlich: ich will das Gedächtnis Amaleks unter dem Himmel ganz austilgen. Und Mose baute dem HERRN einen Altar und hieß ihn: Der HERR ist mein Panier. Und er sprach: Weil eine Hand auf dem Throne des HERRN erhoben ist , soll der Krieg des HERRN wider Amalek währen, von Geschlecht zu Geschlecht.

Gott will sein Volk Israel in das gelobte Land führen. Da tauchen Amalekiter auf und greifen Israel an. Waren si beunruhigt, dass an ihren Grenzen ein so großes Volk auftauchte oder war es nur die Hoffnung auf reiche Beute, weil dieses Volk aus Ägypten kam? Sie greifen dieses Volk an und stellen sich damit dem Plan Gottes in den Weg. Hebräer 10,31 * schreibt der Apostel: Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! Dies werden die Amalekiter erfahren. Gott selbst verpflichtet Israel, Amalekiter zu vernichten: Da sprach der HERR zu Mose: Schreibe das zum Gedächtnis in ein Buch und lege es Josua in die Ohren, nämlich: ich will das Gedächtnis Amaleks unter dem Himmel ganz austilgen. (2.Mose 17,14  *) Dieses Volk hat nicht gewusst, was es getan hat, als es Israel angriff. Unter David wird das Urteil am Volk der Amalekiter vollzogen. Auch Bileam hat dies prophezeit: 4.Mose 24,20 *

Haben wir damit ein Beispiel für einen „heiligen“ Krieg gefunden? Gibt es also den „heiligen“ Krieg in unserer Bibel? Es gab diese Situation ganz offensichtlich im Alten Bund. Wer war denn dieser Gott, der Israel dieses Gebot gegeben hat? Es war derselbe, der von sich gesagt hat: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham ward, bin ich! (Johannes 8,58 *) Es war der, von dem der Apostel im Hebräerbrief sagt: Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er zum Erben von allem eingesetzt, durch welchen er auch die Weltzeiten gemacht hat; welcher, da er die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens ist und alle Dinge trägt mit dem Wort seiner Kraft, und nachdem er die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst vollbracht, sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt hat (Hebräer 1,1-3 *) Es war Jesus Christus selbst. Denn von Gott, dem Vater, sagt Paulus: der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Lichte wohnt, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen. (1.Timotheus 6,16 *). Gott, der Vater, ist also nicht in einer Wolke vor Israel hergezogen, es war Jesus Christus. Und dieser Jesus ist zu seinem Volk gekommen, wie der Apostel Johannes eindrücklich beschreibt: Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. (Johannes 1,9-11 *) Und Jesus Christus lehrt sein Volk in der Bergpredigt:

... und die Gemeinde Jesu heute

Jesus steht zu Gesetz und Propheten

Matthäus 5,18-19 *: Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

Wir müssen also das Alte Testament ernstnehmen und dürfen es nicht einfach abtun, wie man einen Irrtum abtut. Und trotzdem weiß schon das Alte Testament: Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen werde; nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloß an dem Tage, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Lande Ägypten auszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, und ich hatte sie mir doch angetraut, spricht der HERR. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen will, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und es in ihren Sinn schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird niemand mehr seinen Nächsten oder seinen Bruder lehren und sagen: «Erkenne den HERRN!» denn sie sollen mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken! (Jeremia 31,31-34 *) Man mag fragen, wie das ohne Belehrung gehen mag. Sind doch unsere Gottesdienste sehr durch die Predigt und damit durch Belehrung geprägt. Es ist der neue Geist, von dem Hesekiel spricht: Ich aber will ihnen ein einiges Herz geben und einen neuen Geist in eure Brust legen und will das steinerne Herz aus ihrem Leibe nehmen und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Rechte beobachten und sie tun; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. (Hesekiel 11,19-20 *) Und Jesaja schaut: Es wird in spätern Zeiten geschehen, daß der Berg des Hauses des HERRN festgegründet an der Spitze der Berge stehen und über alle Höhen erhaben sein wird, und es werden ihm alle Heiden zuströmen; und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, laßt uns wallen zum Berge des HERRN, zum Hause des Gottes Jakobs, daß er uns belehre über seine Wege und wir wandeln auf seinen Pfaden! Denn von Zion wird die Lehre ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem. Und er wird Schiedsrichter sein zwischen den Nationen und zurechtweisen große Völker, also daß sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Rebmessern verschmieden werden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen. Komm, o Haus Jakobs, wir wollen wandeln im Lichte des HERRN! (Jesaja 2,2-5 *)

Was Jesus vollzieht, ist das, was die alten Propheten bereits geschaut haben, die den neuen Bund ohne Krieg bereits geschaut haben. Deshalb ist nur konsequent, wenn Jesus über das Verbot des Mordens sagt: Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr! der wird dem höllischen Feuer verfallen sein. Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und daselbst eingedenk wirst, daß dein Bruder etwas wider dich habe, so laß deine Gabe dort vor dem Altar und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder und alsdann komm und opfere deine Gabe. (Matthäus 5,21-24 *) Und schon hören wir die Stimme der Schlange, die fragt: „Hat Jesus wirklich gesagt, ...? Er spricht doch nur von deinem Bruder!“ Und so muss Jesus ganz klar und eindeutig werden: Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Auge um Auge und Zahn um Zahn!» Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch den andern dar; und wer mit dir rechten und deinen Rock nehmen will, dem laß auch den Mantel; und wenn dich jemand eine Meile weit zu gehen nötigt, so gehe mit ihm zwei. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will. Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen!» Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen; auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden ebenso? (Matthäus 5,38-47 *)

Jesus will unsere Vollkommenheit

Matthäus 5,48 *: Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist!

Dieses Wort erdrückt uns förmlich. Wir sollen vollkommen sein und sind es doch so gar nicht. Aber da ist der Geist Gottes, der uns lehrt, der uns immer wieder den Weg der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe zeigt. Auch wenn wir oft nach rechts oder links taumeln und von diesem Weg abkommen, so dürfen wir doch immer wieder neu auf diesen Weg zurückgehen, uns von Hass, von Verachtung reinigen, die wir unserem Mitmenschen, gerade auch unserem Feind gerne zeigen.

Jesus ist eindeutig: Kein Krieg

„Hat Jesus wirklich gesagt, ...?“ JA, Jesus hat es wirklich gesagt, der Krieg zwischen Menschen ist ausgeschlossen, denn Jesus hat es gesagt.

⇒ Weitere Ausarbeitung zum Volkstrauertag - Hesekiel schaut Auschwitz und die Gründung des Staates Israel


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Nr.BibelstelleBibeltext
11.Mose 2,16-17
1
Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allen Bäumen des Gartens;aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welchen Tages du davon...
21.Mose 3,1
1
Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zum Weibe: Hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von jedem Baum im Garten?Da sprach das...
31.Mose 4,1-8
1
Und Adam erkannte sein Weib Eva; sie aber empfing und gebar den Kain. Und sie sprach: Ich habe einen Mann bekommen mit der Hilfe des HERRN!Und weiter gebar sie seinen Bruder Abel. Und Abel ward ein Schäfer,...
41.Mose 4,23-25
1
Und Lamech sprach zu seinen Weibern: «Ada und Zilla, hört meine Stimme, ihr Weiber Lamechs, vernehmt meinen Spruch! Einen Mann erschlug ich, weil er mich verwundet, einen Jüngling, weil er mich geschlagen...
51.Mose 6,5-8
1
Als aber der HERR sah, daß des Menschen Bosheit sehr groß war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse allezeit,da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf Erden,...
61.Mose 36,10-12
1
Und also hießen die Söhne Esaus: Eliphas, der Sohn Anas, des Weibes Esaus; Reguel, der Sohn Basmaths, des Weibes Esaus;Eliphas Söhne aber waren diese: Teman, Omar, Zepho, Gaetam und Kenas.Und Timna war...
72.Mose 17,8-16
1   2
Da kam Amalek und stritt wider Israel in Raphidim.Und Mose sprach zu Josua: Erwähle uns Männer und ziehe aus, streite wider Amalek! Morgen will ich auf des Hügels Spitze stehen und den Stab Gottes in meiner...
84.Mose 24,20
1
Und als er Amalek sah, hob er an seinen Spruch und sprach: Amalek ist der Erstling der Heiden, und zuletzt wird er untergehen.Und als er die Keniter sah, hob er an seinen Spruch und sprach: Deine Wohnung...
9Richter 6,3-5
1
Und es geschah, wenn Israel etwas gesät hatte, so kamen die Midianiter und Amalekiter und die Morgenländer wider sie heraufund lagerten sich wider sie und verderbten das Gewächs des Landes bis hin gen...
101.Samuel 15,5
1
Und Saul kam zu der Stadt der Amalekiter und legte einen Hinterhalt im Tal.Und Saul ließ den Kenitern sagen: Gehet hin, weichet, ziehet herab von den Amalekitern, damit ich euch nicht mit ihnen aufreibe;...
111.Samuel 30
1
Als nun David samt seinen Männern am dritten Tag gen Ziklag kam, waren die Amalekiter in das Mittagsland und in Ziklag eingefallen und hatten Ziklag geschlagen und mit Feuer verbranntund hatten die Weiber...
12Jesaja 2,2-5
1
Es wird in spätern Zeiten geschehen, daß der Berg des Hauses des HERRN festgegründet an der Spitze der Berge stehen und über alle Höhen erhaben sein wird, und es werden ihm alle Heiden zuströmen;und viele...
13Jeremia 31,31-34
1
Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen werde;nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloß an dem Tage, da ich sie...
14Hesekiel 11,19-20
1
Ich aber will ihnen ein einiges Herz geben und einen neuen Geist in eure Brust legen und will das steinerne Herz aus ihrem Leibe nehmen und ihnen ein fleischernes Herz geben,damit sie in meinen Geboten...
15Matthäus 5,18-19
1
Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten...
16Matthäus 5,21-24
1
Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein.Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen...
17Matthäus 5,38-47
1
Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Auge um Auge und Zahn um Zahn!»Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch...
18Matthäus 5,43-44
1
Ihr habt gehört, daß gesagt ist: «Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen!»Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet...
19Matthäus 5,48
1
Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist!
20Johannes 1,9-11
1
Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.Er kam in sein Eigentum, und...
21Johannes 8,58
1
Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham ward, bin ich!Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging zum Tempel hinaus, mitten durch sie...
22Johannes 14,6
1
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!Hättet ihr mich erkannt, so würdet ihr auch meinen Vater kennen; und von nun an kennet ihr...
231.Timotheus 6,16
1
der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Lichte wohnt, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen.Den Reichen im jetzigen Zeitalter gebiete,...
24Hebräer 1,1-3
1
Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn,welchen er zum Erben von allem eingesetzt,...
25Hebräer 10,31
1
Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!Gedenket aber der früheren Tage, in welchen ihr nach eurer Erleuchtung unter Leiden viel Kampf erduldet habt,da ihr teils selbst Schmähungen...
26Jakobus 1,13-15
1
Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott ist unangefochten vom Bösen; er selbst versucht aber auch niemand.Sondern ein jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen...




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