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Bibelarbeit

Gottes Willen erkennen

Eine Lebensfrage für jeden Menschen, nicht nur für den Christen

 


Zusammenfassung

Die Voraussetzung, Gottes Willen zu erkennen, ist Glaube. Umgekehrt ist der Glaube aber auch das Ziel, das Gott mit uns hat.
Wie haben Gottesmänner den Willen Gottes erkannt? Dazu gibt es Beispiele aus dem Neuen und Alten Testament. Wie schwer tun sich Menschen, den Willen Gottes wirklich für sich anzunehmen?
Über dem allen steht, dass Gott geduldig mit uns ist, wenn wir nach seinem Willen fragen. Manchmal heißt es, dass wir einfach das Naheliegende tun und Gott in unserem Tagwerk loben, indem wir es freudig und mit Liebe tun. Manchmal heißt es, dass wir mit anderen Menschen ins Gebet gehen, um gemeinsam Klarheit darüber zu erlangen, was Gottes Wille ist. Manchmal heißt es aber auch, dass wir etwas völlig Neues wagen müssen. Nur im Gebet haben wir mit Hilfe des heiligen Geistes Gottes die Chance, diese Dinge zu unterscheiden.

Schlagwörter: Abraham - Antiochia - Barnabas - Bibel - Demut - Ehebruch - Ethik - Evangelium - Frucht des Geistes - Fußwaschung - Gethsemane - Gewalt - Glaube - Gott - Heiden - Heiliger Geist - Heuchelei - Hochmut - Hoherpriester - Jakobus - Jesus - Leben - Lebensplanung - Levi - Lösegeld - Matthäus - Papst - Pastor - Paulus - Petrus - Pharisäer - Reden des Heiligen Geistes - Rom - Rückschlag - Sanftmut - Schwiegermutter - Seelsorger - Stellvertreter - Streit - Tyrannenmord - Unglaube - Vater - Wahrheit - Weg - Wille - alle Menschen - persönliche Beziehung zu Gott

Bereich Ausarbeitungen

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Bibelarbeiten
Bibelarbeiten für verschiedene Zielgruppen
Die Faszination des Wortes Gottes

Gott offenbart sich mit $IchBin - Auswertung
Vergleich des Alten und Neuen Testamentes

Was hat uns die Rede vom großen Weltgericht zu sagen.
Wie gehen wir mit diesem sperrigen Gerichtswort um?




Inhaltsverzeichnis

Das Vorbild Jesu

Jesus ist der Weg‎

Sanftmut

Demut

Glaube

Bibel, Gebet und das Wirken des Heiligen Geistes

Manchmal ist die Frage nach Gottes Willen überflüssig(?)

Die Bedeutung der Bibel, um Gottes Willen zu erkennen

Die Bedeutung des Gebetes um Gottes Willen zu erkennen

Jesu Gebet in Gethsemane

Die Bedeutung des Heiligen Geistes als Mittler des Willens Gottes

Die Frage nach dem Willen Gottes am Beispiel der Menschen aus biblischer Zeit

Aussendung des Paulus in die Heidenmission

Das Apostelkonzil
Oder: Auch die Urgemeinde musste ringen, den Willen Gottes zu erkennen

Gehindert durch den Heiligen Geist

Matthäus-Levi: Die Begegnung mit Jesus reisst ihn aus seinem alten Leben.

Manch einer wird geheilt in sein Dorf zurückgeschickt

Manch einer nimmt geheilt seine ganz normale Arbeit wieder auf

... und sündige hinfort nicht mehr

Das Vorbild Jesu

Jesus ist der Weg‎

Jesus sagt von sich selbst: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! (Johannes 14,6 *) Den Willen Gottes tun heißt zunächst einmal, den Weg zu gehen, den Jesus vorgezeichnet hat. Er sagt: Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht! (Matthäus 11,28-30 *) Er sagt dies, als er über die Städte, in denen er viel gewirkt hat, traurig wird, weil sie seine Predigt nicht annehmen. Und diese Enttäuschung mündet in den Heilandsruf an die Mühseligen und Beladenen. Er sagt ihnen, dass sie von Jesus lernen sollen, sanftmütig und demütig zu sein. So hat jeder Christ zunächst einmal für sich selbst zu prüfen, was es für ihn heißt, sanftmütig und demütig zu sein. Die Sanftmut und Demut Jesu haben wir in unser Leben zu tragen. Damit begeben wir uns auf den Weg, von dem Jesus spricht. Die großen Dinge folgen. Wir werden sie aber nicht erreichen, wenn wir uns nicht dieser Frage aussetzen: Was bedeutet es für mich, sanftmütig und demütig zu sein.

Sanftmut

Sanftmut ist ein Teil der Frucht des Heiligen Geistes, wie Paulus an die Galater schreibt: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. (Galater 5,22 *) Dies gibt uns zunächst die Hoffnung, dass, wenn wir mit Jesus im Gebet verbunden sind, so etwas wie Sanftmut in uns entsteht. In seinem Brief an Titus (Titus 3,1-2 *) macht Paulus deutlich, in welches Umfeld Sanftmut gehört: Erinnere sie, daß sie den Regierungen und Gewalten untertan seien, gehorsam, zu jedem guten Werk bereit; niemand lästern, nicht hadern, gelinde seien, alle Sanftmut beweisen gegen alle Menschen. Er macht es noch deutlicher am Gegensatz, indem er den alten Menschen beschreibt: Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, gingen irre, dienten den Lüsten und mancherlei Begierden, lebten in Bosheit und Neid, verhaßt und einander hassend. Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unsres Retters, erschien, hat er (nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit) uns gerettet durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes, (Titus 3,3-5 *) Dieser alte Mensch ist von seinen Begierden getrieben, Haß und Neid bestimmen sein Leben.Der sanftmütige Mensch erzürnt sich darüber aber nicht, er sieht zwar die Unzulänglichkeiten des unvollkommenen Menschen, aber er sieht auch die Möglichkeiten, die Gott mit einem Menschen hat. Paulus legt es Timotheus ans Herz, indem er ihm erklärt, wie er seelsorglich vorgehen soll: Die törichten und unziemlichen Streitfragen aber meide, da du weißt, daß sie nur Streit erzeugen. Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, lehrtüchtig, fähig die Bösen zu tragen, mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisend, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder nüchtern werden, aus der Schlinge des Teufels heraus, von welchem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen. (2.Timotheus 2,23-26 *) Bevor wir uns also aufmachen, die großen Linien unseres Lebens zu suchen, müssen wir uns vorbereiten, unseren Lebensstil überprüfen und von Jesus und seinem Wort überprüfen lassen.

Demut

Petrus beschreibt sehr schön, was Demut bedeutet: Die Ältesten unter euch ermahne ich nun als Mitältester und Zeuge der Leiden Christi, aber auch als Mitgenosse der Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll: Weidet die Herde Gottes bei euch, nicht gezwungen, sondern freiwillig, nicht aus schnöder Gewinnsucht, sondern aus Zuneigung, nicht als Herrscher über die euch zugewiesenen Seelen , sondern als Vorbilder der Herde! So werdet ihr, wenn der Oberhirt erscheint, den unverwelklichen Ehrenkranz davontragen! Gleicherweise ihr Jüngeren, seid untertan den Ältesten; umschürzet euch aber alle gegenseitig mit der Demut! Denn «Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade». So demütiget euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit! Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch! (1.Petrus 5,1-7 *)

Die Leiter der Gemeinde, die Ältesten, sollen nicht in der Gemeinde herrschen, sie sollen Vorbilder sein. Hier merkt man, wie sehr Petrus das Wesen Jesu verinnerlicht hat, denn Jesus sagt im Zusammenhang mit der Fußwaschung vor dem Abendmahl am Vorabend der Kreuzigung zu seinen Jüngern: Ihr heißet mich Meister und Herr und saget es mit Recht; denn ich bin es auch. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen. Denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr tut, wie ich euch getan habe. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch der Gesandte größer als der ihn gesandt hat. Wenn ihr solches wisset, selig seid ihr, so ihr es tut. (Johannes 13,13-17 *)

Interessant ist dabei auch Vers 17. Nicht, dass ich um bestimmte Dinge weiß, ist entscheidend, selig sind, die es auch tun. Jesus wusste sehr wohl um die Wölfe, die sich in die Kirchen der Welt einschleichen werden. Demütig sein heißt bei Jesus, auch bereit sein, die niederen Arbeiten zu tun. Jesus hat sich auch nicht gescheut, harte Worte in den Mund zu nehmen, wenn es galt, Heuchelei zu brandmarken. Man kann ausführlich in Matthäus 23 * nachlesen, was das Gegenteil von Demut ist. In jeder kleinen Firma wird es vorgeführt, was das Gegenteil von Demut ist. Wenn jemand zum Gruppenleiter wird, weil er sich bei seinem Chef eingeschmeichelt hat, kann er mit seinem Hochmut viele Menschen unglücklich machen. Und leider geschieht dies auch sehr häufig. Jesus sieht bei den Pharisäern gerade keine Vorbildfunktion: Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken tut nicht; denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. (Matthäus 23,3 *) und geht mit ihnen hart ins Gericht und schreckt auch nicht vor klaren Worten zurück: Ihr Schlangen! Ihr Otterngezüchte! Wie wollt ihr dem Gerichte der Hölle entgehen? (Matthäus 23,33 *)

Demut heißt also nicht, dass man das Wort Gottes verdreht, nur um einem anderen Menschen zu gefallen, im Gegenteil. Aber Demut heißt, dass man sich selber auch unter das Wort stellt, das man predigt, und dass man sich nicht zu schade ist, auch die niederen Arbeiten zu tun, dass man nicht immer auf den Ehrenplatz  * aus ist.

Das Leben Jesu ist voll von Beispielen zur Demut. Zurück zu dem was Petrus sagt: Demut heißt, sich unterzuordnen, vordergründig bedeutet das, dass sich Jüngere den Ältesten der Gemeinde unterordnen. Tatsächlich bedeutet es aber, dass wir alle, einschließlich der Ältesten, uns unterordnen unter die gewaltige Hand Gottes. Mit der Forderung nach Demut steht der neue Bund in der Tradition des alten Bundes, denn auch für den Juden war Micha 6,8 * eine zentrale Aussage der heiligen Schrift: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott?

Glaube

Glauben zu wirken ist ein zentrales Anliegen Jesu. Unglaube ist die Sünde schlechthin. Jesus sagt in den Abschiedsreden: Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden. Und wenn jener kommt, wird er die Welt überzeugen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht; von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht mehr sehet; von Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist. (Johannes 16,7-11 *)

Das Wesen der Sünde ist der Unglaube. Alles andere resultiert daraus: Hass, Bosheit, …

Jesus beantwortet nicht die Frage, warum das so ist. Er hätte doch mit der Kraft seines Wortes eine gewaltige politische Macht aufbauen können, der sich niemand widersetzen kann. Stattdessen hat er sich ans Kreuz schlagen lassen. Er ist auferstanden und hat daraus keine gewaltige Werbeaktion für seine Sache gemacht, sondern sich nur wenigen gezeigt (1.Korinther 15,3-8 *). Es bleibt das Geheimnis Gottes, warum es so ist. Aber unstrittig ist, dass es so ist, Gott hat zu allen Zeiten, im alten Bund und im neuen Bund den Glauben der Menschen gefordert.

Und so heißt dies für die Frage nach dem Willen Gottes, dass Gott will, dass wir glauben. Denn Glauben verändert unser ganzes Leben und zwar in positiver Weise. Es macht uns zu starken, tragfähigen Menschen.

Im Brief an die Hebräer heißt es: Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. (Hebräer 11,1 *)

Wer nach dem Willen Gottes fragt und ihn tun will, der braucht die Kraft, auf Hoffnung zu beharren und nicht gleich bei der ersten Gelegenheit zu zweifeln. Er braucht ein Auge, mit dem er Dinge schon sieht, die in der Realität noch nicht da sind, die aber entstehen werden, weil Gott es so will. Diese Kraft verändert unser ganzes Leben. Ein Sportler, der schon weiß, dass er verlieren wird, hat gute Chancen, tatsächlich zu verlieren. Ein Wissenschaftler, der ein Projekt begonnen hat, aber schon herumnöhlt, dass daraus sicherlich auch wieder nichts wird, sollte sein Projekt schleunigst beenden. Aber welche Kraft entwickeln Menschen, die an den Erfolg glauben und entsprechend handeln. Dies lernt man in jedem Kurs über Unternehmenskultur und gilt überall: Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht. (Jesaja 7,9 *) Oder positiv ausgedrückt: Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist? (1.Johannes 5,4-5 *)

Bibel, Gebet und das Wirken des Heiligen Geistes

Manchmal ist die Frage nach Gottes Willen überflüssig(?)

Dies gilt immer dann, wenn es klare Anweisungen in der Bibel gibt. Fragen wie „Soll ich morden?“, „Soll ich stehlen?“ brauchen wir uns nicht zu stellen, sie sind in den 10 Geboten klar beantwortet.

Allerdings gibt es Grenzbereiche, in denen man nicht so einfach mit dem Verweis auf die 10 Gebote antworten kann.

Nehmen wir das Beispiel des Tyrannenmordes: Die Diskussionen der Männer um Graf Stauffenberg: Dürfen wir Hitler überhaupt umbringen? Müssen wir Hitler vielleicht sogar umbringen? Ist es unsere Pflicht als Christen oder ist es einfach nur Sünde? Diese Diskussion ist nicht einfach mit dem Verweis auf 2.Mose 20,13 *: „ Du sollst nicht töten!“ zu beantworten.

Oder die Diskussion der 60'ger Jahre: Gewalt gegen Sachen JA, Gewalt gegen Personen NEIN. Und plötzlich schwappte die Gewalt gegen Sachen über und wurde eine Gewalt gegen Personen.

Ein anderer Themenbereich sind die Normen für Menschen in Not.

Gelten in einer Hungersnot, wenn die eigenen Kinder zu sterben drohen, die gleichen Normen wie in normalen Zeiten? In belagerten Städten, die seit Wochen oder Monaten keine Nahrungsmittel bekamen, spielten sich schreckliche Dinge ab. Wie sind sie zu bewerten.

Wir sollten uns aber davor hüten, die Frage nach dem Willen Gottes zu einer Frage nach dem Dispens zu machen. „Gott wird schon nichts dagegen haben, wenn ich ...” oder „Gott muss doch verstehen, dass ich ...” Es wird dann leicht das „Sollte Gott gesagt haben?“ des Satans (1.Mose 3,1 *).

Die Ethik der aktuellen Kirche steht sehr in der Gefahr, sich von Gottes Wort zu lösen, auch deswegen, weil viele Amtsträger dieses Wort Gottes gar nicht mehr kennen. Als die EKD-Denkschrift zur Familie bei vielen Christen auf vehemente Kritik stieß, die insbesondere „die fehlende theologische Durchdringung“ betraf, sagte der damalige EKD-Vorsitzende Nikolaus Schneider zu JESUS.DE: „Ich könnte mir allerdings vorstellen, in einem ähnlichen Fall künftig zusätzlich akademische Exegeten hinzuzuziehen.“ Dieses ist die theologisch verbrämte Eingeständnis, dass seine Kommission die Bibel nicht kannte.

Auch für die Kirche und ihre Aktionen stellt sich die Frage nach Gottes Willen. Mehrheitsbeschlüsse sind da wenig hilfreich. Wenn die Gemeinschaft der Gläubigen erkennt, dass etwas Gottes Wille ist, dann sollten alle dem auch zustimmen, zumindest alle die, die die Stimme Gottes hören können, weil sie des Heiligen Geistes teilhaftig sind. Ein Vorbild, wie eine Kirche nach kontroverser Diskussion einmütig wird, findet sich im ersten Apostelkonzil  *.

Die Bedeutung der Bibel, um Gottes Willen zu erkennen

Der Wille Gottes offenbart sich in seinem Wort, der Bibel. Sucht man die Verse in der Schlachterbibel, in denen die Stichworte „GOTT“ und „WILL“ oder ihre Ableitungen wie „Gottes Wille” gemeinsam vorkommen, so findet man 399 Vorkommen, 326 im Alten, 73 im Neuen Testament. 1,3% der Verse befassen sich damit, die Verse, die es indirekt ohne diese Schlüsselworte tun, nicht mitgezählt. Die prophetischen Bücher des Alten Testamentes beschäftigen sich besonders häufig (155 Vorkommen, 2,8%) damit.

Dies bedeutet zunächst einmal, dass wir Gottes Wort lesen müssen, um einen generellen Eindruck von dem zu bekommen, was Gott mit den Menschen vorhat. Dabei finden wir in der Bibel die Berichte vom Eingreifen Gottes in das Leben einzelner Menschen. Wir können und sollten daher nicht jede Geschichte verallgemeinern und in unser Leben übertragen. Und doch werden wir es erleben, dass bei einzelnen Erzählungen in uns eine große Klarheit entsteht: „Dieser Text meint mich.“ Dann sollten wir über einen solchen Text ins Gebet gehen und im Gespräch mit Gott versuchen zu verstehen, was dieser Text ganz konkret für mich bedeutet.

Einige Beispiele:

Gott erwählt Abraham, um einen Bund mit den Menschen zu machen. Gott will einen Bund mit den Menschen: Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich zu einem Vater vieler Völker gemacht. Und ich will dich sehr, sehr fruchtbar machen und will dich zu Völkern machen, auch Könige sollen von dir herkommen. Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir von Geschlecht zu Geschlecht, daß es ein ewiger Bund sei; also, daß ich dein Gott sei und deines Samens nach dir. Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land geben, darin du ein Fremdling bist, nämlich das ganze Land Kanaan, zur ewigen Besitzung, und ich will ihr Gott sein. (1.Mose 17,5-8 *)

Dieses Erleben Abrahams begründet den Alten Bund, über den das Alte Testament berichtet. Er zeigt aber auch, dass Gott mit den Menschen und damit auch mit mir einen Bund machen will, eine persönliche Beziehung aufbauen will. Diese persönliche Beziehung bedeutet den direkten Draht zu Gott, unter Umgehung aller derer, die sich anmaßen, die Rolle eines Stellvertreters auf Erden zu spielen, sei es der Papst oder sei es auch nur ein Pastor oder Seelsorger.

Gott will unsere Rettung: So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen darbringe, für Könige und alle, die in hervorragender Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit; denn solches ist gut und angenehm vor Gott unsrem Retter, welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. (1.Timotheus 2,1-4 *)

Gott will nicht nur eine Elite erreichen, einige wenige Menschen, er möchte alle Menschen erreichen. Daher die Ermahnung des Paulus, für alle Menschen zu beten. Wir haben oft einzelne Menschen vor Augen, Gott meint alle Menschen, die gescheiterten Existenzen, die am Rande der Gesellschaft von Sozialhilfe leben und nur noch mit Alkohol das Leben erträglich halten, die total angepassten Manager, die im Maßanzug ihren Terminkalender abspulen, Gott meint alle. Er liebt den zynischen Terroristen genau so, wie er den kalten Schreibtischtäter liebt, der am Computer eine Drohne steuert. Wenn wir nach Gottes Willen fragen, müssen wir gewärtig sein, dass Gott uns an irgend einer Stelle in sein Liebeswerk einspannt und wir unsere persönlichen Emotionen zurückstellen müssen: Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit, (1.Timotheus 2,5-6 *) Und wieder steht hier „für alle“. und hier steht „der Mensch Jesus Christus“, nicht unter anderem der Mensch Jesus Christus, vielleicht auch Buddha oder Mohammed. Nein, hier steht eine klare Aussage. Auch da müssen wir uns fragen, ob wir bereit sind, diesen Preis zu zahlen: Gott will, dass wir eine klare Position beziehen. er will nicht, dass wir überall und jedem diplomatisch nach dem Munde reden. Aber er will auch, dass wir diese Menschen lieben, so wie er diese Menschen liebt und Jesus für sie alle als Lösegeld gegeben hat.

Die Bedeutung des Gebetes um Gottes Willen zu erkennen

Die Bibel setzt uns den Rahmen, wenn wir nach Gottes Willen fragen. Aber sie gibt keine persönliche, konkrete Antwort auf unsere Frage. Ein Text wird uns erst dann zu einer persönlichen Herausforderung, wenn er uns besonders wichtig wird. Dies wirkt der Heilige Geist in uns. Um diese tiefe Verbindung zu Gott herzustellen, brauchen wir das Gebet. Nicht Gott braucht unser Gebet, sondern wir brauchen das Gebet, um in uns die Sensibilität zu bereiten, die für das Wirken des Heiligen Geistes erforderlich ist. In seinem Brief über die Freude schreibt Paulus: Freuet euch im Herrn allezeit; und abermal sage ich: Freuet euch! Eure Sanftmut lasset alle Menschen erfahren! Der Herr ist nahe! Sorget um nichts; sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus! (Philipper 4,4-7 *)

Zunächst erinnert er an die Sanftmut, die wir allen Menschen entgegen bringen sollen, erinnert uns, nicht zu sorgen und fordert uns auf, stattdessen alle unsere Anliegen im Gebet vor Gott auszubreiten. Wir merken, wie bedeutungsvoll hier der Glauben ist. Nur der Glaubende ist wirklich in der Lage zu beten. Der Ungläubige kann allerdings das Gebet des verzweifelten Vaters sprechen, der seinen besessenen Sohn zu Jesus bringt und auf Jesu Frage nach seinem Glauben antwortet: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“‎ (Markus 9,17-27 *)

Wie intensiv ein Apostel Paulus seine Arbeit im Gebet vorbereitet, beschreibt er im Römerbrief: Denn Gott, welchem ich in meinem Geist diene am Evangelium seines Sohnes, ist mein Zeuge, wie unablässig ich euer gedenke, indem ich allezeit in meinen Gebeten flehe, ob mir nicht endlich einmal durch den Willen Gottes das Glück zuteil werden möchte, zu euch zu kommen. (Römer 1,9-10 *) Er fährt nicht einfach nach Rom, weil ihm das auf dem Herzen liegt. Er betet darum. Er will es nur tun, wenn Gott ihn dort hinsendet. Und wir wissen aus der Apostelgeschichte, dass Paulus erst in Ketten nach Rom gekommen ist (Apostelgeschichte 28,14-31 *). Wir lesen nirgends, dass er sich darüber beklagt.

Jesu Gebet in Gethsemane

Dieses Gebet Jesu hat einen besonderen Stellenwert. Das einsame Gebet Jesu wird von Matthäus  *, Markus  * und Lukas  * überliefert, fast mit gleichlautenden Worten. In unserem Zusammenhang ist das Gebet Jesu wichtig:

Das erste Gebet bei Matthäus: Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! (Matthäus 26,39 *)

Das zweite Gebet bei Matthäus: Wiederum zum zweitenmal, ging er hin, betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! (Matthäus 26,42 *)

Über das dritte Gebet sagt Matthäus nur, dass es dieselben Worte waren.

Das erste Gebet bei Markus: Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf die Erde und betete, daß, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüberginge. Und er sprach: Abba, Vater! Es ist dir alles möglich; nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst. (Markus 14,35-36 *)

Über das zweite und dritte Gebet sagt Markus nur, dass es dieselben Worte waren.

Das erste Gebet bei Lukas: und sprach: Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! (Lukas 22,42 *)

Lukas erwähnt über den weiteren Verlauf nur, dass er dann noch inbrünstiger betete.

Jesus weiß, was ihm bevorsteht. Er hat es auch im Gehorsam zum Vater gesucht. Nun kommt diese Stunde und Jesus ist ganz Mensch, tief erschüttert über das, was da geschehen wird. Er tritt nicht vor Gott als der Gottessohn, der sagt: „Endlich, Vater, endlich ist es so weit.“ In dieser Stunde, wo er ganz alleine ist mit dem Vater, schüttelt er ihm sein Herz aus. Und er, der Gottessohn, der Hohepriester ohne jede Sünde  * kniet vor Gott und spricht: „Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber!“ Wenn der Messias selber, der wie kein anderer weiß, was Gottes Wille mit ihm ist, wenn der Messias in großer innerer Not solche Worte spricht, wieviel mehr dürfen wir dann Gott unser Herz ausschütten, wenn wir unsicher sind, was unsere Berufung ist oder wenn wir uns von dieser Berufung überfordert sehen. Aber er fügt einen Satz hinzu: „Doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!‎“ Schon der Beginn seiner Rede schließt die Möglichkeit ein, dass Gott diese Bitte ablehnt: „Ist es möglich, …“ Es gibt kein besseres Beispiel, deutlich zu machen, dass ich Gott alles sagen darf. Es gibt aber auch kein besseres Beispiel, zu zeigen, dass ich immer den souveränen Willen Gottes einbeziehen muss und schließlich danach zu handeln habe. Diese Stunde tiefer innerer Not stärkt Jesus, so dass er seinen Weg bis zum Tod am Kreuz gehorsam gehen kann.

Die Bedeutung des Heiligen Geistes als Mittler des Willens Gottes

Jesus verheißt uns den Heiligen Geist.

Er wird uns an Jesus und seine Worte erinnern: Wenn aber der Beistand kommen wird, welchen ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir zeugen; (Johannes 15,26 *)

Er wird uns und die ganze Welt lehren: Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden. Und wenn jener kommt, wird er die Welt überzeugen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht; von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht mehr sehet; von Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist. (Johannes 16,7-11 *)

Er wird uns auf die zukünftigen Dinge vorbereiten: Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. (Johannes 16,13 *)

Manche sagen, dass Jesus damit das Neue Testament aus den Evangelien, den Lehrbriefen und der Offenbarung beschrieben hat. Für den Christen, der nach dem Willen Gottes fragt, bedeuten die Worte Jesu, dass er diese Frage nur mit Hilfe des Heiligen Geistes beantworten kann. Denn dieser Heilige Geist spricht nicht von sich aus, sondern was er (im Himmel) hören wird, das wird er reden.

Ein Mensch, der nach dem Willen Gottes für sein Leben fragt, muss sich zunächst fragen, ob er offen ist, dass der Heilige Geist Raum in ihm hat und dass der Heilige Geist zu ihm reden kann. Unser Gebet sollte also immer auch die Stille und Ruhe haben, dass wir empfänglich sind für die Impulse des Heiligen Geistes.

Es bleibt die Frage, ob wir das Reden des Heiligen Geistes von den vielen anderen Stimmen in uns unterscheiden können. Dieses Thema haben wir bereits im Rahmen der Frage «Kann man heute noch Erfahrungen mit Gott machen?» im Abschnitt Und wie erkenne ich, dass es wirklich eine Gotteserfahrung war? behandelt.

Die Frage nach dem Willen Gottes am Beispiel der Menschen aus biblischer Zeit

Aussendung des Paulus in die Heidenmission

Paulus lebte in der Gemeinde von Antiochia. Sie feierten Gottesdienst und fasteten, als der Heilige Geist zu ihnen redete: Apostelgeschichte 13,1-5 *

Wie mag dieses Reden des Heiligen Geistes erfolgt sein?

Die Bibel beschreibt dies nicht genauer. Deshalb ist anzunehmen, dass es diesen Männern im Gebet deutlich wurde. Vielleicht hat Paulus ihnen von seiner Bekehrung erzählt, was Jesus ihm durch Ananias hat sagen lassen  *. Dann haben sie gebetet und einer sprach es aus: „Ich habe den Eindruck, dass wir Paulus und Barnabas jetzt aussenden sollten, den Heiden das Evangelium zu verkündigen.“ Dann haben andere es bestätigt und sie haben für sich daraus geschlossen: Wenn der heilige Geist uns so einmütig werden lässt in dieser Frage, dann ist es Gottes Wille, dass wir so verfahren. Und sie haben es nicht beim Reden belassen, sondern Paulus und Barnabas ausgesandt.

Das Apostelkonzil
Oder: Auch die Urgemeinde musste ringen, den Willen Gottes zu erkennen

Diese Geschichte (Apostelgeschichte 15,1-33 *) ist sehr eindrucksvoll, weil sie uns zeigt, dass die Erkenntnis des Willens Gottes nicht immer gradlinig erfolgt, sondern oft auch Auseinandersetzung und Streit bedeutet. Die Gemeinde wäre vermutlich an dem Streit auch zugrunde gegangen, wenn nicht persönliche Gotteserfahrungen mit eingebracht worden wären. Zunächst war da der Bericht von Paulus und Barnabas über die Bereitschaft, mit der die Heiden das Wort Gottes aufgenommen haben. Dann war da der Einwand der Pharisäer, dass diese Heiden nun auch das mosaische Gesetz zu halten haben. Man kann sich vorstellen, wie vehement Paulus dagegen gehalten hat  *, denn er wusste, dass man die Heiden nicht dazu bringen konnte, das mosaische Gesetz zu halten, insbesondere nicht in der engen Auslegung der Pharisäer. Und was noch viel wichtiger ist, es war auch nicht erforderlich, denn es würde Christi Opfertod abwerten und eigentlich überflüssig machen.

Man hat den Aposteln in Jerusalem die Streitfrage vorgelegt und sie haben auch damit zu kämpfen gehabt. Auch bei den Aposteln gab es zunächst einmal Streit. Aber dann erzählte Petrus von einer persönlichen Erfahrung, die er gemacht hat. Erst jetzt durften Paulus und Barnabas in Ruhe über ihre Missionstätigkeit berichten. Und nun ergreift Jakobus das Wort und macht einen Vorschlag und es heißt, dass dieser Vorschlag der ganzen Gemeinde gefiel. Die Sache ist dadurch geklärt. Auch hier wirkt der Heilige Geist trotz Streit und Auseinandersetzung und es steht eine Einmütigkeit, die dazu führt, dass ein Brief verfasst wird, in dem steht: „Es hat nämlich dem Heiligen Geist und uns gefallen …“

In den allermeisten Fällen gebraucht Gott Menschen, um seinen Willen kund zu tun. Aber diejenigen, die dem Heiligen Geist Raum in ihrem Herzen geben, werden merken, wenn es die Stimme Gottes ist, die da aus dem Bruder oder der Schwester spricht. Das heißt nicht, dass wirklich alle euphorisch zustimmen. Auch in der Gemeinde in Jerusalem mag so mancher Pharisäer-Christ mit dem Gedanken herausgegangen sein: „Ob das wohl so richtig ist?“ Und der Galaterbrief wäre nie geschrieben worden, wenn nicht einige von diesen Pharisäer-Christen sich auf die Reise gemacht hätten und ihre Minderheitsmeinung verkündet hätten.

Aber dieser Text macht Mut zu konkreter Gemeindearbeit, denn auch in der Urgemeinde gab es schon die Auseinandersetzungen, die uns heute das Leben so schwer machen. Es war zu allen Zeiten unrealistisch, Gemeindearbeit ohne das kräftezehrende Ringen um den richtigen Weg zu sehen.

Gehindert durch den Heiligen Geist

Auch das gibt es - Paulus und sein Missionsteam werden durch den heiligen Geist gehindert weiterzuziehen und verlieren wertvolle Zeit: Als sie aber Phrygien und die Landschaft Galatien durchzogen, wurde ihnen vom heiligen Geist gewehrt, das Wort in Asien zu verkünden. Und sie kamen gen Mysien und versuchten nach Bithynien zu reisen; und der Geist Jesu ließ es ihnen nicht zu. Da reisten sie an Mysien vorbei und kamen hinab nach Troas. Und es erschien dem Paulus in der Nacht ein Gesicht: Ein mazedonischer Mann stand vor ihm, bat ihn und sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Als er aber dieses Gesicht gesehen hatte, trachteten wir alsbald nach Mazedonien zu ziehen, indem wir daraus schlossen, daß uns der Herr berufen habe, ihnen das Evangelium zu predigen. (Apostelgeschichte 16,6-10 *)

Auch Paulus eilte auf seinen Missionsreisen nicht von Sieg zu Sieg, sondern musste Rückschläge einstecken. Hier erlebte Paulus verschlossene Türen. Er kam nicht nach Bithynien. Es wird keine lange Ursachenforschung betrieben, sondern die Erklärung ist eindeutig: „Der Geist Gottes ließ es nicht zu.“ Also auch dieses gibt es: Durststrecken, bei denen es nicht weiter geht. Man versucht dies und jenes, aber es geht nicht weiter. Dies kann schmerzlich sein. Es bedeutet Selbstzweifel. Aber in Wirklichkeit ist es eine Zeit, die Gott uns schenkt, um uns von einer bestimmten Zielrichtung zu lösen und neues zu wagen. Und dieses Neue ist für Paulus und sein Team Europa. Der Mann aus Mazedonien, der Paulus im Traum erschien, war ein Werkzeug Jesu, die Mission in Europa zu beginnen.

Matthäus-Levi: Die Begegnung mit Jesus reisst ihn aus seinem alten Leben.

Jesus begegnet einem Mann, der an seiner Zollstätte saß: Und als Jesus von da weiter ging, sah er einen Menschen an der Zollstätte sitzen, der hieß Matthäus; und er spricht zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. Und es begab sich, als er in dem Hause zu Tische saß, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen mit Jesus und seinen Jüngern zu Tische. (Matthäus 9,9-10 *)

Er hat sein Leben in Wohlstand aufgegeben und ist Jesus nachgefolgt. er hat alles stehen und liegen lassen. Welch eine Entscheidung. Der Wille Gottes kann unsere Lebensplanung völlig durcheinanderbringen. Gar nicht geredet wird in unserem Text von der Familie und dem persönlichen Umfeld des Matthäus.

Manch einer wird geheilt in sein Dorf zurückgeschickt

Jesus heilt einen Gelähmten und schickt ihn heim: Und er trat in das Schiff, fuhr hinüber und kam in seine Stadt. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gelähmten, der auf einem Bette lag. Und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Und siehe, etliche der Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert! Und da Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr Arges in euren Herzen? Was ist denn leichter zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben, oder zu sagen: Steh auf und wandle? Damit ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht hat, auf Erden Sünden zu vergeben, sprach er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm dein Bett und geh heim! Und er stand auf und ging heim. Als aber die Volksmenge das sah, verwunderte sie sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben. (Matthäus 9,1-8 *)

Dieser Gelähmte wird als Geheilter in sein Dorf zurückgeschickt. Er bekommt keinen großen Auftrag, er soll nur als Geheilter in seinem Dorf leben. Auch damit ist er ein Zeugnis für Jesus. Täglich erleben seine Nachbarn und Freunde die verändernde Kraft Jesu. Dieses Zeugnis im normalen Alltag ist genau so notwendig im Reich Gottes wie der Dienst eines Paulus oder Petrus.

Manch einer nimmt geheilt seine ganz normale Arbeit wieder auf

Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus: Und als Jesus in das Haus des Petrus kam, sah er, daß dessen Schwiegermutter darniederlag und das Fieber hatte. Und er berührte ihre Hand, und das Fieber verließ sie, und sie stand auf und diente ihm. (Matthäus 8,14-15 *)

Geheilt nimmt die Schwiegermutter des Petrus ihre ganz normale Tätigkeit als Hausfrau wieder auf. Dies gilt generell. Wenn ein Mensch eine Begegnung mit Jesus hat, dann macht er seine ganz normale Arbeit weiter, bis er eine konkrete anderweitige Berufung hat. Wenn Jesus möchte, dass wir unser Leben ändern, dann wird er uns dies auch deutlich machen.

... und sündige hinfort nicht mehr

Eine Frau wurde beim Ehebruch erwischt und soll nun gesteinigt werden. Sie wird zu Jesus geführt in der Absicht, vielleicht ein falsches Wort von ihm zu hören, das man für eine Anklage gegen Jesus verwenden könnte. Denn bei dieser Frau war die Sache ja klar: Jesus aber ging an den Ölberg. Und am Morgen früh stellte er sich wieder im Tempel ein, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. Da brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer ein Weib zu ihm, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, dieses Weib ist auf der Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Im Gesetz aber hat uns Mose geboten, solche zu steinigen. Was sagst nun du? Das sagten sie aber, um ihn zu versuchen, damit sie ihn anklagen könnten. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun dabei verharrten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie! Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie von ihrem Gewissen gestraft einer nach dem andern hinaus, die Ältesten zuerst; Jesus aber ward allein gelassen, mit dem Weib, das in der Mitte stand. Da richtete sich Jesus auf und sprach zu ihr: Weib, wo sind deine Ankläger? Hat dich niemand verdammt? Sie sprach: Herr, niemand! Jesus sprach zu ihr: So verurteile ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr! (Johannes 8,1-11 *)

Die Begegnung mit Jesus rettet dieser Frau das Leben, denn die Ankläger stehlen sich davon, weil ihnen die Frage Jesu zu heiß, zu ungemütlich ist. Auch diese Frau wird geheilt in ihr altes Umfeld zurückgeschickt, aber mit dem ausdrücklichen Wort: … und sündige hinfort nicht mehr. Dies ist Gottes Wille füe sie. Dies bezieht sich darauf, nicht weiter im Ehebruch zu leben. Es bezieht sich auch darauf, ihr Leben neu im Lichte von Gottes Liebe zu überdenken. Es bezieht sich auch darauf, nicht zu sündigen. Aber es schließt auch ein, was Johannes in seinem ersten Brief schreibt: Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. (1.Johannes 1,8-10 *)







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Die Faszination des Wortes Gottes

Gott offenbart sich mit $IchBin - Auswertung
Vergleich des Alten und Neuen Testamentes

Was hat uns die Rede vom großen Weltgericht zu sagen.
Wie gehen wir mit diesem sperrigen Gerichtswort um?


Nr.BibelstelleBibeltext
11.Mose 3,1
1
Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zum Weibe: Hat Gott wirklich gesagt, ihr dürft nicht essen von jedem Baum im Garten?Da sprach das...
21.Mose 17,5-8
1
Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich zu einem Vater vieler Völker gemacht.Und ich will dich sehr, sehr fruchtbar machen und will dich zu Völkern...
32.Mose 20,13
1
Du sollst nicht töten!Du sollst nicht ehebrechen!Du sollst nicht stehlen!Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten!Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses! Laß dich nicht gelüsten...
41.Samuel 3
1
5Jesaja 7,9
1
Und die Hauptstadt Ephraims ist Samaria, und das Haupt Samarias ist der Sohn Remaljas. Glaubet ihr nicht, so bleibet ihr nicht!Weiter redete der HERR zu Ahas und sprach:Fordere ein Zeichen von dem HERRN,...
6Daniel 5,1-30
1
König Belsazar machte ein großes Mahl seinen tausend Gewaltigen und trank vor den Tausenden Wein.Und während er sich den Wein schmecken ließ, befahl Belsazar, man solle die goldenen und silbernen Gefäße...
7Micha 6,8
1
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott?Die Stimme des HERRN ruft der Stadt zu, und weise ist,...
8Matthäus 1,18-25
1
Die Geburt Jesu Christi aber war also: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, noch ehe sie zusammenkamen, erfand sich's, daß sie empfangen hatte vom heiligen Geist.Aber Joseph, ihr Mann, der gerecht...
9Matthäus 8,14-15
1
Und als Jesus in das Haus des Petrus kam, sah er, daß dessen Schwiegermutter darniederlag und das Fieber hatte.Und er berührte ihre Hand, und das Fieber verließ sie, und sie stand auf und diente ihm.Als...
10Matthäus 9,1-8
1
Und er trat in das Schiff, fuhr hinüber und kam in seine Stadt.Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gelähmten, der auf einem Bette lag. Und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei...
11Matthäus 9,9-10
1
Und als Jesus von da weiter ging, sah er einen Menschen an der Zollstätte sitzen, der hieß Matthäus; und er spricht zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach.Und es begab sich, als er...
12Matthäus 11,28-30
1
Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden...
13Matthäus 17,1-7
1
Und nach sechs Tagen nahm Jesus den Petrus und Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg.Und er wurde vor ihnen verklärt, und sein Angesicht leuchtete wie...
14Matthäus 23
1
15Matthäus 23,3
1
Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken tut nicht; denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht.Sie binden aber schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen...
16Matthäus 23,33
1
Ihr Schlangen! Ihr Otterngezüchte! Wie wollt ihr dem Gerichte der Hölle entgehen?Darum, siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen,...
17Matthäus 26,36-46
1
Da kommt Jesus mit ihnen in ein Gut, namens Gethsemane. Und er spricht zu den Jüngern: Setzet euch hier, während ich dorthin gehe und bete.Und er nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und...
18Matthäus 26,39
1
Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!Und er...
19Matthäus 26,42
1
Wiederum zum zweitenmal, ging er hin, betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!Und er kommt und findet sie abermals...
20Markus 9,17-27
1
Und einer aus dem Volke antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der hat einen sprachlosen Geist;und wo der ihn ergreift, da reißt er ihn, und er schäumt und knirscht mit seinen Zähnen...
21Markus 14,32-42
1
Und sie kommen in ein Gut, genannt Gethsemane. Und er spricht zu seinen Jüngern: Bleibet hier sitzen, bis ich gebetet habe!Und er nahm den Petrus und Jakobus und Johannes mit sich und fing an zu erschrecken,...
22Markus 14,35-36
1
Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf die Erde und betete, daß, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüberginge.Und er sprach: Abba, Vater! Es ist dir alles möglich; nimm diesen Kelch von...
23Lukas 14,7-11
1
Er sagte aber zu den Gästen ein Gleichnis, da er bemerkte, wie sie die ersten Plätze auswählten, und sprach zu ihnen:Wenn du von jemand zur Hochzeit geladen bist, so setze dich nicht obenan, damit nicht...
24Lukas 22,39-46
1
Und er ging hinaus und begab sich nach seiner Gewohnheit an den Ölberg. Es folgten ihm aber auch die Jünger.Und als er an den Ort gekommen war, sprach er zu ihnen: Betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet!Und...
25Lukas 22,42
1
und sprach: Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.Und er geriet in Todesangst und betete...
26Johannes 8,1-11
1
Jesus aber ging an den Ölberg.Und am Morgen früh stellte er sich wieder im Tempel ein, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie.Da brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer ein Weib...
27Johannes 13,13-17
1
Ihr heißet mich Meister und Herr und saget es mit Recht; denn ich bin es auch.Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr einander die Füße waschen.Denn ein Vorbild...
28Johannes 14,6
1
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!Hättet ihr mich erkannt, so würdet ihr auch meinen Vater kennen; und von nun an kennet ihr...
29Johannes 15,26
1
Wenn aber der Beistand kommen wird, welchen ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir zeugen;und auch ihr werdet zeugen, weil ihr von Anfang an...
30Johannes 16,7-11
1
Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.Und wenn...
31Johannes 16,7-11
1
Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.Und wenn...
32Johannes 16,13
1
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist,...
33Apostelgeschichte 9,1-20
1
Saulus aber schnaubte noch drohend und mordend wider die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriesterund erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er etliche Anhänger des Weges...
34Apostelgeschichte 13,1-5
1
Es waren aber zu Antiochia in der dortigen Gemeinde etliche Propheten und Lehrer, nämlich Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene und Manahen, der mit dem Vierfürsten Herodes erzogen...
35Apostelgeschichte 15,1-33
1
Und etliche kamen aus Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht nach dem Gebrauche Moses beschneiden lasset, so könnt ihr nicht gerettet werden!Da sich nun Zwiespalt erhob und Paulus und...
36Apostelgeschichte 15,1-33
1
Und etliche kamen aus Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht nach dem Gebrauche Moses beschneiden lasset, so könnt ihr nicht gerettet werden!Da sich nun Zwiespalt erhob und Paulus und...
37Apostelgeschichte 16,6-10
1
Als sie aber Phrygien und die Landschaft Galatien durchzogen, wurde ihnen vom heiligen Geist gewehrt, das Wort in Asien zu verkünden.Und sie kamen gen Mysien und versuchten nach Bithynien zu reisen; und...
38Apostelgeschichte 28,14-31
1
Daselbst fanden wir Brüder und wurden von ihnen gebeten, sieben Tage zu bleiben, und so gelangten wir nach Rom.Und von dort kamen die Brüder, als sie von uns gehört hatten, uns entgegen bis gen Appii Forum...
39Römer 1,9-10
1
Denn Gott, welchem ich in meinem Geist diene am Evangelium seines Sohnes, ist mein Zeuge, wie unablässig ich euer gedenke,indem ich allezeit in meinen Gebeten flehe, ob mir nicht endlich einmal durch den...
401.Korinther 15,3-8
1
Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift,und daß er begraben worden und daß er auferstanden...
41Galater 5,1-6
1
Für die Freiheit hat uns Christus befreit; so stehet nun fest und lasset euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!Siehe, ich Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasset, wird euch...
42Galater 5,22
1
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.Welche aber Christus angehören, die haben...
43Philipper 4,4-7
1
Freuet euch im Herrn allezeit; und abermal sage ich: Freuet euch!Eure Sanftmut lasset alle Menschen erfahren! Der Herr ist nahe!Sorget um nichts; sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung...
441.Timotheus 2,1-4
1
So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen darbringe,für Könige und alle, die in hervorragender Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles...
451.Timotheus 2,5-6
1
Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus,der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit,für welches ich eingesetzt...
462.Timotheus 2,23-26
1
Die törichten und unziemlichen Streitfragen aber meide, da du weißt, daß sie nur Streit erzeugen.Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, lehrtüchtig, fähig die...
47Titus 3,1-2
1
Erinnere sie, daß sie den Regierungen und Gewalten untertan seien, gehorsam, zu jedem guten Werk bereit;niemand lästern, nicht hadern, gelinde seien, alle Sanftmut beweisen gegen alle Menschen.Denn auch...
48Titus 3,3-5
1
Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, gingen irre, dienten den Lüsten und mancherlei Begierden, lebten in Bosheit und Neid, verhaßt und einander hassend.Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe...
49Hebräer 2,17-18
1
Daher mußte er in allem den Brüdern ähnlich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, um die Sünden des Volkes zu sühnen;denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht...
50Hebräer 11,1
1
Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.Durch solchen haben die Alten ein gutes Zeugnis erhalten.Durch Glauben erkennen wir, daß...
511.Petrus 5,1-7
1
Die Ältesten unter euch ermahne ich nun als Mitältester und Zeuge der Leiden Christi, aber auch als Mitgenosse der Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll:Weidet die Herde Gottes bei euch, nicht gezwungen,...
521.Johannes 1,8-10
1
Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns;wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und...
531.Johannes 5,4-5
1
Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, daß Jesus der...




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