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Warum

Die quälende Frage nach dem Warum

Gottes Wege sind nicht unsere Wege

 


Zusammenfassung

Die quälende Frage nach dem „Warum?” können wir nur schwer unterdrücken. Auch die Männer und Frauen der Bibel haben sie gestellt. Selbst Jesus am Kreuz stellte diese Frage. Sie ist also nicht verboten oder unangemessen. Sie kann eine Chance für uns sein. Eine Chance, zu einem tieferen Verständnis dessen zu kommen, was Gott mit uns vorhat. Sie kann uns helfen, die tiefe Bedrückung zu überwinden, die unvorhergesehene Unglücke für unser Leben bedeuten.

Schlagwörter: Glauben - Gott - Heil - Hoffnung - Warum

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Glauben
In allen Bereichen des menschlichen Lebens investieren wir Glauben
Glauben in der Wissenschaft, im menschlichen Zusammenleben und selbstverständlich auch in der Religion

Kapitel 10: Schritte des Glaubens
Glauben will erarbeitet sein
 





Warum - Die quälende Frage nach dem Warum

Gottes Wege sind nicht unsere Wege

Inhaltsverzeichnis

Warum?

Eine verbotene Frage?

Die Frage des Menschen nach dem Warum - Beispiele aus der Bibel

Die Frage Gottes nach dem Warum

... und die Antwort des Psalmisten

Glaube und Hoffnung - zentrale Kompetenzen des Menschen

Warum hat Jesus seine Wunder nicht in Rom getan?

Gott will, dass wir Glauben lernen

Glaube und Hoffnung - und wer trägt die Folgen

Durch die Dunkelheit hindurchblicken

Warum?

Warum geschehen Unglücke? Und warum passiert es gerade mir?

Ein junger Mensch verliert seine Mutter, weil sie an einem Bahnübergang das rote Blinklicht übersehen hatte. Sie kreuzt die Bahn genau in dem Augenblick, als der Zug kam. Sie hatte keine Chance. Dieser junge Mann ist fast an der Frage zerbrochen, warum seine Mutter nicht einige Sekunden früher losgefahren ist, dann hätte sie der Zug nicht erwischt. Die Eltern hatten sich schon häufig im Auto darüber unterhalten, dass man das Blinklicht wegen der Bäume erst sehr spät sieht. Warum also ist es gerade seiner Mutter passiert, die diese Strecke täglich fährt? Eine solche Frage kann das Leben zerstören. Sie kann Menschen schwer belasten und den Glauben an das Gute, den Glauben an die Zukunft, die Hoffnung für das eigene Leben nachhaltig beschädigen oder gar zerstören. Warum musste das passieren?

Die Antwort der Wissenschaft

Viel hat die Wissenschaft nicht dazu zu sagen. Sie stellt zunächst einmal fest, dass es halt so ist. An Bahnübergängen passieren Unfälle. Sie wird vielleicht in diesem konkreten Einzelfall zu einer Halbschranke raten, damit die Blockierung der Gefahrenstelle besser sichtbar ist. Aber aus anderen Unfällen ist dem Wissenschaftler bekannt, dass es dann die jungen Leute sind, die mutig die Halbschranke umfahren und dabei umkommen. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering, aber es wird passieren, weil es viele machen und dann beim Bier erzählen, dass das völlig gefahrlos möglich ist, bis wieder einer Pech hat. Wenn dann der Vater Einfluss hat, wird aus der Halbschranke vielleicht eine Schranke ...

Viel hat die Wissenschaft zum Warum nicht zu sagen. Dem jungen Mann, der sich fragt, warum seine Mutter nicht ein paar Sekunden früher losgefahren ist, so dass sie der Zug nicht erwischt hätte, kann der Wissenschaftler nur mit Achselzucken begegnen. Und ein Psychologe wird versuchen, ihm diese Frage auszureden.

Eine verbotene Frage?

Häufig hört man, dass man die Frage nach dem „Warum?” einfach nicht stellen dürfe, weil es zu nichts führe. Dies ist auf jeden Fall zu bezweifeln. Der Wissenschaftler, der die Frage nach dem „Warum?” mit dem Vorschlag beantwortet, eine Halbschranke zu bauen, hat für die Zukunft etwas geleistet. Insgesamt wurden viele Fragen nach dem „Warum?” gestellt und mit Vorschlägen beantwortet, die unsere Autos sicherer gemacht haben, die unsere Umwelt erträglicher gemacht haben, die Risiken vermindert haben. Also ist die Frage nach dem „Warum?” eine notwendige Frage, um die Zukunft besser gestalten zu können? Dies ist in der Tat richtig und sollte Menschen ermutigen, aus negativen Erfahrungen positive Schlussfolgerungen zu ziehen, die für die Zukunft eine Verbesserung bringen. Wenn nach einem Unfall der Unfallforscher in aller Behutsamkeit versucht, mit den Hinterbliebenen des Unfallopfers zu reden, dann hört man schon einmal den Seufzer: „Dann hat es ja wenigsten noch einen Sinn gehabt!” Diese Feststellung hilft bei der inneren Bewältigung des schrecklichen Ereignisses.

Die Frage des Menschen nach dem Warum - Beispiele aus der Bibel

Die Frage nach dem Warum ist der Bibel nicht fremd. Das Buch Hiob stellt die Frage nach dem „Warum?” ganz massiv. Die Psalmen sind voll von „Warum?”-Fragen:

Warum toben die Heiden und reden die Völker vergeblich? (Psalmen 2,1 * )

HERR, warum trittst du so ferne, verbirgst dich in Zeiten der Not? (Psalmen 10,1 * )

Warum soll der Frevler Gott lästern und in seinem Herzen sprechen, du fragst nicht darnach? (Psalmen 10,13 * )

Dem Vorsänger. Auf «Hindin der Morgenröte». Ein Psalm Davids. (H22-2) Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Du bist weit entfernt davon, mir zu helfen, zu hören auf die Worte meiner Klage! (Psalmen 22,1 * )

Dennoch freuen sie sich über meinen Fall und rotten sich zusammen; Lästermäuler sammeln sich wider mich, ich weiß nicht warum; sie lästern und schweigen nicht. (Psalmen 35,15 * )

(H42-10) Ich will sagen zu Gott, meinem Fels: Warum hast du meiner vergessen, warum muß ich traurig einhergehen, weil mein Feind mich drängt? (Psalmen 42,9 * )

Denn du bist der Gott, der mich schützt; warum verwirfst du mich? Warum muß ich traurig einhergehen, da mein Feind mich drängt? (Psalmen 43,2 * )

(H44-24) Herr, erhebe dich! Warum schläfst du? Wache auf und verstoße uns nicht für immer! (Psalmen 44,23 * )

(H44-25) Warum verbirgst du dein Angesicht und vergissest unsres Elendes und unsrer Bedrängnis? (Psalmen 44,24 * )

(H49-6) Warum sollte ich mich fürchten zur bösen Zeit, wenn mich die Missetat meiner Verfolger umringt? (Psalmen 49,5 * )

(H68-17) Warum beneidet ihr gipfelreichen Berge den Berg, welchen Gott zu seiner Wohnung begehrt hat, welchen der HERR auch ewiglich bewohnen wird? (Psalmen 68,16 * )

Eine Unterweisung. Von Asaph. O Gott, warum hast du uns für immer verworfen und raucht dein Zorn wider die Schafe deiner Weide? (Psalmen 74,1 * )

Warum ziehst du deine Hand zurück, deine Rechte? Ziehe sie hervor aus deinem Busen, vertilge! (Psalmen 74,11 * )

Warum sollen die Heiden sagen: «Wo ist nun ihr Gott?» Laß unter den Heiden kundwerden vor unsern Augen die Rache für das vergossene Blut deiner Knechte! (Psalmen 79,10 * )

(H80-13) Warum hast du nun seine Mauer eingerissen, daß alle, die des Weges ziehen, ihn zerpflücken? (Psalmen 80,12 * )

(H88-15) Warum, HERR, verwirfst du denn meine Seele und verbirgst dein Angesicht vor mir? (Psalmen 88,14 * )

(H89-48) Gedenke mein! Was ist das Leben? Warum willst du alle Menschenkinder vergeblich erschaffen haben? (Psalmen 89,47 * )

Warum sollen die Heiden sagen: «Wo ist denn ihr Gott?» (Psalmen 115,2 * )

O HERR, du bleibst im Recht, wenn ich mit dir hadere; darum will ich dich nur über das Recht befragen. Warum ist der Weg der Gottlosen so glücklich und bleiben alle, die treulos handeln, unangefochten? (Jeremia 12,1 * )

Zwischen der Halle und dem Altar sollen die Priester, des HERRN Diener, weinen und sagen: HERR, habe Mitleid mit deinem Volk und gib dein Erbteil nicht der Beschimpfung preis, daß die Heiden über sie spotten! Warum soll man unter den Völkern sagen: Wo ist nun ihr Gott? (Joel 2,17 * )

Die „Warum?”-Frage ist also der Bibel wohl bekannt. Sie wird bereits vom Volk Israel vor Gott getragen. Israel muss mit der Frage fertig werden, warum den der allmächtige Gott es zulässt, dass Israel besiegt wird, aus dem Land der Verheißung in die Verbannung geführt wird. Warum eilt es nicht mit dem lebendigen Gott von Sieg zu Sieg?

Vielleicht ist es schon eine erste Antwort, wenn wir die „Warum?”-Fragen Gottes lesen. Denn es ist umgekehrt auch so, dass Gott „Warum?”-Fragen an uns Menschen hat. Die Propheten, Menschen, die im Auftrag Gottes geredet haben, stellen diese Fragen aus der Sicht Gottes. Dies überrascht im ersten Augenblick. Gott hätte doch eine ganz andere Welt schaffen können. Warum stellt Gott die Frage nach dem „Warum?”?

Die Frage Gottes nach dem Warum

Diese spannende Frage kann hier nicht abschließend betrachtet werden. Einige Bibelstellen aus dem Alten Testament:

Warum zertretet ihr mein Volk und unterdrückt die Person der Elenden? spricht der Herr, der HERR der Heerscharen. (Jesaja 3,15 * )

Was konnte man an meinem Weinberg noch weiter tun, das ich nicht getan habe? Warum hat er denn Herlinge getragen? Und ich habe doch Trauben von ihm erwartet! (Jesaja 5,4 * )

Warum sprichst du denn, Jakob, und sagst du, Israel: Mein Weg ist vor dem HERRN verborgen, und mein Recht entgeht meinem Gott? (Jesaja 40,27 * )

Warum war niemand da, als ich kam, antwortete niemand, als ich rief? Ist etwa meine Hand zu kurz zum Erlösen, oder ist bei mir keine Kraft zum Retten? Siehe, mit meinem Schelten trockne ich das Meer aus; ich mache Ströme zur Wüste, daß ihre Fische vor Wassermangel faulen und vor Durst sterben! (Jesaja 50,2 * )

Warum wäget ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Höret doch auf mich und esset Gutes, und eure Seele ergötze sich am Fett! (Jesaja 55,2 * )

Warum wollt ihr denn mit mir hadern? Ihr seid ja alle von mir abgefallen, spricht der HERR. (Jeremia 2,29 * )

O du böses Geschlecht, beachte doch das Wort des HERRN! Bin ich denn für Israel eine Wüste gewesen oder ein Land der Finsternis? Warum spricht denn mein Volk: «Wir sind frei! Wir kommen nicht mehr zu dir!» (Jeremia 2,31 * )

Warum änderst du deinen Weg so fleißig? Du wirst an Ägypten ebenso zuschanden werden, wie du an Assyrien zuschanden geworden bist! (Jeremia 2,36 * )

Warum hat sich denn dieses Volk zu Jerusalem so beharrlich abgewandt und den Betrug so festgehalten, daß sie nicht mehr umkehren wollen? (Jeremia 8,5 * )

Horch! die Stimme des Geschreis der Tochter meines Volkes aus fernem Lande: «Ist denn der HERR nicht in Zion, ist ihr König nicht bei ihr?» Warum haben sie Mich mit ihren Götzenbildern, mit fremden Götzen erzürnt? (Jeremia 8,19 * )

Ist denn kein Balsam in Gilead? Ist kein Arzt da? Warum hat die Heilung der Tochter meines Volkes keine Fortschritte gemacht? (Jeremia 8,22 * )

(H9-11) Wer ist so weise, daß er dies erkenne? Und zu wem hat der Mund des HERRN geredet, daß er es kundtue, weshalb das Land zugrunde geht und warum es verbrannt ist gleich einer Wüste, die niemand durchwandert? (Jeremia 9,12 * )

Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR, ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daran, daß der Gottlose sich abwende von seinem Wege und lebe! Wendet euch ab, wendet euch ab von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, Haus Israel? (Hesekiel 33,11 * )

Setze die Posaune an deinen Mund! Es kommt etwas wie ein Adler wider das Haus des HERRN! Warum haben sie meinen Bund übertreten und sich gegen mein Gesetz vergangen? (Hosea 8,1 * )

Gott hat den Menschen als freies Wesen erschaffen, dass sich entscheiden kann, was es tut, was es glaubt, wie es leben will. Diese Freiheit akzeptiert Gott bis zu einem gewissen Grade. Wer an den Zufall glaubt, wird daran nicht gehindert, aber es wird ihm auch so geschehen, wie er oder sie geglaubt hat. Glaube hat Konsequenzen und Gott akzeptiert dies. Er bügelt sie nicht einfach durch stillschweigende Wohltat glatt. Er stellt uns aber die Frage, warum wir das tun.

Gott stellt uns also die Frage nach unserem „Warum?”, weil er uns in unserem Handeln ernst nimmt. Er hat auch Israel nicht einfach den Heiden übergeben, sondern es durch die Propheten immer wieder ermahnt. Aber es hat nicht gehört. Erst in babylonischer Gefangenschaft sind sie wieder nachdenklich geworden, erst, als es schon zu spät war, das Unglück schon geschehen ist.

Wir sind also gefordert, uns einmal den Nachfragen Gottes zu stellen. Das muss nicht heißen, dass wir auf einen Propheten warten. Das kann schon dadurch geschehen, dass wir unser Gewissen befragen. Manchmal reicht es schon, den Arzt zu fragen, der uns sagt, was in unserem Verhalten falsch war, so dass es zu einer bestimmten Krankheit gekommen ist. Aber nicht immer ist das Bild so klar. Manchmal sind Menschen auch in Situationen verwickelt, die sie nicht zu verantworten haben und die sie auch nicht beeinflussen können.

... und die Antwort des Psalmisten

Ein Psalm Asaphs. Nur gut ist Gott gegen Israel, gegen die, welche reinen Herzens sind. Ich aber hätte schier gestrauchelt mit meinen Füßen, wie leicht hätte ich einen Mißtritt getan! Denn ich beneidete die Übermütigen, als ich den Frieden der Gottlosen sah. Denn sie leiden keine Qual bis zu ihrem Tod, und ihr Leib ist wohlgenährt. Sie werden nicht bemüht wie andere Leute und nicht geschlagen wie andere Menschen. Darum schmücken sie sich stolz und kleiden sich frech. Ihr Gesicht strotzt von Fett, sie bilden sich sehr viel ein. Sie reden höhnisch und boshaft, drohen mit höherer Gewalt. Sie reden, als käme es vom Himmel; ihre Worte haben Geltung auf Erden. Darum wendet sich auch das Volk ihnen zu, und es wird von ihnen viel Wasser aufgesogen. Und sie sagen: «Was merkt Gott? Weiß der Höchste überhaupt etwas?» Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich! Ganz umsonst habe ich mein Herz rein erhalten und meine Hände in Unschuld gewaschen; denn ich bin doch täglich geschlagen worden, und meine Strafe ist alle Morgen da! Wollte ich auch so rechnen, siehe, so würde ich das Geschlecht deiner Kinder verraten. So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es schien mir vergebliche Mühe zu sein, bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende merkte. Nur auf schlüpfrigen Boden setzest du sie; du lässest sie fallen, daß sie in Trümmer sinken. Wie geschah das so plötzlich und entsetzlich! Sie gingen unter und nahmen ein Ende mit Schrecken. Wie einen Traum nach dem Erwachen, so wirst du, o Herr, wenn du dich aufmachst, ihr Bild verächtlich machen. Als mein Herz verbittert war und es mir in den Nieren wehe tat, da war ich dumm und verstand nichts; ich benahm mich wie ein Vieh gegen dich. Und doch bleibe ich stets bei dir; du hältst mich bei meiner rechten Hand. Leite mich auch ferner nach deinem Rat und nimm mich hernach mit Ehren auf! Wen habe ich im Himmel? Und dir ziehe ich gar nichts auf Erden vor! Schwinden auch mein Fleisch und mein Herz dahin, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil. Denn siehe, die fern von dir sind, kommen um; du vertilgst alle, die dir untreu werden. Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe Gott, den HERRN, zu meiner Zuflucht gemacht, um zu erzählen alle deine Werke. (Psalmen 73  * )

Der Psalmist klagt über die Gottlosen, denen es doch so gut geht: Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich! (Psalmen 73,12   * ) Er sieht, dass seine eigene Leistung nicht gewürdigt wird: Ganz umsonst habe ich mein Herz rein erhalten und meine Hände in Unschuld gewaschen; (Psalmen 73,13   * ) Und doch merkt er, dass er auf Grund seiner ganzen bisherigen Erfahrung nicht so leben kann wie die Gottlosen: Wollte ich auch so rechnen, siehe, so würde ich das Geschlecht deiner Kinder verraten. (Psalmen 73,15   * ) Er versucht aber, zu verstehen, warum es denn so ist. So sann ich denn nach, um dies zu verstehen; aber es schien mir vergebliche Mühe zu sein, (Psalmen 73,16   * ) und beginnt zu verstehen, als er die Angelegenheit mit den Augen Gottes betrachtet: bis ich in das Heiligtum Gottes ging und auf ihr Ende merkte. (Psalmen 73,17   * ) Und was er da schaut, ist schrecklich: Nur auf schlüpfrigen Boden setzest du sie; du lässest sie fallen, daß sie in Trümmer sinken. Wie geschah das so plötzlich und entsetzlich! Sie gingen unter und nahmen ein Ende mit Schrecken. Wie einen Traum nach dem Erwachen, so wirst du, o Herr, wenn du dich aufmachst, ihr Bild verächtlich machen. (Psalmen 73,18-20   * ) Und nun beginnt er, sich selbst in Frage zu stellen: Als mein Herz verbittert war und es mir in den Nieren wehe tat, da war ich dumm und verstand nichts; ich benahm mich wie ein Vieh gegen dich. (Psalmen 73,21-22   * ) Er beginnt sich selbst zu verachten wegen seiner Ignoranz. Auch dies ist keine gute Haltung, denn auch sie kann uns belasten, weil wir uns dann selbst nicht mehr annehmen können: „Ich mache alles falsch ...” Der Psalmist bleibt aber nicht bei dieser Haltung, denn er spricht: Und doch bleibe ich stets bei dir; du hältst mich bei meiner rechten Hand. Leite mich auch ferner nach deinem Rat und nimm mich hernach mit Ehren auf! (Psalmen 73,23-24   * ) Man merkt, wie den Psalmisten alle Bedrückung verlässt, als er diese Worte spricht. Er schöpft wieder Hoffnung, er kann wieder glauben: Wen habe ich im Himmel? Und dir ziehe ich gar nichts auf Erden vor! Schwinden auch mein Fleisch und mein Herz dahin, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil. Denn siehe, die fern von dir sind, kommen um; du vertilgst alle, die dir untreu werden. Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe Gott, den HERRN, zu meiner Zuflucht gemacht, um zu erzählen alle deine Werke. (Psalmen 73,25-28  * ) Er übergibt seine Zukunft Gott und fasst neues Vertrauen. Er erkennt, dass Glaube und Hoffnung wichtiger sind als alle Güter der Welt, wichtiger als Macht und Einfluss. Und so schließt er mit dem Lobpreis Gottes und seiner Werke.

Glaube und Hoffnung - zentrale Kompetenzen des Menschen

Der vorangehende Psalmen hat es sehr deutlich gemacht, wie es einem Menschen ergeht, der voll Neid auf die Menschen blickt, denen es offensichtlich besser geht als ihm selbst. Dieser Mensch wird frustriert: „Ganz umsonst habe ich ...” Dieser Mensch wird verbittert und leidet körperliche Schmerzen: „Als mein Herz verbittert war und es mir in den Nieren wehe tat,‎ ‏...” Erst im Angesicht Gottes kommt er zur Besinnung. Er sieht plötzlich, was er hat und was er in seiner Verbitterung aufs Spiel setzt. Er überwindet die Verbitterung und findet in Gott Frieden. Er kann sich wieder freuen und Gott loben.

Der Mensch hat die Fähigkeit zu glauben und zu hoffen. Dies ist eine enorme Kraft. Wir verbinden sie oft mit Fragen wie dem Glauben an die Jungfrauengeburt oder an die Schöpfung oder andere Dinge, die weit von unseren täglichen Erfahrungen entfernt sind. Gott möchte uns zum Glauben ermutigen, weil wir es für unser tägliches Leben brauchen.

Warum hat Jesus seine Wunder nicht in Rom getan?

Stellen Sie sich einmal vor, Jesus hätte während seines Prozesses vor Pilatus ein Wunder getan. Oder er hätte vor Herodes Johannes den Täufer wieder auferweckt. Oder er wäre gar nach Rom gefahren und hätte im Senat oder vor Kaiser Augustus Wunder getan und seine Macht demonstriert. Dadurch hätte er mit Sicherheit die Kreuzigung vermieden und den christlichen Glauben schnell und ohne Verzug und ohne die vielen Märtyreropfer etablieren können. Warum hat Jesus das nicht getan, sondern ist in einer Provinzstadt, wie Jerusalem es im Vergleich zu Rom damals war, ans Kreuz gegangen. Er ist auferstanden und hat sich nicht Herodes oder Pilatus gezeigt, sondern zunächst völlig unbedeutenden galiläischen Frauen und erst später den Jüngern, elf Männern aus Galiläa, die doch ohne Einfluss in Israel waren.

Jesus gibt Thomas die Antwort, warum er dies so gemacht hat: Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben. (Johannes 20,29 * ) Menschen sollen lernen zu glauben, auch und gerade da, wo sie (noch) nicht sehen. Und Johannes unterstreicht es im Abschluss des 20. Kapitels, wenn er auf die Wunder zurückblickt, über die er berichtet hat: Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubet, daß Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und daß ihr durch den Glauben Leben habet in seinem Namen (Johannes 20,31 * )

Gott will, dass wir Glauben lernen

Wir brauchen Glauben und Hoffnung für unser Leben. Wir leben in der Zeit. Wir verstehen mit Mühe und auch nur sehr eingeschränkt unsere Vergangenheit. Die Gegenwart ist ein flüchtiger Augenblick, der kaum angekommen schon in der Vergangenheit verschwindet. Und die Zukunft ist ein großes schwarzes Loch. Wir können sie nicht berechnen. Wieviele Menschen lesen tagtäglich Aktieninformationen. Und dann kommt plötzlich ein Gerücht auf, vielleicht sogar mit Absicht gestreut, und schon ist alles vergessen, was gestern noch als heißer Tipp gehandelt wurde.

Und es ist ja nicht nur der Aktienkurs. Viel existenzieller ist die Frage unserer persönlichen Gesundheit, unseres persönlichen Wohlergehens und auch das Wohlergehen der Menschen, die uns nahe stehen. Wir brauchen Glauben und Hoffnung, um mit diesen Ungewissheiten umzugehen.

Glaube und Hoffnung - und wer trägt die Folgen

Und nun mag einer sagen, ich glaube an meine Kraft, ich glaube, dass ich das packe. Einige Manager bei Volkswagen haben geglaubt, dass niemand merkt, dass sie beim Abgas betrogen haben. Sie haben an ihre Kraft geglaubt, dieses unter der Decke zu halten. Ist das Glaube? Ja, es ist auch ein Glaube. Wie jeder Glaube, brauchte auch dieser Glaube der Volkswagen-Manager an ihre Fähigkeit, zu vertuschen, jemanden, der dafür bezahlt. 25 Milliarden hat Volkswagen für den „Glauben” seiner Manger bezahlt, und es kann noch viel mehr werden.

Glaube ist keine innere Kraft, die einfach so da ist. Zwei sind am Roulette-Tisch. Einer setzt sein verblebenes Geld auf „rot”, der andere auf AZXschwarz#. Der eine wird am Ende des Abends pleite sein, der andere wird mit seinem starken Selbstvertrauen prahlen. Ist das Glaube?

Glaube braucht auch immer jemanden, der dafür bezahlt. Jesus hat für unseren Glauben bezahlt. Er sitzt zur rechten Gottes und steht für mich ein. Er führt nicht immer alles so, dass ich zu jedem Zeitpunkt sage: „Das hast du aber toll gemacht, was bin ich doch für ein Glückspilz, dass ich auf dich vertraue!” Paulus beschreibt es einmal sehr schön, wie es ihm beim Beten ergangen ist: Und damit ich mich der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans, daß er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. Seinetwegen habe ich dreimal den Herrn gebeten, daß er von mir ablassen möchte. Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne. (2.Korinther 12,7-9 * ) Paulus hat sich mit den Schmerzen, von denen er offensichtlich redet, arrangieren müssen. Sie sind nicht von ihm genommen worden. Er konnte es tun, weil er sich in der Gnade seines HERRN getragen wusste. Uns ist nicht verheißen, dass wir das Handeln Gottes immer und zu jedem Zeitpunkt toll finden. Selbst Jesus hat am Kreuz geklagt: Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani! das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Matthäus 27,46 * )

Paulus beschreibt diesen Vorgang eindringlich im Brief an die Philipper: Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie Jesus Christus auch war, welcher, da er sich in Gottes Gestalt befand, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern sich selbst entäußerte, die Gestalt eines Knechtes annahm und den Menschen ähnlich wurde, und in seiner äußern Erscheinung wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde bis zum Tod, ja bis zum Kreuzestod. Darum hat ihn auch Gott über alle Maßen erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Philipper 2,5-11 * )

„Darum hat Gott ihn erhöht ...”, weil er auch in einer Situation treu geblieben ist, wo er eine unerträgliche Einsamkeit verspürte. Der Glaube ist unsere Kraft, geleitet durch den Heiligen Geist, durch eine Situation hindurchzublicken auf das, was Gott tun kann, manchmal auch ohne eine Idee, was Gott wirklich tun wird.

Durch die Dunkelheit hindurchblicken

Wenn selbst Jesus am Kreuz die „Warum?”-Frage gestellt hat, dann dürfen wir sie auch stellen. Aber sie sollte nicht als Vorwurf gegen Gott gerichtet sein, denn Gott hat auch viele „Warum?”-Fragen an uns. Sie sollte der Versuch sein, durch die Situation, die mich bedrückt, hindurchzublicken auf das, was Gott tun kann. In einem alten Kirchenlied singen wir: „Und du sollst einst sagen, dass ich gnädig bin ...” Da heisst es mit Recht nicht: „Und du wirst immer sagen, ...” Wir werden im Rückblick feststellen, dass Gott es - trotz allem - gut gemacht hat. Glaube heißt, diesen Blickwinkel auch dann einzunehmen, wenn eine Situation für uns völlig außer Kontrolle erscheint. Dieser Glaube ist keine unbegründete Kraftmeierei, denn wir haben jemanden, der für unseren Glauben bezahlt, Jesus Christus, der verheißen hat: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!“ ( Matthäus 28,20 * )





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In allen Bereichen des menschlichen Lebens investieren wir Glauben
Glauben in der Wissenschaft, im menschlichen Zusammenleben und selbstverständlich auch in der Religion

Kapitel 10: Schritte des Glaubens
Glauben will erarbeitet sein
 


Nr.BibelstelleBibeltext
1Psalmen 2,1
1
Warum toben die Heiden und reden die Völker vergeblich?
2Psalmen 10,1
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HERR, warum trittst du so ferne, verbirgst dich in Zeiten der Not?
3Psalmen 10,13
1
Warum soll der Frevler Gott lästern und in seinem Herzen sprechen, du fragst nicht darnach?
4Psalmen 22,1
1
Dem Vorsänger. Auf «Hindin der Morgenröte». Ein Psalm Davids. (H22-2) Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Du bist weit entfernt davon, mir zu helfen, zu hören auf die Worte meiner Klage!
5Psalmen 35,15
1
Dennoch freuen sie sich über meinen Fall und rotten sich zusammen; Lästermäuler sammeln sich wider mich, ich weiß nicht warum; sie lästern und schweigen nicht.
6Psalmen 42,9
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(H42-10) Ich will sagen zu Gott, meinem Fels: Warum hast du meiner vergessen, warum muß ich traurig einhergehen, weil mein Feind mich drängt?
7Psalmen 43,2
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Denn du bist der Gott, der mich schützt; warum verwirfst du mich? Warum muß ich traurig einhergehen, da mein Feind mich drängt?
8Psalmen 44,23
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(H44-24) Herr, erhebe dich! Warum schläfst du? Wache auf und verstoße uns nicht für immer!
9Psalmen 44,24
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(H44-25) Warum verbirgst du dein Angesicht und vergissest unsres Elendes und unsrer Bedrängnis?
10Psalmen 49,5
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(H49-6) Warum sollte ich mich fürchten zur bösen Zeit, wenn mich die Missetat meiner Verfolger umringt?
11Psalmen 68,16
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(H68-17) Warum beneidet ihr gipfelreichen Berge den Berg, welchen Gott zu seiner Wohnung begehrt hat, welchen der HERR auch ewiglich bewohnen wird?
12Psalmen 73
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Ein Psalm Asaphs. Nur gut ist Gott gegen Israel, gegen die, welche reinen Herzens sind. Ich aber hätte schier gestrauchelt mit meinen Füßen, wie leicht hätte ich einen Mißtritt getan! Denn ich beneidete...
13Psalmen 74,1
1
Eine Unterweisung. Von Asaph. O Gott, warum hast du uns für immer verworfen und raucht dein Zorn wider die Schafe deiner Weide?
14Psalmen 74,11
1
Warum ziehst du deine Hand zurück, deine Rechte? Ziehe sie hervor aus deinem Busen, vertilge!
15Psalmen 79,10
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Warum sollen die Heiden sagen: «Wo ist nun ihr Gott?» Laß unter den Heiden kundwerden vor unsern Augen die Rache für das vergossene Blut deiner Knechte!
16Psalmen 80,12
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(H80-13) Warum hast du nun seine Mauer eingerissen, daß alle, die des Weges ziehen, ihn zerpflücken?
17Psalmen 88,14
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(H88-15) Warum, HERR, verwirfst du denn meine Seele und verbirgst dein Angesicht vor mir?
18Psalmen 89,47
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(H89-48) Gedenke mein! Was ist das Leben? Warum willst du alle Menschenkinder vergeblich erschaffen haben?
19Psalmen 115,2
1
Warum sollen die Heiden sagen: «Wo ist denn ihr Gott?»
20Jesaja 3,15
1
Warum zertretet ihr mein Volk und unterdrückt die Person der Elenden? spricht der Herr, der HERR der Heerscharen.
21Jesaja 5,4
1
Was konnte man an meinem Weinberg noch weiter tun, das ich nicht getan habe? Warum hat er denn Herlinge getragen? Und ich habe doch Trauben von ihm erwartet!
22Jesaja 40,27
1
Warum sprichst du denn, Jakob, und sagst du, Israel: Mein Weg ist vor dem HERRN verborgen, und mein Recht entgeht meinem Gott?
23Jesaja 50,2
1
Warum war niemand da, als ich kam, antwortete niemand, als ich rief? Ist etwa meine Hand zu kurz zum Erlösen, oder ist bei mir keine Kraft zum Retten? Siehe, mit meinem Schelten trockne ich das Meer aus;...
24Jesaja 55,2
1
Warum wäget ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Höret doch auf mich und esset Gutes, und eure Seele ergötze sich am Fett!
25Jeremia 2,29
1
Warum wollt ihr denn mit mir hadern? Ihr seid ja alle von mir abgefallen, spricht der HERR.
26Jeremia 2,31
1
O du böses Geschlecht, beachte doch das Wort des HERRN! Bin ich denn für Israel eine Wüste gewesen oder ein Land der Finsternis? Warum spricht denn mein Volk: «Wir sind frei! Wir kommen nicht mehr zu dir!»
27Jeremia 2,36
1
Warum änderst du deinen Weg so fleißig? Du wirst an Ägypten ebenso zuschanden werden, wie du an Assyrien zuschanden geworden bist!
28Jeremia 8,5
1
Warum hat sich denn dieses Volk zu Jerusalem so beharrlich abgewandt und den Betrug so festgehalten, daß sie nicht mehr umkehren wollen?
29Jeremia 8,19
1
Horch! die Stimme des Geschreis der Tochter meines Volkes aus fernem Lande: «Ist denn der HERR nicht in Zion, ist ihr König nicht bei ihr?» Warum haben sie Mich mit ihren Götzenbildern, mit fremden Götzen...
30Jeremia 8,22
1
Ist denn kein Balsam in Gilead? Ist kein Arzt da? Warum hat die Heilung der Tochter meines Volkes keine Fortschritte gemacht?
31Jeremia 9,12
1
(H9-11) Wer ist so weise, daß er dies erkenne? Und zu wem hat der Mund des HERRN geredet, daß er es kundtue, weshalb das Land zugrunde geht und warum es verbrannt ist gleich einer Wüste, die niemand durchwandert?
32Jeremia 12,1
1
O HERR, du bleibst im Recht, wenn ich mit dir hadere; darum will ich dich nur über das Recht befragen. Warum ist der Weg der Gottlosen so glücklich und bleiben alle, die treulos handeln, unangefochten?
33Hesekiel 33,11
1
Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR, ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daran, daß der Gottlose sich abwende von seinem Wege und lebe! Wendet euch ab, wendet euch...
34Hosea 8,1
1
Setze die Posaune an deinen Mund! Es kommt etwas wie ein Adler wider das Haus des HERRN! Warum haben sie meinen Bund übertreten und sich gegen mein Gesetz vergangen?
35Joel 2,17
1
Zwischen der Halle und dem Altar sollen die Priester, des HERRN Diener, weinen und sagen: HERR, habe Mitleid mit deinem Volk und gib dein Erbteil nicht der Beschimpfung preis, daß die Heiden über sie spotten!...
36Matthäus 27,46
1
Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani! das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
37Matthäus 28,20
1
und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!
38Johannes 20,29
1
Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
39Johannes 20,31
1
Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubet, daß Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und daß ihr durch den Glauben Leben habet in seinem Namen
402.Korinther 12,7-9
1
Und damit ich mich der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans, daß er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. Seinetwegen...
41Philipper 2,5-11
1
Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie Jesus Christus auch war, welcher, da er sich in Gottes Gestalt befand, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern sich selbst entäußerte, die Gestalt...




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