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Nachdenkliches über den Glauben

Kapitel 10: Schritte des Glaubens

Glauben will erarbeitet sein

 


Zusammenfassung

In 8 Schritten wir dargestellt, wie ein Weg zu einem lebendigen Glauben aussehen kann. Damit soll nicht gesagt werden, dass es so verlaufen muss. Aber es kann eine Orientierung für einen suchenden Menschen sein.
Die Schritte erfolgen vom „Für-Wahr-Halten” über persönliche Erfahrungen mit Gott bis zur Bereitschaft, dem Heiligen Geist Raum im eigenen Leben zu geben. Bewusste Annahme Jesu und eine Verankerung in einer lebendigen Gemeinde gehören ebenfalls dazu.

Schlagwörter: Glauben

Bereich Anregungen

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Glauben
In allen Bereichen des menschlichen Lebens investieren wir Glauben
Glauben in der Wissenschaft, im menschlichen Zusammenleben und selbstverständlich auch in der Religion

Kapitel 9: Bibelstellen zu den abstrakten Aussagen der vorangehenden Kapitel
Glauben ist ein grundlegendes Thema der Bibel

Die quälende Frage nach dem Warum
Gottes Wege sind nicht unsere Wege





Nachdenkliches über den Glauben - Kapitel 10: Schritte des Glaubens

Glauben will erarbeitet sein

Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommen soll, muß glauben, daß er ist und die, welche ihn suchen, belohnen wird. (Hebräer 11,6  * )

Inhaltsverzeichnis

Schritt 1: Beziehen Sie Gott in Ihre Überlegungen ein

Schritt 2: Lesen Sie ein Evangelium im Zusammenhang

Schritt 3: Nehmen Sie Gott beim Wort: Verheißungen

Schritt 4: Gottes Geduld mit unseren Zeichenforderungen

Schritt 5: Nehmen Sie Jesus Christus als Ihren persönlichen Herrn und Heiland an

Schritt 6: Christus in mir: Das Wirken des Heiligen Geistes

Schritt 7: Die Grundfeste der Wahrheit: Die Gemeinde

Schritt 8: Die an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen

Schritt 1: Beziehen Sie Gott in Ihre Überlegungen ein

Am Anfang steht die Bereitschaft, Gott in seine Überlegungen einzubeziehen. Ist dies nicht der Fall, so gibt es in Einzelfällen immer noch die Möglichkeit, dass Menschen durch massive Einschnitte in ihrem Leben zum Glauben kommen, aber dies ist eher die Ausnahme. Paulus ( Apostelgeschichte 9 * ) hat dies erfahren und Luthers Erlebnis während eines heftigen Gewitters haben wir auch bereits mehrfach erwähnt. Aber es ist eher die Ausnahme. Der Mensch, der sich mit dem Glauben beschäftigt muss vorgehen wie ein Physiker, der eine Theorie vorliegen hat. Er muss sich überlegen, welche Experimente er macht. Nun ist der Physiker gegenüber der toten Materie in der Wahl seiner Experimente völlig frei. Der Mensch, der Gott sucht, ist es nicht. Gott antwortet nach seiner freien Wahl. Er legt Art und Zeitpunkt seiner Antworten fest. Dies müssen wir berücksichtigen, wenn wir von Experimenten reden. Als Jesus vom Satan versucht wird, kommt ihm der Satan mit einem Bibelwort:

Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: «Er wird seinen Engeln deinethalben Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stoßest.» Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.» (Matthäus 4,5-7 * )

Wir müssen zunächst einmal darauf achten, dass wir nicht einfach Gott versuchen. Jesus bezieht sich bei seiner Antwort auf Hebräer 11,6  * : Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommen soll, muß glauben, daß er ist und die, welche ihn suchen, belohnen wird. Deshalb sollte das „Experiment” gut vorbereitet werden. Wenn jemand Erfahrungen mit Gott machen will, ist es sinnvoll, zunächst einmal auf Gott zu hören. Dies erfolgt durch sein Wort. Es empfiehlt sich z.B. ein Evangelium zu lesen, etwa das Johannesevangelium   * :

Schritt 2: Lesen Sie ein Evangelium im Zusammenhang

Das Johannesevangelium gibt uns tiefe Einlicke in das Leiden Jesu. Es zeigt Jesu Wunder und seine Predigten, es zeigt aber auch die Schwierigkeiten, die seine Zeitgenossen damit hatten. Und es zeigt die brutale Gewalt, mit der die religiösen Machthaber ihre Position verteidigten. Am Ende zeigt es den Triumph der Auferstehung. Dieser ist Johannes so wichtig, dass er nach Abschluss des Buches noch ein Kapitel nachschiebt, um an dem „Der Herr ist auferstanden” auch nicht die Spur eines Zweifels zu lassen.

Es beginnt mit einem Loppreis Gottes, der durch sein Wort die Welt geschaffen, ja, der selber das Wort war, ohne das nichts entstanden ist ( Johannes 1,1-4   * ). Alles geht auf dieses Wort zurück. Man müsste ein Buch schreiben, um sich mit diesen bis heute hoch aktuellen Versen auseinander zu setzen. Dabei denke man nur an den Gen-Code, der jedes einzelne Wesen individuell und eindeutig beschreibt. Aber man darf diesen Text keineswegs darauf reduzieren. Es folgt der Lobpreis Jesus, des Lichtes, das in die Welt gekommen ist und von den Seinen verworfen worden ist ( Johannes 1,4-14   * ).

Es folgen die ersten Kontakte Jesu zu Johannes dem Täufer, der sich selbst als Jesu Vorläufer bezeichnet, der Jesus den Weg bereiten sollte ( Johannes 1,15-36   * ). Dann führt Jesus ein Gespräch mit Nikodemus, einem Mitglied des Hohen Rates, der höchsten religiösen Instanz in Israel. Er kommt in der Nacht zu ihm, vielleicht, weil er eine ungestörte Gesprächsatmosphäre suchte, vielleicht aber auch, weil er sich vor seinen Kollegen fürchtet. In diesem Gespräch erklärt Jesus den Weg zu Gott, die Wiedergeburt aus dem Geist ( Johannes 3,1-21   * ).

Jesus tut Wunder ( Johannes 4,43-54   * ). Zu Auseinandersetzungen mit den Mächtigen der damaligen Zeit kommt es, als er diese Wunder auch am Sabbat tut ( Johannes 5,1-18   * ). Da Jesus zusätzlich auch noch Gott als seinen Vater bezeichnet, trachtete man ihm nach dem Leben ( Johannes 5,18   * ). Bei der Speisung der 5000 werden die Wunder Jesu einer großen Volksmenge bekannt, die dies auch anerkennt und in Jesus den verheißenen Messias sieht ( Johannes 6,14   * ). Allerdings ist Jesu Predigt teilweise sehr hart, weil Jesus auf seinen Tod und das Abendmahl anspielt, ohne es genau zu erklären. Und so verlassen viele Jesus nach kurzer Zeit schon wieder ( Johannes 6,53-71   * ). Trotzdem fühlen sich nun die Mächtigen in ihrer Autorität bedroht und wollen ihn umbringen. Es kommt zu einem ersten Konflikt. Allerdings trauen sie sich noch nicht, ihn festzunehmen ( Johannes 1,7   * ).

Die Auseinandersetzung wird immer schärfer. Mit der Auferweckung des Lazarus ( Johannes 1,11   * ) erreicht sie ihren Höhepunkt. Damit hat er sich als der verheißene Messias erwiesen. Der Klerus kämpft verbissen dagegen an. Eine Anerkennung Jesu als Gottes Sohn ist für sie völlig ausgeschlossen. Später diskutieren sie sogar, ob sie Lazarus ebenfalls töten sollten, weil seinetwegen viele Jesus glaubten, dass er der angekündigte Messias sei ( Johannes 12,9-11   * ). Sie entscheiden sich dann aber, Jesus als Gotteslästerer anzuklagen und damit zum Tode zu verurteilen.

Johannes 1,13   *  und die folgenden Kapitel und damit fast die Hälfte seines Buches widmet Johannes dann dem Leiden Jesu. Er beginnt mit dem Abendmahl, das Jesus vor seiner Hinrichtung mit seinen Jüngern feiert. Dann schildert er fast minuziös, wie Jesu seine Jünger auf seinen Tod und die Zeit danach vorbereitet. Dieser Teil endet mit dem hohenpriesterlichen Gebet in Johannes 1,17   * , wo er für die nach Pfingsten entstehende Gemeinde betet.

Tod und Auferstehung Jesu werden dann eindrücklich beschrieben, besonders die Zeugnisse, dass er wirklich tot war und wirklich auferstanden ist, stehen für Johannes im Vordergrund. Die Lügen des Klerus, der das, was er da erlebt hat, nicht wahr haben will, sind für Johannes kein Thema, wir finden sie bei Matthäus ( Matthäus 28,11-15 * ). Aber es werden eindeutige Zeugen für die Auferstehung benannt. Schon damals war es Johannes ein Anliegen das „ER ist wahrhaftig auferstanden” ganz unmissverständlich darzustellen. Unglaube gab es zu allen Zeiten. Aber er schließt mit den Worten: Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubet, daß Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und daß ihr durch den Glauben Leben habet in seinem Namen (Johannes 20,31  * )

Das ist das Ziel: Die unmissverständliche Botschaft zu verkündigen, dass Jesus Christus von Gott gesandt ist, um uns mit Gott zu versöhnen.

Schritt 3: Nehmen Sie Gott beim Wort: Verheißungen

Wenn Sie die Bibel lesen, notieren Sie sich Stellen, die Sie besonders ansprechen. Insbesondere suchen Sie nach Verheißungen. Diese Verheißungen sind Zusagen Gottes. Wenn wir also an unser Experiment denken, so sind Verheißungen eine Grundlage dafür. Die bekannteste Zusage ist Psalmen 50,14-23  * : Opfere Gott Dank und bezahle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tage der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren! Aber zum Gottlosen spricht Gott: Was zählst du meine Satzungen her und nimmst meinen Bund in deinen Mund, so du doch Zucht hassest und wirfst meine Worte hinter dich? Wenn du einen Dieb siehst, so befreundest du dich mit ihm und hast Gemeinschaft mit Ehebrechern; deinen Mund lässest du Böses reden, und deine Zunge flicht Betrug; du sitzest und redest wider deinen Bruder, deiner Mutter Sohn verleumdest du! Das hast du getan, und ich habe geschwiegen; da meintest du, ich sei gleich wie du; aber ich will dich strafen und es dir vor Augen stellen! Merket doch das, die ihr Gottes vergesset, daß ich nicht hinwegraffe und kein Erretter da sei! Wer Dank opfert, der ehrt mich, und wer den Weg bahnt, dem zeige ich Gottes Heil!

Diese Zusage ist eingebettet in einige Erklärungen, die Gott zu seinem Verhalten gibt, insbsondere auch seinem Schweigen gegenüber den Gottlosen.

Opfere Gott Dank und bezahle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tage der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren! (Psalmen 50,14-15   * ) Es gibt eine Reihe von Schritten, die Gott erwartet. An erster Stelle steht das „Opfere Gott Dank” . Er ist unser Schöpfer und, ob es uns gefällt oder nicht, er erwartet Dank von uns. Ihm gebührt Dank, weil er uns Tag für Tag beschützt. Die Tatsache, dass wir seinen Schutz nicht bemerken oder vielleicht nicht für ausreichend erachten oder uns ganz anders vorgestellt hätten, spielt keine Rolle. An zweiter Stelle steht das „bezahle dem Höchsten deine Gelübde”. Nun werden viele Menschen sagen, dass sie dem Höchsten gar keine Gelübde gemacht haben. Allerdings hilft es manchmal schon, ein wenig nachzudenken, was man in Momenten der Not oder Gefahr Gott nicht schon alles versprochen hat. Dabei ist das „bezahle dem Höchsten deine Gelübde” nicht so zu verstehen, dass wir nun erst einmal grübeln müssen, was da wohl alles sein könnte. Wenn wir da ein gutes Gewissen haben, dann müssen wir nicht künstlich irgendetwas ans Licht zerren, es reicht, dass wir die Dinge vor Gott bereinigen, die uns Gott in einem solchen Augenblick aufs Herz legt. Meist ist es ja so, dass wir genau wissen, wo wir Gott ungehorsam waren. „bezahle dem Höchsten deine Gelübde” kann in einigen Fällen auch bedeuten, Gott um Vergebung zu bitten.

Diese beiden Aspekte sollten wir bedenken, wenn wir uns auf das Wort berufen: Psalmen 50,15   * : und rufe mich an am Tage der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!

Aber zum Gottlosen spricht Gott: Was zählst du meine Satzungen her und nimmst meinen Bund in deinen Mund, so du doch Zucht hassest und wirfst meine Worte hinter dich? Wenn du einen Dieb siehst, so befreundest du dich mit ihm und hast Gemeinschaft mit Ehebrechern; deinen Mund lässest du Böses reden, und deine Zunge flicht Betrug; du sitzest und redest wider deinen Bruder, deiner Mutter Sohn verleumdest du! Das hast du getan, und ich habe geschwiegen; da meintest du, ich sei gleich wie du; aber ich will dich strafen und es dir vor Augen stellen! Merket doch das, die ihr Gottes vergesset, daß ich nicht hinwegraffe und kein Erretter da sei! (Psalmen 50,16-22   * )

Dieser Text zeigt uns, womit wir Gott in keiner Weise beeindrucken können. Es ist geradezu eine Gebrauchsanweisung, wie man es erreicht, dass Gott nicht auf unser Gebet antwortet. Da nimmt sich einer die Bibel vor und rechnet Gott vor, was er gemäß seiner Satzung, seinem Wort, zu tun und zu lassen hat. Er beruft sich gar auf Gottes Bund mit den Menschen. Aber in seinem Leben ist nichts davon zu spüren. Das hast du getan, und ich habe geschwiegen; da meintest du, ich sei gleich wie du; aber ich will dich strafen und es dir vor Augen stellen! (Psalmen 50,21   * ) Dieser Mensch wähnt sich im Recht, weil Gott dazu schweigt, weil nicht der Blitz vom Himmel kommt, der ihn vernichtet. Aber Gott ist da ganz geduldig. Er hat auch Hitler 12 Jahre Zeit gegeben. Danach war sein Ende umso schrecklicher. Merket doch das, die ihr Gottes vergesset, daß ich nicht hinwegraffe und kein Erretter da sei! (Psalmen 50,22   * ) Dieser Vers hat dieselbe Aussage: Gott rafft den Sünder nicht hinweg. Damit ist die Sünde aber noch keineswegs gerechtfertigt. Der Gottlose meint, es sei niemand da, der die Menschen errettet, die er unterdrückt. Der Gottlose sieht nur den Moment und hofft, dass alles so bleibt. Und Gott sagt ihm ganz klar: „Täusche dich nicht über meine Geduld” .

Wer Dank opfert, der ehrt mich, und wer den Weg bahnt, dem zeige ich Gottes Heil! (Psalmen 50,23  * )

Damit schließt sich der Kreis. Der Dank an Gott ist die Klammer, in die unser Fragen nach Gott eingeschlossen ist. Dies haben wir zu bedenken, wenn wir Gott um ein Zeichen bitten.

Schritt 4: Gottes Geduld mit unseren Zeichenforderungen

Als Beispiel für die Geduld, die Gott gegenüber Menschen aufbringt, die ihn um ein Zeichen bitten, sei die Beauftragung Gideons dargestellt:

Als nun die Midianiter und die Amalekiter und die Morgenländer sich vereinigt hatten und herübergezogen waren und sich in der Ebene Jesreel lagerten, da rüstete der Geist des HERRN den Gideon aus; und er ließ die Posaune blasen und rief dem Hause Abieser, daß sie ihm nachfolgten; und er sandte Botschaft in ganz Manasse, denen rief er auch, daß sie ihm nachfolgen sollten; und er sandte Botschaft nach Asser und Sebulon und Naphtali; die zogen ihnen auch entgegen. Und Gideon sprach zu Gott: Willst du Israel durch meine Hand retten, wie du gesagt hast, siehe, so will ich ein Schaffell auf die Tenne legen; wird der Tau nur auf dem Fell sein, der ganze Boden ringsum aber trocken bleiben, so werde ich merken, daß du Israel durch meine Hand erretten wirst, wie du gesagt hast. Und es geschah also; denn als er am andren Morgen früh aufstand und das Fell ausdrückte, da konnte er Tau aus dem Fell pressen, eine ganze Schale voll. Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht wider mich, daß ich noch einmal rede; ich will es nur noch einmal versuchen mit dem Fell: Das Fell allein möge trocken bleiben und Tau liegen auf dem ganzen übrigen Boden! Und Gott tat also in jener Nacht, allein das Fell blieb trocken, und Tau lag auf dem ganzen übrigen Boden. (Richter 6,33-40 * )

Gideon lebte in Ophra, einem unbedeutenden kleinen Ort östlich von Samaria und musste erleben, wie in seiner Stadt eine Baalsstatue aufgebaut wurde. Er war der jüngste Sohn von Joas, der offenbar ein angesehener Mann in Ophra war. Die Familie des Joas blieb offenbar beim Glauben an den Gott Israels. Israel geriet immer mehr unter Druck von den Midianitern. Ein Prophet trat auf in Israel, der verkündete, dass die Midianiter eine Strafe des lebendigen Gottes sei, weil Israel von ihm abgefallen ist und dem Götzen Baal anbetet. In Gestalt eines Engels erscheint Gott dem Gideon und beruft ihn, Israel von den Midianitern zu befreien. In dem Zsammenhang erfolgt die erste zeichenforderung des Gideon:

Und der Engel des HERRN kam und setzte sich unter eine Eiche zu Ophra, die gehörte Joas, dem Abiesriter, und sein Sohn Gideon drosch Weizen in der Kelter, um ihn vor den Midianitern in Sicherheit zu bringen. Da erschien ihm der Engel des HERRN und sprach zu ihm: Der HERR ist mit dir, du streitbarer Held! Gideon aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr, wenn der HERR mit uns ist, warum ist uns denn solches alles widerfahren? Und wo sind alle seine Wunder, von denen uns unsre Väter erzählten, indem sie sprachen: Hat der HERR uns nicht aus Ägypten geführt? Nun aber hat uns der HERR verlassen und in die Hand der Midianiter gegeben! Der HERR aber wandte sich zu ihm und sprach: Gehe hin in dieser deiner Kraft, du sollst Israel erretten aus der Midianiter Hand! Habe Ich dich nicht gesandt? Er aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr, womit soll ich Israel erretten? Siehe, mein Geschlecht ist das geringste in Manasse, und ich bin der Kleinste in meines Vaters Hause! Der HERR aber sprach zu ihm: Weil Ich mit dir sein will, wirst du die Midianiter schlagen wie einen einzigen Mann! Er aber sprach zu ihm: Habe ich denn Gnade vor dir gefunden, so gib mir ein Zeichen, daß du es bist, der mit mir redet. Weiche doch nicht von hier, bis ich wieder zu dir komme und mein Speisopfer bringe und es dir vorsetze! Er sprach: Ich will bleiben, bis du wiederkommst! (Richter 6,11-18 * )

Wie ein Terrorist zerstört Gideon nachts auf Anweisung Gottes das Heiligtum des Baal und errichtet an seiner Stelle ein Heiligtum für den lebendigen Gott. Nur, weil ihn sein Vater schützt, entgeht er dem Zorn der Anhänger Baals: Von dem Tage an hieß man ihn Jerub-Baal! indem man sprach: Es hadere Baal mit ihm, weil er seinen Altar zerbrochen hat! (Richter 6,32 * )

Gideon versammelt daraufhin Israel zum Krieg gegen Midian. Nun erfolgt die zweifache Zeichenforderung mit dem Schaffell. Man könnte es auch Unglauben nennen, denn Gideon hat bereits im Vorfeld erlebt, wie Gott ihn berufen, geführt und bewahrt hat. Aber Gott lässt sich auf die Zeichenforderung ein. Er reagiert auch geduldig, als die zweite Zeichenforderung erfolgt. Er antwortet Gideon jedesmal. Darin zeigt sich die Liebe, die Gott zu uns Menschen hat. Es zeigt sich auch die Bereitschaft Gottes, einem einzelnen Menschen bereitwillig und individuell zu begegnen. Insofern sind Bitten um ein Zeichen an Gott gerechtfertigt, wenn sie im richigen Geist geschehen, wie unter Schritt 3: Nehmen Sie Gott beim Wort: Verheißungen dargestellt.

Weitere Hinweise zu diesem Thema finden Sie unter Fragen-zur-Bibel.de.

Schritt 5: Nehmen Sie Jesus Christus als Ihren persönlichen Herrn und Heiland an

Man kann die Frage stellen, warum die Schritte 1..4 nicht ausreichen. Wenn man persönliche Erfahrung mit Gott gemacht hat und die Existenz Gottes für die Zukunft in seinen Glauben einbezieht, hat man doch einen großen Schritt des Glaubens getan. Wenn Sie so denken, dann müssen Sie auch alle Opfer und alle Gebote einhalten, die Gott durch Mose geboten hat. Als Petrus darüber spricht, wie Gott die Menschen behandelt, die nicht Juden sind, aber an Jesus glauben: und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er durch den Glauben ihre Herzen gereinigt hatte. Was versuchet ihr nun Gott, indem ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger leget, welches weder unsre Väter noch wir zu tragen vermochten? (Apostelgeschichte 15,9-10 * ) Er sagt es im Zusammenhang mit dem Apostelkonzil, als es darum geht, ob die Christen außerhalb Israels auch das judäische Gesetz halten müssen. Petrus ist Jude und trotzdem bezeugt er über das Gesetz: „welches weder unsre Väter noch wir zu tragen vermochten” , dass es den Christen außerhalb Israels nicht auferlegt werden muss. Warum kann er das sagen? Jesus ist das Opfer, das Gott stellvertretend für uns erbracht hat. Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! (Johannes 14,6 * ) Auch unseren islamischen Freunden müssen wir sehr ans Herz legen, darüber nachzudenken, wieso Gott Jesus mit Vollmacht bis zur Totenauferweckung ausstattet, um sich dann über 500 Jahre später von ihm zu distanzieren: „Ich habe keinen Sohn...” So führt auf dem Weg zu Gott kein Weg an Jesus vorbei, denn auch die teilweise viele Jahrhunderte alten Prophetien, die sich in Jesus erfüllt haben und die die Bibel überliefert, zeigen doch, dass die Bibel ein verlässliches Buch ist, das man nicht einfach ignorieren kann.

Schritt 6: Christus in mir: Das Wirken des Heiligen Geistes

Viel wichtiger als das rationale Argumentieren, was denn nun der richtige Weg sei, ist die Tatsache, dass Christus uns den Heiligen Geist versprochen hat. Damit ist Christus in einer Weise erlebbar, die alles Argumentieren überflüssig macht. Solches habe ich zu euch gesprochen, während ich noch bei euch bin; der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz errege sich nicht und verzage nicht! Ihr habt gehört, daß ich sagte: Ich gehe hin, und ich komme zu euch! Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Und nun habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubet, wenn es geschieht. (Johannes 14,25-29 * ) Gott schenkt uns den Heiligen Geist. Dieser Geist ist das Siegel auf allem, was oben gesagt wurde. Ich kann wegen eines Anliegens beten und mir werden Dinge klar, ich gewinne eine Gewissheit, eine bestimmte Entscheidung zu treffen, einen bestimmten Weg zu gehen. Viele Menschen wenden sich heute von einer Kirche ab, die vor lauter rationalem Argumentieren vergessen hat: Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder. (Römer 8,14 * ) Wer das Wirken des Heiligen Geistes erfahren hat, wird das Zitat verstehen, das man Billy Graham zuschreibt: „Was, Gott soll tot sein, ich habe doch vorhin noch mit ihm gesprochen.” Das Erleben des Heiligen Geistes ist eine zutiefst individuelle Erfahrung, die aber eingebettet sein muss in die gemeinschaft der Gläubigen. Damit kommen wir zu der Grundfeste der Wahrheit, der Gemeinde.

Schritt 7: Die Grundfeste der Wahrheit: Die Gemeinde

Solches schreibe ich dir in der Hoffnung, bald zu dir zu kommen, falls ich aber verzöge, damit du wissest, wie man wandeln soll im Hause Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit. Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Gott ist geoffenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit. (1.Timotheus 3,14-16 * )

Vielleicht haben Sie bei den Worten über den Heiligen Geist gemeint, dass Ihnen viele Gedanken durch den Kopf gehen, da ist es doch gefährlich gleich zu meinen, dass es Impulse des Heiligen Geistes sind. Dies ist genau der Punkt, an dem der Mensch, der vom Heiligen Geist geleitet lebt, an seine Grenzen stößt. Er hat zunächst seine Bibel, um dort zu prüfen, was ihm in den Sinn kam. Aber nicht zu jeder Frage des täglichen Lebens gibt es ein vorsorgliches Bibelwort. Mit dem obigen Wort gibt Paulus eine weitere Hilfe. Er sagt uns, dass die Gemeinde Grundfetste und Pfeiler der Wahrheit ist. Dies bedeutet, dass ein Christ eingebettet sein muss in eine Gemeinde. Dort erfährt er die Korrektur, damit er nicht jedem x-beliebigen Gedanken ausgeliefert ist. In der Gemeinde finden wir Menschen, die ebenfalls den Heiligen Geist haben und uns dann, wenn wir unsicher sind, entweder bremsen oder ermutigen können.

Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Glauben nicht einsam für sich leben, sondern sich einer lebendigen Gemeinde anschließen. Dabei kommt es nicht auf eine bestimmte Konfession an, wichtig ist, dass die Gemeinde auf das Wort Gottes, die Bibel, gegründet ist. Wichtig ist aber auch, dass die Gemeinde dem Wirken des Heiligen Geistes offen gegenübersteht und dass es dort Menschen gibt, die mit dem Wirken des geistes Gottes Erfahrung haben.

Schritt 8: Die an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen

Als Abbild davon rettet nun auch uns die Taufe, welche nicht ein Abtun fleischlichen Schmutzes ist, sondern die an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi, welcher seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes ist, wo ihm Engel und Gewalten und Kräfte untertan sind. (1.Petrus 3,21-22 * )

Sehr schnell ist aus der Taufe in der Staatskirche eine Kindtaufe geworden. Dies ist sehr schade, weil die Taufe ein Akt der Übergabe an Gott ist. In der Taufe liegt so viel Kraft, dass sie ein Mensch bewusst und aus freiem Willen vollziehen sollte. Ob jemand seine Kindtaufe für sich persönlich als rechtsgültige Taufe annehmen kann oder nicht, dass muss jeder im Gebet vor Gott selber herausfinden. Richtig ist, dass die Apostel sehr wohl nach einer wirksamen Taufe gefragt haben. Und wirksam war eine Taufe dann, wenn die Getauften den Heiligen Geist empfingen. Es gibt dazu einen sehr informativen Bericht in der Apostelgeschichte:

und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er durch den Glauben ihre Herzen gereinigt hatte. Was versuchet ihr nun Gott, indem ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger leget, welches weder unsre Väter noch wir zu tragen vermochten? (Apostelgeschichte 15,9-10 * )

Ich will damit keinen Diskurs anfangen, was die Taufe des Johannes ist und ob die Kindtaufe damit gleichzustellen ist. Für mich zeigt dieser Text, dass Paulus bei diesen Menschen einen Mangel feststellte und sie darauf getauft und gesegnet hat. Damit wollte er die Menschen, die die Taufe des Johannes an diesen Männern aus Ephesus vollzogen haben, nicht herabsetzen, er wollte, dass diese Menschen den Heiligen Geist empfangen und deshalb hat er sehr freimütig die Taufe an Ihnen vollzogen und sie gesegnet. Und wir finden keine Diskussion oder gar ein Apostelkonzil zu der Frage, ob das nun eine Wiedertaufe ist oder nicht. Gerade wegen der Kraft, die in der Taufe liegt, sollte darüber in Ehrfurcht und nicht im Sinne konfessioneller Rechthaberei gesprochen werden. Dabei bezieht sich die Ehrfurcht sowohl auf die Taufe als solches als auch auf die Taufe, die ein Mensch für sich persönlich angenommen hat. Die Frage des Paulus nach dem Heiligen Geist, bleibt davon unbenommen. Diese Frage muss sich jeder Christ persönlich stellen und er muss sich damit auch von der Bibel her auseinandersetzen.





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In allen Bereichen des menschlichen Lebens investieren wir Glauben
Glauben in der Wissenschaft, im menschlichen Zusammenleben und selbstverständlich auch in der Religion

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Glauben ist ein grundlegendes Thema der Bibel

Die quälende Frage nach dem Warum
Gottes Wege sind nicht unsere Wege


Nr.BibelstelleBibeltext
2Richter 6,11-18
1
Und der Engel des HERRN kam und setzte sich unter eine Eiche zu Ophra, die gehörte Joas, dem Abiesriter, und sein Sohn Gideon drosch Weizen in der Kelter, um ihn vor den Midianitern in Sicherheit zu bringen....
3Richter 6,32
1
Von dem Tage an hieß man ihn Jerub-Baal! indem man sprach: Es hadere Baal mit ihm, weil er seinen Altar zerbrochen hat!
4Richter 6,33-40
1
Als nun die Midianiter und die Amalekiter und die Morgenländer sich vereinigt hatten und herübergezogen waren und sich in der Ebene Jesreel lagerten, da rüstete der Geist des HERRN den Gideon aus; und...
5Psalmen 50,14-23
1   2   3   4   5   6
7
Opfere Gott Dank und bezahle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tage der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren! Aber zum Gottlosen spricht Gott: Was zählst du meine Satzungen...
6Matthäus 4,5-7
1
Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: «Er wird seinen...
7Matthäus 28,11-15
1
Während sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von der Wache in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Diese versammelten sich samt den Ältesten, und nachdem sie Rat...
8Johannes
1   2   3   4   5   6
7   8   9   10   11   12
13   14   15   16
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden...
9Johannes 14,6
1
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!
10Johannes 14,25-29
1
Solches habe ich zu euch gesprochen, während ich noch bei euch bin; der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern,...
11Apostelgeschichte 9
1
Saulus aber schnaubte noch drohend und mordend wider die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriester und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er etliche Anhänger des Weges...
12Apostelgeschichte 15,9-10
1
und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er durch den Glauben ihre Herzen gereinigt hatte. Was versuchet ihr nun Gott, indem ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger leget, welches...
13Apostelgeschichte 15,9-10
1
und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er durch den Glauben ihre Herzen gereinigt hatte. Was versuchet ihr nun Gott, indem ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger leget, welches...
14Römer 8,14
1
Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder.
151.Timotheus 3,14-16
1
Solches schreibe ich dir in der Hoffnung, bald zu dir zu kommen, falls ich aber verzöge, damit du wissest, wie man wandeln soll im Hause Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, Pfeiler...
16Hebräer 11,6
1   2
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommen soll, muß glauben, daß er ist und die, welche ihn suchen, belohnen wird.
171.Petrus 3,21-22
1
Als Abbild davon rettet nun auch uns die Taufe, welche nicht ein Abtun fleischlichen Schmutzes ist, sondern die an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi, welcher...




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