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Euer Gott - Sehet, da ist Euer Gott (Jesaja 35,4)

Denn das Brot Gottes ist derjenige, welcher vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.

Jesus Christus - wahrer Gott

 


Zusammenfassung

Gott kommt in der Gestalt unseres HERRN Jesus Christus zu uns. Dies bezeugt das Neue Testament durchgängig.

Schlagwörter: Gott - Herr - Jesus Christus

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Euer Gott
Sehet, da ist Euer Gott
Ein Versuch, die Handlungsweisen Gottes an Hand biblischer Texte zu zeigen.

Die Einzigartigkeit Gottes in der Bibel
Bibelstellen, die die Einzigartigkeit Gottes unterstreichen

Denn das Brot Gottes ist derjenige, welcher vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.
Gott kommt zu den Menschen





Inhaltsverzeichnis

Jesus Christus: Ausstrahlung der Herrlichkeit Gottes

Gott, den kein Mensch gesehen hat

Gott, der Vater

Jesus Christus: Ausstrahlung der Herrlichkeit Gottes

welcher, da er die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens ist und alle Dinge trägt mit dem Wort seiner Kraft, und nachdem er die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst vollbracht, sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt hat (Hebräer 1,3 * )

Jesus Christus ist nicht ein Mensch, der ein besonders gutes Verhältnis zu Gott hatte und daher viele Wunder tuen konnte. Jesus Christus ist die Ausstrahlung der Herrlichkeit Gottes in diese Welt. Nur in ihm und durch ihn begegnen wir Gott. Dieses ist nicht etwa eine neue Situation, die sich im Neuen Bund ergeben hat, sondern es ist die Situation, die schon Adam kannte, die Abraham und Mose erfahren haben und die bis heute fortgilt: Nur in Jesus sehen wir die Herrlichkeit Gottes.

Die Aussage, die wir hier machen, lässt sich aus dem Alten und Neuen Testament belegen.

Im Alten Testament finden wir die prophetischen Worte, die auf Jesus hindeuten. Sie sind zu prüfen, ob sie von Jesus als zukünftigem reden oder ob das unmissverständlich klare Wort Jesu Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham ward, bin ich! (Johannes 8,58  * ) bereits im Alten Testament gefunden werden kann.

Im Neuen Testament wird deutlich, dass auch Paulus und Petrus und Johannes davon ausgingen, dass bereits die Schöpfung durch Jesus erfolgt ist.

Gott, den kein Mensch gesehen hat

Ich gebiete dir vor Gott, der alles lebendig macht, und vor Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat, daß du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrest bis zur Erscheinung unsres Herrn Jesus Christus, welche zu seiner Zeit zeigen wird der selige und allein Gewaltige, der König der Könige und der Herr der Herrschenden, der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Lichte wohnt, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen. (1.Timotheus 6,13-16 * )

Liest man diesen Text, so ist er zum einen völlig nachvollziehbar: Wer kann allen Ernstes erwarten, diesem Gott zu begegnen, der allmächtig ist und alle Dinge weiß, in dem alle Energie der Welt ihren Ursprung hat. Wenn es Unsterblichkeit gibt, dann sicherlich nicht in dieser Welt, die so erkennbar sterblich und veränderlich ist und sich von Krise zu Krise wälzt.

Der Text macht eher Schwierigkeiten im Blick auf Jesus. Er unterscheidet ja zwischen Gott und Jesus und sagt, dass Unsterblichkeit nur bei Gott ist, dass Gott in einem Licht wohnt, das für Menschen unzugänglich ist, dass Menschen Gott nicht sehen können.

Damit macht dieser Text aber zunächst einmal klar, dass wir Menschen zu diesem Gott nicht kommen können. Es gibt keinen Weg von uns zu Gott, weder für Abraham, noch für Mose, noch für Mohammed, noch für irgend einen anderen Religionsgründer. Wenn also jemand von diesem Gott berichten will, so muss er von diesem Gott ausgegangen sein.

Gott, der Vater

Wenn Paulus in 1.Timotheus 6,13-16 in dieser Weise und in Abgrenzung zu Jesus von Gott spricht, so meint er damit Gott den Vater. Allerdings sagt er es nicht ausdrücklich. Es ist aus dem Zusammenhang unmittelbar einleuchtend, insbesondere für einen Mitarbeiter, wie Timotheus es für Paulus war.

Gott als Vater kommt im Alten Testament nicht sehr häufig vor. Zunächst wird man die Bibelstellen betrachten, in denen Gott als Vater betrachtet wird. Sucht man bei Schlachter Bibelverse, in denen „Gott” und „Vater” gleichzeitig vorkommen, dann sind es 285, 198 im Alten Testament, 87 im Neuen Testament. Dies entspricht in etwa dem Umfang der Bibelteile. Gott ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Auch Gott selbst stellt sich vor Mose so vor: Als aber der HERR sah, daß er hinzutrat, um zu sehen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich! Da sprach er: Komm nicht näher herzu! Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehest, ist heiliges Land! Und er sprach: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs! Da verdeckte Mose sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. (2.Mose 3,4-6 * ) Mose ist dies aber nicht genug. Er fragt Gott nach seinem Namen und erhält die Antwort: Gott sprach zu Mose: «Ich bin, der ich bin!» Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: «Ich bin», der hat mich zu euch gesandt. (2.Mose 3,14 * ) Deshalb ist das Wort Jesu über Abraham, das oben bereits zitiert wurde, so gewaltig und für die Juden kaum zu ertragen: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham ward, bin ich! (Johannes 8,58  * ) Es klingt an den Namen Gottes an, mit dem Gott selber sich offenbart hat. Im Licht des Neuen Testamentes müssen wir feststellen, dass sich Jesus den Juden mit Worten vorstellt, die auf seine eigenen Worte vor Mose Bezug nehmen. Damit haben wir einen ersten Hinweis auf die Tatsache, dass die neutestamentliche Botschaft, dass auch das Alte Testament von Jesus handelt. Eine Liste der Bibelstellen, in denen sich Gott im Alten Testament durch seine Propheten mit „Ich bin ...” vorstellt, finden Sie im Anhang des Abschnittes „Gott ist Liebe“: Liste der Bibelstellen zu „Ich bin ...“. Es fällt auf, dass Gott sich immer wieder als „Euer Gott” offenbart, also als jemand, der sich den Menschen zuwendet, der sich dem Menschen zugehörig weiß. Er ist der Gott, der Abraham aus Ur und Israel aus Ägypten geführt hat, der ein Schild ist, allmächtig, „dein Arzt” und Erretter und Erlöser. Er ist heilig, ein eifriger Gott, der auch über Generationen sich treu und gnädig erweist. Aber dieser Gott sondert auch ab, er ist heilig und er heiligt sein Volk. Und er ist der Gott, der sein Volk aus den Gräbern führen wird. Die zugehörigen Bibelstellen sind auf der bereits zitierten Seite zu den „Ich bin ...“-Worten des Alten Testamentes zu finden.

Zum Vergleich sind die „Ich bin ...“-Worte des Neuen Testamentes dargestellt und in einer kleinen Auswertung wurde dargelegt, dass Altes und Neues Testament zwar unterschiedliche Schwerpunkte haben, aber von der Tendenz her eine vergleichbare Selbstdarstellung Gottes liefern.

2.Mose 4,22-23 * : Und du sollst zum Pharao sagen: So spricht der HERR: «Israel ist mein erstgeborener Sohn; darum sage ich dir: Laß meinen Sohn gehen, daß er mir diene; wirst du dich aber weigern, ihn ziehen zu lassen, siehe, so will ich deinen eigenen erstgebornen Sohn erwürgen!»

5.Mose 32,6 * : Dankest du also dem HERRN, du törichtes und unweises Volk? Ist er nicht dein Vater, dem du gehörst, der dich gemacht und bereitet hat?

Jesaja 63,16 * : Und doch bist du unser Vater; denn Abraham weiß nichts von uns, und Israel würde uns nicht wiedererkennen; du aber, o HERR, bist unser Vater und heißest «unser Erlöser von Ewigkeit her!»

Jeremia 31,9 * : Weinend kommen sie, und betend lasse ich sie wallen; ich will sie zu Wasserflüssen führen auf einer ebenen Straße, da sie nicht anstoßen sollen; denn ich bin Israels Vater, und Ephraim ist mein Erstgeborener.

Hosea 11,1 * : Als Israel jung war, liebte ich ihn, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn berufen.

Die Juden zur Zeit Jesu berufen sich auf Abraham als ihren Vater. Trotzdem finden wir auch im Alten Testament Hinweise auf Gott, den Vater:




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Die Einzigartigkeit Gottes in der Bibel
Bibelstellen, die die Einzigartigkeit Gottes unterstreichen

Denn das Brot Gottes ist derjenige, welcher vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.
Gott kommt zu den Menschen


Nr.BibelstelleBibeltext
12.Mose 3,4-6
1
Als aber der HERR sah, daß er hinzutrat, um zu sehen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich! Da sprach er: Komm nicht näher herzu! Ziehe deine Schuhe...
22.Mose 3,14
1
Gott sprach zu Mose: «Ich bin, der ich bin!» Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: «Ich bin», der hat mich zu euch gesandt.
32.Mose 4,22-23
1
Und du sollst zum Pharao sagen: So spricht der HERR: «Israel ist mein erstgeborener Sohn; darum sage ich dir: Laß meinen Sohn gehen, daß er mir diene; wirst du dich aber weigern, ihn ziehen zu lassen,...
45.Mose 32,6
1
Dankest du also dem HERRN, du törichtes und unweises Volk? Ist er nicht dein Vater, dem du gehörst, der dich gemacht und bereitet hat?
5Jesaja 63,16
1
Und doch bist du unser Vater; denn Abraham weiß nichts von uns, und Israel würde uns nicht wiedererkennen; du aber, o HERR, bist unser Vater und heißest «unser Erlöser von Ewigkeit her!»
6Jeremia 31,9
1
Weinend kommen sie, und betend lasse ich sie wallen; ich will sie zu Wasserflüssen führen auf einer ebenen Straße, da sie nicht anstoßen sollen; denn ich bin Israels Vater, und Ephraim ist mein Erstgeborener.
7Hosea 11,1
1
Als Israel jung war, liebte ich ihn, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn berufen.
8Johannes 8,58
1   2
Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham ward, bin ich!
91.Timotheus 6,13-16
1
Ich gebiete dir vor Gott, der alles lebendig macht, und vor Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat, daß du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrest bis zur Erscheinung...
10Hebräer 1,3
1
welcher, da er die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens ist und alle Dinge trägt mit dem Wort seiner Kraft, und nachdem er die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst vollbracht,...




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