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Der Bund Gottes: Leben, Frieden und Ehrfurcht vor Gott.

Leben im Wissen um den großen und allmächtigen Gott

 


Zusammenfassung

Maleachi, der letzte der Propheten vor Johannes dem Täufer und Jesus, muss zu einer Gemeinde sprechen, die ihren Gottesdienst als Mühsal empfindet. Und er stellt dieser Gemeinde die Verheißung Gottes vor. Er zeigt ihnen die Vision von einem Leben, das ausstrahlt, das vom Leben mit den Wohltaten Gottes, vom Frieden gekennzeichnet ist. Wie ist das möglich?

Schlagwörter: Angst - Frieden - Furcht - Gerechtigkeit - Glück - Gottesfurcht - Leben - Recht - Überwindung

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Schriftauslegungen für die Gemeindearbeit

Unbedingter Glaube an den lebendigen Gott
Das Bekenntnis Sadrachs, Mesachs und Abednegos angesichts des Zornes Nebukadnezars

Predigt über das JA und das NEIN
Jesu Wort über Wahrhaftigkeit (aus der Bergpredigt)



Der Text zur Predigt

Maleachi 2,4-7

und ihr sollt erfahren, daß ich euch diesen Befehl gesandt habe, auf daß mein Bund mit Levi bestehe, spricht der HERR der Heerscharen. Mein Bund mit ihm war Leben und Friede, und ich verlieh ihm beides, damit er mich fürchtete, und er fürchtete mich auch und hatte Ehrfurcht vor meinem Namen. Das Gesetz der Wahrheit war in seinem Munde, und nichts Verkehrtes wurde auf seinen Lippen erfunden; er wandelte mit mir friedsam und rechtschaffen, und viele brachte er zur Umkehr von der Missetat. Denn des Priesters Lippen sollen die Erkenntnis bewahren, und aus seinem Munde soll man das Gesetz erfragen; denn er ist ein Bote des HERRN der Heerscharen.





Die Gemeinde Jesu steht unter einer großen Verheißung. Durch den Propheten Jesaja spricht der HERR ihr zu: Denn ihr sollt mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen. Anstatt der Dornen werden Zypressen wachsen und anstatt der Hecken Myrten; und das wird dem HERRN zum Ruhm gereichen, zu einem ewigen Denkzeichen, das nicht ausgerottet wird. So spricht der HERR: Beobachtet das Recht und übet Gerechtigkeit; denn mein Heil ist nahe, um herbeizukommen, und meine Gerechtigkeit, um offenbart zu werden. Wohl dem Menschenkinde, das solches tut, und dem Menschen, der solches festhält: der den Sabbat beobachtet, um ihn nicht zu entweihen, und auf seine Handlungen achtgibt, um nichts Böses zu tun! (Jesaja 55,12-56,2 * )

Als ich dieses Wort in der Einleitung zur letzten Sitzung der Gemeindeleitung las, fragte ein Bruder ganz spontan: „Wie kann das geschehen?”

Die Frage ist berechtigt, denn wir sprechen eher wie die Juden zur Zeit Maleachis: „Siehe, welche Mühsal!” ( Maleachi 1,13 *  (Elberfelder Übersetzung)) Ist denn unser Stadtteil schon einmal in Jubel über uns ausgebrochen? Haben die Bäume schon einmal in die Hände geklatscht, als wir ausgezogen sind, so wie es Jesaja für das erlöste Israel prophezeit: Denn ihr sollt mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen. (Jesaja 55,12 * )

Vielleicht zeigt uns dieser Text einige Voraussetzungen dafür, dass die Mühsal unter uns sich in Freude, Zuversicht und Hoffnung wendet. Gott selber ist es ja, der unsere Mühsal wenden möchte. Und so ist es vielleicht ganz sinnvoll, auf ihn zu hören:

Gott hat Israel die Gebote gegeben, damit sein Bund mit ihnen gültig bleibt, heißt es in Vers 4: und ihr sollt erfahren, daß ich euch diesen Befehl gesandt habe, auf daß mein Bund mit Levi bestehe, spricht der HERR der Heerscharen. (Maleachi 2,4  * ) Dies ist der Originalton Jesu. In den Abschiedsreden sagt Jesus seinen Jüngern: Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibet in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin. (Johannes 15,9-10 * )

Liebe und Gehorsam: Hier liegt ein tiefer innerer Zusammenhang, über den es sich schon lohnt nachzudenken.

Was ist dieser Bund Gottes im Ursprung?

Mein Bund mit ihm war Leben und Friede, und ich verlieh ihm beides, damit er mich fürchtete, und er fürchtete mich auch und hatte Ehrfurcht vor meinem Namen. (Maleachi 2,5   * )

Woher kommen diese Dinge?

Können wir sie vielleicht produzieren?

Der Bund Gottes besteht mit jedem Menschen zunächst einmal darin, dass Gott jedem Menschen das Leben geschenkt hat. Unsere Möglichkeiten sind da sehr beschränkt. Das merken wir schon, wenn wir mit einer Virusinfektion zum Arzt gehen: Der Arzt kann uns fiebersenkende Mittel geben, Begleiterscheinungen mildern, günstig auf das Gesamtbefinden einwirken; aber mit dem Virus muss auch heute noch unser Körper alleine fertig werden. Wir sind nicht die Herren des Lebens, auch nicht die Herren unserer Gesundheit: Gott ist es. Wenn Gott aber der Herr des Lebens ist, dann steht es uns nicht zu, von außen in diesen Bund einzugreifen. Dies gilt auch für die ersten drei Monate einer Schwangerschaft und es gilt ebenso für die letzten drei Monate eines langen Lebens. Dies bedeutet nicht, dass wir das Leben mit unseren Maschinen künstlich verlängern müssen, wenn es natürlicherweise schon längst zu Ende ist oder wäre.

Wenn Gott der Herr unseres Lebens ist, so hat das auch etwas damit zu tun, wie wir leben, wie wir unser Leben gestalten: Unsere Arbeit dient dazu, dass wir leben können, dass wir unsere Familie ernähren können. Von der japanischen Lösung: „Leben, um arbeiten zu können.” hat Gott nichts gesagt.

Ich denke, dies gilt auch im Blick auf unsere Gemeindearbeit. Sie ist kein Selbstzweck, zu dem wir Leben. Sie dient dazu, dass wir Salz und Licht sind in unserer Umgebung, in unserem Stadtteil, in unserer Stadt. Dieses Licht wird nur dann leuchten, wenn wir unsere Gemeindearbeit mit Freude tun und nicht murrend unser „Siehe, welche Mühsal!” murmeln. Es ist zwingend notwendig, dass wir unsere Arbeit immer wieder überprüfen, wie wir die Gebote unseres HERRN erfüllen:

Nach dem Abendmahl, als Judas schon den Jüngerkreis verlassen hatte, spricht Jesus:

Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. (Johannes 13,34 * ) und vor der Himmelfahrt legt er seinen Jüngern ans Herz: Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit! (Matthäus 28,19-20 * )

Wir haben uns als Gemeinde vor diesen Worten Jesu sorgfältig zu prüfen. Ich empfinde manchmal so etwas wie einen Zusammenhang zwischen der Liebe zu den Verlorenen außerhalb der Gemeinde und der Liebe zu den Geretteten innerhalb der Gemeinde: Wenn die Liebe zu den verlorenen draußen erkaltet, dann kühlt sich auch das Klima innerhalb der Gemeinde schnell ab.

Wenn wir über diese Worte nachdenken, dann wird auch der Zusammenhang zum Frieden deutlich. Der Friede ist das zweite Merkmal des Bundes Gottes mit den Menschen, das Maleachi uns vor Augen stellt: Mein Bund mit ihm war Leben und Friede, und ich verlieh ihm beides, damit er mich fürchtete, und er fürchtete mich auch und hatte Ehrfurcht vor meinem Namen. (Maleachi 2,5   * )

Ist der nicht ein glücklicher Mann, der einen Arbeitsplatz hat, der ihm gestattet, den Lebensunterhalt für sich und seine Familie zu erwerben, der eingebettet ist in eine Gemeinde gläubiger Menschen, der eine liebe Frau und gesunde Kinder hat? Manch einer hat dies nicht und wundert sich, dass Menschen, die so reich gesegnet sind, doch so fürchterlich stöhnen. Häufig merken wir erst, wie wichtig diese Dinge für unser Leben sind, wenn wir sie verloren haben. Manchmal nervt uns ein anderer Bruder, weil wir das, was er zu sagen hat, nicht gerne hören. Wenn diese Stimme dann verstummt ist, merken wir, was wir an ihr hatten, was wir verloren haben. Warum reagieren wir immer erst so spät. Die Bibel lehrt uns Dankbarkeit nicht ohne Grund. Sie ist so etwas wie eine Reinigung für unser Gemüt, eine Loslösung vom Gestöhne „Mühsal, Mühsal”.

Gott hat einen Bund des Friedens mit uns gemacht. Wenn er aber einen solchen Bund mit uns geschlossen hat, dann wird er nicht sehr stolz sein, wenn wir uns streiten. Dann wird er keinen Gefallen haben an unseren Zwistigkeiten, an unseren Eifersüchteleien. Und machen wir uns nichts vor, vor Gott bleibt nichts verborgen. Wir können uns gegenseitig über unsere Motive täuschen. Gott weiß alle Dinge. Er kennt unsere Motive genauer als wir selbst und weiß sehr wohl, warum wir für oder gegen eine bestimmte Entscheidung sind. Wenn wir mit wohlgesetzten Worten kommen, aber in Wirklichkeit froh sind, einem Bruder oder einer Schwester endlich 'mal Kontra gegeben zu haben: Da denke doch niemand, dass das dem lebendigen Gott verborgen bleibt, dass unser HERR Jesus Christus es nicht bemerkt, dass der Geist fröhlich weiter wirkt, obwohl ganz andere Geister Einzug gehalten haben.

Diese Überlegungen sollten wir nicht wie ein Schwert gegeneinander benutzen, sondern wir sollten uns demütig unter diese Sichtweise Gottes stellen und fragen wie die Jünger, als Jesus den Verrat ankündigt: Da fingen sie an traurig zu werden und fragten ihn einer nach dem andern: Doch nicht ich? (Markus 14,19 * ) Dies führt sehr schnell zu der Frage, „Herr, wer von den anderen ist es?” Dies ist das Problem aller rechtgläubigen Menschen, dass sie nicht begreifen können, dass Gott vielleicht einen ganz anderen Schwerpunkt setzt als sie selbst. Deshalb haben die rechtgläubigen Schriftgelehrten, mit wenigen Ausnahmen, den Messias nicht erkannt und meinten gar, Jesu Tod sei zum Schutz Gottes nötig gewesen. Das Wort Gottes will mir etwas sagen. Es will nicht das Schwert sein, dass ich meinem Bruder um die Ohren haue.

Wenn wir miteinander reden, hören wir dann aufeinander? Hören wir, was der Geist durch den Bruder, durch die Schwester zu sagen hat? Oder spitzen wir schon den Pfeil, den wir gleich abschießen werden, wenn wir wieder das Wort haben? Ist unter uns dieses herzliche Erbarmen, das Paulus einfordert, als er die Gemeinde in Philippi anspricht ( Philipper 2,1 * ). Und er setzt dann fort: so machet meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habet, einmütig und auf eines bedacht seid, nichts tut aus Parteigeist oder eitler Ruhmsucht, sondern durch Demut einer den andern höher achtet als sich selbst, indem jeder nicht nur das Seine ins Auge faßt, sondern auch das des andern. (Philipper 2,2-4 * )

„... sondern durch Demut einer den andern höher achtet als sich selbst ...”

Welch großes Wort.

Wie kann das aussehen?

Vielleicht so:

1. Gesprächsrunde:

Bruder A sagt: Wir sollten im Hauskreis einmal den ersten Korintherbrief lesen.

Schwester B entgegnet: Wir sollten doch lieber den Epheserbrief lesen, das ist für uns viel wichtiger.

Statt sich zu streiten, lassen es die beiden erst einmal so bewenden und es kommt an einem anderen Tag zu einer zweiten Gesprächsrunde:

Bruder A sagt diesmal: Ich habe darüber nachgedacht, was Schwester B gesagt hat. Es wäre schon wichtig, dass wir uns mit dem Epheserbrief beschäftigen, so wie Schwester B es vorgeschlagen hat.

Und Schwester B entgegnet: Bruder A, aber es gibt doch gute Gründe, dass wir uns mit dem Korintherbrief befassen ...

Nun sind die beiden zwar immer noch nicht einig, aber sie haben erst einmal die Gründe des anderen begriffen. Und wenn Bruder A und Schwester B erst einmal so weit sind, dass sie begriffen haben, warum der andere dies oder jenes sagt, denkt oder tut, dann werden sie auch bald zu einem Ergebnis kommen.

In diese kleine harmlose Geschichte kann man auch größere Themen einfügen: Mitarbeiterberufungen, Baufragen oder Evangelisationen oder ... oder ... oder ...

Die Menschen, die zur Zeit Maleachis immer wieder dieses „Mühsal, Mühsal” gerufen haben, waren ganz gewiss nicht glücklich. Sie haben ganz offensichtlich ihre Situation auch so empfunden. Sie haben an einem Gottesdienst teilgenommen, weil sich das so gehörte, aber sie waren innerlich nicht dabei und so erschien ihnen alles nur noch mühselig.

Stellen wir umgekehrt die Frage, wo Menschen im Alten Testament glücklich gepriesen werden, dann sehen wir ein weites Spektrum:

Zunächst einmal sind es die, die Gott erwählt hat.

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er sich zum Erbe erwählt hat! (Psalmen 33,12 * )

Dann sind es die Menschen, die sich in Gott bergen, die im HERRN ihre Heimat, ihre Wohnung, ihr Zuhause haben.

(H34-10) Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen; denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel. (Psalmen 34,9 * )

(H84-6) Wohl den Menschen, deren Stärke in dir liegt, in deren Herzen gebahnte Wege sind. (Psalmen 84,5 * )

und viele andere Bibelstellen.

Glücklich gepriesen wird darüber hinaus der, der achthat auf den Geringen.

Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. (H41-2) Wohl dem, der auf den Dürftigen achthat; ihn wird der HERR erretten zur bösen Zeit; (H41-3) der HERR wird ihn bewahren und am Leben erhalten; es wird ihm auf Erden wohl ergehen, und du wirst ihn nicht in den Willen seiner Feinde geben. (Psalmen 41,1-2 * )

Und der Prophet Jesaja nennt den Menschen glücklich, der Recht und Gerechtigkeit tut.

Wenn aber ein Mensch gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit übt, nicht auf den Bergen Opferfleisch ißt, seine Augen nicht zu den Götzen des Hauses Israel erhebt, seines Nächsten Weib nicht schändet und nicht zu seinem Weibe geht während ihrer Unreinigkeit; niemanden bedrückt, seinem Schuldner das Pfand zurückgibt, nichts raubt, sondern dem Hungrigen sein Brot gibt und den Nackten kleidet, nicht auf Wucher leiht, und keinen Wucherzins nimmt, seine Hand vom Unrecht fern hält und jedermann zu seinem Recht kommen läßt, in meinen Satzungen wandelt und meine Rechte bewahrt und sie gewissenhaft befolgt: ein solcher ist gerecht, er soll gewiß leben, spricht Gott, der HERR. (Hesekiel 18,5-9 * )

Damit wird deutlich, dass der Friedensbund Gottes nicht auf eine Insel beschränkt ist, auf einen besonderen Kreis der Gemeinde oder auch die Gemeinde derer, die den „richtigen” Gottesdienst praktizieren. Der Friedensbund Gottes gilt der gesamten Schöpfung. Er wirkt nach außen. Das Glück derer, die Jesus bereits kennengelernt haben, wird erst dadurch Wirklichkeit, dass sie diese frohe Botschaft weitersagen, dass sie den Segensstrom, den sie selbst empfangen haben, weiterfließen lassen. Dies bedeutet, dass wir die Menschenwürde aller Geschöpfe Gottes achten und ihr Rechnung tragen, den Hungernden im Jemen genau so, wie den Straßenkindern in Rio oder dem schwarzen Autofahrer in den U.S.A., der von der Polizei verprügelt wird.

Soweit es an uns liegt, sollen wir mit allen Menschen in Frieden leben, rät Paulus den Christen in Rom. ( Römer 12,18 * ) Dies bedeutet, dass wir keine Feindbilder aufbauen, wenn wir politische Vorgänge beobachten. Denn Christus ist für alle Menschen gestorben, für den, der unterdrückt genauso wie für den, der unterdrückt wird, für den Täter genauso wie für das Opfer.

Solche, die Christus kennengelernt haben, die tief in ihrem Inneren begriffen haben, dass Jesus Christus den Tod überwunden hat, dass er auferstanden ist, solche Menschen fürchten sich nicht mehr vor denen, die Unrecht tun.

Solche Menschen haben begriffen, dass Gott alle Dinge in seiner Hand hält. So bleibt nur noch die Furcht vor diesem großen, allmächtigen Gott. Es ist nicht die Furcht, die ein Opfer hat. Es ist die Furcht dessen, der zu ahnen beginnt, welch große Ehre diesem allmächtigen Gott gebührt. Die ersten Zeugen, die von den Römern den wilden Tieren vorgeworfen wurden, kannten keine Furcht. Singend gaben sie dem lebendigen Gott die Ehre. So hebt die Ehrfurcht vor dem heiligen Gott alle andere Furcht in dieser Welt auf.

Und damit macht sie uns frei

Erst, wenn wir die Angst überwunden haben, wird unser Leben zu einem wirklichen und befreiten Leben, kehrt Frieden in unser Leben ein. Die Ehrfurcht vor Gott, vor dem heiligen und ewigen Gott, ist es, die uns von der Angst befreit. Sie ist die Antwort des Menschen auf das Geschenk des Lebens und des Friedens, das uns unser HERR macht. Wenn wir diese Antwort geben, dann wird man auch über uns sagen können, was in Vers 6 des Predigttextes steht: Das Gesetz der Wahrheit war in seinem Munde, und nichts Verkehrtes wurde auf seinen Lippen erfunden; er wandelte mit mir friedsam und rechtschaffen, und viele brachte er zur Umkehr von der Missetat. (Maleachi 2,6  * )

Leben und Frieden von Gott: Glücklich der Mensch, der diese Geschenke in Ehrfurcht annehmen kann.

Amen







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Die in dieser Predigt zitierten 16 Bibelstellen:

Nr.BibelstelleBibeltext
1Psalmen 33,12
1
Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er sich zum Erbe erwählt hat!
2Psalmen 34,9
1
(H34-10) Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen; denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.
3Psalmen 41,1-2
1
Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. (H41-2) Wohl dem, der auf den Dürftigen achthat; ihn wird der HERR erretten zur bösen Zeit; (H41-3) der HERR wird ihn bewahren und am Leben erhalten; es wird ihm auf Erden...
4Psalmen 84,5
1
(H84-6) Wohl den Menschen, deren Stärke in dir liegt, in deren Herzen gebahnte Wege sind.
5Jesaja 55,12-56,2
1
Denn ihr sollt mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen. Anstatt der Dornen werden Zypressen...
6Jesaja 55,12
1
Denn ihr sollt mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen.
7Hesekiel 18,5-9
1
Wenn aber ein Mensch gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit übt, nicht auf den Bergen Opferfleisch ißt, seine Augen nicht zu den Götzen des Hauses Israel erhebt, seines Nächsten Weib nicht schändet und...
8Maleachi 1,13
1
Und ihr sprecht: «Siehe, ist es auch der Mühe wert?» Und ihr verachtet ihn, spricht der HERR der Heerscharen, und bringet Geraubtes und Lahmes und Krankes herbei und bringet solches als Opfergabe dar....
9Maleachi 2,4-7
1   2   3   4
und ihr sollt erfahren, daß ich euch diesen Befehl gesandt habe, auf daß mein Bund mit Levi bestehe, spricht der HERR der Heerscharen. Mein Bund mit ihm war Leben und Friede, und ich verlieh ihm beides,...
10Matthäus 28,19-20
1
Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich...
11Markus 14,19
1
Da fingen sie an traurig zu werden und fragten ihn einer nach dem andern: Doch nicht ich?
12Johannes 13,34
1
Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet; daß, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet.
13Johannes 15,9-10
1
Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibet in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und in seiner...
14Römer 12,18
1
Ist es möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.
15Philipper 2,1
1
Gibt es nun irgendwelche Ermahnung in Christus, gibt es Zuspruch der Liebe, gibt es Gemeinschaft des Geistes, gibt es Herzlichkeit und Erbarmen,
16Philipper 2,2-4
1
so machet meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habet, einmütig und auf eines bedacht seid, nichts tut aus Parteigeist oder eitler Ruhmsucht, sondern durch Demut einer den andern...




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