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Predigt zum Sonntag LAETARE

Sei tapfer und stark

Der HERR, dein Gott, geht selbst mit dir

 


Zusammenfassung

Mose muss loslassen, obwohl er gerne selber mit dem Volk in das gelobte Land gezogen wäre. Gott setzt ihm eine Grenze, die er akzeptieren muss und akzeptiert. Er übergibt die Führung an Josua, der den Jordan überschreiten wird. Für Mose bleibt der Jordan eine unüberwindliche Grenze.

Trotzdem organisiert Mose ohne Groll und im völligen Vertrauen auf Gott den Übergang. Dabei ist es ihm besonders wichtig, dass Israel sich mit den fremden Völkern nicht vermischt, die Altäre der fremden Götter niederreißt, ihre Gedenksteine umhaut, die Ascherim umhaut und die Götterbilder mit Feuer verbrennt. Dieses wird geistlich auf die Gemeinde gedeutet und auch zum Fremdenhass abgegrenzt.

Gott hat für die Gemeinde einen vollkommenen Segen bereit, den Mose so beschreibt: Seid tapfer und stark, fürchtet euch nicht und lasset euch nicht vor ihnen grauen; denn der HERR, dein Gott, geht selbst mit dir; er wird die Hände nicht von dir abtun, noch dich verlassen! (5.Mose 31,6  * )

Schlagwörter: Allein Gott - Bibel - Fremdenhass - Gott - Grenzen - Götzen - Heirat mit Ungläubigen - Jordan - Loslassen - Mose - Segen - Umgang mit Ungläubigen

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Schriftauslegungen für die Gemeindearbeit

Das Vorbild Abrahams - Ein Glaube, der auch angesichts der eigenen Schwäche nicht aufhört
Die Verheißung des Isaak (übers Jahr) und Saras Lachen

Die Aufforderung zu singen
Die Karawane steht - Probleme einer ermüdenden Gemeinde



Der Text zur Predigt

5.Mose 31,1-6

Und Mose ging hin und redete diese Worte zu ganz Israel und sprach zu ihnen: Ich bin heute hundertundzwanzig Jahre alt, ich kann nicht mehr aus und eingehen; auch hat der HERR zu mir gesagt: Du sollst diesen Jordan nicht überschreiten! Der HERR, dein Gott, geht selbst vor dir hinüber; Er selbst wird diese Völker vor dir her vertilgen, daß du sie überwindest; Josua geht vor dir hinüber, wie der HERR gesagt hat. Und der HERR wird an ihnen tun, wie er mit Sihon und Og, den Königen der Amoriter, und ihrem Lande getan, welche er vertilgt hat. Und wenn der HERR sie vor euch dahingegeben hat, so sollt ihr mit ihnen verfahren nach dem ganzen Gebot, das ich euch geboten habe. Seid tapfer und stark, fürchtet euch nicht und lasset euch nicht vor ihnen grauen; denn der HERR, dein Gott, geht selbst mit dir; er wird die Hände nicht von dir abtun, noch dich verlassen!

Soweit der Bibeltext.

Inhaltsverzeichnis

Mose muss loslassen

Keine Götzen

Ein vollkommener Segen

Diese Predigt wird sich mit drei Themenbereichen befassen:

Mose muss loslassen

5.Mose 3,23-26  * : Und ich flehte zum HERRN um Gnade zu jener Zeit und sprach: Ach, HERR, HERR, du hast angefangen, deinem Knechte zu zeigen deine Majestät und deine starke Hand; denn wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der es deinen Werken und deiner Macht gleichtun könnte? Laß mich doch hinübergehen und das gute Land sehen jenseits des Jordan, dieses gute Gebirge und den Libanon! Aber der HERR war zornig über mich um euretwillen und erhörte mich nicht, sondern der HERR sprach zu mir: Laß es genug sein! Sage mir kein Wort mehr in dieser Sache!

Mose bekennt vor dem Volk, dass er gerne in das gelobte Land gekommen wäre. Er hat hart für dieses Volk gearbeitet.

Er erlebte die Gegenwart Gottes, wie wohl kein Mensch vor oder nach ihm, wenn wir einmal von Jesus Christus absehen. Später wird der Chronist darüber schreiben: Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet; und wenn er wieder ins Lager zurückkehrte, so wich sein Diener Josua, der Sohn Nuns, der Jüngling, nicht aus der Hütte. (2.Mose 33,11 * ) . Gott gab Mose klare Anweisungen, wie er die Bundeslade bauen soll und auch Anweisungen für das tägliche Leben der Menschen, die ZEHN GEBOTE. Wir lesen darüber: Als er mit Mose auf dem Berge Sinai zu Ende geredet hatte, gab er ihm die beiden Tafeln des Zeugnisses; die waren steinern und mit dem Finger Gottes beschrieben. (2.Mose 31,18 * )

Aber unmittelbar folgte auf dieses tiefe geistliche Erleben ein Tiefpunkt im Leben des Mose: Als aber das Volk sah, daß Mose vom Berg zu kommen verzog, sammelte es sich um Aaron und sprach zu ihm: Auf, mache uns Götter, die uns vorangehen! Denn wir wissen nicht, was diesem Manne Mose widerfahren ist, der uns aus Ägypten geführt hat. Aaron sprach zu ihnen: Reißet die goldenen Ohrringe ab, die an den Ohren eurer Weiber, eurer Söhne und eurer Töchter sind, und bringet sie zu mir! Da riß alles Volk seine goldenen Ohrringe ab, welche an ihren Ohren waren, und brachten sie zu Aaron. Und er nahm sie von ihren Händen und bildete es mit dem Meißel und machte ein gegossenes Kalb. Da sprachen sie: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten geführt haben! (2.Mose 32,1-4  * )

Mose muss erleben, dass das Volk sich derweil seine eigene billige Belustigung geschaffen hat und die Spiele wieder hat aufleben lassen, die sie in Ägypten gespielt habe. Sie aßen, sie tranken und sie belustigten sich ( 2.Mose 32  *  ).

Gott weiß, was da unten im Tal geschieht und kündigt Mose an, das Volk zu vernichten und an seiner Statt Mose zu einem großen Volk zu machen. Mose widersteht dieser Versuchung und bittet vor Gott für das Volk. Er bittet für das Volk, obwohl er tief enttäuscht ist.

Dem Volk war gar nicht klar, wie sehr sie von der Fürbitte des Mose abhängig waren.

Mose hatte das Ziel, mit dem Volk Gottes das gelobte Land zu erreichen. Er möchte dieses gelobte Land jenseits des Jordans sehen.

Mose hatte ein Ziel vor Augen und damit steht er nicht allein. Jeder von uns hat Ziele vor Augen.

Wir strengen uns an, die Ziele zu erreichen. Und wir lernen auch, dass man nur fest daran glauben muss, dann erreicht man das Ziel, dass man sich gesetzt hat. Dabei sind es nicht etwa christliche Predigten, die diese Meinung verbreiten. Es sind Prominente, die sich aus kleinen Verhältnissen emporgearbeitet haben und nun sagen, dass sie die ganze Zeit an den Erfolg geglaubt haben. Und nun hat er sich auch eingestellt. Die anderen, die auch immer daran geglaubt haben, aber gescheitert sind, die sind Namenlose, von denen niemand spricht.

Wollen wir etwa damit den Glauben schlecht machen? Auf keinen Fall. Wir wollen nur deutlich machen, dass es nicht ausreicht, an etwas x-beliebiges zu glauben, damit es auch geschieht. Der Glaube muss in Gott verankert sein. Er muss auf Verheißungen Gottes beruhen. Denn auch Gott setzt Grenzen:

So haben auch wir Wünsche für unser Leben:

Wir merken, dass unsere persönlichen Wünsche sehr schnell an Grenzen stoßen. 2923 Athleten nahmen an den olympischen Winterspielen in Pyeongchang, Südkorea, teil. 103 Goldmedaillen wurden vergeben. Da ist jedem Einsichtigen klar, dass mindestens 2820 Teilnehmer ohne Goldmedaille wieder nach Hause fahren. Es gibt Grenzen. Diese Grenzen sind nicht immer von Gott gesetzt. Bei den olympischen Spielen entstehen sie, weil wir uns nicht an schönen Spielen erfreuen wollen, sondern weil wir immer einen Besten sehen wollen, an dessen Erfolg wir Anteil nehmen und weil wir wohl auch für unser Ego den Verlierer und seine Tränen brauchen. Und so generieren wir mit Zielkameras und Zeitmessungen bis in den Millisekundenbereich immer einen Sieger, der ganz oben auf dem Treppchen steht.

Wie war es bei Mose. Warum wurde der Jordan für ihn zur Grenze?

Mose wurde von Gott berufen: Und nun siehe, das Geschrei der Kinder Israel ist vor mich gekommen, und ich habe auch ihre Bedrückung gesehen, wie die Ägypter sie bedrücken! (2.Mose 3,9 * ) Gott verheißt Mose, dass er das Volk Gottes aus Ägyten führen wird. Dies geschieht auch in der Folge. Aber dann erreicht Mose mit dem Volk die Wüste Zin. Dort fehlte es dem Volk an allem, was es zum Leben brauchte, insbesondere an Wasser ( 4.Mose 20  *  ). Es kommt zu Unruhen. Mose betet zu Gott und erhält den folgenden Auftrag: Und der HERR redete mit Mose und sprach: Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet mit dem Felsen vor ihren Augen, der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen verschaffen und die Gemeinde und ihr Vieh tränken. (4.Mose 20,7-8   * ) Mose ist völlig gestresst und gehorcht Gott, aber er achtet nicht genau auf die Worte des HERRN: Da holte Mose den Stab vor dem HERRN, wie er ihm gesagt hatte. Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen; und er sprach: Höret doch, ihr Widerspenstigen: Aus diesem Felsen sollen wir euch Wasser verschaffen? Und Mose hob seine Hand auf und schlug den Felsen zweimal mit seinem Stab. Da floß viel Wasser heraus; und die Gemeinde und ihr Vieh tranken. (4.Mose 20,9-11   * ) Gott erkennt den Ungehorsam und die Eigenmächtigkeit des Mose, der sich nicht völlig an das Wort des HERRN gehalten hat: Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht auf mich vertraut habt, um mich vor den Kindern Israel zu heiligen, sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen geben werde! Das ist das Wasser Meriba, wo die Kinder Israel mit dem HERRN haderten, und er sich an ihnen heilig erwies. (4.Mose 20,12-13  * )

Wir wissen nicht, warum Mose so gehandelt hat, warum er den Fels geschlagen hat. Hat er Angst gehabt, zum Felsen zu reden? Hat er Angst vor dem Volk gehabt, dass er sich lächerlich macht, wenn er zu dem Felsen redet und dann nichts geschieht? Er hat unter Stress versagt. Sein Stress war verständlich, denn schließlich war eine große Unruhe im Volk, die sich leicht gegen die Führer richten konnte. Das erklärt zwar das Verhalten Moses, ändert aber nichts an der Tatsache, dass er, wenn auch unter Stress, versagt hat. Und Gott setzt ihm daraufhin eine Grenze: Bis zum Jordan und nicht weiter. So hat sich Mose durch seine Sünde einen Weg verbaut.

Nicht immer ist es Sünde, die uns in unserem Leben Grenzen setzt. Jesus hatte am Kreuz einen Auftrag zu erfüllen. Deswegen konnte Gott, der Vater, in Gethsemane den Kelch nicht von ihm nehmen. Dieser Jesus, der in Gethsemane betet, ist derselbe, der mit Mose in der Wüste Zin redet und ihm den Auftrag gibt, zu dem Felsen zu reden. Dieser Jesus hat das „... doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!“ gelebt, treu bis zum Tod am Kreuz.

Und da ist Paulus, der seine Schmerzen erlitt, damit er sich nicht überhebt und der erkennt: „Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne.“ Er erkennt die Kraft, die darin liegt, wenn er seine eigene Begrenztheit annimmt.

Was immer der Grund ist: Das Leben nötigt uns in vielen Bereichen, Grenzen zu akzeptieren.

Erkenntnis unserer Begrenztheit macht uns in unserem Handeln klug. Bezogen auf den Tod sagt es die Bibel so: Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. (Psalmen 90,12 * )

Erkenntnis der Begrenztheit bedeutet aber auch, dass ich Träume loslasse, dass ich mich auf die Begrenztheit einlasse. Dies ist ein schwerer innerer Kampf, denn im Allgemeinen ist es ja gar nicht klar, ob hier eine Grenze vorliegt, die ich nicht überschreiten kann, oder ob hier eine Grenze vorliegt, die ich vielleicht aus Angst oder aus Unglauben nicht überschreiten will. Dies sorgfältig zu prüfen, ist ein wichtiges seelsorgliches Anliegen, das ich prüfen muss, zunächst im Gebet, aber in vielen Fällen wohl auch im seelsorglichen Gespräch.

Die Grenzen, die Gott setzt, haben etwas mit unserer Identität zu tun. Was ist das Kennzeichen der Gemeinde des lebendigen Gottes? Und so wie es schon für die Gemeinde Jesu wichtig ist, nach ihrer Identität zu fragen, nach der Heiligung zu streben, die sie bereit macht, dass der Geist Gottes in ihrer Mitte wirken kann, so war es von Anfang an die Frage, wie Israel in Kanaan als Volk Gottes leben kann. Kanaan stand unter dem Einfluss vieler Religionen, da es im Mittelpunkt des Dreiecks aus Hethitern, Mesopotamien und Ägypten lag. Wie kann Israel da seine Identität bewahren, die es sich in der Wüste in der Begegnung mit dem lebendigen Gott erworben hatte, einem eifersüchtigen Gott, der sagt: Du sollst keine andern Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. (2.Mose 20,3-6 * )

Wir lesen dazu 5.Mose 7,1-6 *  :

Wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land bringt, darein du kommen wirst, um es einzunehmen, und wenn er vor dir her viele Völker vertilgt, die Hetiter, die Girgasiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Pheresiter, die Heviter und die Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du; und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir hingibt, daß du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken; du sollst keinen Bund mit ihnen machen und ihnen keine Gnade erzeigen. Und du sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; du sollst deine Töchter nicht ihren Söhnen geben, noch ihre Töchter für deine Söhne nehmen; denn sie werden deine Söhne von mir abwendig machen, daß sie andern Göttern dienen; so wird dann der Zorn des HERRN über euch ergrimmen und euch bald vertilgen. Sondern also sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr niederreißen, ihre Bildsäulen zerbrechen, ihre Astartenbilder zerschlagen und ihre Götzen mit Feuer verbrennen. Denn du bist ein dem HERRN, deinem Gott, heiliges Volk; dich hat der HERR, dein Gott, aus allen Völkern, die auf Erden sind, zum Volk des Eigentums erwählt.

Keine Götzen

Als Mose diese Worte an das Volk richtet, liegt der innere Kampf des Loslassens von dieser Hoffnung, mit dem Volk in das gelobte Land einziehen zu können, bereits hinter Mose (5.Mose 3,26  * ). Er hat seine Begrenztheit eingesehen und angenommen. Er schmollt nicht, er verrichtet gehorsam seinen Dienst. Und deshalb wendet er den Blick in die Zukunft, in eine Zukunft Israels ohne Mose. Er wird das Volk nicht mehr lange führen können.

Und so zeigt Mose dem Volk, wer sie in Zukunft führen wird:

Man spürt deutlich, dass Mose dem Volk ans Herz legen will, dass es der lebendige Gott ist, der mit ihnen geht, der der Garant ihrer Stärke ist, der ihnen das Land geben wird. Josua wird eher beiläufig als Führer erwähnt und dem Volk vorgestellt.

Mose zeigt dem Volk auch, was geschehen wird: Der HERR wird seine große Kraft an ihnen erweisen und die Völker, die das Land besitzen, vertreiben: Und der HERR wird an ihnen tun, wie er mit Sihon und Og, den Königen der Amoriter, und ihrem Lande getan, welche er vertilgt hat. (5.Mose 31,4   * )

Er verweist dabei auf die großen Taten Gottes, die das Volk gesehen hat ( 4.Mose 21 *  ).

Er fordert das Volk auch auf, nach dem ganzen Gebot Gottes zu handeln, das er ihnen geboten hat. Diese Aussage ist voller Härte gegenüber den Völkern, die vor dem Einzug Israels in Kanaan gelebt haben. Jericho wird die erste Stadt sein, die dieses Handeln Gottes zu spüren bekommen wird.

Wir verstehen die Anweisungen des Mose besser, wenn wir sie geistlich auf die Gemeinde hin deuten. Mose wollte nicht, dass Israel opportunistisch mit den fremden Völkern verfährt, nur da Milde walten lässt, wo es dem eigenen Vorteil dient. Die Plünderungen, die mit Kriegen seit jeher verbunden waren, führten auch immer zu Vermischungen, körperlich und auch im kulturellen Bereich, da das Gold meist als Götzenfigur vorlag und gerne genommen wurde. Gott verlangt stattdessen, dass sich Israel von den Götzen fernhält, dass es deren Altäre niederreißt, ihre Gedenksteine zerbricht, ihre Ascherim umhaut und die Götterbilder mit Feuer verbrennt.

Gott will keine Vermischung, er will eine klare Haltung seines Volkes, auch keine Verschwägerung mit den fremden Völkern.

Was hat uns das heute zu sagen?

Wir kennen alle ein altes Leben, ein Ägypten, wo wir in unseren eigenen Gedanken, in unseren selbstauferlegten Zwängen gefangen waren. Nun liegt ein neues Leben vor uns, ein Leben mit Gott, mit Jesus Christus. Aber, wie Israel, müssen wir dieses neue, schöne Land erst erobern, erst zubereiten, denn unser Inneres ist von vielen Götzen besetzt, die uns gar nicht immer bewusst sind, aber doch hart um ihren Platz in unserem Leben kämpfen.

Da sagt uns dieses Wort nun ganz klar:

Es reicht eben nicht aus, nur zu sagen, dass man doch gar nicht daran glaube, und sich dann doch auf das Böse einzulassen, etwa: Ich glaube nicht an Horoskope, ich lese sie nur zum Spaß.

Fernsehsendungen mit okkultem Hintergrund oder Sendungen, in denen okkulte Praktiken dargestellt werden oder Menschen darüber berichten, sind ein weiteres Beispiel. Wenn solche Filme gesendet werden, dann wird der Fernseher abgeschaltet, weil ich nicht möchte, dass diese Dinge in mich eindringen und meine Phantasie beschädigen. Sicherlich gibt es Menschen, die in der Seelsorge mit okkult belasteten Menschen zu tun haben und die sich deswegen informieren müssen. Das ist dann im Einzelfall abzuwägen. Aber richtig ist, dass es auch eine geistliche Hygiene gibt, so wie es im körperlichen Bereich eine Hygiene gibt. Im Kontakt mit uns unbekannten Menschen halten wir gewisse Vorsichtsmaßregeln ein, um uns nicht anzustecken, insbesondere, wenn wir bei dem Fremden Krankheitssymptome erkennen. Dies heißt ja nicht, dass wir uns von einem Menschen distanzieren, aber wir kennen im Leben unterschiedliche Grade von Nähe. Mit meinem Ehepartner habe ich eine größere Nähe als mit jedem anderen Menschen. Mit meinen Kindern habe ich einen größeren Grad von Nähe als mit anderen Angehörigen. Mit Arbeitskollegen lasse ich einen gewissen Grad von Nähe zu, aber achte auch immer auf eine gewisse Distanz im Vergleich zu meiner Familie. Und so setzt sich das fort. Dabei gibt es noch kulturelle Unterschiede, was Nähe bedeutet. So ist es in Deutschland selbstverständlich, dass man, wenn man einem Ehepaar begegnet, beiden die Hand gibt. In anderen Kulturen ist es völlig ausgeschlossen, die andere Ehefrau anzufassen. Dieses wollen wir nicht ausführen, müssen aber feststellen, dass die kulturellen Unterschiede gerade im Umgang mit Ausländern von großer Bedeutung sind.

Die Bibel kennt keinen Fremdenhass, im Gegenteil. So hat Mose dem Volk geboten: Einerlei Gesetz soll dem Einheimischen und dem Fremdling gelten, der unter euch wohnt. (2.Mose 12,49 * )

An anderer Stelle heißt es: Den Fremdling sollst du nicht bedrängen noch bedrücken; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. (2.Mose 22,21 * )

Es bleibt aber nicht bei der Forderung, den Fremdling nicht zu bedrücken, sondern er soll als ein Nachbar geliebt werden: Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Lande wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht beleidigen. Ihr sollt euch gegen den Fremdling, der sich bei euch aufhält, benehmen, als wäre er bei euch geboren, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge in Ägypten gewesen. Ich, der HERR, bin euer Gott. (3.Mose 19,33-34 * )

Und die Bibel sieht auch eine Fürsorge für den Fremdling vor, genauso wie auch für die Armen in Israel: Wenn ihr aber die Ernte eures Landes einbringt, so sollst du dein Feld nicht bis an den Rand abernten und nicht selbst Nachlese halten, sondern es dem Armen und Fremdling überlassen. Ich, der HERR, bin euer Gott. (3.Mose 23,22 * )

Wir müssen also klar sehen, dass einerseits das Gebot besteht, sich nicht mit den Ungläubigen zu vermischen, dieses Gebot aber nicht zum Vorwand für Fremdenfeindlichkeit gemacht werden darf, denn die Bibel sieht den Fremden rechtlich mit den Einheimischen gleichgestellt.

Hinweis: Eine ausführliche Darstellung des Wortes Fremdling in der Bibel finden Sie in einer kommentierten Auswertung der Konkordanz zum Wort „Fremdling”.

Allerdings müssen wir auch klar sehen, dass die Fremdlinge in Israel keine Tempel für Götzen bauen durften. Dieses Recht ist später nur noch auf Jerusalem angewandt worden, Herodes hat in Israel viele griechische Tempel erbaut.

Es reicht nicht aus, an okkulten Praktiken nicht teilzunehmen. Es ist auch wichtig, die Erinnerung daran zu verlieren. Manchmal ist es so, dass wir zwar ganz glücklich sind, mit Jesus zu leben, aber dieses Bedürfnis, einmal über die Stränge zu schlagen, ist auch da. Gibt es solche Gedenksteine in meinem Leben, Dinge, die ich eigentlich gerne täte, aber mich nicht traue, weil ich weiß, dass das gegen Gottes Gebot ist. Solche Gedenksteine müssen wir umhauen. Und manchmal fällt uns das schwer. Dabei reicht es nicht aus, Verzicht zu üben. Das geht immer nur eine beschränkte Zeit gut. Stattdessen sollten wir an der Gemeinschaft der Gläubigen teilnehmen und miteinander Feste feiern und fröhlich sein, damit wir uns an den neuen Begabungen erfreuen, die uns der Geist Gottes schenkt, statt dem alten Leben nachzutrauern. Hauen wir also die Gedenksteine des alten Lebens in uns um und freuen wir uns an den Begabungen des Geistes Gottes.

Paulus sagt: ja ich achte nun auch alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe, und ich achte es für Unrat, damit ich Christus gewinne (Philipper 3,8 * )

Er betrachtet alles für Schaden, was ihm früher wichtig war: Seine Beschneidung, seine Abstammung, seine Erziehung zu Füßen Gamaliels, seine beruflichen Erfolge als untadeliger Pharisäer. Alles. Paulus hat dies alles radikal losgelassen und der Geist Gottes hat ihm doch so viel mehr geschenkt.

Manchmal denke ich, dass die Probleme der Christen weniger die fremden Altäre sind, das haben wir schon verstanden. Es sind die vielen kleinen Gedenksteine, die wir alle - tief in unserem Herzen vergraben - noch stehengelassen haben.

Aschera ist die Göttin der Fruchtbarkeit. Sie steht für den Kult um die Fruchtbarkeit. Diesen Kult finden wir heute überall:

Ein Produkt verkauft sich besser, wenn ein schönes Mädchen mit im Bild ist.

Jugendlichkeit, erkauft durch viele Schönheitsoperationen, sind das große Thema unserer Zeit.

Das Ausleben aller Spielarten der Geschlechtlichkeit ist heute ein großes Anliegen der Politik.

Wir merken, dass dies eine große Auseinandersetzung bedeutet, dass es keine leichten Antworten gibt, weil niemand sagen kann, dass er völlig unbeeindruckt von den Versuchungen ist, die die modernen Fruchtbarkeitskulte mit sich bringen. Die Pornographie ist nur ein Teil davon. Es fällt uns schwer, hier in Wort und Tat eine eindeutige Haltung zu beziehen, denn die Gefahr ist groß, dass wir zwar klare Worte finden, aber wegen unserer Taten kleinlaut und im Geheimen vor Gott um Vergebung bitten müssen. Aber wir kommen nicht darum herum, wir müssen unsere Ascherim umhauen.

Weil unser Herr uns kennt, folgt noch eine weitere Forderung:

Dies ist die schwerste Forderung. Es ist schon schwer genug, die Ascherim umzuhauen. Denn man kann ja dann in der Nacht noch einmal heimlich dahingehen und die umgehauenen Bilder so weit aufrichten, dass sie sich noch trefflich anschauen lassen. Am nächsten Morgen liegen sie dann wieder umgehauen wie eh und je. Wird das Götterbild verbrannt, so ist es weg, auch in der Nacht und heimlich kann man nicht mehr zu ihm gelangen.

Was ist mit unserer Fantasie, mit der Sünde in unseren Gedanken, der Sünde, die wir zwar nie getan haben, die aber immer wieder in unseren Gedanken abläuft. Wie ernst Jesus diese Sünde in unseren Gedanken nimmt, zeigt er, als er über das Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen“ ( Matthäus 5,27-28  *  ) spricht: Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. (Matthäus 5,28  * ) Wir gehen sicher nicht fehl in der Annahme, dass dies für Mann und Frau gleichermaßen gilt.

Diese Bilder, die in unseren Herzen sind, zu verbrennen, das ist ein schweres Geschäft und wird uns wohl nicht immer gelingen. Auch Israel musste im gelobten Land einen immerwährenden Kampf gegen diese fremden Götter kämpfen. So auch wir:

Ein vollkommener Segen

Immer wieder müssen wir gegen unsere Gedanken angehen, die uns in unser altes Leben ohne Jesus zurückbringen wollen. Aber gerade hier gibt uns unser Text Hoffnung, denn es heißt:

Seid tapfer und stark, fürchtet euch nicht und lasset euch nicht vor ihnen grauen; denn der HERR, dein Gott, geht selbst mit dir; er wird die Hände nicht von dir abtun, noch dich verlassen! (5.Mose 31,6   * )

So stellen wir abschließend fest:

Gott ist allein Gott und dies bedeutet für uns einen vollkommenen Segen:

Wir haben Angst. Aber Gott sagt uns: Seid tapfer und stark, fürchtet euch nicht und lasset euch nicht vor ihnen grauen. Ihr braucht keine Angst zu haben.

Wir fühlen uns schwach. Aber Gott sagt zu uns: Ich, der HERR, dein Gott, gehe selbst mit dir. Ich bin ein starker Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, aus allen Völkern, die auf Erden sind, zum Volk des Eigentums erwählt.

Vieles erscheint uns bedrohlich. Aber Gott sagt zu uns: Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Nicht immer sind wir vorbereitet, wenn uns die Ereignisse überrollen. Aber Gott sagt zu uns: Erschreckt nicht, denn ich weiß den Weg, weiß, wie es weitergehen soll.

Unser Gott geht mit uns. Jeden Morgen neu. Unser ganzes Leben lang.

Und wenn wir versagen, dann gilt: wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit. (1.Johannes 1,9 * ) Und diese Zusage hat weder ein Verfallsdatum, noch ist sie auf siebenmal siebzigmal begrenzt.

Wir haben schon oft aufgegeben, schon manches Mal gedacht, dass wir es nicht schaffen. Gott sagt: Und siehe: Ich bin mit dir, und ich will dich behüten allenthalben, wo du hinziehst, und dich wieder in dieses Land bringen. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich getan, was ich dir gesagt habe. (1.Mose 28,15 * ) Er sagte es zu Jakob, und es gilt bis heute.

Menschen können uns verlassen.

Menschen können uns enttäuschen.

Manchmal fühlen wir uns einsam und unverstanden.

Aber ER wird uns nicht verlassen.

So bleibt bei aller Auseinandersetzung, die es zu bestehen gilt, dieses Wort gewiss und wahr, für Israel damals, für den jungen Josua genauso wie für uns heute und für die neutestamentliche Gemeinde:

Seid tapfer und stark, fürchtet euch nicht und lasset euch nicht vor ihnen grauen; denn der HERR, dein Gott, geht selbst mit dir; er wird die Hände nicht von dir abtun, noch dich verlassen! (5.Mose 31,6  * )

AMEN





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Die in dieser Predigt zitierten 44 Bibelstellen:

Nr.BibelstelleBibeltext
11.Mose 28,15
1
Und siehe: Ich bin mit dir, und ich will dich behüten allenthalben, wo du hinziehst, und dich wieder in dieses Land bringen. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich getan, was ich dir gesagt habe.
22.Mose 3,9
1
Und nun siehe, das Geschrei der Kinder Israel ist vor mich gekommen, und ich habe auch ihre Bedrückung gesehen, wie die Ägypter sie bedrücken!
32.Mose 12,49
1
Einerlei Gesetz soll dem Einheimischen und dem Fremdling gelten, der unter euch wohnt.
42.Mose 20,3-6
1
Du sollst keine andern Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern,...
52.Mose 22,21
1
Den Fremdling sollst du nicht bedrängen noch bedrücken; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.
62.Mose 31,18
1
Als er mit Mose auf dem Berge Sinai zu Ende geredet hatte, gab er ihm die beiden Tafeln des Zeugnisses; die waren steinern und mit dem Finger Gottes beschrieben.
72.Mose 32
1   2
Als aber das Volk sah, daß Mose vom Berg zu kommen verzog, sammelte es sich um Aaron und sprach zu ihm: Auf, mache uns Götter, die uns vorangehen! Denn wir wissen nicht, was diesem Manne Mose widerfahren...
82.Mose 33,11
1
Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet; und wenn er wieder ins Lager zurückkehrte, so wich sein Diener Josua, der Sohn Nuns, der Jüngling, nicht...
93.Mose 19,33-34
1
Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Lande wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht beleidigen. Ihr sollt euch gegen den Fremdling, der sich bei euch aufhält, benehmen, als wäre er bei euch geboren, und du sollst...
103.Mose 23,22
1
Wenn ihr aber die Ernte eures Landes einbringt, so sollst du dein Feld nicht bis an den Rand abernten und nicht selbst Nachlese halten, sondern es dem Armen und Fremdling überlassen. Ich, der HERR, bin...
114.Mose 20
1   2   3   4
Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel kam in die Wüste Zin, im ersten Monat, und das Volk blieb zu Kadesch. Und Mirjam starb daselbst und ward daselbst begraben. Und die Gemeinde hatte kein Wasser;...
124.Mose 21
1
Und als der Kanaaniter, der König von Arad, der gegen Mittag wohnte, hörte, daß Israel auf dem Wege der Kundschafter heranziehe, stritt er wider Israel und machte Gefangene unter ihnen. Da tat Israel dem...
135.Mose 3,23-26
1   2
Und ich flehte zum HERRN um Gnade zu jener Zeit und sprach: Ach, HERR, HERR, du hast angefangen, deinem Knechte zu zeigen deine Majestät und deine starke Hand; denn wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden,...
145.Mose 7,1-6
1
Wenn der HERR, dein Gott, dich in das Land bringt, darein du kommen wirst, um es einzunehmen, und wenn er vor dir her viele Völker vertilgt, die Hetiter, die Girgasiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die...
155.Mose 31,1-6
1   2   3   4   5   6
Und Mose ging hin und redete diese Worte zu ganz Israel und sprach zu ihnen: Ich bin heute hundertundzwanzig Jahre alt, ich kann nicht mehr aus und eingehen; auch hat der HERR zu mir gesagt: Du sollst...
16Hiob 38,11
1
«Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter, hier soll sich legen deiner Wellen Stolz!»?
17Psalmen 90,12
1
Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.
18Matthäus 5,27-28
1   2
Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht ehebrechen!» Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
19Matthäus 26,39
1
Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!
202.Korinther 12,7-9
1
Und damit ich mich der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans, daß er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. Seinetwegen...
21Philipper 3,8
1
ja ich achte nun auch alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe, und ich achte es für Unrat, damit ich Christus...
221.Johannes 1,9
1
wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.




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