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Festtage

Totensonntag

Das wird allein Herrlichkeit sein ...

 


Zusammenfassung

Totensonntag ist auch ein Grund zum Lobpreis und eine Herausforderung für unseren Glauben. Es ist der Lobpreis Gottes für sein Handeln in einem Bereich, der für unsere Erfahrungswelt verschlossen ist. Es ist Lobpreis aus Glauben.

Schlagwörter: Apostel Johannes - Auferstehung - Errettung - Jesus - Lobpreis - Lobpreis angesichts des Todes - Paulus - Zeit

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21.11.2021 Totensonntag - Lobpreis angesichts des Todes

Die Herrlichkeit Gottes

Die Frommen sollen frohlocken vor Herrlichkeit, sie sollen jauchzen auf ihren Lagern; das Lob Gottes sei in ihrem Mund und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand, (Psalmen 149,5-6 *)

Die Herrlichkeit Gottes - angesichts des Todes ...

Wir sehen die Herrlichkeit Gottes in der Schöpfung. Wie mächtig ist unser Gott: Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. (1.Mose 1,3 *) Gott spricht und es geschieht.

Die Jünger erleben diese Macht bei Jesus, als sie auf dem See Genezareth in einen Sturm geraten und sie sind fasziniert: Und es erhob sich ein großer Sturm, und die Wellen schlugen in das Schiff, so daß es sich schon zu füllen begann. Und er war im Hinterteil des Schiffes und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn und sprachen zu ihm: Meister, kümmert es dich nicht, daß wir umkommen? Und er stand auf, bedrohte den Wind und sprach zum Meere: Schweig, verstumme! Da legte sich der Wind, und es ward eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben? Und sie gerieten in große Furcht und sprachen zueinander: Wer ist doch der, daß auch der Wind und das Meer ihm gehorsam sind? (Markus 4,37-41 *)

Und sie erleben Jesus als den, der Macht selbst über den Tod hat. Als Lazarus gestorben ist und schon in Verwesung begriffen ist, geht Jesus zum Grab und spricht: „Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, an Händen und Füßen mit Grabtüchern umwickelt und sein Angesicht mit einem Schweißtuch umhüllt. Jesus spricht zu ihnen: Bindet ihn los und laßt ihn gehen!“ (Johannes 11,43-44 *) Die umstehenden Menschen sind so überwältigt, dass der Apostel Johannes berichtet: „Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was Jesus getan hatte, glaubten an ihn.“ Bemerkenswert ist, dass es nicht heißt: „Alle Juden, ...“ Immerhin war die Wirkung der Tat in der Öffentlichkeit so groß, dass es heißt: „Es erfuhr nun eine große Menge der Juden, dass er dort sei; und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte. Da beschlossen die Hohenpriester, auch Lazarus zu töten, denn seinetwegen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus.“ (Johannes 12,9-11 *)

Das ist unser Gott: Er spricht ein Wort, und es geschieht. Welch herrlicher Gott. Auch am Anfang meines Lebens sprach Gott ein Wort, er setzte den Gencode der winzigen Zelle, aus der ich entstanden bin und der mein Leben bis zum heutigen Tag bestimmt. Und dieser Gencode enthält auch eine Information darüber, wie alt ich werden kann. Er beinhaltet meine Begabungen, auch meine Defizite. Aber er ist nicht durch Zufall entstanden, auch wenn der ganze Vorgang der Zeugnung diese Vermutung nahelegt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. (Johannes 1,1-3 *) Ohne das Wort Gottes ist nichts entstanden. Welch tolle Aussage über das Leben. Welch klarer Gegensatz zu der armseligen Evolutionstheorie, die den Zufall zu ihrem Götzen macht und ihm alle Macht zuschreibt. Dabei zeigt schon eine kleine ⇒ Überschlagsrechnung, dass das Weltall zu klein und die Zeit, die man für das Alter des Weltalls annimmt, zu kurz ist, um auch nur annähernd eine realistische Wahrscheinlichkeit für die „zufällige“ Entstehung eines Menschen zu liefern.

Und neben den großen Taten Gottes, von denen die Bibel berichtet, stehen die vielen Dinge, die Gott im Leben eines Menschen tut. Da ist vieles, das uns Anlass gibt, Gott zu preisen, weil er es uns geschenkt hat. Dies kann jeder Mensch nur für sich selbst entdecken. Dies können Kinder in ihren Eltern entdecken. Da sind Begabungen und Eigenheiten eines Menschen, die uns zur Dankbarkeit führen: „Gott, du hast es wunderbar geleitet.“ Aber da sind natürlich auch die Dinge, die uns nicht gelungen sind, die schweren Dinge unseres Lebens, da, wo wir uns allein gelassen fühlten. Leicht überdeckt das eine, das Schwere, das andere, das uns Anlass zum Lobpreis gibt.

Und die Macht dieses Gottes sollte aufhören, wenn ein Mensch stirbt. Das „Lazarus, komm heraus!“ sollte nur ein einmaliger Vorgang in der Weltgeschichte gewesen sein, weil der, der es gesprochen hat, danach am Kreuz wie ein Verbrecher umgekommen ist? Nein, der Engel spricht zu den Frauen, die zum Grabe Jesu gekommen waren: „Erschrecket nicht! Ihr suchet Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, er ist nicht hier; sehet den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten!“ (Markus 16,6 *).

Unser Lobpreis angesichts des Todes eines Menschen hat, wie Lobpreis überhaupt, etwas mit unserem Glauben zu tun. Es ist ein Geschenk des Heiligen Geistes, wenn wir den Körper eines Verstorbenen anschauen und Gott darüber preisen können, weil das, was ich da sehe, nur eine Hülle ist. Dieser Mensch ist an dem Ziel angekommen, das Gott ihm oder ihr vor Anbeginn der Zeiten bereitet hat. Ich bin jetzt nicht zum Richter berufen über diesen Menschen: „Hat er genug geglaubt?“ „Hat er genug gute Taten getan?“ Diese Fragen kann ich getrost Gott überlassen. In der Gemeinde in Korinth haben sich Menschen für ihre Toten Angehörigen taufen lassen. Paulus erwähnt dies nur, tadelt es nicht etwa, schreibt es aber auch nicht vor: Was würden sonst die tun, welche sich für die Toten taufen lassen? Wenn die Toten gar nicht auferstehen, was lassen sie sich für die Toten taufen? (1.Korinther 15,29 *) Ich bin überzeugt, dass wir am Ende der Zeiten, wenn Gott alle Tränen abwischen wird (Offenbarung 21,4  *), sagen werden: „... und siehe, es war sehr gut“ (1.Mose 1,31 *).

Jeder Tag, den ich geleitet von Gottes Geist leben darf, ist ein erfüllter Tag, wie auch immer die äußeren Umstände sind. Jedes gute Werk, das ich tun darf, ist ein Geschenk Gottes und macht mir Freude: Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen. (Epheser 2,10 *) Aber diese Werke sind nicht der Kaufpreis, mit dem ich mir irgend etwas erkaufen könnte, denn diesen Kaufpreis hat Jesus Christus bereits bezahlt. Und weil das so ist, brauche ich nicht zu rechnen, wieviel Glauben vielleicht ausreicht, „um in den Himmel zu kommen.“ Ich leide unter meinem kleinen Glauben und ich arbeite jeden Tag daran, meinen Glauben zu trainieren, neue Glaubenserfahrungen zu machen. Ich bin derjenige, der unter meinem kleinen Glauben leidet. Heute ist der Tag, wo mir mein kleiner Glaube schadet. Was Gott am Ende der Zeiten macht, das hat eine Dimension, die unser Denken übersteigt: Sorget um nichts; sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus! (Philipper 4,6-7 *)

Was weiß ich, was in der letzten Sekunde des Leben eines Menschen passiert. Die Schlauberger, die genau wissen, wer in den Himmel und wer in die Hölle kommt, die sind sicher, dass Verbrecher in die Hölle kommen. Wie will ich beurteilen, ob nicht Ähnliches wie am Kreuz auch in so mancher Todesstunde eines Menschen geschieht. Und will ich mich dann im Himmel verhalten wie der ältere Sohn im Gleichnis Jesu über den verlorenen Sohn. Dann muss Jesus vielleich auch mir sagen: Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. (Lukas 15,24 *) Wir werden im Himmel fröhlich sein, das steht fest. Und es wird eine echte Fröhlichkeit sein, weil alles sehr gut sein wird. Warum dann nicht mit dieser Fröhlichkeit jetzt schon beginnen, gerade auch im Angesicht des Todes, einfach deshalb, weil wir glauben, dass Gott alle unsere Tränen abwischen wird und wir mit unseren eigenen Augen sehen werden, dass Gott alles sehr gut gemacht hat. Wie, das ist allein seine Sache. Aber ganz sicher nicht so, dass wir unsere Traurigkeit unterdrücken müssen, um beim großen Halleluja vor dem Thron Gottes eine gute Figur zu machen.

Unser in Raum und Zeit gefesselter Verstand hat mit diesen Dingen große Schwierigkeiten. Aber im Glauben können wir sie annehmen und im Lobpreis können wir sie ausdrücken. Darum ist der Lobpreis Gottes gerade im Angesicht des Todes ein Geschenk des Heiligen Geistes, das uns einen Vorgeschmack gibt auf das, was einmal sein wird.

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Throne saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind gewiß und wahrhaft! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! Wer überwindet, wird solches ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Den Feiglingen aber und Ungläubigen und Greulichen und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern wird ihr Teil sein in dem See, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod. (Offenbarung 21,4-8  *)

⇒ Weitere Ausarbeitung zum Totensonntag - Im Blick auf den Tod ist der Glaube völlig ohne Alternative


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Nr.BibelstelleBibeltext
11.Mose 1,3
1
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis;und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis Nacht. Und es ward...
21.Mose 1,31
1
Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend, und es ward Morgen: der sechste Tag.
3Psalmen 149,5-6
1
Die Frommen sollen frohlocken vor Herrlichkeit, sie sollen jauchzen auf ihren Lagern;das Lob Gottes sei in ihrem Mund und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand,um Rache zu üben an den Völkern, Strafe...
4Markus 4,37-41
1
Und es erhob sich ein großer Sturm, und die Wellen schlugen in das Schiff, so daß es sich schon zu füllen begann.Und er war im Hinterteil des Schiffes und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn...
5Markus 16,6
1
Er aber spricht zu ihnen: Erschrecket nicht! Ihr suchet Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, er ist nicht hier; sehet den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten!Aber gehet hin, saget seinen...
6Lukas 15,24
1
Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.Aber sein älterer Sohn war auf dem Felde; und als er kam...
7Johannes 1,1-3
1
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.Dieses war im Anfang bei Gott.Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden...
8Johannes 11,43-44
1
Und als er solches gesagt, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!Und der Verstorbene kam heraus, an Händen und Füßen mit Grabtüchern umwickelt und sein Angesicht mit einem Schweißtuch umhüllt....
9Johannes 12,9-11
1
Es erfuhr nun eine große Menge der Juden, daß er dort sei; und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte.Da beschlossen die Hohenpriester,...
101.Korinther 15,29
1
Was würden sonst die tun, welche sich für die Toten taufen lassen? Wenn die Toten gar nicht auferstehen, was lassen sie sich für die Toten taufen?Und warum stehen auch wir stündlich in Gefahr?Täglich sterbe...
11Epheser 2,10
1
Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.Darum gedenket daran, daß ihr, die ihr einst Heiden im Fleische waret...
12Philipper 4,6-7
1
Sorget um nichts; sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren...
13Offenbarung 21,4-8
1   2
Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.Und der auf dem Throne saß, sprach:...




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