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Himmelfahrt 2019

... der die Himmel durchschritten hat

 


Zusammenfassung

Himmelfahrt ist ein eher zweifelhaftes Fest, denn es lokalisiert den Weg Jesu zum Vater auf einen einzigen Tag. Schon daran bestehen Zweifel. Und es baut eine Entfernung zu Jesus auf, die keinesfalls gerechtfertigt ist. Trotdem gibt es Grund zum feiern, weil Jesus uns nahe ist, weil er die Himmel durchschritten hat und seinen Platz zur Rechten des Vaters eingenommen hat und weil wir zu diesem Thron der Gnade hinzutreten dürfen, weil Jesus uns den Weg bereitet hat.

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... dafür sind wir alle Zeugen

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Himmelfahrt
... die Himmel durchschritten

Die Himmelfahrt Jesu
Manches bekommt ein Hoher Rat einfach nicht mit




Einige Anmerkungen zur Himmelfahrt

Je mehr ich mich mit der Passionsgeschichte beschäftigt habe, umso mehr sind mir die Feste der Karwoche und insbesondere Ostern und Pfingsten wichtig geworden. Aber ein Fest ist dabei immer weiter in den Hintergrund getreten, Himmelfahrt. Es wird in den Evangelien eigentlich nur angedeutet.

So schreibt Matthäus: Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit! (Matthäus 28,16-20 * )

Markus berichtet: Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die, welche glauben, begleiten: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. Der Herr nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, ward aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber gingen aus und predigten allenthalben; und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die begleitenden Zeichen. (Markus 16,15-20 * )

Lukas schreibt: Er führte sie aber hinaus bis in die Nähe von Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. Und es begab sich, indem er sie segnete, schied er von ihnen und wurde aufgehoben gen Himmel. Und sie fielen vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude und waren allezeit im Tempel und priesen und lobten Gott. (Lukas 24,50-53 * )

Johannes schließt, nachdem er noch einige Begegnungen mit Jesus angefügt hat: Das ist der Jünger, der von diesen Dingen zeugt und dieses geschrieben hat; und wir wissen, daß sein Zeugnis wahr ist. Es sind aber noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; und wenn sie eins nach dem andern beschrieben würden, so glaube ich, die Welt würde die Bücher gar nicht fassen, die zu schreiben wären. (Johannes 21,24-25 * )

Paulus berichtet über die Begnungen mit dem auferstandenen Herrn: Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift, und daß er begraben worden und daß er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift, und daß er dem Kephas erschienen ist, hernach den Zwölfen. Darnach ist er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal erschienen, von welchen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. Darnach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln. Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin. (1.Korinther 15,3-8 * )

Da schreibt Paulus offenbar von Begegnungen, von denen mindestens eine nach Pfingsten stattgefunden hat, die Begegnung Jesu mit Paulus, und schreibt nicht etwa, dass dazwischen die Himmelfahrt gelegen habe und diese Begegnung deshalb anders zu bewerten sei, wie die Begegnungen vor der Himmelfahrt. Jesus macht eine interessante Bemerkung, als er als erstes der Maria Magdalena erscheint. Johannes berichtet ausführlich über diese erste Begegnung mit Jesus: Und als sie das gesagt, wendet sie sich um und sieht Jesus dastehen und weiß nicht, daß es Jesus ist. Jesus spricht zu ihr: Weib, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, so will ich ihn holen! Jesus spricht zu ihr: Maria! Da wendet sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! (das heißt: Meister!) Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. (Johannes 20,14-17 * )

Danach berichtet Johannes, wie Jesus die Jünger aufsucht, Thomas aber nicht dabei ist. Danach kommt es zu der Begegnung Jesu mit den Jüngern, bei der auch Thomas anwesend ist und Jesus anfassen darf: Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! (Johannes 20,27-28 * ) Thomas darf Jesus also anfassen. Das heißt doch, dass Jesus in der Zwischenzeit aufgefahren ist zum Vater und Thomas ihn deshalb anfassen durfte. Weiter stellt sich doch die Frage, was Jesus gemacht hat zwischen den Begegnungen mit den Jüngern. Hat er sich da am Ölberg versteckt und gehofft, dass ihn niemand findet? Ich neige immer mehr zu der Ansicht, dass Jesus nach der Begegnung mit Maria Magdalena, die offenbar sehr kurz nach seiner Auferstehung war, zum Vater aufgefahren ist. Er ist dann zu den verschiedenen Begegnungen, von denen die Evangelisten berichten, zurückgekommen. Aber dazwischen war er beim Vater. Ich habe auch nicht die Vorstellung, dass diese Auffahrt zum Vater eine gewaltige Reise war, sondern Gott war und ist ihm nahe, er ist auch uns nahe. Er ist nur in einer uns unzugänglichen Dimension. Damit war der Übergang vom Thron Gottes in unsere Welt immer nur ein kleiner Schritt.

Was bleibt dann vom Fest der Himmelfahrt übrig:







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Nr.BibelstelleBibeltext
1Matthäus 18,20
1
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
2Matthäus 28,16-20
1
Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen...
3Markus 16,15-20
1
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese...
4Lukas 24,50-53
1
Er führte sie aber hinaus bis in die Nähe von Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie. Und es begab sich, indem er sie segnete, schied er von ihnen und wurde aufgehoben gen Himmel. Und sie fielen...
5Johannes 20,14-17
1
Und als sie das gesagt, wendet sie sich um und sieht Jesus dastehen und weiß nicht, daß es Jesus ist. Jesus spricht zu ihr: Weib, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht...
6Johannes 20,27-28
1
Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach...
7Johannes 21,24-25
1
Das ist der Jünger, der von diesen Dingen zeugt und dieses geschrieben hat; und wir wissen, daß sein Zeugnis wahr ist. Es sind aber noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; und wenn sie eins nach...
81.Korinther 15,3-8
1
Denn ich habe euch in erster Linie das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich daß Christus für unsre Sünden gestorben ist, nach der Schrift, und daß er begraben worden und daß er auferstanden...
9Hebräer 4,14
1
Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis!
10Hebräer 4,16
1
So lasset uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!




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