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Bibelarbeit

Die Toten in Christus und das Gericht

Werden die Toten in Christus und die lebend Entrückten noch einem Gericht unterworfen werden

 


Zusammenfassung

Wie ergeht es den Toten in Christus, von denen Paulus in 1.Thessalonicher 4,16-17 * schreibt: denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst. Darnach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit. Paulus schreibt ja auch, dass eines jeden Menschen Werk im Feuer geprüft wird: so wird eines jeden Werk offenbar werden; der Tag wird es klar machen, weil es durchs Feuer offenbar wird. Und welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erproben. (1.Korinther 3,13  *) Jesus Christus spricht ja davon, dass wir Rechenschaft ablegen müssen von jedem nichtsnutzigen Wort, das wir reden: Ich sage euch aber, daß die Menschen am Tage des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. (Matthäus 12,36 *) Wer kann da bestehen, wer kann selig werden?

Schlagwörter: Alles ist möglich dem, der glaubt! - Ananias und Sapphira - Apostel Johannes - Archelaos - Aristobulos - Augustus - Bibel - Bleiben bei Jesus - Flavius Josephus - Gemeinde - Gemeinde Jesu - Gericht Gottes - Gott - Heiliger Geist - Herodes der Große - Jesus - Lukas - Mariamne - Matthäus - Paulus - Pontius Pilatus - Reichtum - Simon Petrus - Sohn - Trinität - Vater - Zachäus - kanaanäische Frau

Bereich Ausarbeitungen

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... die Gemeinde angesichts des leeren Grabes
 




Inhaltsverzeichnis

Wer kann selig werden

Der Reichtum und die Seligkeit

Die anvertrauten Pfunde

Die anvertrauten Pfunde - in den Worten des Paulus

Und wie ist es mit den Gleichnissen von den Talenten?

Die Gemeinde Jesu Christi

Die Einladung Gottes des Vaters durch Jesus Christus

Angst und Schrecken und Zuversicht - Hebräer 6

Gott will, dass alle Menschen gerettet werden

Fazit

Wer kann selig werden

Die Frage, wer denn überhaupt selig werden kann, wenn die Messlatte so hoch steht, haben schon die Jünger gestellt. Jesus spricht mit ihnen über die Gefahren des Reichtums und die Jünger brechen innerlich zusammen und fragen: „Wer kann denn gerettet werden?“ Es ist leicht möglich, dass wir innerlich betrübt werden, wenn wir einzelne Jesusworte lesen und sie zusammenhanglos auf uns wirken lassen. Dann erscheint uns die Messlatte einfach zu hoch. Aber Jesus sagt auch: „… aber bei Gott ist alles möglich.“ Diesem haben wir nachzuspüren.

Der Reichtum und die Seligkeit

Die Bibel zeigt uns sehr klar die Probleme des Reichtums. Und so stellt sich die Frage: Können reiche Menschen überhaupt selig werden? Und wir können die Frage noch verschärfen: Aus der Sicht einer Näherin in Bangladesh, die pro Tag vielleicht einen EURO verdient, sind wir in Deutschland alle reich. Lesen wir dann die folgende Geschichte, so kann uns schon Angst und Bange werden:

Und siehe, einer trat herzu und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen? Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem Guten? Es ist nur Einer gut! Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote! Er spricht zu ihm: Welche? Jesus antwortet: Das: Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Ehre deinen Vater und deine Mutter! und: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Der Jüngling spricht zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach! Als aber der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter. Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch, ein Reicher hat schwer in das Himmelreich einzugehen! Und wiederum sage ich euch, ein Kamel kann leichter durch ein Nadelöhr eingehen, als ein Reicher in das Reich Gottes! Als die Jünger das hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Wer kann denn gerettet werden? Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist das unmöglich; aber bei Gott ist alles möglich. (Matthäus 19,16-26 *)

Woran ist dieser junge Mann gescheitert? Ist er an seinem Reichtum gescheitert? Vordergründig schaut es so aus. Er war reich und wollte seinen Reichtum auf jeden Fall behalten. Die Forderung Jesu wollte er nicht erfüllen.

Aber es gibt ähnlich Situationen, in denen Menschen anders reagiert haben. So etwa der Vater, dessen Sohn besessen war. Jesus kommt mit einigen Jüngern vom Berge der Verklärung und sieht die restlichen Jünger im Gespräch mit den Umstehenden:

Und er fragte die Schriftgelehrten: Was besprechet ihr euch mit ihnen? Und einer aus dem Volke antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der hat einen sprachlosen Geist; und wo der ihn ergreift, da reißt er ihn, und er schäumt und knirscht mit seinen Zähnen und wird starr; und ich habe zu deinen Jüngern gesagt, sie sollten ihn austreiben; aber sie vermochten es nicht! Er aber antwortete ihnen und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringet ihn her zu mir! Und sie brachten ihn zu ihm. Und sobald der Geist ihn sah, riß er ihn heftig, und er fiel auf die Erde, wälzte sich und schäumte. Und er fragte seinen Vater: Wie lange geht es ihm schon so? Er sprach: Von Kindheit an; und er hat ihn oft ins Feuer und ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen; kannst du aber etwas, so erbarme dich über uns und hilf uns! Jesus aber sprach zu ihm: «Wenn du etwas kannst?» Alles ist möglich dem, der glaubt! Und alsbald schrie der Vater des Knaben mit Tränen und sprach: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Da nun Jesus das Volk herbeilaufen sah, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir, fahre aus von ihm und fahre nicht mehr in ihn hinein! Da schrie er und riß ihn heftig und fuhr aus; und der Knabe wurde wie tot, so daß auch viele sagten: Er ist tot! Aber Jesus ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf; und er stand auf. (Markus 9,16-27 *)

Jesus verschreckt auch diesen Menschen: „ Alles ist möglich dem, der glaubt! “ Das ist doch eine Forderung, an der wir sofort zusammenbrechen. Aber dieser Mensch läuft nicht einfach weg. Er bleibt bei Jesus und ruft in seiner Not: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ und Jesus hilft ihm.

Oder da ist diese kanaanäische Frau aus dem Gebiet von Tyros und Sidon:

Und Jesus zog von dort weg und entwich in die Gegend von Tyrus und Zidon. Und siehe, eine kananäische Frau kam aus jener Gegend, schrie und sprach: Erbarme dich meiner, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter ist arg besessen! Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Da traten seine Jünger herzu, baten ihn und sprachen: Fertige sie ab; denn sie schreit uns nach! Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlornen Schafen des Hauses Israel. Sie aber kam, fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! Er aber antwortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man das Brot der Kinder nehme und es den Hündlein vorwerfe! Sie aber sprach: Ja, Herr! aber doch essen die Hündlein von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Frau, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an. (Matthäus 15,21-28 *)

Auch sie wird von Jesus abgewiesen, aber sie lässt sich nicht abschütteln. „Ja, Herr! aber doch essen die Hündlein von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.“ Daraus sieht Jesus ihren Glauben und heilt.

Es ist das Geheimnis Jesu, warum er nicht mit seinen Wundern allen Widersachern, ob Schriftgelehrten und Pharisäern, ob Pontius Pilatus oder Herodes dem Großen, das Maul stopft und zeigt: „Ich bin der Größte.“ Mit ein wenig mehr Diplomatie hätte er diesen reichen Jüngling für sich gewinnen können. Aber er will das nicht. Er sucht den Glauben. Und der Jüngling, der einfach weggeht, zeigt damit, dass sein Glaube nicht einmal zu einer kleinen Nachfrage reicht. Und so verliert er sein Leben.

Vergleichen wir dies mit der Begegnung Jesu mit Zachäus, dem Zöllner, der Jesus sucht und bei dem Jesus einkehrt. Dieser spricht zu Jesus: Zachäus aber trat hin und sprach zum Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfältig zurück. (Lukas 19,8  *) Zachäus wird keineswegs von Jesus zurechtgewiesen, er solle gefälligst alles geben. Jesus akzeptiert, was Zachäus sagt: Jesus sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, dieweil auch er ein Sohn Abrahams ist; denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist. (Lukas 19,9-10  *)

Oder betrachten wir die Geschichte von Ananias und Sapphira. Ein Mann aber, mit Namen Ananias, samt seiner Frau Saphira, verkaufte ein Gut und entwendete von dem Erlös, unter Mitwissen seiner Frau, und brachte einen Teil davon und legte ihn den Aposteln zu Füßen. Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, den heiligen Geist zu belügen und von dem Erlös des Gutes etwas zu entwenden? Konntest du es nicht als dein Eigentum behalten? Und als du es verkauft hattest, war es nicht in deiner Gewalt? Warum beschlossest du denn in deinem Herzen diese Tat? Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott! (Apostelgeschichte 5,1-4 *) Simon Petrus sagt hier ganz eindeutig, dass sie es auch hätten behalten können. Ihre Sünde war nicht, dass sie etwas einbehalten haben. Ihre Sünde war, dass sie Gott betrogen haben.

Wir lernen also aus dieser Geschichte, dass Jesus unseren unbedingten Glauben will. Aber wir lernen aus den anderen Begebenheiten, dass Jesus handelt, wenn er diesen Glauben sieht, dass er sich sogar auf unsere Beschränktheit einlässt. Wenn wir aber vor ihm weglaufen, dann lässt er uns unsere Freiheit. Er überredet uns nicht, er feilscht nicht mit uns. Das eigentliche Versagen des jungen Mannes war nicht sein Reichtum, er hat versagt, weil er von Jesus weggegangen ist.

Die anvertrauten Pfunde

Lukas 19,11-27 *: Als sie aber solches hörten, fuhr er fort und sagte ein Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes würde unverzüglich erscheinen. Er sprach nun: Ein Edelmann zog in ein fernes Land, um sich die Königswürde zu holen und alsdann wiederzukommen. Da rief er zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme! Seine Bürger aber haßten ihn und schickten ihm eine Gesandtschaft nach und ließen sagen: Wir wollen nicht, daß dieser über uns König werde! Und es begab sich, als er wiederkam, nachdem er die Königswürde empfangen, da ließ er die Knechte, denen er das Geld gegeben hatte, vor sich rufen, um zu erfahren, was ein jeder erhandelt habe. Da kam der erste und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund dazugewonnen! Und er sprach zu ihm: Recht so, du braver Knecht! Weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben über zehn Städte! Und der zweite kam und sprach: Herr, dein Pfund hat fünf Pfund erworben! Er sprach auch zu diesem: Und du sollst über fünf Städte gesetzt sein! Und ein anderer kam und sprach: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, welches ich im Schweißtuch aufbewahrt habe! Denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht hingelegt, und erntest, was du nicht gesät hast. Da sprach er zu ihm: Aus deinem Munde will ich dich richten, du böser Knecht! Wußtest du, daß ich ein strenger Mann bin, daß ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht gesät habe? Warum hast du denn mein Geld nicht auf der Bank angelegt, so daß ich es bei meiner Ankunft mit Zinsen hätte einziehen können? Und zu den Umstehenden sprach er: Nehmet ihm das Pfund und gebet es dem, der die zehn Pfunde hat! Da sagten sie zu ihm: Herr, er hat schon zehn Pfunde! Ich sage euch: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde, bringet her und erwürget sie vor mir!

Jesus erzählt hier im Grunde die Geschichte des Herodes Archelaos, der schon längst abgesetzt war, als Jesus dieses Gleichnis erzählt. Es ist schon des Nachdenkens wert, warum Jesus hier das Gericht Gottes mit diesem außergewöhnlich brutalen Herrscher vergleicht, vor dem die Menschen in Judäa sehr viel Angst hatten, und der es so schlimm getrieben hat, dass selbst Augustus ihn über Dritte nach Rom beordert hat, als er ihn entließ, den er also keines persönlichen Briefes mehr gewürdigt hat, wie Flavius Josephus betont. Der Satz: „Seine Bürger aber hassten ihn und schickten ihm eine Gesandtschaft nach und ließen sagen: Wir wollen nicht, daß dieser über uns König werde!“ passt auf Herodes Archelaos, Flavius Josephus berichtet, dass es genau so geschehen ist. Aber aus dem Mund Jesu hat es einen ganz anderen Klang. Bei ihm klingt es eher nach dem, was Apostel Johannes schreibt: Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. (Johannes 1,11 *) Dann spricht er von zehn Pfunden, die zehn Knechten anvertraut werden. Er denkt also nicht an die unterschiedlichen Begabungen, die Menschen haben, eher an die Grundbegabungen jedes Menschen. Im Gleichnis sind es die Pfunde, die den Knechten anvertraut sind.

Da ist jemand, der aus seinem Pfund zehn Pfunde erwirtschaftet hat. Er wird dafür gelobt und über zehn Städte gesetzt.

Da ist jemand, der aus seinem Pfund fünf Pfunde erwirtschaftet hat. Auch er wird dafür gelobt und über fünf Städte gesetzt.

Und da ist jemand, der unzufrieden mit seinem Herrn ist, der frustriert ist und sagt: „Herr, siehe, hier ist dein Pfund, welches ich im Schweißtuch aufbewahrt habe! Denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht hingelegt, und erntest, was du nicht gesät hast.“ Dieser Mensch wird getadelt, nicht, weil er keinen Erfolg hatte, sondern weil er es überhaupt nicht versucht hat, nicht einmal das naheliegende getan hat. Diesem Mensch wird genommen, was ihm anvertraut worden ist. Aber mehr wird über diesen Knecht nicht gesagt. Er bleibt Knecht. Er wird jemand sein, der in der Hierarchie der Knechte weit unten steht, dem nichts mehr anvertraut ist, weil er keinen Glauben hatte. Aber er bleibt im Hause seines Herrn als Knecht.

Danach wendet sich der König denen zu, die ihn abgelehnt haben und spricht ein hartes Wort: „Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde, bringet her und erwürget sie vor mir!“ Jetzt ist das Gleichnis an der Stelle angekommen, von der die Offenbarung sagt: Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht im Buche des Lebens eingeschrieben gefunden ward, wurde er in den Feuersee geworfen. (Offenbarung 20,11-15 *)

Damit ist der Text für die Gemeinde tröstlich. Alle, die nicht gerufen haben: „Wir wollen nicht, daß dieser über uns König werde!“, also alle, die an Jesus Christus glauben, werden nicht erwürgt. Im Bild des Gleichnisses sind es die, die ein Pfund bekommen haben, alle die werden auch beim Herrn sein und bleiben, unabhängig von ihrem Erfolg. Nur die, die nicht glauben, die werden verloren gehen und von denen spricht die Offenbarung.

Man mag fragen, warum Jesus solch ein brutales Bild wählt. Einmal war dies in damaliger Zeit eine gängige Hinrichtungsart. So hat Herodes der Große seine Söhne, die er von der Hasmonäerin Mariamne hatte, Alexandros und Aristobulos, nachdem er sie in einem Prozess des Hochverrates überführt hatte, durch Erwürgen hinrichten. Damit war das damals nicht so undenkbar wie heute. Zum anderen will Jesus damit auch deutlich zeigen, dass dieses Gericht, von dem die Offenbarung spricht, ein schreckliches Ereignis ist, das wir nicht leicht nehmen sollten. Mit dem Tode ist eben nicht alles aus. Für die einen heißt es: „Das Beste kommt noch.“ Aber für die anderen: „Das Schlimmste kommt noch.“ Da ist die Bibel sehr eindeutig.

Die anvertrauten Pfunde - in den Worten des Paulus

1.Korinther 3,10-15  *: Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf. Ein jeglicher sehe zu, wie er darauf baue. Denn einen andern Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird eines jeden Werk offenbar werden; der Tag wird es klar machen, weil es durchs Feuer offenbar wird. Und welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erproben. Wird jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleiben, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch.

Im Grunde sagt Paulus dasselbe wie Jesus. Da sind die Männer und Frauen Gottes, die großartiges für den Bau der Gemeinde leisten: Gold, Silber, kostbare Steine. Ihr Werk wird auch im Urteil Jesu Bestand haben. Und da sind die, die es vielleicht auch gut gemeint haben, die aber aus eigenen Überlegungen heraus gehandelt haben. Diese haben etwas aufgebaut, das vielleicht auch schön aussieht, aber es ist aus Holz, Heu oder Stroh. Wenn dann unser HERR darauf blickt, dessen Augen wie Feuerflammen sind (Offenbarung 1,12-16 *), dann wird es verbrennen, wie schön es auch ausschaut. Das sind die Menschen im Reich Gottes, die meinen, sie könnten ohne den Heiligen Geist handeln, es reiche, wenn sie nach ihrem Gutdünken vorgehen. Diese Menschen sind können auch große Werke aufbauen, sie sind vielleicht gute Manager, aber es ist ihr eigenes Werk, nicht das Werk des HERRN. In welche Kategorie unser Werk fällt, das wird der HERR einmal deutlich sagen. Der, der mit seinem Pfund weitere Pfunde erworben hat, das ist der, dessen Werk bleibt, das das Feuer der Augen unseres HERRN übersteht. Für solche Werke wird es einen besonderen Lohn geben. Und die anderen Männer und Frauen in der Gemeinde, die nicht solch ein Werk zustande gebracht haben, was geschieht mit denen. Sie gehören ja nicht zu denen, die nicht wollten, dass Jesus ihr König sei. Für sie gilt also nicht, was Jesus in seinem Gleichnis drastisch so beschreibt: „Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde, bringet her und erwürget sie vor mir!“ Paulus beschreibt es so: „Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch.“ Auch diese Menschen werden also dem Gericht entkommen, das am Ende der Zeiten stattfinden wird.

Es ist wohltuend zu sehen, wie konsistent die Aussagen der Bibel hier sind. Da ist nicht eine „Theologie des Paulus “, die weiter geht als die „Theologie Jesu “. Da ist vielmehr das Wort Gottes, das uns einen verlässlichen Grund gibt, auf dem wir aufbauen können. Wir müssen nicht in der Angst leben, sondern wir können diesem Wort vertrauen.

Und wie ist es mit den Gleichnissen von den Talenten?

Matthäus 25,14-30 *: Denn es ist wie bei einem Menschen, der verreisen wollte, seine Knechte rief und ihnen seine Güter übergab; dem einen gab er fünf Talente, dem andern zwei, dem dritten eins, einem jeden nach seiner Kraft, und reiste ab. Da ging der, welcher die fünf Talente empfangen, hin und handelte mit ihnen und gewann fünf andere. Desgleichen, der die zwei Talente empfangen, gewann auch zwei andere. Der aber das eine empfangen hatte, ging hin, grub die Erde auf und verbarg das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kommt der Herr dieser Knechte und hält Abrechnung mit ihnen. Da trat der hinzu, der die fünf Talente empfangen, brachte noch fünf andere Talente herzu und sprach: Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe damit fünf andere gewonnen. Sein Herr spricht zu ihm: Gut, du braver und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude! Da trat auch der hinzu, welcher die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe zwei andere Talente gewonnen. Sein Herr spricht zu ihm: Gut, du braver und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude! Da trat auch der hinzu, der das eine Talent empfangen, und sprach: Herr, ich wußte, daß du ein harter Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine! Aber sein Herr antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wußtest du, daß ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe? Dann hättest du mein Geld den Wechslern bringen sollen, so hätte ich bei meinem Kommen das Meine mit Zinsen zurückerhalten. Darum nehmet ihm das Talent weg und gebet es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, damit er Überfluß habe; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. Und den unnützen Knecht werfet hinaus in die äußerste Finsternis. Dort wird das Heulen und Zähneknirschen sein.

Liest man dieses Gleichnis, so erschrickt man zunächst, weil das, was bei Lukas so schön passt, hier scheinbar nicht mehr zusammengeht. Dabei gibt es ganz wesentliche Unterschiede. Bei Lukas werden die Knechte gleichmäßig mit je einem Pfund bedacht. Es ist also von dem Pfund unseres Lebens die Rede, nicht von unserer Begabung. Dies ist aber im Matthäustext der Fall: „Dem einen gab er fünf Talente, dem andern zwei, dem dritten eins, einem jeden nach seiner Kraft“. Hier wird also auf die persönliche Begabung des einzelnen Knechtes gezielt. Und wir entnehmen dem Text, dass unser HERR tatsächlich auf unsere Begabung, auf unsere Kraft Rücksicht nimmt.

Zwei Knechte sind erfolgreich und werden vom HERRN gelobt. Bei Lukas erfahren wir, dass die Knechte eine unterschiedliche Belohnung erhalten, je nach der Höhe ihres Erfolges. Bei Matthäus sagt der HERR zu beiden: „Gut, du braver und treuer Knecht! Du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über vieles setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!“ Er macht also keinen Unterschied.

Wie aber steht es um den dritten Knecht?

Bei Lukas spricht der dritte Knecht: „Und ein anderer kam und sprach: Herr, siehe, hier ist dein Pfund, welches ich im Schweißtuch aufbewahrt habe! Denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht hingelegt, und erntest, was du nicht gesät hast.“

Bei Matthäus sagt er: „Herr, ich wußte, daß du ein harter Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine!“ Hier sehen wir keinen Unterschied in der Argumentation: Das Pfund/Talent wird aus Furcht verborgen. Der Knecht macht seinem HERRN Vorwürfe, weil er sammelt, wo er nicht ausgestreut hat und erntet, wo er nicht gesät hat. Aber es gibt einen wesentlichen Unterschied: Der Knecht bei Lukas hat die Königsherrschaft des HERRN anerkannt. Er gehört nicht zu denen, von denen das Gleichnis auch berichtet, und die sprechen und durch eine Gesandschaft deutlich machen: „Wir wollen nicht, daß dieser über uns König werde!“

Wir müssen also davon ausgehen, dass Lukas und Matthäus jeweils von unterschiedlichen Gleichnissen Jesu reden. Dies macht auch der Zusammenhang deutlich: Matthäus erzählt dieses Gleichnis in einer Folge von Reden Jesu, in der er über das Himmelreich spricht. Lukas spricht von einem Gleichnis, das Jesus vor seinem Einzug in Jerusalem erzählt hat, um die Erwartung des sofortigen Anbruchs des Reiches Gottes zu dämpfen. Liest man Matthäus 24 *, so wird deutlich, dass Jesus hier das Schicksal Israels vor Augen hat, dass er von der Zerstörung Jerusalems spricht. Erst danach wird er wiederkommen und wie wir heute wissen, wird es noch viele Jahrhunderte dauern. Die Himmelreichsgleichnisse thematisieren Dinge, die für Israel relevant sind, insbesondere die Notwendigkeit, dass es sich vom Geist Gottes leiten lässt - etwa das Öl, das die wartenden Jungfrauen haben bzw. nicht haben. Dies gilt für die Gemeinde Jesu nicht. Solange der HERR ihren Leuchter nicht umgestoßen hat (Offenbarung 2,4-5  *: Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast. Bedenke nun, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen, wenn du nicht Buße tust!), besitzt die Gemeinde den Geist Gottes, sie ist damit versiegelt, wie Paulus schreibt: Und betrübet nicht den heiligen Geist Gottes, mit welchem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung. (Epheser 4,30 *) Wir müssen auch dieses Wort sorgfältig lesen, die Gemeinde hat nicht den Heiligen Geist, weil sie sich Gemeinde Jesu nennt, sondern nur solange, wie sie Gemeinde Jesu ist. Dies wäre ein eigenes Thema, einige Grundgedanken wollen wir im folgenden Abschnitt bedenken. Der Hinweis ist hier nur erfolgt, damit wir als Gemeinde Jesu nicht den gleichen Fehler machen, den Israel gemacht hat, als es meinte, es besitze mit dem Gesetz ein Vorrecht. Das ist zwar richtig, allerdings hat diese Überzeugung das Volk Israel so blind gemacht, dass es seinen Erlöser nicht erkannt hat. Möge der Heilige Geist in der Gemeinde Jesu immer so wirksam sein, dass sie hört, wenn der HERR spricht, und sieht, wenn der HERR kommt.

Die Gemeinde Jesu Christi

Dieses weite Thema können wir hier nicht erschöpfend behandeln. Aber wir können einige zentrale Aussagen zur Gemeinde wiedergeben.

Jesus gibt uns das Bild vom Weinstock, an dem die Reben wachsen und ohne den die Reben vertrocknen: Bleibet in mir, und ich bleibe in euch! Gleichwie das Rebschoß von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn es nicht am Weinstock bleibt, also auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibet. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie das Rebschoß und verdorrt; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen. (Johannes 15,4-6  *)

Zugehörigkeit zur Gemeinde Jesu ist also Zugehörigkeit zu Jesus, Verbundenheit mit dem Weinstock Jesus Christus. Die Körperschaft, in der sich die Gemeinde Jesu verfasst hat, ist also nur solange von Bedeutung, wie die Träger dieser Körperschaft selbst dem Wort Jesu entsprechen, also mit Jesus verbunden sind.

Matthäus 16,15-19 *: Da spricht er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel! Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Und ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein. gibt Simon Petrus eine bedeutende Macht. Aber diese Macht ist nicht absolut, denn auch für Simon Petrus gilt, was Jesus zum Bild vom Weistock gesagt hat: „… denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15,5  *) Angesichts dieser klaren Aussage erschließt sich mir der Sakramentsbegriff in vielen Teilen der Kirche auch nicht. Solange ein Mensch in Verbindung zu Jesus steht, gelten für ihn auch die Verheißungen der Schrift. Sobald er diesen Rahmen verlässt, gilt das andere Wort Jesu: „… denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“

Es ist also nicht die „richtige” Taufe, die Geistestaufe oder die Zungenrede oder der Stuhl Petri oder die „una sancta catholica et apostolica ecclesia”, es ist ausschließlich der HERR Jesus Christus, der durch seinen Heiligen Geist Menschen befähigt und bevollmächtigt.

Damit steht der einzelne Mensch zunächst einmal scheinbar alleine da, denn er muss jetzt entscheiden, wo er die „richtige” Botschaft erhält und wo nicht. Aber dem ist gerade nicht so:

Da ist zunächst Jesus selbst, der durch den Heiligen Geist zu uns spricht und uns ein gutes Empfinden gibt, ob etwas vom ihm ist oder nicht. In Situationen, in denen ich den Willen des HERRN nicht weiß und auch kein klares Signal habe, tue ich das, was mir richtig erscheint und glaube, dass Jesus mich nicht einfach in mein Verderben laufen lässt, sondern dass er mich warnt, wenn mein Weg falsch ist. Dies geschieht dann, indem ich Signale empfange, die mich verunsichern, oder indem sich Türen auftun, die mich in eine andere Richtung leiten.

Dieses „Tun, was mir richtig erscheint,” ist aber kein willkürliches Tun, sondern es muss geprüft sein vor der Heiligen Schrift. Damit kommen wir zum zweiten Punkt: Ich handele nicht gegen die Schrift. Nun kennt niemand die Heilige Schrift so gut, dass er alles perfekt aus der Schrift beurteilen kann. Trotzdem glaube ich, dass Jesus mich führt, so dass ich in meiner Bibellese auf Stellen gestoßen werde, die mir weiterhelfen. Das sind dann Worte, die, wenn ich sie lese, wie eine Offenbarung für mich sind: „Genau, das ist es.”

Nicht immer bin ich begeistert, wenn ich diesen Aha-Effekt habe. Oft geht es auch gegen das, was ich gerne tun möchte und was mir als naheliegend und plausibel erscheint. Aber der HERR ist geduldig mit mir. Wenn ich nicht gleich und richtig reagiere, dann spricht er auch ein zweites und ein drittes Mal zu mir. Aber ich kann mich nicht darauf verlassen, dass er auch zum hundersten Mal noch spricht. Reagiere ich dauerhaft nicht, verharre ich im Ungehorsam, dann schweigt er, denn er bedrängt mich nicht, er lässt mir meine Freiheit. Aber dies wird dann, wenn ich das öfters so mache, zu einer Freiheit von Jesus Christus und damit zu verlasse ich mehr und mehr seine Führung.

Dieses habe ich nur eingefügt, um deutlich zu machen, dass wir eine Hilfe haben, wenn wir uns fragen, wo die richtige Gemeinde für uns ist. Es ist aber in der Tat eine wichtige Frage. Viele halten in ihrer Gemeinde aus, weil sie meinen, dass sie dort einen Kampf um den rechten Glauben kämpfen müssen. Dies mag in Einzelfällen auch so stimmen. Aber es geht primär um meine Stadt, um die Menschen, die Jesus noch nicht kennen. Die Kraft, die wir in innergemeindlichen Kämpfen vergeuden, fehlt unserer Verkündigung nach außen. Deshalb ist eine Gemeindezugehörigkeit nicht wie eine Ehe zu behandeln. Spätestens dann, wenn der Heiliger Geist die Gemeinde verlässt, weil er bei den ewigen Streitereien nicht mehr zu Wort kommt, darf auch ich die Frage vor meinen HERR bringen: „Brauchst Du mich dort noch” Und dann kann die Antwort Jesu durchaus auch einmal sein: „Du darfst jetzt gehen.” Das „Wohin” ist dann die nächste Frage, die nicht leichtfertig entschieden werden sollte, sondern die der Führung durch unseren HERRN bedarf.

Die Einladung Gottes des Vaters durch Jesus Christus

Matthäus 22,2-14 *: Das Himmelreich ist einem menschlichen König gleich, der seinem Sohne Hochzeit machte. Und er sandte seine Knechte aus, um die Geladenen zur Hochzeit zu rufen; aber sie wollten nicht kommen. Da sandte er nochmals andere Knechte und sprach: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet; meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit; kommet zur Hochzeit! Sie aber achteten nicht darauf, sondern gingen hin, der eine auf seinen Acker, der andere zu seinem Gewerbe; die übrigen aber ergriffen seine Knechte, mißhandelten und töteten sie. Da wurde der König zornig, sandte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Geladenen waren nicht würdig; darum gehet hin an die Kreuzungen der Straßen und ladet zur Hochzeit, soviele ihr findet! Und die Knechte gingen hinaus auf die Straßen und brachten alle zusammen, die sie fanden, Böse und Gute, und der Hochzeitssaal ward voll von Gästen. Als aber der König hineinging, die Gäste zu besehen, sah er daselbst einen Menschen, der kein hochzeitliches Kleid anhatte; und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Kleid an? Er aber verstummte. Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!

Lukas 14,15-24 *: Als nun einer, der mit ihm zu Tische saß, solches hörte, sprach er zu ihm: Selig ist, wer das Brot ißt im Reiche Gottes! Er aber sprach zu ihm: Ein Mensch machte ein großes Mahl und lud viele dazu. Und er sandte seinen Knecht zur Stunde des Mahles, den Geladenen zu sagen: Kommet, denn es ist schon alles bereit! Und sie fingen alle einstimmig an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und bin genötigt, hinauszugehen und ihn zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich! Und ein anderer sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft und gehe hin, sie zu prüfen; ich bitte dich, entschuldige mich! Wieder ein anderer sprach: Ich habe eine Frau genommen, darum kann ich nicht kommen! Und der Knecht kam wieder und berichtete das seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Geh eilends hinaus auf die Gassen und Plätze der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein! Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast; es ist aber noch Raum da! Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus an die Landstraßen und Zäune und nötige sie hereinzukommen, damit mein Haus voll werde! Denn ich sage euch, daß keiner jener Männer, die geladen waren, mein Mahl schmecken wird.

Hier erleben wir, wie Jesus seine Aufgabe beschreibt. Er ist der Gottesknecht, der ausgesandt ist, das Volk Gottes zum Festmahl zu rufen, das Gott, der Vater, ihm bereitet hat. Und Jesus ruft. Aber was muss er feststellen:

Matthäus berichtet dies Gleichnis aus einer Zeit, in der Jesus im Streit mit den Pharisäern und Sadduzäern war: Die Antwort ist zunächst: „Wir wollen nicht kommen!“ Dann schickt er andere Knechte aus, und jetzt erfolgt gar keine Antwort. Und einige machen sich auf, die Knechte zu töten, warum sie das tun, bleibt offen. Ein klares prophetisches Wort Jesu folgt: Der König wird seine Heere senden und diese Stadt anzünden. Dieses Wort wird sich im Jahr 70 n.Chr. erfüllen, wenn die Legionen Roms Jerusalem erobern und anzünden. Noch bevor das geschieht, zieht ein Paulus in die römische Welt und gründet Gemeinden Jesu, lädt also Böse und Gute ein, damit das Hochzeitsmahl voll werde. Aber bei dieser Einladung werden sich auch Menschen aus falschen Motiven einschleichen. Paulus spricht es in seiner Abschiedsrede an die Ältesten von Ephesus aus: Apostelgeschichte 20,29-31 *: Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch kommen werden, die der Herde nicht schonen; auch aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger auf ihre Seite zu ziehen. Darum wachet und denket daran, daß ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht abgelassen habe, jeden einzelnen unter Tränen zu ermahnen. Und der erhöhte HERR, Jesus Christus hält es in den Sendschreiben einigen Gemeinden vor (Offenbarung 2-3  *). Solche Menschen dürfen sich nicht täuschen, die Gemeinde ist kein Schutz für sie, der Vater selber wird sie hinausstoßen. Es ist ein hartes Wort, aber es zeigt, dass die Gemeinden ihr Wächteramt ausüben müssen, das sie die Gabe der Geisterunterscheidung betätigen müssen, sonst greift der HERR ein.

Lukas berichtet von einer Situation, in der Jesus von einer Auseinandersetzung mit den Pharisäern kommt. Die Rede erfolgt noch auf dem Gastmahl eines der Oberen der Pharisäer. Danach wendet sich Jesus dem Volk wieder zu, spricht von Nachfolge, vom Salz und in Gleichnissen von der Liebe zu Sündern. Hier spricht Jesus davon, dass sich alle mit mehr oder weniger fadenscheinigen Ausreden entschuldigen. Auch hier wird der HERR, der das Gastmahl veranstaltet, zornig. Aber er tut nichts gegen die, die Ausreden haben, er lässt sie gewähren. Stattdess lässt er die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden rufen, und als das noch nicht genug ist, lässt er die von der Landstraße und den Zäunen rufen, damit sein Haus voll werde. Hier reduziert Jesus das Gleichnis auf den positiven Ruf. Ganz offenbar will er hier seinem Gastgeber noch Brücken bauen. Sein Schwerpunkt ist, wie ja auch aus der Vorrede (Lukas 14,12-14 *) hervorgeht, die Einladung an die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden.

Angst und Schrecken und Zuversicht - Hebräer 6

Der Hebräerbrief macht vielen Christen Angst, weil er scheinbar ihrer Heilsgewissheit im Wege steht. Dabei will dieser Text gar nicht über die basisdinge des Glaubens reden: Hebräer 6,1-3  * Die Frage, wie es sich mit dem ewigen Gericht verhält, will der Schreiber nicht beantworten, das soll ein andermal geschehen. Leider ist dieses „andermal“ nicht überliefert. Offenbar haben die, die mit ihren Fragen den Anlass für den Hebräerbrief gegeben haben, Menschen vor Augen gehabt, die vom Glauben abgefallen sind, und haben nun gefragt, wie das eigentlich ist mit dem ewigen Gericht und ob diese vom Glauben abgefallenen Menschen bei der Totenauferstehung mit dabei sind, ob man sich vielleicht stellvertretend für diese Menschen taufen lassen könnte. Der Zusammenhang legt solche Überlegungen nahe.

Aber der Schreiber des Hebräerbriefes wischt diese Überlegungen vom Tisch: Hebräer 6,4-6   *: Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes, dazu Kräfte der zukünftigen Welt geschmeckt haben, wenn sie dann abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, während sie sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!

Und in Kapitel 10 wird er noch drastischer in seiner Wortwahl: Hebräer 10,23-31  *

Hebräer 10,26-27   *: Denn wenn wir freiwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für Sünden kein Opfer mehr übrig, sondern ein schreckliches Erwarten des Gerichts und Feuereifers, der die Widerspenstigen verzehren wird. Das ist ein hartes Wort. Sünden werden doch fast immer vorsätzlich begangen. Wenn ich bestimmte Einnahmen beim Finanzamt nicht angebe, dann ist das in den aller wenigsten Fällen ohne mein Zutun geschehen. Entweder habe ich eine schlampige Buchführung gemacht und bin dadurch meiner Verantwortung nicht gerecht geworden. Oder ich habe es bewusst verschwiegen, in der Hoffnung, dass niemand es merkt. Dann ist es vorsätzlicher Betrug. In beiden Fällen ist es vorsätzliche Sünde. Haben wir vor solch einem Wort überhaupt eine Chance? Wer kann dann noch selig werden. Und es wird ja noch schlimmer, wenn wir an das „Du Narr“ denken, über das Jesus in der Bergpredigt sagt: Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr! der wird dem höllischen Feuer verfallen sein. (Matthäus 5,21-22 *)

Wenn man diesen Text vordergründig interpretiert, dann kommt man zu dem Schluss, Jesus sei vergeblich für unsere Sünden gestorben, denn die Messlatte ist zu hoch. Die zitierte Predigt Jesu endet mit den Worten: Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist! (Matthäus 5,48  *) Jesus hat ein hohes Ziel mit uns: Unsere Vollkommenheit. Deswegen sollten wir uns vor solchen Texten nicht zu schnell wegducken und zu schöneren Bibelstellen ausweichen. Bevor ich den theologischen Ausweg suche, wie man zu seinem Bruder „Du Narr“ sagt und trotzdem in den Himmel kommt, sollte ich erst einmal fragen, ob ich nicht heute damit beginnen sollte, über meinen Bruder oder meine Schwester nur noch in der Weise nachzudenken, dass Gott ihn oder sie mir mit voller Absicht an die Seite gestellt hat. Und dann wird mir plötzlich bewusst, wen ich eigentlich angreife, wenn ich zu meinem Bruder „Du Narr“ sage. Hieraus folgt doch sofort, dass Gott mir einen Narren an die Seite gestellt hat. Und daraus folgt doch dann, dass Gott es nicht so recht überblickt hat. Wir brechen hier besser ab mit unseren Überlegungen. Also, warum sollte ich zögern, meine Sprache zu reinigen und zu fragen: HERR, was willst DU mir damit sagen, dass DU mir gerade diesen Bruder an die Seite gestellt hast. Und dieses Vorgehen gilt für alle Lieblingssünden, die mir so einfallen. Warum führt mich Gott in eine solche Situation, weiß ER nicht, dass ich darin schwach bin. Vielleicht will ER, dass ich stark werde oder mit den Worten Jesu: Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist! (Matthäus 5,48  *)

Trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass ich nicht in jedem Fall diesem Angebot Jesu, vollkommen zu werden, gerecht werde. Also bleibt nur „ein schreckliches Erwarten des Gerichts und Feuereifers, der die Widerspenstigen verzehren wird.“ Und dies bedeutet, dass ich gar keine Heilsgewissheit haben kann. Ist das die Botschaft Jesu ?

Jesus hat auch dazu Grundlegendes gesagt. Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden. Und wer ein Wort redet wider des Menschen Sohn, dem wird vergeben werden; wer aber wider den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit noch in der zukünftigen. (Matthäus 12,31-32 *) Dieses Wort Jesu erweist sich als Schlüssel, um auch Hebräer 6,4-6   * und Hebräer 10,23-31  * zu verstehen. „Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden!“ Dabei gibt es nur eine Ausnahme: „… aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.“ Und weil Jesus genug Erfahrungen mit den Pharisäern hat und deshalb weiß, dass Menschen dazu neigen, alles noch ein wenig schwerer zu machen, damit ihre Leistung in einem um so helleren Licht erscheint, deshalb fügt er hinzu: „Und wer ein Wort redet wider des Menschen Sohn, dem wird vergeben werden!“ Da soll jetzt niemand listig herumargumentieren: „Und wer ein Wort redet wider des Menschen Sohn, dem wird vergeben werden!“ Wir können dem nur ein „AMEN“ hinzufügen, aber kein siebenmal ja, aber nicht siebzigmal, oder was auch immer uns als Beschränkung einfällt. Dieses Wort Jesu steht felsenfest.

Aber ebenso felsenfest steht auch das andere Wort: „… wer aber wider den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit noch in der zukünftigen.“

Und schon sieht der Satan seine Chance: „Hast Du nicht damals das und das gesagt? Das war doch die Sünde wider den Heiligen Geist …“ Und schon ist die Heilsgewissheit dahin, denn es könnte ja sein, dass ich da oder dort diese Sünde schon begangen habe. Und der Satan hat dann gleich noch einen Ratschlag: „Dann ist ja alles egal …“ Und nun wendet sich dieses knorrige Wort aus dem Hebräerbrief plötzlich in ein Wort der Ermutigung: Wenn es denn so ist, dass der Schreiber des Hebräerbriefes hier von der Sünde wider den Heiligen Geist redet, davon redet, dass Menschen, die diesen Heiligen Geist erfahren haben, wenn sie dann abgefallen sind, nicht wider zur Buße erneuert werden können, dann ist doch klar, dass jeder, der mit frohem oder auch zerknirschten Herzen die Buße sucht, diese Sünde gar nicht begangen haben kann. Denn, hätte er sie begangen, könnte er die Buße gar nicht suchen.

Haben wir jetzt den Hebräerbrief überstrapaziert? Ich glaube nicht, denn wenn wir das 6. Kapitel weiterlesen, dann spricht es über das Vorbild derer, die die Verheißung bereits ererbt haben. Und er spricht von dem Eid, den Gott geschworen hat und der eine gewaltige Basis für unsere Heilsgewissheit ist: Darum ist Gott, als er den Erben der Verheißung in noch stärkerem Maße beweisen wollte, wie unwandelbar sein Ratschluß sei, mit einem Eid ins Mittel getreten, damit wir durch zwei unwandelbare Tatsachen, bei welchen Gott unmöglich lügen konnte, einen starken Trost haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu nehmen, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen, und welche wir festhalten als einen sicheren und festen Anker der Seele, der auch hineinreicht ins Innere, hinter den Vorhang, wohin als Vorläufer Jesus für uns eingegangen ist, nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester geworden in Ewigkeit. (Hebräer 6,17-20  *) Gott gibt durch seine Verheißung unserer Seele, die uns immer wieder anklagt und verunsichert, einen sicheren und festen Anker. Dieser Anker reicht bis in das Allerheiligste (hinter den Vorhang), also bis zum Vaterherzen Gottes. Jesus ist uns dorthin vorangegangen. Er ist dort unser Hohepriester, der uns vertritt, ein Hoherpriester in Ewigkeit.

Und damit sind wir an einem Punkt angekommen, wo wir uns nicht zurücklehnen sollten: „Na ja, dann ist ja alles gut.“ Gar nichts ist gut, wenn ich sündige. Mein HERR im Himmel ist betrübt über jede Sünde die ich tue. Er möchte nicht, dass ich auslote, was „gerade noch so geht.“ Er ist schon bereit, mir siebenmal siebzigmal zu vergeben, und wenn es sein muss, auch noch öfter. Aber er hat ein ganz anderes Ziel. Er möchte meine Vollkommenheit, mein Wachstum im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe. Das ist die Perspektive, die Jesus mir zeigt. Und das sollte unser Blickwinkel sein. Wir sollten diese Vollkommenheit suchen, weil wir unseren HERRN liebhaben, weil wir ihn nicht betrüben wollen, weil wir ein guter Brief Christi an unsere Umgebung sein wollen. Wenn ich auf einer Leiter stehe, und in einen Baum steigen möchte und die Früchte des Baumes genießen möchte, dann schaue ich nicht, was die unterste Sprosse meiner Leiter ist, sondern ich schaue, was die nächste Sprosse ist, damit ich weiterkomme und mehr von der Frucht des Baumes genießen kann.

Gott will, dass alle Menschen gerettet werden

1.Timotheus 2,1-7 *: So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen darbringe, für Könige und alle, die in hervorragender Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit; denn solches ist gut und angenehm vor Gott unsrem Retter, welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit, für welches ich eingesetzt wurde als Prediger und Apostel (ich sage die Wahrheit und lüge nicht), als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

1.Timotheus 4,8-11  *: Denn die leibliche Übung ist zu wenigem nütze, die Gottseligkeit aber ist zu allen Dingen nütze, da sie die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens hat. Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert; denn dafür arbeiten wir auch und werden geschmäht, daß wir unsre Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, welcher aller Menschen Retter ist, allermeist der Gläubigen. Solches gebiete und lehre!

Wenn wir fragen, ob wir unseres Heils gewiss sein können, dann sollten wir auch zwei Verse lesen, die uns den Willen Gottes kundtun. Da ist von „Gott unsrem Retter, welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen,“ die Rede. Und man fragt sich unwillkürlich,was das bedeutet, wenn Gott etwas will. Am Anfang der Bibel, im Schöpfungsbericht, lesen wir: Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. (1.Mose 1,3 *) Gott will etwas, und es geschieht auch, weil Gott spricht. Das Wort Gottes schafft Realitäten. So mag man auch hier fragen, wie weit dieses Wort geht. Ist es die indirekte Aussage, dass alle Menschen gerettet werden? Es ist zunächst ein Wort, das unsere Heilsgewissheit deutlich stärken sollte. Wenn Gott will, dass ich gerettet werde, was kann ihn dann noch hindern, diesen Willen umzusetzen. Nun, ich selbst kann es. Ich kann mich gegen die Erkenntnis der Wahrheit sperren, wie Pontius Pilatus, der auf das Wort Jesu: „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß ich der Wahrheit Zeugnis gebe; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.“ nur abfällig antwortet: „Was ist Wahrheit?“ So gibt es viele Beispiele von Menschen, die Gottes Wort nicht hören wollen, die sich ihm entziehen. Nach allem, was wir aus der Schrift wissen, respektiert Gott diese Ablehnung. Er drängt sich dem Menschen nicht auf. Was aber sollte Gott hindern, seinem Willen gemäß zu handeln, wenn ein Mensch ihn sucht. Das Neue Testament ist voll von Verheißungen für Menschen, die Gott suchen.

In dem Wort 1.Timotheus 4,8-11  * geht Paulus eher noch weiter, indem er sagt, dass Gott aller Menschen Retter ist, „allermeist der Gläubigen“. Dieses Wort „allermeist“ beschreibt eine Rangfolge, es ist aber kein ausschließendes Wort wie etwa „nur der Gläubigen“.

Wir wollen mit diesen Zitaten jetzt nicht von einer Allversöhnung reden, dem stehen viele andere Worte der Schrift entgegen, gerade auch Worte, die wir oben angeschaut haben, weil sie uns in unserer Heilsgewissheit unsicher machen können. Aber wir wollen schon deutlich machen, dass wir im Himmel vielleicht auch Menschen sehen, die wir dort nicht erwartet hätten, stramme Atheisten vielleicht, die in ihrem letzten Stündlein wie der Schächer am Kreuz plötzlich Jesus gesucht und gefunden haben. Darüber entscheidet der HERR. Wir müssen und dürfen darüber nicht spekulieren. Wir haben das Evangelium unverkürzt zu verkündigen. Aber wir können aus diesen beiden Worten für unsere persönliche Heilsgewissheit schöpfen. Wenn Gott will, wer sollte ihm widerstehen. Oder mit den Worten des Paulus: Römer 8,31-39 *: Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott, der sie rechtfertigt? Wer will verdammen? Christus, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der uns auch vertritt? Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: «Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag, wir sind geachtet wie Schlachtschafe!» Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat! Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn!

Fazit

Es ging um die Frage, ob angesichts der sehr herausfordernden Worte Jesu überhaupt ein Mensch selig werden kann. Wir fragen mit den Jüngern: „Wer kann denn gerettet werden?“

Fazit vom Fazit

Ein Christ kann nur verloren gehen, wenn er den Weg weg von Jesus bewusst sucht. Dabei ist ein Christ ein Mensch, der eine persönliche Beziehung zu Jesus hat, der wie eine Rebe mit dem Weinstock Jesus Christus verbunden ist. Diese Verbindung zu Jesus aufzubauen, nennen wir Bekehrung: Sie bedeutet eine Abkehr vom alten Leben und eine neue Geburt, die sich im Empfang des Heiligen Geistes ausdrückt. Der Heiliger Geist ist es, der uns zu Jesus zieht, der also von Anfang an in uns vorhanden ist, solange wir ihm nicht bewusst absagen. Eine Kirchenzugehörigkeit ersetzt diese persönliche Beziehung zu Jesus nicht. Allerdings schafft sie, wenn die Kirche wirklich von Männern und Frauen geprägt wird, die diese persönliche Beziehung zu Jesus haben, eine solche persönliche Beziehung, etwa durch Handauflegung der Ältesten.

Der reiche junge Mann:

Vergleicht man diese Erzählungen mit anderen Begebenheiten, in denen Jesus ebenfalls Menschen zurückweist, so wird deutlich, dass der junge Mann daran gescheitert ist, dass er einfach gegangen ist. Er hat kein Vertrauen in Jesus gesetzt. Jesus sucht den Glauben. Und diesen Glauben hat er bei dem jungen Mann nicht gefunden. Er geht einfach weg. Er hatte keinen wirklichen Wunsch an Jesus, er wollte nur eine Bestätigung seines bisherigen Lebenswandels.

Die anvertrauten Pfunde

Dieses Gleichnis steht in voller Analogie zu dem, was Paulus über die Errettung der Christen schreibt. Die Knechte des Herrn wirtschaften mit ihrem Pfund unterschiedlich gut. Deshalb erhalten sie unterschiedliche Belohnung. Vernichtet werden nur die, die nicht wollten, dass Jesus über sie Herr ist. Der Mensch, der Jesus zu seinem Herrn gemacht hat, wird gerettet werden, wenn auch, in den Worten des Paulus „wie durchs Feuer, wenn er gar nichts vorzuweisen hat.“

Die anvertrauten Talente

Dieses Gleichnis richtet sich ausschließlich an Israel, wie aus dem Zusammenhang bei Matthäus deutlich wird. Andernfalls stände es ja im Widerspruch zu dem Gleichnis, von dem Lukas berichtet. Allerdings muss die Gemeinde Jesu dieses mit Demut lesen. Denn wir werden nicht deswegen selig, weil wir zur Gemeinde Jesu gehören, sondern weil wir Anteil am Leib Jesu haben. Im Bild vom Weinstock macht Jesus das deutlich. Die Gemeinde ist ein Schutzraum für den Einzelnen, aber nicht deswegen, weil sie sich Gemeinde nennt, sondern nur deshalb und solange, wie sie am Weinstock verbleibt. Ansonsten gilt das Wort Jesu: „… denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“

Die Gemeinde Jesu Christi

Deshalb müssen wir uns schon Gedanken machen, was Gemeinde Jesu ist. Maßgebend ist das Bild vom Weinstock, mit dem jeder Einzelne eine feste Verbindung haben muss. Nur diese Verbindung zu Jesus rettet mich. Der Heiliger Geist macht uns deutlich, ob wir noch in dieser Verbindung zu Jesus stehen. Es gibt viele wichtige Dinge und Fragen im Leben eines Gläubigen: Die „richtige” Taufe, die Geistestaufe oder die Zungenrede oder der Stuhl Petri oder die „una sancta catholica et apostolica ecclesia”. Es ist aber ausschließlich der HERR Jesus Christus, der durch seinen Heiligen Geist Menschen befähigt und bevollmächtigt. Und nur die Verbindung zu Jesus ist es, die uns rettet.

Die Einladung Gottes des Vaters durch Jesus Christus

Die Einladung Gottes an alle Menschen steht. Aber wir müssen sie auch wahrnehmen. Gott hat ein Recht darauf, dass wir auf seine freundliche Einladung antworten. Wenn wir dies nicht tun, dann beruft er andere. Er zwingt uns nicht zu unserem Glück. Und er erwartet auch, dass wir uns in seiner Gegenwart ändern, dass wir das Hochzeitsgewand anziehen, dass wir uns durch den Geist Gottes erneuern lassen. Gemeindezugehörigkeit, Kirchenzugehörigkeit ist nicht aus sich heraus eine Leistung. Die Tatsache, dass der, der kein hochzeitliches Gewand an hat, herausgeworfen wird, ist eine deutlich Warnung an alle, die sich gegen den Geist Gottes, den Heiligen Geist verschließen.

Angst und Schrecken und Zuversicht - Hebräer 6

Im Hebräerbrief finden wir das Wort vom vorsätzlichen Sündigen. Dieses Wort ist aber mit den Worten Jesu in Beziehung zu setzen, so dass das vorsätzliche Sündigen offenbar auf den Fall eines Menschen zu reduzieren ist, der lebendige Erfahrungen mit dem Heiligen Geist gemacht hat, der erfahren hat und weiß, dass Jesus lebt, und dann doch vorsätzlich und ohne äußeren Zwang vom Glauben abgefallen ist. Solche Menschen können nicht zur Buße erneuert werden. Es ist ein hartes Wort, entspricht aber der seelsorglichen Erfahrung. Allerdings gilt es eben nicht für jede einzelne Sünde, sondern nur für das bewusste Lossagen. Das dreimalige Leugnen des Simon Petrus gehört nicht dazu, denn ein Blick von Jesus und Simon Petrus tat Buße.

Gott will, dass alle Menschen gerettet werden

Es gibt Bibelstellen, die davon reden, dass Gott will, „dass alle Menschen gerettet werden“. Diese Bibelstellen sollen uns sensible dafür machen, dass Gott viele Wege zu einem Menschen hat, die uns nicht immer bekannt sind. Der Schächer am Kreuz bekehrt sich am Ende eines Lebens als Verbrecher. Aber es sollte uns, angesichts vieler Bibelstellen, die den Ernst der Nachfolge Jesu betonen, auch nicht übermütig machen.







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... die Gemeinde angesichts des leeren Grabes
 


Nr.BibelstelleBibeltext
11.Mose 1,3
1
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis;und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis Nacht. Und es ward...
2Matthäus 5,21-22
1
Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein.Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen...
3Matthäus 5,48
1   2
Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist!
4Matthäus 12,31-32
1
Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.Und wer ein Wort redet wider des Menschen Sohn, dem...
5Matthäus 12,36
1
Ich sage euch aber, daß die Menschen am Tage des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben.Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten...
6Matthäus 15,21-28
1
Und Jesus zog von dort weg und entwich in die Gegend von Tyrus und Zidon.Und siehe, eine kananäische Frau kam aus jener Gegend, schrie und sprach: Erbarme dich meiner, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter...
7Matthäus 16,15-19
1
Da spricht er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist...
8Matthäus 19,16-26
1
Und siehe, einer trat herzu und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen?Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem Guten? Es ist nur Einer gut! Willst...
9Matthäus 22,2-14
1
Das Himmelreich ist einem menschlichen König gleich, der seinem Sohne Hochzeit machte.Und er sandte seine Knechte aus, um die Geladenen zur Hochzeit zu rufen; aber sie wollten nicht kommen.Da sandte er...
10Matthäus 24
1
Und Jesus ging hinaus und vom Tempel hinweg. Und seine Jünger traten herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen.Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht dieses alles? Wahrlich, ich sage euch, hier...
11Matthäus 25,14-30
1
Denn es ist wie bei einem Menschen, der verreisen wollte, seine Knechte rief und ihnen seine Güter übergab;dem einen gab er fünf Talente, dem andern zwei, dem dritten eins, einem jeden nach seiner Kraft,...
12Markus 9,16-27
1
Und er fragte die Schriftgelehrten: Was besprechet ihr euch mit ihnen?Und einer aus dem Volke antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der hat einen sprachlosen Geist;und wo der ihn ergreift,...
13Lukas 14,12-14
1
Er sagte aber auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags oder Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde, noch deine Brüder, noch deine Verwandten, noch reiche Nachbarn ein, damit nicht...
14Lukas 14,15-24
1
Als nun einer, der mit ihm zu Tische saß, solches hörte, sprach er zu ihm: Selig ist, wer das Brot ißt im Reiche Gottes!Er aber sprach zu ihm: Ein Mensch machte ein großes Mahl und lud viele dazu.Und er...
15Lukas 19,8-10
1   2
Zachäus aber trat hin und sprach zum Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfältig zurück.Jesus sprach zu ihm: Heute ist diesem...
16Lukas 19,11-27
1
Als sie aber solches hörten, fuhr er fort und sagte ein Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes würde unverzüglich erscheinen.Er sprach nun: Ein Edelmann zog in ein...
17Johannes 1,11
1
Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;welche nicht aus dem Geblüt,...
18Johannes 15,4-6
1   2
Bleibet in mir, und ich bleibe in euch! Gleichwie das Rebschoß von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn es nicht am Weinstock bleibt, also auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibet.Ich bin der...
19Apostelgeschichte 5,1-4
1
Ein Mann aber, mit Namen Ananias, samt seiner Frau Saphira, verkaufte ein Gutund entwendete von dem Erlös, unter Mitwissen seiner Frau, und brachte einen Teil davon und legte ihn den Aposteln zu Füßen.Petrus...
20Apostelgeschichte 20,29-31
1
Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch kommen werden, die der Herde nicht schonen;auch aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die...
21Römer 8,31-39
1
Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht...
221.Korinther 3,10-15
1   2
Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf. Ein jeglicher sehe zu, wie er darauf baue.Denn einen andern Grund kann niemand...
23Epheser 4,30
1
Und betrübet nicht den heiligen Geist Gottes, mit welchem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung.Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei ferne von euch samt aller...
241.Thessalonicher 4,16-17
1
denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst.Darnach...
251.Timotheus 2,1-7
1
So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen darbringe,für Könige und alle, die in hervorragender Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles...
261.Timotheus 4,8-11
1   2
Denn die leibliche Übung ist zu wenigem nütze, die Gottseligkeit aber ist zu allen Dingen nütze, da sie die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens hat.Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert;denn...
27Hebräer 6
1   2   3   4
Darum wollen wir jetzt die Anfangslehre von Christus verlassen und zur Vollkommenheit übergehen, nicht abermals den Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott,mit der Lehre von Taufen,...
28Hebräer 10,23-31
1   2   3
Lasset uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken (denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat);und lasset uns aufeinander achten, uns gegenseitig anzuspornen zur Liebe und zu guten...
29Offenbarung 1,12-16
1
Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, die mit mir redete; und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter,und inmitten der Leuchter Einen, der einem Menschensohne glich, angetan mit einem...
30Offenbarung 2-3
1   2
Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Das sagt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt:Ich weiß deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld,...
31Offenbarung 20,11-15
1
Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden.Und ich sah die Toten, die Großen und die...




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