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Nachdenkliches über den Glauben

Kapitel 6: Was bedeuten Gottesbeweise für den Glauben

Reden über Gott ist einfach nur vermessen

 


Zusammenfassung

Aus der Kirchengeschichte und bis in die Neuzeit gibt es eine Fülle von Gottesbeweisen. Keiner davon ist wirklich allgemein akzeptiert. Trotzdem sind sie nützlich, weil sie anregen, über Gott nachzudenken. Eigentlich ist es aber doch Gottes Sache, den Beweis seiner Existenz anzutreten. Er tut es nicht, obwohl er in seiner Allmacht alle Mittel dazu hätte. Dies sollte uns zum Nachdenken anregen, dass der Glaube nicht aufhebbar oder umgehbar ist. Gott will unsere Zuwendung zu ihm aus einem Geist der Freiheit heraus und er will unseren Glauben, nicht unsere Kapitulation.

Schlagwörter: Beweis - Freiheit - Glauben - Gottesbeweis - Leiden

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Glauben
In allen Bereichen des menschlichen Lebens investieren wir Glauben
Glauben in der Wissenschaft, im menschlichen Zusammenleben und selbstverständlich auch in der Religion

Kapitel 5: Die Wahrheit kann nur von außen kommen
Die Wissenschaft hat keine allgemeingültigen Aussagen

Kapitel 6 Anhang: Wieviel Glauben verlangt die Evolution von ihren Jüngern?
Die Annahme eines Schöpfer-Gottes ist dagegen recht plausibel.




Nachdenkliches über den Glauben - Kapitel 6: Was bedeuten Gottesbeweise für den Glauben

Reden über Gott ist einfach nur vermessen

Die vorangehenden Kapitel haben verdeutlicht, dass es gute Gründe gibt mit dem Erfahrungsschatz der Menschheit, wie er sich in der Wissenschaft niederschlägt in der Weise kritisch umzugehen, dass wir immer den Gedanken mit einbeziehen, dass die eine oder andere Theorie doch noch in sich zusammenbricht und auch, dass Dinge, die uns plausibel erscheinen, vielleicht nur auf Grund unseres beschränkten Wissens plausibel sind und sich bei vertieftem Hinsehen dann doch als falsch erweisen.

Dies hat deutliche Konsequenzen, die in diesem Kapitel betrachtet werden sollen.

Wenn ich aus der Wissenschaft nur zeitbezogene Aussagen erhalte, wenn die Wissenschaft also keine allgemeingültigen Aussagen machen kann, dann gibt es also auch keinen Gottesbeweis aus der Wissenschaft heraus und erst recht keinen Beweis der Nichtexistenz Gottes. Es gibt viele Gründe, dass wir die Annahme, dass ein Gott ist, für plausibel halten sollten. Aber es gibt keinen Beweis, dass ein Gott ist.

Wir wollen uns im Folgenden nicht mit den vielen existierenden Gottesbeweisen auseinandersetzen. Dazu liefert WIKIPEDIA eine gute Übersicht, die ich hier im einzelnen nicht behandeln will. Man findet zu jedem dieser Gottesbeweise auch Anmerkungen, warum andere wieder meinen, dass die vorgetragenen Argumente nicht zwingend sind. So haben diese Gottesbeweise sehr wohl einen Sinn, weil sie uns anregen, über Gott nachzudenken. Aber sie ersetzen den Glauben nicht, der etwas mit der persönlichen Erfahrung und Betroffenheit des Einzelnen zu tun hat. Dies möchte ich im Folgenden näher darlegen:

Mathematische Beweise

Mathematische Beweise sind Schlussfolgerungen nach den Regeln der Logik, die zeigen, dass auf der Basis einiger Grundannahmen - den Axiomen - eine bestimmte Aussage gilt. Wenn dies von einem erfahrenen Mathematiker durchgeführt wird, so ist es im Allgemeinen korrekt. Unter Mathematikern gilt ein Satz als bewiesen, wenn jemand den Beweis schriftlich vorlegt und ein neutraler zweiter Mathematiker diesen Beweis gelesen und nachvollzogen hat. Solche Beweise sind völlig unangreifbar, aber in Bezug auf unser Thema werden dann häufig die Grundannahmen angezweifelt. Jemand, der sich mit den Grundannahmen identifiziert, wird dann auch die Folgerungen akzeptieren. Wer aber die Folgerungen nicht akzeptieren will, der wird die Grundannahmen anzweifeln. Damit ist diese Art der Beweisführung geeignet, jemanden in seiner Haltung gewisser zu machen, wenn er grundsätzlich für das Thema offen ist. Aber wegen der einfließenden Grundannahmen ist diese Beweisfühung nicht für jeden zwingend.

Statistische Beweisführung

Hier gilt zunächst einmal alles, was über den mathematischen Beweis gesagt wurde. Aber es sind auch „weichere” Aussagen möglich. Als Beispiel sei die Frage genannt, ob jemand 1000-mal eine Münze werfen kann und dabei immer „Kopf” erhält. Mathematisch wird man dies nicht ausschließen wollen. Der Statistiker wird argumentieren, dass die Wahrscheinlichkeit für ein solches Ereignis (1/2)*(1/2)*...*(1/2) (insgesamt 1000-mal) ist und damit unvorstellbar klein. Mit hoher Sicherheitswahrscheinlichkeit können wir ein solches Ereignis also ausschließen. Die Wahrschinlichkeit ist 0,000...0001, wobei die Punkte für über 300 Nullen stehen, also tatsächlich sehr klein. Zum Vergleich: Bei 3000 Verkehrstoten unter 81 Millionen Deutschen ist die Wahrscheinlichkeit, innerhalb eines Jahres an einem Verkehrsunfall zu versterben 3000/81000000=1/27000. Dies ist in etwa 0,00004 und trotzdem nehmen wir alle fröhlich am Straßenverkehr teil, weil wir dies bereits für eine kleine Wahrscheinlichkeit halten.

Bei der statistischen Beweisführung gilt noch viel stärker als bei der mathematischen Beweisführung, dass sie nicht völlig überzeugend ist, denn, wer mit einem Ergebnis nicht zufrieden ist, hat zusätzlich noch die Möglichkeit zu argumentieren, dass mit ganz geringer Wahrscheinlichkeit doch das Gegenteil möglich sei.

Physikalische Beweisführung

Die physikalische Beweisführung hat alle Eigenschaften mathematischer und statistischer Beweisführung. Die „Axiome” werden jetzt Naturgesetze und Naturkonstanten. Die Zeitbezogenheit solcher Daten haben wir bereits in den vorangehenden Abschnitten diskutiert. Zusätzlich muss sich die Physik auch noch mit Messfehlern herumschlagen. Eine Theorie wird nicht dadurch falsch, dass irgend jemand etwas misst, was mit der Theorie nicht übereinstimmt. Die Abweichung muss überprüft werden, ob sie innerhalb der Messtoleranzen liegt, ob sie reproduzierbar ist, ob also jemand, der die Messung in einem anderen Laboratorium durchführt, ähnliche Ergebnisse hat und, leider sei es gesagt, es muss auch geprüft werden, ob die Daten nicht gefälscht sind, denn leider kommt auch das vor.

Man bemerkt, dass diese 3 Typen der Beweisführung eine gewisse Hierarchie darstellen. Keine ist in dem Sinne zwingend, dass es keine Ausrede gegen den vorgelegten Beweis gibt. Die Angriffsflächen gegen die statistische Beweisführung sind größer als gegen die mathematische. Die physikalische Beweisführung hat eine Sonderstellung, weil sie einerseits über die Naturgesetze ein höheres Maß an Objektivität für sich in Anspruch nimmt, andererseits aber ihre Aussagen angesichts des in kosmischen Dimensionen kleinen räumlichen und zeitlichen Erfahrungsraumes der Menschheit noch nicht wirklich als stabil betrachtet werden können.

In einem Beispiel wollen wir die Unterschiede einmal deutlich machen:

Wenn man die Wassertemperatur in einem Schwimmbad misst, dann wählt man eine geeignete Stelle aus, misst dort und sagt, dass die Wassertemperatur 21° beträgt. Niemand, der ins Wasser geht, hat Angst, sich zu verbrühen. Und doch wissen wir, dass die Temperatur ein Ergebnis der zufälligen Bewegungen der Moleküle im Wasser ist. Es ließe sich also eine extrem kleine Wahrscheinlichkeit ausrechnen, dass die schnellen Moleküle sich alle an einer Stelle versammeln und der arme Schwimmer, der diese Stelle durchschwimmt, sich verbrüht. Ohne Hinzuziehung statistischer Überlegungen lässt sich solch eine Befürchtung im mathematisch exakten Sinne nicht widerlegen. Der Statistiker wird darauf hinweisen, dass die Wahrscheinlichkeit dafür aber so gering ist, dass wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, präziser mit einer Sicherheitswahrscheinlichkeit von z.B. 99,999%) sagen können, dass das nicht stattfindet. Die Physiker gehen noch einen Schritt weiter: Sie formulieren den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, der gerade besagt, dass dies unmöglich ist, zwei Bereiche in meinem Becken können nicht so Energie austauschen, dass der eine Bereich wärmer und der andere Bereich kälter wird. Dies ist ein auf der Erfahrung aufbauender physikalischer Lehrsatz, ein Naturgesetz, rein mathematisch wären solche Wärme-Wanderungen von kalt nach warm mit extrem geringer Wahrscheinlichkeit denkbar.

Wenn ich argumentiere, dass es keinen wirklichen Gottesbeweis gibt, dann ist das zentrale Argument nicht etwa die Angreifbarkeit der oben genannten Beweismethoden, sondern es ist Gott selber, der mich durch sein Verhalten zu dieser Annahme führt:

Egal, aus welcher Religion heraus ein Mensch an Gott glaubt, so muss es doch verwundern, dass dieser allmächtige Gott sich so verborgen hält. Jeder Herrscher baut sich eine pompöse Hauptstadt, um seinen Untertanen zu zeigen, wer die Macht hat. Warum hat Gott nicht z.B. mit Jerusalem so etwas getan. Warum schlägt er nicht mit einem Blitz auf alle ein, die nicht seinen Willen tun. Warum ist Jesus in diesem unbedeutenden Ort Bethlehem zur Welt gekommen und in Jerusalem gestorben wie ein gescheiterter Verbrecher. Wäre es nicht pfiffiger gewesen, er wäre nach Rom gegangen und hätte im Senat einige Wunder getan und wäre Weltherrscher geworden, um ein Reich nach Gottes Willen aufzurichten. Oder, wenn denn Mohammed ein Prophet Gottes gewesen wäre, ich glaube dies nicht, aber einmal angenommen, warum reichten seine Predigten nicht, warum musste er seine Lehre mit Gewalt verbreiten? Warum erscheint Gott nicht und richtet zwischen den Weltreligionen? Warum bekam Hitler 12 Jahre Zeit, sein Unwesen zu treiben? Warum gibt es überhaupt Leiden?

Wir wissen aus der Offenbarung des Johannes, dass Gott einmal alle Tränen abwischen wird: Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand genommen hatten; und sie lebten und regierten mit Christus tausend Jahre. (Offenbarung 20,4 *) Es wäre Gott auch ein Leichtes gewesen, im Paradies zwei Bäume wegzulassen, so dass Adam und Eva gar nicht erst in die Versuchung gekommen wären, davon zu essen. Er hat es nicht getan, weil er auf diese Weise den Menschen die Freiheit gegeben hat. Er nutzt bis heute seine Macht nicht aus, weil er uns die Freiheit lässt, uns für oder gegen Gott zu entscheiden. Eine wichtige Konsequenz aller mächtigen Dynastien dieser Welt war, dass sie ihrem Volk die Freiheit genommen haben. Und so wäre es auch, wenn Gott jetzt das Leiden in der Welt beseitigen wollte. Es ginge auf Kosten unserer Freiheit. Gott will, dass wir uns in Freiheit für ihn entscheiden. Anders ist seine Zurückhaltung nicht zu erklären. Denn wenn der Allmächtige erscheint und eingreift, dann haben wir keine Chance, unsere Freiheit durchzusetzen, dies ist jedem klar, der nur ein klein wenig über Allmacht nachdenkt.

Was hat das nun mit Gottesbeweisen zu tun. Nun, ich denke, dass das die Antwort ist. Den überzeugensten Gottesbeweis könnte Gott selber führen: Er erscheint in Herrlichkeit und alle, die Böses tun, vergehen und werden zu Staub. Dies tut Gott jetzt noch nicht, sondern er lässt uns unsere Freiheit, uns für oder gegen ihn zu entscheiden. Es gibt einen Zeitpunkt, wo sich das ändern wird, aber dieser liegt in der Zukunft und wir wissen nicht, wann das sein wird. Gott will also unseren Glauben. Und wie immer, wenn Gott etwas von uns will, ist es auch gut für uns. Dies haben wir versucht, in den ersten beiden Absätzen zu erarbeiten, dass „Glauben” für unser Leben notwendig ist.

Ein Gottesbeweis würde unseren Glauben aufheben, wir brauchten nicht mehr zu glauben, denn es läge ja ein Beweis vor. Dies ist ganz offenbar nicht im Willen Gottes. Er hätte ganz andere Mittel, unseren Gottesbeweis zu befeuern, wenn er ihn denn wollte.

Ich habe an dieser Stelle einige Bibelstellen zitiert, weil es so gut passte. Aber ich denke, dass diese Argumentation für jeden nachvollziehbar ist, der den Begriff „allmächtiger Gott” an der Realität des täglichen Lebens spiegelt.

Andererseits gibt es viele hochkompetente Leute, die Gottesbeweise vorgelegt haben. Welche Bedeutung haben diese Überlegungen?

Wenn man die einschlägige Literatur liest, dann ist sie voller Argumente für und gegen die vorgelegte Beweisführung. Es gibt keinen Beweis, der allgemein akzeptiert wird. Für mich sind es Plausibilitätsbetrachtungen, die es schon als plausibel erscheinen lassen, von einem lebendigen Gott auszugehen. Aber ich bezweifele, dass diese Beweise tatsächlich zu einem lebendigen Glauben führen. Sie sind ein Anstoß sein, sich auf ein Leben im Angesicht eines lebendigen Gottes einzulassen und Erfahrungen mit diesem Gott zu sammeln. Und sie sind ein Hinweis darauf, auf welch wackeligen Füßen Atheismus steht. Denn der Atheismus braucht die Evolution, diesen kollektiven Verstoß der Biologen gegen den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. So wie man nicht ausschließen kann, dass jemand, der zufällig eine Münze wirft, 1000-mal hintereinander „Kopf” sieht, so kann man auch die Evolution nicht ausschließen im Sinne mathematischer Beweisführung. Wenn man sich aber die statistischen Verhältnisse anschaut, dann ist sofort klar, dass ein extrem irrationaler Glaube dazu gehört, an die Evolution zu glauben. Dagegen ist die Annahme eines Schöpfer-Gottes geradezu naheliegend. Einige Zahlen habe ich dazu auf einer besonderen Seite zusammengestellt.

Andererseits kann der Glaube auch von frommen Menschen nicht listig umgangen werden, indem sie sich einen Gottesbeweis zurecht legen. Wir müssen glauben, dass ein Gott ist. Die Tatsache, dass so etwas Unwahrscheinliches wie das sich selbst reproduzierende Leben innerhalb der unbelebten Welt überhaupt existiert, ist zwar ein guter Grund, an die Existenz eines Schöpfers zu glauben, aber sie ist kein Beweis. Es ist recht unwahrscheinlich, dass irgendwo in den Bergen des Himalaya ein Mensch sitzt, der seit 10 Jahren eine Münze wirft und immer „Kopf” sieht. Viel wahrscheinlicher ist es, dass der Kerl hoch intelligent ist und seine Münze entsprechend präpariert hat. Aber widerlegen kann ich diese Aussage nicht. So kann auch keiner die Theorie widerlegen, dass Autos dadurch entwickelt werden, dass man Metallteile in eine große Kiste packt und dann lange genug schüttelt. Plausibler ist schon die Annahme, dass die Automobilkonzerne Entwicklungsabteilungen haben, wo ernsthaft gearbeitet wird, damit Autos gebaut werden können.

Ich hoffe, mit diesen Darlegungen deutlich gemacht zu haben, warum ich meine, dass es keinen Gottesbeweis geben kann. Ich möchte aber noch einmal klarstellen: Die Annahme, dass es keinen Gott gibt, halte ich für völlig unplausibel, genauso wie die Meinung, dass das Leben auf der Erde durch Evolution entstanden ist. Viel wahrscheinlicher als eine Evolution ist ein Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel, bei dem ich immer die Zahl würfele, die ich brauche. Bei Menschen, die sich um eine 10-er-Potenz versehen, kann man davon ausgehen, dass sie sich verschätzt haben oder mit Absicht erst einmal eine kleinere Zahl angegeben haben. So werden Baudezernenten in der kommunalen Verwaltung erst einmal eine recht kleine Zahl zu den Baukosten sagen, damit es dem Rat der Stadt leichter wird, für den neuen Bahnhof oder die neue Philharmonie zu stimmen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Wer aber an die Evolution glaubt, vertut sich um Tausende von Zehnerpotenzen, er bewegt sich in einer Vorstellungswelt, in der auch unser Weltall um Tausende von Zehnerpotenzen zu klein ist. Dazu gehört schon ein großer Glaube. Evolution ist wesentlich unwahrscheinlicher als der Glaube, dass ein toter Mensch wieder zum Leben erweckt wird. Denn bei einem toten Menschen kennt man wenigstens den Bauplan, den Gencode. Die Evolution aber ist dumm und weiß gar nichts. Wird sie aber künstlich intelligent gemacht (Ökologische Nischen), dann stellt sich die Frage, woher denn diese Intelligenz kommt. Solange die Lage so ist, ist der Glaube an einen Schöpfer-Gott geradezu wissenschaftlich geboten, alles andere ist wissenschaftlich unhaltbar und nicht vertretbar - Scharlatanerie.

Es wird aus diesen Ausführungen unmittelbar klar, warum ich im Untertitel geschrieben habe: „Reden über Gott ist einfach nur vermessen“. Wenn denn Gott unser Schöpfer ist, dann können wir nur „unter Gott” reden. Wir können nur zur Kenntnis nehmen, dass er sich nicht wie ein menschlicher Machthaber aufführt, wir können aber in unserer Logik nicht berechnen, warum Gott sich so verhält. Wir haben dazu mit den Überlegungen über die Freiheit einige Hinweise gegeben, aber es sind menschliche Gedanken und menschliche Schlussfolgerungen. Letzlich bleibt es Gottes Geheimnis. Gott ist für uns nicht berechenbar. Er entzieht sich unserer Logik, unserer Philosophie. Dies haben wir zu akzeptieren.







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Kapitel 6 Anhang: Wieviel Glauben verlangt die Evolution von ihren Jüngern?
Die Annahme eines Schöpfer-Gottes ist dagegen recht plausibel.


Nr.BibelstelleBibeltext
1Offenbarung 20,4
1
Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen,...




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