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Bibelarbeit

Ekstase, Verzückung und Begeisterung in der Bibel

Ekstase in der Bibel

 


Zusammenfassung

Welche Bedeutung hat die Ekstase im Alten Testament? Gibt es so etwas überhaupt?

Die Wörter EKSTASIS und MANIA werden im Alten und Neuen Testament untersucht, um zu prüfen, ob es ekstatische Erlebnisse im Alten Testament gibt. Dabei wird deutlich, dass Situationen in der Septuaginta mit EKSTASIS beschrieben werden, bei denen für die deutschen Übersetzer Aspekte wie Furcht vor Gott und Entsetzen im Vordergrund stehen. Allerdings mag man fragen, ob hier nicht die Übersetzer der Septuaginta mutiger waren als unsere heutigen Übersetzer. Das Entsetzen, das wir aus Situationen herauslesen, in denen Menschen Gott begegnen und das die Übersetzer der Septuaginta mit Ekstasis wiedergeben, ist möglicherweise mit Furcht zu kurz beschrieben. Die Furcht, die aus der Gottesbegegnung resultiert, beschreibt die Empfindungen des Menschen, der sich Phänomenen ausgesetzt sieht, die seinen natürlichen Erfahrungsrahmen überschreiten, zwar richtig, aber nur unzureichend, da die Begegnung mit Gott intensiver ist, als es das Wort Furcht beschreibt. Dies wird insbesondere in den sieben neutestamentlichen Vorkommen des Wortes EKSTASIS deutlich, bei denen das Wort EKSTASIS Urtext ist.

Das Wort MANIA liefert keine Hinweise auf ekstatische Vorgänge.

Das griechische Wort PNEYMA, das nahe an dem hebräischen RWH angesiedelt ist, liefert aber interessante Hinweise. Der wichtigste Hinweis ist die Nähe von Weissagung zum Empfang des Geistes Gottes. Menschen, die den Geist Gottes empfangen oder mit ihm in Kontakt kommen, reagieren fast immer mit Weissagung. Dabei ist Weissagung zunächst einmal ein sehr klar verständlicher Vorgang und nicht das, was man unter EKSTASE verstehen würde. Wenn man aber die Umstände näher verfolgt, unter denen sich religiöse Feste oder auch das normale Leben in einer Prophetenschule abspielte, so kann man hier deutlich ekstatische Züge entdecken. Diese sind für die Bibel aber eher Nebenerscheinungen, die im Allgemeinen nicht berichtet werden.

Insgesamt kann man feststellen, dass ausgelassener Tanz und Begeisterung, fröhliches Essen und Trinken, Begeisterung über die erlebte Nähe Gottes ganz eindeutig aus der Bibel sichtbar werden. Sie werden in keiner Weise getadelt. Sie bilden zusammen mit der Gottesfurcht, die auch zur Begegnung des Menschen mit Gott gehört, Zeichen einer lebendigen Gottesbeziehung.

Schlagwörter: Begeisterung - Bundeslade - Ekstase - Fest - Geist - Geist Gottes - Geist des Menschen - Gottesfurcht - Handauflegung - Hauch - Jerusalem - Odem - Prophet - Schrecken des HERRN - Tanz - Verzückung - böser Geist von Gott

Bereich Anregungen

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Euer Gott
Sehet, da ist Euer Gott
Ein Versuch, die Handlungsweisen Gottes an Hand biblischer Texte zu zeigen.

Unsichtbare Welt
Nachweis einiger Grundannahmen aus der Bibel

Die Freiheit des Glaubens
Wie kann erzwungener Glaube Gott verherrlichen?





Inhaltsverzeichnis

Ekstase in der Bibel

Das griechische Wort EKSTASIS in der Septuaginta

ἔκστασις κυρίου (ekstasis kyrioy), der Schrecken Gottes oder der Schrecken des Herrn

Das griechische Wort MANIA in der Septuaginta

Das griechische Wort PNEY in der Septuaginta

Geist Gottes

Wirkungen des Geistes Gottes

Guter Geist, prophetischer Geist

Handauflegung

Erweckung des Geistes

Geist als Individuum

Böser Geist von Gott(!)

Täuschung durch einen Geist, unreiner Geist, Götzen

Geist eines Menschen

Kein Geist

Gemüt-Stimmung-Mut-Sinn-Aussehen

Leben-Tod

Odem

Hauch seiner Nase, seiner Lippen

Wind-Hauch-Luft

Sonstiges

Saul unter den Propheten

David und die Bundeslade

Das Wort EKSTASIS im Neuen Testament

Ekstase in der Bibel

Ekstase ist in vielen Religionen fester Bestandteil der Gottesbeziehung. Im christlichen Bereich ist Ekstase eher umstritten, weil der Glaube häufig als eine geistige und verstandesmäßige Herausforderung gesehen wird. So hat Luther die Reformation auf dem Zeugnis der Schrift aufgebaut. Er hat nicht eine besondere, eigenständige Offenbarung mitgeteilt, sondern er hat die Schrift ausgelegt und den Anhängern der Predigt vom Ablass vorgehalten. Später sind Protestanten weitergegangen und haben auch die Tauffrage gestellt und an Hand der Schrift die Taufe unmündiger Kinder als unbiblisch verworfen. Damit war seit der Reformation die Schrift, das Verständnis der Schrift, die Schwerpunkte bei der Auslegung der Schrift im Zentrum der Überlegungen, nicht aber die individuelle Offenbarung, die etwa aus einer Ekstase heraus erfolgt sein könnte.

Dieses änderte sich erst, als die Pfingstgemeinden die Texte über die Wirkungen des Heiligen Geistes neu lasen und in den Vordergrund rückten. Die Zungenrede gewann dabei einen besonderen Stellenwert, weil sie in der Reformation und auch bei den Täufern vergessen schien. Sie hatten eigentlich keinen Zugang zur Zungenrede. Wenn sie praktiziert wurde, dann vielleicht im persönlichen Bereich, im Gottesdienst hatte sie keinen Platz. Die Pfingstler setzten dem entgegen, dass bereits Jesus im Missionsbefehl gesagt hat: Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die, welche glauben, begleiten: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden, (Markus 16,15-17 * ) Damit müsse doch jeder Gläubige die Gabe der Zungenrede haben. Da die Zungenrede in vielen Gemeinden gar nicht vorkommt, könne dies nur heißen, dass in diesen Gemeinden der Heilige Geist nicht wirke, ja, wenn man die Aussage Jesu wörtlich nimmt. dass in diesen Gemeinden nicht geglaubt wird. Denn würden sie glauben, so müssten ja auch die von Jesus genannten Zeichen folgen. Mit dieser Argumentation wurden viele Christen, die ihr Leben lang ihrem Herrn gedient haben, vor den Kopf gestoßen und viel Unheil und Spaltung wurde in die Gemeinde der Gläubigen getragen.

Umgekehrt gab es aber auch die Berliner Erklärung, mit der sich der Gnadauer Gemeinschaftsverband, ein Zusammenschluss von Gemeinden aus der Gemeinschaftsbewegung von der Pfingstbewegung distanzierte und sie als satanischen Ursprungs brandmarkte: „Die sogen. Pfingstbewegung ist nicht von oben, sondern von unten; sie hat viele Erscheinungen mit dem Spiritismus gemein. Es wirken in ihr Dämonen, welche, vom Satan mit List geleitet, Lüge und Wahrheit vermengen, um die Kinder Gottes zu verführen. In vielen Fällen haben sich die sogen. «Geistbegabten» nachträglich als besessen erwiesen. An der Überzeugung, daß diese Bewegung von unten her ist, kann die persönliche Treue und Hingebung einzelner führender Geschwister nicht irre machen, auch nicht die Heilungen, Zungen, Weissagungen usw., von denen die Bewegung begleitet ist. Schon oft sind solche Zeichen mit ähnlichen Bewegungen verbunden gewesen, z.B. mit dem Irvingianismus, ja selbst mit der «christl. Wissenschaft» (Christian Science) und dem Spiritismus.” (Wortlaut der Berliner Erklärung) Vergleiche dazu auch WIKIPEDIA.

Ziel dieser kleinen Bibelarbeit ist es, einmal die Bibelstellen zur Bedeutung von ekstatischen Zuständen in der Bibel aufzuzeigen und anzuregen, diese Fragen mit der gebührenden geistlichen Gelassenheit und ohne dogmatische Festlegung zu betrachten.

Das griechische Wort EKSTASIS in der Septuaginta

Menge schreibt in seinem Wörterbuch über ἔκστασις (ekstasis): das Außersichgeraten, das Entsetzen, die Verzückung . Die Übersetzer der Septuaginta verwenden das Wort aber noch in einem weiteren Sinne. Dabei mag man spekulieren, ob sie den Schlaf des Adam bei der Erschaffung der Eva als eine Verzückung interpretierten oder ob sie tatsächlich Schlaf mit EKSTASIS übersetzen wollten und deshalb nicht auf naheliegendere griechische Worte für Schlaf zurückgegriffen haben. Vielleicht meinten sie auch, den Vorgang mit Schlaf für einen Griechen nicht verständlich beschreiben zu können.

26 Bibelverse des Alten Testamentes in der Übersetzung der Septuaginta enthalten das griechische Wort EKSTASIS. Diese Bibelverse sind wenig geeignet, Aussagen über EKSTASE im Alten Testament zu machen. Sie beschreiben Vorgänge wie den Schlaf, Entsetzen, auch eine Verwirrung der Sinne, die bei den Menschen eintritt, die sich nicht nach Gottes Gebot richten, Sorge, Bestürzung, Zagen, Zittern, Erschaudern und Erschrecken. Für eine religiös bedingte Ekstase geben sie keine Anhaltspunkte. Daraus bereits zu schließen, dass eine solche Ekstase dem Alten Testament unbekannt ist, erscheint mir aber als vorschnell.

Allerdings kann man schon darüber nachdenken, ob die Übersetzer das Alte Testamentes dieses für die nicht-jüdische Welt durch die Wortwahl ἔκστασις (ekstasis) spannender machen wollten, weil ihnen vielleicht an dem nüchternen jüdischen Glauben der Kick fehlte. Dafür würde sprechen, dass die heidnischen Fruchtbarkeitskulte ja auch auf die jüdische Welt eine erhebliche Anziehungskraft ausgeübt haben. Dies galt insbesondere für die Oberschicht. Bereits Salomo ließ sich von seinen Frauen zu fremden Kulten verleiten. Die Welt der Göttinnen besaß eine große Anziehungskraft. So gibt es in der WIKIPEDIA einen Hinweis, dass selbst in der Zeit des Josia, als die fremden Kulte verboten waren, in fast jedem Haushalt Astartebilder zu finden waren (Astarte in der Bibel). Es bleibt zu fragen, welche Bedeutung die Kulte der Göttinnen für die Männer des Altertums eigentlich hatten. Die Darstellungen der Astarte, insbesondere aus späteren Epochen des Astartekultes strahlen eine gewisse Erotik aus. Man vergleiche die alten Darstellungen der Astarte, die man etwa in der deutschen Wikipedia findet: Astarte 600 v.Chr. und die Darstellung in der katalanischen WIKIPEDIA, die leider nicht datiert ist, aber vermutlich aus späterer Zeit stammt. Selbstverständlich kann man diese Unterstellung auch im Blick auf den Marienkult machen. Auf jeden Fall hat der Ausleger der Bibel immer das Problem, wie er vor dem Hintergrund klarer biblischer Aussagen die Gefühlswelt der Menschen bedient, die Ekstase als Bestandteil ihres Lebensgenusses empfanden und nicht missen wollten. Wir sind hier aber im Bereich der Spekulation und sollten daher diese Überlegungen nicht zu weit treiben.

ἔκστασις κυρίου (ekstasis kyrioy), der Schrecken Gottes oder der Schrecken des Herrn

Wichtig ist das mehrfach auftretende Wort von der ἔκστασις κυρίου (ekstasis kyrioy), dem Schrecken Gottes oder dem Schrecken des Herrn. Dies zeigt eine ganz andere Dimension des alttestamentlichen Ekstase-Begriffes. Dabei muss man wissen, dass das zu Grunde liegende hebräische Wort in der Septuaginta durchaus auch anders übersetzt wird:

Dass von Gott auch Furcht und Schrecken ausgehen kann, musste nach der Sintflut die Tierwelt erfahren: Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet die Erde! Furcht und Schrecken vor euch soll kommen über alle Tiere der Erde und über alle Vögel des Himmels, über alles, was auf Erden kriecht, und über alle Fische im Meer; in eure Hände seien sie gegeben! (1.Mose 9,1-2 * ) Gott schützt Noah, indem er die Tierwelt in seine Hand gibt und eine Furcht und einen Schrecken vor dem Menschen in die Tiere legt. Dieser Schrecken geht also nicht vom Menschen selbst aus, sondern er ist von Gott auf die Tierwelt gelegt. Sprachlich redet die Septuaginta hier von τρόμος (tromos, Zittern) und φόβος (phobos, Furcht, Schrecken), nicht von ἔκστασις (ekstasis). τρόμος geht auf רַאֲכֶם (mowraAa, Furcht) und φόβος auf חִתְּ (hit, Furcht, Mutlosigkeit) zurück. Dagegen ist im Urtext 1.Mose 2,21 *  und 1.Mose 15,12 *  jedesmal tatsächlich von einem tiefen Schlaf תַרְדֵּמָה (tardemaaH) die Rede, die Übersetzung der Septuaginta ist hier also recht frei oder bereits der Versuch einer Deutung des Textes.

פַּחַד יְהוָה (pahad jHwaaH) wird in der Septuaginta hier mit τοῦ φόβου κυρίου (toy phoboy kyrioy) übersetzt:

Man könnte vermuten, dass hier ebenfalls eine Interpretation vorliegt, die diese Furcht vor Gott tatsächlich als Angst vor Strafe identifiziert, die nichts von dem Schauer an sich hat, die die Begegnung mit Gott auslöst. Allerdings gibt es 23 weitere Vorkommen des φόβος κυρίου (phobos kyrioy) in der Septuaginta (AT), die eine gewollte Unterscheidung zwischen φόβος κυρίου (phobos kyrioy) und ἔκστασις κυρίου (ekstasis kyrioy) doch als eher zweifelhaft erscheinen lassen.

Die Bibelstellen zu ἔκστασις κυρίου (ekstasis kyrioy) geben uns einen Einblick, wie demütig das Volk Gottes in seinen Erfolgen das Handeln Gottes sah:

Es beginnt mit 1.Samuel 11,7 * : und er nahm ein Paar Rinder und zerstückelte sie und sandte davon durch Boten in alle Landmarken Israels und ließ sagen: Wer nicht auszieht, Saul und Samuel nach, dessen Rindern wird man also tun! Da fiel die Furcht des HERRN auf das Volk, daß sie auszogen wie ein Mann. Das Volk Israel folgt dem Befehl Sauls und Samuels. Aber dies wird nicht diesen Männern zugeschrieben, sondern es wird auf die ἔκστασις κυρίου (ekstasis kyrioy, Furcht des HERRN) zurückgeführt.

2.Chronika 14,14-15 * : (H14-13) Und sie schlugen alle Städte um Gerar her; denn die Furcht des HERRN kam über sie. Und sie plünderten alle Städte; denn es war viel Beute darin. (H14-14) Auch die Hirtenzelte schlugen sie und führten viele Schafe und Kamele hinweg und kehrten wieder nach Jerusalem zurück. Israel siegt, aber der Sieg wird darauf zurückgeführt, dass die ἔκστασις κυρίου (ekstasis kyrioy, Furcht des HERRN) über die Völker kam.

Ebenso verhält es sich in den folgenden Versen. Das Volk Israel erkennt, dass es bei seinen Nachbarn gefürchtet ist. Dies wird aber nicht hochmütig auf die eigene Größe bezogen sondern als Handeln Gottes verstanden:

2.Chronika 15,5 * : Aber zu jenen Zeiten hatten die, welche aus und eingingen, keinen Frieden, sondern es kamen große Schrecken über alle Landesbewohner.

2.Chronika 17,10 * : Und die Furcht des HERRN kam über alle Königreiche der Länder, die rings um Juda lagen, so daß sie nicht wider Josaphat stritten.

2.Chronika 20,29 * : Und der Schrecken Gottes kam über alle Königreiche der Länder, als sie hörten, daß der HERR wider die Feinde Israels gestritten hatte.

Sacharja 12,4 * : An jenem Tage, spricht der HERR, will ich alle Rosse mit Scheu und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; aber über das Haus Juda will ich meine Augen offen halten, und alle Rosse der Völker will ich mit Blindheit schlagen.

Insgesamt muss man aber feststellen, dass das Wort ἔκστασις (ekstasis) zur Frage, ob Ekstase im heutigen Sinne im alten Testament vorkam, nichts hergibt. Wenn es eine Ekstase im Sinne der deutschen Sprache im AT gegeben hat, dann ist sie jedenfalls in der Septuaginta nicht mit dem Wort ἔκστασις (ekstasis) beschrieben worden. Deshalb soll auch das Wort MANIA untersucht werden:

Das griechische Wort MANIA in der Septuaginta

Auch hier sind keine Anzeichen von Ekstase zu erkennen, MANIA tritt eher im Sinne von feindlichem Verhalten gegenüber Gott auf.

Das griechische Wort PNEY in der Septuaginta

Es wurde in der Septuaginta nach der Buchstabenfolge pneym gesucht. Damit wurden die Wörter πνευματοφόροι (pneymatophoroi), πνευματοφόρος (pneymatophoros), πνευμάτων (pneymatohn), πνεύματα (pneymata), πνεύματι (pneymati), πνεύματος (pneymatos), πνεύματί (pneymati), πνεύματός (pneymatos), πνεύμονος (pneymonos), πνεῦμα (pneyma), πνεῦμά (pneyma) und ἐπνευματοφορεῖτο (epneymatophoreito) einbezogen und ausgewertet. Alle Vorkommen in den Apogryphen wurden ausgesondert und nur die Verse aufgenommen, die auch im Alten Testament vorkommen. Um den Überblick zu erleichtern, wurden die Verse in Gruppen geordnet. Jeder Vers wurde nur einer Gruppe zugeordnet, damit sind einzelne Aspekte nicht gewürdigt worden, die sicherlich auch Bedeutung haben. Dies ist dann der Auslegung des Textes im Zusammenhang vorbehalten, die hier nicht angestrebt wurde.

Geist Gottes

Hier sind alle Verse eingeordnet, in denen das Wort pney... sich eindeutig auf den Geist Gottes bezieht. Wenn der Text gleichzeitig ein Wirkung des Geistes Gottes beinhaltet, wurde der Text aber unter dem Folgekapitel eingeordnet. 56 von 267 oder 21% der untersuchten Bibelstellen beziehen sich auf den Geist Gottes. Dieses Ergebnis deutet schon an, dass das Wort Geist im Umfeld des Alten Testamentes sehr freimütig benutzt wird und nicht nur auf Gott bezogen ist. So ist in 15% der Fälle vom Geist eines Menschen die Rede ohne direkten Bezug auf den göttlichen Geist.

Der Geist Gottes handelt im Rahmen der Schöpfung (1.Mose 1,2  * ). Andererseits ist er aber auch in einem Handwerker wirksam, der sein Handwerk verständig ausführt und deshalb zum Dienst am Heiligtum berufen wird (2.Mose 31,3 * ). Der Geist Gottes kommt auf Bileam, nachdem dieser auf seinem Weg hart von Gott vermahnt worden ist. Als er das Volk Israel sieht, kommt der Geist Gottes über ihn (4.Mose 24,2 * ). Der Geist Gottes gerät über David bei seiner Salbung und weicht hinfort nicht von ihm. Man beachte, dass in diesem Satz der Geist Gottes das Subjekt ist und David das Objekt (1.Samuel 16,13  * ). In seiner Abschiedsrede stellt David dies noch einmal klar (2.Samuel 23,2 * ). Aber auch Streit gab es in alttestamentlicher Zeit darüber, wer denn nun den Geist Gottes habe (1.Könige 22,24 * ). Elihud unterscheidet in seiner Rede vor Hiob den Geist des Menschen (רוּחַ־הִיא בֶאֱנֹושׁ (rwha-HijA baeAaenowxx) oder πνεῦμά ἐν βροτοῖς (pneyma en brotois)) und den Odem des Allmächtigen (נִשְׁמַת שַׁדַּי (nixxmat xxadaj) πνοὴ δὲ παντοκράτορός (pnoeh de pantokratoros)) (Hiob 32,8 * ). Er steht mit dieser Unterscheidung aber alleine, sie sollte nicht überbewertet werden.

In den Psalmen wird, wenn der Geist Gottes angesprochen wird, die Größe des Geistes Gottes und die Unfähigkeit des Menschen, sich diesem Geist zu entziehen, in den Vordergrund gestellt.

Jesaja stellt dem Volk vor Augen, dass die Politik, die es macht, nicht nach Gottes Geist ist (Jesaja 30,1 * ) und dass Gottes Geist verlässlich ist und alles in Erfüllung gehen wird, was geschrieben steht (Jesaja 34,16 * ). Aber in den weiteren Kapiteln spricht er dann von dem Auserwählten, auf dem sein Geist liegt (Jesaja 42,1 * ). Gott sieht seine Verantwortung für die Schöpfung und stellt sich zu ihr (Jesaja 57,16 * ). In den folgenden Zitaten geht es Jesaja um das Gute, dass Israel erwartet, wenn es dem Herrn treu ist, aber auch um die Gefahren, wenn sich Israel widerspenstig zeigt.

Hesekiel erfährt den Geist Gottes als das handelnde Wesen der unsichtbaren Welt. Das Bild, das er am Anfang sieht, wird vom Geist Gottes bewegt (Hesekiel 1,20 * ). Dann erfährt er das Wirken des Geistes Gottes persönlich, denn der Geist stellt ihn auf die Füße (Hesekiel 2,2 * ). Dieses setzt sich in den folgenden Versen fort. Der Geist Gottes bestimmt das Leben des Propheten. Schließlich verheißt er dies aber auch der jüdischen Gemeinde, indem er den neuen Geist ankündigt (Hesekiel 36,27 * ). Er erfährt, dass der Geist, der göttliche Odem, Tote lebendig macht (Hesekiel 37,14 * ). Er trägt ihn bis in den Vorhof der Majestät Gottes (Hesekiel 43,5 * ).

Von diesem Geist, der über alles Fleisch ausgegossen werden wird, spricht auch Joel. Micha beruft sich auf den Geist Gottes. Haggai verkündet ebenfalls dem Volk, dass Gottes Geist in seiner Mitte bleiben wird. Sacharja hält dem Volk vor, dass es sich vor ihm verhärtet hat. Aber auch er spricht eine große Verheißung aus, dass der Geist Gottes unter dem Volk wieder handeln wird (Sacharja 4,6 * ).

Insgesamt legen diese Verse Zeugnis ab, dass bereits im Alten Testament das Handeln Gottes als ein Handeln seines Geistes empfunden wurde. Das Alte Testament legt ein starkes Zeugnis für diesen Geist Gottes ab.

Wirkungen des Geistes Gottes

Später wird es einmal die Gnadengabe der Diakonie heißen, wenn Menschen von Geist Gottes geleitet etwas für andere Menschen tun. Die Schneiderarbeit, die für ein priesterliches Gewand erforderlich ist, soll ein Mensch machen, der mit dem Geist der Weisheit erfüllt ist (2.Mose 28,3 * ). Gott begabt seit Anbeginn der Zeiten Menschen in vielfältiger Weise, nicht nur mit den spektakulären Begabungen, sondern auch zu handwerklicher Tätigkeit.

Der Geist Gottes kommt auf die Männer, die Mose aus den Ältesten ausgewählt hat und diese Ältesten weissagen, selbst die, die nicht unmittelbar an der Hütte Gottes waren. Wenn heute viele Christen überzeugt sind, dass der Empfang des Geistes sich in der Begabung zur Zungenrede zeigt, dann können sie hier lesen, dass es zumindest im alten Bund anders war. Handwerkliche Begabung und Weissagung gehören ebenfalls dazu (4.Mose 11,26 * ). Allerdings erhalten sie diese Begabung nicht als fortwährenden Besitz, im Gegensatz etwa zu David (1.Samuel 16,13   * ). Allerdings spricht 1.Samuel 16,13  *  nicht ausdrücklich von der Begabung zur Weissagung. Wie eng Geistempfang und Begabung zur Weissagung für Mose zusammengehören, macht 4.Mose 11,29 *  deutlich.

Auch im Alten Testament spielt Handauflegung eine Rolle, wie es Mose an Josua vollzieht (5.Mose 34,9  * ). Allerdings tritt Handauflegung häufiger im Zusammenhang mit einer Segnung der Kinder in Erscheinung, wie es Jakob mit den Söhnen Josephs vollzieht ( 1.Mose 48,11-20 * ). Die Könige werden in späterer Zeit gesalbt und gelten dann auch als die gesalbten des Herrn und sind damit unangreifbar, wie es David im Blick auf Saul immer wieder betont ( 1.Samuel 24,6 * , 1.Samuel 26,9 * , 2.Samuel 1,1-19 *  und weitere Stellen).

Simson erfährt, dass der Geist Gottes ihn treibt (Richter 13,25  * ), wie der Geist Gottes in unbändiger Kraft über ihn kommt (Richter 14,6 * ), selbst vor Menschenleben der Philister macht diese auf den Geist Gottes zurückgehende Kraft keinen Halt (Richter 14,19 * ). Er ist aber auch der Mann, den dürstet und der Gott um Wasser bittet, das ihm auch in Form einer Quelle zuteil wird (Richter 15,19 * ).

Auch Saul erfährt den Geist Gottes nach seiner Salbung zum König. Wie Samuel es ihm vorhergesagt hat (1.Samuel 10,6 * ), trifft er auf eine Prophetenschar und weissagt unter ihnen. Die Bibel schweigt darüber, ob er auch, wie von Samuel ebenfalls vorhergesagt, in einen anderen Menschen verwandelt wird (1.Samuel 10,10 * ). Allerdings gibt es dann auch das Beispiel, dass Saul eine schlechte Nachricht erhellt, der Geist Gottes über Saul kommt und sein Zorn entbrennt (1.Samuel 11,6  * ). Man mag daran ablesen, dass das Neue Testament weiter geht als das Alte Testament, wie es ja Jesus in der Bergpredigt schon ankündigt: Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Himmelreich eingehen! (Matthäus 5,17-20 * ) Und zum Zorn sagt er: Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka! der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr! der wird dem höllischen Feuer verfallen sein. (Matthäus 5,21-22 * ) Paulus sieht Zorn als Werk des Fleisches: Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord; Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden. (Galater 5,19-21 * ) Und positiv spricht er von der Frucht des Geistes als eines Ganzen, zu dem weder heiliger Krieg noch heiliger Zorn gehört: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. (Galater 5,22 * ) Damit ist wohl 1.Samuel 11,6  *  weniger ein Beitrag zur alttestamentlichen Theologie der Wirkungen des Geistes als ein Ausdruck der Unbeherrschtheit Sauls, die ihm später noch zum Verhängnis wird. Die beiden folgenden Stellen aus 1.Samuel 19 *  zeigen wieder deutlich, wie die Gegenwart des Heiligen Geistes sich in Weissagung äußert und nicht in Gemütsausbrüchen.

Der Prophet Obadja fürchtet, als Elia ihn zu Ahab sendet, dass der Geist des Herrn Elia hinwegnehmen könnte und er dann vor König Ahab als Lügner dastehe. Es war für einen jüdischen Propheten also unstrittig, dass der Geist Gottes einen Menschen hinwegnehmen kann, Gott also nicht an unsere räumliche Begrenztheit gebunden ist (1.Könige 18,12 * ). Die gleiche Überzeugung liegt dem Vorschlag der Prophetensöhne in 2.Könige 2,16 *  zu Grunde.

Amasai, ein Hauptmann aus Juda oder Benjamin, wird, als er zu David kommt, vom Geist Gottes bewegt und zu einer Entscheidung für David geführt (1.Chronika 12,18 * ). Auch in den beiden folgenden Zitaten ist es eine Entscheidung und Zuversicht, die aus dem Wirken des Geistes Gottes erwächst. (2.Chronika 20,14 * )

Psalmen 33,6 *  zeigt die Kraft des Geistes Gottes im kosmischen Maßstab. Man beachte, dass dieser Text in den meisten Übersetzungen und im masoretischen Text als Psalmen 33,6 *  aufgeführt wird. Hier wird gesagt, dass nicht Gott selber, sondern der Geist seines Mundes und das Wort Gottes die Welt gemacht hat. Dies ist aus der Sicht des Neuen Testamentes ein sehr bedeutungsvolles Wort, denn es nimmt Johannes 1,1-5 *  und Hebräer 1,1-2 *  in gewisser Weise vorweg und zwar so weit, wie es in den Erkenntnisrahmen der Menschen der damaligen Zeit passte. Noch deutlicher hätte der Geist Gottes durch den Psamisten nicht reden können.

Jesaja gibt in den angesprochenen Bibelstellen eine Vorstellung von der Vielfalt des Geistes Gottes:

Sacharja vervollständigt diese Liste, indem er prophetisch auf Jesus schaut und vom

spricht, der über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem ausgegossen wird. Seine prophetischen Worte werden zu den Worten Jesu, wenn er spricht: und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.

Guter Geist, prophetischer Geist

Über die Richter Otniel, Gideon und Jephtah wird ausdrücklich gesagt, dass sie durch den Geist Gottes beschenkt wurden. Auch für Simson wurde dies bereits in anderem Zusammenhang dargestellt (Richter 13,25  * ). Wieweit dies eine Wertung darstellt oder etwas, was eigentlich selbstverständlich war, nur bei diesen Richtern ausdrücklich erwähnt wurde, soll hier nicht untersucht werden. Es bleibt festzuhalten, dass auch der Amtsträger des Alten Bundes um die Wirksamkeit des heiligen Geistes wusste.

Interessant ist auch das Gespräch zwischen Elia und Elisa, in dem der Geist des Elia offenbar in dem Sinne als verfügbar angesehen wird, dass Elisa Elia um einen „zweifachen Anteil an deinem Geiste” bittet (2.Könige 2,9  * ). Ganz offenbar ist Elisa mit seiner Bitte in einen Grenzbereich der Verfügbarkeit des Elia vorgedrungen, den Elia nennt seine Bitte eine „schwer zu erfüllende Bitte”: Er sprach: Du hast eine schwer zu erfüllende Bitte getan: wirst du mich sehen, wenn ich von dir genommen werde, so wird es geschehen, wo aber nicht, so wird es nicht sein! Und während sie noch miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Pferden und trennte beide voneinander. Und Elia fuhr also im Wetter gen Himmel. Elisa aber sah ihn und schrie: Mein Vater! mein Vater! Wagen Israels und seine Reiter! Und da er ihn nicht mehr sah, (2.Könige 2,10-12 * ) Immerhin ist die Wirkung auf Elia so machtvoll, dass die Prophetensöhne von Jericho, als Elisa ihnen begegnet, bemerken, dass der Geist Elias auf Elisa ruht (2.Könige 2,15 *  ).

Als Israel aus der babylonischen Gefangenschaft zurückkehrt und sich, nachdem sie ihre eigenen Häuser aufgebaut haben, in Jerusalem versammelt, stellt der Priester Esra ihnen das Gesetz des Mose vor. Es kommt zu einer bewegten Gebetsversammlung. In diesem Gebet wird ausgesprochen, dass Israel in der Wüstenwanderung den Geist des Herrn empfangen hat (Esra 19,20) und dass dieser Geist, als Israel abtrünnig wurde, viele Jahre Geduld mit Israel hatte und durch die Propheten zum Volk geredet hat (Esra 19,30). Man beachte, dass im masoretischen Text und damit auch in unseren deutschen Übersetzungen dieser Test in Nehemia 9,20 *  und Nehemia 9,30 *  zu finden ist.

Handauflegung

Nach meinem besten Wissen ist dies der einzige alttestamentliche Beleg von Handauflegung im Zusammenhang mit Geistempfang.

Jakob legt den Söhnen Josephs die Hände auf und segnet sie ( 1.Mose 48,8-20 * ).

Aaron legt seine Hände auf einen Farren, der dann als Sündopfer geopfert wird ( 2.Mose 29,9-14 * ). Der Hohepriester legt seine Hände auf den „Sündenbock”, damit dieser die Sünden Israels in die Wüste trägt ( 3.Mose 16,20-22 * ). Die Wirkung des Handelns Mose in 4.Mose 27,18 * , der Josua die Hände auflegt, wird in 5.Mose 34,9  *  noch einmal hervorgehoben. Deshalb haben wir diese Stelle unter Wirkungen des Geistes Gottes eingeordnet.

Erweckung des Geistes

Der Geist des Menschen stellt für das Alte Testament eine feste Größe dar, unabhängig vom Geist Gottes. Dies wird in dem nachfolgenden Abschnitt Geist eines Menschen dargestellt. Der Geist Gottes kann auf einen menschlichen Geist einwirken, so dass dieser erweckt wird.

Der Angriff der Assyrer auf Israel, der zur Gefangenschaft der Stämme Ruben und Gad und des halben Stammes Manasse führte, wird als ein Einwirken Gottes auf den Geist der Könige Assyriens verstanden. Israel verstand auch seine Niederlagen als ein gerechtes Handeln Gottes (1.Chronika 5,26  * ).

Umgekehrt wird auch die Rückführung aus der babylonischen Gefangeschaft als ein Einwirken Gottes auf den Geist des persischen Königs Kores verstanden (2.Chronika 36,22  *  und Esra 1,1 * ).

Auch dem Neubau des Tempels geht eine von Gott bewirkte Erweckung des Geistes einiger leitender Männer Judas und Benjamins voraus (Esra 1,5 * ).

Geist als Individuum

Michajah prophezeit Ahab, dem König von Israel eine Niederlage im Krieg gegen die Syrer. Da Ahab von seinen Höflingen schon ganz andere Prophezeiungen gehört hat, erklärt Michajah ihm, dass ein himmlischer Geist sich erboten hat, als Lügengeist die Propheten zu verwirren. Gott beauftragt den Lügengeist, dies zu tun, weil er Unheil über Ahab beschlossen hat (1.Könige 22,21  * ). Es sind also im Himmel auch Geister, die einen direkten Zugang zu Gott haben. Diese Geister können auch Verwirrung stiften unter Menschen, die den direkten Kontakt zu Gott verloren haben, weil sie in Sünde, hier ist es die Abgötterei, leben. Sie können aber einen Menschen, den Propheten Michajah, nicht täuschen, wenn dieser Mensch in einer direkten Beziehung zu Gott lebt. Dies ist eine seelsorglich ganz wichtige und eindrückliche Begebenheit, die wir sehr ernst nehmen sollten.

Eliphas beruft sich in seiner Rede vor Hiob ebenfalls auf eine Begegnung mit einem Geist (Hiob 4,15 * ). Allerdings können wir das Reden Eliphas nicht als Gottes Wort bewerten, weil Eliphas später für sein Verhalten gegenüber Hiob von Gott getadelt wird. Trotzdem ist in diesem Zusammenhang Hiob 1,6-12 *  von Interesse, weil hier der Satan vor Gott erscheint und zum Verkläger Hiobs wird.

Böser Geist von Gott(!)

Erschreckend für uns heute ist die Tatsache, dass Gott auch böse Geister gebraucht. Wir haben uns an den Gedanken gewöhnt, dass es nur einen Gott gibt und das Geisterglaube spiritistischer Unsinn ist. Die Tasache, dass Geister ihr Unwesen treben könnten, wird von uns völlig verdrängt. Dabei glaubt auch Jesus, dass es Geister gibt, die ihr Unwesen treiben.

Lukas 11,14-26  * : Und er trieb einen Dämon aus, der stumm war. Es begab sich aber, nachdem der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich. Etliche aber von ihnen sprachen: Durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen, treibt er die Dämonen aus. Andere aber versuchten ihn und verlangten von ihm ein Zeichen aus dem Himmel. Er aber, da er ihre Gedanken wußte, sprach zu ihnen: Ein jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und ein Haus, das wider sich selbst ist, fällt. Wenn aber auch der Satan mit sich selbst uneins ist, wie kann sein Reich bestehen? Ihr saget ja, ich treibe die Dämonen durch Beelzebul aus. Wenn ich aber die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie selbst eure Richter sein. Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen! Wenn ein Starker bewaffnet seinen Hof bewacht, so bleibt sein Besitztum in Frieden. Wenn aber ein Stärkerer als er über ihn kommt und ihn überwindet, so nimmt er ihm seine Waffenrüstung, darauf er sich verließ, und verteilt seine Beute. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchzieht er wasserlose Stätten und sucht Ruhe. Und da er sie nicht findet, spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich weggegangen bin. Und wenn er kommt, findet er es gesäubert und geschmückt. Alsdann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit, die schlimmer sind als er selbst, und sie ziehen ein und wohnen daselbst, und es wird der letzte Zustand dieses Menschen ärger als der erste.

Jemand ist stumm. Jesus führt dies auf einen bösen Geist zurück und treibt den bösen Geist aus. Der Stumme kann wieder reden. Ein altes medizinisches Prinzip heißt: „Wer heilt hat recht!” Jesus lag mit seiner Diagnose also richtig. Es gibt böse Geister. Die Tatsache, dass wir keine bösen Geister austreiben können, spricht zunächst einmal nicht gegen deren Existenz. Sie ist Ausdruck unseres mangelnden Glaubens und unserer mangelnden Nähe zu Gott. Bemerkenswert ist, dass Jesus den bösen Geist nicht vernichtet, sondern Jesus sagt: „ Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchzieht er wasserlose Stätten und sucht Ruhe. Und da er sie nicht findet, spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich weggegangen bin. (Lukas 11,24   * )“ Jesus sagt uns, dass böse Geister unterwegs sind und Ruhestätten im Menschen suchen. Dies ist eine große Herausforderung zur Heiligung. Wenn die Waffenrüstung eines Stärkeren nicht vorhanden ist, so kann ein böser Geist in unser Haus einziehen. Und dieser Geist wird nur darüber spotten, wenn wir behaupten, dass wir als moderne Menschen nicht an böse Geister glauben. Er wird uns sogar darin bestärken, denn je mehr wir dieses ignorieren, umso gemütlicher kann der böse Geist bei uns wohnen.

Dass Geister über Menschen, die nicht in einer intensiven Beziehung zu Jesus leben, spotten, ist eine neutestamentliche Wahrheit:

Apostelgeschichte 19,10-20 * : Das geschah zwei Jahre lang, so daß alle, die in Asien wohnten, das Wort des Herrn hörten, Juden und Griechen. Und Gott wirkte ungewöhnliche Wunder durch die Hände des Paulus, so daß sogar Schweißtücher oder Gürtel von seinem Leibe weg auf die Kranken gelegt wurden und die Krankheiten von ihnen wichen und die bösen Geister ausfuhren. Es unterwanden sich aber etliche der herumziehenden jüdischen Beschwörer, über denen, welche böse Geister hatten, den Namen des Herrn Jesus zu nennen, indem sie sagten: Ich beschwöre euch bei dem Jesus, welchen Paulus predigt! Es waren aber sieben Söhne eines jüdischen Hohenpriesters Skevas, die solches taten. Aber der böse Geist antwortete und sprach zu ihnen: Jesus kenne ich wohl, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr? Und der Mensch, in welchem der böse Geist war, sprang auf sie los, überwältigte zwei von ihnen und zeigte ihnen dermaßen seine Kraft, daß sie nackt und verwundet aus jenem Hause entflohen. Das aber wurde allen kund, Juden und Griechen, die zu Ephesus wohnten. Und Furcht befiel sie alle, und der Name des Herrn Jesus wurde hoch gepriesen. Und viele von denen, die gläubig geworden waren, kamen und bekannten und erzählten ihre Taten. Viele aber von denen, die vorwitzige Künste getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich; und sie berechneten ihren Wert und kamen auf fünfzigtausend Silberlinge. So wuchs das Wort des Herrn mächtig und gewann die Oberhand.

Hier meinen Menschen, einfach so durch Verwendung des Namens Jesu Gewalt über böse Geister zu bekommen und müssen erleben, dass sie von den Geistern physisch überwältigt werden. Das Neue Testament kennt die Realität von bösen Geistern ebenso wie das Alte Testament. Der Mensch, der nicht in Christus lebt, ist diesen bösen Geistern schutzlos ausgeliefert.

Römer 8,9-16 * : Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt; wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleische nicht schuldig, nach dem Fleische zu leben! Denn wenn ihr nach dem Fleische lebet, so müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Geschäfte des Leibes tötet, so werdet ihr leben. Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater! Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind.

Mit diesem Text macht Paulus deutlich, dass die Gottes Kinder sind, in denen sein Geist wohnt. Diese Menschen stellen keine Wohnstätte für umherschweifende Geister dar, wie es Lukas 11,14-26  *  beschreibt, sondern in ihrem Haus befindet sich die Waffenrüstung Gottes, die Paulus beschreibt: Im übrigen, meine Brüder, erstarket im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Kunstgriffen des Teufels gegenüber standzuhalten vermöget; denn unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen . Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnet. So stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit Bereitwilligkeit, die frohe Botschaft des Friedens zu verkündigen. Bei dem allen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösewichts auslöschen könnet. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes. (Epheser 6,10-17 * )

Diese Einleitung war erforderlich, um zu verdeutlichen, dass wir es bei den folgenden Versen nicht etwa mit abstrusen Vorstellungen längst vergangener Zeiten zu tun haben. Vielmehr sollten uns diese Verse zur Warnung dienen, dass unsere schön geschmückte Wohnung leicht zu einer Behausung böser Geister werden kann. Dies gilt nicht für einen Menschen, der den Geist Gottes in sich trägt, der in der Nachfolge Jesu lebt. Aber je mehr wir sündigen und je weniger wir von der Sündenvergebung Gebrauch machen, umso mehr verrostet unsere Waffenrüstung. Besitzen wir aber keine Waffen zur Verteidigung, so können sich leicht ungebetene Gäste in unser Haus schleichen und unmerklich von uns Besitz ergreifen.

Dieses mag uns gedanklich fremd und mittelalterlich vorkommen. Aber es ist doch hoch plausibel. Jede Sucht beginnt damit, dass ein Mensch die Warnungen, nicht zuviel zu essen oder zu trinken oder zu rauchen oder oder oder nicht ernst nimmt und immer mehr haben will. Wenn er den Schaden bemerkt, ist die Sucht im Allgemeinen schon da und er kommt nur noch mit großem Aufwand wieder zurück. Analoges gilt für den kleinen Betrüger, für den, der die Notlüge für nicht so schlimm hält, für den Schläger und in vielen anderen Bereichen.

Richter 9,23 * : Abimelech kommt durch Mord an die Macht und wird König in Sichem. Gott lässt ihm drei Jahre Zeit, die Abimelech aber nicht zur Umkehr nutzt. Also sendet Gott einen bösen Geist der Zwietracht, so dass es zu Auseinandersetzungen kommt, in denen Sichem zerstört wird und Abimelech umkommt.

1.Samuel 16,14 *  und folgende:Besonders eindrücklich ist das Schicksal Sauls. Saul ist durch Samuel zum König über Israel gesalbt. Aber er setzt sich über das Wort Gottes hinweg und wurde deshalb von Gott verworfen. Samuel sagt ihm dies sehr deutlich und salbt auch David zu Sauls Nachfolger. Saul zeigt seitdem alle Anzeichen einer schweren Depression, die die Bibel als einen bösen Geist vom Herrn beschreibt, also als einen bösen Geist, der nicht etwa in eine verlassene Wohnung einzieht, sondern der vom Herrn gesandt ist. Dieser Text ist ein Beispiel, dass alles, was geschieht, letztlich seine Ursache in Gott hat. Der Satan kann nach biblischem Verständnis keine eigene Politik machen, aber er bekommt von Gott gewisse Zugeständnisse.

Täuschung durch einen Geist, unreiner Geist, Götzen

Bereits unter Geist als Individuum wurde die Geschichte des Lügengeistes im Zusammenhang mit 1.Könige 22,21  *  dargestellt. Interessant ist, dass alle Propheten des Hofes auf diesen Lügengeist hereinfallen, also nicht in der Lage sind, ihn zu entlarven, wohl aber Michajah, der schon öfter dem König schlechte Nachrichten verkündet hat. Ist er der einzige unter den Propheten, der die Abgötterei Ahabs nicht mitgemacht hat? Er hat jedenfalls unter seiner konsequenten Haltung viel zu leiden (1.Könige 22,22 *  und parallel 2.Chronika 18,20 *  und Jesaja 37,7 * ).

Viel einfacher zu verstehen ist, dass der feindliche assyrische Feldherr Rabschake durch einen Geist verleitet wird, nach Assyrien zurückzukehren. Geist und Gerücht werden hier als Synonyme betrachtet. Ich glaube nicht, dass man diesem Text gerecht wird, wenn man nur von einem Gerücht ausgeht und das ignoriert, was sich im Hintergrund in der unsichtbaren Welt abspielt, dass nämlich Gott Rabschake den Geist eingegeben hat, auf das Gerücht zu hören (2.Könige 19,7 * ).

Hosea (Hosea 4,12 * ) führt das, was wir im Abschnitt Böser Geist von Gott(!) über den Zusammenhang zwischen bösem Geist und Sünde geschrieben haben, sehr deutlich aus. Er spricht von einem Geist der Hurerei. Damit meint er nicht nur die Hurerei im sexuellen Sinne sondern insbesondere auch den Abfall von Gott. Beides mag dabei Hand in Hand gehen, weil die Fruchtbarkeitskulte häufig auch sexuelle Handlungen beinhalteten. Aber es ist eben nicht nur die Sünde selbst, die den Menschen verdirbt. Darüber hinaus wird er durch den Geist der Sünde, den Geist der Hurerei, gehindert, Gott zu erkennen oder gar umzukehren. Diese schmerzliche Erfahrung kann man häufig im seelsorglichen Bereich machen, wenn Menschen sich von Gott abwenden. Der Weg zurück ist sehr sehr schwer, der Apostel schreibt an die Hebräer sogar, dass es unmöglich ist: Hebräer 6,4-6 *  und Hebräer 10,26-27 * .

In Sacharja 13,2 *  führt Sacharja aus und liefert damit einen guten Abschluss der Betrachtungen über unreine Geister, dass es Gott am Ende der Tage selbst ist, der die Götzen und Geister der Unreinheit aus dem Land schaffen wird. Auch dem Alten Testament, den Propheten vor Jesus war schon klar, dass unsere Kraft dazu zu klein ist.

Geist eines Menschen

An vielen Stellen wird auf den Geist Bezug genommen, den ein Mensch, unabhängig von seinem Glauben, hat. So finden wir die Aussage 2.Chronika 36,22  * : Aber im ersten Jahr Kores, des Königs von Persien, (damit das durch den Mund Jeremias geredete Wort des HERRN erfüllt würde), erweckte der HERR den Geist des Kores, des Königs von Persien, so daß er durch sein ganzes Königreich, auch schriftlich, kundmachen und sagen ließ: oder 1.Chronika 5,26  * : Da erweckte der Gott Israels den Geist Phuls, des Königs von Assur, und den Geist Tiglat-Pilnesers, des Königs von Assur, und führte die Rubeniter und die Gaditer und den halben Stamm Manasse gefangen hinweg und brachte sie nach Chalach und Chabor und nach Hara und dem Flusse Gosan, und dort wohnen sie bis auf diesen Tag.. Man kann wohl davon ausgehen, dass diese Könige nicht heimlich zum Judentum übergetreten waren. Es wird auch nicht gesagt, dass sie zu diesem Zweck von Gott einen Geist bekommen haben. Es wird ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass sie einen Geist haben, der von Gott erweckt wird, etwas nach Gottes Willen zu tun.

Damit ist auch klar, dass dieser Geist des Menschen weniger der Verstand ist, mit dem wir überlegen, Alternativen bewerten, Fragen stellen. Es ist eher die Entscheidungsfindung, zu der ein Mensch fähig ist, wenn alle Überlegungen abgeschlossen sind. Viele Überlegungen kann der Computer dem Menschen abnehmen. Die Entscheidungsfindung des Menschen, die nicht alleine durch eine Folge von „Wenn ..., dann ...”-Beziehungen beschrieben werden kann, wird der Computer nie übernehmen. Wie an den oben zitierten Beispielen, die unter Erweckung des Geistes eingeordnet wurden, deutlich wird, spielt auch die unsichtbare Welt, teilweise ohne dass wir es wissen, in unserer Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle.

Da jeder Mensch diesen Geist besitzt, ist davon auszugehen, dass dieser Geist dem Menschen bereits in der Schöpfung gegeben worden ist und ihm nie entzogen wurde. Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Man wird wohl zunächst an 1.Mose 2,7  *  denken, wo es heißt: Da bildete Gott der HERR den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und also ward der Mensch eine lebendige Seele.

Allerdings muss man damit vorsichtig sein, weil hier eine andere Wortwahl getroffen wurde. Vom Geist ist bezogen auf Gott in 1.Mose 1,2   *  die Rede: Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.. Dies wird durch das Wort רוּחַ (rwha) deutlich. In 1.Mose 2,7   *  ist aber von נֶפֶשׁ (naepaexx) die Rede. Später, wenn bei der Ankündigung der Sintflut davon gesprochen wird, dass durch die Sintflut alles Leben auf dem Lande außerhalb der Arche ausgelöscht werden soll, wird von allem Fleisch gesprochen, das lebendigen רוּחַ (rwha) hat (1.Mose 6,17 *  ). Bemerkenswert ist, dass hier nicht nur die Menschen sondern auch alle Landtiere gemeint sind. Die Quellenunterscheider unter den Theologen freuen sich über solche Stellen, weil man darüber trefflich promovieren kann. Man kann aber auch die Frage stellen, ob dieses רוּחַ (rwha) durch den Baum der Erkenntnis erst in die Schöpfung gekommen ist. Vorher, im Paradies, im direkten Kontakt mit dem Schöpfer, war רוּחַ (rwha) nicht erforderlich, נֶפֶשׁ (naepaexx), der Odem zum Leben, reichte völlig aus, denn der Geist Gottes, der רוּחַ אֱלֹהִים (rwha AaeloHijm) war bei ihnen im Paradies.

Die Septuaginta folgt dieser Unterscheidung, indem sie in 1.Mose 1,2  *  von πνεῦμα θεοῦ (pneyma theoy) und in 1.Mose 2,7  *  von πνοὴν ζωῆς (pnoehn zohehs) spricht. Dieser Odem des Lebens führt dazu, dass der Mensch eine ψυχὴν ζῶσαν‎ (psychehn zohsan‎) hat, die im masoretischen Text נֶפֶשׁ חַיָּה (naepaexx hajaaH) heißt. Später, im Zusammenhang mit der Sintflut, übersetzt sie dann auch πνεῦμα ζωῆς (pneyma zohehs).

Einige Beobachtungen aus den nachfolgenden Bibelstellen:

Geist kann durch Gott von einem Menschen zu einem oder mehreren anderen Menschen weitergegeben werden: 4.Mose 11,17 *  und 2.Könige 2,9  *  aus Guter Geist, prophetischer Geist

Gott selbst wird als der Gott der Geister allen Fleisches bezeichnet: 4.Mose 16,22  *  und 4.Mose 16,22  * 

Psalmen 31,5 *  wird gerne auf Grabsteinen verwendet. Die Botschaft dieses Verses ist doch auch, dass mein Geist nicht von sich aus in Gottes Hand ist, wohl aber, dass ich Gott darum bitten kann.

Psalm 50 ist die Bitte an Gott, auf meinen Geist einzuwirken (Psalmen 51,10 *  und Psalmen 51,12 *  und Psalmen 51,17 * ). Die folgenden Psalmverse reden von der Ermattung des Geistes und der Anrufung Gottes, auf diesen Geist einzuwirken.

Sprüche 15,4 *  spricht sogar von einer Verwundung des Geistes, die aus meiner Verkehrtheit resultiert. Unsere Sünden beschädigen unseren Geist. Im Abschnitt Böser Geist von Gott(!) wurde dieses Thema ausführlich behandelt.

In Prediger 12,7 *  klingt so etwas durch wie eine unsterbliche Seele, es wird davon gesprochen, dass der Geist des Menschen nach seinem Tode zurückkehrt zu Gott, der ihn gegeben hat.

Jesaja spricht davon, dass sich sein Geist nach Gott sehnt (Jesaja 26,8-9 * ). In Jesaja 42,5 *  spricht er auch davon, dass Gott allen Menschen Geist gab. Dabei spricht er von Geist, nicht von Gottes Geist.

Jeremia spricht von der Erweckung des Geistes der medischen Könige (Jeremia 51,11 * ), so wie es bereits am Anfang dieses Abschnittes diskutiert wurde.

Nebukadnezar spricht von seinem Geist und das Buch Daniel gibt es kommentarlos wieder (Daniel 2,3 * ). Die Königinmutter, als sie Ihrem Sohn Daniel vorstellt, unterscheidet zwischen Geist, Verstand und Scharfsinn. Allerdings erfolgt diese Unterscheidung in einer wörtlichen Rede der babylonischen Königsmutter, ist also keine originäre Aussage eines Mannes Gottes (Daniel 5,12 * ).

Die Grenzen des Menschen und damit auch seines geistes zeigt Hosea auf, wenn er über den Zorn Gottes spricht (Hosea 9,7 * ).

Haggai spricht von einer Erweckung des Geistes Serubabels (Haggai 1,14 * ).

Sacharja sieht Gott so selbstverständlich als den Schöpfer des menschlichen Geistes, wie er Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde sieht (Sacharja 12,1 * ).

Maleachi schließlich ermahnt, den Geist zu hüten, um nicht treulos zu werden, weder im Kleinen in der Ehe noch im Großen im Verhältnis zu Gott (Maleachi 2,15 * ).

Kein Geist

Jeremia befasst sich immer wieder spöttisch mit den geschnitzten Göttern. Ein wesentliches Argument für ihn ist: Sie haben keinen Geist.

Gemüt-Stimmung-Mut-Sinn-Aussehen

Der Geist ist es, der missmutig oder mutig, zornig oder sanftmütig, stark oder zerschlagen ist. Diese Liste, die auf das Wort πνεῦμα (pneyma) zurückgeht, zeigt mit wenigen Ausnahmen Verse, in denen πνεῦμα (pneyma) das hebräische רוּחַ (rwha) übersetzt. Dies ist im Text an den Färbungen zu erkennen.

Leben-Tod

Einige Stellen beschreiben alles Leben oder auch den Tod oder Todessehnsucht.

Odem

Viele Stellen werden direkt mit Odem übersetzt, nutzen aber dasselbe Wort. Interessant ist, dass das griechische Wort πνεῦμα (pneyma) und das hebräische רוּחַ (rwha) ein ähnliches Bedeutungsspektrum haben, von Hauch oder Atem über Wind oder Sturm bis zu unserem Wort Geist.

Hauch seiner Nase, seiner Lippen

Interessant an diesen Versen ist, wie freimütig die Bibel hier vom Hauch seiner Nase spricht. Einerseits besteht keine Scheu, Gottes Nase direkt zu benennen, andererseits drückt sich darin ein ganz menschliches Bild von einem atmenden Gott aus. Allerdings wird diese Beschreibun nur im Zusammenhang mit Aussagen über den Zorn Gottes verwandt.

Wind-Hauch-Luft

Diese Verse werden von den Übersetzern schlicht mit „Wind” oder ähnlichen Wörtern übersetzt und haben mit Fragen nach dem Wort „Geist” nichts zu tun. Sie sind hier der Vollständigkeit halber aufgelistet.

Sonstiges

Einige von πνεῦμα (pneyma) abgeleitete griechische Wörter haben dazu geführt, dass auch diese Verse in der Liste auftauchen. Auch sie sind der Vollständigkeit halber aufgelistet.

Saul unter den Propheten

„Ist auch Saul unter den Propheten?” war in Israel ein geflügeltes Wort. Es geht auf zwei Begebenheiten zurück, zunächst direkt nach der Salbung Sauls zum König und dann später während der Regentschaft Sauls.

Die erste Begebenheit (1.Samuel 10,11 * ): Saul wird von Samuel gesalbt und kehrt in sein Vaterhaus zurück. Unterwegs begegnen ihm Propheten. Als er mit ihnen zusammen war, da kam der Geist Gottes auch über ihn und er weissagte. Wir haben oben (Wirkungen des Geistes Gottes) bereits festgestellt, dass Weissagung ein primäres Zeichen ist, wenn im Alten Testament von einer Begegnung mit dem Geist Gottes die Rede ist. Bei Saul tritt dieses Zeichen ein. Es wird nicht gesagt, worin seine Weissagungen bestanden. Es wird nur festgehalten, dass Saul weissagte. Und diese Tatsache wird für so bemerkenswert gehalten, dass darauf der Spruch „Ist auch Saul unter den Propheten?” zurückgeführt wird. Man kann davon ausgehen, dass die Tatsache, dass Saul unter die Propheten geriet und dort Weissagung selber aussprechen konnte, von Gott zur Stärkung für Saul und sein zukünftiges Amt gedacht waren.

Die zweite Begebenheit (1.Samuel 19,20 * ): Später wird Saul von bösen Geistern geplagt, er neidet David die Thronfolge, obwohl dieser sich ihm gegenüber völlig loyal verhält. Nach einem Mordversuch Sauls an David flieht David nach Rama zu Samuel. Mit Samuel geht er in eine Prophetenschule zu Najot in Rama. Saul erfährt dies und schickt zunächst Boten, David zu holen. Nun geschieht etwas unvorstellbares. Die Boten, die Saul schickt, werden von dem Geist, der unter den Prophetenschülern herrscht, so bewegt, dass sie ebenfalls vom Geist Gottes ergriffen werden und weissagen und ihren Auftrag vergessen. Dies geschieht auch einer zweiten und dritten Gruppe von Boten. Deshalb geht Saul selber und der Geist Gottes ergreift auch ihn: Nun ging er selbst nach Rama; und als er zum großen Brunnen kam, der zu Sechu ist, fragte er und sprach: Wo sind Samuel und David? Da ward ihm gesagt: Siehe, zu Najot in Rama! Und er ging von dort nach Najot in Rama. Und der Geist Gottes kam auf ihn; und er ging einher und weissagte, bis er nach Najot in Rama kam. Und auch er zog seine Oberkleider aus und weissagte vor Samuel und lag unbekleidet da jenen ganzen Tag und die ganze Nacht. Daher spricht man: Ist Saul auch unter den Propheten? (1.Samuel 19,22-24 * ) Man kann aus den wenigen Andeutungen, die die Bibel hier macht, sehr wohl schließen, dass es sich hierbei um eine sehr ekstatische Versammlung handelte, in der eine hohe geistliche und emotionale Bewegung Wirkung entfaltete.

1.Samuel 28,6  *  zeigt, dass dieses Ereignis für Saul so etwas wie eine letzte Chance zur Umkehr war. Er hat sich von seinem Hass auf David wieder ergreifen lassen und die Erfahrungen zu Najot in Rama schnell vergessen. Dies hat ihn auch geistlich in eine schreckliche Einsamkeit geführt, die ihn schließlich zu der Verzweiflungstat führt, den toten Samuel durch eine Totenbeschwörerin rufen zu lassen. (1.Samuel 28,6  * ).

Insgesamt wird durch diese Texte aber deutlich, dass Prophetenschulen sehr wohl auch ekstatische Züge hatten. In 1.Samuel 10,5  *  beschreibt Samuel, wie wir uns eine Schar Prophetenschüler auf Wanderschaft in etwa vorzustellen haben: Darnach wirst du auf den Hügel Gottes kommen, wo der Philisterposten steht; und wenn du daselbst in die Stadt kommst, wird dir eine Schar Propheten begegnen, die von der Höhe herabkommen, und vor ihnen her Psalter und Handpauken und Flöten und Harfen, und sie werden weissagen. (1.Samuel 10,5  * )

David und die Bundeslade

Die folgende Geschichte macht deutlich, wie heftig in Israel religiöse Feste gefeiert werden konnten:

2.Samuel 6 * : Und David versammelte abermals alle auserlesene Mannschaft in Israel, dreißigtausend. Und David machte sich auf mit allem Volk, das bei ihm war, und ging hin gen Baale-Juda, um von dort die Lade Gottes heraufzuholen, bei welcher der Name angerufen wird, der Name des HERRN der Heerscharen, der über den Cherubim thront. Und sie setzten die Lade auf einen neuen Wagen und holten sie aus dem Hause Abinadabs, das auf dem Hügel war. Ussa aber und Achio, die Söhne Abinadabs, lenkten den neuen Wagen. Und als sie ihn mit der Lade Gottes aus dem Hause Abinadabs wegführten, das auf dem Hügel war, ging Achio vor der Lade her. Und David und das ganze Haus Israel spielten vor dem HERRN mit aller Macht zum Gesang mit Harfen, mit Lauten, mit Handpauken, mit Schellen und mit Zimbeln. Und als sie zur Tenne Nachons kamen, griff Ussa nach der Lade Gottes und hielt sie; denn die Rinder waren ausgeglitten. Da entbrannte der Zorn des HERRN über Ussa; und Gott schlug ihn daselbst um des Frevels willen; so starb er daselbst bei der Lade Gottes. Aber auch David ergrimmte, daß der HERR mit Ussa einen solchen Riß gemacht hatte; darum hieß man diesen Ort Perez-Ussa bis auf diesen Tag. Und David fürchtete sich vor dem HERRN an jenem Tag und sprach: Wie soll die Lade des HERRN zu mir kommen? Und David wollte die Lade des HERRN nicht zu sich in die Stadt Davids hinaufbringen lassen, sondern ließ sie beiseite führen in das Haus Obed-Edoms, des Gatiters. Und die Lade des HERRN verblieb drei Monate lang im Hause Obed-Edoms, des Gatiters, und der HERR segnete Obed-Edom und sein ganzes Haus. Als nun dem König David angezeigt ward, daß der HERR das Haus Obed-Edoms und alles, was er hatte, segnete um der Lade Gottes willen, da ging David hin und holte die Lade Gottes mit Freuden aus dem Hause Obed-Edoms herauf in die Stadt Davids. Und wenn die, welche die Lade des HERRN trugen, sechs Schritte gegangen waren, opferte man einen Ochsen und ein fettes Schaf. Und David tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her und war mit einem leinenen Ephod umgürtet. Also führten David und das ganze Haus Israel die Lade des HERRN mit Jubelgeschrei und Posaunenschall herauf. Und als die Lade des HERRN in die Stadt Davids kam, schaute Michal, die Tochter Sauls, durchs Fenster und sah den König David hüpfen und vor dem HERRN tanzen, und sie verachtete ihn in ihrem Herzen. Als sie aber die Lade des HERRN hineinbrachten, stellten sie dieselbe an ihren Ort, in das Zelt, das David für sie aufgeschlagen hatte. Darnach opferte David Brandopfer und Dankopfer vor dem HERRN. Und als David die Brandopfer und Dankopfer vollendet hatte, segnete er das Volk im Namen des HERRN der Heerscharen und ließ allem Volk und der ganzen Menge Israels, Männern und Weibern, einem jeden einen Brotkuchen, einen Traubenkuchen und einen Rosinenkuchen austeilen. Dann ging das ganze Volk hin, ein jeder in sein Haus. Als aber David umkehrte, sein Haus zu segnen, ging Michal, die Tochter Sauls, ihm entgegen und sprach: Welche Ehre hat sich heute der König Israels erworben, daß er sich heute vor den Mägden seiner Knechte entblößte, wie leichtfertige Leute sich entblößen! David aber sprach zu Michal: Vor dem HERRN, der mich vor deinem Vater und vor seinem ganzen Hause erwählt und mir befohlen hat, Fürst über das Volk des HERRN, über Israel zu sein, vor dem HERRN habe ich getanzt. Und ich will noch geringer werden als diesmal und niedrig sein in meinen Augen; und bei den Mägden, von welchen du gesprochen hast, will ich mir Ehre erwerben! Aber Michal, die Tochter Sauls, hatte kein Kind bis an den Tag ihres Todes.

Einige Hinweise aus diesem Text, die zeigen, dass es eine recht unbekümmerte und überschwänglich fröhliche Folge von Festen war:

Da wurde massiv gefeiert und ein gewaltiges Spektakel gemacht. Das war ganz offensichtlich keine feierliche Prozession, in der alte Männer mit finsteren Gesichtern repräsentativen Pflichten nachgingen. Bereits das Alte Testament hat da ganz andere Vorstellungen. Einige Beispiele:

Darum sprach er zu ihnen: Gehet hin, esset Fettes und trinket Süßes und sendet Teile davon auch denen, die nichts für sich zubereitet haben; denn dieser Tag ist unserm HERRN heilig; darum bekümmert euch nicht, denn die Freude am HERRN ist eure Stärke! (Nehemia 8,10 * )

Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Jubel! (Psalmen 100,2 * )

Und die Erlösten des HERRN werden wiederkehren und gen Zion kommen mit Jauchzen. Ewige Freude wird über ihrem Haupte sein, Wonne und Freude werden sie erlangen; aber Kummer und Seufzen werden entfliehen! (Jesaja 35,10 * )

Das Wort EKSTASIS im Neuen Testament

Im Neuen Testament machen wir zunächst die gleiche Beobachtung wie im Alten Testament. Das Wort EKSTASIS wird eher für „Erstaunen” und „Verwunderung” gebraucht als für unser deutsches Wort Ekstase. In den Evangelien wird EKSTASIS verwandt und nach der Auferweckung der Tochter des Synagogenvorstehers mit „entsetzten sich” oder „erstaunten” übersetzt, als Maria Magdalens und Maria den Engel in der leeren Gruft Jesu erblicken mit „Entsetzen” oder „Bestürzung” übersetzt und nach der Heilung des Gelähmten mit „außer sich geraten vor Erstaunen” oder „entsetzten sich” oder „Staunen ergriff alle” übersetzt. Geriet wirklich niemand in Ekstase auf Grund der wunderbaren Taten Gottes, die diesen Ereignissen vorausgingen? Wer schon einmal in einer Versammlung ein Heilungswunder oder auch prophetische Rede miterlebt hat, der weiß, dass solche großen Ereignisse immer auch mit Furcht und Zittern, aber immer auch mit einer intensiven Erfahrung der Nähe Gottes einhergehen. Daher kann kritisch gefragt werden, ob die Übersetzung von EKSTASIS mit „erstaunen” angesichts einer Auferweckung von den Toten wirklich angemessen ist. Dies führt zu der Frage, ob Ekstase im Neuen wie im Alten Testament nicht viel präsenter war, als es uns unsere Bibelübersetzungen glauben machen. Klar ist, dass es nie das Ziel der Bibel ist, die Gefühlswelt des Menschen zu beschreiben, der Gott begegnet. Viel wichtiger ist es der Bibel, die Taten des lebendigen Gottes darzustellen und zu rühmen. Aber dass einer von den Anwesenden bei der Totenauferweckung der Tochter des Synagogenvorstehers gesagt haben könnte: „Erstaunlich, was dieser man alles kann ...”, ist wohl kaum anzunehmen. Es wird für die Menschen eine unbegreifliche Gotteserfahrung gewesen sein, die schon auch Furcht, Gottesfurcht im guten Sinne aufkommen lässt, die aber mit „erstaunten mit großem Erstaunen”, wie es die Elberfelder tut und dabei ein hebräisches Konstrukt nachbildet, kaum ausreichend beschrieben ist. Das Wort „entsetzen”, wie es Schlachter und Luther verwenden, greift meines Erachtens auch zu kurz, da es nur eine Seite der Gotteserfahrung. Diese Seite bringt Petrus zum Ausdruck, als er nach dem großen Fischfang völlig am Boden ist: Als aber Simon Petrus das sah, fiel er zu den Knien Jesu und sprach: Herr, gehe von mir hinaus; denn ich bin ein sündiger Mensch! (Lukas 5,8 * ) Die andere Seite aber ist die Erkenntnis Gottes, die befreiende Erfahrung des Glaubens, die ebenfalls von Petrus formuliert wird, als die Jünger von Jesus gefragt werden, ob sie auch gehen wollen: Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. (Johannes 6,68 * )

Wenn also im griechischen das Wort EKSTASIS verwandt wird, können wir davon ausgehen, dass beide Seiten gemeint sind und dass völlig offen bleibt, wie der Mensch emotional darauf reagiert, ob mit Tanzen oder Singen oder auch nur kraftlosem zu Boden Fallen.

In der Apostelgeschichte wird zunächst Apostelgeschichte 3,10 *  EKSTASIS genau so verwendet und übersetzt wie in den Evangelien. In den nachfolgenden Vorkommen wird aber auch von den Übersetzern von einer Verzückung geredet im Sinne eines „außer sich sein” , einer Einbeziehung in eine Erlebniswelt, die uns im Allgemeinen verschlossen ist. Wie aber die vorangehenden Überlegungen deutlich machen, ist es kühn, diese Ereignisse sozusagen zur Ausnahme zu erklären und davon auszugehen, dass heute so etwas nicht mehr vorkommt. Es wird uns da gehen, wie es den jüdischen Führern zur Zeit Jesu gegangen ist. Wenn wir nicht verstehen wollen, was da geschieht, werden wir es auch nicht verstehen. Wir werden eher überlegen, ob wir Lazarus umbringen als unsere Konsequenzen daraus zu ziehen, dass Jesus Lazarus auferweckt hat.

Das Wort MANIA im Neues Testament

Die Suche nach dem Wort MANIA im Neuen Testament führt nur zu einem einzigen Ergebnis. Die Predigt von der Auferstehung Jesu ist für den römischen Statthalter Festus Irrsinn, MANIA.

Fazit

Ausgangspunkt dieser Untersuchung war die Frage, ob und wie weit Ekstase im deutschen Wortsinn in der Bibel vorkommt. Dabei wurde zunächst das Wort EKSTASIS im griechischen Text des Alten Testamentes, der Septuaginta, gesucht und bewertet. Es wird nie im Sinne einer religiösen Ekstase, schon gar nicht im Sinne einer vom Menschen bewusst gesuchten Ekstase verwandt. Aspekte wie Furcht vor Gott und Entsetzen stehen bei den Übersetzern im Vordergrund. Allerdings mag man fragen, ob hier nicht die Übersetzer der Septuaginta mutiger waren als unsere heutigen Übersetzer. Das Entsetzen, das wir aus Situationen herauslesen, in denen Menschen Gott begegnen und das die Übersetzer der Septuaginta mit Ekstasis wiedergeben, ist möglicherweise mit Furcht zu kurz beschrieben. Die Furcht, die aus der Gottesbegegnung resultiert, beschreibt die Empfindungen des Menschen, der sich Phänomenen ausgesetzt sieht, die seinen natürlichen Erfahrungsrahmen überschreiten, zwar richtig, aber nur unzureichend, da die Begegnung mit Gott intensiver ist, als es das Wort Furcht beschreibt. Dies wird insbesondere in den sieben neutestamentlichen Vorkommen des Wortes EKSTASIS deutlich.

Das Wort MANIA erweist sich als völlig unergiebig, Ekstase im Sinne von Verzückung, Begeisterung in der Bibel zu entdecken. Während es im Alten Testament eher gottfeindliches Verhalten beschreibt, taucht es im Neuen Testament nur einmal auf, als Festus sich abfällig über Paulus Zeugnis von der Auferstehung Jesu äußert.

Daher wurden alle Vorkommen von PNEYMA untersucht, um festzustellen, ob im Zusammenhang mit dem Geist von ekstatischen Vorkommnissen berichtet wird. Diese Untersuchung hat sich als außerordentlich interessant erwiesen. Zunächst einmal ist das Wort Geist sehr weit gestreut. Es beschreibt den Geist Gottes, aber auch den Geist des Menschen. Es beschreibt Geister im Himmel, die von Gott bestimmte Aufträge zu bekommen, einschließlich der Möglichkeit, Menschen zu verführen. Es ist sogar im Zusammenhang mit Sauls Verwerfung von einem „bösen Geist von Gott” die Rede.

Wenn man nach den Wirkungen fragt, die sichtbar werden, wenn Menschen mit dem Geist Gottes in Beziehung treten, so fällt auf, dass es im Alten Testament fast durchgängig die Weissagung ist. Damit erweist sich die Bibel auch auf dem Gebiet der Begegnung Gott-Mensch als ein enorm modernes Buch, das dem Gefühlsleben des Menschen keinen breiten Raum einräumt. Es ist so, wie es ist. Die Fakten werden mitgeteilt und zu diesen Fakten gehört die Weissagung, die für die Juden damals wie heute eine wesentliche Dimension ihres Lebens darstellt.

Und trotzdem, wenn man die Texte genau liest, bemerkt man, dass hinter den Ereignissen eine tiefe Emotionalität steht. Die Prophetenschulen erweisen sich als Freiräume, in denen Gott ausgelassen gefeiert wurde, so dass sogar ein Mann wie Saul mitgerissen wird. Als die Bundeslade nach Jerusalem kommt, feiert David dies so ausgelassen, dass sich seine Frau Michal für ihn schämt. Nun sind solche Feste noch kein Nachweis, dass hier Ekstase im Spiel war, vielmehr waren sie Ausdruck der Freude, die der Geist Gottes schenkt. Und doch geben sie Anlass, darüber nachzudenken, ob wir in der Auslegung der Texte wichtige Bereiche der Emotionalität der Beziehung Gott-Mensch übersehen, weil die Bibel diese Bereiche nur andeutet, nicht aber zu ihrem Thema macht. Das Handeln Gottes in der Welt und an einzelnen Menschen ist ihr Thema. Der Umgang des Menschen mit diesem allmächtigen Gott ist da eher von untergeordneter Bedeutung und wird nur angedeutet.

Petrus erlebt eine Verzückung, in der er lernt, dass er das, was Gott gereinigt hat, nicht für unrein erklären soll. Paulus bezeichnet die Erfahrung, die er bei seiner Bekehrung mit Jesus macht, als eine Verzückung. Paulus berichtet auch von einem Menschen, der bis in den dritten Himmel entrückt worden ist, aber auch in dieser Erzählung fällt auf, wie vorsichtig Paulus davon berichtet, welche Angst er davor hat, dass solche Erzählungen als überheblich empfunden werden könnten ( 2.Korinther 12,1-7 * ).

So bleibt festzuhalten, dass ausgelassener Tanz und Begeisterung, fröhliches Essen und Trinken, Begeisterung über die erlebte Nähe Gottes ganz eindeutig aus der Bibel sichtbar werden. Sie werden in keiner Weise getadelt. Sie bilden zusammen mit der Gottesfurcht, die auch zur Begegnung des Menschen mit Gott gehört, Zeichen einer lebendigen Gottesbeziehung. Sie sind keine Ausschlusskriterien in dem Sinne, dass, wer nicht dieses oder jenes erlebt habe, kein richtiger Christ sein kann. Als Saul die Botschaft von seinem Ende von Samuel erfährt, fällt er leblos zu Boden. Ebenso Paulus, als er noch Saulus hieß und auf dem Weg nach Damaskus war. Also findet auch das Hinfallen ein biblisches Vorbild. In welchem Zustand müssen Propheten wie Jesaja gelebt haben, die so vieles und unterschiedliches von Gott gehört und erlebt haben, dass heutige Theologen sich gar nicht vorstellen können, dass das ein Mensch in einem Leben überhaupt durchleben und niederschreiben kann. Dieses sind Geheimnisse Gottes, die wir respektieren sollten. Aber wir sollten vorsichtig sein, geistliche Dinge über Äußerlichkeiten zu bewerten. Jesus tut das nicht. Er beschwert sich sogar einmal darüber: Denn Johannes ist gekommen, der aß nicht und trank nicht; da sagen sie: Er hat einen Dämon! Des Menschen Sohn ist gekommen, der ißt und trinkt; da sagen sie: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund! Und die Weisheit ist durch ihre Kinder gerechtfertigt worden. (Matthäus 11,18-19 * )

Ihm ist nicht das Gewand wichtig, in dem etwas daherkommt. Jesus ist da unmissverständlich: Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? (Matthäus 7,15-16 * )

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Da hat so mancher, der mit grimmigem Blick freudlose Rechtgläubigkeit als Evangelium zu verkaufen versucht, einen ganz schweren Stand. Es ist schon richtig, das Rechte zu glauben, aber es ist kein Schwert gegen den Bruder. Andererseits reicht es auch nicht, mit jovialem Lächeln aus dem x ein u zu machen, um den Menschen zu gefallen. Es kommt gar nicht auf uns an, es kommt darauf an, dass wir Christus persönlich erleben und das Erlebte weitergeben: Was von Anfang war, was wir gehört, was wir mit unsren Augen gesehen haben, was wir beschaut und was unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das ewige Leben, welches bei dem Vater war und uns erschienen ist; was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habet. Und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohne Jesus Christus. (1.Johannes 1,1-3 * )





Bereich Anregungen

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Euer Gott
Sehet, da ist Euer Gott
Ein Versuch, die Handlungsweisen Gottes an Hand biblischer Texte zu zeigen.

Unsichtbare Welt
Nachweis einiger Grundannahmen aus der Bibel

Die Freiheit des Glaubens
Wie kann erzwungener Glaube Gott verherrlichen?


Nr.BibelstelleBibeltext
11.Mose 1,2
1   2   3
Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
21.Mose 2,7
1   2   3
Da bildete Gott der HERR den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und also ward der Mensch eine lebendige Seele.
31.Mose 2,21
1
Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloß deren Stelle mit Fleisch.
51.Mose 6,17
1
Denn siehe, ich will eine Wasserflut über die Erde bringen, um alles Fleisch, das lebendigen Odem in sich hat, unter dem ganzen Himmel zu vertilgen; alles, was auf Erden ist, soll untergehen.
81.Mose 9,1-2
1
Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet die Erde! Furcht und Schrecken vor euch soll kommen über alle Tiere der Erde und über alle Vögel des...
91.Mose 15,12
1
Da nun die Sonne anfing sich zu neigen, fiel ein tiefer Schlaf auf Abram, und siehe, Schrecken und große Finsternis überfielen ihn.
121.Mose 48,8-20
1
Als aber Israel Josephs Söhne sah, fragte er: Wer sind diese? Joseph antwortete: Es sind meine Söhne, die mir Gott hier geschenkt hat! Er sprach: Bring sie doch her zu mir, daß ich sie segne! Denn Israels...
131.Mose 48,11-20
1
Und Israel sprach zu Joseph: Daß ich dein Angesicht noch sehen dürfte, darum hätte ich nicht zu bitten gewagt; und nun, siehe, hat mich Gott sogar deine Kinder sehen lassen! Und Joseph nahm sie von seinen...
162.Mose 28,3
1
Und sollst reden mit allen, die eines weisen Herzens sind, die ich mit dem Geist der Weisheit erfüllt habe, daß sie dem Aaron Kleider machen, ihn zu heiligen und mir zum Priester zu weihen.
172.Mose 29,9-14
1
Und beide, Aaron und seine Söhne, mit Gürteln gürten und ihnen die Kopfbünde aufbinden, daß ihnen das Priesteramt zur ewigen Ordnung werde. Auch sollst du Aaron und seinen Söhnen die Hände füllen. Darnach...
182.Mose 31,3
1
und habe ihn mit dem Geiste Gottes erfüllt, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit allerlei Fertigkeit,
203.Mose 16,20-22
1
Und wenn er die Sühne für das Heiligtum und die Stiftshütte und den Altar erwirkt hat, so soll er den lebendigen Bock herzu bringen, und Aaron soll seine beiden Hände auf dieses lebendigen Bockes Kopf...
234.Mose 11,17
1
so will ich herabkommen und daselbst mit dir reden, und von dem Geiste, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, daß sie samt dir die Last des Volkes tragen, daß du dieselbe nicht allein tragest.
254.Mose 11,26
1
Und im Lager waren noch zwei Männer geblieben; der eine hieß Eldad, der andere Medad, und der Geist ruhte auch auf ihnen. Denn sie waren auch angeschrieben und doch nicht hinausgegangen zu der Hütte; sondern...
264.Mose 11,29
1
Aber Mose sprach zu ihm: Eiferst du für mich? Ach, daß doch alles Volk des HERRN weissagte, möchte der HERR seinen Geist über sie geben!
304.Mose 16,22
1   2
Sie fielen aber auf ihr Angesicht und sprachen: O Gott, du Gott der Geister alles Fleisches, ein Mann hat gesündigt, und du willst über die ganze Gemeinde zürnen?
324.Mose 24,2
1
Und Bileam hob seine Augen auf und sah Israel, wie es nach seinen Stämmen lagerte. Und der Geist Gottes kam auf ihn.
344.Mose 27,18
1
Und der HERR sprach zu Mose: Nimm Josua, den Sohn Nuns, zu dir, einen Mann, in welchem der Geist ist,
375.Mose 34,9
1   2
Josua aber, der Sohn Nuns, war mit dem Geist der Weisheit erfüllt; denn Mose hatte seine Hände auf ihn gelegt; und die Kinder Israel gehorchten ihm und taten, wie der HERR Mose geboten hatte.
42Richter 9,23
1
sandte Gott einen bösen Geist zwischen Abimelech und die Bürger von Sichem; und die Männer von Sichem fielen von Abimelech ab,
44Richter 13,25
1   2
Und der Geist des HERRN fing an ihn zu treiben im Lager Dan, zwischen Zorea und Estaol.
45Richter 14,6
1
Da kam der Geist des HERRN über ihn, so daß er den Löwen zerriß, als ob er ein Böcklein zerrisse, und er hatte doch gar nichts in seiner Hand; er verriet aber seinem Vater und seiner Mutter nicht, was...
46Richter 14,19
1
Und der Geist des HERRN kam über ihn, und er ging hinab gen Askalon und erschlug dreißig Männer unter ihnen und nahm ihre Kleider und gab denen die Feierkleider, welche das Rätsel erraten hatten. Und weil...
48Richter 15,19
1
Da spaltete Gott die Höhlung, die bei Lechi ist, so daß Wasser herausfloß; und als er trank, kehrte sein Geist wieder, und er lebte auf. Darum heißt man sie noch heute «Quelle des Anrufers»; sie ist bei...
491.Samuel 10,5
1   2
Darnach wirst du auf den Hügel Gottes kommen, wo der Philisterposten steht; und wenn du daselbst in die Stadt kommst, wird dir eine Schar Propheten begegnen, die von der Höhe herabkommen, und vor ihnen...
501.Samuel 10,6
1
Da wird der Geist des HERRN über dich kommen, daß du mit ihnen weissagst, und du wirst in einen andern Mann verwandelt werden.
511.Samuel 10,10
1
Denn als sie dort an den Hügel kamen, siehe, da begegnete ihm eine Schar Propheten, und der Geist Gottes kam über ihn, so daß er in ihrer Mitte weissagte.
521.Samuel 10,11
1
Als aber die, welche ihn zuvor gekannt hatten, sahen, daß er mit den Propheten weissagte, sprachen sie alle untereinander: Was ist dem Sohne des Kis widerfahren? Ist Saul auch unter den Propheten?
541.Samuel 11,6
1   2
Da kam der Geist Gottes über Saul, als er diese Worte hörte, und sein Zorn ergrimmte sehr;
551.Samuel 11,7
1
und er nahm ein Paar Rinder und zerstückelte sie und sandte davon durch Boten in alle Landmarken Israels und ließ sagen: Wer nicht auszieht, Saul und Samuel nach, dessen Rindern wird man also tun! Da fiel...
571.Samuel 16,13
1   2   3
Da nahm Samuel das Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des HERRN geriet über David, von dem Tage an und forthin. Samuel aber machte sich auf und ging nach Rama.
581.Samuel 16,14
1
Aber der Geist des HERRN wich von Saul, und ein böser Geist von dem HERRN gesandt schreckte ihn.
631.Samuel 19,20
1
Da sandte Saul Boten, David zu holen. Als sie nun die Versammlung der Propheten weissagen sahen und Samuel an ihrer Spitze, da kam der Geist Gottes auf die Boten Sauls, daß auch sie weissagten.
641.Samuel 19,20
1
Da sandte Saul Boten, David zu holen. Als sie nun die Versammlung der Propheten weissagen sahen und Samuel an ihrer Spitze, da kam der Geist Gottes auf die Boten Sauls, daß auch sie weissagten.
651.Samuel 19,22-24
1
Nun ging er selbst nach Rama; und als er zum großen Brunnen kam, der zu Sechu ist, fragte er und sprach: Wo sind Samuel und David? Da ward ihm gesagt: Siehe, zu Najot in Rama! Und er ging von dort nach...
681.Samuel 24,6
1
(H24-7) und er sprach zu seinen Männern: Das lasse der HERR ferne von mir sein, daß ich solches tue und meine Hand an meinen Herrn, den Gesalbten des HERRN, lege; denn er ist der Gesalbte des HERRN!
691.Samuel 26,9
1
David aber sprach zu Abisai: Verdirb ihn nicht! Denn wer hat jemals seine Hand an den Gesalbten des HERRN gelegt und ist ungestraft geblieben?
701.Samuel 28,6
1   2
Und Saul fragte den HERRN; aber der HERR antwortete ihm nicht, weder durch Träume noch durch die Lichter noch durch die Propheten.
732.Samuel 1,1-19
1
Nach dem Tode Sauls, als David von der Schlacht der Amalekiter zurückgekommen und zwei Tage lang in Ziklag geblieben war, siehe, da kam am dritten Tage einer aus dem Heere Sauls, mit zerrissenen Kleidern...
742.Samuel 6
1
Und David versammelte abermals alle auserlesene Mannschaft in Israel, dreißigtausend. Und David machte sich auf mit allem Volk, das bei ihm war, und ging hin gen Baale-Juda, um von dort die Lade Gottes...
782.Samuel 23,2
1
Der Geist des HERRN hat durch mich geredet, und seine Rede war auf meiner Zunge.
801.Könige 18,12
1
Wenn ich nun von dir ginge, so würde dich der Geist des HERRN hinwegnehmen, ich weiß nicht wohin; und wenn ich dann käme und es Ahab sagte, und er fände dich nicht, so würde er mich töten; und doch fürchtet...
841.Könige 22,21
1   2
Da ging ein Geist aus und trat vor den HERRN und sprach: Ich will ihn überreden! Der HERR sprach zu ihm: Womit?
851.Könige 22,22
1
Er sprach: Ich will ausgehen und ein Lügengeist sein im Munde aller seiner Propheten! Er sprach: Du sollst ihn überreden, und du wirst es auch vermögen! Gehe aus und tue also!
871.Könige 22,24
1
Da trat Zedekia, der Sohn Kenaanas, herzu und schlug Michajah auf den Backen und sprach: Ist etwa der Geist des HERRN von mir gewichen, um mit dir zu reden?
892.Könige 2,9
1   2
Während sie aber hinübergingen, sprach Elia zu Elisa: Erbitte, was ich dir tun soll, ehe ich von dir genommen werde! Elisa sprach: Möchte mir doch ein zweifacher Anteil an deinem Geiste beschert werden!
902.Könige 2,10-12
1
Er sprach: Du hast eine schwer zu erfüllende Bitte getan: wirst du mich sehen, wenn ich von dir genommen werde, so wird es geschehen, wo aber nicht, so wird es nicht sein! Und während sie noch miteinander...
912.Könige 2,15
1
Als aber die Prophetensöhne, die bei Jericho ihm gegenüber standen, das sahen, sprachen sie: Der Geist des Elia ruht auf Elisa! Und sie gingen ihm entgegen,
922.Könige 2,16
1
bückten sich vor ihm zur Erde und sprachen zu ihm: Siehe doch, es sind unter deinen Knechten fünfzig Männer, wackere Leute, laß dieselben gehen und deinen Herrn suchen! Vielleicht hat ihn der Geist des...
952.Könige 19,7
1
Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, daß er ein Gerücht hören und wieder in sein Land ziehen wird, und ich will ihn in seinem Lande durch das Schwert fällen!
961.Chronika 5,26
1   2
Da erweckte der Gott Israels den Geist Phuls, des Königs von Assur, und den Geist Tiglat-Pilnesers, des Königs von Assur, und führte die Rubeniter und die Gaditer und den halben Stamm Manasse gefangen...
971.Chronika 12,18 (1.Chronika 12,19)
1
Da kam der Geist über Amasai, das Haupt der Dreißig; der sagte: «Dein sind wir, David, und mit dir halten wir's, du Sohn Isais: Friede, Friede sei mit dir und Friede mit deinen Helfern; denn dein Gott...
992.Chronika 14,14-15 (2.Chronika 14,13-14)
1
(H14-13) Und sie schlugen alle Städte um Gerar her; denn die Furcht des HERRN kam über sie. Und sie plünderten alle Städte; denn es war viel Beute darin. (H14-14) Auch die Hirtenzelte schlugen sie und...
1012.Chronika 15,5
1
Aber zu jenen Zeiten hatten die, welche aus und eingingen, keinen Frieden, sondern es kamen große Schrecken über alle Landesbewohner.
1022.Chronika 17,10
1
Und die Furcht des HERRN kam über alle Königreiche der Länder, die rings um Juda lagen, so daß sie nicht wider Josaphat stritten.
1032.Chronika 18,20
1
Und nachdem der eine dies, der andere das gesagt hatte, kam ein Geist hervor und trat vor den HERRN und sprach: Ich will ihn betören! Der HERR aber sprach zu ihm: Womit?
1082.Chronika 20,14
1
Da kam auf Jehasiel, den Sohn Sacharias, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jehiels, des Sohnes Mattanjas, den Leviten aus den Kindern Asaphs, der Geist des HERRN mitten in der Gemeinde, und er sprach:
1092.Chronika 20,29
1
Und der Schrecken Gottes kam über alle Königreiche der Länder, als sie hörten, daß der HERR wider die Feinde Israels gestritten hatte.
1122.Chronika 36,22
1   2
Aber im ersten Jahr Kores, des Königs von Persien, (damit das durch den Mund Jeremias geredete Wort des HERRN erfüllt würde), erweckte der HERR den Geist des Kores, des Königs von Persien, so daß er durch...
113Esra 1,1
1
Im ersten Jahre Kores`, des Königs von Persien, (damit erfüllt würde das durch den Mund Jeremias geredete Wort des HERRN), erweckte der HERR den Geist des Kores, des Königs von Persien, so daß er durch...
114Esra 1,5
1
Da machten sich die Familienhäupter von Juda und Benjamin auf und die Priester und Leviten, alle, deren Geist Gott erweckte, um hinaufzuziehen, das Haus des HERRN, welches zu Jerusalem ist, zu bauen.
115Nehemia 8,10
1
Darum sprach er zu ihnen: Gehet hin, esset Fettes und trinket Süßes und sendet Teile davon auch denen, die nichts für sich zubereitet haben; denn dieser Tag ist unserm HERRN heilig; darum bekümmert euch...
117Nehemia 9,20
1
Und du gabst ihnen deinen guten Geist, sie zu unterweisen; und dein Manna nahmst du nicht von ihrem Munde, und als sie dürsteten, gabst du ihnen Wasser.
119Nehemia 9,30
1
Du aber hattest viele Jahre lang Geduld mit ihnen und ließest gegen sie Zeugnis ablegen durch deinen Geist, vermittelst deiner Propheten; aber sie wollten nicht hören. Darum hast du sie in die Hand der...
120Hiob 1,6-12
1
Es begab sich aber eines Tages, da die Söhne Gottes vor den HERRN zu treten pflegten, daß auch der Satan unter ihnen kam. Da sprach der HERR zum Satan: Wo kommst du her? Satan antwortete dem HERRN und...
123Hiob 4,15
1
denn ein Geist ging an mir vorüber, die Haare meines Leibes standen mir darob zu Berge.
137Hiob 32,8
1
Aber der Geist ist es im Menschen und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.
145Psalmen 31,5 (Psalmen 30,6)
1
(H31-6) In deine Hand befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott!
146Psalmen 33,6
1
Die Himmel sind durch das Wort des HERRN gemacht und ihr ganzes Heer durch den Geist seines Mundes.
147Psalmen 33,6 (Psalmen 32,6)
1
Die Himmel sind durch das Wort des HERRN gemacht und ihr ganzes Heer durch den Geist seines Mundes.
151Psalmen 51,10 (Psalmen 50,12)
1
(H51-12) Schaffe mir, o Gott, ein reines Herz und gib mir von neuem einen gewissen Geist!
153Psalmen 51,12 (Psalmen 50,14)
1
(H51-14) Gib mir wieder die Freude an deinem Heil, und ein williger Geist unterstütze mich!
154Psalmen 51,17 (Psalmen 50,19)
1
(H51-19) Die Gott wohlgefälligen Opfer sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten.
161Psalmen 100,2
1
Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Jubel!
179Sprüche 15,4
1
Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens; aber Verkehrtheit in ihr verwundet den Geist.
198Prediger 12,7
1
und der Staub wieder zur Erde wird, wie er gewesen ist, und der Geist zu Gott zurückkehrt, der ihn gegeben hat.
212Jesaja 26,8-9 (Jesaja 26,9)
1
Sogar auf dem Wege deiner Gerichte, HERR, harrten wir dein; auf deinen Namen und dein Gedächtnis war das Verlangen der Seele gerichtet. Meine Seele begehrte deiner in der Nacht, und mein Geist in mir sehnte...
218Jesaja 30,1
1
Wehe den abtrünnigen Kindern, spricht der HERR, die Pläne ausführen, die nicht von mir stammen, und Bündnisse abschließen ohne meinen Geist und also eine Sünde zur andern hinzufügen!
222Jesaja 34,16
1
Erforschet das Buch des HERRN und leset! Nicht eines von alledem wird fehlen; zu keinem Wort wird man die Erfüllung vermissen; denn sein Mund ist's, der es verheißen, und sein Geist ist's, der sie gesammelt...
223Jesaja 35,10
1
Und die Erlösten des HERRN werden wiederkehren und gen Zion kommen mit Jauchzen. Ewige Freude wird über ihrem Haupte sein, Wonne und Freude werden sie erlangen; aber Kummer und Seufzen werden entfliehen!
224Jesaja 37,7
1
Siehe, ich will ihm einen Geist eingeben, daß er eine Kunde vernehmen und wieder in sein Land ziehen wird; und ich will ihn in seinem eigenen Lande durch das Schwert fällen.
227Jesaja 42,1
1
Siehe, das ist mein Knecht, auf den ich mich verlassen kann, mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt; er wird das Recht zu den Völkern hinaustragen.
228Jesaja 42,5
1
So spricht Gott der HERR, der die Himmel geschaffen und ausgespannt und die Erde samt ihrem Gewächs ausgebreitet hat, der dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die darauf wandeln:
231Jesaja 57,16
1
Denn ich hadere nicht ewig und zürne nicht ohne Ende; denn ihr Geist würde vor mir verschmachten und die Seelen, die ich gemacht habe.
245Jeremia 51,11 (Jeremia 28,11)
1
Schärfet die Pfeile, fasset die Schilde! Der HERR hat den Geist der Könige der Meder erweckt; denn seine Gedanken stehen wider Babel, um sie zu verderben, denn das ist die Rache des HERRN, die Rache für...
250Hesekiel 1,20
1
Wo der Geist hingehen wollte, da gingen sie hin, wohin der Geist zu gehen willens war, und die Räder erhoben sich im Verein mit ihnen; denn der Geist des lebendigen Wesens war in den Rädern.
252Hesekiel 2,2
1
Da kam der Geist in mich, sobald er zu mir redete; der stellte mich auf meine Füße, und ich hörte den, der mit mir redete.
272Hesekiel 36,27
1
ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Satzungen wandeln und meine Rechte beobachten und tun.
279Hesekiel 37,14
1
Ich will auch meinen Geist in euch legen, und ihr sollt leben; und ich will euch wieder in euer Land bringen, daß ihr erfahren sollt, daß ich der HERR bin. Ich habe es gesagt und werde es auch tun, spricht...
280Hesekiel 43,5
1
Und der Geist hob mich empor und führte mich in den innern Vorhof, und siehe, das Haus war erfüllt von der Herrlichkeit des HERRN!
281Daniel 2,3
1
Da sprach der König zu ihnen: Ich habe einen Traum gehabt, und mein Geist ist beunruhigt, bis ich den Traum verstehe.
284Daniel 5,12
1
ganz allein darum, weil bei ihm ein vortrefflicher Geist, Verstand und Scharfsinn gefunden wurde zur Auslegung von Träumen, zur Erklärung von Rätseln und zur Auflösung von Knoten, nämlich bei dem Daniel,...
292Hosea 4,12
1
Mein Volk befragt sein Holz, und sein Stab soll ihm wahrsagen; denn der Geist der Unzucht hat sie verführt, daß sie ihrem Gott untreu geworden sind.
295Hosea 9,7
1
Die Tage der Heimsuchung sind gekommen, die Tage der Vergeltung sind da! Israel soll erfahren, ob der Prophet ein Narr sei, wahnsinnig der Geistesmensch! Und das um deiner großen Schuld willen, weil du...
310Haggai 1,14
1
Und der HERR erweckte den Geist Serubbabels, des Sohnes Sealtiels, des Statthalters von Juda, und den Geist Josuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, auch den Geist des ganzen übrigen Volkes, daß...
313Sacharja 4,6
1
Da antwortete er und sprach zu mir: Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel; es lautet also: Nicht durch Heer und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist! spricht der HERR der Heerscharen.
316Sacharja 12,1
1
Dies ist der Ausspruch, das Wort des HERRN über Israel: Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Innern bildet:
317Sacharja 12,4
1
An jenem Tage, spricht der HERR, will ich alle Rosse mit Scheu und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; aber über das Haus Juda will ich meine Augen offen halten, und alle Rosse der Völker will ich mit Blindheit...
319Sacharja 13,2
1
Und es soll geschehen, an jenem Tage, spricht der HERR der Heerscharen, da will ich die Namen der Götzen aus dem Lande ausrotten, daß man ihrer nicht mehr gedenken soll, auch die Propheten und den unreinen...
321Maleachi 2,15
1
Und hat er sie nicht eins gemacht und geistesverwandt mit ihm? Und wonach soll das eine trachten? Nach göttlichem Samen! So hütet euch denn in eurem Geiste, und niemand werde dem Weibe seiner Jugend untreu!
323Matthäus 5,17-20
1
Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen...
324Matthäus 5,21-22
1
Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen...
325Matthäus 7,15-16
1
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder...
326Matthäus 11,18-19
1
Denn Johannes ist gekommen, der aß nicht und trank nicht; da sagen sie: Er hat einen Dämon! Des Menschen Sohn ist gekommen, der ißt und trinkt; da sagen sie: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer,...
329Markus 16,15-17
1
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese...
330Lukas 5,8
1
Als aber Simon Petrus das sah, fiel er zu den Knien Jesu und sprach: Herr, gehe von mir hinaus; denn ich bin ein sündiger Mensch!
332Lukas 11,14-26
1   2   3
Und er trieb einen Dämon aus, der stumm war. Es begab sich aber, nachdem der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich. Etliche aber von ihnen sprachen: Durch Beelzebul, den...
333Johannes 1,1-5
1
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden...
334Johannes 6,68
1
Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.
335Apostelgeschichte 3,10
1
Und sie erkannten, daß er der war, der um des Almosens willen an der «schönen» Pforte des Tempels gesessen hatte; und sie wurden mit Verwunderung und Erstaunen erfüllt über dem, was ihm widerfahren war.
338Apostelgeschichte 19,10-20
1
Das geschah zwei Jahre lang, so daß alle, die in Asien wohnten, das Wort des Herrn hörten, Juden und Griechen. Und Gott wirkte ungewöhnliche Wunder durch die Hände des Paulus, so daß sogar Schweißtücher...
341Römer 8,9-16
1
Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt; wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot...
3422.Korinther 12,1-7
1
Es ist mir freilich das Rühmen nichts nütze; doch will ich auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn zu sprechen kommen. Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor vierzehn Jahren (ob im...
343Galater 5,19-21
1
Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen, Neid,...
344Galater 5,22
1
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.
345Epheser 6,10-17
1
Im übrigen, meine Brüder, erstarket im Herrn und in der Macht seiner Stärke. Ziehet die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den Kunstgriffen des Teufels gegenüber standzuhalten vermöget; denn unser...
346Hebräer 1,1-2
1
Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er zum Erben von allem eingesetzt,...
347Hebräer 6,4-6
1
Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes, dazu Kräfte der zukünftigen...
348Hebräer 10,26-27
1
Denn wenn wir freiwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für Sünden kein Opfer mehr übrig, sondern ein schreckliches Erwarten des Gerichts und Feuereifers,...
3491.Johannes 1,1-3
1
Was von Anfang war, was wir gehört, was wir mit unsren Augen gesehen haben, was wir beschaut und was unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen...




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