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Festtage

Totensonntag

... nicht traurig wie die andern, die keine Hoffnung haben

 


Zusammenfassung

Paulus schreibt an die Gemeinde in Thessaloniki, weil sie sich Sorgen macht, was mit den Christen geschieht, die bereits verstorben sind, obwohl Christus noch nicht wiedergekommen ist. Diese nennt Paulus Tote in Christus und spricht damit von ihnen genau so wie von den lebenden Mitgliedern der Gemeinde, die ebenfalls in Christus sind. Die Toten in Christus werden auferstehen und dann mit der dann lebenden Gemeinde zusammen dem wiederkommenden Jesus in einer Wolke entgegen entrückt werden. Dies ist unser Trost im Blick auf die Verstorbenen und damit ein gutes Wort für den Totensonntag.

Schlagwörter: Auferstehung - Entrückung der Gemeinde - Errettung - Gemeinde in Thessaloniki - Heilsgewissheit - Jakobus - Jesaja - Jesus - Lazarus - Leben nach dem Tod - Matthäus - Paulus - Simon Petrus - Zeit

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Totensonntag
Gedanken zum Totensonntag
Der Christ und der Tod - kein erledigtes Thema


 

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Gedanken zum Totensonntag
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Inhaltsverzeichnis

Keine Unwissenheit im Blick auch auf den Tod

... nicht traurig wie die andern, die keine Hoffnung haben

Gibt es eine Logik im Blick auf den Tod?

Das Wort des HERRN

Tot, aber in Christus

Die Begegnung mit dem HERRN

Der Trost

1.Thessalonicher 4,13-18  *: Wir wollen euch aber, ihr Brüder, nicht in Unwissenheit lassen in betreff der Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch in einem Worte des Herrn, daß wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden; denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst. Darnach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten!

Keine Unwissenheit im Blick auch auf den Tod

Über den Tod können wir nichts sagen, denn es ist noch keiner zurückgekommen. Der Tod ist die finale Einbahnstraße. Das ist die landläufige Meinung. Selbst David sagt es im Blick auf seinen Sohn, der gestorben ist: „Ich werde wohl zu ihm fahren, es kommt aber nicht wieder zu mir!“ ( 2.Samuel 12,23 * ) Dabei ist das seit Jesus nicht mehr richtig, denn Jesus hat den Lazarus auferweckt, sehr zum Erschrecken der damaligen religiösen Führer, die sich mit einer neuen Art von Sensationstourismus auseinandersetzen mussten: Es erfuhr nun eine große Menge der Juden, daß er dort sei; und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte. Da beschlossen die Hohenpriester, auch Lazarus zu töten, denn seinetwegen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus. (Johannes 12,9-11 *)

Durch die Auferweckung des Lazarus war klar geworden: Jesus herrscht auch über den Tod, nicht nur über die Krankheiten ( Matthäus 4,23 * ), nicht nur über die Naturgewalten ( Matthäus 8,27 * ). Und Jesus selbst war tot und ist auferstanden. Damit kann Jesus als der Herr über den Tod, als der Auferstandene Aussagen über den Tod machen. Wir leben also nicht in der Ungewissheit über den Tod, sondern wir können uns auf das verlassen, was unser Herr uns sagt. Und so lässt auch Paulus die Gemeinde in Thessaloniki nicht im Ungewissen, sondern er spricht nicht aus eigenem Gutdünken, er gibt uns ein Wort des Herrn weiter.

... nicht traurig wie die andern, die keine Hoffnung haben

Natürlich sind wir traurig, wenn wir einen Menschen verlieren. Das heißt doch, das wir den Rest unseres Lebensweges allein gehen müssen. Selbst Menschen, die einen Angehörigen pflegen mussten und dafür viel Zeit und Kraft aufbringen mussten, erleben das Loch, in das sie fallen, wenn dieser Mensch nicht mehr da ist, wenn sich die Totenstille da ausbreitet, wo eben noch Hektik war und immer wieder neue Herausforderungen zu bestehen waren. Ja, wir sind traurig, wenn wir einen Menschen verlieren.

Aber es ist keine Traurigkeit wie bei den „andern, die keine Hoffnung haben.“ Wir haben in Christus eine Hoffnung. Wir wissen nicht, was der Tod ist. Wir wissen auch nicht, was geschieht, wenn Menschen sterben. Aber wir können durch den Tod hindurchschauen in eine Welt, die uns ganz unglaublich vorkommt, die uns aber verheißen ist.

Bereits der Prophet Jesaja hat es verkündet: Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und die Schmach seines Volkes von der ganzen Erde hinwegnehmen! Ja, der HERR hat es verheißen. (Jesaja 25,8 *)

Und am Ende der Zeiten wird es geschehen: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Offenbarung 21,4 *)

Der Raum dazwischen ist uns nicht so deutlich beschrieben: Warten die Toten in ihren Gräbern auf diesen Moment? Das ist wohl nur schwer vorstellbar und im Blick auf die Märtyrer auch falsch: Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf Erden wohnen? Und es wurde einem jeden von ihnen ein weißes Kleid gegeben, und es wurde ihnen gesagt, daß sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch sollten getötet werden, gleichwie sie. (Offenbarung 6,9-11 *) Die Märtyrer warten also in weißen Kleidern „noch eine kleine Zeit“. Und so können wir auch davon ausgehen, dass die in Christus Gestorbenen ebenfalls ihren Raum haben, in dem sie auf die Vollendung und die Wiederkunft Christi warten. Vielleicht sind es die Wohnungen, von denen Jesus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf daß auch ihr seid, wo ich bin. (Johannes 14,1-3  *) Auf jeden Fall blicken wir in eine Zeit, in der die Macht des Todes gebrochen ist. Und dies ist der Unterschied zu den „andern, die keine Hoffnung haben.“

Gibt es eine Logik im Blick auf den Tod?

1.Thessalonicher 4,14   *: Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen.

Der Apostel Paulus geht hier nach den Regeln der Logik vor: Unter der Voraussetzung, dass wir „glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist,“ dann ist es nur konsequent, auch anzunehmen, dass „Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen“ wird. Es gibt aber keine Logik in Bezug auf den Tod. Gott «muss» nicht in einer bestimmten Weise handeln, nur weil unser beschränkter Verstand meint, das diese Handlung eine zwingende Konsequenz ist. Es ist vielleicht naheliegend, dass es so ist. Aber ich glaube kaum, dass wir es hier mit einer zwingenden Schlussfolgerung zu tun haben. Wir sollten sehr vorsichtig sein, wenn wir mit unserem Verstand meinen, Gott herausfordern zu müssen, indem wir ihm vorschreiben, er müsse das oder das tun. Gott ist größer als unser Verstand, seine Zeiten sind nicht unsere Zeiten, er lebt in ganz anderen Dimensionen. Paulus weiß dies, wenn er über Gott an Timotheus schreibt: der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Lichte wohnt, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen. (1.Timotheus 6,16 *) Er schreibt diese Schlussfolgerung auch nur, weil er sich auf ein Wort des HERRN beziehen kann. Und über dieses Wort berichtet er in den folgenden Versen.

Das Wort des HERRN

1.Thessalonicher 4,15   *: Denn das sagen wir euch in einem Worte des Herrn, daß wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, den Entschlafenen nicht zuvorkommen werden;

Es folgt das Wort des HERRN. Dieses ist die Autorität, denn der HERR hat den Tod überwunden. Er hat durch die Worte: „Lazarus, komm heraus!“ ( Und als er solches gesagt, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! (Johannes 11,43 *) ) auch seine Macht über den Tod bewiesen. Jesus Christus spricht und es geschieht, wie bei der Schöpfung selbst. Jesus hat diese Macht nicht aus sich selbst heraus, denn er sagt: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm noch größere Werke zeigen als diese, so daß ihr euch verwundern werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. (Johannes 5,19-21 *) Was der Sohn tut, spiegelt das Handeln des Vaters. Ich und der Vater sind eins. (Johannes 10,30 *) sagt Jesus an anderer Stelle. Und dieses Eins-Sein wünscht er sich auch für uns. Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind. Ich in ihnen und du in mir, auf daß sie zu vollendeter Einheit gelangen, damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst. (Johannes 17,20-23 *) betet Jesus im hohenpriesterlichen Gebet. Die zitierten Stellen wollen zunächst die Autorität Jesu einordnen. Aber sie eröffnen auch eine weitere Dimension im Blick auf den Tod. Im Eins-Sein mit Jesus und damit auch mit dem Vater schauen wir über den Tod hinaus in eine Welt, die in ihrer Herrlichkeit, ihrer Schönheit und Harmonie alles übertrifft, was wir uns auch nur vorstellen können. Paulus hat sie erlebt und spricht von unaussprechlichen Worten ( Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor vierzehn Jahren (ob im Leibe, weiß ich nicht, oder ob außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde. Und ich weiß von dem betreffenden Menschen (ob im Leibe, oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es), daß er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, welche keinem Menschen zu sagen vergönnt ist. (2.Korinther 12,2-4 *) ). Diesen Blick für den Tod möge uns der HERR schenken, nicht ein Ausgang aus dem Leben, sondern ein Eingang in eine unaussprechliche Herrlichkeit. Aber dieser Perspektivwechsel setzt dieses Eins-Sein mit Jesus und damit mit dem Vater voraus. Es geschieht im Gebet, im Gespräch mit dem HERRN, im Hören auf sein Reden. Wir hören Jesus zunächst in den Evangelien reden. Aber darüber hinaus spricht Jesus uns auch sehr persönlich an. Diesen Klang der Stimme Jesu in uns gilt es, aus den vielen Stimmen, die in uns tönen, herauszufiltern. Dies ist möglich, denn Jesus hat gesagt: Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach. (Johannes 10,27 *) Wir haben die Verheißung, die Stimme Jesu aus dem Gewirr von Stimmen in uns herauszuhören.

Paulus gibt nun ein solches Wort des HERRN weiter und versichert der Gemeinde, dass die Entschlafenen bei Gott nicht vergessen sind. Die Lebenden werden, wenn Jesus einmal wiederkommt, den Entschlafenen nichts voraus haben, sondern sie werden im Gegenteil auf die Entschlafenen warten müssen.

Tot, aber in Christus

1.Thessalonicher 4,16   *: denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herniederfahren, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst.

Wie wird es sein, wenn Jesus wiederkommt. Es wird nicht so sein wie in Bethlehem, als er als ein Baby kam und in eine Krippe gelegt werden musste, „weil für sie kein Raum war in der Herberge“ ( Lukas 2,7 * ). Jesus sagt selbst: Denn des Menschen Sohn wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinem Tun. (Matthäus 16,27 *) Es wird die Stimme eines Erzengels ertönen und eine Posaune Gottes erschallen. Die Wiederkunft Jesu wird sich also durch gewaltige Zeichen ankündigen. Den Menschen, die dies erleben, wird es dann vermutlich so gehen, wie den Menschen, die dabeistanden, als Jesus am Beginn der Passion öffentlich zum Vater betet und der Vater antwortet: „Ich habe ihn verherrlicht und will ihn wiederum verherrlichen!“ Damals hieß es über die Umstehenden: Das Volk nun, das dabeistand und solches hörte, sagte, es habe gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet. (Johannes 12,29 *) Und dann wird Jesus erscheinen, „vom Himmel herniederfahren“. Matthäus überliefert eine Rede Jesu , in der er diesen Vorgang genauer beschreibt: Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein. Wo das Aas ist, da sammeln sich die Adler. Bald aber nach der Trübsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht mehr geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels in Bewegung geraten. Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden alle Geschlechter der Erde sich an die Brust schlagen und werden des Menschen Sohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von einem Ende des Himmels bis zum andern. (Matthäus 24,27-31 *)

Es wird also ein Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen. Dieses Zeichen wird eine so durchdringende Wirkung haben, dass es zu einer großen Buße führt: „alle Geschlechter der Erde sich an die Brust schlagen“ und sie werden Jesus kommen sehen. Es wird also nicht nur eine auserwählte Schar, vielleicht in Jerusalem sein, sondern alle werden ihn sehen. Dies wird allein schon ein Wunder sein, denn da die Erde eine Kugel ist, kann immer nur eine Hälfte der Erde die Sonne oder den Mond sehen. Das Kommen des Heilandes werden alle sehen und es wird ein Kommen „auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit“ sein.

Und dann wird es geschehen: „Die Toten in Christus werden auferstehen zuerst.“ Das Wort „Toter in Christus“ verdient eine besondere Beachtung. Denn Paulus spricht ja von der Gemeinde als dem Leib Christi: Denn gleichwie wir an einem Leibe viele Glieder besitzen, nicht alle Glieder aber dieselbe Verrichtung haben, so sind auch wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber untereinander Glieder. (Römer 12,4-5 *) Wir, die Lebenden, sind ein Leib in Christus. Paulus sagt an anderer Stelle: Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn! (Römer 8,38-39  *) Also bleibt die Gliedschaft am Leibe Christi auch über den Tod hinaus bestehen, denn der Tod kann uns nicht scheiden von der Liebe Gottes. Sind wir aber Glieder am Leibe Christi, so haben wir Teil an seiner Herrlichkeit und brauchen uns über alles andere keine Gedanken zu machen.

Ist es etwa vorstellbar, dass Christus ein Glied von seinem Leibe nimmt und für 10 000 Jahre in ein Fegefeuer steckt?

Ist es etwa denkbar, dass Christus zu einem Glied an seinem Leibe sagt: „Ich kenne dich nicht!“

Angesichts der Tatsache, dass wir Glieder an seinem Leib sind, lösen sich viele der Ängste auf, die Menschen im Blick auf den Tod haben.

Die Begegnung mit dem HERRN

1.Thessalonicher 4,17   *: Darnach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und also werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

Wenn all dies geschieht, werden wir „in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft“ entrückt werden. Deshalb kann man wohl annehmen, dass Jesus Christus nur in den Wolken erscheint und dort seine Gemeinde, die Auferweckten wie die dann Lebenden, zu sich nimmt, damit sie allezeit mit dem HERRN vereinigt sind. Die Auferweckten wie die dann Lebenden werden also gemeinsam von der Erde in Wolken dem HERRN entgegen entrückt werden. Dieses „in Wolken“ erinnert sehr stark an die Beschreibung der Himmelfahrt Jesu in der Apostelgeschichte. Dort heißt es: Und nach diesen Worten wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und vor ihren Augen weg. (Apostelgeschichte 1,9 *)

Es wird also einen Zeitpunkt geben, da wird die Gemeinde verschwinden. Zunächst wird ein gewaltiges Zeichen am Himmel erscheinen. Die Völker werden es sehen und sich an die Brust schlagen. Und dann ist mit einem Mal die Gemeinde weg. An einem Arbeitsplatz wird ein Mitarbeiter nicht erscheinen. Man wird fragen, wo er denn sei und die Antwort wird sein: „Keiner weiß es. Als wir zu Hause bei ihm angerufen haben, ging niemand ans Telefon.“

Ein anderer wird erschreckt bei der Polizei anrufen: „Meine Frau ist weg. Heute Morgen ging sie noch zur Arbeit. Dort ist sie auch erschienen, die Kollegen erzählen, dass sie plötzlich weg war.“

Jesus bereitet uns darauf vor, dass dieser Tag zu einer harten Trennung führen wird: Ich sage euch, in dieser Nacht werden zwei in einem Bette sein, der eine wird genommen und der andere gelassen werden. Zwei werden miteinander mahlen; eine wird genommen, die andere wird gelassen werden. Zwei werden auf dem Felde sein; der eine wird genommen und der andere gelassen werden. (Lukas 17,34-36 *)

Die Menschen, die zurückbleiben, werden damit leben müssen, dass ein Teil von ihnen spurlos verschwunden ist. Es wird eine Wissenschaft, die Verschwindologie, entstehen, in denen diese Phänomene ganz natürlich erklärt werden. Einige werden vielleicht auch die auferweckten Toten gesehen haben und darüber berichten. Aber da man diese nie wieder gesehen hat, wird man das später für eine Sinnestäuschung halten. Einige Theologen, die schon immer wussten, dass in der Bibel viele Legenden stehen, die sich die Autoren ausgedacht haben, um Jesus als den Christus darzustellen, werden darauf hinweisen, dass auch nach dem Tode Jesu in Jerusalem angeblich wundersame Dinge passiert seien: Und siehe, der Vorhang im Tempel riß entzwei von oben bis unten, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich. Und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gräbern hervor nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. (Matthäus 27,51-53 *) Diese Theologen werden es auch sein, die die kirchliche Arbeit weiterführen, allerdings vor fast leeren Kirchen, die man zunehmend in Museen oder Kulturzentren umwandelt. Einige Stellen in den Kirchen müssen neu besetzt werden, es gibt genügend qulifizierte Kandidaten. Da viele nicht mehr da sind, die bisher die Arbeit erschwert haben, geht dieser Prozess auch relativ geräuschlos von Statten. Sehr schnell wird die Welt wieder zur Tagesordnung zurückkehren und die Entrückung der Gemeinde der Gläubigen wird nur noch eine Episode sein.

Natürlich ist das, was ich im vorangehenden Absatz geschrieben habe, nur eine Vermutung. Aber wenn ich sehe, welche Eigendynamik kirchliche Arbeit in manchen Bereichen gefunden hat, wie sie sich vom HERRN der Kirche gelöst hat und menschlichem Dafürhalten folgt, dann kann ich mir das gut vorstellen.

Selbstverständlich wird es auch in allen Konfessionen ganze Gemeinden geben, die komplett leer stehen, weil auch nicht einer zurückgeblieben ist. Möge der HERR es schenken, dass nach seinem Wiederkommen ganz viele Gemeinden komplett leer stehen.

Und diese Gläubigen werden mit Jesus vereint sein und das himmlische Abendmahl feiern, nach dem Jesus so sehr verlangt hat. Denn Jesus sagt nach dem letzten Mahl mit seinen Jüngern: Ich sage euch aber, ich werde von jetzt an von diesem Gewächs des Weinstocks nicht mehr trinken, bis zu jenem Tage, da ich es neu mit euch trinken werde im Reiche meines Vaters. (Matthäus 26,29 *) Ich nehme diese Stelle wörtlich und empfinde beim Abendmahl, dass Jesus im Himmel auf mich wartet, um mit mir und der gesamten Gemeinde der Gläubigen das große Abendmahl zu feiern.

Der Trost

1.Thessalonicher 4,18  *: So tröstet nun einander mit diesen Worten!

Und dieser Gedanke ist ein gewaltiger Trost für uns.

Der Weg dahin ist uns verborgen. Wir wissen nicht, wo die Toten sind, was von dem alten Menschen erhalten bleibt. Aber wir wissen, das die Toten in Christus sind. Jeder Mensch und jede Kreatur ist ein Wort Gottes. Ein Abbild dieses Wortes Gottes finden wir im Gencode der Lebewesen. Und dieses Wort Gottes kann nicht vergehen: Es spricht eine Stimme: Predige! Und er sprach: Was soll ich predigen? «Alles Fleisch ist Gras und alle seine Anmut wie die Blume des Feldes! Das Gras wird dürr, die Blume welkt; denn der Hauch des HERRN weht darein. Wahrhaftig, das Volk ist Gras! Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; aber das Wort unsres Gottes bleibt in Ewigkeit.» (Jesaja 40,6-8 *) Man fragt sich sofort, was mit den Menschen ist, die Jesu Opfer abgelehnt haben, die verloren gehen. Aber selbst über die heißt es: Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht bleiben werden, spricht der HERR, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben. Und es wird dahin kommen, daß an jedem Neumond und an jedem Sabbat alles Fleisch sich einfinden wird, um vor mir anzubeten, spricht der HERR. Und man wird hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen; und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch. (Jesaja 66,22-24 *) Es ist schwer, diese harten Worte zu lesen. Aber dieses Bild können wir nicht einfach als alttestamentlich und überholt abtun, denn es begegnet uns im Neuen Testament wieder: Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht im Buche des Lebens eingeschrieben gefunden ward, wurde er in den Feuersee geworfen. (Offenbarung 20,12-15 *)

Nun wissen wir, dass auch die Tiere und Pflanzen einen Gencode besitzen, ein Wort Gottes sind. Der Apostel Paulus schreibt dazu im Römerbrief: Denn die gespannte Erwartung der Kreatur sehnt die Offenbarung der Kinder Gottes herbei. Die Kreatur ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, daß auch sie selbst, die Kreatur, befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt; und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung, die Erlösung unsres Leibes. (Römer 8,19-23   *) Er bezieht also die gesamte Schöpfung in die Erwartung der Wiederkunft Christi mit ein. Denn das Wort Gottes wird nicht vergehen.

Im gleichen Zusammenhang beschreibt Paulus die Hoffnung der Gemeinde: Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater! Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi; wenn anders wir mit ihm leiden, auf daß wir auch mit ihm verherrlicht werden. (Römer 8,14-17   *)

Allerdings fragen wir uns dann oft, ob dies nicht nur eine Elite der besonders geistlichen Menschen betrifft, ob es auch mich meint, der ich einem bürgerlichen Beruf nachgehe und nicht die großen Taten aufzuweisen habe, nicht prophetische reden kann, manche Frage an die Bibel habe, weil ich manches nicht verstehe. In dem Abschnitt «Tot, aber in Christus» haben wir dies bereits ausgeführt und insbesondere auf Römer 8,38-39  * verwiesen. Selbst der Verbrecher am Kreuz, der gar nichts zu bieten hatte außer seinem Glauben an Jesus Christus und der diesen Glauben vor seinem spottenden Kumpanen bekannte, selbst dieser Kriminelle ist mit Jesus jetzt in seinem Paradiese: Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns! Der andere aber antwortete, tadelte ihn und sprach: Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch in gleichem Gerichte bist? Und wir zwar gerechterweise, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Unrechtes getan! Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke meiner, wenn du zu deiner Königswürde kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein! (Lukas 23,39-43 *) So mancher Schwerverbrecher, der am Ende Buße getan hat, wird mit unter den Erlösten sein. Auch mancher, den wir für einen Heuchler gehalten haben, weil Wort und Tat gelegentlich doch weit auseinandergingen, wir im Himmel mit dabeisein. Die Hochmütigen, die ihr Haupt nicht gebeugt haben, die meinten, um ihrer guten Taten und um ihrer hohen kirchlichen Position willen müsste es doch reichen für einen Ehrenplatz im Himmel, die werden Schwierigkeiten haben.

In einer Predigt habe ich das Thema Heilsgewissheit einmal thematisiert: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt: Wir dürfen unseres Heils gewiss sein, wenn wir in der Liebe leben. Wir stellen unser Heil in Frage, wenn wir den Glauben an Jesus verlassen. Wer Jesus verleugnet, kann trotzdem Vergebung bekommen, wenn er Jesus darum bittet, wie das Leben des Apostels Simon Petrus bezeugt. Wer sündigt, erhält Vergebung, ist aber daran gebunden, selbst Vergebung zu gewähren. Es ist allein der Glaube, der uns das Heil und das ewige Leben in Christus bringt: Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. (Johannes 3,14-18 *) Manch einen verwirrt da das Wort des Jakobus : Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, dabei aber keine Werke hat? Kann ihn denn der Glaube retten? Wenn es einem Bruder oder einer Schwester an Kleidung und täglicher Nahrung gebricht und jemand von euch zu ihnen sagen würde: Gehet hin in Frieden, wärmet und sättiget euch, ihr gäbet ihnen aber nicht, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse erforderlich ist, was hülfe ihnen das? So ist es auch mit dem Glauben: Wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot. (Jakobus 2,14-17 *) Dieses Wort des Jakobus steht dem nicht im Wege, denn Jakobus spricht davon, dass der Glaube zur Tat drängt. Jeder, der glaubt, wird aus dem Glauben heraus handeln wollen. Das ist ein Zeichen lebendigen Glaubens. Jakobus spricht nicht von dem spektakulären Werk mit 10 oder 100 Mitarbeitern, sondern von den vielen kleinen Taten, die jeder von uns tun kann, beginnend mit dem stillen Gebet, das niemand hört außer Gott allein: Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen. (Epheser 2,10 *)

Unser Herz klagt uns immer wieder an, wir tun nicht genug. Dabei ist nichts mehr zu tun, Christus hat am Kreuz alles vollbracht. Wir dürfen dies im Glauben annehmen und leben damit in Christus. Und nicht nur das, sondern wenn wir sterben, bleiben wir doch in Christus. Wie das genau aussieht, dürfen wir getrost unserem HERRN überlassen, der gesagt hat: In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf daß auch ihr seid, wo ich bin. (Johannes 14,2-3  *) Unser Problem ist dabei, dass unser Glaube zu klein ist, dies wirklich und von ganzem Herzen zu glauben.

Möge der Totensonntag uns die Augen öffnen durch das Leid und den Schmerz, den der Verlust eines lieben Menschen für jeden von uns bedeutet, auf das herrliche Licht zu blicken, das am Ende der Zeiten für alle Gläubigen leuchtet, wenn Christus in der Herrlichkeit seines Vaters erscheinen wird.

Weitere Ausarbeitung zum Totensonntag

Das wird allein Herrlichkeit sein ... Lobpreis am Totensonntag


Totensonntag - Meditation über die Zeit und Gott, den Vater, der außerhalb der Zeit ist


Totensonntag - Im Blick auf den Tod ist der Glaube völlig ohne Alternative










Nr.BibelstelleBibeltext
12.Samuel 12,23
1
Nun aber, da es tot ist, was soll ich fasten? Kann ich es zurückholen? Ich werde wohl zu ihm fahren, es kommt aber nicht wieder zu mir!Und als David sein Weib Batseba getröstet hatte, ging er zu ihr hinein...
2Jesaja 25,8
1
Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und die Schmach seines Volkes von der ganzen Erde hinwegnehmen! Ja, der HERR hat es verheißen.Zu jener...
3Jesaja 40,6-8
1
Es spricht eine Stimme: Predige! Und er sprach: Was soll ich predigen? «Alles Fleisch ist Gras und alle seine Anmut wie die Blume des Feldes!Das Gras wird dürr, die Blume welkt; denn der Hauch des HERRN...
4Jesaja 66,22-24
1
Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht bleiben werden, spricht der HERR, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben.Und es wird dahin kommen, daß...
5Matthäus 4,23
1
Und Jesus durchzog ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk.Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien;...
6Matthäus 8,27
1
Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Wer ist der, daß ihm auch die Winde und das Meer gehorsam sind?Und als er ans jenseitige Ufer in die Landschaft der Gadarener kam, liefen ihm zwei Besessene...
7Matthäus 16,27
1
Denn des Menschen Sohn wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinem Tun.Wahrlich, ich sage euch, es stehen etliche hier, die...
8Matthäus 24,27-31
1
Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein.Wo das Aas ist, da sammeln sich die Adler.Bald aber nach der Trübsal jener Tage wird die...
9Matthäus 26,29
1
Ich sage euch aber, ich werde von jetzt an von diesem Gewächs des Weinstocks nicht mehr trinken, bis zu jenem Tage, da ich es neu mit euch trinken werde im Reiche meines Vaters.Und nachdem sie den Lobgesang...
10Matthäus 27,51-53
1
Und siehe, der Vorhang im Tempel riß entzwei von oben bis unten, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich.Und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen aufund...
11Lukas 2,7
1
Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil für sie kein Raum war in der Herberge.Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde,...
12Lukas 17,34-36
1
Ich sage euch, in dieser Nacht werden zwei in einem Bette sein, der eine wird genommen und der andere gelassen werden.Zwei werden miteinander mahlen; eine wird genommen, die andere wird gelassen werden.Zwei...
13Lukas 23,39-43
1
Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns!Der andere aber antwortete, tadelte ihn und sprach: Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch...
14Johannes 3,14-18
1
Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden,auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.Denn Gott hat die Welt so geliebt,...
15Johannes 5,19-21
1
Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise...
16Johannes 10,27
1
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach.Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.Mein...
17Johannes 10,30
1
Ich und der Vater sind eins.Da hoben die Juden wiederum Steine auf, um ihn zu steinigen.Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch gezeigt von meinem Vater; um welches dieser Werke willen steinigt...
18Johannes 11
1
Es war aber einer krank, Lazarus von Bethanien, aus dem Dorfe der Maria und ihrer Schwester Martha,nämlich der Maria, die den Herrn gesalbt und seine Füße mit ihren Haaren getrocknet hat; deren Bruder...
19Johannes 12,9-11
1
Es erfuhr nun eine große Menge der Juden, daß er dort sei; und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern auch um Lazarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte.Da beschlossen die Hohenpriester,...
20Johannes 12,29
1
Das Volk nun, das dabeistand und solches hörte, sagte, es habe gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet.Jesus antwortete und sprach: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme erschollen, sondern...
21Johannes 14,1-3
1   2
Euer Herz erschrecke nicht! Vertrauet auf Gott und vertrauet auf mich!In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.Und...
22Johannes 17,20-23
1
Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden,auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns...
23Apostelgeschichte 1,9
1
Und nach diesen Worten wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und vor ihren Augen weg.Und als sie unverwandt gen Himmel blickten, während er dahinfuhr, siehe, da standen zwei...
24Römer 8
1   2   3   4
So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind.Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.Denn was...
25Römer 12,4-5
1
Denn gleichwie wir an einem Leibe viele Glieder besitzen, nicht alle Glieder aber dieselbe Verrichtung haben,so sind auch wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber untereinander Glieder.Wenn...
262.Korinther 12,2-4
1
Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor vierzehn Jahren (ob im Leibe, weiß ich nicht, oder ob außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde.Und ich...
27Epheser 2,10
1
Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.Darum gedenket daran, daß ihr, die ihr einst Heiden im Fleische waret...
281.Thessalonicher 4,13-18
1   2   3   4   5   6
Wir wollen euch aber, ihr Brüder, nicht in Unwissenheit lassen in betreff der Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben.Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben...
291.Timotheus 6,16
1
der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Lichte wohnt, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen.Den Reichen im jetzigen Zeitalter gebiete,...
30Jakobus 2,14-17
1
Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, dabei aber keine Werke hat? Kann ihn denn der Glaube retten?Wenn es einem Bruder oder einer Schwester an Kleidung und täglicher Nahrung gebrichtund...
31Offenbarung 6,9-11
1
Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.Und sie riefen...
32Offenbarung 20,12-15
1
Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach...
33Offenbarung 21,4
1
Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.Und der auf dem Throne saß, sprach:...




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