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Advent

Der Wegbereiter des Messias - Die Ankündigung seiner Geburt

 


Zusammenfassung

Große Ereignisse kündigen sich an. Ein Priester tritt vor den Altar im Allerheiligsten und kommt stumm wieder zurück. Ihm wird ein Kind verheißen. Und der Engel, der ihm diese Verheißung verkündet, sagt ihm auch, welche Ziele Gott mit diesem Kind erreichen möchte. Das Kind ist Johannes der Täufer , der unter dem Beil der Henker des Königs Herodes Antipas sterben wird. Hat Gott seine Ziele mit Johannes der Täufer nicht erreicht? Erreicht Gott seine Ziele mit dem Advent Christi?

Schlagwörter: Abraham - Ananias - Apostel Johannes - Elisabeth - Flavius Josephus - Hagar - Herodes Antipas - Herodias - Hoherpriester - Isaak - Ismael - Jakob - Jesaja - Jesus - Johannes der Täufer - Josua - Maleachi - Maria - Messias - Mose - Nasiräer - Paulus - Pharisäer - Sara - Simeon - Strack/Billerbeck - Talmud - Zacharias

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Der Wegbereiter des Messias - Die Ankündigung seiner Geburt

Ein Priester bei der Arbeit

Ein Engel erscheint

Die Wunde im Leben des Zacharias

Freude und Frohlocken

Erfüllt mit Heiligem Geist

Der Geist und die Kraft Elias

Das gerüstete Volk

Der Blick auf den Advent

In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Ordnung Abias; der hatte eine Frau von den Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth. Sie waren aber beide gerecht vor Gott und wandelten in allen Geboten und Rechten des Herrn untadelig. Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war, und beide waren hochbetagt. Es begab sich aber, als er das Priesteramt vor Gott verrichtete, zur Zeit, wo seine Klasse an die Reihe kam, traf ihn nach dem Brauch des Priestertums das Los, daß er räuchern sollte, und zwar drinnen im Tempel des Herrn. Und die ganze Menge des Volkes betete draußen, zur Stunde des Räucherns. Da erschien ihm ein Engel des Herrn, stehend zur Rechten des Räucheraltars. Und Zacharias erschrak, als er ihn sah, und Furcht überfiel ihn. Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Gebet ist erhört worden, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben. Und er wird dir Freude und Frohlocken bereiten, und viele werden sich über seine Geburt freuen. Denn er wird groß sein vor dem Herrn; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken, und mit heiligem Geiste wird er erfüllt werden schon von Mutterleib an. Und viele von den Kindern Israel wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, zurückführen. Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elias, um die Herzen der Väter umzuwenden zu den Kindern und die Ungehorsamen zur Gesinnung der Gerechten, zu bereiten dem Herrn ein gerüstetes Volk. (Lukas 1,5-17 *)

Ein Priester bei der Arbeit

Es ist das übliche Geschehen in Jerusalem. Der Dienst im Heiligtum wechselte unter den verschiedenen Priesterklassen. Diese Priesterklassen sind in 1.Chronika 24 * beschrieben. Die Klasse des Abija war die achte Priesterklasse der 24 Priesterklassen, die ca. zweimal im Jahr den Dienst im Heiligtum zu versehen hatten. Dabei wurden aus der Priesterklasse die Vaterhäuser (Familien, Basis für die dem Wochentag zugeordnete Priesterschaft der Tagesabteilung) auf die 7 Wochentage verteilt. Waren es mehr als 7 Vaterhäuser, so mussten sich an einigen Wochentagen mehrere Vaterhäuser zum Dienst bereithalten, waren es weniger, so mussten einige an mehreren Tagen Dienst tun. Dies regelten die Priesterklassen jeweils für sich.

Es gab viele Dienste zu tun, für die einzelne Priester durch Los ausgewählt werden mussten. Sehr beliebt war das Abräumen des Altars, denn da gab es etwas zu holen:

Die Aussagen der folgenden Abschnitte basieren auf

Hermann L. Strack und Paul Billerbeck
Kommentar zum Neuen Testamen aus Talmud und Midrasch
2. Band: Das Evangelium nach Markus, Lukas und Johannes und die Apostelgeschichte
München 1978

siehe auch WIKIPEDIA zu diesem Werk

Zitat von Seite 57 und 58:

e) Joma 2: Anfänglich konnte jeder (der diensttuenden Tagesabteilung), welcher wollte, den Brandopferaltar abräumen (von Asche u. unverbrannten Opferstücken). Wenn ihrer viele waren (die diese Verrichtung ausführen wollten), so liefen sie die Rampe (auf der Südseite des Brandopferaltars) hinauf, u. wer dabei dem andren um vier Ellen vorauskam, der erlangte es (das Abräumen des Altars). Wenn aber zwei gleich waren, dann sagte der Beamte (der die Verteilung der Dienstgeschäfte unter sich hatte) zu ihnen (allen): Hebt die Finger hoch! Wieviel streckten sie hervor? einen oder zwei; aber nicht streckte man den Daumen im Heiligtum hervor. Einmal geschah es, daß zwei gleich waren im Hinauflaufen auf die Rampe, u. der eine von ihnen stieß den andren, so daß dieser fiel u. sein Fuß gebrochen wurde. Als der Gerichtshof sah, daß sie (bei der bisherigen Weise) in Gefahr gerieten, bestimmte man, daß sie den Altar nur nach dem Lose abräumen sollten.

Vier Lose (d. h. Verlosungsakte) gab es dort; dies (die Altarsänberung) war das erste Los.

Das zweite Los: wer schlachtet, wer das Blut sprengt, wer den inneren Altar (d. h. den Rauchopferaltar) von der Asche reinigt, wer den Leuchter reinigt, wer die Glieder (des Tamidopfers) auf die Rampe schafft, nämlich den Kopf u. den rechten Hinterfuß, die beiden Vorderfüße, den Schwanz u. den linken Hinterfuß, die Brust u. den Hals, die beiden Seitenstücke, die Eingeweide, wer das Feinmehl, wer das Plattenopfer (des Hoherpriesters 3.Mose 6,12-13 *) u. wer den Wein darbringt. Dreizehn Priester erlangen das Recht daran.

Das dritte Los: Die das Räucheropfer noch nicht dargebracht haben, kommt u. loset! (Weil die Ehre dieses Opfers jedem Priester zuteil werden soll, werden von der Verlosung alle ausgeschlossen, die es bereits einmal dargebracht haben.)

Das vierte Los: Neue u. Alte (gleichviel, ob sie diesen Dienst noch niemals oder schon öfters versehen haben), loset, wer die Glieder (des Tamidopfers) von der Rampe auf den Altar schaffen soll. Genauer gibt der Mischnatraktat „Tamid“ den Zeitpunkt der einzelnen Verlosungsakte an. Das Abräumen des Brandopferaltars wurde frühmorgens verlost im Brandhause an der Nordwestecke des inneren Vorhofs, noch ehe der letztere geöffnet war. Nachdem der Brandopferaltar abgeräumt u. mit neuen Schichten Holz versehen war, erfolgte in der Quaderhalle (an der Südwestecke des inneren Vorhofs nach der jüdischen Tradition) die Verlosung der dreizehn Verichtungen, die oben aufgezählt sind. Erst danach u. nach Beendigung der Rezitation des Morgenschemal schritt man zur dritten u. vierten Verlosung (wie es scheint, gleichfalls in der Quaderhalle). Umstritten war die Frage, ob das des Morgens stattfindende Verlosen zugleich Gültigkeit habe für die Darbringung des abendlichen Tamid~ u. Räucheropfers, oder ob für diese eine abermalige Verlosung vorzunehmen sei.

Über das Verlosen selbst heißt es: Wie verlost man? Sie gingen in die Quaderhalle u. stellten sich rings herum im Kreise auf, u. der Beamte kam u. nahm die Mütze des einen von ihnen; daran erkannten sie, daß von diesem das Verlosen anfing; u. nicht streckten sie immer zwei Finger aus, sondern immer nur einen; u. wenn einzelne von ihnen zwei ausstreckten, so wurde ihnen der überflüssige nicht gezählt.

Das besondere Wertlegen auf die Darbringung des Räucheropfers wird in folgender Weise erklärt: lu einer Bar ist gelehrt worden: Nie hat ein Mensch (das Räucheropfer) wiederholt (mehrmals dargebracht). Aus welchem Grund? R. Chanina (um 225) hat gesagt: Weil es reich macht. (Diese Wohltat sollte möglichst allen Priestern zuteil werden, daher die Ausschließung derjenigen, die das Räucheropfer bereits einmal dargebracht hatten.)

Die Bibel sagt uns zum Vorgang des Loswerfens wenig. Nur Sprüche 16,33  * erfahren wir, das die Lose im Bausch des Gewandes geschüttelt wurden. Die oben zitierten Stellen geben ein anderes Bild und sind auch leichter zu manipulieren. Der Beamte darf festlegen, wer von den im Kreis stehenden Priestern die Nummer 1 beim abzählen ist und er darf auch sagen, bis zu welcher Zahl er zählt. Entscheidend ist, ob er diese Entscheidungen mit verbundenen Augen treffen muss oder ob er schon weiß, wie die Priester sich aufgestellt haben. Das war aus geistlicher Hinsicht von Belang (Sprüche 16,33  *), es ging aber bei dieser Verteilung auch um Reichtum. Man kann sich also gut vorstellen, das die Priester nicht nur von frommen Schauer, sondern auch von einer gewissen Erwartungshaltung erfüllt waren, wenn die Verlosung der Aufgaben erfolgte. Und wir lesen auch, dass in Zeiten, wo der König oder die Hohenpriester viele der Opfergaben konfiszierten, viele Priester einfach verhungerten, weil sie nichts mehr hatten. Auch die Familien waren ganz offensichtlich gespannt, was der Priester nach seinem Dienst im Tempel mit nach Hause brachte.

Dabei ist es schon im mosaischen Gesetz geregelt worden, dass den Priestern gewisse Anteile an den Opfergaben gehören sollen, etwa 3.Mose 6 * und 3.Mose 7 *.

Diese Zitate machen deutlich, dass Zacharias am Morgen eines solchen Tages ziemlich unter Druck stand. Er war alt und stand trotzdem noch für das Räucheropfer zur Wahl. Das heißt, dass er schon viele Male beim Räucherofer übergangen wurde. Er hatte seinen Dienst treu und untadelig gemacht, er konnte damit auch seine Frau ernähren, aber reich geworden ist er damit nicht: „Sie waren aber beide gerecht vor Gott und wandelten in allen Geboten und Rechten des Herrn untadelig. Und sie hatten kein Kind, weil Elisabeth unfruchtbar war, und beide waren hochbetagt.“

Vielleicht hat ihn die Aufregung der jungen Priester bei der Verlosung auch gar nicht mehr angesteckt, vielleicht hatte er für sich schon damit abgeschlossen, weil er meinte, der HERR habe ihnen einen Platz im Abseits zugewiesen. Als er ins Heiligste ging, um zu räuchern, wird er die Ruhe des Heiligtums genossen haben. Nur leise war das Gemurmel der Gebete der Wartenden zu hören. Er musste aufpassen, dass er nichts falsch machte, denn das Räuchern im Heiligtum machte man nur einmal im Leben. Es war sicherlich der Höhepunkt seines Lebens: Einmal das Rauchopfer darbringen.

Flavius Josephus beschreibt in seinem Buch Jüdischer Krieg in I 7.6 (dt) (oder I.7.6 (gr)) wie Pompejus in das Allerheiligste des Tempels vorgedrungen ist: „Nichts konnte das Volk in dieser schrecklichen Lage so schwer treffen, als daß das bis jetzt unbetretene Allerheiligste von Fremden gesehen wurde. Pompeius ging mit seinem Gefolge in den Teil des Tempels, den nur der Hohepriester betreten durfte, und betrachtete, was darin war: den Leuchter und die Lampen, den Tisch, die Opferschalen und die Räuchergefäße, alles von gediegenem Gold,den Leuchter, und die Lampen, den Tisch, die Opferschalen und die Räuchergefäße, alles von gediegenem Gold, die Menge des aufgespeicherten Räucherwerks und den gegen 2 000 betragenden Tempelschatzes. Doch rührte er weder diesen noch irgendeines der heiligen Geräte an; vielmehr ließ er am Tage nach der Erstürmung den Tempelraum durch die Tempeldiener reinigen und die üblichen Opfer darbringen.“ Pompejus war beeindruckt vom Glauben der Juden, von ihrer Treue zum Gesetz: „ Pompeius (konnte) nicht umhin, sich über die mutige Ausdauer der Judäer wie auch besonders darüber zu verwundern, daß sie mitten im Hagel der Geschosse ihren Gottesdienst im vollen Umfang weiterführten. Als wenn die Stadt sich des tiefsten Friedens erfreute, wurden die täglichen Opfer, die Reinigungen und alle Kultverrichtungen dem Gott zu Ehren aufs genaueste vollzogen. Selbst als der Tempel gestürmt wurde und die Leichen sich um den Altar auftürmten, ließen sie von dem gesetzlichen Gottesdienst nicht ab.“ (I 7.4 (dt) oder I.7.4 (gr)) Man sieht die gewaltige Ausstrahlung, die der Tempel auch auf die Römer hatte. Wieviel größer wird die Auisstrahlung auf einen alten Priester wie Zacharias gewesen sein.

Ein Engel erscheint

„Da erschien ihm ein Engel des Herrn, stehend zur Rechten des Räucheraltars. Und Zacharias erschrak, als er ihn sah, und Furcht überfiel ihn.“ Dies ist völlig klar, dass Zacharias sich fürchtete, dass da plötzlich ein Engel im Heiligtum war. Die Ruhe in der persönlichen Begegnung mit Gott war dahin, weil Gott selbst handelte, durch einen Engel begegnet er Zacharias. Wir erleben Gott in der Stille, im Lesen seines Wortes entweder gemeinsam mit Freunden oder alleine. Aber das Gott selber handelt, das ist in unserem Erfahrungshorizont nicht wirklich vorgesehen. Zwar wissen wir, dass Gott in der Geschichte immer wieder kraftvoll gehandelt hat, beginnend mit der Schöpfung. Aber in meinem kleinen Leben.

Advent heißt, dass Gott kraftvoll handelt. Er sendet seinen Sohn in diese Welt, um uns zu erretten. Aber dieses Handeln Gottes trifft die Menschen zu allen Zeiten völlig unvorbereitet. Man denkt dann leicht, wenn mir das geschehen würde, ich würde ganz anders reagieren. Aber wenn es geschieht, dann ist die menschliche Reaktion «Furcht». Jesus beschreibt diese menschliche Erwartungshaltung in einem Wehruf über die Pharisäer: Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Gräber der Propheten bauet und die Denkmäler der Gerechten schmücket und saget: Hätten wir in den Tagen unsrer Väter gelebt, wir hätten uns nicht mit ihnen des Blutes der Propheten schuldig gemacht. (Matthäus 23,29-30 *) Und wann immer Engel erscheinen, beginnt ihre Rede mit: „Fürchtet euch nicht, denn ...“ Zu Abraham(1.Mose 15,1 *), zu Hagar und Ismael(1.Mose 21,17 *), zu Isaak(1.Mose 26,24 *), zu Jakob(1.Mose 46,3 *), zu Mose(5.Mose 3,2 *), zu Josua(Josua 8,1 *), zu Zacharias(Lukas 1,13 *), zu Maria, der Mutter Jesu(Lukas 1,30 *). Anders ist es in der Bekehrungsgeschichte des Apostels Paulus. Jesus spricht ihn direkt an: „Saul, Saul, was verfolgst du mich?“ Und wir erfahren, dass Paulus nur mit „mit Zittern und Schrecken“ spricht (Apostelgeschichte 9,1-6  *). Anders bei Ananias. Als Jesus ihn anspricht, lesen wir nur Er sprach: Hier bin ich, Herr! (Apostelgeschichte 9,10-18  *). Mit Ananias erleben wir einen Menschen, der ganz offenbar in einem regelmäßigen Gespräch mit seinem Herrn ist.

Der Engel hat drei Botschaften an Zacharias:

Die Wunde im Leben des Zacharias

Plötzlich ist nicht mehr die Tatsache, dass Zacharias nun endlich auch einmal das Räucheropfer darbringen darf, im Mittelpunkt, sondern die tiefe Wunde im Leben des Zacharias und seiner Frau, die Tatsache, dass sie kein Kind haben und es aufgrund ihres Alters wohl ausgeschlossen ist, dass sie noch ein Kind bekommen werden. Trotzdem scheinen sie nicht aufgehört haben, Gott um ein Kind zu bitten, denn der Engel sagt: „Dein Gebet ist erhört worden“. Nicht auf irgend einen der menschlichen Wege, etwa über eine Magd wie bei Sara und Hagar, sondern über seine Frau Elisabeth- trotz ihres Alters. Hier mag man darüber nachdenken, warum es nicht heißt: „Euer Gebet ist erhört worden“. In der Erzählung von Abraham, als ihm von Gott ein Sohn verheißen wird, heißt es: Und Gott sprach abermal zu Abraham: Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai nennen, sondern Sarah soll ihr Name sein. Denn ich will sie segnen und will dir auch von ihr einen Sohn geben. Ich will sie segnen, und sie soll zu Nationen werden, und Könige von Völkern sollen von ihr kommen. Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: Soll mir Hundertjährigem ein Kind geboren werden, und Sarah, neunzig Jahre alt, gebären! (1.Mose 17,15-17 *) Selbst der Glaubensvater Abraham konnte es also nicht glauben, was Gott da verheißt. Ebenso seine Frau: Und Abraham und Sarah waren alt und wohlbetagt, also daß es Sarah nicht mehr nach der Weiber Weise ging. Darum lachte sie in ihrem Herzen und sprach: Nachdem ich verblüht bin, soll mir noch Wonne zuteil werden! Dazu ist mein Herr ein alter Mann! Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sarah und spricht: «Sollte ich wirklich noch gebären, so alt ich bin?» Sollte denn dem HERRN etwas zu wunderbar sein? Zur bestimmten Zeit will ich wieder zu dir kommen im künftigen Jahre, und Sarah soll einen Sohn haben! (1.Mose 18,11-14 *) Vielleicht hat Zacharias nur noch still in seinem Herzen um einen Sohn gebeten, weil er sich vor seiner Frau gar nicht mehr getraut hat, denn die Fakten waren zu offensichtlich. Aber das „Sollte denn dem HERRN etwas zu wunderbar sein?“ das der HERR zu Abraham sagt, sollte auch uns zu denken geben, gerade im Blick auf die Weihnachtszeit, in der Gott selbst in Jesus Christus in diese Welt kommt.

Der Name des Kindes soll Johannes sein. Dabei ist Johannes die griechische Schreibung des jüdischen Namens Johanan und bedeutet „Gott ist gnädig“. Indem Gott sich das Recht nimmt, den Namen dieses Kindes festzulegen, greift er in die Rechte des Vaters Zacharias ein und übernimmt damit eine besondere Verantwortung für das Kind. Zacharias akzeptiert diesen Eingriff, wie sich später zeigen wird, wenn er gefragt wird, wie das Kind heißen soll. (Lukas 1,62-63 *)

Freude und Frohlocken

„Er wird dir Freude und Frohlocken bereiten, und viele werden sich über seine Geburt freuen.“ Hier wird Zacharias direkt angesprochen. Ihm wird das Kind „Freude und Frohlocken bereiten“. Es schwingt aber schon mit, dass sich nicht alle über Johannes freuen werden. Der Mann Gottes Johannes und nicht nur er, wird auf Widerstand stoßen. Maria wird dies im Blick auf Jesus noch viel deutlicher gesagt werden. Sie begegnete bei der Beschneidung Jesu dem „Mensch zu Jerusalem, namens Simeon; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels; und heiliger Geist war auf ihm.“ (Und siehe, es war ein Mensch zu Jerusalem, namens Simeon; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels; und heiliger Geist war auf ihm. (Lukas 2,25  *)) Dieser Simeon sprach zu Maria: „Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird und dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen, auf daß aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden.“ (Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird und dir selbst wird ein Schwert durch die Seele dringen, auf daß aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden. (Lukas 2,34-35  *)) Vermutlich haben aber Zacharias und Elisabeth die Enthauptung ihres Sohnes Johannes nicht mehr miterleben müssen.

„Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken“. Damit erweist sich Johannes als ein Nasiräer, ein Mensch, der sein Leben für eine bestimmte Zeit oder für immer Gott geweiht hat. Die Regeln, denen sich ein Nasiräer unterwarf, lesen wir in Der HERR lasse dir sein Angesicht leuchten und sei dir gnädig! (4.Mose 6,25 *).

Erfüllt mit Heiligem Geist

„und mit heiligem Geiste wird er erfüllt werden schon von Mutterleib an.“ Dieser Johannes wird nicht nur sich selbst Gott weihen, wie es ein Nasiräer tut. Auch Gott selbst wird ihn weihen, indem er ihn mit seinem Heiligen Geist beschenkt. Jesus wird später seine Jünger anhauchen und ihnen sagen: „Empfanget heiligen Geist!“ (Johannes 20,22 *) Erst zu Pfingsten wird der Heilige Geist über die Gemeinde der Gläubigen ausgegossen (Apostelgeschichte 2 *). Und der Apostel Johannes schreibt sogar: Das sagte er aber von dem Geiste, den die empfangen sollten, welche an ihn glaubten; denn der heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war. (Johannes 7,39 *) Hier liegt ein Geheimnis vor: Einerseits muss man annehmen, dass der Geist, der auf Johannes dem Täufer ruht, nicht der Heilige Geist ist, wie er zu Pfingsten über die Gemeinde der an Christus Gläubigen ausgegossen worden ist. Es ist der Geist des Lebens des Alten Bundes, es ist der Geist, der die Propheten des Alten Bundes bewegte, der Geist, der Mose geleitet hat und, als er ihn an die Ältesten des wandernden Volkes Israel weitergab, diese Ältesten dazu befähigte, prophetisch zu reden. (4.Mose 11,17-35 *) Andererseits muss man aber zur Kenntnis nehmen, dass bereits Jesaja über den Messias sagte: Und es wird ein Sproß aus dem Stumpfe Isais hervorgehen und ein Schoß aus seinen Wurzeln hervorbrechen; auf demselben wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. (Jesaja 11,1-2 *) Vielleicht liegt die Antwort in einer Art Graduierung des Heiligen Geistes, dass also Menschen, die zu einem besonderen Dienst berufen sind, auch ein besonderes Maß des Geistes Gottes bekommen. Denn schließlich heißt es über den Geist Gottes in der Schöpfungsgeschichte auch: „... und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“ (1.Mose 1,1 *) Wer will behaupten, dass er diesen Geist hat, höchstens kann man sagen, dass man von diesem Geist hat, so wie die Ältesten Israel von Moses Geist bekamen. Im Ergebnis können wir feststellen, dass Gott durch seinen Geist von diesem Kind Johannes der Täufer Besitz ergriffen hat.

„Und viele von den Kindern Israel wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, zurückführen.“ „Viele, aber nicht alle von den Kindern Israel wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, zurückführen.“ Das ist unsere menschliche Reaktion. „Warum nicht alle?“ schreit unser Herz. Warum musste das alles so kompliziert sein? Warum hat der HERR nicht ganze Sache gemacht und den Satan mit allen seinen Werken vernichtet? Es ist das Geheimnis unseres Gottes, dass er auch den Kindern Israel, so wie auch uns, bis auf den heutigen Tag die Freiheit lässt, „Ja!“ oder „Nein!“ zu seinem Angebot zu sagen. Die Ehre Gottes lässt es nicht zu, dass er seine Macht ausspielt und damit ein Bekenntnis erzwingt. In dem Heilandsruf Jesu wird es deutlich: Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt! (Matthäus 23,37 *)(auch Lukas 13,34 *) Das Alte Testament ist von ähnlichen Worten Gottes durchzogen. Die Tatsache, dass Gott scheinbar untätig ist, macht die Dreisten umso dreister: Wehe denen, welche ihre Schuld an Lügenstricken hinter sich herschleppen und Sünde an Wagenseilen! Die da sagen: Er beschleunige doch und befördere sein Tun, daß wir es sehen; es komme doch und trete ein, was der Heilige Israels beschlossen hat, daß wir es merken! (Jesaja 5,18-19  *) Damals war es so, wie es bis heute ist. Erst wenn Gott gehandelt hat, dann begreifen die, die übriggeblieben sind, was sie verloren haben. Esra fasst seinen Schmerz darüber in einer Rede an die Entronnenen so zusammen: Esra 9,13-15 * Auch Johannes der Täufer wird diesen Schmerz erleben müssen, wenn ihn Herodes Antipas enthaupten lässt, nur weil er in Feierlaune einen unbedachten Schwur getan hat, den Herodias ausnutzt, um sich an Johannes der Täufer zu rächen.

Der Geist und die Kraft Elias

„Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elias, um die Herzen der Väter umzuwenden zu den Kindern und die Ungehorsamen zur Gesinnung der Gerechten“ Bereits hier wird klar, dass Johannes der Täufer der vom Propheten Maleachi vorhergesagte Christus ist: (H3-23) Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, ehe denn da komme der große und furchtbare Tag des HERRN; (H3-24) der soll das Herz der Väter den Kindern und das Herz der Kinder wieder ihren Vätern zuwenden, damit ich bei meinem Kommen das Land nicht mit dem Banne schlagen muß! (Maleachi 4,5-6  *) Später werden die Pharisäer dies immer wieder als Argument gegen Jesus verwenden: „Du kannst gar nicht der Messias sein, denn vorher muss Elia erscheinen. Dieses Insistieren der Pharisäer auf Maleachi 4,5-6  *“ hat schließlich zu ihrem Verderben geführt. Sie haben sehr richtig an den alten Prophetien festgehalten. Aber sie sind gescheitert, weil sie die Vorgänge, die zu ihrer Zeit stattgefunden haben, nicht richtig gedeutet haben. Dies muss auch für die Gemeinde Jesu eine immerwährende Warnung sein, nicht nur die Bibel, sondern auch die Zeichen der Zeit richtig zu deuten. Ich bin fest davon überzeugt, dass Jesus Christus, wenn er in Herrlichkeit wiederkommen wird, uns zeigen wird, dass alle Vorzeichen der Schrift eingetroffen sind. Und dann werden wir an der einen oder anderen Stelle überrascht sein, weil wir die Zeichen eben nicht richtig verstanden haben.

Das gerüstete Volk

„zu bereiten dem Herrn ein gerüstetes Volk.“ Für den HERRN ist ein gerüstetes Volk nicht ein solches Volk, in dem alle gerettet sind, sondern ein solches Volk, in dem alle gerettet sind, die es wollen. Die Spötter, die Jesaja 5,18-19  * anspricht, werden weiter spotten dürfen. Gott vereinnahmt Menschen nicht mit Gewalt. Das übersehen Gewaltherrscher gerne, wenn sie ihrem Land ihren Glauben aufzwingen, damit sie leichter regieren können. Gott bietet Rettung an, weil er uns liebt. Und Liebe verträgt und braucht keinen Zwang. Allerdings müssen die, die sich der Liebe Gottes entziehen, später auch die Folgen tragen.

Der Blick auf den Advent

Wir erleben in dieser Erzählung die Anfänge des Advents und damit die Anfänge der Wegbereitung Gottes für seinen Sohn. Dabei müssen wir beachten, dass der Heilsplan Gottes nicht etwa ein spontanes Geschehen ist, weil Gott von Anfang an wusste, dass die Menschen im Paradies versagen würden, dass sie es danach noch schlimmer treiben würden, aber auch durch die Sintflut nicht zur Einsicht kommen würden. Auch die Geschichte Israels war für Gott, den Vater, keine Überraschung. Und Kern des Heilsplans Gottes war das Erlösungswerk Jesu Christi. Er hat, beginnend mit Mose durch die Propheten immer wieder darauf hingewiesen und ermahnt und zur Umkehr gerufen, zuletzt durch den Propheten Maleachi. Aber nun ging es darum, dieses Kommen des Messias ganz praktisch umzusetzen.

Zacharias musste so lange auf seine Berufung zum Räuchern im Heiligtum warten, weil Gott ganz besonderes mit ihm vorhatte. Warum lässt er Zacharias und Elisabeth so lange warten? Warum haben sie dieses Kind nicht in ihrer Jugend? Auch Abraham bekommt den verheißenen Isaak erst im hohen Alter geschenkt. Manchmal nimmt Gott Menschen erst in seine Schule, bevor er sie mit Aufgaben betraut. Vielleicht war es auch hier so, dass Zacharias erst Geduld lernen musste.

Und Gott verbindet mit dem Kind Johannes ganz bestimmte Ziele, die wir oben im Einzelnen untersucht haben. Dabei haben wir festgestellt, dass Gott diese Ziele eigentlich nur teilweise erreicht hat. Dabei ist schon diese Beurteilung ein sehr menschlicher Blickwinkel. Wir sind es gewohnt, uns Ziele zu setzen und dann hart zu arbeiten, um diese Ziele zu erreichen. Und wenn es nicht gelingt, dann versuchen wir es schon einmal mit Tricks, um nicht zu sagen mit Betrug oder Gemauschel.

Gottes Ziele aber sind Angebote an die Menschen. Wir können sie annehmen oder ablehnen. Wir können versuchen, mit minimalem Aufwand unser Christsein zu leben. Aber wir können auch mit ganzem Einsatz bei der Sache sein. Wenn die Sünde der Menschen oder Völker zu groß wird, kommt es schon einmal zu Katastrophen. Israel musste das erleben, als erst das Nordreich in die Verbannung nach Assyrien ging und dort praktisch als Volk unterging. Und der verbliebene Rest, der Stamm Juda, musste in die babylonische Gefangenschaft, weil sie nichts aus dem Schicksal des Nordreiches gelernt haben. Auch Deutschland musste nach dem zweiten Weltkrieg mit all seinen Gräueln die Konsequenzen tragen. Und Russland wird es, auch wenn es sich unter seinem Atomschirm sicher wähnt, nicht anders ergehen.

Gott lässt uns die Freiheit, das Gute zu tun oder auch das Böse. Gott zwingt uns nicht, obwohl er die Macht dazu hätte. Er wird diese Macht auch zeigen und zwar am Ende der Zeiten. Die Bibel lehrt uns: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. (Offenbarung 21,1 *) Und weiter heißt es: Und er sprach zu mir: Versiegle die Worte der Weissagung dieses Buches nicht; denn die Zeit ist nahe. Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter. Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeglichen zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Selig sind, die ihre Kleider waschen, damit sie Macht erlangen über den Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen. Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, welche die Lüge lieben und üben. (Offenbarung 22,10-15 *)

Advent ist das Angebot Gottes an die Welt, von seiner Gnade zu leben. Gott wendet sich uns in Liebe zu. Er bereitet uns Wege, gute Werke, dass wir darin wandeln können (Epheser 2,10 *). Aber es sind Angebote. Wir sind aufgefordert, „JA!“ zu dem Angebot Gottes zu sagen. Wir können das tun, indem wir es ihm im Gebet sagen: „Ja, HERR, ich will Dir nachfolgen. Zeige mir Deinen Willen.“ Unser HERR Jesus Christus wird dieses Gebet nicht unbeantwortet lassen. Denn es ist die Zeit der Gnade, der liebevollen Bitte: Lass dich versöhnen mit Gott! (2.Korinther 5,20 *)

AMEN

Weitere Ausarbeitung zum Advent

Advent - Wer ist es, der da kommt?

Jesus Christus wird als Kind in Bethlehem geboren. Aber wer ist dieses Kind? Es ist nur vordergründig ein Säugling, Joseph ist nur vordergründig sein Vater, Maria ist seine Mutter, aber auch dies Verhältnis ist nicht das normale Mutter-Kind-Verhältnis, denn dieser Jesus hat bereits eine Geschichte mit dem Volk, in das er geboren wird. In dem Wort „Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. (Johannes 1,10-11) wird die ganze Dramatik des Verhältnisses deutlich, das dieser Jesus Christus zu seiner Umwelt hatte. Er ist nicht irgendwann der Christus geworden, er war der, von dem Apostel Johannes sagt: „die Welt ist durch ihn geworden“. Dieses Wissen sollte unseren Advent bestimmen.


Advent - Der Geist des HERRN ruht auf dem Christus

Der Prophet Jesaja schaut den Messias. Und er beschreibt den Geist Gottes, der auf ihm ruht. Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Erkenntnis und Furcht des HERRN. Und er sieht die Eigenschaften des Messias: Sein Wohlgefallen an der Furcht des HERRN, sein Gericht, dass nicht auf Augenschein oder Hörensagen basiert, seine Gerechtigkeit und seine Unparteilichkeit und seine Wahrhaftigkeit. Wir haben dieser Vielschichtikeit des Geistes Gottes und seines Messias nachzuspüren und uns für sie zu öffnen, nicht nur im Advent.


Advent - Bereit, dem Sohn Gottes zu begegnen

Begegnung mit Gott war schon für das frühe Volk Israel eine Überforderung. Nur durch den Geist Gottes wird die neutestamentliche Gemeinde darauf vorbereitet.








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Nr.BibelstelleBibeltext
11.Mose 1,1
1
Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es...
21.Mose 15,1
1
Nach diesen Geschichten begab es sich, daß des HERRN Wort an Abram in einem Gesicht also erging: Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild; dein Lohn ist sehr groß!Abram aber sprach: O Herr, HERR,...
31.Mose 17,15-17
1
Und Gott sprach abermal zu Abraham: Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai nennen, sondern Sarah soll ihr Name sein.Denn ich will sie segnen und will dir auch von ihr einen Sohn geben. Ich will sie...
41.Mose 18,11-14
1
Und Abraham und Sarah waren alt und wohlbetagt, also daß es Sarah nicht mehr nach der Weiber Weise ging.Darum lachte sie in ihrem Herzen und sprach: Nachdem ich verblüht bin, soll mir noch Wonne zuteil...
51.Mose 21,17
1
Da erhörte Gott die Stimme des Knaben, und der Engel Gottes rief der Hagar vom Himmel her und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht, denn Gott hat erhört die Stimme des Knaben, da, wo er...
61.Mose 26,24
1
Und der HERR erschien ihm in derselben Nacht und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht! Denn ich bin mit dir, und ich will dich segnen und deinen Samen mehren um Abrahams,...
71.Mose 46,3
1
Da sprach er: Ich bin der starke Gott, der Gott deines Vaters; fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen; denn daselbst will ich dich zu einem großen Volke machen!Ich will mit dir hinab nach Ägypten...
83.Mose 6
1
(H5-20) Und der HERR redete zu Mose und sprach:(H5-21) Wenn sich jemand dadurch versündigt und vergreift am HERRN, daß er seinem Volksgenossen etwas Anvertrautes oder Hinterlegtes ableugnet oder gewalttätigerweise...
93.Mose 6,12-13
1
(H6-5) Aber das Feuer auf dem Altar soll auf demselben brennend erhalten werden; es soll nicht erlöschen; darum soll der Priester alle Morgen Holz darauf anzünden und das Brandopfer darauf zurichten und...
103.Mose 7
1
Und dies ist das Gesetz vom Schuldopfer, welches hochheilig ist:Am gleichen Ort, wo man das Brandopfer schächtet, soll man auch das Schuldopfer schächten und sein Blut ringsum an den Altar sprengen.Auch...
114.Mose 6
1
Und der HERR redete mit Mose und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen:Wenn ein Mann oder ein Weib das besondere Gelübde eines Nasiräers tun will, um sich dem HERRN zu weihen,so soll er sich...
124.Mose 11,17-35
1
so will ich herabkommen und daselbst mit dir reden, und von dem Geiste, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, daß sie samt dir die Last des Volkes tragen, daß du dieselbe nicht allein tragest.Und...
135.Mose 3,2
1
Da sprach der HERR zu mir: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn und sein ganzes Volk samt seinem Lande in deine Hand gegeben, und du sollst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter,...
14Josua 8,1
1
Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und sei unverzagt. Nimm alles Kriegsvolk mit dir und mache dich auf und ziehe hinauf gen Ai! Siehe, ich habe den König zu Ai samt seinem Volk und seiner...
151.Chronika 24
1
Folgendes sind die Abteilungen der Söhne Aarons: Die Söhne Aarons waren: Nadab und Abihu, Eleasar und Itamar.Aber Nadab und Abihu starben vor dem Angesicht ihres Vaters und hatten keine Kinder; und Eleasar...
16Esra 9,13-15
1
Und nach alledem, was über uns gekommen ist, um unsrer bösen Taten und um unsrer großen Schuld willen (und doch hast du, weil du unser Gott bist, uns mehr verschont, als unsere Missetaten verdient haben,...
17Sprüche 16,33
1   2
Im Busen des Gewandes wird das Los geworfen; aber vom HERRN kommt jeder Entscheid.
18Jesaja 5,18-19
1   2
Wehe denen, welche ihre Schuld an Lügenstricken hinter sich herschleppen und Sünde an Wagenseilen!Die da sagen: Er beschleunige doch und befördere sein Tun, daß wir es sehen; es komme doch und trete ein,...
19Jesaja 11,1-2
1
Und es wird ein Sproß aus dem Stumpfe Isais hervorgehen und ein Schoß aus seinen Wurzeln hervorbrechen;auf demselben wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist...
20Maleachi 4,5-6
1   2
(H3-23) Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, ehe denn da komme der große und furchtbare Tag des HERRN;(H3-24) der soll das Herz der Väter den Kindern und das Herz der Kinder wieder ihren Vätern zuwenden,...
21Matthäus 23,29-30
1
Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Gräber der Propheten bauet und die Denkmäler der Gerechten schmücketund saget: Hätten wir in den Tagen unsrer Väter gelebt, wir hätten...
22Matthäus 23,37
1
Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt...
23Lukas 1,5-17
1
In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Ordnung Abias; der hatte eine Frau von den Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth.Sie waren aber beide...
24Lukas 1,13
1
Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Gebet ist erhört worden, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben.Und er wird...
25Lukas 1,30
1
Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden.Und siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Jesus geben.Dieser wird groß...
26Lukas 1,62-63
1
Sie winkten aber seinem Vater, wie er ihn genannt haben wolle.Und er forderte ein Täfelchen und schrieb die Worte: Johannes ist sein Name! Und sie verwunderten sich alle.Alsbald aber tat sich sein Mund...
27Lukas 2,22-39
1   2
Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetze Moses vollendet waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen,wie im Gesetze des Herrn geschrieben steht: «Alle männliche Erstgeburt...
28Lukas 13,34
1
Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt werden; wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel, aber ihr habt nicht...
29Johannes 7,39
1
Das sagte er aber von dem Geiste, den die empfangen sollten, welche an ihn glaubten; denn der heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.Viele nun aus dem Volke, die diese...
30Johannes 20,22
1
Und nachdem er das gesagt, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfanget heiligen Geist!Welchen ihr die Sünden vergebet, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.Thomas...
31Apostelgeschichte 2
1
Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen.Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie von einem daherfahrenden gewaltigen Winde, und erfüllte das ganze...
32Apostelgeschichte 9,1-18
1   2
Saulus aber schnaubte noch drohend und mordend wider die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriesterund erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er etliche Anhänger des Weges...
332.Korinther 5,20
1
So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, und zwar so, daß Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott!Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte,...
34Epheser 2,10
1
Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.Darum gedenket daran, daß ihr, die ihr einst Heiden im Fleische waret...
35Offenbarung 21,1
1
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel...
36Offenbarung 22,10-15
1
Und er sprach zu mir: Versiegle die Worte der Weissagung dieses Buches nicht; denn die Zeit ist nahe.Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich weiter, und der Gerechte...




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